Fachbeiträge & Kommentare zu Unternehmen

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Arbeitszeit / 2.5.6 Minderung des Zeitguthabens im Fall von Arbeitsunfähigkeit

Anders als im Fall der Erkrankung während des Erholungsurlaubs trägt während eines beantragten und gewährten Zeitausgleichs vom Arbeitszeitkonto grundsätzlich die/der Beschäftigte das Risiko, im Zeitraum des gewährten Zeitausgleichs arbeitsunfähig zu erkranken; der Arbeitgeber hat den Anspruch auf Zeitausgleich bereits durch die Gewährung des Ausgleichs erfüllt.[1] Bei Arbei...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Konzernanhang / 3.5 Freiwillige Angaben

Rz. 22 Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass der Gesetzgeber die Einbeziehung von freiwilligen Angaben und Erläuterungen in den Konzernabschluss toleriert.[1] Dies ist nicht zuletzt auch dadurch bedingt, dass eine genaue Abgrenzung von Pflicht- zu freiwilligen Angaben in einigen Fällen nur schwer möglich ist, da freiwillige Angaben die in der Generalnorm geforderte Abbild...mehr

Kommentar aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Roscher, GrStG Abweichungen... / 2.4 Vereinbarkeit mit höherrangigem Recht

Rz. 11 Die den Gemeinden in § 1 SHGrStHsG landesgesetzlich eingeräumte Möglichkeit, die Hebesätze für die Grundsteuer auch innerhalb der Grundstücke als wirtschaftliche Einheiten des Grundvermögens nach bestimmten Grundstücksarten bzw. Gruppen von Grundstücksarten zu differenzieren, begegnet keinen durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken (S. ergänzend Kommentierung "...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern im Einzelab... / 6 Latente Steuern im Konzern

Rz. 74 Die maßgebliche Rechtsnorm zur Bilanzierung latenter Steuern im Konzern ist § 306 HGB. Durch den Verweis in § 306 Satz 5 HGB auf § 274 HGB gelten die Vorschriften des Einzelabschlusses auch für den Konzernabschluss. Die weitere Auslegung für latente Steuern im Konzern ergibt sich dabei aus DRS 18. Rz. 75 Bedingt durch die Bewertungs- und Bilanzierungsvorschriften des H...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern im Einzelab... / 3.3 Ebenen von Differenzen

Rz. 26 Anders als im Einzelabschluss können im Konzernabschluss Differenzen auf mehreren Ebenen entstehen. Alle Differenzen, gleich welcher Ursachen, lassen sich 3 Ebenen zuordnen: Einzelabschluss, HB-II, Konzernebene. Rz. 27 Auf der Ebene des Einzelabschlusses werden Differenzen erfasst, die sich den Unternehmen des Konsolidierungskreises direkt zurechnen lassen. Dies sind übli...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern im Einzelab... / 3.5 ABC der temporären Differenzen

Rz. 42 Alphabetische Übersicht sämtlicher Differenzen in einer Bilanz:mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Warum wird ein Laserschutzb... / Zusammenfassung

Überblick Betreibt das Unternehmen Lasereinrichtungen der Klassen 3R, 3B oder 4, muss der Arbeitgeber Sachkundige als Laserschutzbeauftragte schriftlich bestellen. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, für eine geeignete Arbeitsschutzorganisation zu sorgen. Dazu gehört beim Einsatz entsprechender Lasereinrichtungen auch der Laserschutzbeauftragte. Wird dieser nicht bestellt, kann...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung von Scope-... / 3.3 Unterstützung bei der Umsetzung: Supplier Support Framework und Toolkit

Nach dem Einholen des Commitments stellt sich die entscheidende Frage, wie die Maßnahmen des Programms strukturiert ausgerollt und dauerhaft gesteuert werden können. In dieser Phase geht es darum, aus einer Zusage in die konkrete Umsetzung zu kommen. Eine in der Praxis bewährte und skalierbare Lösung ist der Einsatz eines digitalen Supplier (Management) Portals. Besonders ge...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern im Einzelab... / 2 Rechtsgrundlagen

Rz. 3 Kodifiziert ist die handelsrechtliche Bilanzierung latenter Steuern im Wesentlichen in den §§ 274 und 306 HGB. Dabei erfolgt eine Rollenteilung beider Paragraphen. § 274 HGB beinhaltet die wesentlichen Vorschriften zur Bilanzierung latenter Steuern, wie sie im Einzelabschluss eines Unternehmens anzuwenden sind. Darauf aufbauend enthält § 306 HGB weiterführende Vorschri...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZAP 4/2026, Gesetzgebungsre... / 9. Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD)

Der Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2464 hinsichtlich der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen in der durch die Richtlinie (EU) 2025/794 geänderten Fassung (BT-Drucks 21/1857) sieht die Umsetzung der EU-Vorgaben zur Nachhaltigkeitsberichterstattung vor, die eigentlich bis zum 31.12.2025 hätte erfolgen müssen, und schlägt vo...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZAP 4/2026, Gesetzgebungsre... / 13. Sonstige Gesetzgebungsvorhaben

Das am 26.2.2026 vom Deutschen Bundestag verabschiedete Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie durch die Sicherung von Tariftreue bei der Vergabe öffentlicher Aufträge des Bundes (Tariftreuegesetz) (BT-Drucks 21/1941 i.V.m. BT-Drucks 21/4325; Termin Bundesrat: 27.3.2026) will die Tarifautonomie stärken, indem öffentliche Aufträge des Bundes künftig nur an Unternehmen vergebe...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsverpachtung / 2.1 Verpachtung durch Einzelunternehmer oder Personengesellschaft

Wird ein bislang gewerbliches Unternehmen im Ganzen verpachtet und entscheidet sich der Einzelunternehmer oder die Personengesellschaft, die Verpachtung als gewerbliche fortzuführen, wird dadurch die Aufdeckung der stillen Reserven vermieden und es bleibt einkommensteuerrechtlich bei der Erzielung von gewerblichen Einkünften. Gleichwohl endet mit der Verpachtung des Betriebs...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung von Scope-... / 3.2.3 Commitment der Lieferanten einholen

Nachdem die relevanten Lieferanten identifiziert und priorisiert wurden, folgt mit dem Einholen des Commitments einer der wichtigsten Schritte im gesamten Programm. In dieser Phase wird auch klar ersichtlich, ob Lieferanten die Dekarbonisierung als eine Top-Down Anforderung wahrnehmen oder als gemeinsame Aufgabe, bei der sie aktiv mitarbeiten und Verantwortung übernehmen. Gl...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern im Einzelab... / 1 Einleitung

Rz. 1 Latente Steuern verbinden die sich zunehmend von der handelsrechtlichen Abbildung entfernende steuerliche Abbildung mit der handelsrechtlichen Abbildung, wobei es zunächst unerheblich ist, ob die handelsrechtliche Abbildung allein auf dem HGB oder auch auf den IFRS basiert. Die Notwendigkeit kann an folgendem vereinfachten Beispiel verdeutlicht werden: Praxis-Beispiel E...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung von Scope-... / 2.1 Primärdaten versus Sekundärdaten

In der Praxis wird im Carbon Management zwischen Primär- und Sekundärdaten unterschieden. Diese Unterscheidung ist zentral, da sie direkt die Qualität und Aussagekraft der Emissionsbilanz bestimmt. Wichtig Was ist der Unterschied von Primärdaten und Sekundärdaten? Primärdaten sind emissionsbezogene Informationen, die direkt vom Lieferanten stammen und sich konkret auf Produkte...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern im Einzelab... / 7 Gruppenbesteuerung

Rz. 86 Latente Steuern können auch bei Gruppenbesteuerungssystemen (in Deutschland als Organschaften bekannt) entstehen, wobei die Bilanzierung rechtlich nicht geregelt ist. Vor dem Hintergrund der Besonderheiten der steuerlichen Organschaften durch das Auseinanderfallen von wirtschaftlicher Verursachung bei der Organgesellschaft und zivilrechtlicher Verbindlichkeit beim Org...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern im Einzelab... / 9 IFRS

Rz. 98 Rechtsgrundlage zur Bilanzierung latenter Steuern nach IFRS bildet IAS 12, der umfassend die Bilanzierung von latenten Steuern, aber auch von laufenden Ertragsteuern regelt. Grundlage für latente Steuern bildet das Temporary-Konzept, das in Form der Liability-Methode in den IFRS implementiert ist.[1] Rz. 99 Im Ergebnis bestehen zwischen IFRS und HGB insbesondere für de...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZAP 4/2026, Anwaltsmagazin / 1 Konzeptpapier zur neuen Gesellschaft mit gebundenem Vermögen

Das Bundesjustizministerium und das Bundesfinanzministerium haben im vergangenen Monat ein „Rahmenkonzept” für die neue Gesellschaftsform einer Gesellschaft mit gebundenem Vermögen (GmgV) vorgelegt. Die darin beschriebenen Eckpunkte sollen in den kommenden Monaten als Diskussionsgrundlage für die bereits im Koalitionsvertrag angekündigte neue Unternehmensform dienen. In der d...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsverpachtung / 1.1 Betriebspachtvertrag

Soll eine werbende Tätigkeit eingestellt werden, kann dies auch in der Weise geschehen, dass der Betrieb an einen Dritten überlassen wird. Dazu wird ein Betriebspachtvertrag abgeschlossen, welcher ein Pachtvertrag i. S. d. §§ 581 ff. BGB ist. Damit werden alle Wirtschaftsgüter des Betriebs durch den Verpächter an den Pächter zum Gebrauch und zur Nutzung (Fruchtziehung) überl...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsverpachtung / 1.2 Betriebsfortführung

Der Pächter führt den Betrieb auf eigene Gefahr und Rechnung weiter; er ist dem Verpächter zur Zahlung des vereinbarten Pachtzinses verpflichtet.[1] Oftmals gehen in der Praxis auch alle Verträge auf den Pächter über. Für bestehende Verträge bzw. rechtliche Beziehungen, wie z. B. den Versicherungsschutz, ist dies meist zweckmäßig, jedoch nicht zwingend, sondern nur nach Wuns...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung von Scope-... / 2 Die zentrale Rolle von Transparenz

Transparenz spielt eine zentrale Rolle im Carbon Management entlang der Lieferkette. Sie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um Dekarbonisierung gezielt zu steuern und fundierte Entscheidungen treffen zu können. Nur wenn bekannt ist, wo Emissionen tatsächlich entstehen und wodurch sie verursacht werden, lassen sich sinnvolle Reduktionsmaßnahmen planen. Ein Unternehmen ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung von Scope-... / 2.2 Herausforderungen bei der Datengewinnung aus der Praxis

In der Praxis zeigt sich, dass die Gewinnung belastbarer Emissionsdaten aus der Lieferkette mit wiederkehrenden Herausforderungen verbunden ist. Eine erste Herausforderung sind fehlende Daten und begrenzte Kapazitäten auf Lieferantenseite. Viele Lieferanten verfügen nicht über die notwendigen Informationen in der geforderten Detailtiefe, etwa zu Energieverbräuchen, eingesetz...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung von Scope-... / 3.3.1 Schulungen und Trainings

Schulungen und Trainings bilden die erste und wichtigste Säule des Supplier Support Frameworks. In der Praxis zeigt sich, dass viele Lieferanten grundsätzlich bereit sind, an Dekarbonisierung zu arbeiten, aber nicht wissen, wo sie konkret anfangen sollen. Genau hier setzen strukturierte und praxisnahe Trainingsformate an. Ein zentrales Element sind interaktive Live-Schulunge...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung von Scope-... / 1 Supplier Engagement als zentraler Hebel zur Erfassung der Scope-3-Emissionen

Jedes Unternehmen, das sich auf den Weg der Treibhausgasbilanzierung und Dekarbonisierung begibt, steht immer wieder vor der großen Herausforderung, die Emissionen der Scope-3-Kategorie verlässlich, detailliert und mit ausreichender Datenqualität zu erfassen. Gerade in diesem Bereich fehlen häufig belastbare Informationen, die allerdings notwendig sind, um Reduktionsmaßnahme...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung von Scope-... / 3.2.1 Lieferantenanalyse

Vor dem Start eines Supplier-Engagements-Programms ist eine saubere Analyse und Auswahl der relevanten Lieferanten entscheidend. Nur wenn klar ist, mit welchen Lieferanten man arbeitet und warum, lassen sich alle weiteren Schritte wirksam und effizient umsetzen. Zu Beginn können beispielsweise die eingekauften Warengruppen und Kategorien analysiert werden. Im Mittelpunkt die...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung von Scope-... / 3.4 Einführung von Monitoring, Reporting und regelmäßigen Reviews

Ohne systematische Nachverfolgung bleiben Maßnahmen wirkungslos und Fortschritte nicht steuerbar. Grundlage dafür ist eine geeignete digitale Infrastruktur. Alle Emissionsdaten der Lieferanten werden in einem zentralen Datensystem gebündelt, idealerweise auf einer einheitlichen und die für alle betroffenen Stakeholder zugänglichen Plattform. Dadurch entsteht eine konsistente...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern im Einzelab... / 8.1 Einzelabschluss

Rz. 90 Den Umfang der Pflichtangaben zu latenten Steuern im Einzelabschluss regelt § 285 Nr. 29 und 30 HGB.[1] Zum Berichtsumfang gehören die folgenden Angaben: Differenzengrundlage, steuerliche Verlustvorträge, verwendeter Steuersatz, latente Steuersalden von Steuerschulden am Ende des Geschäftsjahres, Veränderungen der Salden dieser latenten Steuerschulden. Rz. 91 Die Erläuterun...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern im Einzelab... / 4.4.1 Verlustvorträge

Rz. 53 Die Pflicht zur Berücksichtigung steuerlicher Verlustvorträge ergibt sich aus § 274 Abs. 1 Satz 4 HGB. Dabei erfolgt eine Begrenzung der Verlustverrechnung auf einen Zeitraum von 5 Jahren nach dem Gesetzeswortlaut. Somit dürfen lediglich aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe der erwarteten Verlustverrechnung und damit des erwarteten zu versteu...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsverpachtung / 2.1.1 Sachliche Voraussetzungen

Für eine Betriebsverpachtung im Ganzen ist Voraussetzung, dass in sachlicher Hinsicht ein Betrieb oder Teilbetrieb verpachtet wird und der Pächter den Betrieb fortsetzen kann. Dies erfordert, dass ein Betrieb im Ganzen als "geschlossener Organismus" überlassen wird. Für die Praxis ist hierbei vor allem darauf abzustellen, ob dem Pächter alle wesentlichen Betriebsgrundlagen zur ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZAP 4/2026, Rechtsprechungs... / III. Befristung: Angemessene Probezeit bei einem befristeten Arbeitsvertrag

Grundsatz: Die Vereinbarung einer Probezeit ist allein für die anzuwendende Kündigungsfrist maßgebend. Die Probezeitvereinbarung ist nun zweigeteilt: Bei einem befristeten Arbeitsverhältnis richtet sie sich seit dem 1.8.2022 ausschließlich nach § 15 Abs. 3 TzBfG. Bei einem unbefristeten Arbeitsverhältnis gilt nach wie vor § 622 Abs. 3 BGB. Das BAG hat mit zwei Urteilen erste Gr...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsverpachtung / 2.1.2 Persönliche Voraussetzungen

Zu den Voraussetzungen in persönlicher Hinsicht gehören, dass der Verpächter eine natürliche Person oder eine Personengesellschaft ist, der Verpächter oder dessen Rechtsvorgänger den Betrieb bisher selbst aktiv betrieben hat, eine Fremdverpachtung vorliegt und damit insbesondere keine Betriebsaufspaltung gegeben ist, die Absicht besteht, den Betrieb später wieder selbst aktiv zu...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsverpachtung / 2.5 Sonderfälle

Wird ein bereits bisher verpachteter Betrieb entgeltlich erworben, geht das vom Veräußerer zuvor in Anspruch genommene Verpächterwahlrecht nicht auf den Erwerber über. Der "Betrieb" gehört beim Erwerber zu dessen Privatvermögen; er erzielt aus der fortgeführten Verpachtung Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung nach § 21 EStG.[1] Anders hingegen, wenn ein im Ganzen verpacht...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsverpachtung / 2.4 Keine Aufgabeerklärung

Erfolgt hingegen keine Aufgabeerklärung, ergeben sich beim Verpächter des Betriebs keine Änderungen. Er erzielt weiterhin gewerbliche Einkünfte i. S. d. § 15 EStG. Die verpachteten Wirtschaftsgüter bleiben Betriebsvermögen. Zu beachten ist aber, dass in wirtschaftlicher Hinsicht kein Betrieb im eigentlichen Sinne mehr vorliegt. Deshalb wird von der Finanzverwaltung z. B. kei...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung von Scope-... / 3.1 Interne Voraussetzungen: Interne Planung

Bevor Lieferanten aktiv eingebunden werden, ist eine saubere und strukturierte interne Planung entscheidend. Es hat sich immer bewährt, die geplanten Schritte, Prozesse und Rollen zunächst unternehmensintern zu definieren und mit allen relevanten Beteiligten abzustimmen. So behält das Unternehmen die Kontrolle über den Prozess und stellt sicher, dass dieser später wiederholb...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung von Scope-... / Zusammenfassung

Überblick Die Reduktion von Scope-3-Emissionen ist keine rein wissenschaftliche oder rein regulatorische Aufgabe, sondern in erster Linie eine Umsetzungsherausforderung entlang komplexer Lieferketten. Diese darf nicht als eine isolierte Nachhaltigkeitsinitiative verstanden werden, sondern als integraler Bestandteil von unterschiedlichen Unternehmensbereichen. Der Beitrag mac...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern im Einzelab... / 3.1.1 Steuerbedingte Ursachen

Rz. 12 Steuerbedingte Ursachen von Differenzen haben ihren Ursprung in handels- und steuerrechtlichen Bewertungsvorschriften, die einen vom Handelsrecht abweichenden steuerlichen Bilanzansatz ergeben. Diese Vorschriften können sich dabei sowohl auf einen handelsrechtlichen Bilanzposten als auch auf andere handelsrechtliche Sachverhalte beziehen. Für diese handelsrechtlichen ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern im Einzelab... / 8.2 Konzernabschluss

Rz. 96a Die Anhangangaben zu den latenten Steuern im Konzernabschlusses ergeben sich aus § 314 Abs. 1 Nr. 21, 22 und 22a HGB sind im Wesentlichen deckungsgleich mit den Pflichtangaben im Einzelabschluss, wobei aufgrund der Reichweite des Konzernabschlusses die Angaben im Konzernabschluss von den Angaben des Einzelabschlusses des MU regelmäßig abweichen werden. Daher gelten d...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern im Einzelab... / Zusammenfassung

Überblick Latente Steuern sollen die Differenzen zwischen der steuerlichen und der handelsrechtlichen Abbildung von Unternehmen ausgleichen, um Informationen über die treffende Situation der (realen und erwarteten) Besteuerung zu liefern. Die Steuern werden zunächst lediglich mit Bezug auf die steuerlich relevante Darstellung ermittelt und auch im handelsrechtlichen Abschlus...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Lohnsteuerfreie freiwillige... / Zusammenfassung

Überblick Sozialleistungen sind Aufwendungen für die Beschäftigten im Unternehmen, die zusätzlich zur vereinbarten Lohn-/Gehaltszahlung entstehen. Diese können sowohl lohnsteuerpflichtig als auch lohnsteuerfrei sein. An die lohnsteuerliche Behandlung dieser Leistungen ist auch deren sozialversicherungsrechtliche Behandlung gebunden. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung § ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung von Scope-... / 3.3.2 Selbsthilfeangebote und digitale Tools

Die zweite Säule des Supplier Support Frameworks umfasst Selbsthilfeangebote und digitale Tools, die zentral über ein Webportal bereitgestellt werden. Ziel dieser Säule ist es, Lieferanten in die Lage zu versetzen, möglichst viele Aufgaben eigenständig und mit vertretbarem Aufwand umzusetzen, ohne bei jeder Fragestellung auf individuelle Unterstützung angewiesen zu sein. Ein...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Sozialleistungen / Zusammenfassung

Begriff Sozialleistungen sind Aufwendungen für die Beschäftigten im Unternehmen, die zusätzlich zur vereinbarten Lohn-/Gehaltszahlung entstehen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung § 3 EStG sowie R 3 LStR; § 8 Abs. 2 und 3 und 4 EStG sowie R 8.1 und R 8.2 LStR; § 19 EStG, insbesondere § 19 Abs. 1 Nr. 1a EStG sowie R 19.3, R 19.6 und R 19.7 LStR; Mutterschutzgesetz (MuSchG)...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZAP 4/2026, Webseitengestaltung: Irreführende Gestaltung des Kündigungsbuttons

(OLG Schleswig, Urt. v. 4.3.2026 – 6 U 42/25) • Ein Hinweis auf einer den Vorgaben des § 312k Abs. 2 BGB unterliegenden Kündigungswebseite, der den Kündigungswilligen darüber informiert, dass der Eingang seines Kündigungswunsches bestätigt und der Auftrag sodann geprüft werde, ist irreführend i.S.d. § 5 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 7 UWG. Durch den Hinweis wird dem kündigungswilligen ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Latente Steuern im Einzelab... / 3.1.3 Rechtsformbedingte Ursachen

Rz. 17 Rechtsformbedingte Ursachen von Differenzen kommen hauptsächlich in Konzernen vor. Auslöser von diesen Differenzen sind oftmals Konzernumstrukturierungen. Hierzu gehören u. a.: Rechtsformwechsel, Umhängen von Beteiligungen, Auf- und Abspaltungen, Verschmelzungen. Rz. 18 Einhergehend mit Konzernumstrukturierungen werden oftmals stille Reserven gehoben, entweder um die Eigen...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsverpachtung / 2.1 Wahlrecht

Die Finanzverwaltung konnte sich der Rechtsprechung anschließen und hat das sog. Verpächterwahlrecht als Verwaltungsauffassung übernommen.[1] Danach hat ein Steuerpflichtiger, der seinen Betrieb im Ganzen verpachtet und für den (oder für dessen Rechtsnachfolger) objektiv die Möglichkeit besteht, den Betrieb später fortzuführen, folgendes Wahlrecht: Er kann entweder weiterhin ...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Warum wird ein Störfallbeau... / 1.1 Definition und Hintergrund

Zu den Aufgaben des Störfallbeauftragten gehören: den Betreiber in Angelegenheiten, die für die Sicherheit der Anlage bedeutsam sein können, beraten; auf die Verbesserung der Sicherheit der Anlage hinwirken; dem Betreiber unverzüglich ihm bekannt gewordene Störungen des bestimmungsgemäßen Betriebs mitteilen, die zu Gefahren für die Allgemeinheit und die Nachbarschaft führen kön...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Warum wird ein Störfallbeau... / Zusammenfassung

Überblick Betreiber von genehmigungsbedürftigen Anlagen müssen einen oder mehrere Störfallbeauftragte bestellen, wenn dies im Hinblick auf die Art und Größe der Anlage wegen der bei einer Störung des bestimmungsgemäßen Betriebs auftretenden Gefahren für die Allgemeinheit und die Nachbarschaft erforderlich ist. Die Anzahl der Störfallbeauftragten muss so bemessen sein, dass di...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsverpachtung / 2 Steuerliche ­Rechtsfolgen

Wird ein gewerblicher Betrieb eingestellt, hat dies grundsätzlich die Realisierung aller stillen Reserven im Betriebsvermögen zur Folge. Es liegt dann der Tatbestand einer Betriebsveräußerung bzw. einer Betriebsaufgabe i. S. d. § 16 Abs. 1 bzw. 3 EStG vor. Diese grundsätzliche Rechtsfolge tritt bei einer Betriebsverpachtung aber nicht zwingend ein. Denn wird ein Betrieb im Ga...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsverpachtung / 2.2 Schleichende Betriebsaufgabe

In der Praxis trat immer wieder das Problem auf, den "richtigen" Zeitpunkt für die Besteuerung des Aufgabegewinns zu finden. Davon betroffen waren insbesondere verpachtete Betriebe, bei denen nach und nach die überlassenen wesentlichen Betriebsgrundlagen weggefallen sind. Das konnte durch eine Entnahme von Wirtschaftsgütern, deren Umgestaltung oder eine Ersatzbeschaffung dur...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Betriebsverpachtung / Zusammenfassung

Begriff Wird die werbende Tätigkeit eines Betriebs eingestellt, hat dies grundsätzlich eine Betriebsaufgabe zur Folge. Sofern die Beendigung aber in der Weise erfolgt, dass der Betrieb an einen Dritten überlassen wird, kann der Sonderfall einer Betriebsverpachtung im Ganzen vorliegen. Das Steuerrecht sieht für solch eine Betriebsverpachtung , anders als im Fall einer Betrieb...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Warum wird ein Störfallbeau... / 2 FAQs

1) Muss jeder Betrieb einen Störfallbeauftragten bestellen? Nein. Dies ist nur in Betrieben erforderlich, die genehmigungspflichtige Anlagen nach dem BImSchG betreiben und bei denen die Größe und Art der Anlagen sowie ein mögliches Schadensausmaß dies erfordern. Ggf. kann auch die Behörde die Bestellung eines Störfallbeauftragten fordern. 2) Kann es einen Störfallbeauftragten ...mehr