Fachbeiträge & Kommentare zu Arbeitsmedizinische Vorsorge

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Sicheres Arbeiten in Laboren / 3.1 Arbeitgeber

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu gewährleisten (§ 3 ArbSchG). Das gilt auch für Labore, in denen die Beschäftigten mit entzündbaren, explosiven oder gesundheitsgefährdenden Stoffen umgehen bzw. in Kontakt kommen können (vgl. Gefahrenklassen nach § 3 GefStoffV), den Kontakt mit biologischen Arbeitsstoffen, die Infektionen ausl...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Azofarbstoffe / 3 Arbeitsmedizinische Vorsorge

Beim Arbeiten mit aromatischen Nitro- oder Aminverbindungen oberhalb der Arbeitsplatzgrenzwerte ist die arbeitsmedizinische Vorsorge G 33 Aromatische Nitro- oder Aminoverbindungen erforderlich.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Polyesterharze / 6 Arbeitsmedizinische Vorsorge

Beschäftigten, die mit Polyesterharzen arbeiten muss die Möglichkeit einer arbeitsmedizinischen Vorsorge gewährleistet werden. Hierbei werden Atemwegserkrankungen und Hauterkrankungen untersucht. Beschäftigte, die mit Atemschutz arbeiten, müssen sich der G26 Atemschutzuntersuchung unterziehen. Für Tätigkeiten mit Styrol ist gem. Anhang ArbMedVV Pflichtvorsorge vor Aufnahme d...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Biomonitoring / 4 Pflichten des Arbeitgebers

Arbeitsmedizinische Vorsorge ist wichtiger Bestandteil des präventiven Arbeitsschutzes (§ 3 ArbMedVV). Untersuchungen sollen während der Arbeitszeit und grundsätzlich nicht zusammen mit anderen Untersuchungen z. B. zur Feststellung der Eignung durchgeführt werden. Pflicht- und Angebotsvorsorge muss vor Aufnahme einer Tätigkeit und danach in regelmäßigen Abständen durchgeführ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Biomonitoring / 1 Anlass

Biomonitoring ist nach § 3 ASiG Bestandteil der betriebsärztlichen Aufgaben und kann Bestandteil der arbeitsmedizinischen Vorsorge sein. Biomonitoring ist anzubieten (Abschn. 3.4 Abs. 1 AMR 6.2), wenn arbeitsmedizinische Vorsorge (s. Anhang ArbMedVV) durchgeführt wird; arbeitsmedizinische Analyseverfahren sowie Werte zur Beurteilung vorliegen. Biomonitoring ist angezeigt bei Tät...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Isocyanate / 3.2 Organisatorische Maßnahmen

Betriebsanweisung erstellen und regelmäßig Unterweisungen durchführen, Beschäftigungsbeschränkungen für Jugendliche sowie für werdende und stillende Mütter (JArbSchG, MuSchG), Allergiker, Asthmatiker bzw. Personen, die zu Erkrankungen der Atemwege neigen, sowie durch Isocyanate sensibilisierte Personen dürfen nicht mit Isocyanaten arbeiten, das Betreten der Betriebsbereiche ist...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gaststätten / 2.1.3 Lärmschutz

Maschinen und Anlagen können Lärm verursachen. Geeignete Maßnahmen sind dann: Lärmbereiche ermitteln und kennzeichnen, ggf. Gehörschutz, Unterweisung und arbeitsmedizinische Vorsorge.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Fluorwasserstoff / 3.2 Organisatorische Maßnahmen

Betriebsanweisung erstellen und regelmäßig Unterweisungen durchführen, Beschäftigungsbeschränkungen für Jugendliche sowie für werdende und stillende Mütter, Elektroinstallation wegen erhöhter Korrosionsgefahr regelmäßig überprüfen, Betreten der Betriebsbereiche nur den Beschäftigten gestatten, entsprechende Hinweisschilder anbringen, spezielle arbeitsmedizinische Vorsorge (vgl. ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Formaldehyd / 3.2 Organisatorische Maßnahmen

Betriebsanweisung erstellen und Unterweisungen regelmäßig durchführen, Beschäftigungsbeschränkungen für Jugendliche und werdende und stillende Mütter beachten, Betriebsbereiche nur für Beschäftigte zulassen, entsprechende Hinweisschilder anbringen. Den Personen, die Begasungen durchführen, ist arbeitsmedizinische Vorsorge anzubieten, und zwar vor Aufnahme der Tätigkeit und dana...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Isocyanate / Zusammenfassung

Begriff Isocyanate können aliphatische oder aromatische Verbindungen sein, handelsüblich sind Flüssigkeiten oder Pulver bzw. Flocken. Isocyanate mit einer Isocyanat-Gruppe werden als Monoisocyanate bezeichnet, mit 2 Gruppen als Diisocyanate. Monoisocyanate werden z. B. zur Herstellung von Pestiziden verwendet, Diisocyanate sind v. a. Ausgangsstoff zur Herstellung von Kunstst...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Xylol / 3.2 Organisatorische Maßnahmen

Betriebsanweisung erstellen und Unterweisung regelmäßig durchführen explosionsgefährdete Bereiche in Zonen einteilen, Explosionsschutzdokumente erstellen Sicherstellen, dass die Arbeitsplatzgrenzwerte eingehalten werden Einhaltung des Biologischen Grenzwerts (BGW) für den Stoff im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge prüfen Das Betreten der Betriebsbereiche nur Beschäftigten...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Schwefelkohlenstoff / Zusammenfassung

Begriff Kohlenstoffdisulfid wird auch als Schwefelkohlenstoff oder Kohlendisulfid bezeichnet und ist in reinem Zustand eine farblose Flüssigkeit, die sehr leicht flüchtig ist. Durch Verunreinigungen verfärbt sich die Flüssigkeit gelb, sie riecht dann nach faulem Rettich. Schwefelkohlenstoff wird hauptsächlich zur Herstellung von Viskosefasern in der Kunstseide- und Zellstoff...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Biomonitoring / 3.1.1 Messstrategie und Messplan

Dies beinhaltet u. a.: Untersuchungsintervalle in Abhängigkeit von Tätigkeit und stoffspezifischen Kriterien des Gefahrstoffs festlegen, dazu Ergebnisse aus der Gefährdungsbeurteilung und aus vorangegangenen Messergebnissen des Biomonitoring berücksichtigen. Ein Messplan muss aufgestellt und dokumentiert werden. Die allgemein anerkannten Regeln der Arbeitsmedizin sind zu bea...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Schwefelkohlenstoff / 3.2 Organisatorische Maßnahmen

Explosionsgefährdete Bereiche in Zonen einteilen und Explosionsschutzdokumente erstellen; Betriebsanweisungen erstellen und regelmäßige Unterweisungen durchführen; spezielle arbeitsmedizinische Vorsorge nach Grundsatz G 6 "Kohlendisulfid (Schwefelkohlenstoff)" sowie ggf. nach G 20 "Lärm" anbieten; Beschäftigungsbeschränkungen für Jugendliche sowie werdende und stillende Mütter.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Ether / 3.2 Organisatorische Maßnahmen

Betriebsanweisung erstellen und regelmäßig Unterweisungen durchführen, explosionsgefährdete Bereiche in Zonen einteilen und kennzeichnen, Explosionsschutzdokumente erstellen, Arbeitsbereich abgrenzen und Verbotszeichen P003 "Keine offene Flamme; Feuer, offene Zündquelle und Rauchen verboten" und Warnzeichen D-W021 "Warnung vor explosionsfähiger Atmosphäre" anbringen, Zutritt nu...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Aliphatische Chlorkohlenwas... / 3.2 Organisatorische Maßnahmen

Allgemein gilt für den Umgang mit aliphatischen Chlorkohlenwasserstoffen: den Beschäftigten arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten, z. B. G 13 für Tetrachlormethan oder G 14 für Trichlorethen (Trichlorethylen); die explosionsgefährdeten Bereiche in Zonen einteilen, Explosionsschutzdokumente erstellen; Arbeits- und Lagerräume kennzeichnen: P003 "Keine offene Flamme; Feuer, offene...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Milzbrand / 3.2 Bauarbeiten auf Milzbrandverdachtsstandorten

Die Gefährdungsbeurteilung für Arbeiten auf Milzbrandverdachtsstandorten sollte nach Abb. 2 in Abschn. 6.3.2 DGUV-I 201-005 durchgeführt werden. Wichtig sind dazu v. a. Informationen zur früheren Nutzung des Geländes (historische Erkundung). Ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (s. RAB 31) muss erstellt werden, wenn auf dem Standort biologische Arbeitsstoffe der Risikog...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gaststätten / 2.2 Organisatorisch

Gefährdungen ermitteln und Schutzmaßnahmen festlegen; Unterweisungen bei Neueinstellungen, Veränderungen im Aufgabenbereich, Einführung neuer Arbeitsmittel oder einer neuen Technologie sowie mind. einmal jährlich durchführen, u. a. anhand von Betriebsanleitungen und Betriebsanweisungen; arbeitsmedizinische Vorsorge (Pflicht- und Angebotsvorsorge) organisieren; Betriebsarzt und ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Quecksilber / Zusammenfassung

Begriff Quecksilber (chemische Formel: Hg) ist ein silberglänzendes, bei Raumtemperatur flüssiges Schwermetall. Es besitzt mit 0,00163 mbar (bei 20 °C) zwar einen geringen Dampfdruck, erreicht aber besonders in geschlossenen Räumen gefährliche Konzentrationen, sofern es offen gelagert oder verschüttet wird. Quecksilber ist geruchlos, nicht brennbar und praktisch unlöslich in...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Biomonitoring / Zusammenfassung

Begriff Biomonitoring ist die Untersuchung biologischen Materials von Beschäftigten, i. d. R. Blut oder Urin. Ziel ist, die individuelle Belastung und Gesundheitsgefährdung zu erfassen. Die Messwerte für einen chemischen Stoff oder biologischen Indikator werden mithilfe von Vergleichswerten beurteilt: Der biologische Grenzwert (BGW) ist der Wert, bei dem i. Allg. die Gesundh...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Quecksilber / 3.2 Organisatorische Maßnahmen

Betriebsanweisungen erstellen und regelmäßig Unterweisungen durchführen Zugang nur für Fachkundige Einhaltung des Biologischen Grenzwerts (BGW) für den Stoff im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge prüfen Beschäftigungsbeschränkungen für Jugendliche sowie werdende und stillende Mütter berücksichtigen. Quecksilber ist im Tierversuch reproduktionstoxisch (bisher: fruchtschädi...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Aliphatische Chlorkohlenwas... / Zusammenfassung

Begriff Aliphatische Chlorkohlenwasserstoffe ist ein Sammelbegriff für organische Verbindungen, die mindestens ein Chloratom statt eines Wasserstoffatoms im Molekül gebunden haben. Viele aliphatische Chlorkohlenwasserstoffe sind Flüssigkeiten, schwerer als Wasser, mit Wasser nur wenig mischbar. Sie sind schwer brennbar oder nicht brennbar und zeichnen sich durch ihr gutes Lö...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Alkohole / 3.2 Organisatorische Maßnahmen

Allgemein gilt für den Umgang mit Alkoholen: die Einhaltung des Biologischen Grenzwertes (BGW) bei den Beschäftigten im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge prüfen, die explosionsgefährdeten Bereiche in Zonen einteilen, Explosionsschutzdokumente erstellen, Arbeitsbereich abgrenzen, z. B. durch Flatterband, Schilder "Feuer, offenes Licht und Rauchen verboten" und „Warnung vor...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Xylol / Zusammenfassung

Begriff Xylol (Dimethylbenzol) ist eine farblose Flüssigkeit, die leicht flüchtig ist, aromatisch riecht, stark rußend brennt, leichter als Wasser und mit vielen Lösemitteln mischbar ist (kaum löslich in Wasser). Xylol ist ein aromatischer Kohlenwasserstoff (Aromat). Es gibt 3 Isomere von Xylol, i. d. R. liegt Xylol als Isomerengemisch vor. Xylol für technische Anwendungen e...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Fremde im Betrieb / 4 Gegenüberstellung Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassungsvertrag (Zeitarbeit)

Tab. 3 zeigt die wesentlichen Unterschiede zwischen Werkverträgen und Arbeitnehmerüberlassungsverträgen.mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Fremde im Betrieb / 3.3.2 Entleiher

Gemäß § 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) benötigen Zeitarbeitsunternehmen (Verleiher) für das Überlassen ihrer Beschäftigten an den Entleiher eine Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit. Der Entleiher sollte sich vor Vergabe von Aufträgen an den Verleiher davon überzeugen, dass dieser die Erlaubnis besitzt. Damit der Verleiher geeignetes Personal zur Verfügung stellen k...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Fremde im Betrieb / 3.3.1 Verleiher

Leiharbeitsunternehmen (Verleiher) haben das Ziel, Kunden auf Anfrage geeignetes Personal auf Zeit zur Verfügung zu stellen. Die Kundenanforderungen an das Personal können dabei sehr unterschiedlich ausfallen. Viele Zeitarbeitsunternehmen haben sich daher auf spezielle Bereiche wie kaufmännische Mitarbeiter oder gewerbliche Mitarbeiter spezialisiert. Es ist daher hilfreich, ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Fremde im Betrieb / 3 Einsatz von Leiharbeitern (Arbeitnehmerüberlassung)

Viele Unternehmen greifen immer häufiger auf sog. "Leiharbeitnehmer" oder "Leiharbeiter" zurück, weil es werden: zusätzliche Mitarbeiter benötigt, um Produktionsspitzen bearbeiten zu können; für eine unbestimmte Zeit für Aufträge oder Projekte Mitarbeiter so lange benötigt bis die Aufträge erledigt sind; Mitarbeiter für Krankheitsvertretungen etc. benötigt; Mitarbeiter gesucht, ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Altlastensanierung: Gefahre... / 3.5 Arbeitsmedizinische Vorsorge

Der Anhang der ArbMedVV schreibt für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen und Biostoffen, aber auch für das Tragen von Atemschutzgeräten die arbeitsmedizinische Vorsorge vor. Mit der arbeitsmedizinischen Vorsorge sollen die individuellen Wechselwirkungen zwischen Arbeit und Gesundheit beurteilt, arbeitsbedingte Gesundheitsstörungen früh erkannt und festgestellt werden, ob bestimmte Tä...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Altlastensanierung: Gefahre... / Zusammenfassung

Überblick Mit der Industrialisierung sind nützliche Produkte und Gegenstände zur gewerblichen und privaten Anwendung auf den Markt gekommen. Irgendwann wurden sie unbrauchbar oder überflüssig und durch neue ersetzt. Sie landeten immer wieder auf legalen oder illegalen Müllkippen. Die Produktions- und Verarbeitungsstätten selbst haben Produktionsrückstände, Nebenprodukte und ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Altlastensanierung: Gefahre... / 3.6.2 Beispiele für Organisatorische Schutzmaßnahmen

Planung der Baustelle Bestellung des/der Koordinatoren, Erstellen des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes, Erstellen des Arbeits- und Sicherheitsplanes, Erstellen der Gefährdungsbeurteilung und Betriebsanweisungen, Einbeziehen eines Arbeitsmediziners. Personaleinsatz Planen des Einsatzes qualifizierter Arbeitskräfte und Aufsichtführender, Planen und Durchführen der erforderlich...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Neue, geänderte und neu gef... / 4 Technisches Regelwerk

mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Gesundheitsförderung / 2.2 Präventionsempfehlungen

Bei der Entscheidung über eine Leistung zur verhaltensbezogenen Prävention berücksichtigt die Krankenkasse folgende mögliche Präventionsempfehlungen: Präventionsempfehlung im Rahmen einer Gesundheitsuntersuchung, Präventionsempfehlung im Rahmen einer Kinderuntersuchung, Empfehlung im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Vorsorge oder schriftlich abgegebene Empfehlung im Rahmen eine...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Vorsorgekartei / 1 Inhalt

Verbindlicher Inhalt der Vorsorgekartei ist nur noch Anlass der Vorsorge, Tag der Vorsorge, Bestätigung der durchgeführten Vorsorge (Vorsorgebescheinigung). Darüber hinaus sind die sog. Personenstammdaten, wie Name, Geburtsdatum und Privatanschrift des Beschäftigten, sowie die Arbeitgeberanschrift unverzichtbar, damit die Daten der Kartei entsprechend zuzuordnen sind. In der Vors...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Vorsorgekartei / 3 Wer führt die Vorsorgekartei?

Bei größeren Betrieben mit eigenen betriebsärztlichen Diensten wird die Vorsorgekartei direkt dort geführt, sonst meistens von der Personalabteilung oder einer vergleichbaren Stelle im Betrieb, die bei der Organisation der arbeitsmedizinischen Vorsorge mit dem (dann meist externen) Betriebsarzt zusammenarbeitet.mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Vorsorgekartei / Zusammenfassung

Begriff Die Vorsorgekartei dient dazu, die gesetzlich vorgeschriebene arbeitsmedizinische Vorsorge zu organisieren und zu dokumentieren. Die Vorsorgekartei enthält sensible personenbezogene Daten. Um dem Prinzip der Datensparsamkeit gerecht zu werden, sind der Umfang zu dokumentierender Daten sowie die Aufbewahrungspflichten für den Betrieb eng beschränkt. Den Arbeitnehmer t...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Manuelle Lastenhandhabung / Zusammenfassung

Begriff Jede Tätigkeit, die den Einsatz menschlicher Kraft zum Heben, Halten, Absetzen, Tragen, Schieben oder Ziehen erfordert, bedeutet manuelle Lastenhandhabung. Das kann direkt oder indirekt mithilfe von Werkzeugen oder Hilfsmitteln geschehen. Der Krafteinsatz kann über Hände, Arme, Schultern, Brust, Rücken, Beine oder kombiniert erfolgen. Eine Last kann ein Gegenstand in...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Vorsorgekartei / 5 Was passiert beim Ausscheiden des Beschäftigten?

Nach ArbMedVV bekommt der Arbeitnehmer beim Ausscheiden eine Kopie der ihn betreffenden Angaben aus der Vorsorgekartei ausgehändigt. Ähnliches gilt auch in Bezug auf Unterlagen zum Umgang mit besonders kritischen Gefahrstoffen während der Betriebszugehörigkeit (§ 14 Abs. 4 GefStoffV). Da ein Beschäftigter darüber hinaus ohnehin persönlich eine ärztliche Bescheinigung über je...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Unterweisung / 1 Unterweisungspflicht

Die Forderung an den Unternehmer, Mitarbeiter zu unterweisen, ist in vielen staatlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften festgeschrieben: z. B. in § 12 Arbeitsschutzgesetz, § 29 Jugendarbeitsschutzgesetz oder § 14 Gefahrstoffverordnung. § 4 Abs. 1 DGUV-V 1 "Grundsätze der Prävention" verlangt: "Der Unternehmer hat die Versicherten über die bei ihren Tätigkeiten auf...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Sensibilisierende Stoffe / 2.2.2 Organisatorisch

Unterweisungen regelmäßig durchführen, u. a. anhand von Betriebsanweisungen verschmutzte und durchtränkte Arbeitskleidung sofort wechseln kontaminierte Arbeitsgeräte und Arbeitsflächen regelmäßig reinigen Reinigungstücher für Maschinen dürfen nicht für die Handreinigung verwendet werden Werkzeuge und Geräte in den Arbeitsbereichen aufbewahren, in denen damit umgegangen wird versc...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Medikamente / 3.2.3 Impfstoffe

Für die arbeitsmedizinische Vorsorge werden gefährdungsabhängig die Impfstoffe für anzubietende Schutzimpfungen benötigt, z. B. gegen Hepatitis A und B oder Kinderkrankheiten. Das Gleiche gilt für Grippeschutzimpfungen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Lösemittel / 3.2 Organisatorisch

Betriebsanweisungen erstellen und Unterweisungen regelmäßig durchführen; Unterweisungen enthalten auch eine allgemeine arbeitsmedizinisch-toxikologische Beratung (Abschn. 8.1.2 DGUV-I 213-072); ggf. Explosionsschutzdokument erstellen; Feuerarbeiten nur mit schriftlicher Erlaubnis (Freigabeschein); ggf. arbeitsmedizinische Vorsorge organisieren; Zündquellen (Rauchverbot), Gegenst...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Flurförderzeuge / 4 Führen von Flurförderzeugen

Zum Führen von Flurförderzeugen sind nach § 7 DGUV-V 68 bestimmte Voraussetzungen erforderlich. Danach müssen Fahrer: mindestens 18 Jahre alt sein, körperlich und geistig geeignet und ausgebildet sein, ihre Befähigung nachgewiesen haben, schriftlich vom Unternehmer beauftragt sein, auf dem zu führenden Fahrzeug eingewiesen (unterwiesen) sein. Praxis-Tipp Arbeitsmedizinische Vorsor...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Sensibilisierende Stoffe / 2.1.2 Organisatorisch

Unterweisungen regelmäßig durchführen, u. a. anhand von Betriebsanweisungen Beschränkung der Anzahl anwesender Personen nur benötigte Arbeitsstoffe und Arbeitsmittel in Arbeitsbereichen aufbewahren und verwenden möglichst Einwegausrüstungen benutzen nach unbeabsichtigter Freisetzung reinigen, lüften oder sonstige geeignete Maßnahme durchführen verschmutzte Geräte erst nach dem Re...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
PSA gegen Absturz / Zusammenfassung

Begriff Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) gegen Absturz sind Auffangsysteme zur Sicherung von Personen an einem Anschlagpunkt, und zwar in der Weise, dass ein Absturz entweder ganz verhindert oder die Person sicher aufgefangen wird. Dabei wird der Fallweg begrenzt und die auf den Körper wirkenden Stoßkräfte auf ein erträgliches Maß reduziert. Insgesamt spricht man vom Auf...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Flurförderzeuge / 7 Sicherheitsunterweisungen für den Fahrer

In jedem Betrieb, in dem Stapler und andere Flurförderzeuge unterwegs sind, besteht ein erhöhtes Unfallrisiko. Daher sind Unterweisungen für alle Mitarbeiter in den betroffenen Arbeitsbereichen eine Notwendigkeit und rechtlich gesehen auch eine Pflicht. Besondere Wichtigkeit haben die Unterweisungen in Hinsicht auf Flurförderzeuge vor allem für die Fahrer. Für sie stellt die...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Lärm / Zusammenfassung

Begriff Lärm ist jeder Schall, der zu einer Beeinträchtigung des Hörvermögens oder zu einer sonstigen mittelbaren oder unmittelbaren Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit führen kann. Wahrgenommen werden Schallwellen, die durch Druckschwankungen der Atmosphäre entstehen und sich wellenförmig ausbreiten. In Abhängigkeit von Lautstärke und Frequenz wird Schall als angenehm o...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Lärm / 2 Maßnahmen

Der Unternehmer ist verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung nach § 3 LärmVibrationsArbSchV durchzuführen. Dabei müssen u. a. Art, Dauer und Ausmaß der Exposition durch Lärm von einer fachkundigen Person ermittelt werden, z. B. von der Fachkraft für Arbeitssicherheit. Es gilt das Minimierungsgebot, d. h., Lärmbelastung am Arbeitsplatz ist zu verringern bzw. zu vermeiden. De...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Infektionsschutz / 2 Infektionsschutz in besonderen Bereichen

In Bereichen, in denen besondere Infektionsrisiken bestehen, greift für den Schutz der Beschäftigten die BioStoffV. Danach muss eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden, wobei die zu erwartenden Infektionserreger nach Kriterien wie Gefährlichkeit der Erkrankung, Ansteckungsgefahr/Impfmöglichkeit und Gefahr für die Allgemeinheit in 4 vorgegebene Risikogruppen eingestuf...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Gefahrstoffe / 4 Wie werden Mitarbeiter vor Gefahrstoffen geschützt?

Sobald feststeht, dass Beschäftigte Tätigkeiten mit einem Gefahrstoff durchführen oder Gefahrstoffe bei diesen Tätigkeiten entstehen oder freigesetzt werden, muss eine Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes oder der Tätigkeit durchgeführt werden. Hier werden die folgenden Gefährdungen berücksichtigt: Stoffeigenschaften, Sicherheitsinformationen des Lieferanten, Ausmaß, Art un...mehr