Daten aus der Zeitwirtschaft einbeziehen

Die monatliche Krankenquote dient in erste Linie dem Vergleich zu anderen Unternehmen der Branche oder dem Vorjahr. Fallen in diesen Vergleichen erhöhte Werte auf, sollte das Arbeitsumfeld näher betrachtet und nach Ursachen gesucht werden.

Aus der Kennzahl lässt sich keine Prognose für die Dauer einer Abwesenheit ableiten. Welche Abwesenheitslohnarten – etwa krank mit oder ohne Lohnfortzahlungen, Kuren oder Arbeitsunfälle – in die Kennzahl einfließen, sollte vor der Erstellung der Exportdatei im Zeitwirtschaftssystem festgelegt werden.

 
Praxis-Beispiel

Ermittlung der Kranktage mit der Funktion SUMMEWENN()

Mit der Formel =SUMMEWENN(Krankausfall;">0";Krankausfall)/(SUMME(FTE)*­21,75 wird geprüft, ob in der Spalte Krankausfall ein Zahlenwert größer als null eingetragen ist. Wenn ja, werden die Werte addiert.

Als Divisor der Quote wird die Summe der FTE mit den durchschnittlichen Solltagen (hier: 21,75) pro Monat angenommen und es wurden die Kranktage mit und ohne Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung berücksichtigt.

Alternativ zu dieser kapazitätsorientierten Kennzahl kann auch die Anzahl erkrankter Mitarbeiter durch die Gesamtzahl geteilt werden.

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