Fachbeiträge & Kommentare zu Personalkosten

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Personalkostenplanung: Anal... / 1 Personalkostenplanung im Kontext der aktuellen Wirtschaftslage Ihres Unternehmens

Um möglichst sichere Plandaten zu erhalten, sollten Personalkosten unter Berücksichtigung unterschiedlicher Szenarien und Annahmen kalkuliert werden. Tariferhöhungen müssen genauso ins Kalkül gezogen werden wie Fluktuation, individuelle Leistungszulagen, Altersteilzeit oder das Zahlen von Abfindungen. 1.1 Definition des Personalkostenbegriffs Personalkosten sind alle Kosten, d...mehr

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BWA-Analyse als Frühwarnsys... / 4 Die Relationenübersicht

Mit Hilfe der Relationenübersicht erkennen Sie auf einen Blick, ob es Positionen gibt, die sich bezüglich des Gesamtergebnisses im Laufe eines Zeitraums positiv oder negativ entwickeln. Laufen Ihnen z. B. die Fahrzeug- oder Werbekosten davon? Wie entwickelt sich der Materialeinkauf? Beispiel: Sie stellen fest, dass die Werte der Position Material-/Wareneinkauf relativ zur Ges...mehr

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BWA-Analyse als Frühwarnsys... / 2.2 Zeilen der BWA: Die wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen

Nach der Spalteneinteilung soll nun die vertikale Einteilung der BWA betrachtet werden. Umsatzerlöse: Hier finden sich die betriebstypischen Umsätze aus Produkten und/oder Dienstleistungen des eigentlichen Betriebszwecks. Herkunft der Daten ist die Kontenklasse 4 (betriebliche Erträge) und gegebenenfalls die Kontenklasse 8 (SKR 04) oder 5/6 (SKR 03). Hinweis Summen- und Salden...mehr

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BWA-Analyse als Frühwarnsys... / 1 Funktion der BWA

In jedem Unternehmen entsteht Zahlenmaterial durch Belege wie z. B. Ein- und Ausgangsrechnungen. Diese werden in der Finanzbuchhaltung (FIBU) erfasst und systematisch gegliedert. Gehälter werden bei den Personalkosten gebucht, Tankbelege bei den Kfz-Kosten usw. Die FIBU wird entweder intern oder von einem Steuerberater erstellt. Die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) is...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Personalcontrolling / 1 Personalcontrolling mit Excel

Personalcontrolling ist ein Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsystem im Personalwesen. Es umfasst alle personalwirtschaftlichen Funktionen und basiert in erster Linie auf quantifizierbaren Informationen wie z. B. Kosten oder Fehlzeiten. Es soll personalwirtschaftliche Ziele in Plandaten und konkrete Maßnahmen umsetzen. Anschließend sollen die Ergebnisse kontrolliert werden....mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Personalcontrolling / 7 Personalkostenvergleich

Der Aufbau der Tabelle Personalkosten (s. Abb. 6) entspricht dem Personalplan. Auch hier können die Kostenstellenbezeichnungen überschrieben werden. Die Kostenstelle ist, soweit vorhanden, als Ziffernfolge einzugeben. Im Rahmen der Kosten werden Angaben zu Löhnen, Gehältern und darüber hinaus folgende Angaben verlangt: Jahressonderleistungen Boni Sonstige Bezüge Sozialversicheru...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Personalcontrolling / 2 Definition und Entwicklung von Personalcontrolling

Personalstatistiken bildeten in den siebziger und achtziger Jahren die Grundlagen für die Entscheidungen der Unternehmensleitung. Mit der wachsenden Bedeutung des Kostenfaktors Personal wurde das Auflisten von sturen Zahlenkolonnen den Anforderungen des Managements nicht mehr gerecht, sodass sich nach und nach das Personalcontrolling als eigene Funktion entwickelte. Das Ziel...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
BWA-Analyse als Frühwarnsys... / 5 Darstellung in einem Diagramm

Eine visualisierte Darstellung ist normalerweise schneller und einfacher zu überblicken als eine Zahlenreihe. Aus diesem Grund bedienen wir uns der Möglichkeit eines interaktiven Diagramms, bei dem Sie sich per Mausklick aussuchen können, welche Datenreihe(n) angezeigt wird (werden). Um diese interaktive Darstellung zu ermöglichen, muss zuerst die Übergabe eines wahlweise er...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Planung und Forecasting in ... / 4 Forecast als Basis einer modernen Unternehmenssteuerung

Die zentrale Grundlage eines funktionierenden Forecast-Prozesses ist ein richtiges Prozessverständnis – gemäß der eingangs skizzierten Abgrenzung zu Planung und Zielsetzung. Wird der Forecast richtigerweise als realistische Vorhersage der voraussichtlichen Entwicklung verstanden, folgen daraus zwei Konsequenzen für das Verhalten des Top-Managements bezüglich des Forecasts: Zu...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Personalkosten

Begriff Zu den Personalkosten zählen alle indirekten und direkten Kosten die durch die Bereitstellung, den Einsatz und die Steuerung von Mitarbeitern dem Unternehmen entstehen. Zu den direkten Personalkosten zählen die Grundentgelte, variable und leistungsabhängige Vergütungsbestandteile sowie Zuschläge. Zu den indirekten Kosten bzw. den Personalnebenkosten zählen die geset...mehr

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Tillmanns/Heise/u.a., BetrV... / 2.4 Das Einsichtsrecht des Arbeitnehmers

Rz. 8 § 83 BetrVG stellt eine eigenständige Anspruchsgrundlage des Einsichtsrechts dar.[1] Das Einsichtsrecht steht dem Arbeitnehmer höchstpersönlich zu. Er kann jedoch auch eine Person hierzu bevollmächtigten, wobei der Arbeitgeber auf einer schriftlichen Vollmacht bestehen kann, die zur Personalakte genommen werden darf. Bei dem Bevollmächtigten kann es sich auch um ein Be...mehr

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Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 6.2 Steuerschädliche wirtschaftliche Geschäftsbetriebe

Rz. 155 Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist nach § 14 AO eine selbstständige nachhaltige Tätigkeit, durch die Einnahmen oder andere wirtschaftliche Vorteile erzielt werden und die über den Rahmen einer Vermögensverwaltung hinausgeht. Die Absicht, Gewinn zu erzielen, ist nicht erforderlich. Die für die Annahme eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs erforderliche selbs...mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 8 Sonstige Einzelfälle

Rz. 198 Bei Gewährung von Zuwendungen durch einen Verein, der mit dieser Befugnis durch eine staatliche Behörde beliehen worden ist, unterfallen die dem Verein dabei erstatteten Personalkosten und Sachkosten nicht dem ermäßigten Steuersatz nach § 12 Abs. 2 Nr. 8 UStG.[1] Rz. 199 Leistungen, die ein Verein aufgrund eines nach § 5a Abs. 2 ZDG abgeschlossenen Vertrags erbringt u...mehr

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Fortbildungscontrolling: Is... / 1 Ist Fortbildungscontrolling überhaupt notwendig?

Im Rahmen des Personalkostencontrollings versuchen viele Verwaltungen, einen der größten Kostenblöcke (nach den Transferleistungen im sozialen Bereich) in den Griff zu bekommen. Dabei stellt sich den Verantwortlichen in letzter Zeit immer häufiger die Frage, ob und in welcher Art und Weise der Bereich der Fortbildung unter Controllinggesichtspunkten interessant und "greifbar...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Fortbildungscontrolling: Is... / 2 Welche Erkenntnisse liefern "harte" Kennzahlen?

Es gibt eine Reihe "harter" Kennzahlen, die – insbesondere durch die Verwendung von Zeitvergleichen – Aufschlüsse darüber geben, wie sich die Fortbildungsaktivitäten entwickelt haben: Anteil der Fortbildungskosten an den Personalkosten Fortbildungskosten je Mitarbeiter Anzahl der Teilnehmer in der Fortbildung Teilnehmertage in der Fortbildung (Teilnehmer multipliziert mit der Da...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Fortbildungscontrolling: Is... / 4.5 Return on Investment (ROI) – die wirtschaftliche Betrachtung

Der ROI ist eine in der Privatwirtschaft gängige Top-Kennzahl, die Aufschluss über das Verhältnis von Investition und Gewinn gibt: Die Kosten einer Investition werden in Beziehung zur Höhe des erwarteten Gewinns gesetzt. Bezogen auf den Fortbildungsbereich kann man den ROI als das Verhältnis des "Trainings-Gewinns" zu den für das Training entstandenen Kosten interpretieren. I...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Benchmarking / 2.1 1. Schritt: Auswahl des Benchmarkobjekts

Der erste Schritt dient dem Herausfiltern des Prozesses, der verbessert werden soll. Aus der Kenntnis von Marktsituation, Kundenerwartungen und betrieblicher Abläufe heraus sollten folgende Fragen beantwortet werden: Wo haben wir ein Problem? Welcher Art ist das Problem? Wie denken die Kunden über unsere Leistungsfähigkeit? Worin zeigt sie sich? Wie ist der Leistungsfluss organi...mehr

Kommentar aus Mindestanfordungen an das Risikomanagement Kommentar
Hannemann/Biewer/Kocatepe/Z... / 4.5 Umgang mit Krisensituationen

Rz. 176 Vor allem wegen der direkten Auswirkungen auf die Eigenkapitalunterlegung der operationellen Risiken ist mit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie schnell die Frage aufgetreten, ob und ggf. wie Ereignisse und Verluste aus COVID-19 in den Bereich des operationellen Risikos fallen und inwiefern deren ökonomische Auswirkungen bei der Berechnung der Eigenkapitalanforderunge...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
AGS 07/2024, Entwurf eines ... / a) Wertgebühren (GKG, FamGKG, GNotKG – Tabelle A): Anhebung um 6 Prozent

Mit der Erhöhung der Rechtsanwaltsgebühren sowie der Anpassung der Vergütungen und Entschädigungen nach dem JVEG sind höhere Ausgaben des Staates in Rechtssachen verbunden. Weil gleichzeitig auch die Sach- und Personalkosten der Justiz gestiegen sind, sollen die als Wertgebühren anfallenden Gerichtsgebühren nach dem Gerichtskostengesetz (GKG), dem Gesetz über Gerichtskosten ...mehr

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Sommer, SGB XI § 66 Finanza... / 2.1 Finanzausgleich der Leistungsaufwendungen und Verwaltungskosten (Abs. 1 Satz 1 und 2)

Rz. 4 Nach Abs. 1 Satz 1 werden die Leistungsaufwendungen sowie die Verwaltungskosten der Pflegekassen von allen Pflegekassen nach dem Verhältnis ihrer Beitragseinnahmen gemeinsam getragen. Nach Abs. 1 Satz 2 findet zu diesem Zweck zwischen allen Pflegekassen ein Finanzausgleich statt. Die Leistungsaufwendungen der Pflegekassen können dabei grundsätzlich in voller Höhe im Rah...mehr

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Sommer, SGB XI § 65 Ausglei... / 2.3 Tragung der Verwaltungskosten des Bundesamtes für Soziale Sicherung (Abs. 4)

Rz. 9 Nach Abs. 4 werden die dem Bundesamt für Soziale Sicherung bei der Verwaltung des Ausgleichsfonds entstehenden Kosten durch die Mittel des Ausgleichsfonds gedeckt. Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bunde...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Sommer, SGB XI § 62 Mittel ... / 2 Rechtspraxis

Rz. 3 Nach § 62 umfassen die Mittel der Pflegekassen die Betriebsmittel (vgl. § 63) und die Rücklage (vgl. § 64). Nach Maßgabe des § 80 SGB IV sind die Mittel der Versicherungsträger so anzulegen und zu verwalten, dass ein Verlust ausgeschlossen erscheint, ein angemessener Ertrag erzielt wird und eine ausreichende Liquidität gewährleistet ist. Sie sind getrennt von den Mitte...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Sommer, SGB V § 331 Maßnahm... / 2.6 Kosten (Abs. 6)

Rz. 14 Die dem BSI entstehenden Kosten sind durch die gematik pauschal zu erstatten (Satz 1). Rz. 15 Um eine kontinuierliche Begleitung der Sicherheit der Telematikinfrastruktur sicherzustellen, wird die Kostenerstattung umgestellt. Die gematik erstattet pauschal aus ihrem Haushalt die Personalkosten von 10 Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern (5 gehobener Dienst, 5 höherer Die...mehr

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Außenprüfung: Prüfung bei B... / 2.2 Gastronomie

Besonderes Augenmerk legt die Betriebsprüfung seit je her auf sog. "bargeldintensive Betriebe". Das sind u. a. auch Bäckereien, Metzgereien und Gaststätten. Die Umsätze werden hier nämlich immer noch vornehmlich bar abgerechnet. Oft werden bei einem Geschäftsvorgang auch Umsätze mit verschiedenen Steuersätzen erzielt. Eine Kalkulation zur Verifizierung der erklärten Einnahme...mehr

Lexikonbeitrag aus der verein wissen
Verpflegungsleistungen in S... / 5.7 Zuschüsse

Zahlt der Schul- bzw. Kindergartenträger an den Verein einen Zuschuss für die Essensausgabe, kann je nach Gestaltung dieser Zuschuss umsatzsteuerlich ein zusätzliches Entgelt darstellen oder aber ein echter, nicht der Umsatzsteuer unterliegender Zuschuss sein. Echte Zuschüsse liegen vor, wenn die Zahlungen nicht aufgrund eines Leistungsaustauschs-Verhältnisses erbracht werden...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Trinkgelder an Arbeitnehmer... / 4.5.2 Wann Trinkgelder im Casino lohnsteuerpflichtig sind

Obwohl die Spielbankmitarbeiter Trinkgeld von den Spielern erhalten, ist dies steuerpflichtig. Fehlt es an einer typischen persönlichen und unmittelbaren Leistungsbeziehung zwischen dem Arbeitnehmer und dem Dritten, handelt es sich nicht um steuerfreies Trinkgeld. Das gilt auch für die Spielbankmitarbeiter. Denn die gesetzliche Regelung im Spielbankgesetz [1] untersagt strikt...mehr

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Aufrechnung des Verwalters:... / 4 Die Entscheidung

Die Klage der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer hat Erfolg! B habe durch die eigenmächtige Entnahme der ihm nach seinem Dafürhalten zustehenden Vergütung den Tatbestand der Untreue erfüllt. Denn B habe die ihm aufgrund der Verwalterbestellung eingeräumte Befugnis, über das Vermögen der K zu verfügen, und zugleich die ihm obliegende Pflicht, die Vermögensinteressen der K wa...mehr

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Verdeckte Gewinnausschüttun... / 3 Bewertung einer verdeckten Gewinnausschüttung

Rz. 17 Fremdvergleichspreis und gemeiner Wert Der Bewertungsmaßstab der vGA ist der Fremdvergleichspreis, d. h. der Betrag, um den das tatsächlich vereinbarte Entgelt von dem Preis abweicht, den fremde Dritte unter gleichen oder vergleichbaren Verhältnissen vereinbart hätten. Mithin ist die Höhe der vGA ein Unterschiedsbetrag, nämlich zwischen dem Fremdvergleichspreis und dem...mehr

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Reporting als aktiver Unter... / 4.3 Mindset und Skills: People & Culture

Die digitale Transformation führt zu neuen Anforderungen, einerseits an die Mitarbeitenden selbst und andererseits an die Personalstrategie und ihre Umsetzung durch die People & Culture-Funktion (ehemals HR-Funktion). Diese Anforderungen entstehen dadurch, dass durch das angestrebte hohe Datenaufkommen die Aufgabenbereiche der Mitarbeitenden neu strukturiert und entsprechend...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Ansprüche aus betrieblicher... / 2.3 Lohn-/Gehaltserhöhungen/Zulagen

Gewährt ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern wiederholt eine Erhöhung der Löhne und Gehälter, kann eine betriebliche Übung selbst bei über Jahre gleichbleibender Gehaltserhöhungspraxis nur entstehen, wenn deutliche Anhaltspunkte in seinem Verhalten dafür sprechen, er wolle die Erhöhungen auch ohne Bestehen einer Verpflichtung künftig, d. h. auf Dauer vornehmen.[1] Denn ein n...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
ABC der vereinbaren Tätigke... / 1 Abwickler, insbesondere Praxisabwickler gem. § 70 StBerG

Wird für einen aufgelösten Verein durch das Amtsgericht (Registergericht) ein Abwickler (sog. Notabwickler) bestellt, hat er aufgrund seiner Bestellung nach §§ 48 Abs. 1, 29 BGB gegen den Verein einen Vergütungsanspruch gem. § 612 BGB.[1] Die Festsetzung der angemessenen Vergütung erfolgt im Streitfall durch das Prozessgericht.[2] Bei der Bemessung der Vergütungshöhe dürfte ...mehr

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AGS 05/2024, Kosten für die... / III. Bedeutung für die Praxis

Die Entscheidung ist zutreffend. Ähnlich wie das OLG Hamm, auf dessen Beschluss das OLG Jena verwiesen hat, hatte ja bereits vor einiger Zeit auch das KG entschieden (vgl. RVGreport 2014, 233 = AGS 2014, 50), das u.a. die Beschaffungskosten für zwei CDs zur Speicherung von Beweismitteln, deren Kenntnis für eine sachgerechte Verteidigung unerlässlich war, erstattet hat. I.Ü. ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Logistikkosten / 4 Wie verhalten sich Logistikkosten in der Kalkulation?

Grundsätzlich sind zwei Vorgehensweisen denkbar, wie die Logistikkosten verursachungsgerecht in der Kalkulation erfasst und den Kostenträgern belastet werden können. Erfassung durch die Kostenstellenrechnung Der erste Weg ist die klassische Erfassung der Logistikkosten über die Kalkulation, z. B. im Rahmen der Zuschlags- oder Maschinenstundensatzkalkulation. Die Kosten werden ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Einkaufserfolgsmessung: Ein... / 2.5 Welche Kosten müssen aus Gesamtkostensicht berücksichtigt werden?

Auf Veränderungen konzentrieren Bei der Einkaufserfolgsmessung müssen grundsätzlich alle anfallenden Kosten des Einkaufsvorgangs berücksichtigt werden (Total Cost of Ownership). Dies betrifft ebenfalls Kosten, die aktuell nicht von der Einkaufsabteilung beeinflussbar sind, z. B. spätere Entsorgungskosten oder die Betriebskosten einer Maschine. Obwohl alle Kosten berücksichtig...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Lagerhaltungskosten / 2.2 Ermittlung der Lagerkosten

Die Ermittlung der Lagerkosten erfolgt in der Regel jährlich über die Kostenstellenrechnung. Der Vorteil hierbei liegt insbesondere auf der bereits getrennten Kostendarstellung über Kostenstellen. Darüber hinaus werden aufwandsungleiche Kosten (→ kalkulatorische Kosten) wie kalkulatorische Abschreibungen, kalkulatorische Wagniskosten, kalkulatorische Miete einbezogen. Falls ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Optimale Losgröße / 4 Wie ermittelt man die Rüstkosten?

Rüstkosten entstehen durch die Notwendigkeit, eine Maschine für die Produktion eines anderen Teils vorzubereiten. Das kann darin bestehen, dass ein Werkzeug ausgetauscht oder ein anderes digitales Steuerungsprogramm geladen werden muss. Auch das Reinigen einer Anlage vor der Aufnahme der Produktion gehört dazu. Das kann z. B. in Betrieben der Lebensmittelindustrie einen groß...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Lagerhaltungskosten / 2.1 Bestandteile der Lagerkosten

Bei den Lagerkosten überwiegen die vom Auslastungsgrad unabhängigen fixen Kosten. Daneben entstehen für die Einlagerung, Lagerung und Auslagerung von Waren variable Kosten, deren Höhe vom Lagerbestand und Lagerumschlag abhängen (s. Tab. 1).mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Beschaffungscontrolling / Zusammenfassung

Begriff Aufgabe des Beschaffungscontrollings ist es, die Effektivität und Effizienz des Funktionsbereichs Einkauf/Beschaffung sicherzustellen bzw. zu verbessern. Dabei sind zwei Ansätze zu unterscheiden: Die Effizienzverbesserung des Einkaufsbereichs an sich, z.B. durch Vereinfachung, Verschlankung oder Automatisierung von Prozessen. Die Senkung der Materialkosten an sich du...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Einkaufscontrolling: Strukt... / 2.2.2 Planung der Funktionsbereichskosten

Diverse Detaillierungsgrade möglich Parallel zum Planungsprozess der Einkaufspreise erfolgt die Planung der Funktionsbereichskosten des Einkaufs. Diese erfolgt ebenfalls optimaler Weise auf Basis einer Zielsetzung. Dabei können entweder die Funktionsbereichskosten in einer Summe geplant und als Ziel vorgegeben werden oder detailliert nach den Bestandteilen Personalkosten, Ge...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Sauer, SGB III § 366a Verso... / 1 Allgemeines

Rz. 2 Die Einführung der Versorgungsrücklage ist in dem 6. SGB III-ÄndG aufwendig begründet worden (BR-Drs. 633/07). Grundlage der Vorschrift ist die Sorge, dass die Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden ebenso wie die der Bundesagentur für Arbeit insbesondere durch Pensionslasten überreizt werden könnte. Die gesetzliche Begründung verweist darauf, dass mit der Einführun...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Supply Chain Management: Ro... / 2.1 Logistik und Lieferketten müssen in einer Welt im Wandel bestehen

In den letzten Jahren häuften sich singuläre Wetterereignisse und globale Krisen. Besonders die Ereignisse des Jahres 2021 und die Corona-Krise zeigen, wie fragil und anfällig moderne globale Lieferketten geworden sind. Es ist an der Zeit, über robustere und resiliente Lieferketten nachzudenken. In einer Untersuchung von Gartner zur Disruption bei Lieferketten[1] werden als ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Änderungen des Forschungszu... / 6. Rechtsvorschriften der EU

Bisherige Regelung: Für die Begünstigung der Eigenleistung eines Einzelunternehmers und der Tätigkeitsvergütung eines Mitunternehmers galten nach bisheriger Auffassung des Gesetzgebers die Regelungen der De-minimis-VO und nicht diejenigen der AGVO (§ 9 Abs. 5 FZulG). Die Gesetzesänderung beschränkt die Anwendung der De-minimis-VO jetzt auf die Eigenleistung eines Einzelunterne...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Entnahmen / 3.2.3 Bewertung von Leistungsentnahmen

Eine Entnahme von betrieblichen Leistungen liegt vor, wenn im Betrieb beschäftigte Arbeitnehmer für betriebsfremde Zwecke eingesetzt werden, z. B. wenn Arbeitskräfte des Betriebs den privaten Garten des Betriebsinhabers pflegen. Der Entnahmewert der auf diese Weise in Anspruch genommenen Leistungen bemisst sich nach der Höhe der dem Betrieb durch den privaten Einsatz erwachs...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Vorratsvermögen im Abschlus... / 4.3 Angaben im Anhang

Rz. 51 Abschlüsse haben gem. IAS 2.36 die folgenden Angaben zu enthalten: die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Vorräte einschließlich der Zuordnungsverfahren, den Gesamtbuchwert der Vorräte und die Buchwerte in einer unternehmensspezifischen Untergliederung, den Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Vertriebsaufwendungen angesetzten Vorräte, den ...mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
Sommer, SGB V § 260 Betrieb... / 2.1.1 Gesetzliche Aufgaben (Nr. 1)

Rz. 4 Betriebsmittel dürfen nur für die gesetzlich oder durch die Satzung vorgesehenen Aufgaben sowie für die Verwaltungskosten verwendet werden. Dazu gehören u. a. die Ausgaben für die Regel-, Mehr- und Ermessensleistungen der Krankenkasse. Rz. 5 Die Betriebsmittel dürfen somit nur für Leistungsausgaben (§§ 11 ff. Kontenklasse 4/5), Vermögens- und sonstigen Aufwendungen (Konte...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Basic
Controlling im Lohn- und Bu... / 2 So erstellen Sie eine einfache operative Planung

Wenn Sie noch kein Controlling einsetzen, sollten Sie mit der Einführung des operativen, kurzfristigen, Controllings beginnen. Zunächst benötigen Sie eine kurzfristige Planung und eine Liquiditätsvorschau. Unter kurzfristig wird in der Praxis meist ein Zeitraum von einem, manchmal auch zwei Jahren verstanden. Außerdem müssen Sie wissen, wie Sie Ihre Stundensätze oder Festpre...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Kostenrechnung: Fehler der ... / 6.1 Durchschnitte pro Mitarbeiter

Die Anzahl der Mitarbeiter ist für viele Kosten- und Leistungsdaten ausschlaggebend. Je höher die Anzahl, desto höher z. B. die Personalkosten oder desto höher die Produktionsmenge. Personalkosten im Durchschnitt Die Zeitreihe des durchschnittlichen Pro-Kopf-Verdienstes im Unternehmen gibt Auskunft über die Entwicklung der Personalkosten. Fehlbuchungen werden z. B. erkannt, w...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Liquiditätsplanung: So steu... / Schritt 3: Regelmäßige Auszahlungen planen

Kosten Analog zu den Umsätzen machen die Kosten den größten Teil der regelmäßigen Auszahlungen aus. Übernehmen Sie die monatlichen Planzahlen Ihrer Kostenplanung. Achten Sie bei der Kostenplanung ggf. darauf, dass Sie zwischen variablen und fixen Kosten unterscheiden. Die fixen Kosten müssen Sie in jedem Fall bezahlen können, da sie auch anfallen, wenn Sie nicht fertigen und ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Überbrückungshilfe IV: Antr... / 4.3 Liste der förderfähigen Fixkosten (aus FAQ 2.4. des BMWi)

Die FAQ 2.4. zur Überbrückungshilfe IV enthält eine umfangreiche Liste mit förderfähigen Fixkosten. Die Liste ist in der derzeitigen Fassung als belastbar zu bezeichnen, da es sich um eine fortlaufend aktualisierte Liste handelt, in der die Erkenntnisse der Förderprogramme Überbrückungshilfe I, II, III, sowie III Plus enthalten sind. Wesentliche Veränderungen bei der Überbrü...mehr

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Materialkostensenkung: Betr... / 6.1 Welche Kostenarten kommen vor?

Grundsätzlich fallen auf den Lagerkostenstellen alle denkbaren Kostenarten an. Hauptsächlich sind es die im Folgenden kurz beschriebenen: Raumkosten beinhalten neben den Gebäudekosten (Abschreibungen, Miete) auch die Raumnebenkosten wie Heizung, Reinigung usw. Raumkosten sind meist sehr langfristig zu sehen, vor allem, wenn eigene Gebäude genutzt werden. Mittelfristig könnten ...mehr