Fachbeiträge & Kommentare zu Veräußerungsgewinn

Urteilskommentierung aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Ausländischer Veräußerungsverlust und Progressionsvorbehalt

Leitsatz Ein im Ausland realisierter Verlust aus der Veräußerung oder Aufgabe eines Betriebs, der abkommensrechtlich in Deutschland nur bei der Festsetzung des Steuersatzes (Progressionsvorbehalt) zu berücksichtigen ist, unterfällt nicht der sog. Fünftel-Methode für außerordentliche Einkünfte. Sachverhalt Die Eheleute M und F hatten ihren Wohnsitz im Jahr 2006 zeitweise im In...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Ausländischer Veräußerungsverlust, sog. Fünftel-Methode und Progressions­vorbehalt

Leitsatz Ein im Ausland realisierter Verlust aus der Veräußerung oder Aufgabe eines Betriebs, der abkommensrechtlich in Deutschland nur bei der Festsetzung des Steuersatzes (Progressionsvorbehalt) zu berücksichtigen ist, unterfällt nicht der sog. Fünftel-Methode für außerordentliche Einkünfte. Normenkette § 32b Abs. 1 Nr. 3, § 32b Abs. 2 Nr. 2, § 34 Abs. 2 Nr. 1 EStG 2002 Sac...mehr

Urteilskommentierung aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umrechnung von in Fremdwährung angeschafften und veräußerten Anteilen

Leitsatz Zur Berechnung des Auflösungsgewinns aus einer in ausländischer Währung angeschafften und veräußerten Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft sind sowohl die Anschaffungskosten als auch der Veräußerungspreis zum Zeitpunkt ihres jeweiligen Entstehens in EUR umzurechnen und nicht lediglich der Saldo des in ausländischer Währung errechneten Veräußerungsgewinns/Veräuße...mehr

Urteilskommentierung aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Gesellschaftsanteile: Vorbehaltsnießbraucher als wirtschaftlicher Eigentümer

Leitsatz Werden GmbH-Anteile unter Nießbrauchsvorbehalt übertragen, liegt kein Erwerb nach § 17 EStG vor, wenn sie dem Nießbraucher weiterhin als wirtschaftlicher Eigentümer zuzurechnen sind. Sachverhalt Im Urteilsfall übertrug der Vater im Wege der vorweggenommenen Erbfolge GmbH-Anteile auf seinen Sohn und behielt sich an den übertragenen Beteiligungen den lebenslänglichen u...mehr

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Vorbehaltsnießbraucher als wirtschaftlicher Eigentümer von Gesellschaftsanteilen

Leitsatz Wem Gesellschaftsanteile im Rahmen einer vorweggenommenen Erbfolge unter dem Vorbehalt des Nießbrauchs übertragen werden, erwirbt sie nicht i.S.v. § 17 Abs. 2 Satz 5 EStG, wenn sie weiterhin dem Nießbraucher nach § 39 Abs. 2 Nr. 1 AO zuzurechnen sind, weil dieser nach dem Inhalt der getroffenen Abrede alle mit der Beteiligung verbundenen wesentlichen Rechte (Vermöge...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Beteiligung an einer ausländischen Kapitalgesellschaft in Fremdwährung; Goldgeschäfte

Leitsatz 1. Zur Berechnung des Auflösungsgewinns aus einer in ausländischer Währung angeschafften und veräußerten Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft sind sowohl die Anschaffungskosten als auch der Veräußerungspreis zum Zeitpunkt ihres jeweiligen Entstehens in Euro umzurechnen und nicht lediglich der Saldo des in ausländischer Währung errechneten Veräußerungsgewinns/Ver...mehr

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Maßgeblichkeit des Einkünftebegriffs des § 2 Abs. 2 EStG für den Einkünftebegriff in § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG

Leitsatz 1. Erzielt ein Kind Gewinneinkünfte i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 1 EStG, sind diese auch im Rahmen des § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG nicht nach dem Zuflussprinzip zu erfassen, soweit sich aus den Regeln über die Gewinnermittlung (§ 4 Abs. 1 oder § 5 EStG) ein abweichender Realisationszeitpunkt ergibt. 2. Ein gewerblicher Veräußerungsgewinn, der nach § 16 Abs. 2 Satz 2 EStG aufgru...mehr

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Ermittlung der Einkünfte des Kindes

Leitsatz Ein gewerblicher Veräußerungsgewinn, der nach § 16 Abs. 2 Satz 2 EStG aufgrund des Veräußerungszeitpunkts im laufenden Veranlagungszeitraum zu erfassen ist, muss nach § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG bei der Ermittlung der Einkünfte des Kindes für das laufende Kalenderjahr auch dann berücksichtigt werden, wenn er dem Kind tatsächlich erst nach dem laufenden Kalenderjahr zufl...mehr

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Änderung wegen eines materiellen Fehlers

Leitsatz Ein materieller Fehler kann auch zu Gunsten des Finanzamts berücksichtigt werden, wenn ein Steueranspruch verjährt ist. Sachverhalt Die Kläger wurden im Streitjahr zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der Kläger entfaltete dabei eine Vielzahl von wirtschaftlichen Aktivitäten. Unter anderem war er an einer Grundstücksgemeinschaft beteiligt, die das Grundstück in 19...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Streitwert für Klage wegen dem Fünftelsteuersatz unterliegenden Gewinns – Keine Änderung des Streitwerts für Verfahren wegen AdV

Leitsatz 1. Der Streitwert für ein Verfahren, in dem um die Qualifikation gesondert und einheitlich festgestellter Gewinne als der Fünftel-Regelung unterliegende außerordentliche Einkünfte i.S.d. § 34 Abs. 2 Nr. 1 EStG gestritten wird, ist pauschal mit 10 % des streitigen Gewinns zu bemessen, wenn nicht Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die betroffenen Mitunternehmer zu ei...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Tarifvergünstigung für Gewinne aus der Veräußerung von KG-Anteilen

Leitsatz Werden Teile des Betriebsvermögens einer Personengesellschaft zunächst auf eine neugegründete Schwesterpersonengesellschaft übertragen und die Anteile an der neuen Gesellschaft in der Folge veräußert, ist eine Tarifbegünstigung des Veräußerungsgewinns möglich. Durch das Vorgehen wird kein Gestaltungsmissbrauch begründet, wenn die dem Anteilsverkauf vorhergehende Ums...mehr

Urteilskommentierung aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Veräußerungsgewinn aus der Einbringung einer freiberuflichen Einzelpraxis in eine Personengesellschaft

Leitsatz Wird die Einzelpraxis eines Arztes in eine GbR eingebracht und werden deren Wirtschaftsgüter erst in einem späteren Veranlagungszeitraum (VZ) als dem der Einbringung in der Eröffnungsbilanz der GbR erfasst, stellt die Erstellung und Einreichung der Eröffnungsbilanz ein Ereignis mit steuerlicher Wirkung für die Vergangenheit für die Bemessung des Einbringungsgewinns ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Bemessung des Veräußerungsgewinns aus der Einbringung einer freiberuflichen Einzelpraxis in eine Personengesellschaft nach deren Bilanzansätzen

Leitsatz 1. Wird die Einzelpraxis eines Arztes in eine GbR eingebracht und werden deren Wirtschaftsgüter erst in einem späteren Veranlagungszeitraum als dem der Einbringung in der Eröffnungsbilanz der GbR erfasst, stellt die Erstellung und Einreichung der Eröffnungsbilanz ein Ereignis mit steuerlicher Wirkung für die Vergangenheit i.S.d. § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO für die ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Wesentliche Beteiligung: Maßgeblichkeit des Gesamtvertragskonzepts

Leitsatz Werden im Rahmen mehrerer zeitgleich abgeschlossener, korrespondierender Verträge GmbH-Anteile übertragen und deren Höhe durch eine Kapitalerhöhung auf genau 25 % reduziert, so vermittelt die der Kapitalerhöhung vorgreifliche Anteilsübertragung kein wirtschaftliches Eigentum an einer wesentlichen Beteiligung, wenn nach dem Gesamtvertragskonzept die mit der übertrage...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / (9) Anwendung von § 8 Abs. 1 Nr. 9 (Veräußerungsgewinne)

Rz. 149 [Autor/Stand] Beteiligungsveräußerungsgewinne grds. aktive Einkünfte. Da sich Beteiligungserträge nicht nur aus Dividenden speisen, hat der Gesetzgeber des UntStFG in Parallele zu § 8 b Abs. 2 KStG entsprechende Gewinne aus der Veräußerung eines Anteils an einer anderen Gesellschaft sowie aus deren Auflösung oder der Herabsetzung ihres Kapitals gem. § 8 Abs. 1 Nr. 9 ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Gewerbesteuerpflicht von Gewinnen aus der Veräußerung von Umlaufvermögen bei Betriebsaufgabe

Leitsatz Grundstücke sind dem Umlaufvermögen zuzuordnen, wenn bereits bei ihrer Anschaffung eine Verkaufsabsicht bestand. Dies ist bei einem engen zeitlichen Zusammenhang zwischen Erwerb und Verkauf zu vermuten. Entsprechende Veräußerungsgewinne können daher nicht als gewerbesteuerlich privilegierter Betriebsaufgabegewinn qualifiziert werden, da dies bei der Veräußerung einz...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Privates Veräußerungsgeschäft bei einem Grundstück, wenn dieses zwischenzeitlich im Betriebsvermögen gehalten wird

Leitsatz 1. Wer ein Grundstück innerhalb des maßgebenden Veräußerungszeitraums im Privatvermögen anschafft und aus dem Privatvermögen wieder veräußert, muss die Wertsteigerungen im Privatvermögen seit der Anschaffung versteuern, auch wenn er das Grundstück zeitweise im Betriebsvermögen gehalten hat. 2. Der Gewinn aus dem privaten Veräußerungsgeschäft ist in diesem Fall um den...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Keine Mindestbetriebszeit für Tonnagesteuer erforderlich

Leitsatz Eine Mindestbetriebszeit für die Anwendung des § 5a EStG gibt es nicht. Sachverhalt Die Klägerin ist eine Einschiffs GmbH & Co. KG. Diese erwarb im August 2002 einen Tanker. Bereits im Kaufvertrag war fixiert, dass die Klägerin das Schiff an eine andere Gesellschaft weiterveräußern könne. Die Klägerin optierte zur Gewinnermittlung nach § 5a EStG und erfüllte unstritt...mehr

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Hinzurechnung des Unterschiedsbetrags nicht als Veräußerungsgewinn steuerbegünstigt

Leitsatz Der in dem Jahr des Ausscheidens eines Gesellschafters hinsichtlich des auf ihn entfallenden Anteils nach § 5a Abs. 4 Satz 3 Nr. 3 EStG dem Gewinn hinzuzurechnende Unterschiedsbetrag nach § 5a Abs. 4 Satz 1 EStG führt nicht zu einem steuerbegünstigten Veräußerungsgewinn. Sachverhalt Ein Steuerpflichtiger erwarb im Jahr 1998 eine Kommanditbeteiligung an der Schiffsbet...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Hinzurechnung des Unterschiedsbetrags nach § 5a Abs. 4 EStG nicht als ­Veräußerungsgewinn steuerbegünstigt

Leitsatz Der in dem Jahr des Ausscheidens eines Gesellschafters hinsichtlich des auf ihn entfallenden Anteils gem. § 5a Abs. 4 S. 3 Nr. 3 EStG dem Gewinn hinzuzurechnende Unterschiedsbetrag nach § 5a Abs. 4 S. 1 EStG führt nicht zu einem nach den §§ 16, 34 EStG steuerbegünstigten Veräußerungsgewinn. Normenkette § 5a, § 16, § 34 EStG Sachverhalt Der Kläger hatte sich 1998 an ei...mehr

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Gewerbesteuer auf den Gewinn einer Anteilsveräußerung: FG untersucht Mitunternehmerstellung

Leitsatz Ein Gewinn aus der Anteilsveräußerung eines Mitunternehmers unterliegt der Gewerbesteuer, soweit er nicht auf eine natürliche Person als unmittelbar beteiligten Mitunternehmer entfällt. Als Mitunternehmer kann auch anzusehen sein, wer bei abweichendem Stimmverhalten nur gegen Abfindung aus der Gesellschaft hinausgedrängt werden kann, urteilte das FG Hamburg. Sachver...mehr

Urteilskommentierung aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Anteilsveräußerung durch den Arbeitgeber: Vermögensebene oder Arbeitslohn

Leitsatz Vorteile werden "für" eine Beschäftigung gewährt, wenn sie durch das individuelle Dienstverhältnis des Arbeitnehmers veranlasst sind. Das ist der Fall, wenn der Vorteil mit Rücksicht auf das Dienstverhältnis eingeräumt wird und sich die Leistung als Gegenleistung für das Zurverfügungstellen der individuellen Arbeitskraft erweist; nicht aber wenn der Vorteil Entgelt ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Teilentgeltlichkeit bei Erwerb durch Vermächtnis

Leitsatz Der Erwerb eines Grundstücks in Erfüllung eines Vermächtnisses ist ein teilentgeltlicher und damit im Rahmen der Besteuerung nach § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, § 22 Nr. 2 EStG aufteilbarer Vorgang, wenn der Vermächtnisnehmer für den Erwerb des vermachten Gegenstands eine Gegenleistung erbringen muss, deren Wert die vermächtnisweise Zuwendung nicht ausgleicht. Normenkette §...mehr

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Teilbetriebseigenschaft eines fremdvermieteten Grundstücks

Leitsatz Ein fremdvermietetes Grundstück kann nur dann einen eigenständigen Teilbetrieb begründen, wenn die Grundstücksverwaltung auch bei isolierter Betrachtung als Gewerbetrieb zu qualifizieren wäre und es einen gesonderten Verwaltungskomplex darstellt. "Schlicht" vermietete Grundstücke erfüllen diese Voraussetzungen regelmäßig nicht. Sachverhalt Unternehmensgegenstand der ...mehr

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Keine steuerbegünstigte Veräußerung eines unbebauten Gartengrundstücks

Leitsatz Wirtschaftsgüter, die im Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurden, unterliegen nicht der Besteuerung eines privaten Veräußerungsgewinns. Dies gilt nicht für unbebaute Gartengrundstücke, wenn die Wohnung beibehalten wird. Sachverhalt Im Urteilsfall hatte der Steuerpflichtige eine bisher als Garten genutzte Grun...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Keine steuervergünstigte Veräußerung eines unbebauten Gartengrundstücks

Leitsatz Wird ein unbebautes, bislang als Garten eines benachbarten Wohngrundstücks genutztes Grundstück veräußert, ohne dass der Steuerpflichtige seine Wohnung aufgibt, so ist diese Veräußerung nicht nach § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 S. 3 EStG privilegiert. Normenkette § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 S. 3 EStG Sachverhalt Herr K erwarb im eleganten Vorort einer deutschen Großstadt ein Ville...mehr

Urteilskommentierung aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Keine steuerbegünstigte Veräußerung eines unbebauten Gartengrundstücks

Leitsatz Wird ein unbebautes, bislang als Garten eines benachbarten Wohngrundstücks genutztes Grundstück veräußert, ohne dass der Steuerpflichtige seine Wohnung aufgibt, ist diese Veräußerung nicht nach § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3 EStG privilegiert. Sachverhalt K erwarb ein bebautes Villengrundstück (3.600 qm) sowie ein angrenzendes Gartengrundstück (3.000 qm) samt Pavill...mehr

Urteilskommentierung aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Wirtschaftliches Eigentum an einer GmbH-Beteiligung

Leitsatz Besteht die Position eines Gesellschafters allein in der gebundenen Mitwirkung an einer inkongruenten Kapitalerhöhung, vermittelt sie kein wirtschaftliches Eigentum nach § 39 Abs. 2 Nr. 1 AO an einem Gesellschaftsanteil. Sachverhalt Ein Steuerpflichtiger erwarb im Juli 1999 zunächst einen Geschäftsanteil von 12,6 % an der K GmbH von der H GmbH. Das Stammkapital der K...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Wirtschaftliches Eigentum an einer Beteiligung in qualifizierter Höhe

Leitsatz Besteht die Position eines Gesellschafters allein in der gebundenen Mitwirkung an einer inkongruenten Kapitalerhöhung, vermittelt sie kein wirtschaftliches Eigentum i.S.v. § 39 Abs. 2 Nr. 1 AO an einem Gesellschaftsanteil. Normenkette § 39 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 S. 1 AO, § 17 Abs. 1 S. 1, 4 EStG Sachverhalt Herr K erwarb mit einheitlichem notariellem Vertrag im Juli 199...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Kein tarifbegünstigter Praxiseintritt im sog. Zwei-Stufen-Modell bei Veräußerung von Sonderbetriebsvermögen

Leitsatz Wird ein Arzt in eine Einzelpraxis aufgenommen und verbleibt das bisherige Betriebsvermögen zunächst im Sonderbetriebsvermögen des ursprünglichen Inhabers, stellt eine Zahlung zur Erlangung einer Beteiligung an diesen Wirtschaftsgütern einen laufenden, nicht tarifbegünstigten Veräußerungsgewinn dar Sachverhalt Klägerin ist eine Ärzte-GbR, die durch den Eintritt eines...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Zwingende Auflösung einer Ansparrücklage (§ 7g EStG a.F.) bei Eintritt eines neuen Gesellschafters in eine GbR?

Leitsatz Eine von der bisherigen GbR nach § 7g Abs. 3 EStG a.F. gebildete Ansparrücklage muss nicht schon mit dem Eintritt des neuen Gesellschafters aufgelöst werden. Wird sie freiwillig aufgelöst, gehört der Gewinn nebst Gewinnzuschlag nicht zum Veräußerungsgewinn, sondern zum laufenden Gewinn. Sachverhalt Die beiden Kläger betrieben eine Steuerberatungspraxis als GbR (je 50...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Einbringung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten als steuerbare Veräußerung

Leitsatz Werden Anteile an einer Kapitalgesellschaft in eine andere Kapitalgesellschaft unter den Voraussetzungen des § 20 Abs. 6 UmwStG 1977 eingebracht und setzt die übernehmende Kapitalgesellschaft diese Anteile mit einem einheitlichen Wert an, so ist dieser Wert für den Einbringenden der Veräußerungspreis, der durch die Anzahl der eingebrachten Anteile dividiert den Verä...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Der Ausbau eines alten Öltanks führt nicht zu nachträglichen Werbungskosten bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung

Leitsatz Die Kosten für den Ausbau eines alten Öltanks sind nicht als nachträgliche Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abzugsfähig, wenn der Tank erst nach der Veräußerung des Mietobjekts - auf Drängen des neuen Eigentümers - ausgebaut wird. Sachverhalt Der Eigentümer eines Mietobjekts entdeckte nach dem Erwerb der Immobilie, dass auf dem Grundst...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Optionsgeschäfte im Zusammenhang mit Aktiengeschäften

Leitsatz Grundsätzlich ist ein Optionsgeschäft getrennt vom Basisgeschäft zu beurteilen. Anders kann dies sein, wenn von Anfang an ein Verkauf durch den Erwerber bzw. ein Ankauf durch die Bank beabsichtigt war. Die Optionsprämie fällt dann unter die Steuerbefreiung des § 8b KStG. Sachverhalt Eine AG tätigte Aktienan- und -verkäufe. Damit verbunden wurden jeweils auch Optionsg...mehr

Urteilskommentierung aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Klageänderung bei Gewinnfeststellungsbescheiden

Leitsatz Bei einer Klage gegen einen Gewinnfeststellungsbescheid führt jedes nachträglich gestellte Rechtsschutzbegehren, das nicht mit der Klage angegriffene Feststellungen betrifft, zu einer Klageänderung, die nur innerhalb der Klage­frist möglich ist. Sachverhalt Wird gegen einen Feststellungsbescheid Klage erhoben, ist zu beachten, dass Streitgegenstand die einzelnen geso...mehr

Urteilskommentierung aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Veräußerungsgewinn i.S.v. § 17 Abs. 1 und 2 EStG

Leitsatz Der Gewinnanteil des Veräußerers einer relevanten GmbH-Beteiligung i.S.v. § 17 Abs. 1 EStG ist preisbildender Bestandteil des veräußerten Anteils. Sachverhalt K war an einer GmbH mit einem Nennbetrag von 10.000 EUR zu 50 % beteiligt, wovon er 6.000 EUR eingezahlt hatte. Die GmbH verfügt über einen Gewinnvortrag von 80.000 EUR und einen Jahresüberschuss von 10.000 EUR...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Veräußerungsgewinn i.S.v. § 17 Abs. 1 und 2 EStG

Leitsatz Der Gewinnanteil des Veräußerers einer relevanten GmbH-Beteiligung i.S.v. § 17 Abs. 1 EStG ist preisbildender Bestandteil des veräußerten Anteils. Normenkette § 17 Abs. 1, 2 EStG Sachverhalt K war an einer GmbH mit einem Nennbetrag von 10 000 EUR zur Hälfte beteiligt, den er i.H.v. 6 000 EUR eingezahlt hatte. Die GmbH verfügt über Gewinnvorträge von 80 000 EUR und ein...mehr

Urteilskommentierung aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Verzicht auf Gewinnbezugsrecht gehört nicht zu den Anschaffungskosten

Leitsatz Der Gewinnanteil des Veräußerers einer relevanten GmbH-Beteiligung nach § 17 Abs. 1 EStG ist preisbildender Bestandteil des veräußerten Anteils. Sachverhalt Ein Steuerpflichtiger war mit einem weiteren Gesellschafter jeweils zur Hälfte an einer GmbH beteiligt. Ausweislich der Bilanz zum 31.12.2003 belief sich der Gewinnvortrag aus früheren Jahren auf 78.068 EUR, der ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Zum wirtschaftlichen Eigentum in logischer Sekunde

Leitsatz 1. Ein zivilrechtlicher Durchgangserwerb (in Gestalt einer logischen Sekunde) hat nicht zwangsläufig auch einen steuerrechtlichen Durchgangserwerb i.S.d. Innehabens wirtschaftlichen Eigentums in der Person des zivilrechtlichen Durchgangserwerbers zur Folge; vielmehr ist die steuerrechtliche Zuordnung nach Maßgabe des § 39 Abs. 2 Nr. 1 AO zu beurteilen. 2. Für die Fes...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, UmwStG 200... / 3.1.2.1 Sicherstellung der Steuerverstrickung der stillen Reserven

Rz. 26 Nach § 11 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 ist der Buchwertansatz nur zulässig, wenn sichergestellt ist, dass die auf die übernehmende Körperschaft übertragenen stillen Reserven weiterhin der Steuerverstrickung unterliegen. Die im Gesetz verwendete Formulierung ­„sichergestellt, dass die … stillen Reserven der Körperschaftsteuer unterliegen” bedeutet nicht, dass sichergestellt sein ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, UmwStG 200... / 3.6 Ausscheidende Gesellschafter

Rz. 33 Für Gesellschafter der übertragenden Körperschaft, die im Zuge der Umwandlung ausscheiden, also nicht Gesellschafter des Übernehmers werden, gilt die steuerliche Rückwirkung nach § 2 Abs. 1 UmwStG nicht. Für sie wird die Umwandlung auch steuerlich erst mit dem handelsrechtlichen Wirksamkeitszeitpunkt wirksam, also mit Eintragung der Vermögensübertragung ins Handelsreg...mehr

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ZErb 06/2011, Abziehbarkeit... / Anmerkung

Die Rechtsprechung des BFH zum "Sonderrecht der Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen"(Vgl. BFH-Urteil vom 17.6.1998, X R 104/94 BStBl II 2002, 646) ist nicht zu Unrecht schon des Öfteren als "kleines Wunder" bezeichnet worden. Denn nach allgemeinen erbschaftsteuerlichen Grundsätzen handelt es sich bei den hier jeweils vereinbarten Versorgungsleistungen ganz eindeuti...mehr

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ZErb 11/2011, Teilentgeltli... / Aus den Gründen

Die Revision ist begründet und führt zur Aufhebung der Vorentscheidung und Stattgabe der Klage (§ 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung –FGO–). Das FG ist zu Unrecht davon ausgegangen, die Klägerin hätte die Hälfte des Grundstücks entgeltlich erworben, und verletzt damit § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG. 1. Gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7, § 22 Nr. 2 iVm § 23 Abs. 1 Sa...mehr

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ZErb 11/2011, Teilentgeltli... / Sachverhalt

Die Beteiligten streiten um die Steuerbarkeit der Veräußerung eines von Todes wegen erworbenen Grundstücks. Die Kläger und Revisionskläger (Kläger) sind zusammen zur Einkommensteuer veranlagte Eheleute. Die Klägerin und ihre Schwester sind aufgrund notariellen Testaments die alleinigen Erbinnen zu gleichen Teilen ihrer verstorbenen Mutter (Erblasserin). In § 3 des Testaments...mehr

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ZErb 01/2008, Berliner Steuergespräch Abgeltungsteuer

Das 24. Berliner Steuergespräch befasste sich unter der Moderation von Herrn Michael Wendt [2] mit der weitreichenden Änderung der Besteuerung von Kapitalerträgen durch das Unternehmensteuerreformgesetz 2008, das die Abgeltungsteuer enthält. Neben den Referenten Herrn Prof. Dr. Rolf Eckhoff [3] und Herrn Friedrich Brusch [4] wirkten Frau Dr. Martina Baumgärtel [5], Herr Dr. Andre...mehr

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ZErb 08/2011, Erwerb aufsch... / 6. Und wie steht es um die Einkommensteuer?

Wird der aufschiebend bedingte Anspruch aus dem Privatvermögen veräußert, kommt eine Besteuerung nach § 20 Abs. 2 Nr. 7, Abs. 1 Nr. 7 EStG oder nach den §§ 22 Nr. 2, 23 EStG in Betracht. Das hängt davon ab, ob es sich bei dem Anspruch um eine Kapitalforderung oder um eine andere Forderung handelt. Sieht man mit dem BFH[12] in einer aufschiebend bedingten Geldforderung eine Ka...mehr

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FF 04/2009, Brauchen wir no... / 2. Einkommensverbesserungen (Niemals gelebte Verhältnisse)

Die größte Benachteiligung erfuhr durch das strenge Stichtagsprinzip indessen – wie erwähnt – die unterhaltsberechtigte Hausfrau, die nach der Scheidung erstmals wieder erwerbstätig wurde. Hier praktizierte der BGH über Jahrzehnte unbeirrt die Anrechnungsmethode. Als er seine Rechtsprechung im Jahr 2001[23] änderte, waren allerdings konstruktive Versuche, dennoch einen Bezug...mehr

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ZErb 03/2010, Die Doppelsti... / b) Übertragung auf eine Familienstiftung

Die Übertragung von Betriebsvermögen auf die Familienstiftung ist steuerbar und grundsätzlich steuerpflichtig. Die Steuerbefreiung des § 13 Abs. 1 Nr. 16 lit. b) ErbStG greift hier mangels gemeinnütziger Ausgestaltung nicht. Sofern aber die Voraussetzungen von nach den §§ 13 a, 13 b ErbStG begünstigtem Betriebsvermögen vorliegen, können unter den weiteren Verschonungsvorauss...mehr

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ZErb 11/2011, Das erbschaft... / 1. Erweiterung des Feststellungsverfahrens, §§ 13 a und 13 b ErbStG

Vorgesehen ist, das Feststellungsverfahren inhaltlich auf die Lohnsumme, den Anteil des Verwaltungsvermögens und die gemeinen Werte des jungen Verwaltungsvermögens zu erweitern. Schon frühzeitig wurde der Nachbesserungsbedarf bei der durch das Erbschaftsteuerreformgesetz eingeführten Verschonungsregel erkannt. Nach geltendem Recht ist die Verschonung des Betriebsvermögens in...mehr

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FF 09/2011, Bewertung einer... / 2 Aus den Gründen:

( … ) [8] Die Revision ist nicht begründet ( … ) [16] I. Ob dem Kläger nach § 1378 Abs. 1 BGB ein Zugewinnausgleichsanspruch zusteht, hängt davon ab, mit welchen Werten die noch streitigen Positionen – Steuerberaterpraxis und GmbH-Anteil – im Endvermögen der Beklagten anzusetzen sind. [17] 1. Die Revision beanstandet ohne Erfolg, dass das Berufungsgericht der Wertermittlung der...mehr