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AGS 03/2023, Zeitschriften aktuell

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Rechtsfachwirtin Viviane Schrader, Wenn der Mandant gerne zahlt – Tipps und Ideen für das Abrechnungsmanagement, RENOpraxis 2023, 33

In ihrem Beitrag gibt die Autorin einige Tipps, wie in der Anwaltskanzlei durch eine perfekt durchdachte und umgesetzte Organisation die Zahlungsbereitschaft des Mandanten gefördert werden kann.

Zunächst erörtert Schrader, welcher Zeitpunkt der Beste ist, um dem Mandanten die anwaltliche Vergütungsberechnung zu präsentieren. Der beste Zeitpunkt ist ihrer Auffassung nach der Beginn des Mandats, weil der Mandant von dem Rechtsanwalt erwartet, sein Anliegen zügig und erfolgreich zu bearbeiten. Dabei sei die Erwartungshaltung des Mandanten positiv, was zu der Einsicht führt, dass die erwünschte Rechtsdienstleistung vom Rechtsanwalt nicht umsonst erbracht werden kann. Schrader weist darauf hin, dass dies schon zu Beginn des Mandats mit den Mandanten kommuniziert werden soll. Schon bei der ersten Kontaktaufnahme sollte der Mandant frühzeitig und umfassend über die voraussichtlich anfallende Vergütung informiert werden.

Da die Arbeit für den Rechtsanwalt schon beim ersten Gespräch mit dem Mandanten beginnt, hält Schrader es für völlig legitim, die positive Anfangseuphorie des Mandanten zu nutzen und schon bei Auftragserteilung eine Vorschussberechnung zu erteilen. Ihrer Auffassung nach wird die Wahrscheinlichkeit im Laufe eines Mandats größer, dass die Zahlungsmotivation des Mandanten abnehme. Dies gelte insbesondere in den Fällen, in denen der Rechtsanwalt nicht das vom Mandanten erwünschte Ergebnis erzielen kann.

Ferner schlägt Schrader vor, nach Erteilung einer Vorschussrechnung im Verlaufe eines Mandats weitere Teilrechnungen über die von der ersten Berechnung nicht erfassten Gebühren und/oder Auslagen zu erstellen. Werde auf Vorschussrechnungen ...

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