Fachbeiträge & Kommentare zu Kostenrechnung

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Kostenrechnung: Fehler der ... / 1.3 Fehlendes Verständnis

Schlimmer noch als versehentlich falsche Kontierungen sind Fehler, die aus dem fehlenden Verständnis der Kontierenden entstehen. Kennt ein Mitarbeiter nicht den Unterschied zwischen Kosten und aktivierungsfähigen Aufwendungen, wird er bei der Zuordnung des entsprechenden Betrages zu einem Kostenkonto bzw. zu einem Aktivierungsprojekt Fehler machen. Wenn den Lagermitarbeitern...mehr

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Kostenrechnung: Fehler der ... / 8 Suchstrategie 5: Belege

Die zumindest stichprobenartige Kontrolle der den Buchungen in der Finanzbuchhaltung zu Grunde liegenden Belege ist schon im laufenden Jahr eine gute Idee. Der Kostenrechner prüft dann vor allem die meist handschriftlich notierte Kontierung, die Zuordnung zu Kostenart, Kostenträger oder Kostenstelle. Im Rahmen einer systematischen Fehlersuche gehört die Prüfung der internen ...mehr

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Kostenrechnung: Fehler der ... / 4 Suchstrategie 1: Periodenvergleiche

Die größte Chance für das Auffinden von Fehlerwerten in einer Auswertung bestehen dann, wenn die zu untersuchenden Werte mit anderen verglichen werden können. Viele Kostenarten verhalten sich in den einzelnen Perioden eines Jahres ähnlich bzw. mit einer erklärbaren Abweichung zu den anderen Perioden des Jahres. So sind oft im Umsatz Saisonverläufe erkennbar. Fallen Werte her...mehr

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Kostenrechnung: Fehler der ... / 6 Suchstrategie 3: Durchschnitte

Viele Kosten- und Leistungswerte schwanken sehr stark. Gibt es keine Plandaten, die diese Schwankungen berücksichtigen, sind unberechtigte Abweichungen nur schwer zu erkennen. Hier kann man auf Durchschnitte zurückgreifen. Berechnet für verschiedene Perioden, ergeben sie ausreichende Vergleichsmöglichkeiten, um viele Fehler zu erkennen: In Durchschnitten dürfen nur zwei Werte...mehr

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Kostenrechnung: Fehler der ... / 6.2 Durchschnitte von Verbräuchen

Kosten entstehen durch den Verbrauch von Materialien und Leistungen. Wird dieser auf eine Basiseinheit (z. B. die Zeit oder die Anzahl der Produkte) bezogen, können daraus Schlüsse über das Verhalten der Kosten gezogen werden. Abweichungen vom schlüssigen Verhalten ergeben Hinweise auf mögliche Fehler. Beliebte Durchschnittsverbräuche sind: Verbrauch von Energie pro Zeiteinhe...mehr

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Kostenrechnung: Fehler der ... / 8.1 Externe Buchungsbelege sind Eingangsrechnungen

Eingangsrechnungen werden in der Regel intern von den Mitarbeitern mit Vermerken versehen und werden dann zu Buchungsbelegen. Hier wird also festgelegt, wie die Zuordnung zu Kostenträgern und Kostenstellen erfolgen soll. Hier wird also die Grundlage für viele Fehler gelegt. Darum erscheint es sinnvoll, hier auch nach Fehlern zu suchen. Dies sollte systematisch geschehen. Dab...mehr

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Kostenrechnung: Fehler der ... / 7 Suchstrategie 4: Experten

Nicht immer lassen sich die Zahlen so aufbereiten, dass Fehler allein durch die vorhandenen Abweichungen auffallen. Nicht immer hat der Kostenrechner die notwendige Erfahrung mit den Bedingungen, unter denen Kosten im Unternehmen entstehen. Dadurch wird die Fehlersuche erschwert und zu einer Aufgabe, die den Experten übertragen werden kann. Diejenigen, die vor Ort täglich mi...mehr

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Kostenrechnung: Fehler der ... / 8.3 Material richtig zuordnen über Materialentnahmescheine

Der zweite interne Beleg ist der Materialentnahmeschein, über den die Zuordnung von Materialien und Stoffen zu Kostenträgern oder Kostenstellen erfolgt. Viele Unternehmen nutzen für die Buchung in der Materialwirtschaft entsprechende Software, die digitale Entnahmescheine erzeugt. Diese können auch digital untersucht werden, um Fehler festzustellen: Lassen Sie sich die Lagerb...mehr

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Kostenrechnung: Fehler der ... / 6.1 Durchschnitte pro Mitarbeiter

Die Anzahl der Mitarbeiter ist für viele Kosten- und Leistungsdaten ausschlaggebend. Je höher die Anzahl, desto höher z. B. die Personalkosten oder desto höher die Produktionsmenge. Personalkosten im Durchschnitt Die Zeitreihe des durchschnittlichen Pro-Kopf-Verdienstes im Unternehmen gibt Auskunft über die Entwicklung der Personalkosten. Fehlbuchungen werden z. B. erkannt, w...mehr

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Kostenrechnung: Fehler der ... / 6.3 Leistungskennzahlen

Viele der oben beschriebenen Durchschnitte beziehen sich bereits auf die Leistung des Unternehmens, einzelner Kostenstellen oder einzelner Maschinen. Mit der Leistung verbunden sind Verbräuche, sodass sich ein guter Verlauf zum Vergleich der zeitlichen Daten errechnen lässt. Leistung ist in diesem Fall nicht nur Absatz oder Umsatz. Auch das Ergebnis einer Kostenstelle (gelei...mehr

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Kostenrechnung: Fehler der ... / 8.2 Interne Personalbelege sind eine beliebte Fehlerquelle

Belege, auf denen die Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten für bestimmte Kostenstellen, Projekte oder Kostenträger aufschreiben, werden meist von diesen manuell gefüllt. Immer wieder finden sich Belege, die erst Tage später ausgefüllt werden. Oder die Mitarbeiter sind nicht richtig informiert darüber, was notiert werden soll oder wofür sie gerade arbeiten. Prüfen Sie, ob der Mitarb...mehr

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Kostenrechnung: Fehler der ... / 9 Suchstrategie 6: Verursacher

Bei dieser Vorgehensweise versucht man, die Kosten logisch über die Verursacher zu prüfen. Dabei werden die Kosten in den Stellen und Kostenträgern mit den Verursachern verglichen. Weichen die erwarteten Kosten von den gebuchten Kosten erheblich ab, liegt der Verdacht auf einen Fehler nahe. Einige Beispiele aus der Praxis Die Fahrzeugkosten einer Kostenstelle stehen in einem ...mehr

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Kostenrechnung: Fehler der ... / 5 Suchstrategie 2: Planabweichungen

Die Suchstrategie über die Vorjahres- oder Monatszahlen eignet sich gut für globale Werte und statische Situationen. In dynamischen Unternehmen verändern sich vor allem die Kostenpositionen in der Kostenstellenrechnung und damit auch die Daten der Kostenträgerrechnung sehr schnell. Abweichungen zu den Vormonaten oder zum Vorjahr sind dabei die Regel. Diese Werte eignen sich ...mehr

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Gemeinkostencontrolling: Ra... / Literaturtipps

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Kostentransparenz und Effiz... / 3.2 Geschäftsprozesse als Basis der Kostentransparenz

Erweiterte Definition von Geschäftsprozess Mithilfe des Blackbox-Ansatzes sind autonome sowie klar voneinander abgegrenzte Prozesskaskaden entstanden.[1] Diesen lassen sich alle notwendigen Ressourcen und Informationen zuordnen, die für die Auftragserstellung erforderlich sind. In diesem Licht muss die oftmals in Literatur und Praxis anzutreffende Geschäftsprozessdefinition, ...mehr

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Grundlagen und Konzepte des... / Literaturtipps

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Kostentransparenz und Effiz... / 3.4 Vergleich der beiden Kostenrechnungsverfahren

Differenzierte Kostenstellen für Prozesskaskaden Durch die Verrechnung der Kosten nach dem Beanspruchungsprinzip konnten die Zuschlagssätze drastisch reduziert werden, da für einen Großteil der anfallenden Prozesskosten Produktbezug hergestellt werden konnte. Z. B. sank dadurch der Fertigungsgemeinkostenzuschlag von 180 % auf 13,7 %. Durch die Einführung der 2. und 3. Prozess...mehr

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Gemeinkostencontrolling: Ra... / 2.4 Instrumente

Für das Gemeinkostencontrolling ist eine Reihe von Instrumenten nutzbar. Dazu zählt die traditionelle Kostenrechnung, innerhalb derer die (kostenträgerbezogenen) Gemeinkosten in der Kostenartenrechnung erfasst, dann innerhalb der Kostenstellenrechnung Kostenstellen zugeordnet, zwischen diesen verrechnet sowie für die Kostenträgerrechnung aufbereitet und schließlich den Kosten...mehr

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ICV Ideenwerkstatt Dream-Ca... / 4.3.5 Anforderungskriterien für die Transformation zur Servitization

Mithilfe der Transformation zur Servitization können somit neue Gewinnpotenziale erschlossen werden, während die Skalierbarkeit und Standardisierbarkeit von serviceorientierten Geschäftsmodellen Effizienzen schaffen. Diese Potenziale können jedoch nur ausgeschöpft werden, wenn Prozesse innerhalb des Unternehmens und insbesondere im Bereich des Controllings sowie der Kosten- ...mehr

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Break-Even-Analyse: Unsiche... / 6 Literaturhinweise

Armstrong, Findings from evidence-based forecasting: Methods for reducing forecast error, International Journal of Forecasting, 3/2006, S. 583–598. Coenenberg/Fischer/Günther, Kostenrechnung und Kostenanalyse, 8. Aufl. 2012. Ewert/Wagenhofer, Interne Unternehmensrechnung, 8. Aufl. 2014. Friedl/Hofmann/Pedell, Kostenrechnung. Eine entscheidungsorientierte Einführung, 2. Aufl. 20...mehr

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Kostentransparenz und Effiz... / 3.3.2 Umsetzung im Praxisbeispiel

Differenzierte Kostenstellen für Prozesssegmente Auch der Maschinenbauer detaillierte die Prozesskaskaden in Teilprozesse sowie in die entsprechenden Werteflüsse. Insbesondere die Unterscheidung der Prozesssegmente "Auftragsabwickler" und "Lösungslieferant" versetzte das Unternehmen in die Lage, die beiden Geschäftsfälle – Katalogprodukt und kundenindividuelle Lösung – kosten...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kostentransparenz und Effiz... / 4.2.2 Abweichungsanalyse im Praxisbeispiel

Beim Maschinenbauer wurde das laufende Jahr auf Basis der Istdaten des Vorjahres geplant. Anstelle der aufwendigen (und oft missbrauchten) Stundenverrechnung entschied das Unternehmen, nur die Anzahl der kundenindividuellen Lösungen im Lösungsengineering (Typ C) zu verwenden. Der Soll-Ist-Vergleich bzw. die Abweichungsanalyse für den Monat März ergab folgendes Bild: Insgesam...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kostentransparenz und Effiz... / Zusammenfassung

Überblick Wo prozentuale Zuschlagskalkulationen wenig zur Kostentransparenz beitragen, setzt die Prozesskostenrechnung an. Insbesondere bei hohen Gemeinkostenanteilen ist eine Kostenzuweisung nach der effektiven Beanspruchung zweckmäßiger als die Zuschlagskalkulation. Die hier vorgestellte Prozesskostenrechnung verwendet die klassischen Instrumentarien der Kostenrechnung. Sie...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gemeinkostenoptimierung: Er... / Literaturtipps

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Beitrag aus Finance Office Professional
ICV Ideenwerkstatt Dream-Ca... / 4.3.6 Handlungsempfehlungen für die Ausgestaltung der Kosten- und Erlösrechnung

Auf Grundlage der Chancen-Risiken-Abwägung und der in Abb. 20 identifizierten Fragen im Zusammenhang mit der Servitization lassen sich Handlungsempfehlungen für das Controlling ableiten. So bedingt die Erweiterung des Leistungsumfangs des Unternehmens vom reinen Produktgeschäft auf Produkt-Service-Systeme[1] eine Anpassung des Geschäftsmodells. Dies erfordert die Neuausricht...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gemeinkostencontrolling: Ra... / 4 Prozesskostencontrolling

Prozesskosten als Objekt des Gemeinkostencontrollings Prozesskosten stellen die Kosten dar, die durch die Ausführung von Prozessen in Unternehmen verursacht werden. Mit Ausnahme weniger Fertigungsprozesse und der bei diesen anfallenden Einzelkosten (Materialkosten, Fertigungslöhne) handelt es sich bei ihnen um Gemeinkosten. Die Bedeutung von Prozessen für die Gemeinkosten und...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kennzahlen des Produktionsc... / 4 Literaturhinweise

Franz, Kennzahlen für das Produktionsmanagement, in Corsten/Friedl (Hrsg.), Einführung in das Produktionscontrolling, 1999. Joos, Controlling, Kostenrechnung und Kostenmanagement, 2014. Joos, Plankostenrechnung als Instrument des Produktionscontrollings, in Klein/Schnell (Hrsg.), Controlling-Instrumente in der Produktion, 2012, S. 63–86. Koch, OEE für das Produktionsteam, 2008....mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
ICV Ideenwerkstatt Dream-Ca... / 4.3.1 Der Übergang zur Servitization hat Folgen für die Kosten- und Erlösrechnung

Diesen Chancen stehen jedoch auch Herausforderungen gegenüber, die insbesondere auf der Notwendigkeit zur Veränderung des Controllings als Reaktion auf diese neuen Geschäftsmodelle basieren. Dies betrifft speziell die Kostenrechnung, da die Einführung von Produkt-Service-Systemen, wie in den Schritten 1 und 2 des Servitization Wachstumsmodells (s. Abb. 2) skizziert, die Bere...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Betriebsabrechnungsbogen / Zusammenfassung

Begriff Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) ist ein weit verbreitetes und wichtiges Instrument der Kostenrechnung und wird vor allem von produzierenden Unternehmen aller Größen angewandt. Er dient dazu, die Gemeinkosten eines Unternehmens zunächst auf Kostenstellen und dann anteilig auf die Kostenträger zu verteilen. Die Einzelkosten werden den Kostenträgern weiterhin direkt ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kostentransparenz und Effiz... / 3.3 Fit von Prozess- und Wertfluss entscheidend für Aussagekraft

3.3.1 Plankostensätze als Basis für die prozessorientierte Kostenrechnung Kostenstellensatz als Teilprozesskosten Auf Basis dieser Prozessabgrenzung kann anschließend mit dem Innenausbau – der weiteren Detaillierung der Prozesse in Teilprozesse – begonnen werden. Jeder Teilprozess führt in der betrieblichen Praxis zu Ressourceneinsatz, wie etwa Maschinenzeiten, Arbeitsstunden ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Maschinelles Lernen: Chance... / 4 Ein Vorgehensmodell: Predictive Analytics

Predictive Analytics ist kein monolithischer Baustein in Form einer einfach zu aktivierenden Funktion, sondern selbst ein Prozess. Der Standard CRISP-DM (Cross Industry Standard Process for Data Mining) skizziert ein mögliches Vorgehensmodell.[1] Beim CRISP-DM handelt es sich um einen Ansatz, Predictive Analytics in klar abgegrenzte Prozessschritte zu strukturieren.[2] Es ze...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Produktionscontrolling: Sel... / 5 Literaturhinweise

Kinkel, Erfolgsfaktor Standortplanung, 2009. Nebel, Produktionswirtschaft, 2011. Schmidt, Kostenrechnung, 7. Aufl. 2014. Weber/Schäffer, Einführung in das Controlling, 15. Aufl. 2016. Wöhe/Döring, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, 26. Aufl. 2016.mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
AGS 04/2024, Einwendungen g... / IV. Bedeutung für die Praxis

Der Entscheidung ist zuzustimmen. Hinsichtlich der Formerfordernisse im Zusammenhang mit Gerichtskostenrechnungen wird in der Praxis immer wieder Einiges durcheinandergebracht. Es muss nämlich unterschieden werden zwischen dem Gerichtskostenansatz einerseits und der auf diesem Ansatz basierenden Zahlungsaufforderung an den Kostenschuldner andererseits. 1. Gerichtskostenansatz...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kostentransparenz und Effiz... / 1 Steigende Ansprüche an die betriebliche Leistungs- und Kostentransparenz

Erschwerte Unternehmenssteuerung wegen Komplexität Kaum ein Unternehmen kann sich heute noch dem Verlangen der Kunden nach neuen kundenspezifischen Lösungen und zusätzlichen Dienstleistungen entziehen. Um sich im Wettbewerb hervorzuheben, müssen diese Leistungen kostengünstiger, schneller, qualitativ besser und bedarfsgerechter als von der Konkurrenz hergestellt werden. Um da...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Maschinenstundensatzrechnung / Einführung

Der Maschinenstundensatz ist der Wert an Fertigungsgemeinkosten, der sich aus der Division der Summe der Gemeinkosten der Maschine mit der Laufzeit dieser Maschine ergibt. Mit der Ermittlung von Maschinenstundensätzen wird die Kostenrechnung genauer, Schwankungen der Istkosten können durch das Zugrundelegen von Plankosten aufgefangen werden.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kostentransparenz und Effiz... / 4.2.1 Abweichungsanalyse auf Basis der Kostenstellen und Kostenträgerrechnung

Mit den Verrechnungspreisverfahren allein werden Ursachen und Hebel für Performanceoptimierungen noch nicht ausreichend bestimmt. Die Analyse der Plan-Ist-Abweichungen dient der Identifikation der Kostendifferenzen und der Aufdeckung von Optimierungspotenzialen im Wertschöpfungsverbund bzw. Geschäftsprozess. Dabei werden Istwerte den Planwerten gegenübergestellt und auf die ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Maschinelles Lernen: Chance... / 1 Maschinelles Lernen und Kostenmanagement: Status Quo

Das Kostenmanagement und insbesondere die Kostenplanung sind etablierte Fachgebiete mit wenigen Veränderungen in den letzten Jahren. Obwohl verbreitete Probleme wie bspw. schlechte Plan- und Steuerbarkeit von Gemeinkosten in indirekten Bereichen nicht gelöst sind, scheint es, dass man sich mit dem Status Quo abgefunden hat. Gemeinkosten werden in Ermangelung der Erkenntnis o...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Das IGC Controlling-Prozess... / 3.12.1 Unterstützung der Wertschöpfungskette

Themenfelder Funktionscontrolling bedeutet das Controlling einzelner Funktionen der betrieblichen Wertschöpfungskette, unabhängig davon, ob es sich um Primäraktivitäten wie z. B. F&E, Produktion, Vertrieb oder um Unterstützungsaktivitäten wie z. B. Personal und IT handelt (vgl. dazu auch Abschnitt 2.5). Grundsätzlich werden im Funktionscontrolling die zuvor dargestellten Con...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Dienstleistungskalkulation:... / 4 Auftragsnachbetrachtung und Verbesserung künftiger Kalkulationen

Speziell in der Angebotsphase herrscht oft große Unsicherheit bezüglich des richtigen Ansatzes von Stunden: Wurden zu viel oder eher zu wenig Stunden berechnet? Gibt es Möglichkeiten, es bei künftigen Kalkulationen besser zu machen? Welche Knackpunkte haben sich in Kundengesprächen ergeben? Wurden nachträgliche Änderungswünsche geäußert? Gab es unvorhersehbare Arbeiten/Zeiten? Kon...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Projektkalkulation: So führ... / 4.4 Strukturierte Projektnachbetrachtung

Es ist für jedes Unternehmen zumindest bei größeren und wichtigen Projekten unabdingbar, nach Projektende eine Nachbetrachtung durchzuführen. Sie hat die Feststellung zum Ziel, welche Dinge gut gelaufen sind und bei welchen Sachverhalten Verbesserungsbedarf besteht. Für Zwecke der Nachkalkulation kann nach Projektende zunächst das Blatt Kalkulation genutzt werden. Hier werde...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Umsatzkostenverfahren / Zusammenfassung

Begriff Der Erfolg eines Unternehmens am Markt kann von Periode zu Periode erheblich schwanken. Der Umfang der betrieblichen Leistung, also die Produktion, muss davon nicht unbedingt abhängen. Ein Vergleich der Erlöse am Markt mit den Kosten der Produktion, ohne Berücksichtigung einer eventuellen Bestandsveränderung, liefert daher ein falsches Bild. In der Kostenrechnung wir...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Materialkostensenkung: Betr... / 1.1 Preiskomponente

Zu kurz gedacht ist die Annahme, die Materialkosten hängen nur von den Einkaufspreisen ab und seien deshalb alleinige Verantwortung des Einkaufs. Der für den Produktionsfaktor Material zu bezahlende Preis ist das Ergebnis vieler Anforderungen, die sich wiederum in den bestimmenden Unternehmensbereichen bilden. Hinzu kommen die Marktsituation, z.B. wenn Rohstoffe an den Börse...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
AGS 04/2024, Einwendungen g... / I. Sachverhalt

Der BGH hatte durch Beschl. v. 1.3.2023 die Rechtsbeschwerde des Beklagten gegen einen Beschluss des LG Augsburg auf dessen Kosten als unzulässig verworfen. Die hiergegen gerichtete Anhörungsrüge hat der BGH durch Beschl. v. 4.7.2023 ebenfalls als unzulässig verworfen. Unter dem 10.8.2023 hat die Kostenstelle des BGH für die Verwerfung der Anhörungsrüge gegen den Beklagten g...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
AGS 04/2024, Einwendungen g... / III. Form der Zahlungsaufforderung

Der Kostenansatz ist dem Beklagten nach den weiteren Ausführungen des BGH auch ordnungsgemäß zugestellt worden. Gem. § 25 Abs. 2 S. 3 KostVfg i.V.m. dem Erlass des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz v. 6.3.2014 (Az.: RB 5-5607-R3 131/2014) würden nämlich Kostenanforderungen, die – wie es hier der Fall war – automationsgestützt erstellt worden seien, wede...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
ICV Ideenwerkstatt Dream-Ca... / 4.3.2 Die Servitization stellt neue Kostenarten in den Fokus

In vielen produktzentrierten Unternehmen orientiert sich die angewandte klassische Kosten- und Erlösrechnung an der industriellen Produktion, bei der die Einzelkosten den Kern der Kostenbewertung darstellen. Diese klassischen Verfahren zur Kosten- und Erlösrechnung sind jedoch nicht auf Dienstleistungen anzuwenden, da hier die Aktivität der Serviceerbringung im Mittelpunkt d...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Break-Even-Analyse: Unsiche... / 1 Grundidee der Break-Even-Analyse

Gewinnschwelle Die Ermittlung der Gewinnschwelle(Break-Even-Rechnung) gehört zu einem der beliebtesten Instrumente in der Praxis und wird in den meisten Lehrbüchern zum Controlling und zur Kostenrechnung behandelt.[1] Ihr Ziel ist im einfachsten Fall eines Ein-Produkt-Unternehmens die Ermittlung der benötigten Absatzmenge, um Verluste zu vermeiden, eben die sog. Gewinnschwel...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Wertorientierte Unternehmen... / 6 Literaturhinweise

Aders/Hebertinger, Shareholder-value-Konzepte: Value-based-Management – eine Untersuchung der DAX100-Unternehmen,2003. Bakhaya, Wertorientierte Unternehmenssteuerung in Private Equity-finanzierten Unternehmen, 2006. Copeland/Koller/Murrin, Unternehmenswert: Methoden und Strategien für eine wertorientierte Unternehmensführung, 3. Auflage, 2002. Freidank, Internationale Rechnungs...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gemeinkostenoptimierung: Er... / 5.2 Operativer Ansatz

Das operative Gemeinkostenmanagement umfasst kurzfristige, in einem Zeitraum bis zu einem Jahr umsetzbare Handlungen und Entscheidungen und zielt dabei insbesondere auf Prozesse sowie Einsatz- und Ausbringungsmengen ab. Die betroffene Variable zeichnet sich durch kurzfristige Veränderbarkeit aus und umfasst etwa Produkt- und Bestellmengen, Losgrößen, Arbeitsverteilung und Perso...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Total Cost of Ownership als... / 1 Lebenszyklusbasierte Modelle des strategischen Kostenmanagements

Folgekosten oft höher als Anschaffungskosten Der Einkauf macht häufig 60 – 70 % der Gesamtausgaben im produzierenden Gewerbe aus und beeinflusst somit die Wettbewerbsposition und Aktivitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachhaltig.[1] Ein niedriger Einkaufspreis bedeutet nicht automatisch, dass diese Güter auch die niedrigsten Kosten über den gesamten Lebenszyklus...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Outsourcing: Wie Sie die Wi... / 6 Aufgabe des Controlling im Outsourcing

Das Outsourcing wird sich aus der aktuellen Diskussion heraus vermehrt in die praktische Umsetzung entwickeln. Zu groß sind jetzt schon die Vorteile, die vor allem die Konzentration auf das Kerngeschäft sowohl beim auslagernden Unternehmen als auch beim Dienstleister mit sich bringen. Beide beschäftigen sich mit dem, was sie am besten können. Die wachsende Zahl von Apps, die...mehr