Fachbeiträge & Kommentare zu Vermietung

Beitrag aus Hilbert, ABC-Führer Lohnsteuer (Schäffer-Poeschel)
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Hilbert/Wolf, ABC-Führer LS... / C. Veranlagung zur Einkommensteuer

Rz. 8 Stand: EL 148 – ET: 09/2026 Bei der Veranlagung wird die Summe der Einkünfte zur Bestimmung des Gesamtbetrags der Einkünfte ua um den Altersentlastungsbetrag gemindert (vgl § 2 Abs 3 EStG). Bei zusammenveranlagten > Ehegatten sind die Voraussetzungen für jeden Ehegatten gesondert zu prüfen und der Altersentlastungsbetrag für den Ehegatten abzuziehen, der begünstigte > E... mehr

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Anhang 2 – Doppelbesteuerun... / 5.5.11 Übernahme von bestimmten Aufwendungen durch den Arbeitgeber

Rz. 340 Stand: EL 148 – ET: 09/2026 Die Steuerfreiheit bestimmter Einnahmen nach § 3 EStG (hier z. B. Nr. 13 und 16) ist zu beachten; einige nach § 3 EStG steuerfreie Einnahmen unterliegen nicht dem Progressionsvorbehalt. Rz. 341 Stand: EL 148 – ET: 09/2026 Zahlungen, die der Arbeitgeber im Hinblick auf einen künftigen internationalen Einsatz des Arbeitnehmers aufwendet, stelle... mehr

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Betriebsaufspaltungen in de... / 1. Einkommen-/Körperschaftsteuer

Besitzunternehmen qualifiziert als Gewerbebetrieb: Liegen die Voraussetzungen einer personellen und sachlichen Verflechtung – mithin einer Betriebsaufspaltung – vor, ist die Vermietung oder Verpachtung keine Vermögensverwaltung mehr, sondern eine gewerbliche Vermietung oder Verpachtung. Das Besitzunternehmen qualifiziert daher als Gewerbebetrieb.[34] a) Besitzunternehmen = Ka... mehr

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Einkommensteuerliche Rechts... / a) Bisherige Rechtsauffassung der Finanzverwaltung

Die Finanzverwaltung vertritt im "Nießbrauchserlass"[4] hinsichtlich der sich ergebenden einkommensteuerlichen Rechtsfolgen folgende Rechtsauffassung: Beim Eigentümer erhöhen sowohl Einmalzahlungen als auch in Form von wiederkehrenden Leistungen erbrachte (zu kapitalisierende) Ablösezahlungen die AfA-Bemessungsgrundlage. Dabei sind wiederkehrende Leistungen mit ihrem Barwert ... mehr

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Einkommensteuerliche Rechts... / c) Rechtsfolgen der neuen Sichtweise

Bezogen auf das vorstehende Beispiel würde die Zugrundelegung der Rechtsauffassung des IX. Senats des BFH Folgendes bedeuten: Lösung Variante a: für den Nießbraucher A im Fall der Variante a (weitere Vermietung des Objekts nach Grundstücksübertragung), dass er das Entgelt für die Ablösung des Nießbrauchs für künftig entgehende Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung erhält un... mehr

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Einkommensteuerliche Rechts... / b) Entgeltlich eingeräumte Nutzungsrechte

Bei einem entgeltlich eingeräumten Zuwendungsnießbrauch erzielt der Nießbrauchsbesteller Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung in Form des für die Nießbrauchseinräumung gezahlten Entgelts. Zahlungen zur Ablösung eines entgeltlich bestellten Zuwendungsnießbrauchs führen nach Auffassung der Finanzverwaltung beim Eigentümer im Jahr der Zahlung zu negativen Einnahmen aus Verm... mehr

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Einkommensteuerliche Rechts... / b) Neue Sichtweise des BFH

Mit Urteil v. 10.10.2025 – IX R 4/24 [5] hat der IX. Senat des BFH entschieden, dass das Entgelt für den Verzicht auf die Ausübung eines Nießbrauchsrechts an einem dem Privatvermögen zugehörigen Grundstück eine steuerbare Entschädigung gem. § 24 Nr. 1 Buchst. a EStG ist, wenn der Nießbraucher das Grundstück zum Zeitpunkt des Verzichts tatsächlich vermietet und hieraus Einkünfte... mehr

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Einkommensteuerliche Rechts... / 7. Fazit

Durch die Entscheidung des BFH v. 10.10.2025 – IX R 4/24 müssen nicht nur die steuerlichen Rechtsfolgen bei Ablösung eines zur Erzielung von Vermietungseinkünften dienenden vorbehaltenen Nießbrauchsrechts neu überdacht werden. Denn letztlich erhält auch der Zuwendungsnießbraucher bei einer vorzeitigen Rechtsablösung die Ablösezahlung für künftig entgehende Einnahmen aus Vermi... mehr

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Einkommensteuerliche Rechts... / 1. Der BFH schlägt einen neuen, steuerverschärfenden Weg ein

Der Vorbehalt oder die Einräumung eines Nießbrauchs oder Wohnrechts ist im familiären Bereich im Rahmen einer vorweggenommenen Erbregelung, aber auch zur steuersparenden Verlagerung von Einkünften häufig anzutreffen. In der Regel betrifft dies den Bereich der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG). Sofern es sich um ein obligatorisches Nutzungsrecht oder um ein... mehr

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Einkommensteuerliche Rechts... / 6. Wohnrechte

Die vorstehenden Grundsätze wendet die Finanzverwaltung entsprechend bei der Ablösung von vorbehaltenen oder zugewendeten Wohnrechten an[19]. Beraterhinweis Bei Ablösung eines dinglichen Wohnrechts ist zu beachten, dass die Aufwendungen, sofern sie nachträgliche Anschaffungskosten des Grundstückseigentümers sind, in vollem Umfang auf das Gebäude entfallen[20]. Aufwendungen, di... mehr

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Einkommensteuerliche Rechts... / 2. Ablösung vorbehaltener Nutzungsrechte

Nutzungsrechte werden in aller Regel bei Grundstücksübertragungen im Rahmen einer vorweggenommenen Erbfolge vorbehalten. Wie nutzt der Eigentümer das Grundstück nach der Grundstücksübertragung? Die hieraus resultierenden einkommensteuerlichen Rechtsfolgen hängen von der nach der Grundstücksübertragung weitergehenden Nutzung durch den Eigentümer ab. Beispiel Vater A hat in 2005... mehr

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Kapitalvermögen: Werbungsko... / 2 Typische Aufwendungen im Zusammenhang mit Kapitaleinkünften­

Im Folgenden findet sich eine Zusammenstellung von Aufwendungen, die typischerweise im Zusammenhang mit der Erzielung von Einkünften aus Kapitalvermögen anfallen, und bei denen sich die Frage nach der Abziehbarkeit als Werbungskosten stellt. Zu beachten ist, dass es auf die Frage des Werbungskostenabzugs nur in den Ausnahmefällen des § 32d Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 3 EStG ankommt... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 1.3.5 Vermietung nach umfassender Modernisierung (Abs. 1a Satz 1 Nr. 4)

Rz. 7 Den Anforderungen an die Auskunftspflicht des Vermieters nach § 556g Abs. 1a Satz 1 Nr. 4 ist Genüge getan, wenn er dem Mieter vor der Abgabe von dessen Vertragserklärung unaufgefordert die Auskunft erteilt, bei dem Abschluss des Mietvertrags handele es sich um die erste Vermietung nach umfassender Modernisierung der Wohnung; der Vermieter ist nicht gehalten, über Umfa... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 1.3.4 Überschreitung der zulässigen Miete bei Vermietung nach dem 1.10.2014 (Abs. 1a Satz 1 Nr. 3)

Rz. 6 Achtung Entscheidend sind Mietvertragsabschluss und Nutzungsbeginn nach dem 1.10.2014. Wenn die Wohnung erstmals nach dem 1.10.2014 vermietet, aber schon vor dem Stichtag (selbst) genutzt worden ist, muss der Vermieter die Mietpreisbremse einhalten. Nähere Informationen sind erst im Rahmen des Auskunftsverlangens nach § 556 Abs. 3 zu erteilen. Der Vermieter erfüllt sein... mehr

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Teil II Mietprozessrecht / 1.3 Darlegungs- und Beweislast

Rz. 54 Darlegungslast bedeutet im Prozess die Verpflichtung, dass jede Partei sämtliche Tatbestandsmerkmale einer für sie günstigen Rechtsnorm behaupten muss. Hinweis Schlüssig- und Erheblichkeit des Sachvortrags Ein Sachvortrag zur Begründung eines Klaganspruchs ist dann schlüssig und erheblich, wenn der Kläger Tatsachen vorträgt, die in Verbindung mit einem Rechtssatz geeign... mehr

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Teil II Mietprozessrecht / 1.8 Einstweilige Verfügung

Rz. 300 Die einstweilige Verfügung ist im Mietverhältnis bisher nur dann zulässig, wenn zu besorgen ist, dass durch eine Veränderung des bestehenden Zustands die Verwirklichung des Rechts einer Mietvertragspartei vereitelt oder wesentlich erschwert werden könnte (§ 935 ZPO), oder wenn die einstweilige Verfügung zur Abwendung wesentlicher Nachteile oder zur Verhinderung drohe... mehr

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Teil II Mietprozessrecht / 1.2.2 Aktivlegitimation/Passivlegitimation

Rz. 17 Aktiv legitimiert sind diejenigen Personen, denen die Ansprüche zustehen. Bei Ansprüchen aus dem Mietvertrag sind somit die jeweiligen Mietvertragsparteien aktiv legitimiert. Handelt es sich jeweils um eine natürliche Person, so sind grundsätzlich diese aktiv bzw. passiv legitimiert. Rz. 18 Problematischer ist es, wenn mehrere natürliche Personen als Vermieter oder Miet... mehr

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Teil II Mietprozessrecht / 1.6 Klage auf Zustimmung zur Mieterhöhung

Rz. 160 Achtung Zulässigkeit der Klage Die Einhaltung der Förmlichkeiten des Verfahrens auf Zustimmung zu einer Mieterhöhung durch den Vermieter nach § 558a BGB (Erklärung und Begründung des Erhöhungsverlangens in Textform) und nach § 558b Abs. 2 BGB (Fristen zur Erhebung der Zustimmungsklage) betrifft nicht die Zulässigkeit der Klage (BGH, Urteil. v. 29.4.2020, VIII ZR 355/1... mehr

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Teil II Mietprozessrecht / 1.7.4 Unterlassungsklagen

Rz. 238 Sowohl der Vermieter als auch der Mieter können ihren jeweiligen Vertragspartner auf Unterlassung von Vertragsverstößen in Anspruch nehmen. Ein Unterlassungsantrag muss so deutlich gefasst sein, dass er den Gegenstand des Verfahrens und damit den Umfang der Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 ZPO) so genau bestimmt, dass sich der Gegner erschöpfend verteidigen ... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 1.3.6 Rechtsfolge bei unterlassener Auskunft

Rz. 8 Hinweis Auskunftspflicht Der Vermieter genügt seiner Auskunftspflicht nach § 556g Abs. 1a Satz 1 Nr. 4 bereits durch die Mitteilung, dass es sich um die erste Vermietung nach umfassender Modernisierung handelt; eine weitergehende Erläuterung ist nicht erforderlich (AG Berlin-Lichtenberg, Urteil v. 8.4.2026, 7 C 529/25, GE 2026, 567). Verstöße gegen die Auskunftspflicht f... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 2.3 Zeitpunkt der Rückgabeverpflichtung

Rz. 7 Nach § 542 Abs. 2 endigt das Mietverhältnis mit Ablauf der Zeit, für die es eingegangen ist. Nach § 188 tritt daher die Beendigung erst mit Ablauf des letzten Tages der Mietzeit ein, sodass die Rückgabepflicht erst am darauf folgenden Tag zu erfüllen ist. Der Vermieter kann also vom Mieter nicht Räumung am letzten Tag des Monats verlangen, damit der neue Mieter am erst... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 3.4.1 Regelungsbereich

Rz. 35 Für den bis zum 31.12.2001 öffentlich geförderten Wohnraum gilt § 20 Abs. 1 Satz 2 NMV, wonach nur diejenigen Kosten umgelegt werden dürfen, "die bei gewissenhafter Abwägung aller Umstände und bei ordentlicher Geschäftsführung gerechtfertigt sind." Auch für preisfreien Wohnraum – und damit auch für früher preisgebundenen Wohnraum, der bis zum 3.10.1990 errichtet worde... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 3.1 Allgemeines

Rz. 11 Es genügt den inhaltlichen Anforderungen der vorvertraglichen Auskunftspflicht nach § 556g Abs. 1a S. 1 Nr. 1 BGB, wenn der Vermieter, der sich auf den Ausnahmetatbestand des § 556e Abs. 1 BGB berufen will, dem Mieter die Höhe der mit dem Vormieter vertraglich vereinbarten Vormiete mitteilt. Eine Verpflichtung des Vermieters, nicht nur die ihm ohne Weiteres bekannte v... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 5 Rechtsfolgen des Verstoßes

Rz. 15 Erteilt der Vermieter die geschuldete Auskunft nicht, ist kann Mieter bis zur Erteilung der Auskunft ein Zurückbehaltungsrecht an den zukünftigen Mieten gemäß § 273 geltend machen (Blank, WuM 2014, 642). Die Nichterteilung der geforderten Auskunft stellt zugleich die Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht dar, die den Vermieter zum Schadensersatz verpflichtet. Gl... mehr

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Teil II Mietprozessrecht / 1.1 Zuständigkeit

Rz. 2 Für Streitigkeiten über Ansprüche aus Miet- oder Pachtverhältnissen über Räume oder über das Bestehen solcher Verhältnisse ist örtlich ausschließlich das Gericht zuständig, in dessen Bezirk sich die Räume befinden (§ 29a Abs. 1 ZPO). Diese örtliche Zuständigkeit gilt für alle Miet- oder Pachtverträge über Räume, auch für Ansprüche aus einem Mietverhältnis über eine Wer... mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 5.2.2 Umlageschlüssel

Rz. 77 Maßgebend ist primär der vereinbarte Umlagemaßstab, wenn er nicht unbillig ist. Ein vertraglich vereinbarter oder durch den Vermieter einseitig bestimmter Verteilungsschlüssel für Betriebskosten ist für beide Parteien bindend und kann grundsätzlich nur einvernehmlich abgeändert werden (AG Neubrandenburg, Urteil v. 25.11.2025, 103 C 485/24, IMR 2026, 2206); dem Vermiet... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Steuerberatungskosten / 3.3 Sonderfall: Werbungskosten bei Vermietung und Verpachtung

Ein Werbungskostenabzug für Strafverteidigungskosten kommt dagegen in Betracht bei einer Steuerhinterziehung durch Vorspiegeln eines Mietverhältnisses mit dem Ziel, an sich privat veranlasste Erhaltungsaufwendungen im Bereich der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung steuerlich zur Abzugsfähigkeit zu bringen.[1] mehr

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Renten und dauernde Lasten / 1.3.1 Vermietete Immobilie

Bei der Veräußerung von Grundbesitz gegen eine Veräußerungs- bzw. Erwerbsrente stellt der Kapitalwert (Barwert, Tilgungsanteil) der Rente für den Erwerber die Anschaffungskosten für das erworbene Grundstück dar. Diese Anschaffungskosten des Käufers sind nach dem Verhältnis der Verkehrswerte auf das Gebäude einerseits und den Grund und Boden andererseits aufzuteilen.[1] Zunäc... mehr

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Altersentlastungsbetrag: St... / 1 Bemessungsgrundlage

Der Altersentlastungsbetrag beträgt im VZ 2026 12,8 % des Arbeitslohns und der positiven Summe der anderen Einkünfte, die nicht solche aus nichtselbstständiger Arbeit sind. Falls der Steuerpflichtige das 64. Lebensjahr in 2025 vollendete, höchstens 608 EUR. Der Altersentlastungsbetrag wird für Arbeitslohn einerseits[1] und die "positive Summe der anderen Einkünfte" andererse... mehr

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Renten und dauernde Lasten / 1.4.2 Barwert

Der Kapitalwert der dauernden Last gehört, soweit er auf das Gebäude entfällt, zu den Anschaffungskosten und ist im Wege der AfA auf die Nutzungsdauer des Gebäudes zu verteilen.[1] Als Werbungskosten abziehbar bleibt der in den einzelnen wiederkehrenden Zahlungen enthaltene Zinsanteil, wenn die Immobilie vermietet wird.[2] Zusätzlich zu der im jeweiligen Jahr anfallenden AfA ... mehr

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Renten und dauernde Lasten / 2.5 Eigennutzung der Immobilie

Der Große Senat des BFH[1] hat klargestellt, dass – entgegen der Rechtsprechung des X. Senats[2] – auch eine vom Übernehmer zu eigenen Wohnzwecken genutzte Immobilie (Einfamilienhaus, Eigentumswohnung) ein tauglicher Gegenstand einer Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen ist. Allerdings liegt nach Ansicht des Großen Senats eine als Sonderausgaben anzuerkennende dauern... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
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Pensionen und sonstige Vers... / 3 Altersentlastungsbetrag nach § 24a EStG

Viele Pensionäre beziehen neben ihrer Pension weitere steuerpflichtige Einkünfte, z. B. aus Vermietung und Verpachtung. Da Renten und Pensionen in der Übergangsphase bis 2057 steuerlich begünstigt sind, gibt es auch für die übrigen Alterseinkünfte bis dahin eine steuerliche Vergünstigung: den Altersentlastungsbetrag[1] nach § 24a EStG. Für eine Übergangszeit bis einschließli... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Steuerberatungskosten / 5 Betriebsausgaben- oder Werbungskostenabzug

Privat veranlasste Steuerberatungskosten sind nicht abziehbar. Privat sind Steuerberatungskosten, wenn sie keiner Einkunftsart zuzurechnen sind. Zu den privaten Steuerberatungskosten zählen vor allem die Kosten für das Ausfüllen des Hauptvordrucks[1], nach Meinung der Finanzverwaltung[2] auch das Übertragen der Ergebnisse aus der jeweiligen Einkunftsermittlung in die entspre... mehr

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Renten und dauernde Lasten / 2.13 Versorgungsleistungen bei Feststellungserklärungen

In der Praxis kommt es vor, dass mehreren Angehörigen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge Grundvermögen gegen Versorgungsleistungen übertragen wird und die aus den Angehörigen bestehende Grundstücksgemeinschaft (Bruchteilsgemeinschaft) Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielt und deshalb nach § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO der gesonderten und einheitlichen Festste... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Steuerberatungskosten / Zusammenfassung

Begriff Steuerberatungskosten sind alle Aufwendungen, die einem Steuerpflichtigen im sachlichen Zusammenhang mit dem Besteuerungsverfahren dadurch entstehen, dass er zur Erfüllung seiner steuerlichen Pflichten oder zur Wahrung seiner steuerlichen Rechte fremde Hilfe – insbesondere durch Angehörige der steuerberatenden Berufe – in Anspruch nimmt. Dazu zählen auch Kosten von a... mehr

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Steuerberatungskosten / 8 Abzugszeitpunkt

Steuerberatungskosten, die Betriebsausgaben oder Werbungskosten sind, sind im Zeitpunkt der Verausgabung abzugsfähig[1], also in dem Zeitpunkt, in dem sie bezahlt werden.[2] Es kommt nicht darauf an, auf welchen Veranlagungszeitraum sich die in Anspruch genommenen Steuerberatungsleistungen beziehen. Das kann dazu führen, dass die Steuerberatungskosten z. B. bei Veräußerung e... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Steuerberatungskosten / 7.3.2 Vereinfachungsregelung

Beiträge an Lohnsteuerhilfevereine, Aufwendungen für steuerliche Fachliteratur und Software dürfen i. H. v. 50 % den Betriebsausgaben oder Werbungskosten zugeordnet werden.[1] Dessen ungeachtet ist aus Vereinfachungsgründen der Zuordnung des Steuerpflichtigen bei Aufwendungen für gemischte Steuerberatungskosten bis zu einem Betrag von 100 EUR im Veranlagungszeitraum zu folgen... mehr

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Renten und dauernde Lasten / 3.1 Auffassung der Finanzverwaltung

Bei der Übertragung von nicht nach § 10 Abs. 1a Nr. 2 EStG begünstigtem Vermögen (z. B. vermietetes Mietwohngebäude) gegen wiederkehrende Leistungen wendet die Finanzverwaltung die Grundsätze über die einkommensteuerrechtliche Behandlung wiederkehrender Leistungen im Austausch mit einer Gegenleistung an.[1] Es handelt sich danach um eine voll- oder teilentgeltliche Übertragu... mehr

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Altersentlastungsbetrag: St... / 1.2 Positive Summe der anderen Einkünfte

Unter die positive Summe der anderen Einkünfte fallen alle nach § 2 Abs. 2 EStG ermittelten Einkünfte, die nicht zu den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit gehören. Hierzu rechnen auch außerordentliche Einkünfte.[1] Lediglich die als sonstige Einkünfte anzusetzenden Leibrenten bleiben außer Ansatz, da sie ohnehin nur mit dem Ertragsanteil besteuert werden. Einzubeziehe... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Steuerberatungskosten / 7.2 Betriebsausgaben-/Werbungskostenabzug

Steuerberatungskosten, die mit der Ermittlung der Einkünfte zusammenhängen, sind Werbungskosten oder Betriebsausgaben bei der betreffenden Einkunftsart.[1] Da die Aufwendungen für einkünftebezogene Ermittlungs- und Deklarationsarbeiten als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abzugsfähig sind, bedarf es stets einer entsprechenden Rechnungsaufteilung. Steuerberatungskosten i. ... mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
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Renten und dauernde Lasten / 1.1 Gleichwertigkeit der Leistungen

Im Einzelfall kann es im Rahmen familiärer Grundstücksübertragungen gegen Leibrente erstrebenswert sein, eine volle Entgeltlichkeit wie bei einem Verkauf unter fremden Dritten zu erreichen. Dies bietet sich insbesondere an, wenn der Rentenbarwert als "Anschaffungskosten" für das erworbene Gebäude zu qualifizieren ist und damit für den Käufer Abschreibungsvolumen bei den Eink... mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
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Frotscher/Drüen, KStG Anhan... / 5 Die Höhe (Bewertung) der verdeckten Gewinnausschüttung

Rz. 266 Da die verdeckte Gewinnausschüttung auf der Ebene der Gesellschaft in einer Vermögensminderung oder verhinderten Vermögensmehrung besteht, ist ihre Höhe damit gleichzeitig festgelegt. Sie besteht in dem erlittenen Vermögensnachteil bzw. der verhinderten Vermögensmehrung der Gesellschaft. Das bedeutet, dass die verdeckte Gewinnausschüttung mit dem Betrag der Vermögens... mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
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Photovoltaik-Großanlage / 9 Betreibermodelle

Ein Betreibermodell beschreibt die Art und Weise, wie eine Solaranlage betrieben und finanziert wird, wer den erzeugten Strom nutzt bzw. verkauft und wer für die Wartung und Instandhaltung der Anlage verantwortlich ist. Anlagenkauf Bei einem Eigentümermodell hat eine Privatperson oder ein Unternehmen eine PV-Anlage gekauft oder finanziert und auf dem eigenen Gebäude oder Grund... mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
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Photovoltaikanlagen / 8.1 Umsatzsteuer

Wer bis 2022 an seinem Haus eine PV-Anlage installieren ließ, stand bei der umsatzsteuerlichen Behandlung vor einer Wahl: Kleinunternehmerregelung Man konnte sich durch die sog. Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) von der Zahlung von Umsatzsteuern befreien lassen, verzichtete damit aber auf die Erstattung der beim Kauf der Anlage gezahlten Umsatzsteuer und war an diese Regelu... mehr

Beitrag aus Steuer Office Kanzlei-Edition
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Vermietungsabsicht bei Wohn... / Zusammenfassung

Das Finanzgericht (FG) Hamburg hat entschieden, dass ein Vermieter keine steuerlich anerkannten Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung geltend machen kann, wenn er die Immobilie kurz nach dem Beginn der Vermietung wieder verkauft. mehr

Beitrag aus Steuer Office Kanzlei-Edition
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Vermietungsabsicht bei Wohn... / Entscheidung

Das FG wies die Klage ab. Das Gericht stellte fest, dass der Kläger keine ernsthafte Absicht hatte, dauerhaft Einnahmen aus der Vermietung zu erzielen. Die sogenannte Einkünfteerzielungsabsicht fehlte also. Steuerliche Verluste aus Vermietung werden nur anerkannt, wenn der Vermieter beabsichtigt, die Immobilie langfristig zu vermieten und dabei über die Zeit mehr Einnahmen als... mehr

Beitrag aus Steuer Office Kanzlei-Edition
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Nachweis einer kürzeren Nut... / Hintergrund

Die Entscheidung betrifft die steuerliche Abschreibung eines vermieteten Gewerbeobjekts. Eine Vermieterin erwarb ein Grundstück mit einer bereits 1969 fertiggestellten Betriebshalle und einer Remise (offener Unterstand/Nebengebäude). Nach dem Erwerb fielen zusätzliche Kosten für Baumaßnahmen an, die steuerlich wie Herstellungskosten behandelt wurden. Das Objekt wurde anschli... mehr

Beitrag aus Steuer Office Kanzlei-Edition
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Vermietungsabsicht bei Wohn... / Hintergrund

Der Kläger erbte im Rahmen einer Erbauseinandersetzung von seiner Mutter ein Grundstück mit einem Zweifamilienhaus. Vereinbarungsgemäß gewährte er seiner Mutter ein lebenslanges Wohnungsrecht. Das bedeutet, sie durfte die Immobilie bis zu ihrem Tod bewohnen, ohne Miete zu zahlen. Nach dem Tod der Mutter ließ der Kläger notwendige Sanierungs- und Renovierungsarbeiten durchführ... mehr

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Steuerrechtliche Möglichkei... / 2.3.2.2 Vorübergehende Vermietung

Vermietet der Anspruchsberechtigte vorübergehend einen Teil seiner zu eigenen Wohnzwecken genutzten Wohnung, ist dies für die Nutzungsvoraussetzung nicht schädlich, wenn die Einnahmen aus der Vermietung im Veranlagungszeitraum nicht mehr als 520 EUR betragen. Zudem muss der Anspruchsberechtigte auf eine Versteuerung der Einnahmen nach § 21 EStG verzichten.[1] mehr

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Förderprogramme zur Finanzi... / 2.12.2 Saarländische Wohnraumförderung – Mietwohnungsbau

Dieses Programm ersetzt das frühere Programm "Saarländische Wohnraumförderung, Modernisierung von Mietwohnraum", das zum 31.12.2024 ausgelaufen ist. Das Programm steht als Kredit- und als Zuschussvariante zur Verfügung. Ziel des Programms ist es, einen Beitrag zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten Wohnversorgung für Haushalte zu leisten, die sich am Markt nicht angemessen... mehr