Fachbeiträge & Kommentare zu Direktionsrecht

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.4.3 Rahmenzeit und Arbeitszeitkorridor

Eine Ausweitung des Weisungsrechtes im Rahmen der Mitbestimmung kann z. B. durch die Einrichtung eines sogenannten Arbeitszeitkorridors erreicht werden. Der Arbeitszeitkorridor nach § 6 Abs. 6 TVöD legt eine wöchentliche Zeitspanne fest, innerhalb derer die tägliche Arbeitszeit vom Arbeitgeber im Rahmen seines Weisungsrechts jederzeit flexibel festgelegt werden kann, ohne da... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2 Grundlagen

Nach § 6 GewO gilt das in § 106 GewO normierte Weisungsrecht nicht mehr nur für gewerbliche Arbeitnehmer, sondern für sämtliche Beschäftigten. Die zugrunde liegenden Grundsätze sind darüber hinaus entsprechend auf alle Vertragsverhältnisse anzuwenden, in denen dem Vertragspartner ein einseitiges Leistungsbestimmungsrecht zusteht. Erfasst sind damit insbesondere auch Berufsau... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 6.2 Weisungsrecht und Entgeltanspruch

Das Weisungsrecht ist Ausdruck der abhängigen Arbeit. Durch sie erfolgt eine Konkretisierung der geschuldeten Leistung. Im Umkehrschluss ist alles, was ein Beschäftigter auf die Weisung des Arbeitgebers an Arbeitsleistung erbringt, grundsätzlich auch zu entgelten. Der Entgeltanspruch folgt allerdings nicht unmittelbar aus der Weisung selbst, sondern aus der Erfüllung der arbe... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 6.10 Anspruch auf Ausübung des Weisungsrechts

Das Weisungsrecht ist nicht nur ein Recht des Arbeitgebers zur Gestaltung des konkreten Arbeitsverhältnisses. Die Möglichkeit, dadurch Einfluss auf die konkreten Umstände zu nehmen, kann auch zu einer Verpflichtung führen, das Weisungsrecht zum Schutz der Beschäftigten auszuüben.[1] Praxis-Beispiel Die Beschäftigten haben grundsätzlich einen Anspruch darauf, vor den Gesundhei... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 5.1 Einfache Übertragung

Im einfachsten Fall wird der Führungskraft die Befugnis durch eine Einzelweisung übertragen, die Art und Inhalt umfasst. Eine bestimmte Form muss dabei nicht eingehalten werden. Praxis-Beispiel Im Jahr 2009 wurde dem Beschäftigten C die Leitung des Teams "Grünanlagenpflege" übertragen. In einem einfachen Anschreiben des Bürgermeisters wurde C mitgeteilt, dass er ab dem Tag ge... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 4.4 Tarifvertrag

Tarifverträge sind das Ergebnis der grundrechtlich gesicherten Tarifautonomie (Art. 9 Abs. 3 GG). Diese beinhaltet die Befugnis der Tarifvertragsparteien, die Arbeitsbedingungen mit zwingender und unmittelbarer Wirkung für ihre Mitglieder zu vereinbaren. Die Regelungen der Tarifverträge können daher auch den verbandsgebundenen Arbeitgeber bei der Ausübung seines Weisungsrech... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.7 Voraussetzungen zur Erbringung der Arbeitsleistung

Der Arbeitgeber unterliegt vielfältigen Obliegenheiten, Ge- und Verboten im Arbeitsschutzrecht, deren Nichteinhaltung zu Strafen und Bußgeldern führen kann. Grundsätzlich sind die Beschäftigten nicht verpflichtet, derartige Vorgaben von sich aus einzuhalten, wenn sie nicht unmittelbar Adressaten dieser gesetzlichen oder verordnungsrechtlichen Vorgaben sind. Um diesen Obliege... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.5 Arten der Weisungserteilung

Weisungen können entweder individuell durch Einzelweisungen gegenüber einzelnen Beschäftigten oder kollektiv durch Dienst- oder Betriebsanweisungen gegenüber allen Beschäftigten erteilt werden. Bei Dienst- und Betriebsanweisungen bestehen höhere Anforderungen an die Ausübung des Ermessens, da nicht nur die Interessen einzelner Beschäftigter, sondern die einer gesamten Beschä... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.2.5 Scheinselbstständigkeit und verdeckte Leiharbeit

Die Ausübung des arbeitsvertraglichen Weisungsrechtes kann eine rechtsgestaltende Wirkung besitzen. Übt der Arbeitgeber das Weisungsrecht aus, obwohl kein Arbeitsvertrag vorliegt oder gewollt ist, kann sich das eigentliche Rechtsverhältnis zu einer abhängigen Beschäftigung wandeln. Dies hat gravierende Folgen für Arbeitgeber und Beschäftigte (siehe Stichwort Scheinselbständi... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.4.4 Teilzeit

Für Teilzeitarbeit gelten grundsätzlich die gleichen Voraussetzungen wie für eine Vollarbeit. Besteht für den Beschäftigten tariflich oder arbeitsvertraglich die Verpflichtung, über die vereinbarte Teilarbeitszeit hinaus Arbeit zu leisten, kann der Arbeitgeber dies in Ausübung seines Weisungsrechts anordnen.[1] Soweit allerdings eine verbindliche Vereinbarung der individuell... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.1 Umfang des Weisungsrechts

Das Weisungsrecht des Arbeitgebers betrifft in erster Linie die Konkretisierung der arbeitsvertraglichen Hauptleistungspflicht. Es ermöglicht dem Arbeitgeber, Inhalt, Ort, Zeit und Art der geschuldeten Arbeitsleistung innerhalb des arbeitsvertraglichen Rahmens verbindlich festzulegen (siehe Punkt 3.2 ff.). Eine Weisung des Arbeitgebers zur Zeit, zum Ort oder zur Art der Arbei... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.3.3 Weisungen durch externe Führungskräfte

Die Ausübung des Weisungsrechts (siehe Punkt 5) setzt nicht zwingend voraus, dass sich die Führungskraft vor Ort befindet oder organisatorisch vollständig in den Betrieb eingegliedert ist. Auch externe Führungskräfte können Weisungen erteilen.[1] Ob eine Führungskraft als in den Betrieb eingegliedert gilt, ist im Wege einer Gesamtwürdigung aller Umstände zu beurteilen. Maßge... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.2.1 Konkretisierung der Arbeitsausführung durch Einzelweisung

In der Praxis wird das Weisungsrecht häufig bereits mit der Einstellung ausgeübt, indem der Beschäftigte für eine bestimmte Tätigkeit eingestellt wird, deren Zuschnitt vom Arbeitgeber vorgegeben ist. Spätere Weisungen betreffen deshalb meist nicht die Tätigkeit insgesamt, sondern nur einzelne Elemente ihrer Ausgestaltung. Diese Weisungen müssen sich allerdings stets im Rahmen... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.6.1 Begriff und dogmatische Einordnung

Die Bereitstellung und Nutzung digitaler Arbeitsmittel gehört heute regelmäßig zu den Rahmenbedingungen der geschuldeten Arbeitsleistung. Soweit Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung keine abschließenden Regelungen treffen, kann der Arbeitgeber im Rahmen seines Weisungsrechts nähere Vorgaben über die Nutzung dienstlicher Hard- und Software, elektronischer Ko... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3 Anwendungsbereiche

Durch Ausübung seines Weisungsrechts kann der Arbeitgeber einseitig die Leistungspflicht des Beschäftigten nach Inhalt, Zeit und Ort der Leistungserbringung konkretisieren bzw. bestimmen. Das Weisungsrecht setzt zwingend ein Arbeitsverhältnis voraus. In anderen Vertragsverhältnissen ist für eine derart weitreichende einseitige Leistungsbestimmung eine besondere vertragliche ... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 5.3 Abgrenzung nach Weisungsumfang oder -hierachie

Regelmäßig ist der Umfang des Weisungrechtes inhaltlich begrenzt. Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, das ihm zustehende Weisungsrecht vollständig auf einzelne Führungskräfte zu übertragen. Vielmehr kann er Inhalt und Umfang der Ermächtigung nach den Erfordernissen seiner Organisationsstruktur frei bestimmen.[1] In der betrieblichen Praxis werden Weisungsbefugnisse regel... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 6.9 Weisungsrecht als Abgrenzungskriterium

Das Weisungsrecht spielt nicht nur im unmittelbaren Verhältnis Beschäftigte-Arbeitgeber eine Rolle, sondern wirkt sich als Abgrenzungskriterium auch auf andere arbeitsrechtliche Vorschriften aus. Hierzu zählt der Betriebsbegriff. Als Betrieb wird die organisatorische Einheit verstanden, innerhalb derer ein Arbeitgeber allein oder mit seinen Beschäftigten mithilfe von technis... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 4 Konkretisierung des Weisungsrechts

Der Arbeitgeber ist bei der Ausübung seines Weisungsrechts nicht völlig frei. Schon bei der Art und Weise der Weisungserteilung ist er nach § 106 GewO durch die Ausübung des billigen Ermessens eingeschränkt (vgl. § 315 BGB). Dem Inhaber des Bestimmungsrechts nach § 106 Satz 1 GewO, § 315 Abs. 1 BGB verbleibt für die rechtsgestaltende Leistungsbestimmung ein nach billigem Erme... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.3.1 Mündliche Weisungen

Die in der Praxis sicherlich wichtigste Form ist die mündliche Anweisung im Arbeitsprozess. Praxis-Beispiel Während der Errichtung einer Baustelle weist die Führungskraft einige Beschäftigte an, Sicherungsmaßnahmen zum Schutz von dritten Personen vor den Gefahren auf der Baustelle vorzunehmen. Solche Anweisungen sind regelmäßig Bestandteil des Arbeitsalltags und werden aus pra... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 5.2 Qualifizierte Übertragung

In einigen gesetzlich oder tarifvertraglich geregelten Fällen kann eine besondere Übertragung gefordert sein. Damit die entsprechenden Rechtsfolgen greifen können, muss die Übertragung diesen Anforderungen entsprechen. So ist etwa i. S. d. § 13 Abs. 2 ArbSchG eine schriftliche Bevollmächtigung zwingend erforderlich. Ist eine ausdrückliche Übertragung notwendig, so ist eine wir... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.4.4 Rechtsfolgen bei Verletzung von Mitbestimmungsrechten

Verletzt der Arbeitgeber ein Mitbestimmungsrecht in sozialen Angelegenheiten, steht dem Betriebsrat grundsätzlich ein Unterlassungsanspruch nach § 87 Abs. 1 BetrVG zu. Nur in eng begrenzten Ausnahmefällen kann dem der Einwand unzulässiger Rechtsausübung entgegenstehen.[1] Ohne eine entsprechende Zustimmung des Betriebsrats darf der Arbeitgeber seine Weisung nicht durchsetzen... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.4.2 Kernbereiche der Mitbestimmung

Zu den klassischen Kernbereichen der Mitbestimmung gehören insbesondere: die Lage der Arbeitszeit, die eingruppierungsrelevante Zuweisung einer Tätigkeit,[1] eine wesentliche nachträgliche Änderung der Arbeitsbedingungen, etwa bei Abordnung oder Versetzung.[2] In diesen Fällen bedarf der Arbeitgeber – je nach Rechtsregime – der Zustimmung des Betriebsrats oder der Personalvertre... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.6.2 Nutzung bestimmter technischer Systeme

Der Arbeitgeber darf grundsätzlich bestimmen, mit welchen technischen Arbeitsmitteln die geschuldete Arbeitsleistung zu erbringen ist. Dies umfasst insbesondere die Einführung neuer Softwarelösungen, elektronischer Aktenführungssysteme, Zeiterfassungssysteme oder Kommunikationsplattformen. Beschäftigte haben grundsätzlich keinen Anspruch darauf, bestimmte Programme oder Arbei... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.2 Inhalt und Art der Tätigkeit

Art und Inhalt der geschuldeten Tätigkeit ergeben sich nur ausnahmsweise bereits abschließend aus Gesetz, Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag. In der Regel enthalten diese Vorgaben lediglich einen äußeren Rahmen, innerhalb dessen die Arbeitsleistung zu erbringen ist. Das gilt etwa für die allgemeine Beschreibung der Tätigkeit, für arbeitszeitbezogene Vorgaben, für Pausenregelun... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.6.4.2 Dienstliche Apps auf privaten Geräten

Besondere praktische Bedeutung hat die Verpflichtung zur Installation dienstlicher Anwendungen auf privaten Mobiltelefonen. Hierzu gehören insbesondere Authentifizierungs-Apps, VPN-Anwendungen, Mobile-Device-Management-Systeme (MDM), Messenger-Dienste, Zeiterfassungs-Apps, E-Mail-Anwendungen, Anwendungen zur Fernwartung. Die Installation solcher Programme kann zu erheblichen Eingriff... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.2.4 Verpflichtung zur Leistungsübernahme ("Ob" der Tätigkeit)

Neben der inhaltlichen Ausgestaltung der Tätigkeit ist auch zu prüfen, ob überhaupt eine Verpflichtung zur Leistungsübernahme besteht. Eine unmittelbare Arbeitspflicht ergibt sich typischerweise aus dem Arbeitsvertrag. Wird einer Vertragspartei lediglich die Möglichkeit eingeräumt, der anderen ein Angebot zur Übernahme einer Tätigkeit zu unterbreiten, ohne dass diese zur Anna... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.3.2 Schriftliche und textliche Weisungen

Weisungen können auch schriftlich oder textlich erfolgen, etwa: per E-Mail (z. B. Anweisung zum Postgang), durch unterschriebenes Schreiben (z. B. Versetzung in eine andere Dienststelle), in Form von Richtlinien, durch Dienst- oder Betriebsvereinbarungen, durch abstrakte Kennzeichnungen (z. B. farbliche Bodenmarkierungen). Praxis-Beispiel Die Führungskraft schreibt der Beschäftigt... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.4.3 Kollektiver Bezug als Voraussetzung der Mitbestimmung

Mitbestimmungsrechte bestehen vor allem in Angelegenheiten, die kollektive Interessen berühren. Einzelweisungen sind demgegenüber – von ausdrücklich gesetzlich geregelten Ausnahmefällen abgesehen – grundsätzlich nicht mitbestimmungspflichtig. Entscheidend ist, dass die Maßnahme über eine rein einzelfallbezogene Rechtsausübung hinausgeht und eine abstrakte, generelle Regel mit... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.6.3 Elektronische Authentifizierung und Signaturverfahren

Der Arbeitgeber kann Beschäftigte verpflichten, bestimmte Authentifizierungsverfahren zu nutzen, soweit diese zur Durchführung der arbeitsvertraglich geschuldeten Tätigkeiten erforderlich sind. Hierzu gehören insbesondere elektronische Signaturkarten, Smartcards, Token-Systeme, Mehr-Faktor-Authentifizierung, Zertifikatslösungen, dienstliche Identitätsmanagementsysteme. Das BAG hat e... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.6.4.1 Begriff und arbeitsrechtliche Einordnung

Unter "Bring Your Own Device" (BYOD) versteht man die Nutzung privater Endgeräte des Beschäftigten für dienstliche Zwecke. Hierzu zählen insbesondere private Mobiltelefone, Tablets, Laptops oder sonstige informationstechnische Geräte, die zur Erfüllung arbeitsvertraglicher Pflichten eingesetzt werden. Dogmatisch betrifft BYOD nicht lediglich die Art und Weise der Arbeitsausfü... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.8 Grundlage der Weisungsbefolgung

Das Weisungsrecht dient nicht nur zur Konkretisierung der Arbeitsleistung, es ist vielmehr die Grundlage der Leistungsbestimmung durch den Arbeitgeber – und damit der Leistungsverpflichtung durch den Beschäftigten.[1] Daher ist es für den Arbeitgeber auch von großem Interesse, dass die Beschäftigten nicht nur intellektuell in der Lage sind, die erteilten Weisungen entspreche... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.2.3 Abgrenzungsprobleme und "doppelfunktionale Weisungen"

In der Praxis ist die Abgrenzung zwischen arbeitsvertraglichem Weisungsrecht und werkvertraglicher Anweisung häufig schwierig. Insbesondere bei einem engen Zusammenwirken mit Fremdfirmen kann eine intensive Weisungstätigkeit den Eindruck erwecken, dass deren Mitarbeitende tatsächlich wie eigene Arbeitnehmer geführt werden. Dies birgt das Risiko der Annahme einer Scheinselbst... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.8 Doppelte Weisungsausübung

Betreffen Weisungen mehrere miteinander verbundene Sachverhalte, hat der Arbeitgeber das Weisungsrecht für jedes der betroffenen Sachverhalte nach den Grundsätzen der Punkte 3.1-3.4. zu prüfen und das billige Ermessen auszuüben (siehe Punkt 4.9). Praxis-Beispiel Der Arbeitgeber möchte der Beschäftigten A vorübergehend nach § 14 TVöD eine höherwertige Tätigkeit übertragen, die... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 6.1 Weisungsrecht und Arbeitszeit

Gemäß § 611a BGB kann in einem Arbeitsverhältnis der Arbeitgeber vom Beschäftigten die Leistung von weisungsgebundener, fremdbestimmter Arbeit verlangen. Das Gesetz sieht weder unmittelbar noch durch die weiteren Bestimmungen eine Festlegung der Arbeit im Rahmen einer Zeitbestimmung vor. § 614 Satz 2 BGB regelt lediglich, dass die Dienste nach Zeitabschnitten bemessen werden... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 6.8 Weisungsrecht als Tatbestandserfordernis

Das Weisungsrecht selbst kann auch Voraussetzung für tarifvertragliche Ansprüche des Weisungsbefugten sein. Insbesondere im Hinblick auf Eingruppierungstatbestände ist die Übertragung von einem qualifizierten Weisungsrecht von besonderer Bedeutung. Praxis-Beispiel Die Eingruppierung eines Arztes als Oberarzt i. S. d. EG Ä 3 erste Fallgruppe TV-Ärzte setzt u. a. voraus, dass d... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.7 Verhältnis zur Änderungskündigung

Grundsätzlich ist der Arbeitgeber gehalten, von ihm gewünschte Änderungen in der Arbeitsorganisation oder Arbeitsverteilung über sein Weisungsrecht umzusetzen. Weitergehende arbeitsrechtliche Schritte sind nur dann zulässig, wenn dies nicht möglich ist.[1] Eine Änderungskündigung verstößt – wegen der damit verbundenen Bestandsgefährdung des Arbeitsverhältnisses – gegen den G... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 5.4 Abgrenzung nach Übertragungszeit

Grundsätzlich kann das Weisungsrecht, wie alle Bestandteile des Arbeitsverhältnisses, zeitlich befristet übertragen werden. Der TVöD sieht selbst zwei Vertragsformen vor, bei denen Führungsaufgaben und damit auch eine Leitungsfunktion nicht dauerhaft übertragen werden sollen: Führung auf Probe (§ 31 TVöD) Führung auf Zeit (§ 32 TVöD) Hintergrund dieser tariflichen Regelung ist ... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.3.2 Homeoffice

Die Bestimmung des Arbeitsortes gehört grundsätzlich zum Direktionsrecht des Arbeitgebers. Gleichwohl berechtigt § 106 GewO den Arbeitgeber nicht ohne Weiteres dazu, Arbeit dauerhaft in der Privatwohnung des Beschäftigten anzuordnen.[1] Die Wohnung unterliegt dem Schutz des Art. 13 Abs. 1 GG. Die Privatwohnung gehört nicht zur betrieblichen Sphäre des Arbeitgebers, sondern z... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 4.9 Billiges Ermessen

Im Normalfall ergibt sich die Wahrung billigen Ermessens schon daraus, dass sich der Arbeitgeber im Rahmen des gesetzlich Vorgesehenen bewegt und lediglich den vom Gesetzgeber bezweckten Schutz verwirklicht hat. Dabei darf der Arbeitgeber davon ausgehen, dass der Gesetzgeber bei seiner Normsetzung die Interessen der betroffenen Beschäftigten ausreichend abgewogen hat. Besond... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.2.2 Werkvertragliche Anweisung (§ 645 Abs. 1 Satz 1 BGB)

Hiervon zu unterscheiden ist die projektbezogene Anweisung im Werkvertragsrecht gemäß § 645 Abs. 1 Satz 1 BGB. Diese ist sach- und ergebnisbezogen. Sie bezieht sich ausschließlich auf das geschuldete Werk und konkretisiert die zu erbringende Leistung in Bezug auf das vereinbarte Ergebnis. Werkvertragliche Anweisungen regeln typischerweise: Qualitätsvorgaben, Maße oder Größenang... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.6.4.3 Datenschutzrechtliche Anforderungen

Die Nutzung privater Geräte für dienstliche Zwecke führt regelmäßig zu einer Vermischung privater und dienstlicher Datenbestände. Der Arbeitgeber hat deshalb sicherzustellen, dass dienstliche Daten ausreichend geschützt sowie datenschutzrechtliche Anforderungen eingehalten werden. Insbesondere ist eine Vermischung von Daten zu vermeiden und private Daten des Beschäftigten dü... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.6 Verhältnis zum Änderungsvertrag

Ein Änderungsvertrag ist eine nachträgliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten zur Änderung bestehender Arbeitsbedingungen. Nach seinem Wirksamwerden bestimmt er die rechtlichen Bedingungen des Arbeitsverhältnisses und damit auch den Umfang des Weisungsrechts. Ein Änderungsvertrag kann nicht einseitig erfolgen, sondern erfordert übereinstimmende Willenserklär... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 4.8 Rechte Dritter

Die Ausübung des Weisungsrechts erfordert grundsätzlich nur eine Abwägung zwischen den Interessen des Arbeitgebers und des jeweiligen Beschäftigten. In Sondersituationen kann sich jedoch auch ein Weisungsrecht durch die Rechte eines Dritten konkretisieren. Praxis-Beispiel Aufgrund einer schwerwiegenden Erkrankung ist der Beschäftigte nicht mehr in der Lage, seine geschuldete ... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.5 Bestimmung der betrieblichen bzw. dienstlichen Ordnung

Grundsätzlich ist der Arbeitgeber befugt, im Rahmen seines Direktionsrechts die betriebliche bzw. dienstliche Ordnung festzulegen. Das Weisungsrecht umfasst dabei insbesondere Maßnahmen zur Organisation des Betriebsablaufs, zur Koordinierung des Zusammenwirkens der Beschäftigten sowie zur Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheitsschutz. Zu unterscheiden ist zwischen Weis... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 4.7 Nachweis gemäß NachwG

Die Nachweispflichten nach dem Nachweisgesetz begründen keine eigenständigen arbeitsvertraglichen Rechte und verändern die Reichweite des Weisungsrechts nicht. Maßgeblich bleibt der Inhalt des Arbeitsvertrags, der nach den allgemeinen Regeln (§§ 133, 157 BGB) auszulegen ist. Das Nachweisgesetz dient ausschließlich der Dokumentation der wesentlichen Arbeitsbedingungen. Praxis... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.2.6 Bedeutung für den Rechtsweg

Die Einordnung des Rechtsverhältnisses hat auch prozessuale Konsequenzen. Grundsätzlich sind die Arbeitsgerichte nur für Streitigkeiten zuständig, die aus einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis resultieren. Eine Ausnahme enthält § 5 Abs. 1 Satz 2 Alt. 2 ArbGG für arbeitnehmerähnliche Personen, die wegen wirtschaftlicher Unselbstständigkeit schutzbedürftig sind. Die bloße B... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.9 Weisungsrecht bei Suspendierung der Hauptleistungspflicht

Mit der Suspendierung der Arbeitspflicht entfällt grundsätzlich die Befugnis des Arbeitgebers, Inhalt, Zeit und Ort der Arbeitsleistung zu bestimmen. Nicht betroffen sind jedoch solche Nebenpflichten, die unabhängig von der konkreten Arbeitsleistung bestehen. Wenn die schuldrechtliche Verpflichtung durch gesetzliche Bestimmungen suspendiert ist, ruht entsprechend auch die Mö... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 4.5 Dienst- oder Betriebsvereinbarung

Auch die Betriebsparteien vor Ort haben eine kollektive Regelungskompetenz zur näheren Ausgestaltung des Weisungsrechts auf der Grundlage des Betriebsverfassungsgesetzes oder des Personalvertretungsgesetzes des Bundes oder der jeweiligen Bundesländer.[1] Dienst- oder Betriebsvereinbarungen können ein tarifvertraglich zugestandenes Gestaltungsrecht konkretisieren und damit ei... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 2.4.6 Mitbestimmung bei Abordnung, Überlassung und Arbeitnehmerüberlassung

Werden Beschäftigte einem anderen Arbeitgeber zur Arbeitsleistung überlassen oder für bestimmte Aufgaben abgestellt, geht regelmäßig zumindest die fachliche Weisungsbefugnis auf den aufnehmenden Arbeitgeber über. In diesen Fällen stellt sich die Frage, welche Arbeitnehmervertretung zuständig ist. Maßgeblich sind: der Zweck des jeweiligen Beteiligungsrechts, die betroffenen Inte... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
aaaasdasda
Weisungsrecht, Direktionsrecht / 4.2 Gesetz und Verordnung

Ganz allgemein ist kein Beschäftigter verpflichtet, gesetzlich verbotene oder sittenwidrige Arbeitsleistungen zu erbringen. Dies gilt auch, soweit die Arbeiten aufgrund des Weisungsrechts zugewiesen werden. Der Arbeitgeber hat gesetzliche Beschränkungen bei der Ausübung seines Weisungsrechts zu beachten. Dazu gehören beispielsweise die gesetzlichen Arbeitnehmerschutzvorschri... mehr