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Wo die Grundsteuer das Wohnen teurer macht

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Zwickau schneidet mit 258 EUR Grundsteuer pro Jahr am günstigsten ab, Tübingen ist mit 1.377 EUR Schlusslicht im Ranking 2025 von IW Consult – insgesamt hat die Reform das Wohnen spürbar teurer gemacht.

Am 1.1.2025 trat die Reform der Grundsteuer in Kraft. Nach knapp einem Jahr fällt die Bilanz ernüchternd aus.

Vergleichbares Wohnen kostet in einigen Kommunen plötzlich das Doppelte oder sogar Dreifache, heißt es in einer Studie des Eigentümerverbands Haus & Grund in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Dabei ist die Spannweite zwischen Entlastung, Aufkommensneutralität und Mehrbelastung in den untersuchten 100 größten deutschen Städten groß.

"Viele Städte und Gemeinden haben die Reform für satte Steuererhöhungen genutzt", sagte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke. Es sei nicht einfacher, nicht gerechter und für viele Bürger teurer geworden. "Am 10.12.2025 erwarten wir ein Urteil des Bundesfinanzhofs in München zur neuen Grundsteuer und werden von vor Ort berichten."

Grundsteuer 2025: Unterschiede je nach Bundesland

Zwickau in Sachsen liegt im Grundsteuerranking 2025 mit 258 EUR pro Jahr an der Spitze der günstigsten Großstädte. Am Ende des Feldes stehen die teuersten der 100 betrachteten Städte: Tübingen, Mannheim, Heidelberg, Stuttgart und Karlsruhe (alle in Baden-Württemberg). In Tübingen werden 1.377 EUR pro Jahr fällig – das sind rund 434 % mehr als in Zwickau für eine vergleichbar große Immobilie.

Der Unterschied zwischen den Bundesländern ist groß. In den betrachteten Städten Sachsen-Anhalts etwa zahlen Eigentümer eines Einfamilienhauses durchschnittlich 305 EUR pro Jahr, in Berlin sind es satte 850 EUR im Schnitt – das ist der höchste Durchschnittswert im Bundesländervergleich.

Knapp drei Millionen Einsprüche gegen das Bundesmodell

Deutliche Aus...

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