Fachbeiträge & Kommentare zu Kennzahl

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 3.6.5.8 Behandlung von An- und Vorauszahlungen

Rz. 54 Unternehmer, die ihre Umsätze nach vereinnahmten Entgelten besteuern (sog. Istbesteuerung), müssen erhaltene An- und Vorauszahlungen im USt-Voranmeldungszeitraum des Zahlungseingangs versteuern. Auch Unternehmer, die ihre Umsätze nach vereinbarten Entgelten besteuern (sog. Sollbesteuerung), müssen eine erhaltene An- oder Vorauszahlung für eine im zweiten Halbjahr 202...mehr

Beitrag aus SGB Office Professional
Gesundheitsversorgungsstärk... / 2 Umsetzung

Die Ziele sollen durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden: Stärkung der Vertretungen: Die Interessenvertretungen der Pflegeberufe und der Patienten werden gestärkt, und die Mitsprachemöglichkeiten der Hebammen, wissenschaftlicher Fachgesellschaften und anderer relevanter Akteure werden ausgebaut. Effizientere Selbstverwaltung: Die Möglichkeit zur Durchführung hybrider und di...mehr

Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
C. Kommentierung Managerhaf... / III. Verschulden

Rz. 22 Die Haftung wegen Masseschmälerung setzt ein Verschulden voraus. Das Verschulden muss sich auf sämtliche den Anspruch begründende Tatsachen beziehen.[1] Besonders wichtig ist hierbei das Verschulden bezüglich der Insolvenzreife. Das Verschulden wird bejaht, wenn die Insolvenzreife positiv bekannt oder erkennbar gewesen ist. Das heißt, der Geschäftsleiter handelt schul...mehr

Kommentar aus Baetge, Rechnungslegung nach IFRS (Schäffer-Poeschel)
Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 1. Allgemeines und Vorliegen eines Verkaufs

Tz. 151 Stand: EL 55 – ET: 03/2025 Bei sog. Sale-and-lease-back-Transaktionen wird in einem ersten Schritt ein Vermögenswert an eine andere Partei veräußert (sale). In einem zweiten Schritt wird seitens des Verkäufers der vormals übertragene Vermögenswert von dieser ankaufenden Partei im Rahmen eines Leasingverhältnisses zurückgemietet (lease-back). Folglich tritt der Verkäuf...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Leitfaden 2024 - Anlage FE-... / 3.3 Beteiligung

Zeile 331 In den Zeilen 331–337 wird ermittelt, ob die beteiligte Körperschaft unmittelbar durch Sonderbetriebsvermögen oder mittelbar über die Personengesellschaft bzw. Gemeinschaft über eine Beteiligung verfügt, die für die Steuerbefreiung qualifiziert ist. In Zeile 331 ist der für die Bestimmung der Beteiligungsgrenze maßgebende Zeitpunkt, d. h. der 1.1.2024, einzutragen. H...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Recruiting: Personal mit di... / 2.1 So vielseitig ist Online-Recruiting

Online-Recruiting ist sehr vielseitig. Dabei kann es sich um Folgendes Handeln: Veröffentlichung von Stellenanzeigen im Internet in Jobbörsen wie z. B. Indeed, Stepstone, regionalen Jobbörsen; in Abhängigkeit der zu besetzenden Stelle gegebenenfalls auch über eine spezialisierte Nischenjobbörse auf der Vereins-Homepage auf Social-Media-Plattformen wie z. B. Instagram oder Facebo...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 2.2 Interpretation

Die Erkenntnisse aus den einzelnen Analyse-Tools sind die Basis für die Ableitung von Maßnahmen zur Reduzierung der Fehlzeiten. Die verschiedenen Tools können als einzelne Puzzlestücke betrachtet werden, die isoliert zwar mit einer Idee verknüpft werden können, aber nur zusammengesetzt ein Gesamtbild ergeben. Bei dieser Betrachtung kann auch der Bradford Faktor zum Einsatz k...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 2.4 Evaluation

Maßnahmen müssen kontinuierlich überprüft und angepasst werden. Hierfür eignen sich Kennzahlen (KPIs) wie Fehlzeitenquote, Dauer und Häufigkeit von Fehlzeiten, Teilnehmerquote bei BGM-Maßnahmen und Mitarbeiterzufriedenheit. Regelmäßige Evaluation und Feedbackrunden helfen, die Wirksamkeit von Maßnahmen zu verbessern. Ein datenbasiertes Fehlzeitenmonitoring erlaubt es, langfr...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 2.1.4 Instrumente

Gefährdungsbeurteilungen (GBU) sind ein wesentliches Instrument im Arbeitsschutz, welches darauf abzielt, potenzielle Gefahren am Arbeitsplatz zu identifizieren und Maßnahmen zu deren Minimierung zu entwickeln. Sie umfassen die systematische Erfassung und Bewertung von Risiken, die mit den Arbeitsbedingungen verbunden sind, wie physische Belastungen, psychische Belastungen, ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 4.8 Anlage WA – Steuerabzugsbeträge, fortführungsgebundener Verlustvortrag und weitere Angaben

Die Anlage WA dient vor allem der Berücksichtigung von einbehaltenen und damit auf die Steuerschuld anrechenbaren Steuerabzugsbeträgen, den Angaben zu einem schädlichen Beteiligungserwerb, dem Antrag auf einen fortführungsgebundenen Verlustvortrag, der Erklärung von weiteren Angaben, z. B. zu Verträgen mit Gesellschaftern bzw. Anzeigepflichten nach §§ 138, 138a und 138d AO und de...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / 4.7 Anlage Verluste – Verbleibender Verlustvortrag nach § 10d EStG i. V. m. § 31 Abs. 1 KStG

Der Vordruck enthält die Berechnung zum verbleibenden Verlustvortrag, beginnend mit dem Anfangsbestand des Verlustvortrags aus dem Vorjahr, zuzüglich dem Zugang im Jahr 2024 bzw. abzüglich dem Abgang im Jahr 2024 und endet mit dem neuen festzustellenden Verlustvortrag auf das folgende Jahr. Dazu beginnen die Eintragungen in Zeile 11 mit dem Verlustvortrag, entsprechend dem ge...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Körperschaftsteuererklärung... / Zusammenfassung

Überblick Der Beitrag stellt eine vereinfachte Anleitung dar, die den Umgang mit den komplexen Vordrucken der Körperschaftsteuererklärung 2024 erläutert. Es werden grundlegende Hilfestellungen für die Steuererklärung gegeben. Erläutert werden dazu nicht nur die einzelnen Zeilen der Formulare, sondern auch die rechtlichen Hintergründe für die einzutragenden Daten sind kurz da...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis Gold
Energetische Gebäudesanieru... / 2.3 Wärmeverluste nach/an Bauteilen

Eine wichtige Kenngröße zur Beurteilung der thermischen Qualität von Bauteilen ist der U-Wert. Er beschreibt den Wärmestrom durch ein 1 m2 großes Bauteil hindurch bei einer Temperaturdifferenz von einem Kelvin (= 1 °C). Der U-Wert wird auch als Wärmedurchgangskoeffizient bezeichnet und hat die Einheit W/(m2K). U-Wert Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmwirk...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Datenschutz im BGM / 2.1 Übersicht Gesundheitsdaten

Der korrekte Umgang mit Angaben über die Gesundheit und Krankheit von Beschäftigten ist eines der kritischsten Datenschutzthemen in Unternehmen. Die Verarbeitung solcher gesundheitsbezogener Mitarbeiterdaten gehört allerdings zu den Grundlagen im BGM. Die Angaben sollen dazu dienen, gesunde Arbeitsbedingungen zu gestalten sowie ein zielgerichtetes BGM durchführen zu können. ...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis Gold
Energetische Gebäudesanieru... / 2.4 Energieausweis

Energieausweise sind eine Kurzzusammenfassung von Wärmeschutznachweisen und enthalten wesentliche Informationen und Kennzahlen für Gebäude (siehe hierzu auch ausführlich Kap. B.VI.4.6). Nach § 80 GEG müssen in den folgenden Fällen Energieausweise erstellt werden bei Neuerrichtung eines Gebäudes, Verkauf einer Wohnung oder einer Immobilie, Vermietung, Verpachtung oder Leasing, en...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis Gold
Baustoffe und Baustofftechn... / 5 Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit von Baustoffen und Bauwerken

In Zeiten des vermeintlichen Überflusses an Energie und Rohstoffen wurden die Auswirkungen von Baustoffen und Bauteilen auf Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit kaum beachtet. Sich verknappende Ressourcen sowohl bei der Energie als auch bei Rohstoffen, dazu eine deutlich fortschreitende Erderwärmung, erfordern ein Umdenken. Etwa bei den öffentlich-rechtlichen Anforderung...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Heizen, kühlen und lüften m... / 4 Was ist der U-Wert?

Der U-Wert, auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt, ist eine Kennzahl zur Beschreibung des Wärmeverlusts eines Bauteils. Er gibt an, wie viel Wärmeenergie durch ein Bauteil hindurchgeht, wenn zwischen den beiden Seiten des Bauteils eine Temperaturdifferenz von einem Grad Celsius besteht. Die Einheit des U-Werts ist W/(m2 x K), also Watt pro Quadratmeter und Grad Kelvin. Der ...mehr

Lexikonbeitrag aus Steuer Office Gold
Anhang 2: Verwaltungsanweis... / 3. BdF, Schr. v. 15.9.1975 – IV C 5 - S 1300 – 312/75, StEK AStG Vor § 1 Nr. 8

Rz. 3 [Autor/Stand] Zentrale Sammlung und Auswertung von Unterlagen über steuerliche Auslandsbeziehungen Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterungen mit den Vertretern der obersten Finanzbehörden der Länder gilt für die zentrale Sammlung und Auswertung von Unterlagen über steuerliche Auslandsbeziehungen folgendes: Mit der zunehmenden Auslandsverflechtung kommt der Ermit...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gewinn- und Verlustrechnung... / 4.7.4 Gesamtergebnis

Rz. 151 Ebenso wie das Periodenergebnis ist auch das Gesamtergebnis aufzuteilen in den Betrag, der auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfällt, und den Betrag, der auf die nicht beherrschenden Gesellschafter zuzurechnen ist.[1] Rz. 152 Gemäß IAS 33.66 ff. hat ein nach IFRS bilanzierendes Unternehmen in der GuV-Rechnung und sonstigem Gesamtergebnis Kennzahlen bezügli...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Anhang nach IFRS / 4.2.1.6 Management-defined Performance Measures

Rz. 147a IFRS 18.117 ff. enthält detaillierte Vorgaben zur Verwendung sog. management-defined Performance Measures (MPM; vom Management verwendete Erfolgsmaßstäbe). Gründe hierfür sind die Erhöhung der Vergleichbarkeit zwischen den IFRS anwendenden Unternehmen und die bessere Nachvollziehbarkeit der Verwendung und der Berechnung dieser Erfolgsmaßstäbe;[1] gleichwohl erkennt ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Demografischer Wandel: Aufg... / 2 Handlungsfelder des HR-Managements zur Demografie

HR-Controlling begleitet HR-Maßnahmen In einigen Bereichen des HR-Managements machen sich die Auswirkungen des demografischen Wandels besonders bemerkbar. Dazu werden Maßnahmen aufgezeigt, die typischerweise auf das Thema "Demografie" ausgerichtet werden. Das HR-Controlling begleitet diese Maßnahmen durch Analysen und Interpretationen, u. a. durch den Einsatz geeigneter Kennz...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Demografischer Wandel: Aufg... / 2.4.3 Einstellungsvorgang

Qualität des Erstkontakts entscheidend Das Herzstück des Recruitings, der eigentliche Einstellungsvorgang, beginnt bei der Bewerberauswahl und mündet in die administrative Bearbeitung der Vertragserstellung. Hier lassen sich durch eine Reihe von Kennzahlen Aussagen über die Qualität und die Effizienz der zugrunde liegenden Prozesse generieren. Die Phase des Einstellungsvorgan...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Demografischer Wandel: Aufg... / 2.4.2 Personalmarketing

Employer Branding Versteht es das Personalmarketing, das Unternehmen durch den Aufbau einer Arbeitgebermarke (Employer Branding) so darzustellen, dass sich geeignete Kandidaten in ausreichender Anzahl um die zu besetzenden Stellen bewerben? Diese Frage lässt sich durch Kennzahlen, die meist im Zeitreihenvergleich dargestellt werden, beantworten. Beispiel: Wie hoch ist der Ante...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Demografischer Wandel: Aufg... / 3 Koordination durch HR-Controlling

Aus der Vielzahl der Informationen und Maßnahmen hat das HR-Controlling ein Gesamtbild zu entwickeln, das die Betroffenheit eines Unternehmens durch den demografischen Wandel und den Erfolg der damit zusammenhängenden Personalmaßnahmen zutreffend darstellt. Während die einzelnen Teilbereiche des Personalmanagements möglicherweise noch immer weitgehend unkoordiniert nebeneina...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Anhang nach IFRS / 6.4 Ergebnis je Aktie

Rz. 183 Gem. IAS 33 hat das nach IFRS rechnungslegende Unternehmen das unverwässerte Ergebnis je Aktie und das verwässerte Ergebnis je Aktie im IFRS-Abschluss offenzulegen. Sowohl das unverwässerte als auch das verwässerte Ergebnis je Aktie bezieht sich auf das Netto-Periodenergebnis,[1] welches den Stammaktionären zuzuordnen ist. Falls in der GuV- bzw. Gesamtergebnisrechnun...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Ratingverfahren im Detail / 4.5 Finanzmodul

Im Teilmodul Jahresabschluss werden 8 Kennzahlen aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung berechnet und bewertet. Im Folgenden werden diese Kennzahlen und ihre dreistufige Bewertung "grün/gelb/rot" dargestellt. Bei der Berechnung der einzelnen Kennzahlen ist zu beachten, dass die Banken manche Zahlen im Jahresabschluss nicht 1:1 übernehmen, sondern diese modifizieren. So w...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Rating: Das können Unterneh... / 1 Rating als Stärken-Schwächen-Analyse selber nutzen

Letztendlich machen Banken und Sparkassen mit ihrem Rating nichts anderes als eine Stärken-Schwächen-Analyse ihrer Kreditnehmer. Dabei bewerten sie die Kennzahlen und die Antworten der Unternehmen auf ihre Fragen natürlich aus ihrer Kreditgeber-Sicht. Kreditgeber betrachten Unternehmen dazu meist durch eine Risiko-Brille. Unternehmen können und sollten (!) den Spieß umdrehen:...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Ratingverfahren im Detail / 1 Ratingverfahren ändern sich im Zeitverlauf

Die Ratingverfahren der Banken und Sparkassen dienen der "Risikoklassifizierung" der Kreditnehmer. Diese wird von der Bankenaufsicht von den Kreditinstituten verlangt.[1] Die Bankenaufsicht verlangt auch, dass die Institute einmal im Jahr ihre Ratingverfahren[2] überprüfen mit der Frage, ob die verwendeten Kennzahlen, Fragen und Kriterien unverändert statistisch signifikante ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Geurts, EStG § 25... / 5.1 Erklärung nach amtlichem Vordruck

Rz. 61 Die nach § 25 Abs. 3 EStG notwendige Steuererklärung ist aus Gründen der Vereinheitlichung und Verfahrensvereinfachung nach § 150 Abs. 1 S. 1 AO "nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck" abzugeben, wenn keine elektronische Steuererklärung vorgeschrieben ist, nicht freiwillig eine gesetzlich oder amtlich zugelassene elektronische Steuererklärung abgegeben wird, keine mü...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Ratingverfahren im Detail / 6 Rating: Warnsignale aus der Kontoführung

Im Modul Konto des Rating der Genossenschaftsbanken [1] wurde im Teilmodul Kontokorrent darauf hingewiesen, dass dieser Punkt separat im Kapitel 6 behandelt wird. Das gleiche wurde beim Sparkassen-Rating angemerkt. Der Hintergrund ist, dass die hier von Banken und Sparkassen genutzten Warnsignale außerordentlich ratingrelevant sind: Das Eintreten mancher dieser Warnsignale fü...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Rating: Das können Unterneh... / Zusammenfassung

Überblick Kreditgeber prüfen seit tausenden von Jahren natürlich die Bonität ihrer Kreditnehmer. Dahinter steht die alles entscheidende Frage der Kreditgeber des Kreditnehmers: "Wird mein Kreditnehmer während der Laufzeit des Kreditvertrages Zins und Tilgung jederzeit pünktlich und vollständig leisten können?" Nur wenn ein Kreditgeber zum Zeitpunkt der Kreditvergabe diese Fr...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Ratingverfahren im Detail / 2 Kommunikation mit den Banken über das Rating

Unternehmen müssen die Ratingergebnisse ihrer Banken kennen. Ohne diese Informationen können sie ihre Verhandlungsmachtposition[1] nicht realistisch einschätzen. Leider geben viele Banken und Sparkassen diese Informationen erst auf Nachfrage heraus – manchmal auch erst auf beharrliches Drängen. Das sollte aber nicht vom Fragen abhalten. Interessanterweise haben alle Institute...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Ratingverfahren im Detail / 3 Grundlegender Aufbau von Ratingverfahren

Ein Ratingverfahren für alle kreditnehmenden Unternehmen? Diese Frage stand ganz zu Beginn der Entwicklung der Systeme auf der Tagesordnung und wurde mit einem klaren "Nein" entschieden. Dazu ist die Vielfalt der Unternehmen zu groß. Um diese Vielfalt abbilden zu können, verwenden die Kreditinstitute in der Regel verschiedene Verfahren für verschiedene Arten von Unternehmen....mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Ratingverfahren im Detail / 5 Rating der Sparkassen

"Ratingverfahren ändern sich mit der Zeit" lautete die Überschrift zu Kapitel 1 in diesem Beitrag. Damit ist es wichtig, immer aktuelle Informationen über die Ratingsysteme der Institute zu haben. Diese Informationen gibt es aber nicht auf einem offiziellen Kommunikationsweg, da die Details der Systeme zu den Geschäftsgeheimnissen der Institute oder Institutsgruppen zählen. ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Ratingverfahren im Detail / 9 Praxisbeispiel: Ratingbewertungen eines Unternehmens bei unterschiedlichen Kreditinstituten

Ein Beispiel aus der Beratungspraxis soll verdeutlichen wie wichtig die Kommunikation über das Rating mit den kreditgebenden Banken ist. Seit Jahren begleite ich ein Unternehmen zum Themenkreis Rating. Das Unternehmen fragt seine kreditgebenden Banken jeweils nach den Ratingergebnissen und -berichten. Alle Institute erhalten die gleichen Informationen. Und dennoch weichen di...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Rating: Grundlagen / 4 Rating: Eine Kurzbeschreibung

Das Rating mit dem Ziel einer Risikoeinschätzung für das bewertete Unternehmen besteht aus verschiedenen Teilelementen: Quantitative Analyse: Analyse der letzten 3 Jahresabschlüsse durch Bildung einer Reihe von Kennzahlen, Vergleich der Werte der Kennzahlen mit einem großen Datenpool anderer Unternehmen und Bewertung. Qualitative Analyse: Beantwortung einer Reihe von Fragen zu...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Nachhaltigkeit und Klimasch... / 3.1 Aufbau einer internen CO2-Bepreisung

Voraussetzung für die Einführung einer internen CO2-Bepreisung ist neben der Verpflichtung der Geschäftsführung vor allem eine belastbare Bilanzierung von CO2-Emissionen (Carbon Accounting). Den Rahmen hierfür bildet das GHG Protocol, das sich als de-facto-Standard etabliert hat. Diese allgemeinen Prinzipien und Regeln gilt es in den unternehmensspezifischen Kontext zu übers...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Sommer, SGB V § 139e Verzei... / 2.13 Anwendungsbegleitende Erfolgsmessung (Abs. 13)

Rz. 38 Das BfArM veröffentlicht im Verzeichnis erstattungsfähiger digitaler Gesundheitsanwendungen nach § 33a (Abs. 1) die Ergebnisse der anwendungsbegleitenden Erfolgsmessung einer digitalen Gesundheitsanwendung (Satz 1). Das Verzeichnis und seine Änderungen sind vom BfArM im Bundesanzeiger bekannt zu machen und im Internet zu veröffentlichen. Es enthält erstmalig ab 1.1.20...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Deckungsbeitragsrechnung: M... / 6.3 Steuerungsinformationen und Kennzahlen

Wichtige Steuerungsgrößen: Die Höhe des DB II zeigt, in welchem Maße der Unternehmensbereich zur Deckung der produktgruppenbezogenen Fixkosten beitragen kann. Auf lange Sicht sollte sich jeder Unternehmensbereich selbst tragen. Kurzfristig kann toleriert werden, wenn ein Bereich einen negativen Deckungsbeitrag II ausweist. Dieser Fall liegt z. B. in der Einführungsphase neuer ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Deckungsbeitragsrechnung: M... / 4.2 Kriterien für eine aussagekräftige Berichtsstruktur

Wichtige Kriterien für eine aussagekräftige Berichtsstruktur sind vor allem die Homogenität der Geschäftsaktivitäten sowie die Bedeutung des Geschäfts für den Unternehmenserfolg. Die Homogenität der Geschäftsaktivitäten kann über folgende Aspekte abgeleitet werden: die Kostenstruktur, Produktionsprozesse, die Kundenstruktur, den Wertschöpfungsprozess, eine ähnliche Konkurrenzsituati...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Deckungsbeitragsrechnung: M... / 7 ITV-Unterstützung und Umsetzung mit MS Excel

Die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung führt dadurch, dass sie eine "Zerlegung" des Unternehmens in einzelne Berichtseinheiten vornimmt und diese über verschiedene Ebenen hinweg darstellt, zu einem hohen Komplexitätsgrad in der Berichterstattung. Deshalb empfiehlt es sich, bereits mit der konzeptionellen Einführung der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung ein IT-gestützte...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Deckungsbeitragsrechnung: M... / 3.1 Vorgehensweise

Methodisch wird bei der Konzeption einer mehrstufigen DBR so vorgegangen, dass zunächst das gesamte Unternehmen, eine Unternehmensgruppe bzw. ein Konzern schrittweise aufgegliedert wird. Das erfolgt unter 2 Aspekten, um sowohl die berichtenden Einheiten als auch die Kostenarten, die auf den einzelnen Ebenen der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung anfallen, festzulegen. Fest...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Deckungsbeitragsrechnung: M... / 6.2 Stufen der Deckungsbeitragsrechnung

Die Stufen einer mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung sind die Bruttoumsatzerlöse als Ausgangsbasis, die Nettoumsatzerlöse sowie die einzelnen Deckungsbeitragsstufen. Bruttoumsatzerlöse Der Ausweis erfolgt ohne Berücksichtigung des Abzugs der Umsatzsteuer. Erlösschmälerungen Dazu zählen Rabatte, Skonti, Boni, Preisnachlässe, z. B. wegen Reklamationen. Nettoumsatzerlöse Die Nettou...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Leistungsbewertung und Ziel... / 2.1.3 Verknüpfungsmöglichkeiten § 5/§ 18 TVöD und jährliches Kooperationsgespräch

Für die Entwicklung des Kooperationsgesprächs in Verwaltungen zeichnen sich seit der Einführung des § 18 TVöD verschiedene Möglichkeiten ab: Viele klassische Verwaltungen führen das Kooperationsgespräch, das stark auf die Verbesserung der Zusammenarbeit, den besseren Einsatz der Stärken der mitarbeitenden Person und auf die Feinoptimierung von Arbeitsweisen abzielt, weiterhi...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Einsparpotenziale ausschöpf... / 6.2 Working Capital optimieren

Unternehmen sollten versuchen, die Forderungen und Vorräte zu minimieren und die Lieferantenkredite zu nutzen, also das Working Capital zu optimieren. Die Maßnahmen sind vielversprechend, wenn bisher wenig Augenmerk auf diese Kennzahl gelegt wurde. Auf die Kosten wirken sie indirekt. Die Entwicklung einzelner Kostenarten hat an verschiedenen Stellen Einfluss auf das Working ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Mittelfristige Einsparpoten... / 6 Einsparpotenziale bei der Kapitalbeschaffung

Die Finanzierung des Unternehmens mithilfe von Fremdkapitalgebern wird durch steigende Zinsen teurer und ist für kleine und mittlere Unternehmen aufgrund fehlender Sicherheiten oft mit Schwierigkeiten verbunden. Wenn dann auch noch auf Marktveränderungen reagiert werden muss und sich die Kostenstruktur durch unterschiedliche Krisen verschlechtert, wird es nicht nur ungleich ...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Aufgaben des Aufsichtsrats ... / 2.7 Prüfung des Förderzwecks der Genossenschaft

Das Genossenschaftsgesetz formuliert den Förderzweck als zentrales genossenschaftliches Prinzip und verpflichtet die Organe zu dessen Einhaltung. Gemäß § 1 Abs. 1 GenG sind Genossenschaften "Gesellschaften von nicht geschlossener Mitgliederzahl, deren Zweck darauf gerichtet ist, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder oder deren soziale oder kulturelle Belange durch ...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Aufgaben des Aufsichtsrats ... / 2.6 Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung

Die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung durch den Prüfungsverband (§ 53 Abs. 1 Satz 1 GenG) beinhaltet die Untersuchung, ob der Vorstand bei seiner Geschäftsführung die Gesetze und die Satzung beachtet (formelle Prüfung) und ob die genossenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Grundsätze (z. B. wohnungswirtschaftliche Leitlinien) sinnvoll umgesetzt werden ...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Der Aufsichtsrat in der gen... / 5.2 Zusammensetzung und Gesamtkompetenz des Aufsichtsrats

Da es dem Aufsichtsrat obliegt, die Geschäftsführung seitens des Vorstands zu überwachen, erweist es sich als vorteilhaft, wenn und soweit die Aufsichtsratsmitglieder aus unterschiedlichen beruflichen Bereichen oder Erfahrungszusammenhängen kommen, um so das Feld der anstehenden Überwachungs-, Kontroll- und Prüfungsaufgaben des Aufsichtsrats soweit wie möglich abzudecken. Da...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Stärkung der HR-Rolle / 5.1 Anforderungen der Geschäftsleitung

Eine schnelle und effektive Digitalisierung von Personalprozessen (Lohnabrechnungen, Recruitingprogrammen, Onboardingabläufe, Personalentwicklungstools, ….), eine zukunftsgerichtete strategische Ausrichtung, Vorschläge zur optimalen Mitarbeiterentwicklung bestehender Mitarbeiter und schneller Kompetenzaufbau im Bereich KI, aussagekräftige Kennzahlen, die ständig dem wandelnden ...mehr