Fachbeiträge & Kommentare zu Heizung

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Förderprogramme zur Finanzi... / 2.10.1 Eigentumsförderung – Modernisierung

Dieses Programm fördert die Modernisierung von bestehendem Wohnraum, in selbstgenutztem Eigentum ebenso wie in vermieteten Objekten. Bei Mietwohnungen gelten Mietpreis- und Belegungsbindungen. Selbstnutzer müssen die Einkommensgrenzen des Landes NRW einhalten. Antragsberechtigung Anspruchsberechtigt sind Personen und Familien mit kleinen und mittleren Einkommen. Es gelten je n... mehr

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Förderprogramme zur Finanzi... / 1.1.1 Worum geht es?

Alte Heizungen sollen gegen klimafreundliche Anlagen getauscht werden. Dafür gibt es über die KfW einen echten Zuschuss, der nach Abschluss der Maßnahme überwiesen wird. Grundlage ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude, Einzelmaßnahmen (BEG EM), gültig seit 10.12.2025. mehr

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Förderprogramme zur Finanzi... / 1.1.2 Was wird gefördert?

Gefördert wird der Einbau neuer, effizienter Heizsysteme in bestehenden Wohngebäuden. Konkret förderfähig sind: Wärmepumpen (elektrisch angetrieben) Solarthermische Anlagen Biomasseheizungen Brennstoffzellenheizungen Wasserstofffähige Heizungen (nur die Investitionsmehrkosten) Innovative Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien Anschluss an ein Gebäude- oder Wärmenetz Bei ein... mehr

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Förderprogramme zur Finanzi... / 1 Förderungen des Bundes über die KfW-Bank

Achtung: Regelmäßige Änderungen und Anpassungen Förderprogramme des Bundes und der Länder ändern sich regelmäßig (teilweise halbjährlich). Die folgenden Beiträge geben den Stand zum Redaktionsschluss wieder. Die jeweils aktuellen Konditionen finden Sie auf der Website der KfW-Bank (Bundesförderung) sowie auf den Websites der jeweiligen Förderbanken der Bundesländer. Aus der ... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 6.10 Beheizung

Rz. 83 Die Beheizung bzw. Beheizbarkeit der Wohnung/Räume gehört nicht ohne Weiteres zur Gewährung des vertragsgemäßen Gebrauchs. Der Vermieter ist also nur dann verpflichtet, die Wohnung mit einer Heizmöglichkeit zu versehen und die Räume dann auch zu beheizen, wenn eine entsprechende vertragliche Vereinbarung vorhanden ist.. Dies muss nicht ausdrücklich geschehen. Sind die... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 3.4.4 Vertragswidriger Gebrauch, Störung des Hausfriedens

Rz. 24 Die Nutzung der Wohnung zu Gewerbezwecken ohne ausdrückliche Genehmigung des Vermieters kann zur ordentlichen Kündigung berechtigen. Umgekehrt kann auch die Nutzung von Räumen, die als "Lager- und Abstellraum" vermietet worden sind, dauerhaft als Wohnung eine – nach Abmahnung sogar fristlose – Kündigung rechtfertigen (AG Bielefeld, Urteil v. 28.3. 2017, 407 C 111/16, ... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 10.2 Anspruchsinhalt

Rz. 124 Der Anspruch des Mieters bezieht sich auf die (Wieder-)Herstellung der vermieteten Sache zum vertragsgemäßen Gebrauch. Gefordert ist ein Handeln des Vermieters, das über §§ 887, 888 ZPO vollstreckungsmäßig durchzusetzen ist, wie z. B. die Verpflichtung des Vermieters zur Teppicherneuerung (LG Lüneburg, Beschluss v. 22.9.2014, 6 T 88/14, ZMR 2015, 318) oder bei vom Mi... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 10.7.4 Überwälzungsklauseln

Rz. 147 Die Übertragung der Schönheitsreparaturen durch eine Allgemeine Geschäftsbedingung auf den Mieter muss eindeutig sein. Eine Klausel "Der Mieter ist verpflichtet, die während des Mietverhältnisses anfallenden Schönheitsreparaturen auf eigene Kosten durchzuführen." ist eindeutig und unbedenklich. Dasselbe gilt für eine Klausel "Der Mieter verpflichtet sich, die Schönhei... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 4.13 Kündigungen – Räumungsklage – Muster

Rz. 64 Muster Eigenbedarfskündigungen Per Bote Frau/Herrn (Mieter) Anschrift Betreff: Ihre Wohnung in der … Straße, … Wohnort Sehr geehrte(r) Frau/Herr …, ich sehe mich leider veranlasst, Ihr Mietverhältnis fristgemäß zum … zu kündigen. Rechtsgrundlage für die Kündigung ist § 573 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 BGB. Ich mache Eigenbedarf für meine Kinder, die zur Zeit in... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 7 Begrenzung der Mieterhöhung

Rz. 14 Abgesehen von den zusätzlichen Beschränkungen im geförderten Wohnungsbau in einigen Bundesländern kann die Mieterhöhung ausnahmsweise auch gemäß § 5 WiStG beschränkt sein, der auch auf Mieterhöhungen nach § 559 anwendbar ist (OLG Karlsruhe, WuM 1985, 17). Aber nur, wenn die nach § 559 erhöhte Miete zu dem Zeitpunkt, zu dem sie erstmals zu zahlen war, die ortsübliche V... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 2 Vermietermodernisierung – Abs. 1 Satz 1

Rz. 2 Nach der einheitlichen Regelung der Modernisierungsmaßnahmen kann auf die Begriffsbestimmungen in § 555b Bezug genommen werden. Ausgenommen von der Erhöhungsmöglichkeit sind zum einen die unter die neu geschaffene Nr. 2 fallenden Maßnahmen (… durch die nicht erneuerbare Primärenergie nachhaltig eingespart oder das Klima nachhaltig geschützt wird, sofern nicht bereits e... mehr

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Literaturauswertung EStG/KS... / 2.39 § 32a EStG (Einkommensteuertarif)

• 2021 Grundfreibetrag / Berücksichtigung der Aufwendungen für den Mund-Nasen-Schutz als Regel- oder Mehrbedarf / § 32a EStG Die Berücksichtigung von Aufwendungen für den Mund-Nasen-Schutz dürfte nicht in Betracht kommen im Rahmen der außergewöhnlichen Belastungen nach § 33 EStG, da es an der Außergewöhnlichkeit der Aufwendungen fehlt. Auch eine Verletzung des subjektiven Net... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 8.3.1.3 Teilzahlungen – Verrechnungsbestimmungen

Rz. 107 § 266, wonach der Schuldner/Mieter zu Teilleistungen nicht berechtigt ist, spielt in der mietrechtlichen Praxis keine Rolle, da die Vorschrift durch § 242 insofern eingeschränkt ist, als der Gläubiger/Vermieter Teilleistungen nicht ablehnen darf, wenn ihm die Annahme unter Würdigung aller Belange und eigener schutzwürdiger Interessen zuzumuten ist (Palandt/Grüneberg,... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 6.1 Betriebsbedarf

Rz. 89a Zu unterscheiden ist zwischen den Fällen, in denen die Wohnung schon von Betriebsangehörigen genutzt wird (Werkmiet- oder Werkdienstwohnungen nach §§ 576–576b), und den Wohnungen, die an Betriebsfremde vermietet sind, jetzt aber Betriebsangehörigen zur Verfügung gestellt werden sollen. Nur im letzten Fall spricht man von einer Kündigung wegen Betriebsbedarfs. Die Künd... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 7 Weitere Rechte/Pflichten des Vermieters

Rz. 87 Besteht für die gemieteten Räume eine zentrale Warmwasserversorgung, hat sie der Vermieter auch ständig betriebsbereit zu halten. Eine formularmäßige Vereinbarung, dass die Warmwasserversorgungsanlage nur zu bestimmten Zeiten oder nur während der Heizperiode in Betrieb sein muss, erscheint unangemessen, es sei denn, der Mieter hat noch andere Möglichkeiten in der Wohn... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 9.2 Obhuts- und Anzeigepflichten

Rz. 118 In Erfüllung seiner Obhutspflicht hat der Mieter dafür zu sorgen, dass die gemietete Sache einschließlich der Einrichtungen, die er im Rahmen des vertragsgemäßen Gebrauchs (mit)nutzt (Gemeinschaftseinrichtungen, Zugänge, Zufahrtswege), keinen Schaden nimmt (BGH, Urteil v. 14.12.2016, VIII ZR 49/16, WuM 2017, 10 – Betäubungsmittel in der Wohnung; LG Berlin, Urteil v. ... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 10.4 Einhaltung von DIN-Vorschriften

Rz. 128 Geschuldet wird der vertragsgemäße Zustand der Mietsache. Dabei kommt es auf den Zustand an, der zum Zeitpunkt des Mietvertragsabschlusses bestand. Allerdings können technische oder wissenschaftliche Entwicklungen zu der Erkenntnis führen, dass bestimmte Einrichtungen der Mietsache nicht mehr geeignet sind, den vertragsgemäßen Gebrauch zu gewährleisten, z. B. den Auf... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 8.2.1 Nettokaltmiete zuzüglich Vorauszahlungen/Pauschalen

Rz. 98 Welche Vorauszahlungen der Mieter zu erbringen hat, obliegt der Vereinbarung für jede einzelne Art. Das ist neben den Vorschüssen für Heiz- und Warmwasserkosten besonders für die Betriebskosten wichtig, da alle Betriebskosten, die nicht aus der Miete herausgenommen und für die keine Vorauszahlungen vereinbart werden, in der Miete enthalten und abgegolten sind. Bei der... mehr

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Wirtschaftlichkeit und Förd... / 2.1.1 Förderfähige Sanierungsmaßnahmen

Gefördert werden Sanierungsmaßnahmen an Bestandsgebäuden, die bestimmte technische Mindestanforderungen erfüllen und dadurch das energetische Niveau des Gebäudes verbessern. Dazu zählen Maßnahmen an der Gebäudehülle, Anlagen zur Wärmeerzeugung, Anlagentechnik (außer Heizung) und Heizungsoptimierung. Zudem werden die Fachplanung und die Baubegleitung für energetische Sanierun... mehr

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Wirtschaftlichkeit und Förd... / 2.1.2 Höhe der Förderung

Energetische Sanierungen werden mit einem nicht rückzahlbaren Investitionszuschuss (Zuschussförderung) gefördert. Um die absolute Höhe dieses Zuschusses zu ermitteln, sind 2 Kriterien relevant: die Höhe der förderfähigen Ausgaben und der anzuwendende prozentuale Fördersatz. Dabei ist zu beachten, dass die förderfähigen Ausgaben durch eine Höchstgrenze nach oben gedeckelt sin... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 3.2 Wohnmerkmale

Rz. 17 Art Mit dem Wohnwertmerkmal "Art" ist insbesondere die Struktur des Hauses und der Wohnung erfasst (Schmidt-Futterer/Börstinghaus, § 558 BGB Rn. 51). Zur Struktur gehört insbesondere die Frage, ob die Wohnung in einem Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus liegt; ebenfalls spielen Merkmale der Baustruktur, wie Mehrfamilienfachwerkhaus, Stadtvilla, Plattenbau (Both in Herrle... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 1 Rückblick

2003: Europäische Gebäuderichtlinie (EPBD) Bereits im Jahr 2003 wurden durch die erste Europäische Gebäuderichtlinie (EPBD) europaweit einheitlich Rahmenbedingungen für die energetische Bewertung von Gebäuden definiert. Enthalten waren unter anderem die Mindestanforderungen und Berechnungsmethoden zur Ermittlung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. In Deutschland gab es z... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 2 Grundregeln der energetischen Bilanzierung nach DIN/TS 18599

Die rechtlichen Grundlagen für die energetische Bilanzierung von Gebäuden sind in § 20 und § 21 GModG geregelt. Wie erwähnt gilt aktuell der integrale Ansatz der DIN/TS 18599 als maßgeblich für das Vorgehen. Die Nutzungsrandbedingungen Bei der energetischen Bilanzierung von Gebäuden sind die Nutzungsrandbedingungen entsprechend der Norm DIN/TS 18599-10[1] zu berücksichtigen. N... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 3.3.1 Beschaffenheit

Rz. 35 Mängel der Mietsache nach § 536 beziehen sich jeweils auf die konkrete Wohnung. Daraus folgt, dass die zur Herstellung der Vergleichbarkeit mit dem Mietniveau nach § 558b Abs. 2 nicht berücksichtigt werden können, mögliche Ansprüche des Mieters nur über §§ 536 ff. zu regulieren sind. Dabei kommt es nicht darauf an, ob nach BGB tatsächlich Mietminderung verlangt werden... mehr

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Wirtschaftlichkeit und Förd... / 1.2 Höhe der Investitionskosten

Die Höhe der Investitionskosten, die für energetische Sanierungsmaßnahmen anfallen, beeinflusst deren Wirtschaftlichkeit wesentlich. Sie sind stark einzelfallabhängig, da sich Gebäude nach Größe, Ausstattung und baulichem Zustand signifikant unterscheiden. Einbezogen werden die Kosten für die benötigten Materialien oder Anlagen, die Montage- bzw. Sanierungskosten und die Kos... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 3.2 Belange der Energieeinsparung

Rz. 13 Ferner sind die Härtegründe abzuwägen mit den Belangen der Energieeinsparung, die als Gründe des Allgemeinwohls Vorrang vor den Härtegründen haben, soweit die Grenze der Unzumutbarkeit für den Mieter nicht erreicht ist. Hinweis Verpflichtung und Härteeinwand Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass die nach dem GModG erforderlichen Maßnahmen für den Vermieter verpflic... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 4 Berechnung der Energiebilanz

Die energetische Bewertung von Gebäuden basiert auf dem Energieerhaltungssatz. Dieser besagt, dass die Summe aller Energiemengen in einem geschlossenen System konstant ist, das heißt, Energie wird weder erzeugt noch vernichtet. Bei der energetischen Gebäudebilanzierung wird die Gebäudehülle (thermische Hüllfläche) als Bilanzrahmen gewählt. Damit das System ausgeglichen ist, ... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 3 Die unterschiedlichen Energiearten

Bei der energetischen Bilanzierung von Gebäuden wird zwischen drei Energiearten differenziert: Nutzenergie, Endenergie und Primärenergie. Nutzenergie Der Nutzenergiebedarf stellt die Basis für die Berechnung des Gebäudeenergiebedarfs dar. Dabei handelt es sich um die Energieform, die dem Nutzer nach der letzten Wandlung unmittelbar am benötigten Ort zur Verfügung steht. Nutzen... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 5.2.1 Grundsätze beim Erstellen von Energieausweisen

Energieausweise werden grundsätzlich für das gesamte Gebäude ausgestellt, nicht für einzelne Wohnungen oder Gebäudeteile. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz gibt es für gemischt genutzte Gebäude nach § 106 GModG 2026. In diesem Fall sind die Teile eines Wohngebäudes, die sich wesentlich von der Wohnnutzung unterscheiden und die einen nicht unerheblichen Teil der Gebäudenutzf... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 1 Duldungspflicht

Rz. 1 Nach dem gemäß § 578 Abs. 2 Satz 1 auch auf Gewerberaummietverhältnisse entsprechend anzuwendenden § 555d Abs. 1 hat der Mieter Modernisierungsmaßnahmen zu dulden. Dabei handelt es sich um die in § 555b aufgeführten Maßnahmen. Der Mieter hat auch sämtliche Maßnahmen zu dulden, die in Erfüllung des GModG erforderlich sind, da sie aufgrund rechtlicher Verpflichtung erfor... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 2 Satz 2: Umfassend modernisierte Wohnung

Rz. 4 Bei den in § 556e genannten Modernisierungsmaßnahmen handelt es sich ausschließlich um die in § 555b aufgeführten Maßnahmen. Eine derartige Modernisierung ist umfassend i. S. d. § 556f Satz 2 BGB, wenn sie einen Umfang aufweist, der eine Gleichstellung mit einem Neubau gerechtfertigt erscheinen lässt. Dies ist dann der Fall, wenn die Modernisierung einerseits im Hinbli... mehr

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Theoretische Grundlagen der... / 5.3 Änderungen bei Energieausweisen ab 1.1.2027

Mit dem GModG 2027 treten ab 1.1.2027 umfangreiche Änderungen bei Energieausweisen in Kraft. Diese sind teilweise durch die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie in nationales Recht bedingt, teilweise handelt es sich um zusätzliche Angaben, die auf nationalen Vorgaben beruhen. Ziel der Bundesregierung ist es, den Energieausweis zu einer Art standardisiertem "Gebäudepass" weiter... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 3.1 Einbau einer neuen Heizungsanlage

Durch das Gebäudemodernisierungsgesetz werden die gesetzlichen Vorgaben für neue Heizungsanlagen im Vergleich zum GEG 2024 in wesentlichen Punkten verändert. Insbesondere entfällt die Pflicht, dass neue Heizungsanlagen zu mindestens 65 % erneuerbare Energien nutzen müssen. Nach § 42 GModG sind folgende Optionen oder eine Kombination daraus möglich: Heizungsanlage, die mit Gas... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 3.1.7 Sonderfall dezentrale Etagenheizungen

Etagenheizungen oder Einzelöfen in Mehrfamilienhäusern sind in der Regel vollständig fossil befeuerte Heizungsanlagen. Nach dem GModG können sie auch zukünftig durch neue fossil befeuerte Etagenheizungen ersetzt werden, wenn die Vorgaben des § 43 GModG eingehalten werden. Dies stellt für Gebäude mit Etagenheizungen eine Erleichterung dar, da die Erfüllung des 65 %-EE-Anteils... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 3.3 Lüftungskonzept

Als Nutzen einer Lüftungsanlage sind bessere Luftqualität, Abtransport der Raumfeuchte, Vermeidung von Schimmelbildung und geringere Wärmeverluste durch Wärmerückgewinnung zu nennen. Daher sollte ein schlüssiges Lüftungskonzept in jedem Fall Bestandteil des energetischen Sanierungskonzepts sein. Wird bei einer Sanierung mehr als ein Drittel der Fenster eines Gebäudes ausgeta... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 3.4.1 Solarthermieanlagen

Solarthermieanlagen nutzen Sonnenenergie zur direkten Erzeugung von Wärme. Sie bestehen aus sogenannten Kollektoren, die Sonnenstrahlung aufnehmen und in Wärme umwandeln. Innerhalb der Kollektoren zirkuliert ein flüssiges Trägermedium, das die entstandene Wärme aufnimmt und über ein Rohrleitungssystem zu einem Wärmetauscher transportiert. Dieser überträgt die Wärme vom Träge... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 3.1.3 Umstellung auf eine Hybridheizung

Eine Hybridheizung, auch bivalente Heizung genannt, kombiniert unterschiedliche Heiztechnologien, um die Vorteile verschiedener Systeme zu nutzen. Eine Hybridheizung aus Wärmepumpe und Gasbrennwerttherme ist oft die beste Lösung, um ältere Bestandsgebäude zuverlässig mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Die Wärmepumpe übernimmt die Grundlastversorgung des Gebäudes. An kal... mehr

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Umsetzung einer energetisch... / 3 Beantragung und Abwicklung der Förderung

Im Rahmen der Energieberatung wird der Gebäudeeigentümer umfassend über mögliche staatliche Förderungen für energetische Sanierungsmaßnahmen informiert. Es empfiehlt sich auch weiterhin, einen Energieberater einzubinden, der die Förderung beantragt, die Vorhaben während der Umsetzungsphase begleitet und die Nachweise darüber führt, dass die Vorschläge ordnungsgemäß umgesetzt... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 1.3 Verpflichtung zu Heizungscheck und hydraulischem Abgleich

Für Wohngebäude mit mehr als fünf Wohneinheiten sind die Regelungen des § 60b GModG (Heizungscheck) und § 60c GModG (Hydraulischer Abgleich) verpflichtend vorgeschrieben. Heizungscheck Der Heizungscheck muss für alle Heizungsanlagen durchgeführt werden, die älter als 15 Jahre sind und Wasser als Wärmeträger nutzen. Ausgenommen sind Wärmepumpen. Beim Heizungscheck wird überprüft... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 3 Optimierung der Haustechnik

Die Haustechnik beeinflusst die Energieeffizienz eines Gebäudes ebenfalls maßgeblich. Neben dem Energieverbrauch spielt dabei die Nachhaltigkeit des eingesetzten Energieträgers eine entscheidende Rolle. Die Regelung des GEG 2024, wonach eine neue Heizungsanlage zu mindestens 65 % erneuerbare Energien nutzen muss, wurde durch das GModG 2026 aufgehoben. Gemäß § 43 GModG können... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 3.1.5 Umstellung auf Biomasseheizung

Biomasseheizungen werden in den meisten Fällen mit Holz betrieben. Dieser heimische, nachwachsende Rohstoff wird im Gegensatz zu Erdgas oder Heizöl als CO2-neutral betrachtet, weil die bei der Verbrennung entstehenden Emissionen der Atmosphäre durch das Wachstum neuer Bäume wieder entzogen werden. Insbesondere in ländlichen Gegenden, in denen Holz in großen Mengen zur Verfüg... mehr

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Schritt für Schritt zum ene... / 3.5 Einsatz digitaler Technologien für das Energiemanagement

Digitale Technologien zur Optimierung des Energieverbrauchs in Wohngebäuden gewinnen zunehmend an Bedeutung. Der Begriff "Efficiency Smart Home" beschreibt ein Konzept, das moderne Instrumente einsetzt, um den Energieverbrauch zu steuern, die Energieeffizienz zu steigern und den Komfort für die Bewohner zu erhöhen. Durch Automatisierung können Heizungs-, Lüftungs- und Klimaa... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 4.5.8 Heizung

Rz. 28 Befinden sich in der vermieteten Wohnung Heizkörper, so kann durch Formularmietvertrag die Verpflichtung des Vermieters zum Heizen nicht ausgeschlossen werden (LG Hamburg WuM 1998, 278). Die Verpflichtung des Vermieters zur Beheizung der Räume kann aber mietvertraglich eingeschränkt werden: 7 bis 23 Uhr: 22 Grad Celsius (OLG Frankfurt/Main NJW-RR 1990, 398); 7 bis 23 Uh... mehr

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Bestandsaufnahme – Der erst... / 3.2.5 Dezentrale Wärmeerzeuger

Etagenheizung In den meisten Mehrfamilienhäusern mit dezentralen Etagenheizungen befindet sich in jeder Wohneinheit eine eigene Heizung. In der Regel handelt es sich dabei um Wandthermen, die mit Erdgas betrieben und häufig auch für die Warmwasserbereitung genutzt werden. Im Vergleich zu den Standkesseln zentraler Heizungsanlagen, die sich weitgehend in Kellerräumen befinden,... mehr

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Sanieren für die Zukunft – ... / Zusammenfassung

Überblick In Deutschland werden Wohngebäude mit technischen Standzeiten von bis zu 100 Jahren errichtet und betrieben. Doch bereits nach 25 bis 30 Jahren ergeben sich beachtliche Instandhaltungs- und Sanierungsaufwendungen, beispielsweise an der Heizung, dem Außenputz oder den Fenstern. Eine energetische Sanierung umfasst bauliche und technische Maßnahmen an einem Gebäude, di... mehr

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Bestandsaufnahme – Der erst... / 1.3 Quantifizierung des Wohngebäudebestands

Im Jahr 2022 umfasste der Wohngebäudebestand in Deutschland etwa 19,5 Mio. Gebäude. Von diesen Gebäuden entfallen etwa 13 Mio. auf Einfamilienhäuser, 3,2 Mio. auf Zweifamilienhäuser und 3,3 Mio. auf Mehrfamilienhäuser. Abbildung 16 zeigt die Verteilung des Wohngebäudebestands in Deutschland nach Größenklassen. Abb. 16: Wohngebäudebestand nach Größenklassen; Quelle: Destatis 2... mehr

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Bestandsaufnahme – Der erst... / 3.3 Wärmeverteilung und -übergabe

Für den Transport und die Verteilung der zentral erzeugten Wärme innerhalb des Gebäudes ist ein Trägermedium erforderlich, infrage kommen zum Beispiel Luft oder Wasser. Luftheizungen haben eine lange Tradition und wurden bereits in der Antike eingesetzt. Allerdings bringen sie den entscheidenden Nachteil mit sich, dass Luft nur eine geringe Energiemenge aufnehmen und transpo... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 2.2 Art und Umfang der Maßnahme

Rz. 32 Mit der Formulierung in § 555c Abs. 1 Nr. 1 "in wesentlichen Zügen" soll verankert werden, dass an den Inhalt der Modernisierungsankündigung insbesondere hinsichtlich Art und Umfang der Maßnahme keine überhöhten Anforderungen gestellt werden dürfen (RegEntw- BTDrucks. 17.10485 S. 20). Ausreichend ist, dass die Mieter durch das Ankündigungsschreiben hinreichend in die ... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 2.4 Betrag der zu erwartenden Miet- und Betriebskostenerhöhung

Rz. 42 Der Vermieter hat gemäß § 555c Abs. 1 Nr. 3 ferner – ausgenommen bei Verzicht des Vermieters auf den Modernisierungszuschlag (so schon früher: BayObLG, NJW-RR 2001, 300) – den Betrag der zu erwartende Mieterhöhung nach § 559 oder § 559c mitzuteilen (BGH, Beschluss v. 18.11.2025, VIII ZR 174/25, GE 2026, 393; vgl. dazu oben Rz. 35a, 36a und § 36b). Nicht ausreichend is... mehr

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Bestandsaufnahme – Der erst... / 3.4.2 Dezentrale Warmwasserversorgung

Dezentrale Anlagen für die Warmwasserversorgung sind entweder direkt an einer Entnahmestelle (zum Beispiel Waschbecken oder Badewanne) oder in einer Untereinheit (zum Beispiel Einliegerwohnung oder Mietwohnung) installiert. Im Vergleich zur zentralen Warmwasserbereitung ist der Hauptvorteil hier die Vermeidung von Wärmeverlusten durch die Rohrleitungen und die Zirkulation de... mehr