Fachbeiträge & Kommentare zu Unternehmen

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Umlageverfahren bei Krankheit / Zusammenfassung

Begriff Das Umlageverfahren bei Krankheit wurde geschaffen, um gerade kleineren und mittleren Betrieben zu helfen. Es soll die nicht unerhebliche finanzielle Belastung für Aufwendungen der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall auffangen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Sozialversicherung: Gesetzliche Grundlage des Umlageverfahrens ist das Aufwendungsausgleichsgesetz (...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bewirtung / 1 Arbeitsessen ist steuerpflichtiger Sachbezug

Bewirtet der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmer ohne die Teilnahme von Geschäftsfreunden des Arbeitgebers außerhalb des Betriebs, z. B. in einem Restaurant, kostenlos oder verbilligt, liegt regelmäßig Arbeitslohn vor. Steuerpflichtig ist der auf den Arbeitnehmer entfallende Teil der angefallenen Bewirtungskosten, wenn er die Freigrenze von 44 EUR monatlich übersteigt. Für den ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Rehabilitationsmaßnahmen, m... / 5.1 Unterstützungsleistungen

Unterstützungen, die private Arbeitgeber an einzelne Arbeitnehmer zahlen, bleiben steuerfrei, wenn die Unterstützungsleistungen dem Anlass nach gerechtfertigt sind. In Betracht kommen z. B. Krankheits- oder Unglücksfälle. Voraussetzung für die Steuerfreiheit ist, dass die Unterstützungen aus einer mit eigenen Mitteln des Arbeitgebers geschaffenen, aber von ihm unabhängigen un...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 2.3 Tätigkeiten auf Fahrzeugen

Die Beschränkung der ersten Tätigkeitsstätte auf ortsfeste Einrichtungen bedeutet nicht, dass der Personenkreis der ausschließlich auf Fahrzeugen eingesetzten Arbeitnehmer keine Reisekosten erhalten kann. Entscheidend für das Vorliegen einer begünstigten Auswärtstätigkeit ist, dass der Arbeitnehmer bei seiner konkreten Arbeitsausübung nicht an einer ersten Tätigkeitsstätte t...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Auslandsreisekosten / 2.2 Besonderheit bei Berufskraftfahrern

Arbeitnehmer, die ihre Tätigkeit nahezu ausschließlich auf Fahrzeugen ausüben, fallen ebenfalls unter den Reisekostenbegriff der beruflichen Auswärtstätigkeit. Auch wenn sie keine erste Tätigkeitsstätte im Betrieb begründen, gelten für ihre Auswärtstätigkeiten auf Fahrzeugen dieselben Reisekostenregelungen wie bei Arbeitnehmern, die am jeweiligen Betriebssitz eine erste Täti...mehr

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Praxis-Beispiele: Einsatzwe... / 4 Unbefristeter Kundeneinsatz

Sachverhalt Ein Monteur ist von Beginn seines Diestverhältisses an bis auf Weiteres auf Montage bei einem Kunden eingesetzt. Der Betrieb des Kunden ist 20 Kilometer vom Wohnort des Mitarbeiters entfernt. Die Strecke dorthin legt er mit dem eigenen Pkw zurück. Er verlässt regelmäßig um 7 Uhr die Wohnung und kehrt dorthin gegen 18 Uhr zurück. Zum Firmensitz kommt der Mitarbeit...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Dienstwohnung / 2.3.1 Feststellung

Stellt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine freie Wohnung zur Verfügung, so ist die ortsübliche Miete unter Berücksichtigung der eventuellen Beeinträchtigungen, die sich aus der Lage der Wohnung zum Betrieb ergeben, anzusetzen. Sollte die Feststellung des ortsüblichen Mietpreises mit außergewöhnlichen Schwierigkeiten verbunden sein, kann die Wohnung für 2020 bundesweit mit ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Handwerker / 2.6 Unterbrechung der Rentenversicherungspflicht

Die Versicherungspflicht wird bei fortlaufendem Betrieb unterbrochen, wenn der selbstständige Gewerbetreibende infolge von Arbeitsunfähigkeit, wegen Teilnahme an einer Rehabilitationsmaßnahme oder bei Schwangerschaft und Mutterschaft die persönliche (Mit-)Arbeit im Handwerksbetrieb einstellt. Kann die selbstständige Tätigkeit ohne Mitarbeit des Gewerbetreibenden nicht mehr a...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Pauschalierungsmöglichkeite... / 2.2.5 Berechnungsschema

Die Finanzverwaltung gibt eine Möglichkeit vor, den durchschnittlichen Steuersatz zu ermitteln. Danach werden die Arbeitnehmer nach Steuerklassen getrennt in 3 Gruppen eingeteilt. Aus Vereinfachungsgründen kann stets die allgemeine Lohnsteuertabelle angewandt werden. Hingegen ist die Berücksichtigung eines eingetragenen Faktors bei Steuerklasse IV nicht möglich. Die Ermittlun...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bewertung lohn- und einkomm... / 2.3 Der Altersentlastungsbetrag in der Lohnabrechnung

Für den Altersentlastungsbetrag wird kein elektronisches Lohnsteuerabzugsmerkmal gebildet. Der Arbeitgeber muss prüfen, ob der Arbeitnehmer die Voraussetzungen erfüllt. Die Frage, ob bei dem Arbeitnehmer ein Altersentlastungsbetrag zu berücksichtigen ist, muss nach dem als elektronisches Lohnsteuerabzugsmerkmal des Arbeitnehmers eingetragenen Geburtsdatum entschieden werden....mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Gesamteinkommen / 2.3.1 Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit

Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit sind nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 EStG der Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten. Bei der Ermittlung des Gesamteinkommens sind daher die Werbungskosten von den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit abzuziehen. Hierbei ist der Pauschbetrag nach § 9a Satz 1 Nr. 1 Buchst. a EStG in Höhe von 1.000 EUR zu berücksichtigen, sofern ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Minijob: Dauerbeschäftigung... / 4.3 Regelmäßige, kurzfristige Dauerbeschäftigung

Das Bundessozialgericht hat mit seinem Urteil vom 7.5.2014 den Weg geebnet, auch auf Dauer angelegte Beschäftigungen sozialversicherungsrechtlich als kurzfristige Beschäftigungen einzustufen. Allerdings eröffnet sich diese Option nur für einen kleinen Arbeitgeberkreis und selbst dann nur unter besonderen Bedingungen. Nach den Ausführungen im Urteil müssen die nachfolgenden V...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Teilzeitarbeit: Anspruch au... / 2.1 Voraussetzungen des Teilzeitanspruchs

Nach § 8 TzBfG kann ein Arbeitnehmer grundsätzlich verlangen, dass seine vertraglich vereinbarte Arbeitszeit unbefristet verringert wird. Weitere Ansprüche auf Reduzierung der individuellen Arbeitszeit können sich für Arbeitnehmer in Eltern- und Pflegezeit oder aus speziellen tarifvertraglichen oder betrieblichen Bestimmungen ergeben. Nachstehend werden die Voraussetzungen d...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Reisekostenerstattung durch... / 3.3.2 Unbefristeter oder auf mehr als 48 Monate befristeter Überlassungsvertrag

Nach den allgemein für die betriebliche Einrichtung eines Dritten geltenden Voraussetzungen, damit diese zur ersten Tätigkeitsstätte werden kann, liegt ein dauerhafter Einsatz des Leiharbeitnehmers an einer ortsfesten Betriebsstätte der Entleiherfirma auch dann vor, wenn der zwischen Zeitarbeitsfirma und dem Entleiher abgeschlossene Arbeitnehmerüberlassungsvertrag keine Befr...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Arnold/Gräfl, TzBfG § 8 Zei... / 5.2.6 Regelung durch Tarifvertrag

Rz. 116 Nach § 8 Abs. 4 Satz 3 TzBfG können die Ablehnungsgründe durch Tarifvertrag festgelegt werden. Das kann, da nach § 2 Abs. 1 TVG der einzelne Arbeitgeber Tarifvertragspartei ist, auch in einem Haustarifvertrag erfolgen (BAG, Urteil v. 21.11.2006, 9 AZR 138/06; BAG, Urteil v. 13.11.2007, 9 AZR 36/07; BAG, Urteil v. 23.7.2019, 9 AZR 475/18 und LAG Düsseldorf, Urteil v....mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
zfs 01/2020, Ausschluss des... / 2 Aus den Gründen:

"… Das LG hat zutreffend entschieden, dass die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg hat (§ 114 ZPO). Die Kl. kann sich auf die Ausschlussklausel nach § 3 Abs. 5 i.V.m. § 2b) ARB 2005 (Stand 01/2008) berufen." Hiernach besteht kein Versicherungsschutz für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus Arbeitsverhältnissen, soweit der Versicherungsn...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ausbildungsbeihilfen / 1.7 Einkommensanrechnung

Bei Auszubildenden in einer Berufsausbildung werden die Ausbildungsvergütung, das Einkommen des Ehegatten oder Lebenspartners und das Einkommen der Eltern unter Berücksichtigung gesetzlich bestimmter Freibeträge auf den Gesamtbedarf angerechnet. Hinweis Gesetzliche Mindestvergütung Seit 1.1.2020 ist im Berufsbildungsgesetz eine monatliche Mindestvergütung für Auszubildende fes...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Arnold/Gräfl, TzBfG § 8 Zei... / 6.4.1 Einigung über die Verteilung

Rz. 146 § 8 Abs. 5 Satz 4 TzBfG bezieht sich ausdrücklich nur auf die nach § 8 Abs. 3 Satz 2 TzBfG durch Einigung festgelegte Verteilung sowie auf die nach § 8 Abs. 5 Satz 3 TzBfG fingierte Verteilung der Arbeitszeit. Die Vorschrift ist somit ein Korrektiv für das im Rahmen des Verringerungsverlangens nach § 8 Abs. 2 Satz 1 TzBfG regelmäßig zu erzielende Einvernehmen über d...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Ferme/Carsten u.a., MiLoG §... / 4.2 Besondere Formen der Arbeitszeit (Bereitschaftsdienst/Rufbereitschaft/Arbeitsbereitschaft)

Rz. 41 Arbeitsbereitschaft wird definiert als Zustand der "wachen" Aufmerksamkeit im Zustand der Entspannung, in der der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz anwesend sein muss, um sofort und ohne gesonderte Anweisung in Vollarbeit zu wechseln. Ein Beispiel hierfür sind Standzeiten bei Taxifahrern. Die Arbeitsbereitschaft ist vergütungspflichtige Arbeitszeit und führt damit zu eine...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Arnold/Gräfl, TzBfG § 8 Zei... / 5.2.1 Definition des betrieblichen Grundes

Rz. 65 Hinsichtlich der Möglichkeit, den Teilzeitwunsch abzulehnen, sah der Referentenentwurf noch die Formulierung "dringende betriebliche Gründe" vor, während das Gesetz nun lediglich von "betrieblichen Gründen" spricht. Daraus wird deutlich, dass an die Ablehnungsgründe keine allzu großen Anforderungen gestellt werden dürfen. Rz. 66 Eine solche Stufung ergibt sich auch au...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
bAV: Direktversicherung, Pe... / 7.4.3 Durchschnittsberechnung und 2.148-EUR-Grenze

Durchschnittsberechnung Für die Feststellung der Pauschalierungsgrenze von 1.752 EUR ist eine Durchschnittsberechnung zulässig, wenn mehrere Arbeitnehmer gemeinsam in einem Direktversicherungsvertrag oder in einer Pensionskasse versichert sind. In diesem Fall sind die Leistungen für alle Arbeitnehmer zusammenzurechnen und durch die Zahl der begünstigten Arbeitnehmer zu teilen...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Teilzeitarbeit: Anspruch au... / 3.1 Anspruch des Teilzeitbeschäftigten auf bevorzugte Berücksichtigung bei der Besetzung geeigneter freier Arbeitsplätze (§ 9 TzBfG)

Nach Maßgabe von § 9 TzBfG können teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer einen individuellen Rechtsanspruch auf Verlängerung ihrer Arbeitszeit haben. Nach dieser Vorschrift hat der Arbeitgeber einen teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer, der ihm den Wunsch nach einer Verlängerung seiner vertraglich vereinbarten Arbeitszeit angezeigt hat, bei der Besetzung eines freien Arbeitsplatzes...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Arnold/Gräfl, TzBfG § 8 Zei... / 5.2.5 Betriebliche Gründe im Übrigen

Rz. 105 Ein betrieblicher Grund, der den Arbeitgeber zur Ablehnung des Teilzeitbegehrens berechtigt, kann in einer auf der Grundlage von § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG geschlossenen Betriebsvereinbarung über die Lage der Arbeitszeit liegen. Hinter einer solchen Vereinbarung müssen die Arbeitszeitwünsche der einzelnen Arbeitnehmer grundsätzlich zurückstehen (BAG, Urteil v. 18.2.20...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Arbeitsrechtliche Aspekte d... / 3.1 Arbeitsvergütung

Die Arbeitsvergütung des geringfügig Beschäftigten richtet sich grundsätzlich nach der der Vollzeitbeschäftigten. Ihm steht ein der verringerten Arbeitszeit entsprechender Anteil zu (sog. "pro-rata-temporis"-Grundsatz). Auch Tarifparteien sind an die gesetzlichen Vorgaben gebunden und können geringfügig Beschäftigte nicht ohne sachlich gerechtfertigten Grund von einer Leistu...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Wehrübung / Arbeitsrecht

Die wehrdienstrechtlichen Regelungen über die Wehrübung finden sich in § 6 WPflG, die arbeitsrechtlichen Konsequenzen sind im Arbeitsplatzschutzgesetz geregelt. Eine Wehrübung dauert danach maximal 3 Monate, die Gesamtdauer aller Wehrübungen liegt in Abhängigkeit vom Dienstgrad zwischen 6 und 12 Monaten. Während der Wehrübung ruht das Arbeitsverhältnis, d. h. die gegenseitig...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.4 Eigenmittel in % der Bilanzsumme

Die Eigenmittel umfassen neben dem ausgewiesenen Kapital alle Positionen mit Eigenkapitalcharakter (z. B. Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt), die Rücklagen, die Gewinn- und Verlustvorträge sowie die Sonderposten mit Rücklageanteil, soweit sie nicht anteilsmäßig bei den Rückstellungen (siehe Kennzahl 7) zu erfassen sind. Die Kennziffer...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.8 Materialaufwand in % des Umsatzes

Im Materialaufwand bzw. Wareneinsatz (Handel) sind auch die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten. Die Kennziffer zeigt den Materialanteil am Umsatz, d. h., ob ein Unternehmen als materialintensiv zu bezeichnen ist. Datentabellemehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.1 Sachanlagen in % der Bilanzsumme

Die Sachanlagen umfassen auch immaterielle Vermögensgegenstände. Mithilfe dieser Kennziffer ist die Flexibilität des Unternehmens einschätzbar. Steigt die %-Zahl und damit der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen des Unternehmens, so steigt auch das Unternehmerrisiko und die Flexibilität des Unternehmens nimmt im gleichen Maße ab. Imm...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.3 Forderungen in % der Bilanzsumme

Die Kennziffer zeigt den Anteil der gesamten Forderungen, sowohl langfristiger wie kurzfristiger Art, der Unternehmen an der Bilanzsumme. Soweit Wertberichtigungen vorzunehmen sind, wurden diese bei den Forderungen abgesetzt. Datentabellemehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.7 Rückstellungen in % der Bilanzsumme

Die Rückstellungen umfassen auch die Sonderposten mit Rücklageanteil, soweit sie nicht anteilsmäßig im Eigenkapital (siehe Kennzahl 4) enthalten sind. Datentabellemehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Bulgarien / 1.4.2 Tätigkeit in Bulgarien für einen in Bulgarien ansässigen Arbeitgeber

Hat der Arbeitnehmer seinen Wohnsitz in Deutschland und übt seine Tätigkeit in Bulgarien für einen in Bulgarien ansässigen Arbeitgeber aus, wird der Arbeitslohn im Tätigkeitsstaat Bulgarien besteuert. Im Wohnsitzstaat Deutschland ist der Arbeitslohn dann steuerfrei. Andernfalls wird der Arbeitslohn nur in Deutschland besteuert. Entscheidend ist hier, ob der Arbeitslohn von de...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.2 Vorräte in % der Bilanzsumme

Zu den Vorräten gehören die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie die Handelswaren. Die Kennziffer zeigt, welcher Anteil der Bilanzsumme in den Vorräten gebunden ist. Soweit in den Vorräten teilfertige Arbeiten (z. B. Bau- und Baunebengewerbe) oder teilfertige Produkte enthalten sind, sollten...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.6 Langfristige Verbindlichkeiten in % der Bilanzsumme

Die langfristigen Verbindlichkeiten umfassen insbesondere die Darlehen und andere langfristige Kredite mit einer (Rest-)Laufzeit von mindestens einem Jahr. Datentabellemehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.10 Abschreibungen auf Sachanlagen in % des Umsatzes

Bei dieser Kennzahl ist bei der Ermittlung der eigenen Kennzahl darauf zu achten, dass ausschließlich die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen zu berücksichtigen sind. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Umlaufvermögen sind nicht enthalten. Datentabellemehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.14 Eigenmittel in % der Sachanlagen

Mit dieser Kennzahl wird ersichtlich, welcher Anteil des Sachanlagevermögens durch Eigenmittel gedeckt ist. Bei der hier ermittelten Kennzahl Eigenmittel in % der Sachanlagen (ohne die immateriellen Vermögensgegenstände [Aktivseite: A.I] und die Finanzanlagen [Aktivseite: A.III]) handelt es sich um eine Untervariante der sog. "Anlagendeckung...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.12 Jahresergebnis vor Gewinnsteuern in % des Umsatzes

Bei den Gewinnsteuern handelt es sich um die Steuern vom Einkommen und Ertrag, insbesondere also Körperschaftsteuer und Gewerbeertragsteuer. Der Ansatz des Jahresüberschusses vor Gewinnsteuern ist bei Unternehmensvergleichen sinnvoller, da Kapitalgesellschaften die Körperschaftsteuer als Steueraufwand behandeln, während bei...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.16 Liquide Mittel und kurzfristige Forderungen in % der kurzfristigen Verbindlichkeiten

Einzugsbedingte Liquidität (Liquidität 2. Grades) Zu den kurzfristigen Forderungen gehören auch die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten. Zum kurzfristigen Fremdkapital zählen: Kurzfristige Verbindlichkeiten (ohne Dividende) Kurzfristige Rückstellungen Dividende Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die R...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 1 Basiszahlen und Vorgehensweise

Die Datentabellen wurden auf der Grundlage der Erhebungen der Deutschen Bundesbank in Frankfurt/Main sowie eigener Berechnungen erstellt. Die Auswertung unterscheidet die Unternehmen in klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) mit einem Umsatz unter 2 Mio. EUR, 2 bis unter 10 Mio. EUR, 10 bis unter 50 Mio. EUR und Großunternehmen mit einem Umsatz über 50 Mio. EUR. Für 2...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.5 Kurzfristige Verbindlichkeiten in % der Bilanzsumme

Hierunter fallen insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten (im Besonderen die Kontokorrentkredite), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, erhaltene Anzahlungen, Wechselverbindlichkeiten sowie die sonstigen Verbindlichkeiten. Datentabellemehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.9 Personalaufwand in % des Umsatzes

Der Personalaufwand umfasst die Löhne und Gehälter sowie die gesetzlichen sozialen Abgaben und freiwillige soziale Leistungen. Die Kennziffer zeigt den Personalanteil am Umsatz, d. h., ob ein Unternehmen als personalintensiv zu bezeichnen ist. Datentabellemehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.11 Zinsaufwand in % des Umsatzes

Hierzu gehören alle Zinsen für Verbindlichkeiten, also Darlehen (auch verzinsliche Gesellschafterdarlehen), Kontokorrentkredite, Avalprovisionen und ggf. verzinsliche Lieferantenkredite. Datentabellemehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.15 Langfristiges Kapital in % des Anlagevermögens

Für eine solide Finanzierung des Anlagevermögens (Fristenkongruenz) ist die Einhaltung der 1:1-Regel (= 100 %) Voraussetzung. Anders ausgedrückt: Anlagevermögen (inkl. Finanzanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände) sollte nur durch langfristiges Kapital (Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital) finanziert werden (sog. ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.13 Vorräte in % des Umsatzes

Zu den Vorräten gehören die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie die Handelswaren. Die Kennziffer zeigt, wie hoch der Anteil der Vorräte am Umsatz ist. Soweit in den Vorräten teilfertige Arbeiten (z. B. Baugewerbe) oder teilfertige Produkte enthalten sind, sind die hierfür erhaltenen Anzahlungen,...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / 2.17 Liquide Mittel, kurzfristige Forderungen und Vorräte in % der kurzfristigen Verbindlichkeiten

Umsatzbedingte Liquidität (Liquidität 3. Grades bzw."Working-capital-ratio") Die verlangte Regel beträgt bei dieser Kennzahl: 2:1 (= 200 %), mindestens jedoch 1:1 (= 100 %). Datentabellemehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Benchmarking mit Kennzahlen... / Zusammenfassung

Auf Grundlage der in diesem Beitrag enthaltenen Datentabellen lassen sich die betriebsspezifischen Werte eines Unternehmens mit den Durchschnittswerten von Unternehmen derselben Unternehmensgröße, Wirtschaftsbranche oder insgesamt vergleichen. Die Daten dienen damit dem in der Unternehmenspraxis vielfach eingesetzten Benchmarking. Beim Benchmarking vergleicht ein Unternehmen...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Mindestlohn: Auswirkungen a... / 2 Auswirkungen einer Mindestlohn-Erhöhung darstellen – mit Excel-Anwendung

Bei der Überprüfung, in welcher Höhe sich eine Mindestlohn-Erhöhung auf ein Unternehmen auswirkt, kann die zum Beitrag gehörende Excel-Arbeitshilfe "Mindestlohn-Erhöhung: Analyse von Auswirkungen auf Gewinn und Deckungsbeitrag" unterstützen. Sie bietet zum einen die Möglichkeit, darzustellen, wie sich das Betriebs- und Unternehmensergebnis durch die Mindestlohn-Erhöhung insg...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Mindestlohn: Auswirkungen a... / 1 Hintergründe zum Mindestlohn

Seit 2015 wird fast allen Arbeitnehmern in nahezu allen Branchen ein Mindestlohn gezahlt. Die Höhe des Mindestlohns soll alle 2 Jahre von einer Mindestlohn-Kommission überprüft und bei Bedarf angepasst, d. h. angehoben, werden; erstmalig im Jahr 2016. Allerdings wird der Mindestlohn nicht für alle Arbeitnehmer und Branchen bezahlt bzw. es gibt für einige Branchen Übergangsfri...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer 2020: Wichtige... / 2 Steuererklärungen 2019/2020

Der Unternehmer hat – unabhängig von der Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldungen – nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung eine Jahressteuererklärung zu übermitteln. Die Abgabefrist für die Steuererklärung endet – seit den Veranlagungszeiträumen ab 2018 – gem. § 149 Abs. 2 AO regelmäßig 7 Monate nach Ablauf des Besteuerungszeitraums (der 31.7.2020 f...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kaufpreisraten/-renten / 3 Betriebliche Versorgungsrente

Für eine betriebliche Versorgungsrente – diese verstanden als Gegensatz zu einer privaten Versorgungsrente i. S. d. § 10 Abs. 1a Nr. 2 EStG – ist kennzeichnend, dass ihr Rechtsgrund überwiegend durch das betrieblich veranlasste Bestreben (z. B. Fürsorgeleistungen an einen früher im Unternehmen tätigen Gesellschafter oder Rücksichtnahme auf geschäftliches Ansehen des Betriebs...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Mindestlohn: Auswirkungen a... / 2.1 Auswirkungen der Mindestlohn-Erhöhung auf Unternehmensebene

Zunächst sollte berechnet werden, wie sich der Mindestlohn auf Betriebs- und Unternehmensergebnis insgesamt auswirkt. Dabei kann das Arbeitsblatt "GuV" helfen (vgl. Abb. 1), das mit nur geringem zusätzlichen Aufwand ausgefüllt werden kann. Im Kern müssen lediglich die Daten aus der Unternehmensplanung für das entsprechende Geschäftsjahr in verdichteter Form in die Spalte "Zah...mehr