Fachbeiträge & Kommentare zu Unternehmen

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Sozialversicherung / 14.3.2 Buchungs- und Abstimmungsvariante über Unterkonten

Wenn das Unternehmen mit sehr vielen Krankenkassen abzurechnen hat, kann auch für jede einzelne Krankenkasse ein eigenes Verbindlichkeitskonto eingerichtet werden. Das ermöglicht eine separate Kontenabstimmung. Praxis-Tipp So werden Krankenkassenkonten eingerichtet Wenn der Kontenrahmen 5- oder 6-stellig eingerichtet werden soll, können die SKR03-Konten 17421, 17422, 17423 usw...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Führen in Teilzeit / 2 Was spricht für (mehr) Führung in Teilzeit?

Betrieblicher Erfolg hängt zu einem guten Teil von den zum Teil langjährig im Unternehmen tätigen Führungskräften ab. Eine "lebensphasenorientierte Personalpolitik" mit interessengerechten Arbeitszeitmodellen erhöht die Motivation und die Identifikation mit dem Unternehmen und hilft, Erschöpfung zu vermeiden und Bindung zu erhöhen. Darüber hinaus gibt es für die Organisation...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Betriebliches Vorschlagswes... / 2.4.2 Prämienberechnung bei nicht-monetärem Nutzen

Schwieriger ist es, eine "gerechte" Prämie für einen nicht-monetären Nutzen zu bestimmen. Hier kann der einreichende Mitarbeiter entweder eine Pauschalprämie bekommen, unabhängig davon, wie groß der nicht-monetäre Vorteil ausfällt. Der Vorteil ist, dass kein Berechnungs- bzw. Schätzaufwand notwendig ist. Der Nachteil ist, dass bei Mitarbeitern leicht der Eindruck entstehen k...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltige Beschaffung: Al... / 6 Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM)

Der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) ist ein zentrales klimapolitisches Instrument der Europäischen Union im Rahmen des "Fit-for-55"-Pakets. Rechtsgrundlage ist die Verordnung (EU) 2023/956. Ziel des Mechanismus ist es, Carbon-Leakage-Effekte zu verhindern, also die Verlagerung CO2-intensiver Produktionsprozesse in Drittstaaten mit geringeren oder fehlenden Klimasta...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Konzernabschluss nach HGB / 5.1 Vereinheitlichung der Ansätze

Rz. 116 Generell gelten für den Bilanzansatz im Konzernabschluss die Bilanzierungsvorschriften des Mutterunternehmens.[1] Gem. § 300 Abs. 2 Satz 1 HGB sind die Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Erträge und Aufwendungen der in den Konzernabschluss einzubeziehenden Unternehmen unabhängig von ihrer Berücksichtigung in den Jahresabschlüssen ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltige Beschaffung: Al... / 2.2 Handlungsempfehlungen für den Einkauf

Mit der CSRD werden Nachhaltigkeitsanforderungen zu einer strategischen Pflichtaufgabe für Unternehmen. Dem Einkauf kommt dabei eine zentrale Rolle zu, da er als Schnittstelle zu Lieferanten und globalen Wertschöpfungsketten maßgeblich zur Umsetzung der regulatorischen Vorgaben beiträgt. Die folgenden Handlungsempfehlungen zeigen praxisnah auf, wie der Einkauf die CSRD syste...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Change Management / 4 Relevanz des Change-Managements

Change Management ist für Unternehmen von strategischer Bedeutung, da es die Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft sichert. Es ist auf die Gestaltung von Strukturen, Prozessen und Unternehmenskultur ausgerichtet und steht in enger Verbindung zur Organisations- und Personalentwicklung, da es häufig mit Qualifizierungsmaßnahmen und der Entwicklung neuer Kompetenzen einhergeht.mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Change Management / 6 Praxisbeispiel

Ein mittelständisches Unternehmen steht vor der Einführung einer neuen Software zur Produktionssteuerung. Das Change Management beginnt mit einer Analyse der Ausgangssituation und der Identifikation der betroffenen Mitarbeitergruppen. In Workshops werden die Mitarbeiter frühzeitig eingebunden, ihre Bedenken aufgenommen und Qualifizierungsmaßnahmen geplant. Während der Umsetz...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Naturkatastrophe / 3 Sofortmaßnahmen

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Beitrag aus Finance Office Professional
Entnahmen und ihre Bewertung / 7 Bewertung von Leistungsentnahmen

Eine Entnahme durch "Leistungen" ist vor allem die Inanspruchnahme von Arbeitnehmern des Betriebs für private Zwecke des Unternehmers, z. B. die Verwendung eines im Geschäftsbetrieb angestellten Arbeiters für die Instandhaltung des Privatgartens[1], die Reinigung der Privatwohnung durch die im Betrieb angestellte Putzfrau, die Reparatur des privaten Einfamilienhauses durch Arbe...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einlagen und ihre Bewertung / 10.3 Bewertung von Leistungseinlagen

Auch Leistungen, die Aufwendungen verursachen, können eingelegt werden. Ist z. B. eine Hausangestellte zu 80 % im Privathaushalt und zu 20 % im Betrieb des Steuerpflichtigen tätig, ohne dass ihr hierfür aus betrieblichen Mitteln eine besondere Vergütung gezahlt wird, können die anfallenden Aufwendungen im Form einer Leistungseinlage zu 20 % als Betriebsausgaben abgezogen wer...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
GmbH 2 Go (Teil 31): Die Ko... / I. Die KGaA: Was ist das eigentlich?

Die KGaA ist eine hybride Gesellschaftsform aus Aktiengesellschaft (AG) und Kommanditgesellschaft (KG). § 278 Abs. 1 AktG definiert sie als eine juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit, bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern gegenüber unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter, Komplementär), während die übrigen Gesellschafter ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Entnahmen und ihre Bewertung / 4.2 Relevante Entscheidungen aus der Rechtsprechung

Hier wichtige Einzelfälle aus der Rechtsprechung: Zerstörung eines Betriebsgebäudes Ein Betriebsgebäude wird zerstört, der Betrieb anschließend verlegt und der Grund und Boden des früheren Betriebsgebäudes nicht mehr betrieblich, aber auch nicht zu notwendig privaten Zwecken genutzt. Es liegt keine Entnahme des Grund und Bodens vor.[1] Bisher betrieblich genutzte Grundstücksflä...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Jahresabschluss, Anhang und... / 8 E-Bilanz

Von den handelsrechtlichen Pflichten in Zusammenhang mit dem Jahresabschluss etc. zu unterscheiden ist die aus § 5b EStG resultierende Verpflichtung von GmbHs, "E-Bilanzen" beim Finanzamt einzureichen. Der Begriff "E-Bilanz" steht für die elektronische Übermittlung von Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen an die Finanzverwaltung. Hierzu sind sämtliche GmbHs unabhängi...mehr

Kommentar aus VerwalterPraxis Professional
Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 6.1 Betriebsbedarf

Rz. 89a Zu unterscheiden ist zwischen den Fällen, in denen die Wohnung schon von Betriebsangehörigen genutzt wird (Werkmiet- oder Werkdienstwohnungen nach §§ 576–576b), und den Wohnungen, die an Betriebsfremde vermietet sind, jetzt aber Betriebsangehörigen zur Verfügung gestellt werden sollen. Nur im letzten Fall spricht man von einer Kündigung wegen Betriebsbedarfs. Die Künd...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Führen in Teilzeit / 5 So kann Führung in Teilzeit erfolgreich eingeführt werden

Teilzeitführung ist kein Modell für alle, bietet aber viele Vorteile in Zeiten des Fachkräftemangels und steigender Nachfrage nach flexiblen Arbeitsmodellen. Die Herausforderung besteht darin, Führungskultur, Strukturen und Prozesse entsprechend weiterzuentwickeln. Unternehmen, die hier mutig vorangehen, können als attraktive Arbeitgeber punkten und von effizienteren Arbeits...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
GmbH 2 Go (Teil 31): Die Ko... / III. Wie wird die KGaA gegründet?

Die Gründung einer KGaA ist formal aufwendig und entspricht im Wesentlichen der Gründung einer Aktiengesellschaft. Erforderlich sind mindestens ein persönlich haftender Gesellschafter (Komplementär) sowie ein Kommanditaktionär. Faktisch ist auch eine Ein-Personen-Gründung möglich, etwa durch eine vorgeschaltete Ein-Personen-GmbH als Komplementär.[4] Die Satzung der KGaA bedarf d...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Energiekrise: Arbeitsrechtl... / 3.7 Senkung von Beschäftigungskosten bei Arbeitnehmerüberlassung und sonstigen Dienstleistern

Nahezu alle Unternehmen setzen in der Regel Fremdfirmen zur Erledigung bestimmter, auch wiederkehrender Aufgaben ein. Typische Einsatzfelder sind hier z. B. Reinigung und Instandhaltung. Klassische Vertragsformen sind Dienst- und Werkverträge. Diese Verträge können in aller Regel grundlos und innerhalb vergleichsweise kurzer Fristen gekündigt werden. Darüber hinaus kommen in ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
GmbH 2 Go (Teil 31): Die Ko... / [Ohne Titel]

Dr. Markus Wollweber, Dipl.-Finw. (FH), RA / FASt und Dr. Daniel Sommer, RA/FASt/StB[*] Die Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) existiert in Deutschland seit über 100 Jahren. Dennoch führte sie lange ein Schattendasein und ist nach wie vor vergleichsweise selten: Derzeit gibt es nur wenige hundert KGaA – in 2014 waren es rund 250, im Jahr 2025 etwa 420 regi...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Energiekrise: Arbeitsrechtl... / 7 Weitere Mittel zur Abfederung hoher Energiepreise oder ausbleibender Aufträge

Daneben haben Arbeitgeber die Möglichkeit, Betriebsferien anzuordnen. Dabei kann einerseits auf ausbleibende Aufträge reagiert werden und es können andererseits Energiekosten gespart werden. In den Betriebsferien sind keine Mitarbeiter in den Büros und Betriebsstätten, sodass die oben genannten Temperaturen nicht eingehalten werden müssen bzw. energieintensive Betriebsmitte...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Die neue Nachspaltungsveräu... / aa) Grundfall

Der UmwStE 2025 enthält die neu ergänzte Rz. 15.35a, welche die Auslegung der Rückausname des § 15 Abs. 2 S. 7 Halbs. 2 UmwStG aus Sicht der Finanzverwaltung klarstellt. Die Vorschrift verhindert die mittelbare Veräußerung von maßgeblichen Beteiligungen an den Gesellschaften, die an der Spaltung beteiligt waren. In der ursprünglichen Fassung des UmwStE 2025 v. 2.1.2025 war f...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Konzernabschluss nach HGB / 4.3 Einbeziehungswahlrechte nach § 296 HGB

Rz. 101 Bei Vorliegen bestimmter Sachverhalte ist es gem. § 296 HGB erlaubt, Tochterunternehmen wahlweise nicht in den Konzernabschluss einzubeziehen. Zum einen besteht dieses Einbeziehungswahlrecht, wenn eine der 3 in Abs. 1 genannten sachlichen Begründungen zutrifft, wobei rechtssystematisch höchst umstritten ist, dies als Wahlrecht statt als Einbeziehungsverbot auszugesta...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Energiekrise: Arbeitsrechtl... / 9 Umgang mit Gehaltsforderungen

Vorangestellt: Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf regelmäßige oder sonstige Gehaltserhöhungen, solange die Vergütung des Mitarbeiters über dem Mindestlohnniveau liegt. Ansprüche auf eine Erhöhung des Gehalts können sich lediglich aus vertraglichen Vereinbarungen, Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen, aber auch aus betrieblicher Übung und Gesamtzusagen ergeben. Sehe...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Energiekrise: Arbeitsrechtl... / 11 Heizen von Betriebsräumen

Vom 1.9.2022 bis zum 15.4.2023 galt die "Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über kurzfristig wirksame Maßnahmen" (EnSikuMaV). Sie legte verbindliche Energieeinsparmaßnahmen für Unternehmen fest, wie auch für die Beheizung von Wohnräumen, Schwimm- oder Badebecken, Nichtwohngebäuden und Baudenkmälern. Nach Auslaufen der Verordnung gelten nun wieder insbesondere di...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Die neue Nachspaltungsveräu... / c) Fazit und Synopse zur Konzernklausel

Insgesamt ist festzuhalten, dass die Reichweite der Rückausnahme durch eine enge Auslegung nahe am Wortlaut vorteilhaft für die Praxis ist.[9] Diese Auslegung der Vorschrift wurde schon zuvor in der Literatur vertreten.[10] Die Fälle der schädlichen mittelbaren Veräußerung nach einer Spaltung sind eindeutig zu identifizieren. Gestaltungen mit dem Ziel einer Veräußerung eines...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Strategietransformation: En... / 4 Ausblick und Lessons Learned

Der an die Phase der Strategietransformation anschließende Umsetzungsprozess ist noch in vollem Gange. Kernaktivitäten wie die Ableitung von Funktionalstrategien wurden wie im Fall der Definition einer ICT-Strategie (Information, Communication, Technologies) teilweise schon realisiert. Andere Aspekte wie bspw. der Aufbau eines entsprechenden Projekt-Portfolio-Managements ode...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Betriebliches Vorschlagswes... / 2.6.1 Interne Berichte

Ein weiterer Faktor für den langfristigen Erfolg des Vorschlagswesens ist, intern regelmäßig darüber zu berichten. Z. B. darüber, welcher Nutzen für das Unternehmen entstanden ist, wie viele Vorschläge es gegeben hat, wie viele Prämien ausgezahlt worden sind oder wie viele Mitarbeiter sich am Vorschlagswesen beteiligen. Die Informationen können z. B. in Form eines monatlichen Tex...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Energiekrise: Arbeitsrechtl... / 3 Einstellung von Sonderzahlungen und Abbau von Fremdpersonal

Grundsätzlich gilt auch während einer Krise: "Versprochen ist versprochen". Leistungen, die weder unter Vorbehalt noch befristet oder kündbar zugesagt sind, können in aller Regel auch anlässlich einer Energiekrise nicht einseitig eingestellt werden. Einsparungen können hingegen kurz- oder mittelfristig erreicht werden, wenn die jeweiligen Leistungsversprechen kündbar sind ode...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Aufbauorganisation / 1 Aufbauorganisation: Wer macht was?

Im Rahmen der Aufbauorganisation wird die Struktur eines Unternehmens festgelegt. Elemente zur modellhaften Darstellung des Unternehmens sind Stellen, Instanzen und Stabsstellen/Stäbe. Eine Stelle ist die kleinste aufbauorganisatorische Einheit. Sie umfasst einen Aufgabenkomplex, der einer Person (Stelleninhaber) zugeordnet wird. Instanzen sind Stellen mit Leitungsbefugnis, ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltige Beschaffung: Al... / 8 Fazit

Die europäische Nachhaltigkeitsregulatorik verändert nicht nur einzelne Berichtspflichten oder Sorgfaltsprozesse, sondern greift tief in die unternehmerische Steuerungslogik ein. CSRD, VSME, CSDDD, EUDR und CBAM folgen unterschiedlichen Ansätzen, wirken jedoch an einer gemeinsamen operativen Schnittstelle: der Beschaffung. Erst dort werden regulatorische Vorgaben in konkrete...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Aufbauorganisation / 6 Leanmanagement: Organisationsstraffung, um effektiver zu werden

Das sogenannte Leanmanagement beschäftigt sich auch mit aufbauorganisatorischen Strukturen. So findet man häufig insbesondere in älteren größeren Unternehmen recht komplexe Organisationsstrukturen. Im Laufe der Zeit hat sich die Organisation verselbstständigt, "verbürokratisiert". Zu viele Stellen und Instanzen behindern den effektiven internen Ablauf. Als Lösung findet man ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Strategietransformation: En... / 2.1 Vorstellung Inselspital

Das Inselspital hat als Universitätsklinik sowohl im nationalen als auch im internationalen Gesundheitswesen eine bedeutende Stellung. Die Insel, wie sie umgangssprachlich bezeichnet wird, ist ein medizinisches Kompetenz-, Hochtechnologie- und Wissenszentrum mit internationaler Ausstrahlung für Wissenschaft und Forschung. Führende Schweizer Universitätsklinik mit internationa...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Die neue Nachspaltungsveräu... / bb) Variante 1: Veräußerung durch die Konzernmutter

Die M-GmbH veräußert die Beteiligung an der B-GmbH an einen außenstehenden Dritten. Darin enthalten ist die Beteiligung an der Y-GmbH mit dem Teilbetrieb 2, der im ersten Schritt übertragen worden ist. Lösung: Die Anteile, die veräußert werden, betreffen keine an der Spaltung beteiligte Gesellschaft. An der Spaltung sind nur die X-GmbH als übertragende und die Y-GmbH als über...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Die neue Nachspaltungsveräu... / dd) Variante 3: Veräußerung nach konzerninterner Weiterveräußerung durch eine Zwischenholding des übernehmenden Rechtsträgers

Die Beteiligung an der Y-GmbH wird zunächst konzernintern an die Z-GmbH veräußert, an der die B-GmbH ebenfalls zu 100 % beteiligt ist. Anschließend veräußert die Z-GmbH die Beteiligung an der Y-GmbH an einen außenstehenden Dritten. Lösung: Die konzerninterne Transaktion ist gem. § 15 Abs. 2 S. 7 Halbs. 1 UmwStG unschädlich, da die Z-GmbH ein verbundenes Unternehmen ist. Die d...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Die neue Nachspaltungsveräu... / 4. Fazit

Die Neufassung der Nachspaltungsveräußerungssperre nach § 15 Abs. 2 UmwStG führte die gesetzliche Definition der außenstehenden Person durch eine Anknüpfung an die verbundenen Unternehmen im HGB und die Voraussetzung der fünfjährigen Vorbesitzzeit ein. Die 20-Wertgrenze für die unwiderlegbare Vermutung eines Verstoßes gegen die Missbrauchsvermeidungsvorschrift bleibt weiterhin ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Konzernabschluss nach HGB / 3.4.4 Kapitalflussrechnung

Rz. 82 Die bisher dargestellten Bestandteile des Jahresabschlusses lassen eine adäquate Beurteilung der Finanzlage nur begrenzt zu. Als Zusatzinstrument für die Dokumentation von Entwicklung, Herkunft und Verwendung der Finanzmittel bietet sich die Kapitalflussrechnung an, durch die im Jahresabschluss neben der Darstellung von Vermögen und Kapital als Stichtagswerte in der B...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Betriebliches Vorschlagswes... / 2.4.1 Prämienberechnung bei monetärem Nutzen

Lässt sich der Nutzen in EUR und Cent beziffern, kann der Netto-Nutzen, abhängig von der Höhe des Nutzens, mit einem bestimmten Prozentsatz vergütet werden, z. B. in Höhe von 1,5-10 %. Formel: Netto-Nutzen = rechenbare Vorteile . /. durch die Realisierung anfallende Kosten Bei größeren Aufwendungen, wenn z. B. Investitionen fällig werden, sollten diese auf die Zeitdauer vertei...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Betriebliches Vorschlagswes... / 3 Kollaboration und Workshops

Um das Vorschlagswesen zu fördern bzw. um die Anzahl von Ideen systematisch zu vergrößern und zu konkreten Produkten oder Lösungen weiterzuentwickeln, sollten Unternehmen auch selbst aktiv werden und Möglichkeiten schaffen, um Mitarbeiter noch mehr anzuspornen, kreativ und innovativ zu sein. In der Praxis haben sich vor allem Ideen-Workshops und Hackathons bewährt. Beide Ins...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Führen in Teilzeit / 3 Führungsstil, Kultur und ihr Einfluss

Die organisationsspezifische Kultur und der präferierte Führungsstil beeinflussen, wie Führung ausgeübt wird. Durch sie wird auch geprägt, welche Erwartungen an Führungskräfte gestellt werden. Dies schriftlich und ausdrücklich, aber auch unbewusst von der Organisation, von Kollegen, den Mitarbeitenden wie auch der Führungskraft selbst. Patriarchalische Führungsstile erschwere...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Naturkatastrophe / 1 Typischer Sachverhalt

Nie hätte Rainer Wert, Geschäftsführer der XYZ Import GmbH, geglaubt, dass sein Unternehmen von Feuer, Sturmschäden oder Wasserkatastrophen betroffen sein könnte. Der Anruf aus dem Lager belehrte ihn eines Besseren: An einer Verpackungsmaschine war ein Feuer ausgebrochen, das sich jetzt schnell auf das gesamte Lagergebäude ausbreitete. Die Feuerwehr sei schon informiert. Nac...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltige Beschaffung: Al... / Zusammenfassung

Überblick Die europäische Nachhaltigkeitsregulatorik verändert die Rolle des Einkaufs grundlegend. Mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) inklusive European Sustainability Reporting Standards (ESRS), dem freiwilligen Voluntary Sustainability Standard for Small and Medium Sized Companies (VSME), der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD)...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Energiekrise: Arbeitsrechtl... / 3.3 Widerrufsvorbehalte

Wurde für Sonderzahlungen ein Widerrufsvorbehalt vereinbart, ist im ersten Schritt die Wirksamkeit dieses Vorbehalts zu überprüfen: Besteht die Vergütung aus verschiedenen Entgeltbestandteilen, können einzelne Bestandteile – nicht jedoch das Fixgehalt – einem Widerrufsvorbehalt unterstellt werden. Die widerrufliche Leistung muss nach Art und Höhe angegeben sein. Der widerrufl...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Entnahmen und ihre Bewertung / 2 Arten der Entnahmen

Zu unterscheiden ist zwischen Barentnahmen, sonstigen Sachentnahmen, Nutzungsentnahmen und Leistungsentnahmen: Eine Barentnahme liegt vor, wenn Geld aus der Geschäftskasse entnommen oder von einem betrieblichen Bankkonto abgehoben wird. Beispiel: Ein Juwelier gibt seiner Ehefrau aus der Ladenkasse Geld für den Lebensunterhalt. Eine Sachentnahme liegt vor, wenn Wirtschaftsgüte...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einlagen und ihre Bewertung / 1.1 Gesetzliche Definition der Einlage

Nach § 4 Abs. 1 Satz 8 Halbsatz 1 EStG sind Einlagen alle Wirtschaftsgüter (Bareinzahlungen und sonstige Wirtschaftsgüter), die der Steuerpflichtige dem Betrieb im Laufe des Wirtschaftsjahrs zugeführt hat. Einer Einlage steht die Begründung des Besteuerungsrechts der Bundesrepublik Deutschland hinsichtlich des Gewinns aus der Veräußerung eines Wirtschaftsguts gleich.[1] Grun...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Entnahmen und ihre Bewertung / 1 Begriff der Entnahme

Was unter "Entnahmen" zu verstehen ist, definiert § 4 Abs. 1 Satz 2 EStG wie folgt: "Entnahmen sind alle Wirtschaftsgüter (Barentnahmen, Waren, Erzeugnisse, Nutzungen und Leistungen), die der Steuerpflichtige dem Betrieb für sich, für seinen Haushalt oder für andere betriebsfremde Zwecke im Laufe des Wirtschaftsjahrs entnommen hat". Entnahmen sind danach – mit den Worten der R...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einlagen und ihre Bewertung / 5.2.1 Bewertung nach § 6 Abs. 6 Satz 2 EStG

Die Bewertung verdeckter Einlagen in Kapitalgesellschaften ist in § 6 Abs. 6 Satz 2 EStG geregelt. § 6 Abs. 6 Satz 2 EStG als steuerliche Gewinnermittlungsvorschrift ist nur anwendbar, wenn die Anteile an der Kapitalgesellschaft, in die Wirtschaftsgüter verdeckt eingelegt werden, zum steuerlichen Betriebsvermögen des Steuerpflichtigen gehören, wobei es sich um das Betriebsve...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Entnahmen und ihre Bewertung / 4.3 Einheitlichkeitsgrundsatz kann bei Grundstücken nicht zur Zwangsentnahme führen

Der sog. "Einheitlichkeitsgrundsatz" besagt, dass ein fremdvermietetes oder -verpachtetes Grundstück steuerlich nur entweder einheitlich dem Betriebsvermögen oder dem Privatvermögen zugeordnet werden kann, nicht teil­weise so und teilweise anders. Grundsätzlich muss also die Zuordnung eines Grundstücks zum Betriebs- oder Privatvermögen, so es einheitlich genutzt wird, auch e...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Entnahmen und ihre Bewertung / 4.1 "Zwangsentnahme" bei Übergang zu notwendigem Privatvermögen

Es gibt Fälle, in denen eine bestimmte Handlung oder ein bestimmtes Verhalten des Steuerpflichtigen zwangsläufig eine Entnahmehandlung enthält, weil der Steuerpflichtige damit jede Beziehung des Wirtschaftsguts zum Betrieb endgültig beendet und allgemeine steuerliche Grundsätze einer weiteren Zurechnung dieses dem Betrieb nicht mehr dienenden Wirtschaftsguts zu einem Betrieb...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Entnahmen und ihre Bewertung / 3.1.1 Entnahmehandlung und Entnahmewille

Voraussetzung einer Entnahme eines Wirtschaftsguts aus dem Betriebsvermögen ist grundsätzlich, dass eine Entnahmehandlung vorliegt.[1] Die Entnahme setzt danach das Tätigwerden einer Person, d. h. des Steuerpflichtigen oder desjenigen, der für ihn tätig wird, voraus. Die Entnahmehandlung muss von einem Entnahmewillen getragen sein, d. h. von dem Willen, die Verknüpfung des W...mehr

Kommentar aus VerwalterPraxis Professional
Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 3.4.3 Unbefugte Gebrauchsüberlassung

Rz. 22 Gemäß § 540 ist es dem Mieter untersagt, die Mietsache ohne Berechtigung einem Dritten zu überlassen, insbesondere sie weiterzuvermieten. Die unbefugte Gebrauchsüberlassung der Mietsache an einen Dritten kann daher zur fristlosen Kündigung nach § 543 berechtigen. Daneben besteht auch das Recht der fristgemäßen Kündigung nach § 573 Abs. 2 Nr. 1. Kündigungsbegründend ist...mehr