Speziell in der Angebotsphase herrscht oft große Unsicherheit bezüglich des richtigen Ansatzes von Stunden:
- Wurden zu viel oder eher zu wenig Stunden berechnet?
- Gibt es Möglichkeiten, es bei künftigen Kalkulationen besser zu machen?
- Welche Knackpunkte haben sich in Kundengesprächen ergeben?
- Wurden nachträgliche Änderungswünsche geäußert?
- Gab es unvorhersehbare Arbeiten/Zeiten?
- Konnte mit dem Auftrag das verdient werden, was geplant war?
Auswertungen in Datenbank übernehmen
Um diese Fragen beantworten zu können, sollten Sie und die ausführenden Mitarbeiter sich die Zeit nehmen, jeden Auftrag nachzukalkulieren und zu prüfen, was gut und was weniger gut geklappt hat. Nutzen Sie dazu das Arbeitsblatt "Arbeitspakte", geben Sie die Istdaten ein und halten Sie in der Spalte Erläuterungen in Stichworten die Besonderheiten eines Auftrags fest.
Damit Sie in der Lage sind, kommende Aufträge besser zu planen und abzuwickeln, sollten Sie die Informationen in eine Datenbank eingeben. Einen noch höheren Lerneffekt erreichen Sie, wenn Sie die Aufträge in Kategorien einteilen, bei Beratungsaufträgen z. B. Personalauswahl, Kundenakquise, Sanierung oder Kostenrechnung/Kalkulation einführen.
So fällt es Ihnen leichter, bei ähnlichen Kundenanfragen schnell zu recherchieren und sich über Besonderheiten zu informieren. Entsprechend qualifiziert können Sie kalkulieren und mit Ihren Kunden kompetent verhandeln.
Aufträge sauber dokumentieren
- Halten Sie zu jedem Auftrag die wichtigsten Dinge schriftlich fest, wenn möglich in einer Datenbank, auf die Mitarbeiter mit Kundenkontakt Zugriff haben. So lernen Sie aus der Abwicklung von Aufträgen und können es künftig besser machen.
- Sprechen Sie mit Ihren Beschäftigten und fragen Sie, ob und welche Teile der Aufstellung diese nutzen und ob gemacht...