Fachbeiträge & Kommentare zu Strategie

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Nachhaltigkeitsstrategie (E... / 1.4 ESG-KPIs und -KRIs mit OKR

OKR steht für Objectives and Key Results. OKR ist ein modernes Management-Modell, welches auf Zielen (Objectives) und Schlüsselergebnissen (Key Results) beruht. OKR verknüpft die einzelnen Aufgaben von Teams und Mitarbeitenden mit der Unternehmensstrategie, den strategischen Zielen und Plänen sowie dem Vision-Statement. Dabei stellen sich die folgenden Fragen: Objectives = We...mehr

Kommentar aus Mindestanfordungen an das Risikomanagement Kommentar
Hannemann/Biewer/Kocatepe/Z... / 8. Berichtswesen: Inhalt und Turnus der Berichte/BT 3.2 MaRisk

Die Risikoberichterstattung soll die Geschäftsleitung in die Lage versetzen, die Gesamtrisikosituation zu beurteilen, sich mit den wesentlichen Risiken auseinanderzusetzen und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einzuleiten. Auch kleine Institute müssen zumindest vierteljährlich einen Gesamtrisikobericht erstellen, da der Vorstand für seine Steuerung auf eine aktuelle Berichtersta...mehr

Beitrag aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anhang zu §§ 289b–289e: Ric... / 2. Katalog der offenzulegenden Informationen

Rz. 40 [Autor/Zitation] Art. 19a Abs. 2 Bilanzrichtlinie in der durch die CSRD geänderten Fassung enthält eine abschließende, aber detaillierte Auflistung der offenzulegenden Informationen (Art. 29a Abs. 2 Bilanzrichtlinie beinhaltet die entsprechende Liste für die konsolidierte Nachhaltigkeitsberichterstattung von MU großer Gruppe). So müssen Unternehmen ua. eine Beschreibun...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Nachhaltigkeitsstrategie (E... / 1.1 Stakeholder-Centricity für eine erfolgreiche ESG-Transformation

Für die Erarbeitung des Purpose, der Vision und Mission sollten die relevanten Stakeholder einbezogen werden. Stakeholder sind grundsätzlich alle Personen oder Personengruppen, die ein berechtigtes Interesse am Unternehmen haben. Das Unternehmen sollte daher die Bedürfnisse der wichtigsten Stakeholder kennen und versuchen, diese in der Kommunikation – gerade in Bezug auf ESG...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Nachhaltigkeitsstrategie (E... / 4.3 Das Mission-Statement im ESG-Kontext

Die Mission beschreibt das übergeordnete Leistungsangebot und zeigt so, wie das Unternehmen seine Vision und die ambitionierten Ziele langfristig erreichen kann. Im Idealfall ist in der Mission auch das Alleinstellungsmerkmal verpackt. Die Mission mit ESG-Bezug erläutert, wie das Unternehmen nachhaltig Werte und einen positiven Impact auf die CO2-Emissionen erreichen kann. G...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Nachhaltigkeitsstrategie (E... / 4.1 Der Purpose im ESG-Kontext – Ein starkes ‚WARUM?‘ für die Resilienz des Unternehmens

Der (Corporate-)Purpose beschreibt den eigentlichen übergeordneten Unternehmenszweck und -sinn, welchen ein Unternehmen verfolgt – also das "Warum ist unser Unternehmen wichtig – was ist der SINN?". Diese Fragestellung nach dem "Warum?" wird so oft wiederholt, bis man im eigentlichen Kern und Sinn des Unternehmens angekommen ist. Für die Nachhaltigkeit bzw. für ESG ergeben s...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Nachhaltigkeitsstrategie (E... / 4.2 Das Vision-Statement im ESG-Kontext

Die Vision hat einen langfristigen Zeithorizont und soll motivierend, positiv-formuliert sein und den Zustand beschreiben, den das Unternehmen in Zukunft erreichen will. Die Vision zeigt, in welche Richtung sich das Unternehmen entwickeln soll und umfasst mehr als nur die wirtschaftlichen Ziele eines Unternehmens. Sie soll die Strategie, die Ziele, die Werte und die Kultur d...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Nachhaltigkeitsstrategie (E... / 3 Ein Ausblick in die Nachhaltigkeitskultur

Nachhaltigkeitsstrategien auf Unternehmens- und Produktebene sind langfristig nur dann wirklich erfolgreich, wenn das Unternehmen wirtschaftlich stabil aufgestellt ist und Nachhaltigkeit in den Unternehmen tatsächlich gelebt wird. Nur durch das Leben der Nachhaltigkeitskultur und damit der inneren Haltung der Mitarbeiter kann ein Unternehmen wirklich authentisch und ehrlich ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Business Cases: Aufbau und ... / 4.3 Strategische Zielorientierung

Die strategische Zielorientierung muss die Entscheidungskriterien für oder gegen das dem Business Case zugrunde liegende Projekt liefern. Die Entscheidungskriterien sind das Herzstück der Entscheidungsvorlage: An ihnen wird die Zustimmung oder Ablehnung festgemacht.[1] Entscheidungskriterien Bei einem Business Case haben sich die schon oben erwähnten Standardentscheidungskrite...mehr

Beitrag aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anhang zu §§ 289b–289e: Ric... / J. Übersicht: Vergleich NFRD – CSRD – ISSB Standards

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Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Nachhaltigkeitsstrategie (E... / 2.2 Die agile ESG-Produkt-Transformation mit Design Thinking

Produkte nachhaltig zu entwickeln bedeutet: existierende Produkte klimaneutral und nachhaltig weiterzuentwickeln oder klimaneutrale und nachhaltige Produkte neu zu entwickeln. Hier sind häufig Schnelligkeit und das Einbeziehen der Stakeholder von Bedeutung. Das gelingt mit agilen Management-Ansätzen wie Design Thinking. Design Thinking ist ein Denkansatz und ein intuitiver und m...mehr

Beitrag aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anhang zu §§ 289b–289e: Ric... / 5. Erleichterungen für kleine und mittelständische Unternehmen

Rz. 47 [Autor/Zitation] Art. 19a Abs. 6 Bilanzrichtlinie enthält für KMU, kleine und nicht komplexe Kreditinstitute (zur Definition der kleinen und nicht komplexen Kreditinstitute s. Art. 1 Abs. 1 Nr. 145 VO (EU) 575/2013, ABl. EU 2013 Nr. L 176, 1) sowie firmeneigene Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen (zur Definition der firmeneigenen Versicherungs- und Rückvers...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / Schrifttum:

Janssen, Strategien eines Familiensplittings durch die Übertragung von Einkunftsquellen, DStZ 1992, 22; Häuselmann, Die Verlagerung von Einkunftsquellen beim KapVerm, NWB 1993 F 3, 8707; Felix, Die steuerliche Anerkennung von Rechtsverhältnissen unter Angehörigen, FR 1996, 729; Seeger, Verträge zwischen nahestehenden Personen – Grundsätzliche Überlegungen und Voraussetzungen ih...mehr

Kommentar aus Mindestanfordungen an das Risikomanagement Kommentar
Hannemann/Biewer/Kocatepe/Z... / 2 TOP 3 und 4: Besprechung von Auslegungsfragen zur 7. MaRisk-Novelle

Vortaxe/Wertindikation Eine Vertreterin der Aufsicht führt anhand der Präsentation in das Thema ein und erklärt, dass der Tagesordnungspunkt auf die Ergebnisse des Targeted Reviews on Residential Real Estate (TR RRE) der EZB zurückgehe. Der TR RRE widmete sich der Analyse des SSM zur Umsetzung aufsichtlicher Anforderungen zur Vergabe von Wohnimmobilienkrediten und good/bad pr...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
FF 06/2025, Iudex non calcu... / Einführung

Der Bundesgerichtshof hat seine Rechtsprechung mehrfach geändert. Nachdem Werner Gutdeutsch [1] auf knapp drei Seiten der FamRZ die logische Struktur des Lebensvorgangs aufgezeigt und hieraus den mathematischen Beweis als Grundlage des rechtlichen Ergebnisses abgeleitet hatte, kehrte der Bundesgerichtshof, ihm folgend, zu seiner ursprünglich vertretenen Auffassung[2] zurück.[...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
FF 06/2025, Iudex non calcu... / V. Kogels Kritik und eigene Stellungnahme des Verfassers

Kogel tituliert "kein Ende der Diskussion in Sicht", ist es allerdings selbst, der nach einer allgemeinen Ruhephase "in die Verlängerung geht". Ihm ist vorbehaltlos zuzustimmen, soweit sich die Begründung des Bundesgerichtshofs "ausschließlich in einem Satz" des pauschalen Verweises auf Gutdeutsch erschöpft,[29] auf dessen zutreffende Ausführungen er verweist. Die Entscheidun...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Wege zur Klimaneutralität f... / 3 Leitplanken und Handlungsprinzipien für eine wirksame Strategie zur Treibhausgasneutralität

In den beiden vorherigen Abschnitten wurde Folgendes festgestellt: Es gibt ein globales Restbudget an möglichen Gesamtemissionen von Treibhausgasen, bei dessen Überschreiten das 1,5- bzw. 2-Grad-Ziel nicht mehr erreicht werden kann – mit der Folge, dass die Konsequenzen des Klimawandels noch fataler werden, als sie es auch beim Erreichen der Ziele schon sind. Die vorgestellten...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Erfolgsfaktor Klimaneutralität im Unternehmen: Vorwort

Zusammenfassung Dieser Beitrag ist das (leicht editierte) Vorwort von Claudia Kleinert zum Buch "Erfolgsfaktor Klimaneutralität im Unternehmen – Wie Sie jetzt die Zukunft gestalten und Wettbewerbsvorteile schaffen" von Dr. Ralf Utermöhlen. Das Buch ist vollständig in Ihrem Haufe Sustainability Office enthalten. Klimaneutralität – ein großes Wort, das oft abstrakt wirkt, aber ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Wege zur Klimaneutralität f... / 3.3 (Zusätzliche) Bestandteile einer seriösen Klimastrategie

Eine Strategie zur Treibhausgasneutralität sollte aber nicht nur dem erwähnten hierarchischen Ansatz "Emissionen reduzieren, Entnahmen verstärken und erst dann Restmengen kompensieren" folgen, um seriös und umsetzbar zu sein. Folgende zusätzlichen Attribute bzw. Bestandteile sind wesentlich in einer seriösen Klimastrategie, die sich begrüßenswerterweise zum Teil auch in den ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Wege zur Klimaneutralität f... / 3.1 Die "ISO 14068-1:2023-11 Management des Klimawandels – Übergang zu Netto-Null – Teil 1: Treibhausgasneutralität"

Zur Begriffsverwendung verweist die Norm darauf, dass das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zwischen Kohlenstoffneutralität (Neutralität, bei der nur die CO2-Emissionen durch den CO2-Abbau ausgeglichen werden) und der Treibhausgasneutralität, bei der alle Treibhausgasemissionen (also auch andere Treibhausgase außer Kohlendioxid) durch den Abbau von Treibhausgase...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Erfolgsfaktor Klimaneutralität im Unternehmen: Intro

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Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Unternehmen und ihre wesent... / 2 Gute Gründe, ein Unternehmen klimaneutral zu gestalten

Stellen Sie sich vor, sie könnten ihren Kunden oder ihren begehrten Bewerbern gegenüber nicht nur behaupten, sondern belegen, dass Ihr eigenes Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität ist oder deutlich klimafreundlicher agiert als Ihre Marktbegleiter. Wäre das nicht auch in ihrer Branche ein erheblicher Wettbewerbsvorteil? Unternehmen können sich für Kunden, die klimaneut...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 4.15 Investitionen

Hier geht es um den Carbon Footprint des investierten Geldes. Die aktive Einmischung in die Klimaambitionen der Unternehmen, an denen ein Investor Beteiligungen hält, muss Strategiebestandteil sein. Ist ein Unternehmen Mehrheitsgesellschafter bei einem anderen Unternehmen, ist der Weg der Einflussmöglichkeit klar. Aber auch wenn "nur" Aktienpakete gehalten werden, kann jeder...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Die Klimakommunikation / 4.5 Der CCF als Teil der geprüften Umwelterklärung nach EMAS

EMAS bedeutet "Eco-Management and Audit Scheme", wozu es die europäische Verordnung Nr. 1221/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates gibt. Für teilnehmende Organisationen gibt es das europäische Standortregister. Voraussetzung, um in dieses Standortregister eingetragen zu werden, ist neben einem Umweltmanagementsystem die Veröffentlichung einer Umwelterklärung für jede...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Wege zur Klimaneutralität f... / 3.2 Vorgehensweise für die Erstellung einer Klimastrategie nach "ISO 14068-1:2023-11"

Zur Vorgehensweise für die Erstellung einer Klimastrategie, die zunächst zur Kohlenstoff- bzw. Treibhausgasneutralität führt, enthält die Norm ein sehr übersichtliches Flussdiagramm, das aufgrund des sperrigen Normvokabulars hier modifiziert und kommentiert wird (vgl. Abbildung 1). Abb. 1: Flussdiagramm zur Erstellung einer Kohlenstoffneutralitäts- oder Treibhausgasneutralitä...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutralität im gesells... / 4.4 Klimafreundliche mittelständische Druckereibetriebe

Um für Unternehmen, die sich auf den Weg des Wandels in Richtung klimaneutraler Geschäftsmodelle begeben haben, nicht nur Beispiele aus der Großindustrie darzulegen, folgt ein Beispiel für eine typisch mittelständisch geprägte Branche: die Druckereiindustrie. Interessanterweise hat sich der Trend zu nachhaltigem und klimafreundlichem Druck in diesem traditionellen Industriez...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutralität im gesells... / 4.2 Perspektiven klimafreundlicher Zementherstellung

Auch die Zementindustrie steht aufgrund ihres hohen CO2-Fußabdrucks vor besonderen Herausforderungen beim Klimaschutz. Die Produktion von Zement verursacht etwa 7 bis 8 Prozent der globalen CO2-Emissionen – wenn die weltweite Zementindustrie ein Staat wäre, würde sie mit ihren Treibhausgasemissionen an dritter Stelle weltweit stehen, direkt hinter China und den USA. Indien s...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 2.1 Scope 1 granular betrachten und Reduktionspotenziale registrieren

Die direkten Emissionen des Unternehmens aus eigenen Quellen gehören zunächst granular betrachtet. Jeder einzelne Prozess, aus dem klimawirksame Gase emittiert werden, muss betrachtet werden und es muss gefragt werden, ob und wie diese Emission reduziert oder vermieden werden kann – sei es durch Technologiewechsel, Wechsel von Energieträgern oder andere Strategien, die in di...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Wege zur Klimaneutralität f... / Zusammenfassung

Das vorhergehende Kapitel 3 "Klimaneutrale Unternehmen sind wichtig und attraktiv, aber wo sind sie?" hat sich mit der Frage befasst, warum es noch keine wirklich klimaneutralen Unternehmen gibt. Es müssen also andere Strategien her, um klimaneutrale Unternehmen zu gestalten. Entsprechend der wissenschaftlichen Erkenntnisse orientiert sich der Weg von Unternehmen hin zur Klim...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Die Klimakommunikation / 4.7 (Klima)Reporting nach CSRD

Unternehmen, die gemäß CSRD im Lagebericht über nicht-finanzielle Aspekte berichten müssen, können auf die Stand-Alone-Publikation des CCF der Klimaziele und des Absenkpfades eigentlich verzichten, denn die CSRD-Berichte sollen sicherstellen, dass Unternehmen umfassend und transparent über ihre klimarelevanten Maßnahmen und Risiken informieren. Die Offenlegungspflichten nach...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Footprint: Die Basis... / 6.1 Anforderungen an einen ISO 14064-1 konformen Bericht

Ein Bericht, der den Anforderungen der ISO 14064-1 entspricht, muss folgende Inhalte abdecken: 1. Einleitung und Zielsetzung: Klare Beschreibung des Zwecks des Berichts: Dient er der rein internen Dokumentation, der Veröffentlichung oder als Grundlage für eine Zertifizierung des CCF nach der zugehörigen Zertifizierungnorm ISO 14064-3? Bezugnahme auf die normative Grundlage (Sta...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutrale Unternehmen s... / 6 Fazit zu vielen der Kompensationsprojekte, die für "Klimaneutralitäts-Claims" herangezogen werden

Im Fazit muss man also leider zu dem Schluss kommen, dass sehr viele teuer bezahlte Projekte zur Kohlenstoffbindung, zur Abdeckung von Deponien, zur Vermeidung von Methanemissionen oder andere Projekte für Minderemissionen entweder keine echte Zusätzlichkeit aufweisen – mit anderen Worten, es wird nur noch ein Dummer gesucht, der das bezahlt, was ohnehin stattfinden würde – ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Wege zur Klimaneutralität f... / 2.2 Die Emissionsreduzierungs-Methodik des von der SBTi entwickelten Sectoral Decarbonization Approach (SDA)

Die Emissionsreduzierungs-Methodik des von der SBTi entwickelten Sectoral Decarbonization Approach (SDA) weist vielen Wirtschaftssektoren ein jeweiliges Kohlenstoffbudget zu, das zur Einhaltung des 1,5- oder 2-Grad-Zieles noch zur Verfügung steht. Als Strategien, um das Ziel zu erreichen, stehen dann prinzipiell die Konvergenz und die Kontraktion zur Verfügung. Konvergenz Konv...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutrale Unternehmen s... / 4.2 Markt für freiwillige Klimakompensation (engl. Voluntary Carbon Market "VCM")

Neben diesem regulierten Emissionshandel, der entweder auf dem europäischen ETS oder auf dem nEHS basiert und der ein sehr wirksames Instrument zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen ist, gibt es auch einen freiwilligen Kohlenstoffmarkt, der auf individuellen Initiativen von Institutionen, Einzelpersonen oder Unternehmen fußt, die keine staatliche Freigabe benötigen. Das ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Die Klimakommunikation / 4.2 Teilnahme am Carbon Disclosure Project (CDP)

Was ist das Carbon Disclosure Project (CDP)? Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine im Jahr 2000 gegründete Non-Profit-Organisation, die sich selbst als gemeinnützige Wohltätigkeitsorganisation bezeichnet. Kern des CDP-Vorhabens ist ein Offenlegungssystem für Investoren, Unternehmen und Körperschaften wie Gemeinden und Staaten, um die eigenen Umweltauswirkungen zu publi...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / 8. Bilanzierung im Falle eines insolventen Kontrahenten (Sicherungsinstrument)

Rn. 395 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Grundsätzliche Überlegungen: Wie die Vergangenheit gezeigt hat, kann es durchaus vorkommen, dass Kontrahenten von Sicherungsinstrumenten Insolvenz anmelden müssen (z. B. Lehman Brothers). Aus bilanzieller Sicht sind in diesem Zusammenhang v.a. von Interesse:mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / 3. Durchhalteabsicht (Zeitraum) und Durchhaltefähigkeit

Rn. 221 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Bewertungseinheiten dürfen nach dem ausdrücklichen Willen des Gesetzgebers nicht nachträglich zur Steuerung des Jahresergebnisses konstruiert werden, sondern sind ausschließlich mit der Zwecksetzung der Risikoabsicherung zu bilden (vgl. BR-Drs. 344/08, S. 127). Dabei bleibt es jedem UN überlassen, welche Sicherungsstrategie es verfolgt. Dies...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / 3. Beendigung der Sicherungsbeziehung

Rn. 463 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Eine Hedge Accounting-Bilanzierung ist (nur) dann prospektiv zu beenden, wenn die Sicherungsbeziehung oder ein Teil hiervon – ggf. nach Durchführung einer Rekalibrierung – nicht mehr die Kriterien erfüllt (vgl. IFRS 9.6.5.6). Hierzu wird in IFRS 9.B6.5.26 weiter ausgeführt: Eine Sicherungsbeziehung wird in ihrer Gesamtheit beendet, wenn sie ...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / 7. Methoden und Verfahren zur Messung der Wirksamkeit

Rn. 192 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Die Auswahl der Methode bzw. des Verfahrens zur Feststellung der Wirksamkeit bleibt nach dem ausdrücklichen Willen des Gesetzgebers grds. dem UN überlassen (vgl. BR-Drs. 344/08, S. 127; BT-Drs. 16/12407, S. 169; IDW RS HFA 35 (2011), Rn. 52f.; zu den verschiedenen Methoden auch Kuhn/Scharpf (2006), Rn. 2590ff.; DGRV (2023), Teil 1, Kap. D. I...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / 2. Umfang der Dokumentation

Rn. 145 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Inhalt der Dokumentation: Der Dokumentationsumfang kann je nach Art der Sicherungsbeziehung unterschiedlich ausgestaltet sein. Aus der Dokumentation muss insgesamt u. a. hervorgehen, ob die Sicherungsinstrumente im Zeitpunkt der Begründung der Bewertungseinheit objektiv zur Absicherung des dokumentierten Risikos geeignet sind, d. h., dass di...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / III. Absicherung von Wertänderungs- und Zahlungsstromrisiken (Fair Value- und Cashflow-Hedge)

Rn. 35 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Bei der Bilanzierung von Bewertungseinheiten muss hinsichtlich der Strategie bzw. Risikosteuerung zwischen der Absicherung von Wertänderungs- oder Zahlungsstromänderungsrisiken unterschieden werden (vgl. ebenso PwC-BilMoG (2009), Abschn. V, Rn. 10). Rn. 36 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Ein Wertänderungsrisiko (Fair Value Risk) besteht darin, dass ...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / 5. Absicherung von Teilen des Volumens, der Laufzeit und der Risiken eines Grundgeschäfts

Rn. 72 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 § 254 verlangt nicht, dass das gesamte Volumen sowie die gesamte Laufzeit eines Grundgeschäfts gesichert werden. Es ist vielmehr möglich, nur einen Teil des Volumens oder einen Teil der Laufzeit eines Grundgeschäfts gegen Risiken abzusichern, sofern dies dokumentiert ist (vgl. ebenso Beck-HdR, B 737 (2014), Rn. 137; Beck Bil-Komm. (2024), § 2...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / 8. Sog. Short Cut-Methode (Critical Terms Match)

Rn. 203 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Bei perfekten Micro-Hedges spricht nach dem Gesetzgeber (vgl. BR-Drs. 344/08, S. 126) – wenn i. R.e. Bewertungseinheit die Parameter (insbesondere Währung, Nominalbetrag, Laufzeit, Zinstermine) von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument nur unwesentlich voneinander abweichen (vgl. ebenso DGRV (2023), Teil 1, Kap. D. II. 4.3.6) und dadurch di...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Arbeitsschutz bei Extremwet... / 5.4.1 Präventive Maßnahmen

Strategien und präventive Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Verringerung witterungsbedingter Kältebelastung: Möglichkeit der Ausführung in wärmerer Jahreszeit prüfen, Möglichkeit der Ausführung einzelner Arbeiten im Innenbereich oder in Zelten prüfen, Mehr Zeitbedarf für Arbeiten einplanen, Verringerung der Arbeitsintensität prüfen, Informationsbeschaffung über aktuelle Wettersituat...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Nichtfinanzielle Erklärung / 3.2 Konkretisierung durch die Leitlinien der Europäischen Kommission

Rz. 12 Bereits im Rahmen der CSR-Richtlinie war vorgesehen, dass die Europäische Kommission den von der neuen Berichtspflicht betroffenen Unternehmen unverbindliche Leitlinien zur Verfügung stellt, um ihnen die Angabe nichtfinanzieller Informationen zu erleichtern.[1] Die Publikation der Leitlinien erfolgte Mitte 2017, ein Nachtrag für klimabezogene Angaben 2019.[2] Im Rahme...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Nichtfinanzielle Erklärung / 1 Vorbemerkung

Rz. 1 Die Unternehmensberichterstattungspflichten entwickelten sich in den letzten Jahren weg von der reinen finanziellen Abbildung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hin auch zur Darstellung von nichtfinanziellen Faktoren.[1] So werden bereits seit über 15 Jahren im Lagebericht von großen Kapitalgesellschaften sowie im Konzernlagebericht Angaben zu nichtfinanziellen Le...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
GmbH: Geschäftsführung / 1 Befugnisse, Rechte und Pflichten

Die Geschäftsführung umfasst alle Aufgaben der "Exekutive", das heißt alle Aufgaben, die zur Erfüllung der Leitungsaufgabe – einschließlich aller untergeordneten Tätigkeiten – erforderlich ist. Die folgenden Tätigkeitsbereiche sind Teil der Geschäftsführung: Planung, Vorbereitung, Abwicklung, Organisation und Überwachung des Tagesgeschäfts, wobei auch die Buchhaltungsaufgabe ...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Recruiting: Personalmarketi... / 1.2 Erfolgreiches Personalmarketing

Eine präzise Zielgruppenanalyse ist die Grundlage jedes erfolgreichen Personalmarketings. Um als Arbeitgeber attraktiv zu sein, muss man verstehen, welche Bedürfnisse, Werte und Erwartungen die potenziellen Bewerber haben. Je besser man die Zielgruppen kennt, desto gezielter und individueller lassen sich Maßnahmen entwickeln. Ein wirkungsvolles Personalmarketing folgt einem s...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Recruiting: Personalmarketi... / 3 Erfolgsfaktoren im Personalmarketing

Personalmarketing ist längst kein Randthema mehr. Es ist ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen im Wettbewerb um Talente. Personalmarketing als strategische Aufgabe verstehen Personalmarketing ist nicht nur Kommunikation, sondern Teil der Unternehmensstrategie. Wer es lediglich als operative Ergänzung zum Recruiting betrachtet, verschenkt Potenzial. Involvieren Sie das Top...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Recruiting: Personalmarketi... / Zusammenfassung

Überblick Der Arbeitsmarkt verändert sich rasant: Demografischer Wandel, Digitalisierung und Fachkräftemangel machen es für Unternehmen zunehmend schwer, passende Talente zu finden und zu halten. Gleichzeitig verändern sich die Erwartungen der Beschäftigten – sie legen mehr Wert auf eine sinnstiftende Arbeit, berufliche (Weiter-)Entwicklungsmöglichkeiten, Flexibilität und ei...mehr