Fachbeiträge & Kommentare zu Kreislaufwirtschaft

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltige Geschäftsmodell... / 2.5 Cradle to Cradle – In Kreisläufen denken

Mehr Nachhaltigkeit bedeutet, die Lebensgrundlagen langfristig lebenswert zu erhalten, die Unternehmungen zukunftssicher zu gestalten und das menschliche Wohlergehen langfristig zu sichern und zu stärken. Es bedeutet, vermehrt Rohstoffe in den biologischen und technischen Kreisläufen von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis zur Nutzung und Verwertung zu bewahren und...mehr

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Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 8.4.6 Keine hoheitliche Betätigung

Rz. 402 Unabhängig von den Voraussetzungen des § 4 Abs. 1 KStG darf es sich bei der Tätigkeit der jPöR nicht um eine Tätigkeit handeln, die überwiegend der Ausübung der öffentlichen Gewalt dient.[1] Eine Tätigkeit, die der Ausübung der öffentlichen Gewalt dient, kann somit nie im Rahmen des Unternehmens ausgeübt werden, diese Leistungen sind in Ermangelung der Unternehmereig...mehr

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Bertram/Kessler/Müller, HGB... / 1 Überblick

Rz. 1 Auf europäischer Ebene wurden vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussion über die Verantwortung von Unt Regelungen einer Berichterstattung von Unt entwickelt, die das Vertrauen von Investoren sowie Verbrauchern in Unt stärken sollen, indem umfangreicher als bisher über nichtfinanzielle Aspekte unternehmerischen Handelns berichtet wird. Bezweckt wird, über neue Vor...mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
ESRS: Begriffsbestimmungen / Kreislaufwirtschaft

Ein Wirtschaftssystem, bei dem der Wert von Produkten, Materialien und anderen Ressourcen in der Wirtschaft so lange wie möglich erhalten bleibt und ihre effiziente Nutzung in Produktion und Verbrauch verbessert wird, wodurch die Auswirkungen ihrer Nutzung auf die Umwelt reduziert und das Abfallaufkommen sowie die Freisetzung gefährlicher Stoffe in allen Phasen ihres Lebensz...mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
ESRS: Begriffsbestimmungen / Grundsätze der Kreislaufwirtschaft

Die Grundsätze der europäischen Kreislaufwirtschaft sind: Gebrauchstauglichkeit, Wiederverwendbarkeit, Reparierbarkeit, Demontage, Wiederaufarbeitung oder Aufbereitung, Recycling, Rückführung in den biologischen Kreislauf, sonstige Möglichkeiten zur Optimierung der Produkt- und Materialnutzung.mehr

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§ 5 Vorbemerkungen zu ESRS E1 – E5

Überblick Die Kommentierung bezieht sich auf ESRS E1 bis ESRS E5 gem. der überarbeiteten Übersetzung der ESRS vom 9.8.2024. Zu den Auswirkungen der sog. "Omnibus-Initiative" sei auf § 1 Rz 16 verwiesen. Ergänzungen der Kommentierungen betreffen die EFRAG Q&A (Rz 2, 3), einen Hinweis auf die Entwurfsfassung von IG 4 zu Übergangsplänen (Rz 5), neue Studienerkenntnisse zur ESRS-...mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
§ 30 Europäische Standards ... / 3.4.2.7 "if applicable"-Ansatz

Rz. 85 Bei Anwendung des ESRS VSME ist im Vergleich zu den ESRS Set 1 keine Wesentlichkeitsanalyse erforderlich. Als eine deutliche Vereinfachung wird stattdessen der sog. "if applicable"-Ansatz zugrunde gelegt (ESRS VSME.13 und ESRS VSME.BC75 ff.). Mit der Ausweitung dieses (im Entwurf bereits für das Basic Module vorgesehenen) Ansatzes auf den gesamten ESRS VSME hat EFRAG ...mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
§ 30 Europäische Standards ... / 3.5.2 Basic Module

Rz. 89 Die ersten Angaben, die gem. B1 zu machen sind, betreffen die Grundlagen für die Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts. Dazu gehört die Angabe, ob Option A (nur Basic Module) oder Option B (Basic und Comprehensive Module) gewählt wurde, ob Angaben aufgrund von Vertraulichkeit ausgelassen wurden sowie ob der Bericht auf Einzel- oder Konzernebene erfolgt. Im Fall eines...mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
§ 1C Strategieanbindung der... / 2.1 Strategieklärung

Rz. 22 Zu Beginn der Strategieklärung empfiehlt es sich, zunächst ein grundlegendes Verständnis für die Logik der Transformation einer spezifischen Branche in Richtung Nachhaltigkeit zu schaffen.[1] Dies unterstützt die Bewertung der aktuellen strategischen Ausrichtung sowie die Ableitung strategischer Handlungsfelder und kann in drei Stufen erfolgen (Abb. 7 in Rz 24). Als Er...mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
§ 9 ESRS E4 – Biologische V... / 1.2 Abzudeckende Themen

Rz. 5 Tab. 1 zeigt die Nachhaltigkeitsaspekte, die bei der Wesentlichkeitsanalyse zu würdigen sind, inkl. der Themen, Unterthemen und Unter-Unterthemen für ESRS E4:mehr

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§ 30 Europäische Standards ... / 3.5.1 Angabepflichten im Überblick (mit Referenz zu ESRS Set 1)

Rz. 87 Hinweis Mit der Veröffentlichung der Empfehlung der EU-Kommission zur freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Juli 2025 wurde zugleich eine deutsche Sprachfassung bereitgestellt.[1] Die darin abweichend übersetzten Schlüsselbegriffe werden im Folgenden einmalig in eckigen Klammern angegeben. Sie entsprechen der offizi...mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
§ 6 ESRS E1 – Klimawandel / 2.3.2 Angabepflicht im Zusammenhang mit ESRS 2 SBM-3

Rz. 21 Das berichtspflichtige Unternehmen muss für jedes identifizierte wesentliche Klimarisiko darstellen, ob es das Risiko als physisches Risiko oder als Transitionsrisiko begreift. Alle weiteren Angaben dieser Angabepflicht sind vorbehaltlich wesentlicher identifizierter Klimarisiken zu tätigen. Praxis-Beispiel Nordex SE[1] "Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten klima...mehr

Beitrag aus ESRS-Kommentar
§ 9 ESRS E4 – Biologische V... / 1.1 Zielsetzung und Inhalt

Rz. 1 ESRS E4 adressiert Angabepflichten zu biologischer Vielfalt und Ökosystemen (biodiversity and ecosystems), was von besonderer Bedeutung ist, da nahezu die Hälfte des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) stark von einer intakten biologischen Vielfalt und gesunden Ökosystemen abhängt.[1] Es ist jedoch festzustellen, dass zahlreiche wirtschaftliche Aktivitäten Ökosystem...mehr

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Bertram/Kessler/Müller, Hau... / 5 CSRD-Umsetzungsgesetz: Änderungen

Hinweis Die Kommentierung basiert auf dem Regierungsentwurf eines CSRD-Umsetzungsgesetzes vom 3.9.2025.[1] Rz. 10 Aufgrund der Zielsetzung der Stärkung der Transparenz und Vergleichbarkeit der Unternehmensberichterstattung in puncto Nachhaltigkeit hat die EU die CSRD erlassen, die die bisherigen Vorgaben zur Nachhaltigkeitsberichterstattung erheblich erweitert und präzisiert....mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Bertram/Kessler/Müller, Hau... / 3.1 Grundlagen der ESRS

Rz. 8 Die durch die CSRD überarbeitete Bilanzrichtlinie (RL 2013/34/EU) verpflichtet nach der Umsetzung in nationales Recht bestimmte EU- und Drittstaatenunternehmen, zukünftig die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) anzuwenden.[1] Nach dem RegE CSRD-UmsG wird § 289c Abs. 6 Satz 1 HGB-E die verpflichtende Anwendung der ESRS als Rahmenwerk für die Nachhaltigkei...mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Bertram/Kessler/Müller, Hau... / 4 Angaben im Einzelnen (Abs. 3)

Rz. 4 Nach § 289c Abs. 3 HGB sind jeweils solche Angaben zu machen, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses, der Lage der KapG sowie der Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf die genannten Aspekte erforderlich sind, einschl. einer Beschreibung der verfolgten Konzepte, einschl. der von der KapG angewandten Due-Diligence-Prozesse (Nr. 1), der Ergebniss...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Verein und EU-Förderung – h... / 2.3.2 LIFE-Programm

Speziell für die Förderung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen wurde 1992 das LIFE-Programm der EU ins Leben gerufen. Im Rahmen des Programms werden Projekte gefördert, mit denen die EU-Umwelt- und -Klimapolitik umgesetzt und weiterentwickelt werden soll. Für die aktuelle Förderperiode (2021 bis 2027) stehen circa 5,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Mittel werden vorrang...mehr

Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
Prütting/Wegen/Weinreich, BGB - Kommentar, BGB Abkürzungsverzeichnis

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Beitrag aus Haufe Sustainability Office
ESRS G1: Detailbetrachtung ... / 3.2.3 Kennzahlen und Ziele

Die dritte Säule der Offenlegungspflichten umfasst insgesamt folgende drei Teilstandards, die sich auf die Festlegung, Steuerung und Überprüfung von Zielen, Indikatoren und Leistungskennzahlen im Bereich verantwortungsvoller Unternehmensführung beziehen: ESRS G1-4: Korruptions- oder Bestechungsfälle Der Teilstandard ESRS G1-4 verpflichtet Unternehmen zur Offenlegung konkreter ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 2.2 Der Zusammenhang zwischen Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft

Ein zukunftsorientierter Dekarbonisierungsansatz beschränkt sich nicht auf punktuelle technische Maßnahmen – vielmehr erfordert er eine ganzheitliche Betrachtung von Ressourcennutzung und Lebenszyklen. Die Kreislaufwirtschaft spielt hierbei eine zentrale Rolle: Wiederverwendung, Reparatur, Recycling und längere Produktlebenszyklen helfen, den Rohstoffverbrauch zu reduzieren ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 1.3 Politik als Hebel: Regulatorische Rahmenbedingungen

Die Dringlichkeit der Dekarbonisierung ist unbestritten – doch der Wandel hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft geschieht nicht automatisch. In der Realität erkennen viele Unternehmen die ökologischen und ökonomischen Vorteile nachhaltigen Wirtschaftens nicht sofort oder priorisieren kurzfristige Effizienzgewinne gegenüber langfristiger Resilienz. Hier kommt die Politik ins...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 3.2 Die zentralen Schritte auf dem Weg zur Klimaneutralität (im Überblick)

Der Weg zur Klimaneutralität beginnt mit einer umfassenden Ausgangsanalyse, in der die aktuellen CO2-Emissionen aus Produktion, Energieverbrauch, Fuhrpark und logistischen Abläufen erfasst werden. Dabei werden auch die relevanten Standorte – wie Produktionswerke, Lager und Vertriebszentren – systematisch betrachtet. Auf dieser Basis werden die Systemgrenzen definiert, meist ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 2.1 Was bedeutet Dekarbonisierung – und warum ist sie so entscheidend?

Wichtig Was bedeutet Dekarbonisierung? Dekarbonisierung bezeichnet den gezielten Prozess der Reduktion von CO2-Emissionen in Wirtschaft und Gesellschaft mit dem Ziel, langfristig eine klimaneutrale Zukunft zu erreichen. Sie gilt als zentrales Element der globalen Nachhaltigkeitstransformation – und wird von zahlreichen Studien, wie etwa vom Fraunhofer-Institut für System- und...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 4.3.1 Verfügbarkeit und Qualität von Daten – Grundlage für verlässliche CO2-Bilanzen

Die Erhebung und Bewertung von Daten ist der erste und entscheidende Schritt für jede belastbare CO2-Bilanzierung. Eine strukturierte Datenverfügbarkeit bildet die Grundlage für fundiertes Emissionsmanagement, wirksame Energieeffizienzmaßnahmen und die Erfüllung regulatorischer Anforderungen – etwa im Rahmen der EU-Taxonomie, der CSRD oder nationaler Förderprogramme. Bestands...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Verordnung (EU) 2023/1542 – Batterieverordnung

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Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
Prütting/Gehrlein, ZPO - Kommentar, ZPO Abkürzungsverzeichnis

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Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 4.7 SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster

Der erste Schritt für KMU zu SDG 12 liegt darin, sich überhaupt dem Thema der Nachhaltigkeit zu widmen. Weitere Schritte beinhalten die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichtes sowie die Berücksichtigung der SDGs in den unternehmensinternen Prozessen. Hersteller, Importeure und Händler können besonders hohen Einfluss auf dieses Nachhaltigkeitsziel nehmen. Wichtige Bausteine...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltigkeit in KMU: Die ... / 3.1 Recherche und Erfassung

Für eine fundierte Analyse der Lieferkette empfiehlt es sich, die den eigenen Produkten und Dienstleistungen in der Wertschöpfung vor- und nachgelagerten Lieferkettenstufen zu identifizieren. Dafür müssen die Produkte, Tätigkeiten oder Dienstleistungen der direkten Lieferanten sowie der Unterlieferanten erfasst werden. Vier Fragen sind dabei zu beantworten: Was sind die vor- ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
ESRS E1: Detailbetrachtung ... / Zusammenfassung

Überblick Der ESRS E1 fordert Unternehmen auf, Strategien, Ziele und Maßnahmen zu Klimaschutz und -anpassung offenzulegen. Schwerpunkt ist die Reduktion von Treibhausgasemissionen (Scope 1-3). Der Einkauf trägt maßgeblich zur Umsetzung klimabezogener Strategien bei: von emissionsarmen Materialien über klimafreundliche Lieferketten bis hin zu CO2-Bepreisung. Der Text analysie...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
ESRS E1: Detailbetrachtung ... / 2 Einordnung des ESRS E1 in die Gesamtheit der ESRS

Die ESRS bilden das zentrale Berichtsrahmenwerk im Kontext der CSRD. Sie konkretisieren die in der CSRD verankerten Offenlegungspflichten und strukturieren die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen entlang der drei bekannten Dimensionen: Environment (E), Social (S) und Governance (G). Insgesamt umfasst das ESRS-Rahmenwerk derzeit zwölf sektorübergreifende Standard...mehr

Kommentar aus Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen
Anzinger/Oser/Schlotter, Re... / 2. Tatgegenstände, Tatmittel

Rz. 98 [Autor/Zitation] § 242 Abs. 1 Satz 1 verlangt, dass ein Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes eine Eröffnungsbilanz als einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluss aufzustellen hat. Auf die Eröffnungsbilanz sind die für die Bilanz als Teil des JA geltenden Vorschriften anzuwenden; mit ihr beginnt die laufende Buchführung und si...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Organisation des Nachhaltig... / 12.4 Operations

Kunden, Investoren und andere Stakeholder fordern verstärkt von Unternehmen nachhaltige Unternehmenspraktiken. Bspw. haben Kunden höhere Anforderungen an die Qualität, Liefergeschwindigkeit und auch die Verantwortung des Unternehmens gegenüber der Umwelt. Darüber hinaus sorgen sich ändernde kulturelle sowie rechtliche Standards dafür, dass sich Unternehmen verstärkt über die...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
E-Mobilität: Rahmenbedingun... / 1.1.1 Zielsetzungen auf EU-Ebene

Kyoto-Protokoll Im Kyoto-Protokoll verpflichteten sich die Industriestaaten dazu, die Emissionen von 6 Treibhausgasen in der 1. Verpflichtungsperiode von 2008 bis 2012 um mindestens 5 % gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken. Das Minderungsziel Deutschlands lag bei 21 %. Nach der 1. Kyoto-Verpflichtungsperiode hatte Deutschland seine Emissionen um durchschnittlich 23,6 % geg...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Die Aktualität der Klimakrise / 3 Leitplanken für Auswege aus der Klimakrise

Für mich als seit 1991 auf dem Sektor des betrieblichen Umweltschutzes tätigen Insider ist eine Tatsache besonders frustrierend: Seit 40 Jahren liegen die Fakten auf dem Tisch. Im Jahr 1986 erschien der Spiegel mit der Schlagzeile "Die Klima-Katastrophe" und einem Titelbild, das den Kölner Dom im Wasser abbildete, womit zumindest in Deutschland die mediale Diskussion des The...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Unternehmen und ihre wesent... / 2 Gute Gründe, ein Unternehmen klimaneutral zu gestalten

Stellen Sie sich vor, sie könnten ihren Kunden oder ihren begehrten Bewerbern gegenüber nicht nur behaupten, sondern belegen, dass Ihr eigenes Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität ist oder deutlich klimafreundlicher agiert als Ihre Marktbegleiter. Wäre das nicht auch in ihrer Branche ein erheblicher Wettbewerbsvorteil? Unternehmen können sich für Kunden, die klimaneut...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / Zusammenfassung

Alle Unternehmen, die eine wirksame Klimastrategie implementieren möchten, müssen nicht nur "einfach mal gewisse Anstrengungen machen", sondern wirklich zu massiven Veränderungen bereit sein, um irgendwann nach einem langen Weg Klimaneutralität zu erreichen. Technische Veränderungen und oft auch tiefgreifende Umstellungen spielen dabei die zentrale Rolle. Dieses Kapitel beleu...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutrale Unternehmen s... / 4.2 Markt für freiwillige Klimakompensation (engl. Voluntary Carbon Market "VCM")

Neben diesem regulierten Emissionshandel, der entweder auf dem europäischen ETS oder auf dem nEHS basiert und der ein sehr wirksames Instrument zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen ist, gibt es auch einen freiwilligen Kohlenstoffmarkt, der auf individuellen Initiativen von Institutionen, Einzelpersonen oder Unternehmen fußt, die keine staatliche Freigabe benötigen. Das ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutralität im gesells... / 4.2 Perspektiven klimafreundlicher Zementherstellung

Auch die Zementindustrie steht aufgrund ihres hohen CO2-Fußabdrucks vor besonderen Herausforderungen beim Klimaschutz. Die Produktion von Zement verursacht etwa 7 bis 8 Prozent der globalen CO2-Emissionen – wenn die weltweite Zementindustrie ein Staat wäre, würde sie mit ihren Treibhausgasemissionen an dritter Stelle weltweit stehen, direkt hinter China und den USA. Indien s...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Innovation und Produktmanag... / 6 Kreislaufprozess aller Produkte inklusive R-Modelle

Die Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, die Probleme der Wegwerfgesellschaft durch das Erhalten von Produkten in Nutzungskreisläufen mittels Teilen, Wiederverwenden, Reparieren, Wiederaufbereiten und Recycling zu lösen. Produkte und Ressourcen werden maximal genutzt, um ihren Wert zu bewahren und die Nutzung von Ressourcen nachhaltiger zu gestalten. Produktkreisläufe: Teilen ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Innovation und Produktmanag... / 2.2 Die Erläuterungen

Kreislaufprozess aller Produkte inklusive R-Modelle: Im Rahmen der Nachhaltigkeit nimmt die Kreislaufwirtschaft eine bedeutende Stellung ein. Anstelle des linearen Produktlebenszyklus von Herstellung, Nutzung und Entsorgung wird zunehmend versucht, den Kreislauf zu schließen. Ein Produkt wird über den Verkaufsabschluss hinaus begleitet. Die Kreislaufwirtschaft betrachtet den...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Innovation und Produktmanag... / 3.1 Die Ökodesign-Verordnung

Mit der Ökodesign-Verordnung wird in der EU das Konzept der umweltgerechten Gestaltung (Eco-Design oder Ökodesign) von Produkten umgesetzt. Ziel ist, die Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz von bestimmten Produkten über deren gesamten Lebenszyklus hinweg zu optimieren. Nachhaltigkeit soll damit schon im Design von Produkten angelegt werden, ressourcenschonende Materia...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Innovation und Produktmanag... / 1 Herausforderungen und Rahmenbedingungen im Bereich Innovation

Herausforderungen Innovationen verfolgen keinen Selbstzweck: Sie müssen eine messbare und nachhaltige Wirkung erzielen und sollten nicht nur darauf abzielen, interne Ziele zu erreichen, sondern auch einen nachhaltigen positiven Einfluss auf die Umwelt, die Gemeinschaft und die Kundenzufriedenheit haben. Der Fokus liegt auf Veränderungen, die die Wirkung des Unternehmens auf s...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
CO2-Accounting / 7.2 Auswirkungen des CO2-Accountings

CO2-Accounting kann signifikante Auswirkungen auf die Geschäftsfelder, Produktgruppen und Produkte eines Unternehmens haben, z. B.: Geschäftsfelder: Identifizierung emissionsintensiver Bereiche und Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung. Anpassung der Geschäftsstrategie zur Nutzung nachhaltigerer Praktiken und Technologien. Produktgruppen: Ermittlung des CO2-Fußabdrucks verschied...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Das Sustainability-Toolbook... / 5.2 Der Begriff Triple Bottom Line – PPP = People + Planet + Profit

PPP (People, Planet, Profit) ist ein Konzept, das die gleichzeitige Berücksichtigung von sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Faktoren in unternehmerischen Entscheidungen und Geschäftspraktiken betont. Es legt Wert darauf, dass Unternehmen nicht nur Gewinne erzielen, sondern auch die Bedürfnisse von Menschen (People) respektieren, die Umwelt schützen (Planet) und lang...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Sustainable Transformation / 6.3.4 Tools im Lean Start-up

In jeder Iteration wird mindestens eine Hypothese in einem Experiment getestet. Die Vielfalt der Methoden und Tools, die genutzt werden können, ist groß. Die Auswahl hängt von den Lernzielen ab. Die ganze Palette der Design Thinking Tools kann auch im Lean Start-up angewendet werden. Hinzukommen aber noch die eher datengetriebenen Tools. Kundenbedürfnisse erfassen: Benutzerinte...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltige Geschäftsmodelle / 4 Innovations-Ökosystem

Die Bedeutung von Geschäftsmodell- und Ökosystem-Innovationen im Bereich der Nachhaltigkeit steigt. Um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, reichen oftmals alleinige Verbesserungen des Angebots nicht aus. Studien zeigen, dass Unternehmen ihre Geschäftsmodelle durch Innovationen nachhaltiger und zirkulärer gestalten und zunehmend in Ökosystemen denken. Innovationen werden d...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Stakeholdermanagement / 6 Besondere Anforderungen von Investoren und Geldgebern an Unternehmen

Investoren und Geldgeber haben spezifische Anforderungen an Unternehmen, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Diese Anforderungen haben sich in den letzten Jahren deutlich verstärkt, da das Bewusstsein für ökologische, soziale und Governance-Fragen (ESG) gestiegen ist. Hier sind einige der wichtigsten Anforderungen: Transparenz und Berichterstattung: Investoren erwarten von Untern...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltiges Supply Chain M... / Zusammenfassung

Überblick Zu Beginn des Kapitels wird aufgezeigt, wie die Lieferkette als bedeutender Hebel für die Umsetzung von ESG-Strategien dient, besonders durch die Integration der Kreislaufwirtschaft. Die Herausforderungen und Chancen, die mit der Erhebung und Verifizierung von Nachhaltigkeitsdaten aus der Lieferkette verbunden sind, werden ebenso erörtert. Wichtige regulatorische E...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Sustainable Transformation / 6.3.1 Was ist ein Sustainable Lean Start-up

Eric Ries prägte 2009 den Ansatz des "Lean Startup", der auf ähnlichen Prinzipien wie das Lean Manufacturing beruht. Der Ausdruck "lean" steht hierbei für "schlank" und zielt im Innovationskontext darauf ab, auf schnelle und kosteneffiziente Weise zu evaluieren, ob ein neues Produkt am Markt erfolgreich sein kann. Im Kern ist Sustainable Lean Startup eine Methodik zur Entwick...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Nachhaltige Geschäftsmodelle / 3.3 Ziele und Sollzustand definieren

Gemeinsam mit den wichtigsten Stakeholdern werden die Ziele an das neue Geschäftsmodell und die Kriterien festgelegt, welche zur Beurteilung der Lösungen (Geschäftsmodel-Varianten) benutzt werden sollten. Idealerweise können spezifische, messbare Nachhaltigkeitsziele (z. B. CO2-Reduktion, Abfallreduktion) abgeleitet werden. Die Anforderungen aus der Regulatorik (z. B. Taxonom...mehr