Fachbeiträge & Kommentare zu Personaler

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 3.4 Fairness-Metriken und Bias-Kontrolle

Erklärbarkeit bleibt wirkungslos, wenn sie Ungleichheiten nicht sichtbar macht. Darum wird Explainable AI zunehmend mit Fairness-Metriken kombiniert. Drei davon haben sich international etabliert: Demographic Parity: gleiche positive Vorhersageraten über Gruppen hinweg, Equalized Odds: gleiche Fehlerraten für alle demografischen Gruppen, Predictive Equality: gleiche Präzision d...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 3.6 Human-in-the-Loop – Der Mensch als semantischer Korrektivfaktor

Die DSGVO verlangt menschliche Aufsicht, aber ihr eigentlicher Wert liegt tiefer. Der Mensch fungiert als semantischer Filter zwischen mathematischer Wahrscheinlichkeit und organisationaler Bedeutung. Human-in-the-Loop (HITL) ist kein Bremsklotz, sondern ein Rückkopplungsmechanismus. Er bringt Kontext, Empathie und Erfahrung in Entscheidungen ein. Wenn ein Algorithmus eine Em...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 4.2 Dynamische Skill-Taxonomien – Von Handarbeit zu Selbstaktualisierung

Früher waren Skill-Kataloge statische Excel-Listen, die mit jeder technologischen Neuerung veralteten. Heute übernehmen generative und semantische KI-Modelle die Pflege dieser Taxonomien. Sie erkennen Synonyme, Kontextverwandtschaften und neue Begriffe automatisch. Large Language Models (LLM) analysieren Stellenanzeigen, Lerndaten und Projektbeschreibungen und identifizieren,...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 4.4 Kollaborationssignale – Das ungenutzte Erfahrungswissen

Die nächste Entwicklungsstufe liegt in der Auswertung von Kollaborationssignalen. Daten aus Tools wie Slack, Microsoft Teams oder Jira zeigen, welche Fähigkeiten tatsächlich angewendet werden. Häufigkeit, Projektdauer oder Themencluster liefern wertvolle Hinweise, welche Kompetenzen im Alltag relevant sind. Diese Analysen dürfen jedoch nicht zur Überwachung verkommen. Sie gel...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 4.6 Ethische Leitplanken – Lernen mit Maß

Wo Skills sichtbar werden, entstehen neue Formen von Bewertung. Jede Analyse hat potenzielle Folgen z. B. für Karrierewege, Beurteilungen oder Vergütung. Deshalb gilt auch hier: Transparenz ist Bedingung, nicht Kür. Der Einsatz von Skill-Analytics muss stets verhältnismäßig bleiben. Systeme dürfen Kompetenzen erkennen, aber nicht Persönlichkeitsmerkmale oder Emotionen interpr...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 5.1 Die neue Grenzlinie zwischen Analyse und Würde

Künstliche Intelligenz kann Daten lesen, Muster erkennen und Entscheidungen vorbereiten. Doch sobald sie über Menschen urteilt, stößt sie an eine Grenze "Würde des Menschen", die keine Technologie überschreiten darf. Der europäische AI Act zieht diese Grenze klar. Anwendungen, die biometrische Kategorisierung, Emotionserkennung oder psychologische Profilbildung am Arbeitsplat...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 5.3 Mitbestimmung – kollektive Ethik in der Praxis

Verantwortung für KI ist keine Einzelfrage, sondern eine gemeinsame Aufgabe. In Deutschland ist sie rechtlich verankert: Nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG unterliegt die Einführung technischer Systeme zur Leistungs- oder Verhaltenskontrolle der Mitbestimmung des Betriebsrats. Dieses Mitbestimmungsrecht wird im KI-Zeitalter zur kollektiven Ethikinstanz. Es zwingt Unternehmen, übe...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 5.5 Responsible AI – Ethik als Organisationssystem

Verantwortliche KI-Nutzung entsteht nicht durch Richtlinien allein, sondern durch Strukturen. Responsible AI ist kein Projekt, sondern eine dauerhafte Governance-Architektur mit klaren Rollen, Prozessen und Prüfmechanismen. Ein belastbares Modell umfasst vier Ebenen: Strategisch: Der Vorstand oder das AI Ethics Board definiert Leitprinzipien und Risikokategorien. Taktisch: Poli...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 6.4 Der Migrationspfad – Von Projekt zu System

Der Aufbau reifer Governance erfolgt schrittweise. Drei Phasen haben sich als praktikabel erwiesen: Phase 1 – Quick Wins (0–6 Monate): Bestandsaufnahme: Welche KI-Anwendungen existieren? Welche Risiken bestehen? Erste Bias-Checks, initiale Schulungen in AI Literacy, Aufbau eines zentralen Inventars. Phase 2 – Integration (6–18 Monate): Gründung eines AI-Governance-Boards, Einfüh...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 1.1 Vom Rückblick zur Vorausschau

Über Jahrzehnte war HR-Analytik das Rückspiegel-Instrument der Personalsteuerung. Kennzahlen zeigten, wie viele Mitarbeiteraustritte, Trainingsstunden oder Neueinstellungen es gab. Diese präzisen, aber vergangenheitsfixierten Zahlen erzählten, was passiert war, nicht warum. Mit dem Einzug von Machine Learning und generativer KI ändert sich der Erkenntniszweck. Daten werden ni...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 6.6 Lernende Governance – Das Betriebssystem der Zukunft

Bis 2030 wird Governance selbst zu einem lernenden System. Autonome Validator-Agents überwachen Modelle in Echtzeit und dokumentieren Abweichungen automatisch. Synthetische Testdaten ermöglichen Bias-Analysen, ohne den Datenschutz zu verletzen. ISO 42001, 23894 und 29119-11 bilden das technische Rückgrat, während OECD- und UNESCO-Leitlinien die ethische Orientierung sichern....mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 1.3 Evidenz, Urteil und Verantwortung

Mit jeder Prognose wächst auch die Pflicht zur Erklärung. Wer sich auf KI stützt, muss zeigen können, warum sie funktioniert. Workforce Analytics 2.0 verbindet deshalb 3 Ebenen: Evidenz – die statistische Grundlage, auf der Muster erkannt werden, Urteil – die menschliche Einordnung dieser Muster, Verantwortung – die Governance, die sicherstellt, dass Urteile fair und nachvollzi...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 2.3 ISO-Normen 42001 und 23894 – Brücken zwischen Recht und Umsetzung

Gesetze definieren Pflichten, aber keine Methoden. Hier schließen internationale ISO-Standards die Lücke zwischen juristischer Vorgabe und operativer Realität. ISO/IEC 42001:2023 beschreibt ein Artificial Intelligence Management System (AIMS) nach dem PDCA-Zyklus (Plan–Do–Check–Act) über den gesamten Lebenszyklus, vom Design, über Training und Deployment bis hin zur Stilllegu...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 7.1 Ein Ordnungsrahmen mit Doppelwirkung

Der EU AI Act gilt als Meilenstein europäischer Technologiepolitik. Er schafft erstmals klare Grenzen und Zuständigkeiten, wo zuvor nur Prinzipien galten. Damit bringt er Ordnung in ein Feld, das jahrelang von Ambiguität, Schnellschüssen und Vertrauensverlust geprägt war. Doch derselbe Ordnungsrahmen, der Sicherheit schafft, kann auch Innovationsgeschwindigkeit begrenzen – in...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 6.2 Struktur einer AI-Governance-Organisation

Ein modernes Governance-Modell gliedert sich in drei Ebenen, die ineinandergreifen wie ein Regelkreis: Strategische Ebene: Der Vorstand, der CHRO und ein interdisziplinäres AI Ethics Board definieren Leitlinien, Risikokategorien und Zielsysteme. Sie legen fest, wie viel Risiko eine Organisation eingehen will und welche Prinzipien unverhandelbar sind. Governance beginnt hier a...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 7.3 Kritische Stimmen und empirische Befunde

So eindeutig der AI Act den europäischen Rechtsrahmen für verantwortliche KI-Anwendung stärkt, so klar zeigen aktuelle Analysen auch seine Kehrseite. Mehrere wirtschafts- und politiknahe Studien verweisen auf erhebliche Compliance-Kosten, die für kleinere Organisationen unverhältnismäßig hoch ausfallen. Eine Untersuchung des Bruegel Instituts (2024) beschreibt den AI Act als ...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 3.1 Das Black-Box-Dilemma

Je komplexer KI-Systeme werden, desto schwieriger ist nachzuvollziehen, wie sie zu einem Ergebnis gelangen. Tiefe neuronale Netze verarbeiten Millionen von Parametern und liefern Entscheidungen, deren innere Logik für den Menschen unsichtbar bleibt. In der Personalpraxis wird diese Intransparenz schnell zum Problem, denn wer beurteilt wird, hat Anspruch auf Nachvollziehbarke...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 2.5 Von Compliance zu lernender Governance

Die eigentliche Herausforderung beginnt, wenn die Pflicht erfüllt ist. Governance ist kein Kontrollkästchen, sondern eine Lernarchitektur. Unternehmen, die den AI Act ernst nehmen, verstehen ihn nicht als Regulierung, sondern als Einladung, Verantwortung professionell zu gestalten. Sie verbinden juristische Nachweise mit ethischer Reflexion – und machen daraus ein Qualitätsm...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 3.3 Methoden der Praxis

In der Praxis haben sich drei Werkzeuge etabliert, die sich auch im HR-Kontext bewährt haben: LIME, SHAP und Counterfactual Explanations. LIME (Local Interpretable Model-Agnostic Explanations) approximiert das Verhalten eines komplexen Modells im Umfeld eines konkreten Datenpunkts. Ein Beispiel: Wenn ein Recruiting-Algorithmus einen Score berechnet, kann LIME zeigen, dass Pro...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 3.7 Erklärbarkeit als Kulturleistung

Erklärbare KI ist keine rein technische Disziplin, sondern Ausdruck einer Haltung: die Bereitschaft, Entscheidungen nachvollziehbar zu machen. Unternehmen, die Explainable AI einführen, investieren nicht nur in Software, sondern in eine Kultur der Transparenz. In dieser Kultur wird Nachvollziehbarkeit zur Form des Respekts gegenüber Bewerbern, Beschäftigten und der eigenen Or...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / Zusammenfassung

Überblick Personalarbeit steht an der Schwelle zu einer neuen Epoche. Aus Kennzahlen wird Erkenntnis, aus Reporting wird Verantwortung. Künstliche Intelligenz verschiebt die Grenze zwischen Beobachten und Verstehen: Sie macht Muster sichtbar, die Menschen allein nicht erkennen könnten – verlangt aber gleichzeitig neue Formen der Kontrolle. Der EU AI Act schafft dafür den rech...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 3.5 Explainability by Design – Transparenz als Produktmerkmal

Erklärbarkeit darf nicht nachträglich aufgesetzt werden. Führende Anbieter integrieren sie heute direkt in ihre Systeme als Bestandteil des Designs, nicht als Zusatzmodul. Diese Systeme liefern nicht nur Ergebnisse, sondern zugleich Erklärungen: warum eine Empfehlung entsteht, welche Daten einfließen, welche Gewichtungen gelten. Explainability wird so zum Produktmerkmal und z...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 4.1 Vom Jobkatalog zur Skill-Architektur

Über Jahrzehnte war die Stellenbeschreibung das Rückgrat der Personalarbeit. Sie definierte Aufgaben, Zuständigkeiten und Vergütung und bildet damit ein stabiles Ordnungssystem für eine Welt, die Stabilität kannte. Doch in dynamischen Märkten wird dieses System zum Bremsklotz. Technologien, Geschäftsmodelle und Rollen verändern sich schneller, als Organigramme aktualisiert w...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 4.3 Architektur eines Skill-Ökosystems

Ein belastbares Skill-Ökosystem besteht aus vier Ebenen, die ineinandergreifen: Datenebene – erfasst Informationen aus HR-, Lern- und Kollaborationssystemen. Ontologieebene – ordnet Begriffe semantisch und definiert Beziehungen zwischen Skills, Rollen und Personen. Inferenzebene – nutzt KI-Modelle, um Klassifikationen, Aktualisierungen und Prognosen zu erzeugen. Governanceebene ...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Workforce Analytics 2.0 – V... / 4.5 Skill-Governance – Führung durch Verantwortung

Mit der Fähigkeit, Skills in Echtzeit zu erfassen, wächst die Pflicht, sie verantwortbar zu steuern. Skill-Governance bedeutet, Kompetenzen nicht nur zu beobachten, sondern aktiv zu entwickeln und strategisch einzusetzen. Sie verlangt klare Rollen und Prozesse: Skill Owner kuratieren Inhalte und definieren Standards. Data Stewards sichern Datenqualität und Semantik. HR Analytics...mehr

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Workforce Analytics 2.0 – V... / 6.3 Lebenszyklus-Management von Modellen

Governance endet nicht mit der Einführung eines Systems, vielmehr beginnt sie dort. Der AI Act verlangt, dass der gesamte Lebenszyklus vom Design bis zur Stilllegung jedes Modells dokumentiert wird. Design: Zweck, Trainingsdaten, Verantwortliche und Erklärbarkeitsziele werden festgelegt. Training: Datensätze werden auf Repräsentativität, Rechtmäßigkeit und Bias geprüft. Deploym...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Workforce Analytics 2.0 – V... / 2.2 DSGVO × AI Act – Zwei Säulen, ein Schutzprinzip

Die Datenschutz-Grundverordnung (Art. 22 DSGVO) garantiert jedem Menschen das Recht, nicht ausschließlich automatisierten Entscheidungen unterworfen zu werden, die rechtliche Wirkung entfalten oder erheblich beeinträchtigen. Nur drei Ausnahmen sind erlaubt: wenn die Entscheidung für die Vertragserfüllung erforderlich ist, auf einer Rechtsgrundlage beruht oder auf ausdrücklic...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Workforce Analytics 2.0 – V... / 2.1 Der EU AI Act – Rechtlicher Kompass einer neuen Verantwortungskultur

Mit der Verordnung (EU) 2024/1689 – dem AI Act – führt Europa das erste umfassende Gesetz zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz ein. Sein Prinzip ist klar: Je höher das Risiko für Grundrechte oder Sicherheit, desto strenger die Pflichten. Für die Personalarbeit bedeutet das einen Wendepunkt. Nach Anhang III, Abschnitt 4 gilt jedes KI-System als Hochrisiko, das Einfluss...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Personalentwicklung: Nicht-... / 1 Eine kurze Geschichte der Personalentwicklung … und der Rolle der Führungskraft

Die Profession Weiterbildung und Personalentwicklung hat sich über die Zeit verändert. Nicht nur die Inhalte und Schwerpunkte, sondern vor allem das Rollenverständnis hat immer wieder neue Aspekte hervorgebracht. In der folgenden kurzen Übersicht wird die Profession Personalentwicklung und die jeweilige Bedeutung der Führungskraft illustriert. War in den frühen Jahren der bet...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Abwehrender Brandschutz: Au... / 1 Aufbau der Brandschutzorganisation

Step by Step 10 Schritte zum Aufbau der Brandschutzorganisation Der Aufbau einer betrieblichen Organisation zum abwehrenden Brandschutz kann in folgenden Schritten erfolgen: Notfallorganisation festlegen, die den örtlichen und betrieblichen Gefährdungspotenzialen Rechnung trägt. Verantwortliche bestimmen und deren Aufgaben und Befugnisse im Rahmen der Notfallorganisation festle...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Brandschutz in Kindertagese... / 1.2 Ausführende Bauvorschriften

Weil Kindertageseinrichtungen mit einem eher geringen Risiko der weitaus häufigere Fall sind, existiert keine bundesweit gültige Musterbauvorschrift für diesen Bereich. Es gibt auch nur in einigen wenigen Bundesländern rechtsverbindliche landesweit gültige Brandschutzrichtlinien für Kindertageseinrichtungen (Tab. 1). Im Wesentlichen werden Brandschutzmaßnahmen immer im Einze...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Brandschutz in Kindertagese... / 2.11.2 Brandschutz- und Notfallkonzept

Ein Brandschutzkonzept einer Kindertageseinrichtung sollte alle personellen, organisatorischen und baulich-technischen Maßnahmen für den Brandfall (ggf. auch für andere Notfälle wie Bedrohung, vermisstes Kind usw.) umfassen. Wesentliche Bestandteile sind: Brandschutzordnung und Alarmplan Eine Brandschutzordnung wird für Kindertageseinrichtungen in einigen Ländervorschriften, a...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Brandschutzkonzept / 3.3 Organisatorischer Brandschutz

Der zweite zu betrachtende Bereich im Brandschutzkonzept der vfdb-Richtlinie ist der organisatorische oder auch betriebliche Brandschutz: Angabe über das Erfordernis einer Brandschutzordnung nach DIN 14096, einer Evakuierungsplanung und von Rettungswegplänen, Kennzeichnung der Rettungswege und Sicherheitseinrichtungen, Bereitstellung von Kleinlöschgeräten (Feuerlöscher), Hinweis...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Betriebsverpachtung / 3 Verpachtung eines Teilbetriebs

Wird nicht der gesamte Betrieb, sondern ein Teilbetrieb (§ 16 Abs. 1 Nr. 1 EStG) verpachtet, ist hinsichtlich der gewerbesteuerlichen Rechtsfolgen zwischen Einzelunternehmer, Personengesellschaft und Kapitalgesellschaft zu unterscheiden. Verpachtet der Einzelunternehmer einen Teilbetrieb, endet insoweit seine gewerbesteuerpflichtige Tätigkeit. Dies gilt jedoch dann nicht, wen...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Personalentwicklung: Nicht-... / 4.3 People Lead

Ein „People Lead“ konzentriert sich in seiner Rolle auf die Entwicklung und Führung von Mitarbeitenden, entsprechend sind soziale und kommunikative Fähigkeiten für einen People Lead ebenso wichtig, wie Kenntnisse von Entwicklung von Einzelnen und Teams. Gerade im Fall der Entwicklung von Mitarbeitern aus dem Fachbereich (zumeist IT/Tech), ist einschlägiges Fachwissen von zen...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Sucht: Substanzen und Verha... / 1.4 Medikamente

Medikamente stellen unter den psychoaktiven Substanzen eine besondere Kategorie mit spezifischen Herausforderungen dar. Der Konsum von Medikamenten wird selten bemerkt, da oft typische Konsumanzeichen wie z. B. der Geruch fehlen. Weiterhin wird die Einnahme oft medizinisch durch die Verschreibung durch ärztliches Personal legitimiert, wenngleich Medikamente nicht immer indik...mehr

Lexikonbeitrag aus Steuer Office Gold
Betriebsstätte: Überblick / 4 Umsatzsteuer

Betriebsstätte i. S. d. Umsatzsteuerrechts ist jede feste Geschäftseinrichtung oder Anlage, die der Tätigkeit des Unternehmens dient.[1] Eine solche Einrichtung oder Anlage kann jedoch nur dann als Betriebsstätte angesehen werden, wenn sie über einen ausreichenden Mindestbestand an Personal- und Sachmitteln verfügt, der für die Erbringung der betreffenden Dienstleistungen er...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Brandschutzunterweisung / 2.1 In welcher Form wird unterwiesen?

Die Möglichkeiten, die erforderlichen Inhalte effektiv und ansprechend zu vermitteln, sind vielfältig. Dazu folgende Beispiele: Praxis-Beispiel Formen der Unterweisung In einem papierverarbeitenden Betrieb spricht im Rahmen regelmäßig stattfindender Abteilungsbesprechungen einmal im Quartal der zuständige Brandhelfer für 15 Minuten relevante Brandschutzthemen an. Der Abteilung...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Brandschutzunterweisung / 1.2 Wer führt Unterweisungen durch?

Zuständige Führungskraft: Rechtlich gesehen ist sie zuständig, weil sie die Weisungsbefugnis für den Bereich hat. Dafür spricht auch, dass Brandschutz letztlich nicht von anderen Unternehmenszielen abgekoppelt werden kann und der Vorgesetzte am besten wissen sollte, welche Themen für den betreffenden Bereich relevant und wichtig sind. Allerdings ist in der betrieblichen Prax...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Brandschutz in Kindertagese... / 2.4 Türen

Ausgangstüren In Kindertageseinrichtungen darf im Notfallkonzept davon ausgegangen werden, dass Kinder einer Gefahrenlage nie alleine begegnen, sondern vom Personal verantwortlich angeleitet werden. Deswegen wird akzeptiert, dass Ausgangstüren einer Kindertageseinrichtung so ausgerüstet werden, dass sie zwar von Erwachsenen, nicht jedoch von Kindern geöffnet werden können (um...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Abwehrender Brandschutz: Ab... / 2.3 Interne Einsatzkräfte

Die Alarmierung betrieblicher Einsatzkräfte stellt in vielen Unternehmen ein Problem dar, da im seltensten Fall personengebundene Alarmierungssysteme (z. B. mittels Meldeempfänger, analog der Feuerwehr) vorhanden sind. Heute ist allerdings eine Alarmierung über Funktelefone oder SMS möglich. Eine weitere Möglichkeit kann die Alarmierung über PC und/oder eine Telefonanlage dar...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Datenschutz und Datenschutz... / 2.5 Besondere Verpflichtung des Steuerberaters ab 20 Personen mit automatisierter Datenverarbeitung

Ein Steuerberater, der i. d. R. mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung (Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung) personenbezogener Daten beschäftigt, muss dafür sorgen, dass ein Datenschutzbeauftragter (s. Tz. 3) benannt wird (Art. 37 Abs. 4 DSGVO, § 38 Abs. 1 BDSG). Maßgeblich ist die Möglichkeit der Datenverarbeitung, nicht der Umfang der tatsächli...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Abwehrender Brandschutz: Ei... / 2.2 Leistungsfähigkeit der Feuerwehr

Die Leistungsfähigkeit einer Feuerwehr richtet sich immer nach dem Gefahrenpotenzial in der Kommune. Sie muss mit ihren Abteilungen in der Lage sein, ein zu erwartendes Schadenszenario erfolgreich zu bekämpfen und Gefahren für Personen, Tiere und die Umwelt wirkungsvoll abwehren bzw. eindämmen zu können. Jede Feuerwehr muss einen sog. "Normbrand" beherrschen können, der wie f...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Brandschutz in Kindertagese... / 2.11.4 Evakuierungsübungen

Evakuierungsübungen (Alarmproben, Alarmübungen, Notfallübungen) sind in allen verfügbaren Ländererlassen bzw. Verwaltungsvorschriften und Unfallverhütungsregeln gefordert, entweder halbjährlich oder jährlich. Dabei ist im Einzelfall z. T. vorgeschrieben, dass die erste Übung in einer bestimmten Frist nach Kindergartenjahresbeginn unangekündigt und/oder angekündigt zu erfolge...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Personalentwicklung: Nicht-... / 3 Veränderungen der Organisationsstrukturen

Die sogenannte VUKA-Welt, also die geteilte Erkenntnis, dass man sich auf einem Markt bewegt, der zunehmend als volatil, unsicher, komplex und mit in sich widersprüchlichen (Ambiguität) Anforderungen erkannt wird, hat die Notwendigkeit der Agilität mit sich gebracht. Auch wenn es in der Literatur noch sehr unterschiedliche Definitionen zum Thema „Agilität“ gibt, dürfte sich ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Betriebliche Notfallplanung... / 3.1 Hauptgefahrenquellen ermitteln

Es ist zunächst erforderlich, dass Sie alle Unternehmensbereiche hinsichtlich relevanter Gefährdungspotenziale analysieren. Betrachtungsbereiche sollten sein: Gebäude, Einrichtungen, Anlagen/Maschinen, Prozesse, eingesetzte gefährliche Stoffe, Energieversorgung, Brandgefährdung, Umgebung des Betriebes (z. B. Zufahrtsstraßen, andere Betriebe, Gewässer etc.). Die Analyse sollte durch e...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Performance Management aus ... / 1 Performance Management

Eines der wesentlichen Elemente jeglichen wirtschaftlichen Handelns ist das Erzielen positiver wirtschaftlicher Ergebnisse sowie die Realisierung kurz-, mittel- und langfristiger Strategien, um heute, morgen und übermorgen (wirtschaftlich) wettbewerbsfähig – unter sich immer schneller verändernden Rahmendbedingungen – zu bleiben. Der Begriff Performance Management steht dabei...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Brandschutz in Kindertagese... / 2.2 Rettungswege

Aus jedem Geschoss einer Kindertageseinrichtung müssen mind. 2 voneinander unabhängige Rettungswege auf möglichst kurzen Wegen ins Freie führen (z. T. wird auch ein gesicherter Bereich hinter einer Brandschutztür akzeptiert). Bei ebenerdigen Einrichtungen soll aus jedem Gruppenraum eine Tür direkt ins Freie führen, der zweite Rettungsweg führt dann über den Flur/Eingangsberei...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Datenschutz und Datenschutz... / 5 Stellung und Pflichten des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte ist der Geschäftsführung unmittelbar unterstellt. Er ist aber in der Wahrnehmung seiner Aufgaben weisungsfrei. Sinn und Zweck des Datenschutzbeauftragten ist es, die Personen, die hinter den Daten stehen, zu schützen. Er ist daher überwiegend beratend tätig, nimmt dem Kanzleiinhaber also nicht dessen Verantwortung ab. Der Datenschutzbeauftragte ist...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Betriebliche Notfallplanung... / 2.2 Störfall-Verordnung

Betriebe, die in den Anwendungsbereich der Störfall-Verordnung (12. BImSchV) fallen, müssen nach § 3 "die nach Art und Ausmaß der möglichen Gefahren erforderlichen Vorkehrungen treffen, um Störfälle zu verhindern". Bei der Erfüllung dieser Pflicht müssen sie berücksichtigen: Betriebliche Gefahrenquellen, umgebungsbedingte Gefahrenquellen, wie Erdbeben oder Hochwasser, Eingriffe...mehr