Fachbeiträge & Kommentare zu Ergebnisrechnung

Beitrag aus Finance Office Professional
Jahresabschlusspolitik nach... / 1 Einführung

Rz. 1 Die Jahresabschlusspolitik hat allgemein die Aufgabe, das "Rohmaterial" eines Jahresabschlusses im Rahmen der rechtlich zulässigen Möglichkeiten durch geeignete Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismaßnahmen so aufzubereiten, dass die vom Unternehmen bzw. Konzern gewünschten oder beabsichtigten Schlussfolgerungen möglichst durch die Jahresabschlussanalysten (z. B. Kr...mehr

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Mehr- und Weniger-Rechnung / 1 Grundsätzliches

Rz. 1 Im Rahmen der Durchführung von steuerlichen Außenprüfungen bei bilanzierenden Unternehmern werden für die geprüften Jahre häufig Berichtigungen oder Änderungen bei den einzelnen Bilanzposten und Posten der Gewinn- und Verlustrechnung erforderlich. Auch eine Berichtigung der buchmäßig ausgewiesenen Entnahmen und Einlagen wird in zahlreichen Fällen notwendig. Derartige B...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 5.2 Währungsumrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe

Rz. 129 Währungsumrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe treten als Bestandteil des Eigenkapitals nur in Konzernabschlüssen auf, sofern eine Umrechnung der ausländischen Abschlüsse, welche in der funktionalen Währung aufgestellt werden, in eine andere (Konzern-)Berichtswährung erfolgt. Die im Eigenkapital ausgewiesenen Währungsumrechnungsdiff...mehr

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Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.6.2.1 Segmentberichterstattung

Rz. 102 IFRS 8 fordert von börsennotierten Unternehmen die Offenlegung ausgewählter Abschlussdaten für die einzelnen Aktivitätsfelder eines Unternehmens bzw. Konzerns. Der mit IFRS 8 umgesetzte Management Approach basiert auf der Idee, dass den Abschlussadressaten grundsätzlich dieselben Schlüsselgrößen in derselben Abgrenzung wie den zentralen Entscheidungsträgern des Unter...mehr

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Anhang nach IFRS / 4.2.1.2 Überleitung zwischen Erlösen und Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit

Rz. 131 IAS 1 schreibt den IAS/IFRS anwendenden Unternehmen weiterhin nicht vor, dass die Überleitung von den Erlösen zum Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit in der GuV-Rechnung zu zeigen ist. Gleichwohl empfiehlt IAS 1.100, diese Überleitung – alternativ nach dem Gesamtkosten- oder dem Umsatzkostenverfahren – in der GuV-Rechnung bzw. im GuV-Abschnitt der Gesamtergebnisrech...mehr

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Anhang nach IFRS / 2.1 Funktionen des Anhangs

Rz. 4 Der Anhang zum IFRS-Abschluss nimmt im Wesentlichen 3 Aufgaben wahr: Erläuterungsfunktion Der Anhang soll durch spezielle Angaben die Vorgehensweise bei der Abbildung von Sachverhalten in anderen Teilen des Abschlusses, insbesondere jedoch in Bilanz und Gesamtergebnisrechnung, erläutern. Diese Funktion wird explizit in IAS 1.112 a angesprochen. Hiernach soll der Anhang a...mehr

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Anhang nach IFRS / 5.1 Versicherungen

Rz. 157 IFRS 4 ist ausschließlich auf alle Versicherungs- und Rückversicherungsverträge anzuwenden, die ein Unternehmen als Versicherer abschließt. Der derzeit noch anwendbare IFRS 4 schreibt 2 Kategorien von Angaben vor: Erläuterung der ausgewiesenen Beträge, die aus Versicherungsverträgen stammen (IFRS 4.36). Hierzu zählen insbesondere die folgenden in IFRS 4.37 aufgeführte...mehr

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Anhang nach IFRS / 4.2.1.4 Aufgegebene Geschäftsbereiche

Rz. 134 Im Gegensatz zu den in Rz. 126 f. dargestellten bilanziellen Angaben unterscheiden die Vorschriften zur GuV-Rechnung zwischen den zur Aufgabe bestimmten langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen, welche nicht gleichzeitig die Voraussetzungen für einen aufgegebenen Geschäftsbereich erfüllen, und den Offenlegungspflichten für aufgegebene Geschäftsbereiche. E...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Anhang nach IFRS / 3.2.1 Bewertungsgrundlagen

Rz. 26 Das Conceptual Framework (2018) führte zu einer Neustrukturierung der auf konzeptioneller Ebene unterschiedenen Bewertungsmaßstäbe. Conceptual Framework. Kap. 6.4 ff. unterscheidet 2 grundlegende Gruppen von Bewertungsmaßstäben, nämlich die historischen Kostenmaßstäbe und die aktuellen Bewertungsmaßstäbe. Zu erstgenannten zählen die historischen Anschaffungs- oder Her...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Anhang nach IFRS / 2.2.1 Relevanz

Rz. 6 Eine relevante Finanzinformation besitzt die Eigenschaft, Unterschiede in den Entscheidungen der Abschlussadressaten auslösen zu können (Conceptual Framework. Kap. 2. 6 Satz 1). Eine konkrete Verhaltens- bzw. Entscheidungsbeeinflussung wird jedoch nicht gefordert; begründet wird diese eher zurückhaltend scheinende Formulierung damit, dass sich bestimmte Reaktionen kaum...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Anhang nach IFRS / 4.2.1.3 Besondere Ergebniseffekte im Ergebnis vor aufgegebenen Geschäftsbereichen

Rz. 133 Neben der Überleitung von den Erlösen zum Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit sind weiterhin folgende besondere Ergebniseffekte im Ergebnis vor aufgegebenen Geschäftsbereichen anzugeben:mehr

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Exzellenz im Reporting Design / 3.1 Klassische Tabellen

Tabellen sind ein zentrales Hilfsmittel der Controllerarbeit. Umsatz- und Kostenstatistiken, Ergebnisrechnungen, Bilanzen und diverse Kennzahlen werden in Tabellen strukturiert dargestellt und analysiert. In diesem Leitfaden werden klassische Tabellen mit Texten und Zahlen und Tabellen mit zusätzlich integrierten grafischen Elementen (z. B. Abweichungsbalken oder Symbole) un...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 4 ... / 15 Aufzeichnungspflichten (§ 4 Abs. 7 EStG)

Rz. 893 § 4 Abs. 7 EStG enthält für bestimmte Arten von Betriebsausgaben, die in § 4 Abs. 5 EStG genannt sind, eine besondere Abzugsvoraussetzung in Form von Aufzeichnungspflichten. Bei den betroffenen Betriebsausgaben ergibt sich damit eine zweifache Prüfung der Abzugsfähigkeit. In einem ersten Schritt ist zu prüfen, ob diese Betriebsausgaben bereits nach § 4 Abs. 5 EStG ga...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Gewährleistungskosten kalku... / 3.1 Ermittlung der Kalkulationsrate

Kalkulationsrate setzt sich aus Ist- und Planwerten zusammen Zu Beginn müssen aus dem System die angefallenen Kosten für den Skeirider 1000, aufgeteilt nach Buchungsjahren, erfasst werden. Die Planungsmatrix (vgl. Abb. 6) zeigt in den Zeilen das jeweilige Lieferjahr und in den Spalten die Buchungsjahre, in denen die anfallenden Kosten gebucht werden. Die Addition der Buchungs...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
IT-Controlling modernisiere... / 6.1 Phase 1: Das BITS-Steuerungsmodell für die integrierte Steuerung

In dieser ersten Phase wurden die Rahmenparameter für den betriebswirtschaftlichen Steuerungsanspruch gemeinsam mit dem ITSC-Management, den Business Units und Produktverantwortlichen festgelegt. Diese umfassen 8 Grundprinzipien: Betriebswirtschaftliche Steuerung Der Steuerungsanspruch sowie die Ergebnisrechnung als primäres Steuerungsinstrument gelten für das ITSC. Es gibt 2 G...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
IT-Controlling modernisiere... / 6.3 Phase 3: IT-Kosten-/Leistungsrechnung

Standardisierung stellt einheitliche Verrechnung sicher Für alle relevanten Geschäftsvorfälle wurden in einem nächsten Schritt standardisierte Verrechnungslogiken entwickelt (Abb. 9). Dabei wird immer von einem zielgerichteten Wertefluss ausgegangen. Dieser entspringt aus den in der Finanzbuchhaltung gebuchten Kosten und mündet in eine fest definierte Art der Leistungsverrech...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
IT-Controlling modernisiere... / 6.4 Phase 4: Proof of Concept IT-Verrechnung

Die beispielhafte Verprobung des Konzepts inklusive Brückenschlag zwischen Betriebsressourcen/IT-Elementen und ausgewählten IT-Produkten ermöglichte eine grundsätzliche Einschätzung der Machbarkeit. Im Proof of Concept war dies bspw. das IT-Produkt "Standard-Arbeitsplatzausstattung für Mitarbeiter". Dieses umfasst prinzipiell die komplette Hard- und Softwareausstattung eines...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digitalisierung und die Rol... / 3.1 Organisation und die Bereiche des CFO

Betrachtet man die bisherige Struktur der Aufgaben des CFO-Bereichs, so ergibt sich die typische Aufteilung in die originären Finanz- und Controllingprozesse, wie in Abb. 2 dargestellt. Abb. 2: Klassische Finanz- und Controllingprozesse Es zeigen sich die eigentlichen Controllingprozesse und damit die Funktionsbereiche wie die operative Planung (Prozess 02.) und das operative ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
IT-Controlling modernisiere... / Zusammenfassung

Überblick Im Rahmen der digitalen Transformation bei DATEV kommt der IT-Infrastruktur und deren Wandel zu Cloud-Anwendungen eine besondere Bedeutung zu. Neben den technischen Veränderungen bedarf es für die Steuerung des ITSC (IT Solution Center) eines modernen IT-Controllings. Transparenz der Kosten sowie die Unterstützung bei Entscheidungen mit aktuellen wirtschaftlichen In...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Big Data, Business Intellig... / 7 Fazit und Implikationen

Unternehmen können auf Basis von Big Data und Business Analytics Vorhersagen über zukünftige Entscheidungen treffen. Die Beispiele aus der Praxis zeigen, welche Chancen in Business Analytics und Big Data stecken. Insbesondere die Verwendung von unstrukturierten Daten birgt ein immenses Potenzial. Im Kontext von Big Data und Business Analytics ist es möglich, in Echtzeit auf G...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digitalisierung im Controll... / 3.1 One Accounting

Nutzen: Durch die Integration von interner und externer Rechnungslegung, sprich durch eine gemeinsame technische Datenbasis, einen gemeinsamen Kontenplan und die kontenbasierte Ausrichtung des Systems, reduziert sich der Aufwand für die Abstimmung zwischen Finanzwesen (FI) und Controlling (CO). Parallel wird die Abstimmung und Konsolidierung der Finanzdaten vereinfacht und ei...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digital Transformation in M... / 5.1 Kostenrechnung und Kalkulation

Variierende Kalkulationsgrundlagen erfordern neue Konzepte Insbesondere die Konzepte zur Standardkostenkalkulation und der Kosten- und Ergebnisrechnung müssen auf die sich verändernden Grundlagen (Stücklisten, Arbeitspläne, veränderte Fertigungsprozesse) angepasst werden. Die Ermittlung von (Standard-)Produktionskosten wird durch die nicht mehr in Gänze vorhandenen starren A...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Frühwarnsystem: So beugen S... / 1.2 Diese Frühwarnsysteme sind nützlich

Die wohl bekanntesten Frühwarnsysteme basieren auf Zahlenmaterial. Dazu gehören: Ergebnisrechnung Unternehmensrelevante Kennzahlen Weitere Frühwarnsysteme umfassen nicht nur Finanzkennzahlen, sondern qualitative, sogenannte weiche Faktoren wie z. B. Unternehmensstrategie Leistungsbereitschaft Fach- und Sozialkompetenz Führungsverhalten Zielorientierung Motivation Nachfolgenplanung In d...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Frühwarnsystem: So beugen S... / 2 Risikorelevante Informationen und Indikatoren

Es gibt unterschiedliche Varianten von Frühwarninstrumenten. Zunächst einmal lassen sich diese wie folgt unterscheiden: qualitative Indikatoren quantitative Indikatoren Qualitative Indikatoren basieren nicht auf Zahlenmaterial, sondern auf nicht quantifizierbaren Werten, wie z. B. Trends Recht, Gesetze Gerüchte Veröffentlichungen über den Wettbewerb und Markt Zahlen sind die Grundla...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Repräsentationsaufwendungen / 5 Aufzeichnungspflichten

§ 4 Abs. 7 EStG enthält für bestimmte Betriebsausgaben des § 4 Abs. 5 EStG (insbesondere Geschenke, Bewirtung, Gästehäuser, Jagd, Fischerei, Segel- und Motorjachten, Arbeitszimmer) spezielle Aufzeichnungspflichten. ­ Hinweis Für Werbungskosten gelten die besonderen Aufzeichnungspflichten nicht, da § 4 Abs. 7 EStG in § 9 EStG nicht erwähnt wird. Die genannten Aufwendungen sind ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Ergebnisverantwortung in me... / 1 Aufgabe der Ergebnisrechnung für einzelne Unternehmensbereiche

Um eine möglichst realistische Ergebnisrechnung für unterschiedliche Unternehmensbereiche, die Business Units, aufzubauen, müssen umfangreiche operative Aufgaben in der Kostenrechnung erledigt werden. Die Ausrichtung der Berechnungen, Auswertungen und Analysen auf die Aufgabe der detaillierten Ergebnisrechnung ist notwendig, um einen Erfolg zu erzielen. Wichtig ist es, die Ak...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Ergebnisverantwortung in me... / 1.1 Erfolg durch Motivation

Der Erfolg eines Unternehmens ist immer abhängig von den Mitarbeitern und deren Fähigkeiten. Der Mensch ist dann bereit, seine Fähigkeiten auch optimal einzusetzen, wenn er dazu motiviert ist. Neben Geld ist für die Motivation auf den Führungsebenen auch ausreichender Freiraum für eigenverantwortliches Handeln notwendig. Eine Organisation mit Ergebnisverantwortung für einzeln...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Ergebnisverantwortung in me... / Zusammenfassung

Überblick Die Kostenrechnung bemüht sich, Kosten und Erträge möglichst verursachungsgerecht einem Verantwortlichen zuzuordnen. In einfachen Strukturen reicht die Kostenstellenrechnung zur Sammlung der Kosten und Leistungen aus. Wenn aber mehr als eine Produktgruppe, mehr als ein Standort oder mehr als ein Vertriebsweg vorhanden sind, müssen komplexe Werkzeuge eingesetzt werd...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Ergebnisverantwortung in me... / 1.3 Erfolg durch Flexibilität

Je größer ein Unternehmen wird, desto länger dauern Entscheidungen. Um auch in großen Unternehmen schnelle Reaktionen zu ermöglichen, werden dort aus den großen Organisationsstrukturen kleine, eigenverantwortlich geführte Business Units gebildet. In diesen Einheiten entscheiden motivierte Mitarbeiter mit Kenntnis der transparenten Kosten- und Leistungsbeziehungen schneller un...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Ergebnisverantwortung in me... / 1.2 Transparenz durch korrekte Zuordnung von Kosten und Leistungen

Aufgabe der Kostenrechnung ist es, Kosten und Leistungen den Produkten (Kostenträgerrechnung) und Stellen (Kostenstellenrechnung) zuzuordnen. Werden Kapazitäten dabei von mehreren Einheiten genutzt, muss eine korrekte Zuordnung der Kosten und Leistungen zu diesen Einheiten erfolgen. Die Verteilung von nicht direkt zurechenbaren Kosten ist dabei eine schwierige Aufgabe mit imm...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Ergebnisverantwortung in me... / 2.1 Die richtigen Grenzen

Mit der zunehmenden Flexibilisierung von Abläufen wird die Bildung tatsächlich abgrenzbarer Unternehmensbereiche immer schwieriger. Das beginnt in der Fertigung, wo flexible Fertigungszentren die Aufgaben von starren Bearbeitungsmaschinen übernommen haben und damit die Zuordnung von Kosten und Leistungen zu Produktgruppen erschweren. Diese Situation endet auch nicht mit der ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Planung im Mittelstand: Alt... / 5.3.1 Der Analyseprozess

Zunächst wurden die Anforderungen an das Planungssystem auf der Basis des definierten Prozesses ermittelt und in einem 2-tägigen Workshop ein Prototyp erarbeitet. Dabei ging es um die mehrdimensionale Planung der Umsätze mit einem kontinuierlichen Abgleich mit der Personalplanung auf der einen Seite und einer Integration der final geplanten Umsätze in die Ergebnisrechnung au...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digitale Planung am Beispie... / 3.1 Ausgangslage: ineffizienter Planungsprozess

Die Swiss Re ist einer der weltweit führenden Rückversicherungskonzerne und deckt hierbei alle wesentlichen Versicherungssparten, wie z. B. Schaden-, Unfall-, Kranken- und Lebensversicherung, ab. In der Organisationsstruktur teilt sich der Konzern in eine Holding und drei Geschäftseinheiten (Reinsurance, Corporate Solutions, Life Capital) auf. Auf Basis dessen belief sich da...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Integration von Risikoaspek... / 4 Planungsrechnung unter Unsicherheit

Ausgangspunkt einer Monte-Carlo-Simulation in der Planung ist das bisherige Schema der Planungsrechnung, bspw. eine Ergebnisrechnung mit Plan-Werten (s. Abb. 4, oberer Teil Schritt 1). Diese Planungsrechnung drückt die Sachlogik der Wertschöpfung im Unternehmen aus. Darin enthalten sind Größen, die typischerweise kleinere bis mittlere Schwankungen aufweisen können (Umsatz, M...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Planung im Mittelstand: Alt... / 5.2 Erfahrungen aus der Umsetzung mit Excel

Die Herausforderung in diesem Planungsprozess liegt in der parallelen Planung der Standortverantwortlichen nach Leistungssegmenten sowie der Leistungssegmentverantwortlichen nach Standorten. Jeder Planer plant in seiner Excel-Datei und hat die Aufgabe, sich an den Schnittstellen mit dem anderen Planer abzustimmen. In der Excel-Lösung kann dieser erste Abstimmungsprozess syst...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Integration von Finanz-Fore... / 5.1 Inhaltlich-funktionale Integration herstellen

Im ersten Schritt wird mithilfe eines Treibermodells ein einheitliches Verständnis über die (Absatz-)Märkte und Geschäftsmodelle eines Unternehmens über alle Fachbereiche hinweg geschaffen. Die Systematik des Treibermodells stellt dabei das Fundament der Planungslogik dar, die in den nachfolgenden Schritten des Vorgehensmodells in Prozesse und IT-Systeme umgesetzt wird. Zum A...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digitale Planung am Beispie... / 3.2 Lösungsansatz

Digitale Planung erfordert eine Top-Down-Ausrichtung der Planungsaktivitäten ("Frontloading"), sodass Planwerte zunächst auf aggregierter Ebene und orientiert an der Strategie und den strategischen Zielen vom Top-Management vorgegeben werden. Um den Planungsprozess auf eine digitale Ebene zu bringen, sind, wie bereits oben beschrieben, die drei zentralen Eigenschaften Integr...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Management Reporting am Bei... / 2.2 Ausgangslage und Problemstellung

Qualität der finanziellen Führung Um die Qualität der finanziellen Führung der AMAG Import zu gewährleisten, wurde Anfang 2013 das Projekt "Finanzielle Führung und Berichtswesen" gestartet. Nach Abschluss der ersten Fachkonzeptionsphase, die sich auf einheitliche Segmentierung und Zeilenschemata konzentrierte, sollten die neuen Strukturen in Form der Ergebnisrechnung und der ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Management Reporting am Bei... / 2.3.1 Identifikation der Soll-KPIs

Schritt 1 In einem ersten Schritt galt es, aussagekräftige Kennzahlen (KPIs) zu definieren, die zusätzlich zur Ergebnisrechnung die finanzielle Führung unterstützen. Weil es sich in dieser ersten Phase ausschließlich um Finanzkennzahlen handelte, war der kritische Aspekt hier nicht die eigentliche Auswahl der Kennzahlen. Vielmehr stand in den Workshops die Diskussion im Vorde...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Management Reporting am Bei... / 2.3.2 Design der Reports und Drill-down-Pfade

Schritt 2 Die Konzeption der neuen funktionalen Reports erfolgte im darauffolgenden Schritt. Die Reports sollten die neuen Strukturen der Ergebnisrechnung und Segmentierung abbilden und gleichzeitig eine sinnvolle Navigation und einen besseren Lesefluss zwischen den verschiedenen Reports ermöglichen. Dies wurde durch die Anpssung der Struktur hinsichtlich der Zeilen- und insb...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Analytics mit SAP S/4HANA: ... / 3 Universal Journal

Zentrale Einzelpostentabelle für internes und externes Rechnungswesen Bisher wurden die Anwendungen des Rechnungswesens in Form eines hierarchischen Datenbankmodells programmiert. Zur Steigerung der Performance wurden bei jeder Buchung nicht nur Einzelposten gespeichert, sondern auch Indextabellen und Summensätze fortgeschrieben (s. Abb. 4). Abb. 4: Alte Tabellenstruktur in S...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Verrechnungspreisgestaltung / 2 Bedeutung von Verrechnungspreisen aus Controllingsicht

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht werden Verrechnungspreise als Wertansätze, zu denen Leistungen zwischen Teilbereichen eines Unternehmens ausgetauscht werden, definiert. Der Austausch von Leistung und Kosten findet direkt zwischen beiden beteiligten Kostenstellen statt. Wie die Kostenstelle in die Hierarchie oder Organisation eingebunden ist, spielt zunächst keine Rolle. J...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 5 ... / 6.5.1.1 Begriff der Verbindlichkeit

Rz. 459 Eine gesetzliche Definition des Begriffs "Verbindlichkeiten" gibt es nicht; der Begriffsinhalt lässt sich aber aus dem Zusammenhang mehrerer Gesetzesstellen ermitteln. Nach § 247 Abs. 1 HGB sind auf der Passivseite neben dem Eigenkapital und den Rechnungsabgrenzungsposten "die Schulden" auszuweisen. Darunter fallen nach dem Bilanzschema des § 266 Abs. 3 HGB Verbindlic...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 13.4.1.1.2 Betriebe gewerblicher Art, die die Umsatz-/Gewinngrenzen des § 20 Abs 1 Nr 10 Buchst b S 1 EStG überschreiten

Tz. 293 Stand: EL 95 – ET: 02/2019 Der (nicht den Rücklagen zugeführte) Gewinn und vGA des BgA führen auch dann zu Kap-Erträgen der Träger-Kö, wenn der BgA Umsätze (einschl der stfreien Umsätze, ausgenommen der Umsätze nach § 4 Nr 8 bis 10 UStG = Umsätze im Banken- und Versicherungswesen und Umsätze, die unter das Grunderwerbsteuer- und das Rennwett- und LotterieG fallen) von...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Controller-Kompetenzmodell,... / A.3.4 Fach- und Methoden-Kompetenzen

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Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kontenrahmen / 2.2 Kontenrahmen des Groß- und Außenhandels (BGA) und Industriekontenrahmen IKR

Kontenrahmen des Groß- und Außenhandels Der Kontenrahmen des Groß- und Außenhandels wird von Handelsschulen, Volkshochschulen, IHK und anderen Einrichtungen zu Ausbildungszwecken gebraucht und ist von daher weit verbreitet. Er gilt den einen als bewährter Standard, den anderen trotz der Anpassung 1988 als veraltetes Kontensystem. Herausgeber ist der Bundesverband des Groß- un...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking als effektives... / 3.1.1 Benchmarkinggrößen

Benchmarkinggröße "Mitarbeiter im Controlling" Eine wichtige Benchmarkinggröße ist die im Controlling eingesetzte Anzahl von Mitarbeitern. Das Horváth & Partners-CFO-Panel zeigt hier einen aktuellen Mittelwert von 7,5 Mitarbeitern im Controlling, bezogen auf 1.000 Mitarbeiter im Gesamtunternehmen. Die Verteilung der Controllingmitarbeiter auf die einzelnen Controllingprozesse...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Group Reporting: Die Wahl d... / 2.1 Horizontale Integration

Integration der externen und internen Sicht Die horizontale Integration bezeichnet die Integration der externen und internen Sicht, also von Legal und Management Reporting. Ziel ist es, die Konzernsicht auf die wesentlichen Führungsdimensionen transparent zu machen und dabei Konzern, Geschäftsbereiche und Konzerneinheiten durchgängig in hoher Qualität und konsistent zum exter...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Unternehmensmodell "Quattro": integrierte Kosten- und Ergebnisrechnung

Zusammenfassung Die Ergebnisse der Unternehmensrechnung müssen sowohl für die externe Berichterstattung als auch für eine erfolgsorientierte Unternehmensführung alle relevanten Daten rechtzeitig und zuverlässig bereitstellen. Während für die externe Rechnungslegung formale und inhaltliche Vorschriften bestehen, gibt es solche für das interne Rechnungswesen nicht. Als industriel...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Unternehmensmodell "Quattro... / 4.4 Ergebnisrechnung

Als kurzfristige Ergebnisrechnung, die aktuellste Informationen bieten kann, wird der Deckungsbeitrags-Plan-Ist-Vergleich zum wichtigsten Instrument des Vertriebs-Controlling (s. Abb. 17). Abb. 17: Deckungsbeitrags-Plan-Ist-Vergleich Als erster Abrechnungsschritt werden in der Erlösübernahme die Bruttoerlöse aus den Ausgangsdaten (s. Abb. 9) durch Multiplikation der Absatzmen...mehr