Fachbeiträge & Kommentare zu Arbeitsschutz

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 2.6 Integriertes Managementsystem

Ein IMS kombiniert mehrere Managementsystemnormen in einer gemeinsamen Systemarchitektur, i. d. R. ISO 9001 (Qualität), ISO 14001 (Umwelt) und ISO 45001 (Arbeitsschutz). Möglich ist dies, weil alle 3 Normen die identische High Level Struktur teilen. Die Vorteile eines IMS liegen auf der Hand: Ein einheitliches Dokumentenmanagementsystem, kombinierte interne Audits, ein gemein... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 2.5 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

BGM-Zertifizierungen wie der Corporate Health Award, das ZERT-Siegel oder das Qualitätszertifikat der Deutschen Gesellschaft für Betriebliche Gesundheitsförderung (DGBF) rücken den Menschen in den Mittelpunkt mit Fokus auf die Gesundheitsförderung, psychische Gesundheit und Work-Life-Balance. Ein BGM ist konzeptionell ein wichtiges Pendant zum klassischen technisch-organisato... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 4.2 Gefährdungsbeurteilung – Vollständigkeit und Aktualität

Die Gefährdungsbeurteilung ist das Herzstück des AMS. Auditoren prüfen, ob alle Tätigkeiten, Arbeitsbereiche und Beschäftigtengruppen, einschließlich Teilzeit, Leiharbeit und Homeoffice, erfasst sind. Ein häufiger Befund: Gefährdungsbeurteilungen, die seit Jahren nicht aktualisiert wurden oder die psychische Belastung gänzlich außer Acht lassen. mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 4.4 Messung, Überwachung und Management-Review

Auditoren erwarten belastbare Kennzahlen wie Unfallquoten, Beinaheunfälle, Krankenstand, offene Maßnahmen und prüfen, ob diese Daten tatsächlich in Entscheidungen einfließen. Der Management-Review (Abschn. 9.3) muss dokumentiert sein und konkrete Ergebnisse zeigen. Ein Review-Protokoll ohne Maßnahmenableitung gilt als Nichtkonformität. mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 4.1 Führung und gelebte Verpflichtung

Auditoren hinterfragen zuerst, ob die Unternehmensleitung das AMS aktiv trägt oder es nur formal existiert. Gemäß ISO 45001, Abschn. 5.1 muss die oberste Führung nachweislich Verantwortung übernehmen: durch Ressourcenbereitstellung, aktive Kommunikation und Vorbildfunktion. Typische Auditfrage: "Wann hat die Geschäftsführung zuletzt an einem Arbeitsschutzrundgang teilgenommen?" mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 4.3 Mitarbeiterbeteiligung und Kommunikation

ISO 45001 legt im Kapitel 5.4 besonderen Wert auf die Einbeziehung der Beschäftigten. Auditoren befragen nicht nur Führungskräfte, sondern auch Mitarbeitende direkt: "Kennen Sie die Arbeitsschutzpolitik? Wissen Sie, wie Sie Beinaheunfälle melden? Haben Sie Möglichkeiten, Verbesserungsvorschläge einzubringen?" Fehlende Kommunikationsstrukturen sind ein häufiges Schwachstellen... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 1 Was ist ein Arbeitsschutzmanagementsystem?

Ein AMS ist ein systematischer Managementansatz, der sämtliche Aktivitäten zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz organisiert, steuert und kontinuierlich verbessert. Es folgt in der Regel dem PDCA-Zyklus (Plan – Do – Check – Act), der auch aus anderen Managementsystemen wie der ISO 9001 bekannt ist. Kernelemente eines AMS sind typischerweise: Führung und Vera... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 2.1 ISO 45001

Die ISO 45001 ist seit 2018 die erste internationale Norm der ISO für Managementsysteme zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz. Sie löste die OHSAS 18001 ab und ist heute weltweit der maßgebliche Standard, sowohl für Erst-Zertifizierungen als auch als Grundlage für integrierte Managementsysteme (IMS). Die Norm folgt der sogenannten High Level Structure (HLS), einem e... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 4.5 Umgang mit Vorfällen und Nichtkonformitäten

Wie ein Unternehmen mit Unfällen, Beinaheunfällen und Systemabweichungen umgeht, sagt viel über die Reife des AMS aus. Auditoren prüfen die Tiefe der Ursachenanalyse: Wird wirklich nach dem "Warum" gefragt, oder werden Vorfälle nur registriert und abgehakt? Fehlende Wirksamkeitsprüfung von Korrekturmaßnahmen ist einer der häufigsten Hauptbefunde in Erst-Zertifizierungsaudits... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 1 Warum ISO 45001 auf Basis der ISO 9001?

Wer bereits nach ISO 9001 zertifiziert ist, hat einen entscheidenden Vorteil: Beide Normen teilen dieselbe strukturelle Grundlage, die sogenannte High Level Structure (HLS). Diese von der ISO eingeführte einheitliche Kapitelgliederung (Kapitel 4–10) ist bei ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 identisch. Das bedeutet: Managementlogik, Dokumentationsprinzipien, interne Audits, M... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 4.3 Kapitel 6: Planung

Entsprechung zu ISO 9001:Kapitel 6.2 übertragbar, Abschnitt 6.1.2 / 6.1.3 ist neu Kapitel 6.2 (AS-Ziele und Maßnahmen) entspricht der Qualitätszielplanung. Die bestehende Methodik kann übernommen werden. Der eigentliche Neuaufbau liegt in Abschnitt 6.1. Abschnitt 6.1.2: Gefährdungsermittlung und Risikobewertung: Das ist das Herzstück der ISO 45001 und hat kein direktes Äquival... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 2.2 OHSAS 18001

Die OHSAS 18001 (Occupational Health and Safety Assessment Series) war von 1999 bis 2021 der weltweit meistgenutzte Standard für Arbeitsschutzmanagementsysteme. Sie wurde von einer Gruppe nationaler Normungsinstitute entwickelt. Die OHSAS 18001 war zwar kein ISO-Standard, wurde aber von akkreditierten Zertifizierungsstellen international anerkannt. Mit dem Erscheinen der ISO ... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 4.1 Kapitel 4: Kontext der Organisation

Entsprechung zu ISO 9001:Vollständig übertragbar Das Kapitel ist strukturell identisch. In der ISO 45001 sind jedoch die Beschäftigten explizit als interessierte Partei zu benennen, was im Qualitätskontext oft ausgeblendet wird. Achtung Beschäftigte als Stakeholder In der ISO 9001 steht der Kunde im Mittelpunkt. ISO 45001 Abschn. 4.2 fordert explizit, dass Beschäftigte (inkl. L... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 4.5 Kapitel 8: Betrieb

Entsprechung zu ISO 9001: Teilweise übertragbar, Abschnitt 8.2 ist neu Kapitel 8.1 (Operative Planung und Steuerung) ist analog zu ISO 9001 und umfasst die Steuerung von Prozessen, Lieferanten und externen Dienstleistern unter AS-Gesichtspunkten. Bestehende Lenkungsmechanismen können entsprechend erweitert werden. Abschnitt 8.2 – Notfallvorsorge und Notfallreaktion: Dieser Abs... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 2.4 DGUV-Leitlinien – Der pragmatische Einstieg

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) stellt Unternehmen eine Reihe von Leitfäden, Handlungshilfen und Checklisten zur Verfügung, die den Aufbau eines betrieblichen Arbeitsschutzmanagementsystems unterstützen, auch ohne formale Zertifizierung. Grundlage sind die gesetzlichen Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG), der DGUV-Vorschriften und Regeln sowie... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 3.1 Struktur der Norm

Die Norm ist in zehn Kapitel (Abschnitte) gegliedert: Kapitel 1–3: Anwendungsbereich, Normative Verweisungen, Begriffe Kapitel 4: Kontext der Organisation – Verstehen des Unternehmens und seiner interessierten Parteien Kapitel 5: Führung und Verpflichtung, Politik, Rollen und Verantwortlichkeiten Kapitel 6: Planung und Risiken, Chancen, Gefährdungsbeurteilung, Ziele Kapitel 7: Un... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 5.1 Zeitaufwand realistisch einschätzen

Mit bestehender ISO 9001 ist eine Einführungszeit von 10 bis 14 Monaten realistisch. Ohne ISO 9001 wären es erfahrungsgemäß 18 bis 30 Monate. Der größte Aufwand entsteht in Phase 2 (Gefährdungsbeurteilung, Rechtskataster) und Phase 3 (Notfallpläne, Beteiligungsstrukturen). Praxis-Beispiel Typischer Ressourcenbedarf (grobe Schätzung) Gap-Analyse und Projektplanung: 3–5 Arbeitst... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 7 Fazit

Die Erweiterung eines bestehenden ISO 9001-Systems auf ISO 45001 ist strukturell kein radikaler Neuanfang, sondern eine gezielte Ergänzung. Rund 60 bis 70 Prozent der normativen Anforderungen sind bereits durch die ISO 9001 Struktur abgedeckt oder lassen sich mit überschaubarem Aufwand anpassen. Dieser Vorsprung spart Zeit, Ressourcen und erleichtert die Kommunikation mit Ze... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 5 Welches System passt zu meinem Unternehmen?

Die Wahl des richtigen AMS hängt von mehreren Faktoren ab: Branchenspezifische Anforderungen: In der Chemie- oder Energiebranche ist SCC/SCP oft Pflicht. Im internationalen Umfeld ist ISO 45001 Standard. Unternehmensgröße: Kleinere Betriebe profitieren oft von einem pragmatischen Einstieg über DGUV-Leitlinien, bevor sie zertifizierungsfähige Systeme aufbauen. Kundenforderungen:... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 5.3 Externe Unterstützung – wann lohnt es sich?

Nicht immer stehen ausreichend interne Kapazitäten zur Verfügung, eine vollständige Normerweiterung neben dem Tagesgeschäft zu stemmen. Externe Unterstützung lohnt sich besonders in folgenden Situationen: Fehlende interne AS-Expertise (kein eigener Sicherheitsingenieur oder Sifa) Erstmalige Gefährdungsbeurteilung, hier ist methodische Unterstützung wertvoll Aufbau des Rechtskat... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 2 Entsprechungstabelle: Was ist abgedeckt, was fehlt?

Der normative Anhang B der ISO 45001 listet die Entsprechungen zwischen den Kapiteln beider Normen auf. Die folgende Grafik zeigt auf einen Blick, welche Kapitel vollständig übertragbar sind, welche angepasst werden müssen und wo echter Neuaufbau erforderlich ist. Abbildung 2: Entsprechungstabelle ISO 9001 und ISO 45001 Von zehn Hauptkapiteln (4–10) sind vier vollständig übert... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 4.4 Kapitel 7: Unterstützung

Entsprechung zu ISO 9001: Vollständig übertragbar, AS-Inhalte ergänzen Ressourcen, Kompetenz, Bewusstsein, Kommunikation und Dokumentation sind in beiden Normen strukturgleich geregelt. Die bestehende Kompetenzmatrix, das Schulungskonzept und die Dokumentenlenkung können nahezu unverändert übernommen und um AS-spezifische Inhalte erweitert werden. ToDo: Kompetenzmatrix: Spalte ... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 2.3 SCC / SCP – Branchenstandard für Auftragnehmer

SCC steht für Safety Certificate Contractors (auf Deutsch: Sicherheits-Certifikat-Contraktoren). Das System wurde ursprünglich in den Niederlanden für die Öl- und Gasindustrie entwickelt und ist heute vor allem in der Chemie-, Energie- und Prozessindustrie in Deutschland, den Benelux-Staaten und weiteren europäischen Ländern weit verbreitet. SCC richtet sich primär an Dienstl... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 4.2 Kapitel 5: Führung und Beteiligung der Beschäftigten

Entsprechung zu ISO 9001: Teilweise übertragbar, Abschnitt 5.4 ist neu Kapitel 5.1 (Führung und Verpflichtung), 5.2 (Politik) und 5.3 (Rollen und Verantwortlichkeiten) sind analog zu ISO 9001 aufgebaut und können größtenteils übertragen werden. Die Arbeitsschutzpolitik ersetzt oder ergänzt die Qualitätspolitik. Neu : Abschnitt 5.4 “Konsultation und Beteiligung der Beschäftigten... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 4.6 Kapitel 9: Bewertung der Leistung

Entsprechung zu ISO 9001: Vollständig übertragbar – Auditprogramm und KPIs erweitern Überwachung, Messung, interne Audits und Management-Review sind strukturell identisch. Das bestehende Auditprogramm wird um AS-relevante Kapitel erweitert und AS-Kennzahlen in den Management-Review integriert. ToDo: Auditprogramm: Jährliche interne Audits auf ISO 45001-Kapitel ausweiten AS-Kennz... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 6 Typische Stolpersteine – worauf besonders zu achten ist

Die Erfahrung aus zahlreichen Einführungsprojekten zeigt: Es sind meist nicht die technischen Kapitel, an denen Projekte scheitern, sondern kulturelle und organisatorische Anforderungen. Commitment der Führung bleibt auf dem Papier ISO 45001 Abschnitt 5.1 fordert nachweisliches Führungshandeln. Ein unterzeichnetes Dokument reicht nicht. Auditoren erwarten Belege: Begehungsprot... mehr

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Arbeitsschutz-Managementsys... / 3 Der Weg von der ISO 9001 zur ISO 45001: Konkrete Roadmap

Abbildung 3: Typische Projektphasen mit bestehender ISO 9001. Zertifizierung in 10–14 Monaten realistisch. Phase 1: Gap-Analyse (Monat 1-2) Der erste Schritt ist Klarheit über den eigenen Ausgangszustand zu erlangen. Das bestehende QM-System wird systematisch gegen die Anforderungen der ISO 45001 abgeglichen. Bestandsaufnahme bestehender AS-Dokumente, Unterweisungen, Gefährdung... mehr

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Hybride Arbeitsortmodelle u... / 5.1 Analyse

Wenn ein Unternehmen nicht von vornherein in der Form Remote-Only oder Remote-First gegründet wurde, gestaltet sich die Einführung hybrider Arbeitsmodelle als ein komplexer und interdisziplinärer Prozess, bei dem zumindest die Abteilungen Personal, Gebäudemanagement, Finanzen, IT, Beschaffung sowie Geschäftsführung und Personalvertretung einbezogen werden müssen. Eignung von ... mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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BEM: Praktische Umsetzung i... / 6.1.3 Kooperationspartner des BEM in Stab und Linie

Die Personalabteilung liefert die AU-Daten, ist aber auch Ansprechpartner im Rahmen der Situationsanalyse für die Überlassung der Arbeitsplatzbeschreibungen, bei der Planung und Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen sowie allgemein für die Dokumentation der Teilnahme oder Nicht-Teilnahme der Beschäftigten am BEM. Führungskräften kommt im BEM eine besondere Schlüsselrolle ... mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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BEM: Praktische Umsetzung i... / 6.1.4 Arbeitsschutzausschuss

Der Arbeitsschutzausschuss hat die Aufgabe, die mit dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung befassten Funktionsträger zusammenzubringen, um über die Angelegenheiten des Arbeitsschutzes zu beraten. Aufgaben des Arbeitsschutzausschusses sind u. a.: Analyse des Unfallgeschehens im Betrieb, Beratung über Maßnahmen und Einrichtungen zur Vermeidung von Unfall- und Gesundheitsgefahr... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Rückenschule / 2.2 Am Arbeitsplatz orientiertes betriebliches Rückenschulprogramm

Wenn die "Neue Rückenschule" den wissenschaftlichen Ansprüchen zur Prävention und Rehabilitation gerecht werden will, dann müssen die erwachsenen Menschen in ihrer Lebenswelt, am Arbeitsplatz, erreicht werden. Der Settingansatz der Weltgesundheitsorganisation (Ottawa Charta 1986) bedeutet, die Gesundheit "an jenen Orten zu fördern, an denen sie die alltägliche Umwelt erleben... mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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BEM: Praktische Umsetzung i... / 5.3 Maßnahmenplanung

Die Situationsanalyse ergibt i. d. R. eine Empfehlung für Maßnahmen, die geeignet erscheinen, die Ziele des BEM zu erreichen. Diese Empfehlung ist die Grundlage für die Beratung im BEM-Team, welche Maßnahmen einzuleiten sind. Bei arbeitsplatzbezogenen Maßnahmen ist immer der Vorgesetzte hinzuzuziehen, weil dieser aktiv an der Entwicklung von Maßnahmen zu beteiligen ist. Die M... mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
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Situationsanalyse: Zentrale... / 2.4 Durchführende und beteiligte Personen

Die Situationsanalyse wird jeweils vom Fallmanager organisiert und koordiniert. Er hat zu dem Betroffenen ein besonderes Vertrauensverhältnis. Die Zustimmung, Mitwirkung und Selbstbestimmung des betroffenen Beschäftigten bei der Situationsanalyse sind bedeutende Voraussetzungen für deren erfolgreiche Durchführung. Darüber hinaus hat der Betroffene das Recht, zusätzlich eine ... mehr

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BEM: Praktische Umsetzung i... / 6.1 Vernetzung mit betrieblichen Prozessen und Strukturen

Mit diesem Prozess soll sichergestellt werden, dass alle im Unternehmen vorhandenen Ressourcen und Verfahren, die einen erfolgreichen BEM-Prozess im Einzelfall unterstützen können, genutzt werden. Es sollen fallübergreifende Erkenntnisse der BEM-Akteure vom BEM-Team an die Fachabteilungen weitergegeben werden; das BEM-Team wiederum soll bei seiner Arbeit durch die betrieblic... mehr

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BEM: Praktische Umsetzung i... / 4.1 Bildung des BEM-Teams

In § 167 Abs. 2 SGB IX wird die Bildung eines BEM-Teams oder Integrationsteams nicht gefordert, der in der Rechtsprechung konkretisierte "koordinierte Suchprozess" setzt jedoch eine entwickelte Kompetenz voraus, für die sich die Bildung eines BEM- oder Integrationsteams empfiehlt. Achtung Zusammensetzung des BEM-Teams Das BEM-Team besteht entsprechend § 167 Abs. 2 SGB IX aus ei... mehr

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Situationsanalyse: Zentrale... / 2.1 Anforderungsprofil

Das Anforderungsprofil beschreibt die Anforderungen eines Arbeitsplatzes an die Beschäftigten und wird mithilfe einer methodischen Vorgehensweise ermittelt. Eine wesentliche Voraussetzung für ein zutreffendes Anforderungsprofil ist die genaue inhaltliche Kenntnis der zu erfüllenden Aufgabe, ihrer organisatorischen Einbindung (Einzel- oder Gruppenarbeitsplatz, Unter- oder Über... mehr

Kommentar aus Haufe TV-L Office Premium
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Tillmanns/Heise/u.a., BetrV... / 8 Gemeinsame Ausschüsse von Arbeitgeber und Betriebsrat

Rz. 23 Unabhängig von der Größe der Betriebe können Arbeitgeber und Betriebsrat gemeinsame Ausschüsse bilden. Der gemeinsame Ausschuss ist ein eigenständiges betriebsverfassungsrechtliches Gremium und kein Organ des Betriebsrats.[1] Rz. 24 Sinnvoll ist ein gemeinsamer Ausschuss, wenn komplexe Themen in einem kleineren Kreis von Fachleuten vonseiten des Betriebsrats wie auch d... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
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Weisungsrecht, Direktionsrecht / 4.11 Übertragung des Weisungsrechts auf Dritte

Im Rahmen einer Abordnung, Zuweisung oder Personalgestellung gemäß § 4 TVöD können Beschäftigte dazu verpflichtet werden, ihrer vertragsmäßigen Arbeitsverpflichtung bei einem anderen Arbeitgeber auch außerhalb des Geltungsbereichs des TVöD nachzukommen. Durch diese Maßnahme ändert sich der Inhalt des Arbeitsvertrags nicht, insbesondere tritt der andere Arbeitgeber nicht in d... mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
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Weisungsrecht, Direktionsrecht / 4.2 Gesetz und Verordnung

Ganz allgemein ist kein Beschäftigter verpflichtet, gesetzlich verbotene oder sittenwidrige Arbeitsleistungen zu erbringen. Dies gilt auch, soweit die Arbeiten aufgrund des Weisungsrechts zugewiesen werden. Der Arbeitgeber hat gesetzliche Beschränkungen bei der Ausübung seines Weisungsrechts zu beachten. Dazu gehören beispielsweise die gesetzlichen Arbeitnehmerschutzvorschri... mehr

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Weisungsrecht, Direktionsrecht / 3.5 Bestimmung der betrieblichen bzw. dienstlichen Ordnung

Grundsätzlich ist der Arbeitgeber befugt, im Rahmen seines Direktionsrechts die betriebliche bzw. dienstliche Ordnung festzulegen. Das Weisungsrecht umfasst dabei insbesondere Maßnahmen zur Organisation des Betriebsablaufs, zur Koordinierung des Zusammenwirkens der Beschäftigten sowie zur Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheitsschutz. Zu unterscheiden ist zwischen Weis... mehr

Beitrag aus Personal Office Premium Wissen und Weiterbildung
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Rechtsprechungsübersicht, A... / Arbeitsschutz

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KI: Europäische KI-Verordnu... / 2 Überblick über die Verordnungsinhalte

Risikoklassen für KI-Systeme und ihre Implikationen mit besonderem Augenmerk auf den Bereich HR: mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
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Das Mitarbeitergespräch als... / 8 Ausgewählte Gesprächsanlässe

Ca. 90 % des Führungsalltags ist Kommunikation. Die Bandbreite formaler Anlässe von Führungskommunikation ist sehr groß. Sie reicht von Beurteilungs-, Förder- und Zielvereinbarungsgesprächen über Kritik- und Abmahnungsgespräche bis hin zur Kündigungsunterredung. In der nachfolgenden Übersicht wird eine Vielzahl von Gesprächen skizziert, die grundsätzlich in der Verantwortung ... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Unfallverhütung / Zusammenfassung

Begriff Unter Unfallverhütung sind Maßnahmen der Arbeitssicherheit und des Arbeitsschutzes zu verstehen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Arbeitsrecht: Geregelt ist die Unfallverhütung in den Unfallverhütungsvorschriften, die die Berufsgenossenschaften auf der Grundlage von § 15 SGB VII erlassen, im Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) und dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Unfallverhütung / 4 Mitbestimmung des Betriebsrats

Auf freiwilliger Basis können zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat zusätzliche Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Gesundheitsschädigungen vereinbart werden.[1] Darüber hinaus hat der Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG ein erzwingbares Mitbestimmungsrecht in den Fällen, in denen der Arbeitgeber Regelungen zur Unfallverhütung aufzustellen hat. Das Mitbestim... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Betriebsarzt / 1 Pflicht zur Bestellung

Eine Pflicht des Arbeitgebers zur Bestellung von Betriebsärzten besteht nach § 2 Abs. 1 ASiG dann, wenn dies im Hinblick auf die Betriebsart und die damit für die Arbeitnehmer verbundenen Unfall- und Gesundheitsgefahren, die Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer und die Zusammensetzung der Arbeitnehmerschaft und die Betriebsorganisation, insbesondere im Hinblick auf die Zahl und ... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Betriebsarzt / 3 Aufgaben und Befugnisse

Betriebsärzte haben vor allem die Aufgabe, den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung in allen Fragen des Gesundheitsschutzes zu unterstützen.[1] Sie haben den Arbeitgeber zu beraten. Praxis-Beispiel Beratung durch den Betriebsarzt Der Betriebsarzt berät hinsichtlich der Planung, Ausführung und Unterhaltung von Betriebsanlagen, von sozialen und sanitären Ei... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Jugendarbeitsschutz / Zusammenfassung

Begriff Unter 18-Jährige genießen aufgrund ihres Alters in bestimmten Beschäftigungsverhältnissen, so auch als Arbeitnehmer oder in der Berufsausbildung, besonderen Arbeitsschutz aufgrund des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG). Ziel ist es, aus der Tätigkeit drohende Gefahren für die allgemeine Entwicklung der Jugendlichen und Kinder, insbesondere ihrer Arbeitskraft und ... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Betriebsarzt / Zusammenfassung

Begriff Der Betriebsarzt ist vom Arbeitgeber aufgrund des Gesetzes über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Arbeitssicherheitsgesetz – ASiG) eingesetzt. Der Betriebsarzt ist mit der Förderung und Erhaltung der Gesundheit sowie der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter befasst. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechu... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Unfallverhütung / 1 BG-Vorschriften

Die Berufsgenossenschaften erlassen gemäß § 15 SGB VII Vorschriften über Einrichtungen, Anordnungen und Maßnahmen, die die Unternehmer zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren zu treffen haben, sowie über die Form der Übertragung dieser Aufgaben auf andere Personen, das Verhalten, das die Versicherten zur Verhütung von Arbei... mehr