BMF, Schreiben v. 18.10.2016, IV C 5 - S 2353/16/10005, BStBl I 2016, 1147
Änderung der maßgebenden Beträge für umzugsbedingte Unterrichtskosten und sonstige Umzugsauslagen ab 1.3.2016 und 1.2.2017
Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder gilt zur Anwendung der §§ 6 bis 10 des Bundesumzugskostengesetzes (BUKG) für Umzüge ab 1.3.2016 und ab 1.2.2017 jeweils Folgendes:
1. Der Höchstbetrag, der für die Anerkennung umzugsbedingter Unterrichtskosten für ein Kind nach § 9 Absatz 2 BUKG maßgebend ist, beträgt bei Beendigung des Umzugs ab
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1.3.2016 |
1.882 Euro; |
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1.2.2017 |
1.926 Euro. |
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2. Der Pauschbetrag für sonstige Umzugsauslagen nach § 10 Absatz 1 BUKG beträgt:
a) für Verheiratete, Lebenspartner und Gleichgestellte i.S. des § 10 Absatz 2 BUKG bei Beendigung des Umzugs
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ab 1.3.2016 |
1.493 Euro; |
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ab 1.2.2017 |
1.528 Euro. |
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b) für Ledige, die die Voraussetzungen des § 10 Absatz 2 BUKG nicht erfüllen, bei Beendigung des Umzugs
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ab 1.3.2016 |
746 Euro; |
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ab 1.2.2017 |
764 Euro. |
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Der Pauschbetrag erhöht sich für jede in § 6 Absatz 3 Satz 2 und 3 BUKG bezeichnete weitere Person mit Ausnahme des Ehegatten oder Lebenspartners:
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zum 1.3.2016 um |
329 Euro; |
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zum 1.2.2017 um |
337 Euro. |
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Das BMF-Schreiben vom 6.10.2014, IV C 5 – S 2353/08/10007; DOK: 2014/0838465 (BStBl 2014 I S. 1342) ist auf Umzüge, die nach dem 29.2.2016 beendet werden, nicht mehr anzuwenden.
Dieses Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht.
Normenkette
BUKG § 6,
BUKG § 9,
BUKG § 10;
EStG § 9 Abs. 1;
LStR R 9.9 Abs. 2
Fundstellen
BStBl I, 2016, 1147