Fachbeiträge & Kommentare zu Stammdaten

Beitrag aus Finance Office Professional
Haftungsverhältnisse: Bilan... / 7 Haftungsverhältnisse im Datensatz zur elektronischen Übermittlung der Steuerbilanz (E-Bilanz)

Rz. 41 Unternehmen, die ihren Gewinn nach §§ 4 Abs. 1, 5 oder 5a EStG ermitteln, haben gem. § 5b EStG die Verpflichtung, Daten nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz – das ist die sog. Taxonomie – der Finanzverwaltung durch Datenfernübertragung zu übermitteln. Das Datenschema umfasst ein Stammdaten-Modul ("GCD-Modul") und ein Jahresabschluss-Modul ("GAAP-Modul"). Jedes bila...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
E-Bilanz / Zusammenfassung

Begriff Die E-Bilanz ist die elektronische Darstellungsform des Jahresabschlusses. Sie ist von den Finanzbehörden definert und wird aus der Buchhaltung des steuerpflichtigen Unternehmens gefüllt. Zu den Informationen, die mit der E-Bilanz übermittelt werden, gehören Stammdaten zum steuerpflichtigen Unternehmen, die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und Kontoauszüge ein...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
E-Bilanz / 1 Wer gibt die E-Bilanz ab?

Jedes Unternehmen und jeder Gewerbetreibende muss einmal jährlich seinen Jahresabschluss an das Finanzamt schicken, damit dieses die zu zahlenden Ertragsteuern festsetzen kann. Das geschieht in Deutschland auf elektronischem Weg mit der E-Bilanz. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung werden gemeinsam mit Stammdaten zum Unternehmen digital an die Finanzbehörden übert...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
E-Bilanz / 2 Organisation der E-Bilanz

Die E-Bilanz ist im Grunde ein Datensatz, dessen definierte Felder nach einer festen Vorschrift mit Inhalten zu füllen sind. Die Vorschrift ist eine Taxonomie. Als Standard wird XBRL (eXtensible Business Reporting Language) verwendet. Das ist eine (Programmier-)Sprache, zur Erstellung elektronischer Dokumente im Finanzbereich. Nicht die Sprache wird vom Finanzamt entwickelt, ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
ERP-Systeme prozessorientie... / 4.2 Stammdaten und Stammdatenmanagement

Stammdaten beschreiben die relevanten Prozessobjekte "Stammdaten" bezeichnen geschäftsspezifische Daten, die benötigt werden, um einen Geschäftsvorfall abbilden zu können. Im Gegensatz zu Bewegungsdaten sind sie permanent bzw. über den einzelnen Geschäftsvorfall hinaus gültig. Beispiele hierfür sind Artikel, Kunden, Lieferanten, aber auch Stücklisten, Arbeitspläne, Kostenstel...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Predictive Planning im Mitt... / 3.2 Schritt 2: Datenmanagement – eine solide Basis schaffen

Um die Potenziale moderner Planungsmethoden zu nutzen, ist es unabdingbar, am Fundament und damit an der Grundmasse aller zur Verfügung stehenden Daten zu arbeiten. Je genauer, lückenloser und fehlerfreier die zugrunde gelegten Stammdaten ausgeprägt sind, desto höher ist die Qualität, die vom Controlling bei den automatisiert errechneten Planwerten erzeugt werden kann. Das T...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digitalisierung im Controll... / 3.3 Standardisierung

Nutzen: Die Standardisierung durch S/4HANA tangiert zahlreiche Daten und Prozesse der Finanzorganisation. Controlling- und Finanzprozesse bauen auf den gleichen Stammdaten auf und Auswertungsattribute (Produkt, Kunde) werden automatisiert abgeleitet. Dies erlaubt beschleunigte Analyse- und Steuerungsprozesse und ermöglicht einen kürzeren Monatsabschlussprozess. Jedoch sind d...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Datenqualität in der Kosten... / 3.2 Fehlende Kenntnisse in der Fachabteilung

In der Kostenrechnung wird häufig übersehen, dass die Aufgabe der Fachabteilung nicht hauptsächlich in der Ermittlung von Daten für das interne Rechnungswesen besteht. Dort steht anderes im Vordergrund. Die komplexen Strukturen von Kostenstellen, Kostenarten, Prozessen, Projekten usw. sind dort nicht so bekannt und greifbar. Darum kommt es immer wieder vor, dass in der Facha...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Strategische Entscheidungen... / 4.1.2 Länge der zur Verfügung stehenden Historie

Je länger die Datenhistorie, desto mehr Information für das Modell ist vorhanden Eine längere Datenhistorie ermöglicht eine bessere Erkennung periodisch auftretender, z. B. an Feiertage gekoppelte, Ereignisse, aus denen Muster und Zusammenhänge gelernt werden können. Dabei gilt, dass die notwendige Länge der Datenhistorie mit dem Vorhersagehorizont zunimmt. Die Länge der Daten...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
ERP-Systeme prozessorientie... / Zusammenfassung

Überblick Der Beitrag zeigt, wie Unternehmen erfolgreich ihre Geschäftsprozesse standardisieren und mit Hilfe des SAP-ERP-Lösungsportfolios abbilden können. Aus einem vorher definierten Konzept zur Unternehmenssteuerung lassen sich die Anforderungen an die Gestaltung der Werteflüsse passgenau ableiten. Damit steht das SAP-System auf einem stabilen Fundament. Die Definition des...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digitalisierung im Controll... / 3 Unternehmenssteuerung mit S/4HANA

SAP R/3 vs. SAP S/4HANA Doch wo genau liegen die Unterschiede zwischen SAP R/3 und SAP S/4HANA und welche Vorteile bringt das neue System mit sich? Die wahrscheinlich größte Neuerung ist die starke Verzahnung von Accounting und Controlling. Während die entsprechenden Informationen in der Vergangenheit in mehreren Datentabellen abgespeichert waren, was immer wieder Differenzen...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Datenqualität in der Kosten... / 3.1 Fehlende Sorgfalt

Leider zeigt die Praxis, dass vor allem fehlende Sorgfalt bei der manuellen Erfassung von Daten die wichtigste Quelle für Datenfehler ist. Fehlerquellen Bei der Zuordnung zu Kostenstellen und Konten (Kostenarten) werden Flüchtigkeitsfehler gemacht. Nicht regelmäßig auftauchende Kostenstellen und Kostenarten werden nicht geprüft, sondern aufs Gradewohl bekannten Werten zugeordne...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
ERP-Systeme prozessorientie... / 1.1 Nutzen der Standardisierung

Potenziale von ERP-Systemen Die wesentlichen Beweggründe für eine Harmonisierung und Standardisierung von Geschäftsprozessen sowie eine Bereinigung der ERP-Landschaft sind meist ähnlich: Durch die Nutzung einer einheitlichen Software sind i. d. R. erhebliche Kosteneinsparungen im Bereich der Implementierung, Wartung und der Lizenzkosten möglich. Je unterschiedlicher die Geschä...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kennzahlen zur Steuerung de... / 1.1 Verständnis der digitalen Transformation klären

Transparenz in Definitionen schaffen Die digitale Transformation (auch als digitaler Wandel bezeichnet) ist ein aktuell in Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen stark diskutiertes Thema. Durch zahlreiche teilweise auch synonym und parallel verwendete Begrifflichkeiten, wie bspw. Industrie 4.0, Internet der Dinge (IoT), Big Data oder künstliche Intelligenz, sind die digit...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digitalisierung im Rechnung... / 3 Risiken und Chancen

Die Veränderung der Fakturierung von analogen, gedruckten Ausgangsrechnungen zu digitalen, per Mail verschickten Dokumenten stellt eine gravierende Veränderung der Arbeit in der Buchhaltung dar. Die Ausgangsrechnung ist ein wichtiges Dokument, mit dem auf der Seite das Verkäufers Erlöse und Umsatzsteuer, auf der anderen Seite Aufwand und Vorsteuer nachgewiesen werden. Bei je...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digitalisierung im Rechnung... / 2 Der digitale Ablauf

Digitale Abläufe sind nur dann sinnvoll, wenn sie durch möglichst wenig manuelle Eingriffe gestört werden. Im Grunde besteht die Fakturierung digitaler Ausgangsrechnungen im einfachen Start des Programms. Manuelle Eingriffe sind nicht mehr notwendig, wenn wirklich alle Rechnungen digital erstellt werden sollen. Um dem Menschen das Gefühl der Kontrolle zu geben, werden digita...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 4.3.2.2 Unternehmereigenschaft des Leistungsempfängers und Vertrauensschutz

Rz. 108 Aus Sicht des leistenden Unternehmers ist vor allem die Feststellung der Qualifikation seines Leistungsempfängers als Unternehmer oder als "Nichtunternehmer" zur zentralen umsatzsteuerrechtlichen Fragestellung bei grenzüberschreitenden sonstigen Leistungen geworden; dieser Status des Leistungsempfängers muss übrigens bei jeder (!) einzelnen ausgeführten Leistung fest...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 217f Aufgab... / 2.6 Richtlinie zum Datenschutz (Abs. 4b)

Rz. 10d Der GKV-Spitzenverband legt bis zum 31.1.2018 in einer Richtlinie Maßnahmen zum Schutz von Sozialdaten der Versicherten vor unbefugter Kenntnisnahme fest (Satz 1). Diese Richtlinie ist für die Krankenkassen verbindlich und bei Kontakten mit ihren Versicherten anzuwenden. Bestehende Regelungen gewährleisten bereits den Schutz von Sozialdaten vor unbefugtem Zugriff (z....mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Mitlaufende Kalkulation: So... / 4.2 Aufbau und Struktur der Excel-Kalkulation

Die Datei enthält folgende Arbeitsblätter (vgl. auch Abb. 3): Übersicht (mit wichtigen Projekt-Stammdaten) Jan-Dez (je Monat ein Arbeitsblatt) Gesamt (Zusammenfassung der Monate) VorNach (summarische Gegenüberstellung der ursprünglichen Plan- und der abschließenden Istkalkulation auf Jahresbasis) Analyse (Darstellung der größten Abweichungen sowie der Maßnahmen zur Beseitigung) Do...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
GoBD: Von A wie Aufzeichnun... / 5.3.1 Allgemeines

Gegenstand der Prüfung sind alle nach außersteuerlichen und steuerlichen Vorschriften aufzeichnungspflichtigen und nach § 147 Abs. 1 AO aufbewahrungspflichtigen Unterlagen in Haupt-, Neben- und Vorsystemen, z. B.: Finanzbuchhaltung Anlagenbuchhaltung Lohnbuchführung Kassensysteme Warenwirtschaftssystem bei Bewertungen Fakturierung, Abrechnungssoftware Kostenstellenrechnung, z. B. b...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
GoBD: Von A wie Aufzeichnun... / 2.6 Produktivsystem, Archivsystem, Systemwechsel

Digitale Unterlagen Daten auf Bildträgern dürfen während der Aufbewahrungsdauer nicht verändert werden. Bei Betriebsprüfungen müssen sie lesbar gemacht werden. Zunächst werden elektronische Daten im Produktivsystem generiert. Bei Betriebsprüfungen werden die Daten grundsätzlich von hier ausgelesen werden. Beim Systemwechsel bzw. der Auslagerung von Daten in ein Archivsystem si...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
GoBD: Von A wie Aufzeichnun... / 1.2 Formelle Vorschriften

Nachvollziehbarkeit und Nachprüfbarkeit Belegprinzip Ein sachverständiger Dritter muss sich innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und über die Lage des Unternehmens verschaffen können. Progressive und retrograde Prüfbarkeit Vorhalten der Verfahrensdokumentation Vollständigkeit Jeder Geschäftsvorfall muss einzeln aufgezeichnet werden. Verdichtungen m...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
SAP Digital Boardroom: Echt... / 3 SAP Digital Boardroom als Bestandteil digitaler Unternehmenstransformation

Voraussetzungen für Echtzeitsteuerung Die Implementierung des SAP Digital Boardrooms sollte – falls möglich – Teil der eigenen digitalen Unternehmenstransformation sein. SAP Digital Boardroom ist ein "aktives Board", verglichen mit einem statischen Dashboard. Als Echtzeitsteuerungsinstrument ist der digitale Konferenzraum üblicherweise nicht autark. Seine Einführung erfolgt i...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kassenführung: So machen Si... / 3.3 Aufbewahrung von digitalen Unterlagen bei Bargeschäften

Werden über Bargeschäfte Aufzeichnungen mithilfe eines Datenverarbeitungssystems (PC-Kassen) erstellt, müssen die hierüber gefertigten Unterlagen während der Dauer der Aufbewahrungsfrist jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar sein. Verschärfte Aufbewahrungspflichten für die digitalen Unterlagen Nach dem BMF-Schreiben vom 26.11.2010 bestehen seit dem...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Buchführung / 7 Was bei der Aufbewahrung der Buchführung beachtet werden muss

Auch die Aufbewahrungspflicht gehört zur handels- bzw. steuerrechtlichen Buchführungs- und Aufzeichnungspflicht. Bis auf Handelsbriefe, für die eine 6-jährige Aufbewahrungspflicht gilt, müssen alle Unterlagen wie Handelsbücher, Inventare, Jahresabschlüsse, Buchungsbelege und sonstige Unterlagen, soweit sie für die Besteuerung relevant sein können, 10 Jahre aufbewahrt werden....mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Aufzeichnungspflichten im B... / 4.3.2 Historisierung: Es muss eine Änderungshistorie sichergestellt sein

Stellen Sie sicher, dass die Stammdaten von Geschäftsfreunden, Grund- und Systemeinstellungen oder sonstige Parameter (z. B. USt-Schlüssel) bei Änderung nicht einfach überschrieben werden, sondern eine Änderungshistorie geführt wird. So kann immer festgestellt werden, ab wann z. B USt-Identifikationsnummer gültig war.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Reporting auf dem Smartphon... / 3.2 Navigation

Landing Page Eine Startseite, eine sogenannte Landing Page, hilft dem Benutzer bei der Orientierung. Vor allem bei der Nutzung von Smartphones sind Startseiten sehr wichtige Hilfsmittel, um schnell einen Überblick über die verfügbaren Berichtsgruppen zu erhalten. Zunächst wurde für das Reporting des hauseigenen Retailgeschäfts eine Startseite erstellt. Im Kopfbereich werden ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Reporting auf dem Smartphon... / 5.2 Beispiel 2: Der richtige Mix

Das nächste Beispiel stellt eine Analyse auf Basis der Verkaufsdaten über mehrere Wochen hinweg dar. Sie wird erst durch den richtigen Mix von Visualisierung und Zahlen aussagefähig. Ein Produktbild wie das dargestellte Fußballtrikot von Bayern München stellt sofort eine visuelle Verbindung zum Produkt her. Unter dem Produktbild werden einige wenige Stamm- und Referenzdaten ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Prozessoptimierung für eine... / 5.1 Budgetanträge für strategische Maßnahmen

Zur Berücksichtigung von strategischen Maßnahmen im Budgetprozess müssen diese möglichst konkret und vor allem bewertbar gemacht werden. Eine Beschreibung mit Kosten-Nutzen-Analyse der strategischen Maßnahme liefert die Inhalte des Budgetantrags (s. Abb. 6). Für eine verständliche Einordnung in die Strategie- und Budgetdokumente sind einige Stammdaten notwendig, z. B. Abteil...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Planung, Budgetierung und P... / 3.2 Integration weiterer Datenquellen und Abbildung der Geschäftslogik im Datenmodell

Neben Salesforce mussten bei Zimmer Biomet auch Daten aus SAP-ERP und SAP BW übernommen werden. Auch hier wurde ein Standard-Konnektor von Jedox für den Zugriff auf die Daten im SAP-System genutzt. Der Konnektor verwendet dafür vordefinierte Extraktionstypen zum automatisierten Laden von Stammdaten, inklusive Hierarchien und Attributen, wie Name und Bezeichnung. Des Weiteren...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digitale Planung: Integrier... / 4.2 Automatisierung der Planung

Neben den inhaltlichen Inkonsistenzen vieler Planungen ist auch die vorhandene IT-Landschaft häufig wenig integriert. So gibt es eine Vielzahl verschiedener operativer Systeme (CRM, HR, ERP etc.) ohne eine entsprechende Harmonisierung von Stammdaten, Schnittstellen und Logiken. Besonders im Bereich der Planungssysteme besteht großer Handlungsbedarf. In Zusammenhang mit der D...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Grundsätze ordnungsmäßiger ... / 2.2 Grund(buch)aufzeichnungen und Belegfunktion

Geschäftsvorfälle im Unternehmen werden i. d. R. sofort über die Grundaufzeichnungen sowohl klassisch als auch elektronisch erfasst. Damit erfolgt die Belegsicherung im Rahmen der Belegfunktion. Durch diese Maßnahme wird grundsätzlich auch die Unveränderlichkeit der entsprechenden Daten sichergestellt. Die Geschäftsvorfälle werden durch diese Grundaufzeichnungen in der zeitl...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Grundsätze ordnungsmäßiger ... / 9 Unveränderbarkeit der Daten muss gewährleistet sein

Grundsätzlich dürfen einmal erfasste Daten nicht mehr verändert werden. Sofern sich dennoch Änderungen ergeben, sind diese zu protokollieren. Die "alten" Daten müssen dabei jedoch in ihrer ursprünglichen Form erhalten und lesbar bleiben. Die Veränderungen müssen so vorgenommen werden, dass jederzeit ersichtlich ist, wann die Eintragungen erfolgt sind. Sofern ein DV-System ei...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz bei Bewerbungen / 1.1 Stammdaten und besondere Arten von Daten

Die Erfassung der Stammdaten sowie Daten im Rahmen der beruflichen Qualifikation sind als für die Begründung des Beschäftigtenverhältnisses notwendige Daten grundsätzlich zulässig zu erheben. Besonders streng zu prüfen ist dagegen die Erhebung von Daten, die durch das AGG geschützt sind. Dies sind nach § 1 AGG Daten zu Rasse, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltans...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz im Personalwesen / 2.5.2.1 Erfassen und Speichern von Stammdaten

Unternehmen dürfen nur solche Daten über ihre Beschäftigten speichern, die zur Durchführung des Beschäftigtenverhältnisses erforderlich sind. Dazu zählen vor allem die Stammdaten der Beschäftigten sowie Angaben zur Ausbildung und beruflicher Qualifikation. Nicht erforderlich und damit nicht erfasst werden sollten Daten aus der Privatsphäre des Beschäftigten (wie. z. B. Hobby...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz und neue Medien... / 5.5.2 Überwachungsmöglichkeiten

Ein uneingeschränkter Zugriff des Betriebsrats auf die Personalakten ist abzulehnen. Einem aus § 80 Abs. 2 BetrVG resultierenden Informationsanspruch steht das Persönlichkeitsrecht des Beschäftigten entgegen, dessen Ausprägung sich in § 83 Abs. 1 Satz 2 BetrVG widerspiegelt. Das Einsichtsrecht neben den Personalsachbearbeitern und der Geschäftsführung ist auf den Beschäftigt...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Grundsätze ordnungsmäßiger ... / 3.2.8 Unveränderbarkeit: Ursprünglicher Inhalt muss immer erkennbar bleiben

Aufgezeichnete Geschäftsvorfälle dürfen nicht verändert werden. Ihr ursprünglicher Inhalt muss immer feststellbar bleiben. Auch der Buchungszeitpunkt muss immer erkennbar bleiben. Änderungen elektronischer Buchungen müssen zwingend protokolliert werden. Ebenso dürfen elektronische Belege grundsätzlich nicht verändert werden. Sind Änderungen dennoch notwendig, dürfen sie nich...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Grundsätze ordnungsmäßiger ... / Zusammenfassung

Überblick Am 14.11.2014 hat der BMF ein neues Schreiben über die Grundsätze ordnungsmäßiger DV-Buchhaltung und den Datenzugriff verfasst. Darin werden alle derzeit gültigen Vorschriften zur Führung von Büchern und zur herkömmlichen und elektronischen Archivierung der Geschäftsunterlagen zusammengefasst und interpretiert. I. d. R. werden heute Betriebsabläufe, Geschäftskorresp...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kennzahlen: Mit den richtig... / 2.1.2 Geringe Verzahnung mit der Unternehmensstrategie

Vor dem Hintergrund, dass sich das Controlling in kleineren Unternehmen oft auf operative Tätigkeiten konzentriert und die Übernahme von strategischen Aufgaben erst mit steigender Unternehmensgröße zunimmt, lässt sich häufig beobachten, dass in kleineren Unternehmen die Verzahnung des Kennzahlensystems mit der Unternehmensstrategie verhältnismäßig gering ausgeprägt ist. Die ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Kundendeckungsbeitragsrechn... / 2.4 Kundenspezifische Produktkosten

Direkte Kosten Die Forderungen der Kunden reichen von einer eigenen individuellen Verpackung als Verkaufshilfe für ein identisches Produkt bis zu vollkommen neu entwickelten Waren, die ein eigenes Design haben, aber noch immer den gleichen Nutzen stiften. Direkte Kosten können leicht erkannt werden: Die individuelle Verpackung ist teurer, da nur geringere Stückzahlen nötig sin...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Betriebsprüfung: Aufbewahru... / 5.2.2 Praxisprobleme beim Einsatz von IDEA trotz des Beschreibungsstandards

Rz. 79 Die meisten Hersteller von Finanzbuchhaltungssoftware haben ihre Produkte zwischenzeitlich entsprechend dem Beschreibungsstandard mit einer Exportschnittstelle für die Übernahme der Daten in die Prüfsoftware IDEA versehen. Trotzdem treten in der Prüfungspraxis bezüglich der Auswertung der im Beschreibungsstandard überlassenen Daten folgende Probleme auf: Feldbezeichnun...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Betriebsprüfung: Aufbewahru... / 2.2 Daten der Finanz-, Anlagen- und Lohnbuchhaltung

Rz. 12 Den Außenprüfungsdiensten ist der Datenzugriff gem. § 147 Abs. 6 AO nur auf nach außensteuerlichen und steuerlichen Vorschriften aufzeichnungspflichtigen und i. S. v. § 147 Abs. 1 Nrn. 1-5 AO aufbewahrungspflichtigen Unterlagen eröffnet. Der Datenzugriff erstreckt sich ohne Einschränkung auf die Daten der Finanzbuchhaltung, wie z. B. die Stammdaten einschließlich dere...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Betriebsprüfung: Aufbewahru... / 3.2 Maschinelle Auswertbarkeit

Rz. 30 Die elektronischen Daten müssen in maschinell auswertbarer Form vorliegen. Unter dem Begriff "maschinelle Auswertbarkeit" versteht die Finanzverwaltung bei aufzeichnungs- und aufbewahrungspflichtigen Daten, Datensätzen, elektronischen Dokumenten und elektronischen Unterlagen, dass mathematisch-technische Auswertungen, eine Volltextsuche und auch ohne mathematisch-tech...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Betriebsprüfung: Aufbewahru... / 5.5.2 Einsatz des IDEA-Zusatzprogramms AIS TaxAudit

Rz. 92 Die Firma Audicon hat einige regelmäßig wiederkehrende Prüfungsfelder identifiziert und in der Software AIS TaxAudit umgesetzt. AIS TaxAudit stellt eine Erweiterung zu IDEA dar, die Schritt für Schritt durch die einzelnen Phasen einer digitalen Prüfung führt. Im Rahmen dieses Programms werden die einzelnen Arbeitsschritte visualisiert und können so auch weniger erfahr...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Betriebsprüfung: Aufbewahru... / 3.3 Produktivsystem und Systemwechsel

Rz. 33 Unter einem Produktiv- bzw. Hauptsystem ist dasjenige System, bestehend aus Software und benötigter Hardware, zu verstehen, in dem die elektronischen Daten erzeugt, verarbeitet und gespeichert werden. Bei steuerrelevanten Daten sind dies i. d. R. kaufmännische Anwendungen, ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) und Buchhaltungssysteme. Solange dieses System in Bet...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Datenaustausch: Interne dig... / 3 Versteckte Schnittstellen

So mancher Datenaustausch zwischen den Abteilungen eines Unternehmens ist tägliche Praxis und wird nicht mehr als abteilungsübergreifende Schnittstelle erkannt. Beispiel dafür sind: Kundendaten werden sowohl im Verkauf als auch in der Debitorenbuchhaltung genutzt. Lieferantendaten werden sowohl im Einkauf als auch in der Kreditorenbuchhaltung verwendet. Anlagendaten werden sowo...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Datenaustausch: Interne dig... / 1.2 Grundsätzliche Anforderungen

Um die Risiken der IT-Schnittstellen zur Buchhaltung möglichst gering zu halten, muss der Buchhalter auf einige grundsätzliche Anforderungen bestehen. Die Zuverlässigkeit jeder Schnittstelle, also deren Verfügbarkeit und Funktionalität, muss permanent nachgewiesen werden. Dazu können jederzeit Testläufe gestartet werden. Die Verarbeitung der Schnittstellendaten im Batch, also ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Steuerberatervergütungsvero... / 3.3 Betragsrahmengebühr

Die Betragsrahmengebühr findet nur bei der Tätigkeit im Zusammenhang mit der Lohnbuchführung Anwendung. Neben der erstmaligen Einrichtung von Lohnkonten und der Aufnahme der Stammdaten werden die weiteren Tätigkeiten wie die Führung von Lohnkonten und Anfertigung von Lohnabrechnungen, ggf. nach vom Auftraggeber erstellten Buchungsunterlagen oder nach vom Auftraggeber erstell...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Steuerberatervergütungsvero... / 3.2 Zeitgebühr

Die Zeitgebühr ist zu berechnen, wenn die StBVV dies vorsieht oder wenn keine genügenden Anhaltspunkte für eine Schätzung des Gegenstandswerts vorliegen. Letzteres gilt jedoch nicht für sonstige Einzeltätigkeiten, die Vertretung im außergerichtlichen Rechtsbehelfsverfahren, die Vertretung im Verwaltungsvollstreckungsverfahren und Verfahren, auf die das RVG anzuwenden ist. Bei den...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Jansen, SGB IV § 103 Gemein... / 2 Rechtspraxis

Rz. 3 Die Spitzenverbände der Renten-, Kranken- und Unfallversicherung erhalten den Auftrag, Verfahrensgrundsätze zu bestimmen. Damit bringt der Gesetzgeber zum Ausdruck, dass im Rahmen der Verfahrensgrundsätze zwingende Regelungen zu treffen sind; Ermessensregelungen sind damit ausgeschlossen, weil sie dem Reglungszweck nicht entsprechen würden. Bei diesen Gemeinsamen Grund...mehr