Der Transformationsprozess hin zu einem ESG-konformen Unternehmen gestaltet sich in den meisten Unternehmen sehr komplex. Für Controlling und Risikomanagement entsteht damit ein vielfältiges Aufgabenpaket. Um hier einen Überblick zu erhalten, gleichzeitig Lücken transparent zu machen und auf der Zeitachse zu priorisieren, dient der folgende Quick-Check zur Bestandsanalyse. Dieser folgt den Elementen des ganzheitlichen ESG-Managementmodells.[1]

 
1. PESTEL

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  Werden Nachhaltigkeitstrends, -szenarien, -risiken und -schäden konsequent erhoben von:          
 
  • Eigenen Unternehmen
         
 
  • Branchen-gleichen und -verwandten Unternehmen
         
 
  • Aus sozialen Netzwerken
         
  Wie stark ist die Präsenz von Nachhaltigkeit des eigenen Unternehmen im Vergleich zu den Mitbewerbern?          
 
2. ESG

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  Durchgängige Definition von ESG und ESG-Risiken (inkl. Klima- und Umweltrisiken)          
  ESG-Risk-Assessment & Taxonomie:          
 
  • Allumfassende Integration von ESG in Risk-Assessments
         
 
  • Integration der ESG-Faktoren in die Risikotaxonomie
         
 
  • Darstellung von Zusammenhängen zwischen Taxonomie und den ESG-Faktoren
         
 
  • Wird zwischen aktiven & passiven Impact-Investing unterschieden?
         
 
  • Generierung qualifizierter Ergebnisse zu ESG aus Risk Assessment
         
 
  • Kennzeichnung der ESG-Risiken und Schäden
         
 
3. Purpose & Goals

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  Purpose: Wurde die Frage "Was ist der Grund für die Existenz des Unternehmens, außer Geld zu verdienen?" ausreichend gut mit ESG-Faktoren beantwortet?          
  Vision: Sind die Faktoren Environmental, Social sowie fair Governance und Ökonomie stark, greifbar kommuniziert und mit Leben erfüllt?          
  Mission: Wurde der Auftrag des Unternehmens in Bezug zu einem starken "Warum?" ESG-spezifisch – gemeinsam mit den Mitarbeitern des Unternehmens – erarbeitet?          
  Goals: Wurden auf Basis der Vision wirksame und umsetzbare ESG-Ziele erarbeitet, kommuniziert und überwacht?          
 
4. People Centricity

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4.1 Stakeholder und Mitarbeiter          
  Wurde eine umfassende Stakeholder-Analyse mit ESG-Fokus erstellt?          
  Liegen die Bedürfnisse der Kunden zu ESG allumfassend vor?          
  Wie integrativ ist ESG bei den Mitarbeitern im Kopf im Tagesgeschäft verankert? (Culture Fit)          
  Liegen die ESG-Anforderungen der ... an das Unternehmen vollständig vor?          
 
  • Aufsichtsräte
         
 
  • Anteilseigner
         
 
  • öffentlichen Stellen
         
 
  • externen Prüfer
         
 
  • Öffentlichkeit
         
 
  • sozialen Medien
         
 
  • anderen relevanten Anspruchsgruppen
         
4.2 Leadership und Führung          
  Wurden die ESG-Anforderungen und -Wünsche der Anteilseigner und nachgelagert der Vorstände sowie weiterer Stakeholder ausreichend im Führungsmodell inkl. Zielsystem berücksichtigt?          
  Stehen diese im Einklang mit den ESG-Anforderungen und -Wünschen der Mitarbeiter?          
  Erhalten die Mitarbeiter genügend Eigenverantwortung?          
  Werden Kreativitätsmethoden oder wird Design Thinking zur Identifizierung von Nachhaltigkeitsrisiken oder zur Weiterentwicklung von ESG eingesetzt?          
  Sind allgemeine Kommunikationsregeln (Wertschätzung, "Alle Ideen sind erlaubt.", "Jeder ist willkommen." etc.) im Unternehmen/in den Bereichen integriert?          
  Wird bei der Zusammenstellung der Teams bzgl. Nachhaltigkeit die persönliche Risikoneigung / Charaktereigenschaft der Mitarbeiter berücksichtigt?          
  Werden die Teams möglichst divers aufgestellt?          
  Gibt es intensive interne Unterstützung der Mitarbeiter und Führungskräfte, z. B. durch HR, PE?          
  Wird das Transparentmachen bzw. das Melden von ESG-Risiken und -Schäden im Anreizsystem als positiver Faktor berücksichtigt?          
4.3 Value Proposition          
  Sind in der Value Proposition die ESG-Kriterien berücksichtigt?          
  Erzeugt die Value Proposition einen wirklichen Mehrwert aus Kundensicht?          
4.4 Projekte          
  Sind in den Projekten die ESG-Kriterien ein integrierterr Bestandteil in der Zielsetzung und in der Umsetzung?          
  Werden gezielt Projekte zur Steigerung der Nachhaltigkeit und Reduktion der ESG-Risiken durchgeführt?          
 
5. SKS-Profil (Strategie, Kultur, Struktur)

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5.1 Strategie          
  Ist ESG in der Geschäfts- und Risikostrategie und dem Geschäftsmodell allumfassend integriert?          
  Basiert die Strategie auf quantitativen ESG-Risiken und -Chancen?          
  Sind ESG-Szenarien Grundlage der Strategie?          
  Erfolgte eine Harmonisierung der Geschäfts- und Risikostrategie in Bezug auf ESG?          
  Wurden die ESG-Risiken mit dem Risikoappetit verifiziert?          
  Sind die strategischen ESG-Ziele ausreichend und vollumfänglich auf die Geschäftseinheiten skaliert?          
5.2 Kultur          
  Werde...

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