Fachbeiträge & Kommentare zu Biodiversität

Beitrag aus der verein wissen
Verein und EU-Förderung – h... / 2.3.2 LIFE-Programm

Speziell für die Förderung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen wurde 1992 das LIFE-Programm der EU ins Leben gerufen. Im Rahmen des Programms werden Projekte gefördert, mit denen die EU-Umwelt- und -Klimapolitik umgesetzt und weiterentwickelt werden soll. Für die aktuelle Förderperiode (2021 bis 2027) stehen circa 5,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Mittel werden vorrang...mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Bertram/Kessler/Müller, Hau... / 4 Angaben im Einzelnen (Abs. 3)

Rz. 4 Nach § 289c Abs. 3 HGB sind jeweils solche Angaben zu machen, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses, der Lage der KapG sowie der Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf die genannten Aspekte erforderlich sind, einschl. einer Beschreibung der verfolgten Konzepte, einschl. der von der KapG angewandten Due-Diligence-Prozesse (Nr. 1), der Ergebniss...mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Bertram/Kessler/Müller, Hau... / 3 Aspekte der nichtfinanziellen Berichterstattung (Abs. 2)

Rz. 3 § 289c Abs. 2 HGB setzt die Vorgaben von Art. 19a Abs. 1 der Bilanzrichtlinie in der Fassung der CSR-RL zur Reichweite der nichtfinanziellen Berichterstattung um. Die in der Richtlinie aufgeführten Mindestaspekte werden fast in der gleichen Reihenfolge genannt, ohne eine Priorisierung zu präjudizieren: Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, Achtung der Menschenrecht...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
ESRS G1: Detailbetrachtung ... / 2 Einordnung des ESRS G1 in die Gesamtheit der ESRS

Die ESRS bilden das zentrale Berichtsrahmenwerk im Kontext der CSRD. Sie konkretisieren die in der Richtlinie verankerten Offenlegungspflichten und strukturieren die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen entlang der drei bekannten Kategorien. Insgesamt umfasst das ESRS-Rahmenwerk derzeit zwölf sektorübergreifende Standards, ergänzt durch zwei Querschnittsstandards...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 1.3 Politik als Hebel: Regulatorische Rahmenbedingungen

Die Dringlichkeit der Dekarbonisierung ist unbestritten – doch der Wandel hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft geschieht nicht automatisch. In der Realität erkennen viele Unternehmen die ökologischen und ökonomischen Vorteile nachhaltigen Wirtschaftens nicht sofort oder priorisieren kurzfristige Effizienzgewinne gegenüber langfristiger Resilienz. Hier kommt die Politik ins...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Corporate Social Responsibi... / 3.2 ISO 26000: Erster international anerkannter Referenzstandard zum ganzheitlichen CSR Management

Die internationale Norm, die 2011 als DIN-Norm in das deutsche, 2021 in das europäische Normenwerk aufgenommen wurde, stellt den ersten, im internationalen Konsens entwickelten Leitfaden für ein systematisches CSR-Management dar. Ihre Inhalte wurden von zahlreichen nationalen, branchenspezifischen, aber auch internationalen Initiativen aufgegriffen. So wurden sowohl die OECD...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 4 Kompetenzentwickler

Fachwissen und Methodenkenntnis spielen eine wesentliche Rolle, um nachhaltiges Handeln im Betrieb zu fördern. Welches Wissen wo genau benötigt wird, ist in jedem Unternehmen sehr unterschiedlich. HR fällt die Aufgabe zu, die Wissens- und Kompetenzbedarfe zu erkennen und entsprechende Angebote zu schaffen: Fachwissen, das heißt Nachhaltigkeitsexpertise oder CSR-Fachwissen bei...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
ESRS E1: Detailbetrachtung ... / Zusammenfassung

Überblick Der ESRS E1 fordert Unternehmen auf, Strategien, Ziele und Maßnahmen zu Klimaschutz und -anpassung offenzulegen. Schwerpunkt ist die Reduktion von Treibhausgasemissionen (Scope 1-3). Der Einkauf trägt maßgeblich zur Umsetzung klimabezogener Strategien bei: von emissionsarmen Materialien über klimafreundliche Lieferketten bis hin zu CO2-Bepreisung. Der Text analysie...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
ESRS E1: Detailbetrachtung ... / 2 Einordnung des ESRS E1 in die Gesamtheit der ESRS

Die ESRS bilden das zentrale Berichtsrahmenwerk im Kontext der CSRD. Sie konkretisieren die in der CSRD verankerten Offenlegungspflichten und strukturieren die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen entlang der drei bekannten Dimensionen: Environment (E), Social (S) und Governance (G). Insgesamt umfasst das ESRS-Rahmenwerk derzeit zwölf sektorübergreifende Standard...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
ESRS S2: Detailbetrachtung ... / 2 Einordnung des ESRS S2 in die Gesamtheit der ESRS

Die ESRS bilden das zentrale Berichtsrahmenwerk der CSRD. Innerhalb dieser umfassenden Struktur sind die ESRS neben den generellen Anforderungen nach verschiedenen Kategorien unterteilt, die sich auf Umwelt (E), Soziales (S) und Governance (G) erstrecken (siehe Abb. 1). Die Umweltstandards beschäftigen sich mit Themen wie Klimawandel, Biodiversität und Ressourcennutzung, wäh...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / 2. Tatgegenstände, Tatmittel

Rz. 98 [Autor/Zitation] § 242 Abs. 1 Satz 1 verlangt, dass ein Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes eine Eröffnungsbilanz als einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluss aufzustellen hat. Auf die Eröffnungsbilanz sind die für die Bilanz als Teil des JA geltenden Vorschriften anzuwenden; mit ihr beginnt die laufende Buchführung und si...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / C. Erweiterung des Lageberichts um eine nichtfinanzielle Erklärung (Abs. 1a)

Rz. 10 [Autor/Zitation] Die durch den europäischen Gesetzgeber initiierte CSR-Richtlinie soll Unternehmen von öffentlichem Interesse, zu denen Versicherungsunternehmen gehören, dazu zu verpflichten, ausführlich über nichtfinanzielle Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit zu berichten und somit eine höhere Transparenz hinsichtlich der unternehmerischen Betätigungen herzustellen, die...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Die Aktualität der Klimakrise / 2.8 Biodiversitätskrise

Die Biodiversitätskrise, von manchen Wissenschaftlern als "Das sechste Sterben" bezeichnet, wird als Zwillingskrise des Klimawandels betrachtet. Seit den 1970er-Jahren ist der Bestand an Tieren in den Wirbeltierklassen (Vögel, Amphibien, Reptilien, Fische und Säugetiere) weltweit massiv gesunken. Zwischen 1970 und 2018 hat der WWF in seinem Living Planet Report einen durchsc...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Die Aktualität der Klimakrise / 2.6 Wälder, Gärten und Parks sind in Gefahr

Unsere heimischen Wälder, Gärten und Parks sind durch den Klimawandel ebenfalls in Gefahr. Buchen leiden an der durch ungewöhnlich warmes Winterwetter und eine unnormale Abfolge von Dürren und Hitzewellen begünstigten Baumkrankheit "Buchen-Schleimfluss" und treiben im kommenden Jahr nicht mehr aus, weil der Schleim den Eintritt von Bakterien und parasitischen Pilzen ermöglic...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Footprint: Die Basis... / 3.1 Die entwickelnden Organisationen des GHG Protocol: WBCSD und WRI

World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) 1990 beauftragte der damalige Generalsekretär der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung, Maurice Strong, den Schweizer Unternehmer Stephan Schmidheiny damit, die nachhaltige Entwicklung bei den führenden Wirtschaftsvertretern der Welt in Vorbereitung auf den Erdgipfel von 1992 – die Konferenz für Umwelt und Entwickl...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Unternehmen und ihre wesent... / 2 Gute Gründe, ein Unternehmen klimaneutral zu gestalten

Stellen Sie sich vor, sie könnten ihren Kunden oder ihren begehrten Bewerbern gegenüber nicht nur behaupten, sondern belegen, dass Ihr eigenes Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität ist oder deutlich klimafreundlicher agiert als Ihre Marktbegleiter. Wäre das nicht auch in ihrer Branche ein erheblicher Wettbewerbsvorteil? Unternehmen können sich für Kunden, die klimaneut...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Die Aktualität der Klimakrise / 3 Leitplanken für Auswege aus der Klimakrise

Für mich als seit 1991 auf dem Sektor des betrieblichen Umweltschutzes tätigen Insider ist eine Tatsache besonders frustrierend: Seit 40 Jahren liegen die Fakten auf dem Tisch. Im Jahr 1986 erschien der Spiegel mit der Schlagzeile "Die Klima-Katastrophe" und einem Titelbild, das den Kölner Dom im Wasser abbildete, womit zumindest in Deutschland die mediale Diskussion des The...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutralität im gesells... / 4.3 Tourismus-Branche: Der Weg der TUI AG

Ein weiteres mustergültiges Beispiel für eine Branche, deren Weg zu einer echten Treibhausgas- oder gar Klimaneutralität lang und komplex ist, bietet der Touristikkonzern TUI, dessen CEO Sebastian Ebel und sein Chief Sustainability Officer Thomas Ellerbeck zu einem sehr substanziellen Interview im Dezember 2024 zur Verfügung standen. Praxis-Beispiel TUI AG Mit den 130 Flugzeug...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Wege zur Klimaneutralität f... / 3.1 Die "ISO 14068-1:2023-11 Management des Klimawandels – Übergang zu Netto-Null – Teil 1: Treibhausgasneutralität"

Zur Begriffsverwendung verweist die Norm darauf, dass das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zwischen Kohlenstoffneutralität (Neutralität, bei der nur die CO2-Emissionen durch den CO2-Abbau ausgeglichen werden) und der Treibhausgasneutralität, bei der alle Treibhausgasemissionen (also auch andere Treibhausgase außer Kohlendioxid) durch den Abbau von Treibhausgase...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutrale Unternehmen s... / 6 Fazit zu vielen der Kompensationsprojekte, die für "Klimaneutralitäts-Claims" herangezogen werden

Im Fazit muss man also leider zu dem Schluss kommen, dass sehr viele teuer bezahlte Projekte zur Kohlenstoffbindung, zur Abdeckung von Deponien, zur Vermeidung von Methanemissionen oder andere Projekte für Minderemissionen entweder keine echte Zusätzlichkeit aufweisen – mit anderen Worten, es wird nur noch ein Dummer gesucht, der das bezahlt, was ohnehin stattfinden würde – ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Die Aktualität der Klimakrise / 1 Die anthropogenen Ursachen des Klimawandels

Die Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen aus industriellen Prozessen, der Mobilität und Beheizung haben in den letzten 150 Jahren zu einem erheblichen Zusatzbeitrag zum natürlichen Treibhauseffekt geführt, sodass die jährlichen globalen Durchschnittstemperaturen im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter um ca. 1 Kelvin angestiegen sind; in einzelnen Jahren wie im ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Die Aktualität der Klimakrise / 2.3 Versauerung der Weltmeere

Etwa ein Viertel des durch menschliche Aktivitäten verursachten Ausstoßes von Kohlendioxid wird von den Ozeanen aufgenommen. Durch die Lösung von CO2 in Wasser sinkt der pH-Wert. Hierzu gibt es eine Reihe von Studien. Wissenschaftler gehen von einem vorindustriellen pH-Wert des oberflächennahen Meerwassers von durchschnittlich 8,25 aus. Dieser hat sich nun durch die Aufnahme...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutrale Unternehmen s... / 5.3 Waldschutz in Südamerika

Kurzbeschreibung und Übersicht über die Fakten Einen anderen lobenswerten, aber zum Beleg eigener Klimaneutralität leider nicht geeigneten Projekttyp, will ich am Beispiel eines Regenwaldschutzprojektes in Südamerika darlegen. Es ging um eine Fläche von knapp 100.000 ha, ursprünglich in äußerst isolierter Lage liegend, die aufgrund neuer Planungen vom Transoceánica-Highway du...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutrale Unternehmen s... / 4.2 Markt für freiwillige Klimakompensation (engl. Voluntary Carbon Market "VCM")

Neben diesem regulierten Emissionshandel, der entweder auf dem europäischen ETS oder auf dem nEHS basiert und der ein sehr wirksames Instrument zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen ist, gibt es auch einen freiwilligen Kohlenstoffmarkt, der auf individuellen Initiativen von Institutionen, Einzelpersonen oder Unternehmen fußt, die keine staatliche Freigabe benötigen. Das ...mehr

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Nichtfinanzielle Erklärung / 3.2 Konkretisierung durch die Leitlinien der Europäischen Kommission

Rz. 12 Bereits im Rahmen der CSR-Richtlinie war vorgesehen, dass die Europäische Kommission den von der neuen Berichtspflicht betroffenen Unternehmen unverbindliche Leitlinien zur Verfügung stellt, um ihnen die Angabe nichtfinanzieller Informationen zu erleichtern.[1] Die Publikation der Leitlinien erfolgte Mitte 2017, ein Nachtrag für klimabezogene Angaben 2019.[2] Im Rahme...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Nichtfinanzielle Erklärung / 3.1 Gesetzliche Inhalte

Rz. 8 Inhaltlich ist neben einer kurzen Beschreibung des Geschäftsmodells in der nichtfinanziellen (Konzern-)Erklärung zumindest auf Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelange sowie die Achtung der Menschenrechte und Bekämpfung von Korruption und Bestechung einzugehen (§ 289c Abs. 1, 2 HGB sowie durch Verweis über § 315c Abs. 2 HGB auch im Konzern). Konkret können die in Tabel...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Risikomanagement als Voraus... / 4 Definition von ESG-Risiken

Hinweis Arbeitshilfe "Risikomanagement: Definition von ESG-Risiken" Diese Arbeitshilfe unterstützt bei der Erarbeitung und Definition von ESG-Risiken für Ihr Unternehmen. Zur Arbeitshilfe. Der "Environmental"-Bereich (E) in ESG bezieht sich auf die Umweltaspekte der Nachhaltigkeit von Unternehmen. Dazu gehören die Auswirkungen der Unternehmensaktivitäten auf die Umwelt, wie Tre...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltige Geschäftsmodelle / 3.3 Ziele und Sollzustand definieren

Gemeinsam mit den wichtigsten Stakeholdern werden die Ziele an das neue Geschäftsmodell und die Kriterien festgelegt, welche zur Beurteilung der Lösungen (Geschäftsmodel-Varianten) benutzt werden sollten. Idealerweise können spezifische, messbare Nachhaltigkeitsziele (z. B. CO2-Reduktion, Abfallreduktion) abgeleitet werden. Die Anforderungen aus der Regulatorik (z. B. Taxonom...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Wesentlichkeitsanalyse / 5 Die doppelte Wesentlichkeit: Allgemeines Vorgehen

Im Kontext der Nachhaltigkeit bezieht sich "Impact Materialität" auf die Relevanz und Wesentlichkeit der Auswirkungen, die ein Unternehmen auf die Umwelt, die Gesellschaft und die Wirtschaft hat. Diese Auswirkungen können sowohl positiv als auch negativ sein und beeinflussen die langfristige Nachhaltigkeit des Unternehmens sowie seiner Stakeholder: Identifizierung von wesentl...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Informationssysteme als Vor... / 5.2 Big Data in der Wesentlichkeitsanalyse

Big Data spielt eine entscheidende Rolle in der Wesentlichkeitsanalyse, indem es Unternehmen ermöglicht, große Mengen verschiedenartiger Daten schnell zu sammeln, zu analysieren und zu interpretieren. Dies unterstützt die Identifizierung und Priorisierung von Nachhaltigkeitsthemen, die für Stakeholder und das Geschäft wesentlich sind, und verbessert dadurch die Genauigkeit u...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Das Sustainability-Toolbook... / 3 Warum oder wozu braucht es Nachhaltigkeit? Der Purpose der Nachhaltigkeit

Nachhaltig wollen wir alle werden. Keine Frage: Nachhaltigkeit ist wichtig. Aber sie polarisiert auch. Finanzielle Nachhaltigkeit und damit Resilienz und Rentabilität sind Grundvoraussetzung, um nachhaltige Projekte finanzieren zu können (vgl. Kap. Zukunftsfähigkeit). Auch die Stakeholder müssen Vertrauen in das eigene Unternehmen haben, damit die Zukunftsfähigkeit und Resili...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Berichterstattung, Risikoma... / 2.2 Der Managementprozess

In jedem dieser Bereiche ist dann der folgende Managementprozess regelmäßig zu durchlaufen. 1. Ableitung von ESG-Zielen aus der Strategie Das Performance-Management als zentrales Steuerungssystem des Unternehmens ist für die Integration der relevanten Nachhaltigkeitsthemen in das Geschäftsmodell, in die strategische Ausrichtung sowie in die Definition und Allokation von Zielen...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
CSRD und Verwaltung / 2 Hintergrund zur CSRD

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) wurde als Teil des europäischen Green Deals entwickelt und baut auf den Erfahrungen der Non-Financial Reporting Directive (NFRD) auf, die seit 2014 die Nachhaltigkeitsberichterstattung in der EU regelt. Die NFRD hatte zum Ziel, die Transparenz in Bezug auf nicht-finanzielle Informationen, insbesondere zu Umwelt-, Sozial...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Grüner Mietvertrag (Green L... / 9 Biodiversität

9.1 Biodiversitätsverlust Die weltweiten Tierbestände haben sich seit 1970 um 69 % reduziert (Abb. 13).[1] Die Gründe hierfür sind unter anderem der Klimawandel sowie der vermehrte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Düngern. Die Rückgänge der Artenvielfalt sind regional und artenspezifisch verschieden, jedoch sind auch innerhalb der Europäischen Union deutliche Rückschritt...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Grüner Mietvertrag (Green L... / 9.1 Biodiversitätsverlust

Die weltweiten Tierbestände haben sich seit 1970 um 69 % reduziert (Abb. 13).[1] Die Gründe hierfür sind unter anderem der Klimawandel sowie der vermehrte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Düngern. Die Rückgänge der Artenvielfalt sind regional und artenspezifisch verschieden, jedoch sind auch innerhalb der Europäischen Union deutliche Rückschritte zu erkennen. Innerhalb ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Grüner Mietvertrag (Green L... / 9.3 Green-Lease-Formulierungsvorschlag

Formulierungsvorschlag – Biodiversität Um den Erhalt der biologischen Vielfalt am Standort zu sichern und die regionale Artenvielfalt am Standort zu fördern, werden [sich] die Parteien [bemühen] geeignete Maßnahmen zur Stärkung der Biodiversität um[zu]setzen. Diese Maßnahmen umfassen: Var. 1: Keine Biodiversitätsstrategie vorgesehen Die Parteien werden Handlungen vermeiden, di...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Grüner Mietvertrag (Green L... / 19.2 Wohnraummietvertrag

Im Folgenden wird ein grüner Mietvertrag mit verpflichtenden Bestandteilen sowie Bemühungsklauseln für Wohnraummietverträge vorgeschlagen. Diese orientieren sich an den in den Kap. 2 bis 17 präsentierten Vorschlägen zur Umsetzung einer Green-Lease-Strategie. Die hier aufgeführten Formulierungsbeispiele müssen vor Anwendung individuell auf die Vermieter- und Mieterbedürfnisse...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Grüner Mietvertrag (Green L... / 19.1 Gewerbemietvertrag

Im Folgenden wird ein grüner Mietvertrag mit verpflichtenden Bestandteilen sowie Bemühungsklauseln für Gewerbemietverträge präsentiert. Diese orientieren sich an den in Kap. 2 bis 17 präsentierten Vorschlägen zur Umsetzung einer Green-Lease-Strategie. Die hier aufgeführten Formulierungsbeispiele müssen vor Anwendung individuell hinsichtlich der Vermieter- und Mieterbedürfnis...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Grüner Mietvertrag (Green L... / 9.2 Green-Lease-Wirkungsfelder auf Gebäudezertifizierungen

DGNB-Zertifikat Die DGNB-Gebäude-im-Betrieb-Zertifizierung bewertet das Kriterium Biodiversität und hat Vorgaben im Bewertungskriterium ECO3-B Beschaffung und Bewirtschaftung aufgenommen. Hierunter fragt die DGNB nach einer gezielten Richtlinie zur Biodiversität, die "den Umgang mit invasiven Pflanzenarten", "Förderung und Schutz heimischer Tierarten", die "Begrünung von Fass...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Grüner Mietvertrag (Green L... / 5.1.2 Ökonomische Qualität

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Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Grüner Mietvertrag (Green L... / 6.3 Green-Lease-Formulierungsvorschlag

Formulierungsvorschlag – Ausbaumaßnahmen [Umweltfreundliche und nutzerorientierte Materialien und Ausstattungen] Soweit die Parteien bauliche Veränderungen im Gebäude vornehmen, verpflichten [berücksichtigen] sie sich zur [die] Verwendung von umweltfreundlichen, ressourcenschonenden, gesundheitsfördernden sowie nutzerorientierten Ausbaumaterialien und Ausstattungen. Darüber h...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Grüner Mietvertrag (Green L... / 15.4 Green-Lease-Formulierungsvorschlag

Formulierungsvorschlag – mieterseitige monetäre Partizipation an Nachhaltigkeitsmaßnahmen[1] Variante 1: Anteilige Umnutzung der Mieterausbauzuschüsse/mietfreien Zeiten Var. 1.1: Anteilige Umnutzung der Mieterausbauzuschüsse Zur Umsetzung geeigneter Nachhaltigkeitsmaßnahmen in den Mietflächen wird der Mieter [Prozentsatz] des vom Vermieter zugesprochenen Mieterausbauzuschusses...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Grüner Mietvertrag (Green L... / Zusammenfassung

Überblick Green Leases[1] sind vielschichtig und müssen je nach Mieterstruktur, Gebäude und Interessen auf die Vertragsparteien individuell zugeschnitten werden. Die in Green Leases vereinbarten Bestimmungen umfassen unter anderem Ziele zur Reduktion von Energieverbräuchen und CO2-Emissionen, die Offenlegung von Verbrauchsdaten, den Einsatz von erneuerbaren Energien, die schonen...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Grüner Mietvertrag (Green L... / 7.4 Green-Lease-Wirkungsfelder auf Gebäudezertifizierungen

Die nachhaltige Beschaffung und Bewirtschaftung ist ein fester Bestandteil von DGNB- und BREEAM-Zertifizierungen. DGNB-Zertifikat Die DGNB-Gebäude-im-Betrieb-Zertifizierung hat für das Kriterium unter Ökonomischer Qualität ein eigenes Modul entwickelt und misst dieses unter "ECO3-B Beschaffung und Bewirtschaftung". Hier wird bewertet, ob eine Richtlinie für "Schad- und Risikos...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Grüner Mietvertrag (Green L... / 11.2 Außenraumqualität

Die Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens sollte sich auch im Außenbereich widerspiegeln. Vermietende sollten Aufenthaltsqualitäten schaffen, die Mietende nutzen möchten. Hierzu können Sitzgelegenheiten aufgestellt und somit Treffpunkte generiert werden. Wichtig ist hierbei, dass diese wetterfest und entsprechend überdacht sind. Eine weitere Möglichkeit zur Förderung...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Grüner Mietvertrag (Green L... / 2.1 Green Leases als Bestandteil des Mietvertrags

Green Leases sind ein gängiges Mittel, um Mietende und Vermietende zur Einhaltung von Nachhaltigkeitszielen in Gebäuden zu verpflichten bzw. anzuhalten. Die dort aufgeführten Klauseln sind Teil des Mietvertrags und legen konkrete Zielsetzungen auf beiden Vertragsseiten fest, um so die Erreichung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeitsziele im operativen G...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Grüner Mietvertrag (Green L... / 2.2 Revision der Zielsetzung

Da sich die Anforderungen der firmeninternen Klimastrategie, die nationalen Gesetzgebungen und die Klimawegvorgaben von Initiativen oder Benchmarksystemen stetig weiterentwickeln können, sollten die Green-Lease-Klauseln in mittel- und langfristig orientierten Mietverträgen stets angepasst werden, um so den Änderungen gerecht zu werden. Hier ist es empfehlenswert, eine Revisi...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Grüner Mietvertrag (Green L... / 4.2 Regulatorik

Aufgrund der gestiegenen Bedeutung des Erreichens der Klimaziele ist die Anzahl der relevanten Gesetze in den letzten Jahren immens gestiegen. Die Europäische Union hat, mit Stand Januar 2023, 51 Kernregularien für die Einhaltung der Klimaziele im Gebäudesektor verabschiedet. Deutschland hat hingegen 60 energierelevante Gebäuderegularien beschlossen, gefolgt von Portugal (47...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Heizen, kühlen und lüften m... / 2.5 Bioenergie/Biomasse

Bioenergie bezieht sich auf die Nutzung von Biomasse als Energiequelle zur Erzeugung von Wärme, Elektrizität oder Treibstoffen. Biomasse umfasst eine breite Palette organischer Materialien wie Holz, landwirtschaftliche Abfälle, spezielle Energiepflanzen und Algen. Diese Materialien können direkt verbrannt werden, um Wärme zu erzeugen, oder in Biogas, Biodiesel und andere bio...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Grüner Mietvertrag (Green L... / 3.2 Aufbau von Green Leases

Einleitung/ Nachhaltigkeitsstatement Green Leases starten häufig mit einem einleitenden Nachhaltigkeitsstatement. In diesem werden das beidseitige Bewusstsein für den Klimawandel sowie die Notwendigkeit des Engagements zur nachhaltigen Gebäudenutzung und -optimierung beider Vertragsparteien festgehalten. Ferner wird in dem Statement definiert, ob es sich um rechtlich bindende...mehr