Fachbeiträge & Kommentare zu Messe

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Nächster und letzter Halt i... / [Ohne Titel]

StB Dr. Eduard Forster[*] Im Urteil zum Aufteilungsgebot des § 12 Abs. 2 Nr. 11 Satz 2 UStG bezüglich der unselbständigen Nebenleistungen im Zusammenhang mit Beherbergungen gibt der EuGH mehrfach Anlass, dass die Messe noch nicht endgültig gelesen ist, sondern vielmehr der BFH als vorlegendes Gericht das letzte Wort hat. Der EuGH hat in einem Urteil vom 5.3.2026 die zugrunde ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / a) Änderungen bei der steuerlichen Gewinnermittlung

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Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / g) Beurteilung

Rn. 1118 Stand: EL 180 – ET: 04/2025 Die Gesetzesregel (sog 1 %-Regel) ist ein Musterfall der Typisierung im Steuerrecht, und zwar in ausgesprochen grober Form. Die Bemessungsgrundlage – der Listenpreis des Kfz – hat nur eingeschränkt mit den tatsächlichen Kosten und noch weniger mit denjenigen für die private Nutzung einerseits und die betriebliche andererseits zu tun. Gleich...mehr

Beitrag aus Hilbert, ABC-Führer Lohnsteuer (Schäffer-Poeschel)
Jahreswechsel 2025/2026: So... / 5.7 Änderung bei der Sofortmeldepflicht

Arbeitgeber bestimmter Branchen sind verpflichtet, Beschäftigungen spätestens bei deren Aufnahme per Sofortmeldung elektronisch an die Datenstelle der Rentenversicherung zu melden.[1] Davon betroffen sind folgende Branchen: Baugewerbe, Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe, Personenbeförderungsgewerbe, Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe, Schaustellergewerbe, Gebäudereinig...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Schwarzarbeit / 6 Sofortmeldung und Mitführungspflicht von Personaldokumenten

Seit dem 1.1.2009 sind Sofortmeldungen zur Sozialversicherung vorzunehmen. Die Sofortmeldepflicht gilt im Baugewerbe, Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe, Personenbeförderungsgewerbe, Speditions-, Transport- und damit verbundenen Logistikgewerbe, Schaustellergewerbe, bei Unternehmen der Forstwirtschaft, im Gebäudereinigungsgewerbe, bei Unternehmen, die sich am Auf- und Abba...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Platin
§ 7 ESRS E2 – Umweltverschm... / 2.3.1 ESRS E2-3 – Ziele im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung

Rz. 59 Angabepflicht ESRS E2-3 sieht die Offenlegung von Zielen in Bezug auf Verschmutzung vor. Zielsetzung dieser Offenlegungsanforderung ist es, ein Verständnis der Ziele zu ermöglichen, die das Unternehmen zur Unterstützung seiner umweltbezogenen Konzepte und zur Bewältigung seiner wesentlichen umweltbezogenen Auswirkungen, Risiken und Chancen gesetzt hat (ESRS E2.20 f.)....mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Reisekosten / 2.3 Verpflegungskosten

Voraussetzung für den Vorsteuerabzug auch bei Verpflegungskosten ist eine konkrete Einzelrechnung. Ein pauschaler Vorsteuerabzug aus den einkommensteuerlichen Pauschalen ist nicht möglich.[1] Die für Verpflegungskosten in Rechnung gestellte Vorsteuer ist auch dann in voller Höhe als Vorsteuer abzugsfähig, wenn die tatsächlichen Verpflegungskosten höher sind als die ertragste...mehr

Kommentar aus Personal Office Premium
Tillmanns/Heise/u.a., BetrV... / 2 Durchführung von Maßnahmen der betrieblichen Berufsbildung (Abs. 1)

Rz. 4 Der Betriebsrat hat bei der Durchführung aller Maßnahmen der betrieblichen Berufsbildung ein echtes Mitbestimmungsrecht. Hiervon eingeschlossen ist auch die Vermittlung sonstiger Kenntnisse und Fertigkeiten.[1] Betriebliche Berufsbildungsmaßnahmen sind solche, bei denen der Arbeitgeber als Träger oder Veranstalter entscheidenden Einfluss auf Inhalt und Organisation hat...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
BR-Beteiligungsrechte: Beru... / 2 Systematik

Der weit auszulegende Begriff der Berufsbildung umfasst neben den beruflichen Maßnahmen zur Erstausbildung [1] sowie der Fortbildung [2] und Umschulung [3] auch kurzfristige Bildungsmaßnahmen, sofern durch diese Maßnahmen Kenntnisse und Fertigkeiten einer beruflichen Tätigkeit vermittelt werden. Voraussetzung ist ferner, dass die Maßnahmen unter didaktischen Gesichtspunkten ges...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Grundsätze ordnungsmäßiger ... / 5.2 Vorsichtsprinzip

Rz. 46 Nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB ist vorsichtig zu bewerten. Nach diesem Grundsatz der Vorsicht ist aber nicht jedes Maß der Unterbewertung gerechtfertigt. Durch Unterbewertung können stille Reserven[1] entstehen, deren Bildung und Auflösung über die Entwicklung des Unternehmens täuschen. Sobald an laufenden Geschäften nicht mehr verdient wird, werden stille Reserven aufge...mehr

Kommentar aus Personal Office Premium
Tillmanns/Heise/u.a., BetrV... / 2 Berufsbildung

Rz. 3 Die betriebliche (Fort-)Bildung ist von der Berufsausbildung i. S. d. § 1 BBiG zu unterscheiden, welche sich in der Regel unmittelbar an die Vollschulzeitpflicht anschließt. Gleichwohl gehört die Berufsausbildung nach dem BBiG auch zur Berufsbildung gemäß §§ 96 – 98 BetrVG. Der weit auszulegende Begriff der Berufsbildung[1] umfasst neben den beruflichen Maßnahmen zur E...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung EStG/KS... / 2.25 § 15 EStG (Einkünfte aus Gewerbebetrieb)

• 2021 Nießbrauch am Mitunternehmeranteil / Doppelte Mitunternehmerstellung / § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG Bei einem Nießbrauch an einem Mitunternehmeranteil geht die Rechtsprechung des BFH nicht mehr von der Möglichkeit einer doppelten Mitunternehmerstellung aus. Vielmehr kann am Gesellschaftsanteil einer Personengesellschaft nur eine einzige Mitunternehmerstellung – entweder durc...mehr

Kommentar aus Haufe TVöD Office Premium
Frik/Just/Neumann-Redlin, A... / 2.1.5 Arbeitszeit im Außendienst

Rz. 39 Im Rahmen der Tätigkeit von Außendienstmitarbeitern ist die Zuordnung der jeweiligen Tätigkeit zur Arbeitszeit oder Ruhezeit nicht immer evident. Zur leichteren Zuordnung einzelner Tätigkeiten dient folgende Übersicht:mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Recruiting: Wege zu neuem P... / 6.4 Persönliche Direktansprache auf Messen und anderswo

Neben der schriftlichen Kommunikation vermittelt ein persönliches Kennenlernen beiden Seiten einen noch besseren Eindruck vom jeweiligen Gegenüber. Je nach Zielgruppe bieten sich Messeauftritte an, darunter Berufsbildungsmessen, Hochschulmessen, Jobmessen und Fachmessen. Noch gezielter lernen sich Unternehmen mögliche Nachwuchskräfte bei sogenannten Job-Speeddatings kennen. ...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Recruiting: Wege zu neuem P... / 5.2 Stellenanzeigen auf der Karrierewebseite als "must have"

In jedem Fall sollte der eigene Internetauftritt auch für das Angebot von offenen Positionen genutzt werden, auch wenn das direkte Auffinden der Anzeige selbst bei großen Unternehmen eher die Ausnahme als die Regel sein dürfte. Selbst eine Suchmaschinenoptimierung (meist SEO [Search Engine Optimization] genannt), kommt in der Regel nicht gegen die Reichweite von Stellenanzei...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis Professional
Ferienwohnung (Miete) / 1 Die Mietvertragspartner

Um eine Ferienwohnung handelt es sich dann, wenn die Wohnung aufgrund ihrer Lage, Größe, Ausstattung, Erschließung und Versorgung für den Erholungsaufenthalt geeignet und dazu bestimmt ist, überwiegend und auf Dauer einem wechselnden Personenkreis zur Erholung zu dienen.[1] Anmietung vom Reiseveranstalter Bei Anmietung einer Ferienwohnung von einem Ferienwohnungsvermittler bzw. eine...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Weilbach/Koll/Faltings, GrE... / 3.3 Scheinbestandteile und Zubehör

Rz. 12 Die sog. Scheinbestandteile eines Grundstücks oder eines Gebäudes gehören – wie die Bezeichnung schon andeutet – nicht zu den Bestandteilen dieses Grundstücks oder Gebäudes. Hierzu rechnen Sachen, die nur zu einem vorübergehenden Zweck mit dem Grund und Boden[1] verbunden sind (z. B. Ausstellungshallen für die Dauer einer Messe, Bauhütten, Gewächshäuser, Gartenhäuser,...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Onboarding: Besonderheiten ... / 3.2 Kennenlernen, Vernetzung und Kontakte

Führungskräfte müssen schnell gute Beziehungen zu Kollegen, Mitarbeitern in ihrem Team, Vorgesetzten und anderen Stakeholdern aufbauen können. Ein wichtiger Teil des Onboarding-Prozesses sollte darauf ausgerichtet sein, diese Netzwerke aufzubauen und zu fördern. Der geplante Start des neuen Managers sollte vorab im Unternehmen kommuniziert werden, damit alle Mitarbeiter info...mehr

Kommentar aus Personal Office Premium
Sommer, SGB V § 37 Häuslich... / 2.1.3 Leistungsumfang

Rz. 13 Da häusliche Krankenpflege i. S. d. Abs. 1 stationäre Krankenhausbehandlung ersetzen soll, können grundsätzlich bei der sog. Krankenhausersatzpflege dieselben Pflegeleistungen wie im Krankenhaus erbracht werden (BSG, Urteil v. 26.3.1980, 3 RK 47/79). Dementsprechend umfasst diese Pflege Grund- und Behandlungspflege sowie hauswirtschaftliche Versorgung wie dies Abs. 1 ...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Mindestlohn: Dokumentations... / 1.1.1 Anwendungsbereich

Ein Arbeitgeber mit Sitz im Ausland ist grundsätzlich verpflichtet, vor Beginn einer jeden Werk- oder Dienstleistung eine schriftliche Anmeldung in deutscher Sprache bei der zuständigen Behörde der Zollverwaltung vorzulegen, wenn er einen oder mehrere Arbeitnehmer in den in § 2a SchwarzArbG genannten Wirtschaftsbereichen oder Wirtschaftszweigen im Anwendungsbereich des MiLoG...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, KStG § 5 B... / 2.6.2 Besteuerung bei Unterhalten eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs

Rz. 149 Ein Berufsverband ist nur steuerbefreit, wenn sein Zweck nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist.[1] Der Zweck des Berufsverbands ergibt sich aus seiner Satzung; er fällt daher nur unter die Steuerbefreiung, wenn er nach seiner Satzung die allgemeine Förderung seiner Mitglieder in dem oben (Rz. 135) umschriebenen Sinn fördert, nicht aber selbs...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Betriebsvorrichtungen-ABC / Container

ohne feste Verbindung mit dem Grund und Boden (z. B. Baustellencontainer): ja[1]; bei fester Verbindung oder bei individueller Zweckbestimmtheit zur dauernden Nutzung, z. B. Büro: nein.[2] Bürocontainer die auf festen Fundamenten ruhen, sind unabhängig von ihrer Zweckbestimmung als Gebäude anzusehen. Ruhen sie nicht auf Fundamenten, sondern z. B. auf lose verlegten Kanthölze...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Enterprise Performance Mana... / 1.2 Performance Management vs. Performance Measurement

Performance Management darf nicht auf das Messen von Leistung reduziert werden Eine vor allem in der populärwissenschaftlichen Diskussion immer wieder zu beobachtende, jedoch fehlleitende Verengung des Themas bezieht sich auf die Reduzierung des EPM auf den Aspekt der Messoptimierung. Vermeintlich effektive Instrumente wie bspw. die Balanced Scorecard (BSC) haben für lange Z...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Reisekosten, Aufteilung in ... / 4.2 Aufteilung bei Selbstständigen und Unternehmern

Verbindet der Unternehmer seine Geschäftsreise mit einem vorhergehenden oder nachfolgenden Privataufenthalt, liegen 2 unterschiedliche Reiseabschnitte vor. Die Aufwendungen können aufgeteilt werden. Bei gemischt veranlassten Reisen ist aufgrund des BFH-Beschlusses vom 21.9.2009[1] Folgendes zu beachten: Die ausschließlich betrieblichen Kosten, z. B. die Kongressgebühren, werd...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer, Ausnahmen bei... / 3 Wann die deutsche Umsatzsteuer berechnet werden muss

Eine sonstige Leistung unterliegt nur dann der Umsatzsteuer, wenn sie im Inland ausgeführt wird.[1] Liegt der Leistungsort in einem anderen Land, handelt es sich um einen Vorgang, der nicht im Inland steuerbar ist. Bei der Bestimmung, wo der Ort der sonstigen Leistung liegt, kommt es auch darauf an, ob der Unternehmer seine sonstigen Leistungen gegenüber Privatkunden oder Un...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Direktvertriebsvertrag / 1.1 Geschäft zwischen Unternehmer und Verbraucher

Ein Direktvertriebsvertrag liegt nur vor, wenn der Anbieter ein "Unternehmer" ist und auf Kundenseite ein "Verbraucher" steht[1], und dieser eine entgeltliche Leistung des Unternehmers zum Gegenstand hat.[2] Der Verbrauchsgüterkauf umfasst auch den Fall, dass nicht nur der Verkauf einer beweglichen Sache, sondern zudem auch die Erbringung einer Dienstleistung durch den Unter...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Direktvertriebsvertrag / 5 Gesetzlicher Ausschluss des Widerrufsrechts

§ 312 g Abs. 2 BGB enthält gesetzliche Ausnahmen vom Widerrufsrecht. Ein Widerrufsrecht besteht, unbeschadet anderer Vorschriften[1] und soweit die Parteien nichts anderes vereinbart haben, nicht bei Lieferung von Waren, die nach Verbraucherspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind,[2] bei Waren, die schnell verderben (...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gewerbesteuererklärung 2025 / 4.3.5 Miet- und Pachtzinsen für bewegliche und unbewegliche Anlagegüter (Zeilen 53, 54, 55 und Zeilen 61, 62, 63)

Zu den hinzurechnungspflichtigen Aufwendungen gehören auch Aufwendungen des Mieters/Pächters für die Instandsetzung, Instandhaltung und Versicherung des Miet- oder Pachtgegenstands, die er aufgrund vertraglicher Verpflichtungen übernimmt.[1] Der Begriff der "Leasingraten" in § 8 Nr. 1 Buchst. d GewStG ist -ebenso wie bei Miet- und Pachtzinsen -wirtschaftlich zu verstehen. Wa...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Mindestlohn / 3.11 Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten

Der Gesetzgeber hat in § 17 Abs. 1 MiLoG erweiterte Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten geregelt. Bereits bisher gelten neben tarifvertraglichen bzw. arbeitsrechtlichen Aufzeichnungsvorschriften (z. B. § 2 Nachweisgesetz) für die Sozialversicherung Aufzeichnungspflichten des Arbeitgebers, mit denen die zutreffende Ermittlung des Arbeitsentgelts nachgewiesen werden mus...mehr

Kommentar aus Personal Office Premium
Sauer, SGB IX § 126 Verfahr... / 2.2.3 Streitgegenstand der Prüfung durch die Schiedsstelle – beide Vereinbarungen

Rz. 10 Abs. 2 knüpft an die erste Regelung bei Einführung des Schiedsstellenverfahrens in das allgemeine Sozialhilferecht an (vgl. Komm. zu § 123 Rz. 3) und führt die Zuständigkeit der Schiedsstelle für alle Vereinbarungen also Leistungs- und Vergütungsvereinbarung wieder ein. Vorherige Versuche, auch die Leistungsvereinbarung wieder schiedsstellenfähig zu machen, scheiterte...mehr

Buchungssatz aus Finance Office Professional
Jahresabschluss, Bestandsve... / 4 Inventur und Inventar: Was ist der Unterschied?

Die genaue Feststellung der vorhandenen Vermögenswerte und der Schulden bezeichnet man als Inventur. Die Inventur ist ein wichtiges Hilfsmittel der Erfolgsrechnung und wird durchgeführt bei körperlichen Gegenständen (z. B. Bargeld, Vorräte, Einrichtungsgegenstände) durch Zählen, Messen oder Wiegen (körperliche Bestandsaufnahme). Nach diesem Vorgang müssen die so festgestellte...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Minijob: Kurzfristige Besch... / 3 Pauschalierung unabhängig von der Tageslohngrenze

Wird der Einsatz von kurzfristig Beschäftigten (Aushilfskraft) zu einem unvorhersehbaren Zeitpunkt sofort erforderlich, kann der Arbeitgeber die Lohnsteuer ebenfalls mit 25 % pauschal erheben, wenn der Beschäftigungszeitraum 18 zusammenhängende Arbeitstage nicht übersteigt[1] und der durchschnittliche tägliche Stundenlohn höchstens 19 EUR beträgt. Dagegen ist die Tageslohngr...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Werbeaufwand: Betriebsausga... / 2.4 Behandlung von Messekosten

Eine gewisse Sonderstellung nehmen die Kosten für Messeteilnahmen ein. Die eigentlichen Messekosten, z. B. die Platzmiete bzw. die Miete für einen Messestand, die Reisekosten für die Mitarbeiter, Strom- und Wasserkosten, Telefonkosten sowie zusätzliche Kosten für Standpersonal, zählen zu den sofort abzugsfähigen Betriebsausgaben, auch wenn mit dem Messeauftritt ein langfrist...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 3 Erkenntnis – Vom Messen zum Verstehen

Zahlen sagen etwas über die Oberfläche eines Systems. Sie zeigen, dass Bewegung stattgefunden hat, aber nicht, warum sie stattgefunden hat oder in welche Richtung sie führt. In diesem Unterschied zwischen Beschreibung und Erklärung liegt der entscheidende Übergang von Transparenz zu Erkenntnis. Organisationen, die verstehen wollen, warum sie erfolgreich oder träge sind, müss...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 3.3 HR-Intelligence als Organisationsgedächtnis

In vielen Unternehmen verschwindet Wissen, sobald Projekte enden oder Menschen gehen. HR-Intelligence kann zum Gegenmittel werden, indem sie Zusammenhänge dokumentiert und Hypothesen archiviert. Jede Analyse, jede getestete Maßnahme wird Teil eines lebenden Gedächtnisses. Das verhindert Wiederholungen und fördert institutionelles Lernen. Das Gedächtnis einer Organisation best...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 3.7 Metriken, die Zukunft messen

Skill Velocity misst den Aufbau relevanter Fähigkeiten über einen definierten Zeitraum. Transformation Speed erfasst, wie schnell Strukturen, Prozesse und Rollen an veränderte Bedingungen angepasst werden. Learning Agility zeigt, ob Wissen aus Projekten in neue Kontexte übertragen wird. Zusammen bilden sie ein Frühwarnsystem für Erneuerungsfähigkeit. Wenn Skill Velocity sink...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 3.5 Capability Analytics – Fähigkeiten als neue Vergleichslogik

Je stärker sich Arbeit fragmentiert, desto weniger tauglich sind Jobs als Bezugsgröße. Der Begriff "Job" war eine Erfindung der Industriegesellschaft: Er fasste Aufgaben, Verantwortung und Qualifikationen zu einer stabilen Einheit. In der digitalisierten Ökonomie zerfällt diese Einheit. Aufgaben verschieben sich, werden neu kombiniert oder automatisiert, Fähigkeiten entstehe...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 3.9 Fairness und Nachvollziehbarkeit als neue Leitplanken

Je datengetriebener HR wird, desto mehr steht die Frage nach Fairness im Raum. Wenn Algorithmen über Entwicklung, Vergütung oder Karrierechancen mitentscheiden, muss nachvollziehbar sein, wie sie das tun. Fairness ist nicht nur moralisch geboten, sondern funktional notwendig. Vertrauen ist die Voraussetzung dafür, dass Mitarbeitende Daten teilen und Systeme akzeptieren. Die e...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 3.11 Ethik und Governance

Mit zunehmender Datenmenge wächst die Verantwortung. Governance und Ethik sind die Scharniere, die den Übergang von Information zu Vertrauen sichern. Sie definieren Spielräume und Grenzen. Governance beschreibt die Regeln, nach denen Daten erhoben, verarbeitet und verwendet werden. Ethik beschreibt die Haltung, mit der das geschieht. Ethik und Governance sind untrennbar. In de...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 3.2 Von Benchmarking zu Learning Loops

Das klassische Benchmarking waren Momentaufnahmen: Berichte, die Vergleichswerte und Rankings lieferten. HR-Intelligence verwandelt diese Momentaufnahmen in Bewegungen. Jede Messung wird zum Start einer Lernschleife. An die Stelle von Scorecards treten Dialoge. Statt "Wir liegen fünf Prozent über dem Markt" lautet die Aussage: "Unsere Lernintensität ist gestiegen, und das er...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 3.4 Vom Erklären zum Gestalten

Erkenntnis ist mehr als Analyse; sie ist Vorbereitung auf Gestaltung. Organisationen, die verstehen, warum sie handeln, können bewusst entscheiden, wie sie sich verändern wollen. Die nächste Stufe, Antizipation, baut genau darauf auf. Sie erweitert Erkenntnis um Zeit: Sie fragt nicht nur, warum etwas geschieht, sondern was als Nächstes plausibel ist. HR-Intelligence liefert d...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 3.8 Capability-Scorecard – die neue Steuerungslogik

Um Fähigkeiten messbar zu machen, benötigen Organisationen ein übersichtliches Steuerungssystem, das Inputs, Durchläufe, Outputs und Outcomes verbindet. Eine Capability-Scorecard tut genau das. Sie ordnet, welche Faktoren zu welchen Ergebnissen führen. Der Input beschreibt Talente, Diversität, Lernbudgets und verfügbare Skills. Der Throughput erfasst die Prozesse wie interne...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 3.6 Vom Funktionsvergleich zur Fähigkeitsdiagnose

Traditionelles Benchmarking vergleicht Rollen, Gehälter oder Strukturen. Capability Analytics vergleicht Lernprozesse. Es fragt nicht, wie etwas derzeit organisiert ist, sondern wie anpassungsfähig die Organisation insgesamt ist. Dabei werden drei Ebenen unterschieden: Individuelle Skills Organisationale Capabilities Dynamic Capabilities Dynamic Capabilities bezeichnet die Meta-...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 3.10 Fairness als strategischer Wert

Fairness wirkt wie ein Vertrauensmultiplikator. Wenn Mitarbeitende wissen, dass Systeme nachvollziehbar arbeiten, steigt ihre Bereitschaft, sich auf Veränderungen einzulassen. Sie erleben Daten nicht als Überwachung, sondern als Werkzeug. Dieses Vertrauen ist der eigentliche Wert von Transparenz. In Organisationen, in denen Fairness messbar gemacht wird, verändert sich die K...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 3.12 Von der Fähigkeit zur Zukunft

Capability Analytics und Fairness bilden die Brücke zur Antizipation. Wer versteht, welche Fähigkeiten eine Organisation stark machen und wie gerecht Systeme funktionieren, kann besser vorhersagen, wohin sich Arbeit entwickelt. Lernen und Fairness gehören zusammen. Ohne Gerechtigkeit kein Vertrauen, ohne Vertrauen kein Lernen. Antizipation baut auf dieser Basis auf. Sie ist d...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 1 Vom Rückspiegel zum Radar

Benchmarking war über Jahrzehnte das Symbol einer rationalen Managementkultur. Es versprach Objektivität, Vergleichbarkeit und Kontrolle – und machte auch die Personalarbeit messbar. Kennzahlen wie Cost per Hire oder Time to Fill wurden zu Ausweisen professioneller Steuerung. In einer Welt, die Stabilität kannte, war das logisch: Wer Kosten senken und Prozesse beschleunigen k...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 2.5 Transparenz als Ausgangspunkt für Erkenntnis

Wenn Transparenz als Kombination aus semantischer Klarheit, Kontextbewusstsein und Governance verstanden wird, wird sie zum Fundament organisationaler Lernfähigkeit. Sie liefert nicht nur Zahlen, sondern die Voraussetzungen, um aus Zahlen zu lernen. In diesem Verständnis kippt die Steuerungslogik: Der Zweck des Benchmarkings ist nicht mehr, eine Position zu verteidigen, sonde...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
HR-Intelligence: HR Benchma... / 3.1 Die neue Rolle von HR

Für HR-Fachleute bedeutet dieser Wandel einen Rollenwechsel. Sie werden zu Übersetzern zwischen Daten und Bedeutung. Früher bestand die Aufgabe darin, Prozesse zu standardisieren und Kennzahlen zu berichten. Heute besteht sie darin, Zusammenhänge zu verstehen und Einsichten zu vermitteln. Dazu braucht es neue Kompetenzen Datenverständnis – die Fähigkeit, Daten zu lesen, zu pr...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Aushilfen / 3.2 Kurzfristige Beschäftigung (§ 40a Abs. 1 EStG)

Der Arbeitslohn aus einer kurzfristigen Beschäftigung ist stets steuerpflichtig, kann aber unter bestimmten Voraussetzungen pauschal besteuert werden. Der Pauschsteuersatz beträgt nach § 40a Abs. 1 EStG in diesen Fällen 25 %. Die Voraussetzungen für eine kurzfristige Beschäftigung im Sinne des Steuerrechts unterscheiden sich grundlegend von den sozialversicherungsrechtlichen ...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Italien / 2.3.2 Keine Meldung

Bei bestimmten Tätigkeiten müssen keine Meldungen erfolgen. Hierzu zählen unter anderem Arbeitnehmer und Selbständige, die an geschäftlichen Besprechungen (u. a. Vertragsverhandlungen, Strategiebesprechungen, etc.) teilnehmen, wenn sie keine weiteren Dienstleistungen erbringen Arbeitnehmer, die an Vorträgen/Seminaren teilnehmen Arbeitnehmer, die auf Messen ausstellen bzw. an di...mehr