Fachbeiträge & Kommentare zu Betriebsvermögen

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG § 22... / 2.4.3.2.2 Ermittlung der Erträge

Rz. 75 Die Erträge sind auf der Grundlage der Einkünfte überschlägig zu ermitteln.[1] Hinzuzurechnen sind Absetzungen für Abnutzung, erhöhte Absetzungen und Sonderabschreibungen sowie außerordentliche Aufwendungen, z. B. größere Erhaltungsaufwendungen, die nicht jährlich üblicherweise anfallen. Diese Berechnung ist gerechtfertigt, da im Fall unentgeltlicher Rechtsnachfolge d...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Vorsteuerberichtigung / 1.1 Anlagevermögen

Von § 15a Abs. 1 UStG werden Wirtschaftsgüter erfasst, die nicht nur einmalig zur Ausführung von Umsätzen verwendet werden. Das sind i. d. R. die Wirtschaftsgüter, die ertragsteuerrechtlich abnutzbares (z. B. Gebäude) oder nicht abnutzbares (z. B. Grund und Boden) Anlagevermögen darstellen oder – sofern sie nicht zu einem ertragsteuerlichen Betriebsvermögen gehören – als ent...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Erweiterte GewSt-Kürzung be... / Hintergrund

Der Steuerpflichtige ist eine Personengesellschaft in der Rechtsform der KG, an der ursprünglich nur natürliche Personen beteiligt waren. Ein Gebäudekomplex, der vom Steuerpflichtigen teilweise für ein Autohaus selbstgenutzt und teilweise fremdvermietet wurde, war selbst errichtet worden. Der Grund und Boden stand seither im Eigentum der Gesellschafter. Die Eheleute A und B (...mehr

Kommentar aus Personal Office Premium
Frotscher/Geurts, EStG § 10... / 2.7.3.3 Begünstigte Wirtschaftsgüter

Rz. 171l Es ist nur noch die Übertragung folgender Wirtschaftsgüter begünstigt: Mitunternehmeranteil an einer Personengesellschaft, wenn die Gesellschaft eine Tätigkeit i. S. d. §§ 13, 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG oder des § 18 Abs. 1 EStG ausübt, Betrieb oder Teilbetrieb, ein mindestens 50 % betragender Anteil an einer GmbH, wenn der Übergeber als Geschäftsführer tätig war und de...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 10... / 2.1.5.2 Keine Betriebsausgaben oder Werbungskosten

Rz. 97 Beiträge an Versicherungen können nur dann als Sonderausgaben abgezogen werden, wenn es sich nicht um Betriebsausgaben oder Werbungskosten handelt (§ 10 Abs. 1 S. 1 EStG). Hierbei ist entscheidend, ob das versicherte Risiko in den betriebl./berufl. oder den privaten Bereich fällt.[1] Welche Schäden ersetzt werden sollen, ist ohne Bedeutung.[2] Eine Absicherung betrie...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 10... / 2.1.5.2.1 Beiträge zu Krankenversicherungen

Rz. 98 Aufwendungen zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit sind i. d. R. durch die private Lebensführung veranlasst und somit nicht als Betriebsausgaben/Werbungskosten abziehbar, sodass Beiträge zu Krankenversicherungen regelmäßig nur als Sonderausgaben abziehbar sind.[1] Etwas anderes gilt, wenn mit der Versicherung allein das Risiko einer typischen Berufskrankh...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 10... / 2.1.5.2.5 Beiträge zu Lebensversicherungen

Rz. 102 Beiträge für Lebensversicherungen dienen der Abdeckung eines Risikos, das in der Person des Stpfl. begründet ist. Die Aufwendungen sind daher privat veranlasst und keine Betriebsausgaben/Werbungskosten. Die Deckung dieser Risiken führt nur dann zum Abzug der Prämien als Betriebsausgaben/Werbungskosten, wenn durch die Ausübung des Betriebs/Berufs ein erhöhtes Risiko ...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 10... / 2.1.5.2.6 Beiträge zu Unfallversicherungen

Rz. 104 Beiträge für Unfallversicherungen, mit denen alle Unfallrisiken, also betriebliche, berufliche und private Unfälle abgedeckt werden, sind auch durch die private Lebensführung veranlasst, sodass eine Aufteilung in Sonderausgaben und Betriebsausgaben – ggf. im Wege der Schätzung nach § 162 AO – möglich ist; d. h., die Aufwendungen sind anteilig Betriebsausgaben und Son...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG § 4i... / 2.2.2 Tatsächliche Besteuerung im Inland und im Ausland

Rz. 31 Die Ausnahme vom Abzugsverbot verlangt, dass die Aufwendungen i. S. d. § 4i S. 1 EStG Erträge des Stpfl. mindern, die sowohl der inländischen Besteuerung unterliegen als auch nachweislich einer tatsächlichen Besteuerung im Ausland. Der Wortlaut von § 4i S. 2 EStG verlangt damit nicht, dass die Erträge mit den Sonderbetriebsausgaben i. S. v. § 4i S. 1 EStG korrespondie...mehr

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GmbH-Beteiligungsverluste b... / 1. Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft im Betriebsvermögen

a) Betriebsvermögenszugehörigkeit Förderung der gewerblichen Tätigkeit: Die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft gehört zum notwendigen Betriebsvermögen (BV) eines Einzelgewerbetreibenden, wenn sie dazu bestimmt ist, die gewerbliche (branchengleiche) Betätigung des Steuerpflichtigen entscheidend zu fördern oder wenn sie dazu dient, den Absatz von Produkten des Steuerpflicht...mehr

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E-Ladestationen richtig bil... / 1.1 E-Ladestation als Betriebsvermögen

Wird die E-Ladestation auf dem Grundstück oder an dem Gebäude des Betriebs errichtet, handelt es sich um Betriebsvermögen. Ob das betrieblich genutzte Grundstück oder Gebäude im Eigentum des Unternehmens steht oder lediglich angemietet ist, spielt insoweit keine Rolle.mehr

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Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / a) Schenkung eines GmbH-Anteils über eine Personengesellschaft und Begünstigung gem. § 13b Abs. 1 Nr. 3 ErbStG

Stellt der GmbH-Anteil, dessen Anteilseigner eine Personengesellschaft ist, beim Verschenken an einen der Mitunternehmer dieser Personengesellschaft begünstigtes Betriebsvermögen i.S.d. §§ 13a, 13b ErbStG dar? Das FG versagte die Steuerbegünstigung: Mittelbare Beteiligung über eine Personengesellschaft nicht ausreichend: Anteile an einer Kapitalgesellschaft, die im Betriebsve...mehr

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GmbH-Beteiligungsverluste b... / [Ohne Titel]

Dipl.-Finw. Wilfried Apitz, StB[*] Die Berücksichtigung eines Verlustes einer Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft ist häufig Streitthema in der Gerichtsbarkeit. Zum einen ist dabei der Grundsatz zu klären, ob die Beteiligung überhaupt zum Betriebsvermögen oder nicht doch zum Privatvermögen gehört. Sollte die Frage nach der Betriebszugehörigkeit bejaht werden und es zum V...mehr

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GmbH-Beteiligungsverluste b... / a) Betriebsvermögenszugehörigkeit

Förderung der gewerblichen Tätigkeit: Die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft gehört zum notwendigen Betriebsvermögen (BV) eines Einzelgewerbetreibenden, wenn sie dazu bestimmt ist, die gewerbliche (branchengleiche) Betätigung des Steuerpflichtigen entscheidend zu fördern oder wenn sie dazu dient, den Absatz von Produkten des Steuerpflichtigen zu gewährleisten[1]. Tatfrage...mehr

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E-Ladestationen richtig bil... / 1 Einordnung der E-Ladestation

Zunächst einmal stellt sich die Frage, wie die E-Ladestation einzuordnen ist. In Frage kommt die Zuordnung zum Betriebsvermögen, als Betriebsvorrichtung, als Mietereinbau oder als zum Gebäude zählender Bestandteil bzw. als selbstständiger Gebäudeteil. 1.1 E-Ladestation als Betriebsvermögen Wird die E-Ladestation auf dem Grundstück oder an dem Gebäude des Betriebs errichtet, handel...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
GmbH-Beteiligungsverluste b... / b) Auswirkungen der Änderung der Gewinnermittlungsart

Keine Aufdeckung der stillen Reserven: Eine Änderung der Gewinnermittlungsart wirkt sich auf die Zusammensetzung des BV nicht aus und führt insbesondere nicht zur Entnahme der zum BV gehörenden WG oder zu einer Aufdeckung der stillen Reserven. Beraterhinweis Dies ist für den Übergang zur Gewinnermittlung nach § 13a EStG in § 4 Abs. 1 S. 6 EStG ausdrücklich geregelt, gilt darübe...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Leasing / 5.2 Kürzungen

Handelt es sich bei dem Leasinggegenstand um ein Grundstück, kann der wirtschaftliche Eigentümer eine gewerbesteuerliche Kürzung nach § 9 Nr. 1 GewStG vornehmen. Diese beträgt bis 2024 1,2 % des Einheitswerts. Bedingt durch die Grundsteuerreform musste auch § 9 Nr. 1 GewStG geändert werden. Daher gilt ab dem 1.1.2025, dass die im Erhebungszeitraum als Betriebsausgabe erfasste...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Internationales Steuerrecht... / 6 Zuordnung von Sonderbetriebsvermögen

Zu beachten ist, dass nicht zwangsläufig der treaty override des § 50d Abs. 10 EStG hinsichtlich der Behandlung des Sonderbetriebsvermögens zur Anwendung kommt, da der BFH zumindest für Aktiv-Wirtschaftsgüter die nationalen Grundsätze der Zuordnung von Betriebsvermögen auch auf grenzüberschreitende Fälle anwendet. Insbesondere ist auf folgende Entscheidungen hinzuweisen: Zuord...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / b) Unechte Realteilung bei einer GmbH & Co. KG, an der ausschließlich GmbHs beteiligt sind

An der X-GmbH & Co. KG waren die A-GmbH als Komplementärin (ohne Kapitalbeteiligung) und die B-GmbH, die C-GmbH und die D-GmbH als Kommanditisten beteiligt. Die X-GmbH & Co. KG erwarb 2009 ein Grundstücksareal. In 2010 traten die C-GmbH und die D-GmbH aus der Gesellschaft aus und erhielten als Sachwertabfindung jeweils ihrem Ergebnisanteil entsprechende Grundstücke. Die Grun...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Aktuelle FG-Rechtsprechung ... / d) Voraussetzungen eines steuerfreien Sanierungsgewinns nach § 3a EStG aufgrund ausgesprochenen Schuldenerlasses

Das Tatbestandsmerkmal der "unternehmensbezogenen Sanierung" i.S.d. § 3a Abs. 2 S. 1 EStG verlangt keine ganz oder jedenfalls keine überwiegende Identität/Kongruenz des vor der Sanierung vorhandenen Unternehmens mit dem im Anschluss betriebenen Unternehmen. Die Feststellung der Sanierungsbedürftigkeit i.S.d. § 3a Abs. 2 EStG erfordert eine Prüfung der Ertrags- und der Finanzl...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Leasing, Finanzierungsleasi... / 7.4 Buchung bei Ausübung der Kaufoption zum privaten Kauf des Leasinggegenstands

Beinhaltet ein Leasingvertrag ein Kaufrecht des Leasingnehmers am Ende der Grundmietzeit oder ein Andienungsrecht des Leasinggebers, so kann der Leasingnehmer den Leasinggegenstand (z. B. Kfz) am Ende der Grundmietzeit auch privat erwerben oder der Erwerb kann (in Abstimmung mit dem Leasinggeber) durch einen vom Leasingnehmer benannten Dritten (z. B. des Ehepartners) erfolge...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Stille Gesellschaft – ABC I... / 2.1 Atypische stille Gesellschaft

Die atypische stille Gesellschaft wird im internationalen Steuerrecht regelmäßig als Personengesellschaft behandelt; vgl. "Personengesellschaft (allgemein)".[1] Die Einkünfte hierauf sind daher abkommensrechtlich Unternehmensgewinne entsprechend Art. 7 OECD-MA, die in Deutschland nach § 34d Nr. 2 Buchst. a) EStG ausl. Einkünfte bilden, soweit sie durch eine im Ausland belege...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG § 10... / 1.4.2.2 Rechtslage durch das UnternehmensteuerreformG 2008

Rz. 14 § 8 Abs. 4 KStG ist durch das UnternehmensteuerreformG 2008 v. 14.8.2007[1] aufgehoben und durch einen neu eingefügten § 8c KStG ersetzt worden. Nach § 34 Abs. 8 S. 4 KStG ist § 8 Abs. 4 KStG letztmals anzuwenden, wenn mehr als die Hälfte der Anteile an einer Kapitalgesellschaft innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren übertragen werden, der vor dem 1.1.2008 beginnt,...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Stille Gesellschaft – ABC I... / 1 Systematische Einordnung

Die stille Gesellschaft in den beiden Formen der atypischen und der typischen stillen Gesellschaft gehört in der Variante der Kapitalgesellschaft & Still zu den hybriden Gesellschafts- bzw. Finanzierungsformen. Die stille Gesellschaft ist eine reine Innengesellschaft, die nach außen nicht hervortritt und kein Betriebsvermögen hat. Nach § 230 HGB geht die Einlage des Stillen ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Die Grundlage zur Ermittlun... / II. Grundlage des vereinfachten Ertragswertverfahrens

Kommt es zu einer Übertragung von einem Einzelunternehmen, Anteilen an einer Personengesellschaft oder Anteilen an einer Kapitalgesellschaft im Wege einer Erbschaft oder einer Schenkung hat nach § 12 Abs. 2, 5 ErbStG eine Bewertung anhand der Regelungen des BewG zu erfolgen. Nach § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, 3 BewG hat eine gesonderte (und ggf. einheitliche) Feststellung über ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Die Grundlage zur Ermittlun... / [Ohne Titel]

Dipl.-Finw. (FH) Marvin Mühlenstädt, StB, Master of Arts (Taxation)[*] In der erbschaftsteuerlichen und schenkungsteuerlichen Beratungspraxis kommt man in Bezug auf den Übergang von Betriebsvermögen und Anteilen an Kapitalgesellschaften kaum um das vereinfachte Ertragswertverfahren herum. Die Grundlage zur Ermittlung stellt hierbei regelmäßig der Durchschnittsertrag aus den B...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Die Grundlage zur Ermittlun... / cc) Bewertung des abgebenden Unternehmens

Bei einer Abspaltung und Ausgliederung bleibt das abgebende Unternehmen mit verkleinertem Betriebsvermögen bestehen, so dass für die Ermittlung des Durchschnittsertrags auch für die Zeiträume vor der Ausgliederung/Abspaltung grundsätzlich auf die Betriebsergebnisse des zurückbehaltenen Teilbetriebs abzustellen ist (Oberste Finanzbehörden der Länder, Erlasse v. 13.10.2022 – S...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Die Grundlage zur Ermittlun... / IV. Auswirkungen auf die Praxis bei Planung von Übertragungen

Die Ermittlung des Jahresertrags nach § 201 BewG stellt die Grundlage des vereinfachten Ertragswertverfahrens dar und schlägt damit – vorbehaltlich eines Substanzwertansatzes als Mindestwert – auf den gemeinen Wert des Unternehmens durch. Dies hat unmittelbare Folgen für die erbschaft- und schenkungsteuerlichen Steuerbefreiungen nach §§ 13a, 13b, 13c ErbStG und die Verschonu...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer bei Haus- und ... / 1.2 Bemessungsgrundlage bei unentgeltlichen Wertabgaben

Bemessungsgrundlage beim Entnahmeeigenverbrauch In den Fällen der Entnahme von Gegenständen (aus einem Betriebsvermögen), z. B. eines Gebäudes, eines Betriebs-Pkw[1], bemisst sich die Umsatzsteuer nach dem aktuellen Einkaufspreis zuzüglich Nebenkosten oder mangels eines Einkaufspreises (z. B. bei eigener Herstellung) nach den aktuellen Selbstkosten.[2] Bemessungsgrundlage beim...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Umsatzsteuer bei Haus- und Grundbesitz

Überblick Mit der Umsatzsteuer werden Lieferungen und Leistungen besteuert, die von Unternehmern gegen Entgelt erbracht werden. Anders als die Einkommensteuer, die für die Besteuerung einen vom Steuerpflichtigen erwirtschafteten Überschuss bzw. Gewinn voraussetzt, wird bei der Umsatzsteuer der Verbrauch bzw. die Leistung besteuert. Für den Unternehmer ist die Umsatzsteuer g...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 6.3.1 Sonder-Betriebsvermögen

Bei einer Personengesellschaft muss auch das Sonder-Betriebsvermögen eines Gesellschafters eingebracht werden, wenn es eine funktional wesentliche Betriebsgrundlage darstellt.[1] Bezüglich den Folgen der Nicht-Einbringung von Sonder-Betriebsvermögen ist zu unterscheiden, ob die Personengesellschaft oder deren Gesellschafter als Einbringende gelten[2]: Gilt die Personengesellsc...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 13.5 Sperrfrist, sofern innerhalb von sieben Jahren vor der Umwandlung Betriebsvermögen auf die Personengesellschaft übertragen wurde

Wird ein einzelnes Wirtschaftsgut von einem Einzelunternehmen eines Gesellschafters oder aus dessen Sonder-Betriebsvermögen in das Gesamthandsvermögen der Personengesellschaft übertragen, sind nach § 6 Abs. 5 Satz 3 EStG keine stillen Reserven zu realisieren, wenn die Übertragung unentgeltlich oder gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten erfolgt. Allerdings muss nach § 6 Abs...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 6.3.2 Einheitliche Übertragung von Gesamthands- und Sonder-Betriebsvermögen

Ein einheitlicher Vorgang, der insgesamt unter § 20 UmwStG fallen kann, kann nach Verwaltungsauffassung vorliegen, wenn die Übertragung des Gesamthandsvermögens und des funktional wesentlichen Sonder-Betriebsvermögens im zeitlichen und wirtschaftlichen Zusammenhang erfolgt. In diesen Fällen kann § 20 UmwStG angewendet werden. Erfolgt nach § 6 Abs. 5 Satz 3 Nr. 2 EStG eine vor...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 8.6 Negatives Betriebsvermögen bei Einbringung von Mitunternehmeranteilen

Bei der Einbringung von Mitunternehmeranteilen ist – sofern die Personengesellschaft durch die Einbringung erlischt – steuerrechtlich selbst bei der Einbringung einer gesamten Personengesellschaft die Einbringung der einzelnen Mitunternehmeranteile anzunehmen, sodass für die Frage, ob ein negatives Kapital vorliegt, jeder Mitunternehmeranteil gesondert anzusehen ist. Sind en...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 8.5 Das eingebrachte Betriebsvermögen ist negativ

Ist das eingebrachte Betriebsvermögen negativ, so ist nach § 20 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 UmwStG das Aktivvermögen unter Auflösung stiller Reserven zumindest mit dem Wert der Verbindlichkeiten und Rückstellungen anzusetzen, sodass sich als Vermögenswert insgesamt mindestens Null ergibt, d. h. es ist zumindest insoweit aufzustocken, dass Aktiva und Passiva gleichwertig sind.[1] Di...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 4 Fahrzeuge im gewillkürten Betriebsvermögen

Für Fahrzeuge des gewillkürten Betriebsvermögens, die zu mehr als 10 % aber nicht mehr als 50 % betrieblich genutzt werden, hat der Gesetzgeber die Anwendung der 1 %-Regelung zur Ermittlung des Wertes für Privatfahrten versagt, um deren Vorteilhaftigkeit bei hoher Privatnutzung auszuschließen.[1] Als Entnahmewert ist der auf die Privatfahrten entfallende Anteil an den Selbst...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 14.2 Erhöhung der Wertansätze für das übernommene Betriebsvermögen bei der aufnehmenden Gesellschaft

Zu Beginn des Wirtschaftsjahrs der Anteilsveräußerung kann die übernehmende Kapitalgesellschaft nach § 23 Abs. 2 Sätze 1 und 2 UmwStG auf Antrag den versteuerten Einbringungsgewinn I als Erhöhungsbetrag ansetzen. Insoweit hat die übernehmende Kapitalgesellschaft ein Wahlrecht. Durch diese Wertaufstockung hat die GmbH eine höhere Abschreibung.[1] Wichtig Antragsstellung spätes...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 8 Wertansatz des eingebrachten Betriebsvermögens bei der aufnehmenden Kapitalgesellschaft

Es besteht grundsätzlich nach § 20 Abs. 2 UmwStG ein Ansatzwahlrecht. Es besteht zwar der Grundsatz, dass das eingebrachte Vermögen mit dem gemeinen Wert anzusetzen ist.[1] Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, das eingebrachte Vermögen mit dem Buchwert oder einem Zwischenwert zu bewerten.[2] Es gilt Folgendes: Abbildung 22 Mit der Ausübung ihres Wahlrechts entscheidet die au...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 6.3.3 Einbringung eines Teils eines Mitunternehmeranteils

Auch die Einbringung eines Anteils eines Mitunternehmeranteils ist grundsätzlich begünstigt.[1] Allerdings besteht bezüglich des Sonder-Betriebsvermögens ein Problem: Wird dieses nicht eingebracht, wird kein Teil des Mitunternehmeranteils eingebracht.[2] Deshalb muss bei der Einbringung eines Teils eines Mitunternehmeranteils auch der entsprechende Anteil am Sonder-Betriebsve...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Betriebsaufgabe / Betriebsv... / 1 Betriebsaufgabe

Eine Betriebsaufgabe liegt vor, wenn[1] der Unternehmer sich dazu entschlossen hat, seinen Betrieb aufzugeben, die bisher in diesem Betrieb ausgeübte Tätigkeit endgültig eingestellt wird, alle wesentlichen Betriebsgrundlagen in einem einheitlichen, zeitlich überschaubaren Vorgang in das Privatvermögen überführt oder veräußert werden und der Betrieb aufhört, als selbstständiger O...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Verschmelzung von Kapitalge... / 7.9.2 Anrechnung der Vorbesitzzeit

Im Steuerrecht ist für die Inanspruchnahme bestimmter Steuerminderungen Voraussetzung, dass bestimmte Fristen, z. B. bezüglich der Zugehörigkeit zum Betriebsvermögen, erfüllt werden. Bei einer Verschmelzung ist der Zeitraum der Zugehörigkeit eines Wirtschaftsguts zum Betriebsvermögen der übertragenden Körperschaft bei der übernehmenden Gesellschaft nach § 12 Abs. 4 Satz 1 Umw...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 6.4.1 Folgen der Nichteinbringung einer wesentlichen Betriebsgrundlage

Wird eine wesentliche Betriebsgrundlage – i. S. einer funktionalen Betrachtungsweise – nicht eingebracht, so sind alle stillen Reserven aufzudecken, soweit diese auf die GmbH übergehen. Die übrigen stillen Reserven nur dann, wenn keine Betriebsaufspaltung oder ein anderes gewerbliches Unternehmen vorliegt. Werden wesentliche Betriebsgrundlagen im zeitlichen und wirtschaftlic...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 7.3.4 Darlehensgewährung nach Entnahme noch beim Einzelunternehmen vor dem steuerlichen Übertragungsstichtag der Ausgliederung

Zur Umgehung der Beschränkung der Darlehensgewährung bei Ausgliederungen ist u. E. Folgendes zu empfehlen. Vor dem steuerrechtlichen Übertragungsstichtag erfolgt (noch) beim Einzelunternehmen eine Entnahme des Betrags, der als Darlehen gewährt werden soll. Nach dem Übertragungsstichtag gewährt der Einbringende seiner GmbH ein Gesellschafterdarlehen. Es ist jedoch darauf zu ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 6.5 Nichteinbringung von unwesentlichen Betriebsgrundlagen

Die stillen Reserven des nicht eingebrachten unwesentlichen Betriebsvermögens sind Gewinn erhöhend aufzulösen, es sei denn, sie werden in ein anderes Betriebsvermögen überführt.[1] Die Übertragung in ein anderes Betriebsvermögen erfolgt nach § 6 Abs. 5 Satz 3 EStG zwingend zum Buchwert.[2] Für die Anwendung des § 20 UmwStG hinsichtlich des eingebrachten Betriebsvermögens ist...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 14.2.2 Wirtschaftsgutbezogene Aufstockung

Die Buchwertaufstockung erfolgt wirtschaftsgutbezogen. Sie ist nur bei Wirtschaftsgütern möglich, die sich im Zeitpunkt der Anteilsveräußerung noch im Betriebsvermögen der übernehmenden Gesellschaft befinden.[1] Soweit das eingebrachte Betriebsvermögen zwischen der Einbringung und der Anteilsveräußerung verkauft oder verschrottet wurde, ist insoweit eine Aufstockung nicht meh...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 6.4.2 Gesamtplan bei Vorab-Auslagerung wesentlicher Betriebsgrundlagen

Um die Versteuerung bei Nicht-Einbringung einer funktional wesentlichen Betriebsgrundlage (z. B. ein Grundstück) zu vermeiden, bietet sich folgende Vorgehensweise an: Neugründung einer GmbH & Co. KG Übertragung des Grundstücks nach § 6 Abs. 5 Satz 3 EStG vom Einzelunternehmen in das Betriebsvermögen der GmbH & Co. KG. Einbringung des restlichen Einzelunternehmens (nunmehr ohne...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Verschmelzung von Kapitalge... / 5.4.2 Aufdeckung der stillen Reserven i. H. der durch die schädliche Gegenleistung vergüteten stillen Reserven

Wird eine Gegenleistung erbracht, die nicht in Gesellschaftsrechten besteht, ist zum Zwecke der Aufstellung der Verschmelzungsbilanz der übertragenden Körperschaft diese Gegenleistung zu bewerten. Stichtag für die Bewertung ist der Stichtag der steuerlichen Verschmelzungsbilanz, weil zu diesem Zeitpunkt die stillen Reserven aufgelöst werden. Bewertungsmaßstab ist der gemeine...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Geschäftswagen / 1 Allgemeine Grundsätze

Die einkommensteuerliche Behandlung des vom Inhaber eines Einzelunternehmens bzw. vom Gesellschafter einer Personengesellschaft – im Folgenden vereinfachend als Unternehmer bezeichnet – oder von dessen Familienmitgliedern privat genutzten Kraftfahrzeugs hängt davon ab, ob das Fahrzeug zum Betriebs- oder zum Privatvermögen gehört. Bei Fahrzeugen des Betriebsvermögens stellen ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 8.4 Einschränkungen des Bewertungswahlrechtes

Das Bewertungswahlrecht zum Ansatz eines Werts unter dem gemeinen Wert ist nach§ 20 Abs. 2 Sätze 2 und 4 UmwStG nur zulässig, soweit (kumulativ) das übernommene Betriebsvermögen kein negatives Kapital ausweist; das eingebrachte Betriebsvermögen bei der übernehmenden Kapitalgesellschaft der Körperschaftsteuer unterliegt (bei der Übertragung auf eine steuerbefreite Gesellschaft ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einbringung in eine Kapital... / 7.3.5 Entnahme im Rückwirkungszeitraum und anschließende Darlehensgewährung

Die Einbringung eines Einzelunternehmens durch Ausgliederung kann wie die Einbringung durch Sacheinlage nach § 20 Abs. 6 UmwStG mit einer Rückwirkung von bis zu acht Monaten erfolgen. Dabei besteht das Einzelunternehmen bis zur Eintragung der Ausgliederung im Handelsregister zivilrechtlich fort. Deshalb ist es auch zulässig, noch im Rückwirkungszeitraum (regelmäßig vom 1.1. b...mehr