Fachbeiträge & Kommentare zu Immobilienunternehmen

Beitrag aus VerwalterPraxis Professional
Mitarbeiterwohnungen als Weg aus der Wohnungsnot

In Zeiten des Fachkräftemangels und angespannter Wohnungsmärkte entdecken viele Unternehmen die Werkswohnung neu. Laut einer Studie könnten pro Jahr rund 10.000 Wohnungen speziell für Mitarbeitende entstehen. Hierfür bedarf es aber besserer Rahmenbedingungen, fordern Verbände der Wohnungswirtschaft. Das Bündnis "Wirtschaft macht Wohnen" setzt sich zusammen aus dem Bundesverba...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Fischer/Pahlke/Wachter, Erb... / 7.2.1.5 Wohnungsunternehmen (§ 13b Abs. 4 Nr. 1 S. 2 Buchst. d ErbStG)

Rz. 421 Ausgewählte Hinweise auf weiterführende Literatur: Bäuml/Bauer, Das erbschaftsteuerliche Wohnungsunternehmen im Fokus von Rechtsprechung und Finanzverwaltung, BB 2018, 1757; Blank, Von der "Cash-GmbH" zur "Real-Estate-GmbH" – Gestaltungen in einem (weiterhin) verfassungswidrigen Erbschaftsteuerrecht, DStR 2020, 2179; Blusz, Wohnungsunternehmen in der Nachfolgeplanung...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis Professional
Wohnungsunternehmen: Verzicht auf zahlreiche Bauprojekte

Nach privaten Bauträgern müssen auch immer mehr sozialorientierte Wohnungsunternehmen beim Bauen und (energetischen) Sanieren auf die Bremse treten – weil es derzeit unwirtschaftlich ist. Allein in Bayern soll im Jahr 2024 jedes 10. Projekt gestrichen werden. Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) geht nach einer internen Umfrage davon aus, dass die rund 500...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / IV. Ordnungswidrigkeiten nach dem Geldwäschegesetz (GwG)

Schrifttum: Beckmann, Das Gesetz zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie – Was ändert sich für Steuerberater?, DStR 2017, 1724; Bochmann, Zweifelsfragen des neuen Transparenzregisters, DB 2017, 1310; Brill, Vermeidung von Bußgeldern bei Nichteintragung im Transparenzregister, KÖSDI 2020, 21665; Brodowski, Tue Böses und rede darüber – Geldwäscheverdachtsmeldungen und...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Kohlmann, Steuerstrafrecht,... / 4. Verpflichtete (§ 2 GwG)

Rz. 307 [Autor/Stand] Zu den Verpflichteten gehören uneingeschränkt, soweit sie in Ausübung ihres Gewerbes oder Berufs handeln, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Steuerberater und Steuerbevollmächtigte und die in § 4 Nr. 11 StBerG genannten Vereine (Nr. 12) sowie Immobilienmakler (Nr. 14). Mit Einschränkungen zählen zu den Verpflichteten darüber hinaus Rechtsanwälte,...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Genossenschaftsgründung und... / 1.1.2.1 Gründungssatzung

Rz. 4 Die Gründungssatzung bedarf – wie alle später geänderten Satzungen einer eG (siehe Rn. 11 ff.) – der Schriftform (§ 5 GenG). Eine notarielle Beurkundung ist somit nicht erforderlich. Das Original der Gründungssatzung muss von mindestens drei Mitgliedern (vgl. § 11 Abs. 2 Nr. 1 GenG) unterzeichnet sein. Eine Vertretung durch Bevollmächtigte ist möglich.[1] Rz. 5 Die Satz...mehr

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Organe der Genossenschaft / 1.8.2.2 Vertretung der Genossenschaft durch den Vorstand

Rz. 495 Die eG wird grundsätzlich nur durch alle Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten (§ 25 Abs. 1 Satz 1 GenG, Gesamtvertretung). Die Satzung kann aber von der Vertretung der eG durch alle Vorstandsmitglieder abweichen (§ 25 Abs. 1 Satz 2 GenG). Die Satzung kann auch bestimmen, dass einzelne Vorstandsmitglieder allein oder in Gemeinschaft mit einem Prokuristen zur Vertre...mehr

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Organe der Genossenschaft / 3.1.2 Generalversammlung – Mitgliederversammlung

Rz. 776 In den in der Praxis verwendeten Satzungen von Wohnungsgenossenschaften wird statt des Begriffs "Generalversammlung" von der "Mitgliederversammlung" gesprochen. Der Begriff "Mitgliederversammlung" ist dem Vereinsrecht der §§ 21 ff. BGB entlehnt. Er findet sich im Genossenschaftsgesetz nicht. Auch nach der Novellierung aus dem Jahr 2006 verwendet das Genossenschaftsge...mehr

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TKG-Novelle: Vorwort

Das zum 1.12.2021 in Kraft getretene Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKMoG) hat das schrittweise Auslaufen der derzeitigen betriebskostenrechtlichen Umlagefähigkeit der Entgelte für den TV-/Breitbandanschluss gemäß § 2 Nr. 15 Betriebskostenverordnung (BetrKV) eingeläutet. Für seit dem 1.12.2021 neu errichtete Anlagen ist die Umlagefähigkeit bereits jetzt ausgeschlos...mehr

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Umwelt- und Altlastenhaftun... / 2.2.2 Altlastenverdacht

Sachmangel des Grundstücks Besteht aufgrund der früheren Nutzung eines Grundstücks ein Altlastenverdacht, stellt bereits dies regelmäßig einen offenbarungspflichtigen Sachmangel dar. Ein altlastenverdächtiges Grundstück weist schon wegen der damit verbundenen Wertminderung und wegen des Risikos der öffentlich-rechtlichen Inanspruchnahme nicht die übliche Beschaffenheit auf. D...mehr

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GdW: Balkon-PV-Anlagen / 1 Vorwort

Die Geräte sind eine attraktive und effektive Möglichkeit, auch Mietern eine aktive Rolle an der Energiewende zuteilwerden zu lassen. Hinzu kommt die nicht zu unterschätzende positive Wirkung in optischer wie emotionaler Hinsicht, die mit der Balkon-PV auf Mieter und Dritte wirkt. Eine unüberlegte kategorische Ablehnung kann so schnell zum Bumerang für das Unternehmen werden...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Praxisbericht der Volkswage... / 1 Vorspann

Im März 2018 hat Volkswagen Immobilien (VWI) ihren ersten Green Bond vermarktet. Mit dieser Transaktion hatte erstmals ein deutsches Immobilienunternehmen grüne Schuldscheindarlehen erfolgreich platziert. Im Mai 2019 erfolgte die zweite Transaktion. In dieser Transaktion konnte ein Drittel der aufgenommenen Gelder an nachhaltige Investoren allokiert werden. Für Volkswagen Im...mehr

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Deutscher Nachhaltigkeitsko... / 3 Branchenspezifische Ergänzung des DNK

Um die Nachhaltigkeitsaktivitäten der im GdW organisierten Wohnungswirtschaft wirkungsvoller zu kommunizieren, haben der GdW und die AGW im Dezember 2013 mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) vereinbart, eine auf die Wohnungswirtschaft ausgerichtete branchenspezifische Ergänzung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex zu erstellen. In der Wohnungswirtschaft hat das Thema N...mehr

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Sichtweise der Förderbanken... / 3 Die EU-Taxonomie und ihre Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft – Was bedeutet dies für Treasurer und die Finanzierungsstrategie?

Unter den Sektoren und Industrien, die in der EU-Taxonomie von besonderer Bedeutung sind, und für die auch der technische Bericht spezifische Empfehlungen für förderfähige Investitionen ausspricht, befindet sich auch die Immobilienwirtschaft. Dies liegt an dem hohen Gesamtenergieverbrauch des Gebäudesektors in der EU (40 %) und den damit verbundenen CO2-Emissionen (36 %). Et...mehr

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Vorwort und Vorbemerkung / 1 Vorwort

Umwelt- und Klimaschutz sowie möglichst geringer Energie- und Ressourceneinsatz sind für alle Wirtschaftsprozesse entscheidend, wenn der gegenwärtige gesellschaftliche Wohlstand auch zukünftig erhalten bleiben soll. Der Klimawandel ist real und wird nicht wieder verschwinden. Die Wohnungswirtschaft hat in ihren Beständen bereits erhebliche Investitionen zur Minderung der CO2-...mehr

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Vorwort

Nachhaltiges Bauen und nachhaltiges Bewirtschaften von Wohnungsbeständen sind die Schlüssel- und Erfolgsfaktoren der Wohnungswirtschaft. Der GdW hat mit dem NaWoh-Zertifizierungssystem für Wohnungsneubauten und der branchenspezifischen Ergänzung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) schon seit Jahren entsprechende Standards gesetzt. Allgemeines Verständnis beim Thema Nach...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Stenger/Loose, Bewertungsre... / Schrifttum:

Anzinger, Dauerniedrigzins bei Bilanzierung, Unternehmensbewertung und Besteuerung, DStR 2016, 1766; Balmes/Felten, Hoch bewertet und dennoch verschont?, FR 2009, 258; Bauer/Wartenburger, Die Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsgesetzes, MittBayNot 2009, 85; Bauer/Wartenburger, Neue Entwicklungen im Bereich des reformierten Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts, MittBa...mehr

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Hinweise für die Wohnungswi... / 2 Wasserführende Installation – Hinweise zur Umsetzung der Trinkwasserverordnung

Bei Sicherheitsbegehungen für typische Gebäude der Wohnungswirtschaft sind insbesondere folgende Punkte zu beachten: Sind die Sicherheitseinrichtungen zur Rücksaugsicherheit (Ventile, Rohrbelüfter, Rohrtrenner) in der Trinkwasserinstallation in Ordnung (Wartungsvertrag)? Sind Filter und Dosiereinrichtungen regelmäßig gewartet worden (Wartungsvertrag)? Sind die Mieter ggf. nach ...mehr

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Trinkwasserverordnung / 6.2 Technische Hinweise

Sollte bei der Beprobung der technische Maßnahmenwert (Legionellen über 100 koloniebildende Einheiten pro 100 ml) überschritten werden, ist umgehend eine weitergehende Untersuchung zu veranlassen. Dies ist die Gefährdungsanalyse gemäß § 16 Abs. 7 TrinkwV. Dazu gibt das Umweltbundesamt in "Empfehlungen des Umweltbundesamtes für die Durchführung einer Gefährdungsanalyse gemäß Tr...mehr

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Trinkwasserverordnung / 7 Typische Gefahrenstellen

In der Empfehlung des Bundesumweltamtes[1] zur Durchführung einer Gefährdungsanalyse aus 2012 werden typische Gefahrenstellen aufgeführt, die zu beachten und zu vermeiden sind: Beispiele für hygienisch relevante technische Mängel Im Folgenden werden beispielhaft hygienisch relevante Mangel aufgeführt, die bereits zu mikrobiellen Kontaminationen führten, sowie Informationen, wi...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / 2. Rechtsfolge (Satz 1)

"... ist bis zum Ablauf von zehn Jahren nach Ende des Jahres, in dem ihre unbeschränkte Steuerpflicht geendet hat, ..." Rz. 71 [Autor/Stand] Fristberechnung. Das Ende der unbeschränkten Steuerpflicht nach § 1 Abs. 1 Satz 1 EStG (Wegzug) determiniert neben dem retrospektiven Zehnjahreszeitraum des Tatbestands einen prospektiven Zeitraum auf der Rechtsfolgenseite. Für die Dauer...mehr

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Gewerberaummietverhältnis: ... / 1 Gewerberaumvermietung durch Wohnungs- und Immobilienunternehmen

1.1 Anforderungen nach der Satzung bzw. nach dem Gesellschaftsvertrag Zum Geschäftsfeld von Wohnungsunternehmen (Genossenschaften und Gesellschaften) gehört – neben der Vermietung von Wohnraum – i. d. R. auch die Überlassung von Gewerberaum. Dementsprechend sehen die Mustersatzung[1] und der Mustergesellschaftsvertrag[2] vor, dass die Genossenschaft bzw. die Gesellschaft Baut...mehr

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Gewerberaummietverhältnis: ... / 6 Muster-Gewerberaummietvertrag des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

folgenden Mietvertrag: (1) Der Vermieter vermietet dem Mieter vom _______________ ab die in gelegenen Räume, und zwar: Die zul...mehr

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Gewerberaummietverhältnis: ... / 1.2 Besonderheiten für Wohnungsgenossenschaften

Für Wohnungsgenossenschaften ist darüber hinaus zu beachten, dass ggf. für die Gewerberaumvermietung das "Nichtmitgliedergeschäft" zugelassen sein muss.[1] Die Mustersatzung sieht diese Möglichkeit alternativ vor.[2] Die Gewerberaumvermietung kann Auswirkungen auf die Steuerbefreiung von "Vermietungsgenossenschaften" haben (u. a. auf Körperschaft- und Gewerbesteuer), wenn Ein...mehr

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Gewerberaummietverhältnis: ... / Zusammenfassung

Überblick Aufgrund des sozialen Mieterschutzes enthält das Wohnraummietrecht zahlreiche zwingende gesetzliche Vorgaben. Diese gelten im Bereich des Gewerberaummietrechts nicht, hier besteht vielmehr sogar eine weitgehende vertragliche Gestaltungsfreiheit. Die Grundlagen und die sich daraus ergebenden Besonderheiten beim Vertragsabschluss, vor allem aufgrund der Rechtsprechun...mehr

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Gewerberaummietverhältnis: ... / 1.3 Auswirkungen des "Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht" auf Gewerberaummietverträge

Das "Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht" vom 27.3.2020 ist am 28.3.2020 in Kraft getreten. Teil dieses umfassenden Schutzpaketes ist u. a. Art. 5 des Gesetzes in Form des geänderten Art. 240 des Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB) "Vertragsrechtliche Regelungen aus Anlass der COVID-19-Pande...mehr

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Gewerberaummietverhältnis: ... / 1.1 Anforderungen nach der Satzung bzw. nach dem Gesellschaftsvertrag

Zum Geschäftsfeld von Wohnungsunternehmen (Genossenschaften und Gesellschaften) gehört – neben der Vermietung von Wohnraum – i. d. R. auch die Überlassung von Gewerberaum. Dementsprechend sehen die Mustersatzung[1] und der Mustergesellschaftsvertrag[2] vor, dass die Genossenschaft bzw. die Gesellschaft Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften, errichten, erw...mehr

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Hillebrand/Keßler, GenG § 5... / Literaturtipps

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Hillebrand/Keßler, GenG § 5... / 3 Bestellung eines Prüfers durch den Spitzenverband

Rz. 8 Solange das Prüfungsrecht des Verbandes ruht, hat der Spitzenverband, dem der Prüfungsverband angehört, auf Antrag des Vorstandes der Genossenschaft oder des Verbandes einen anderen Prüfungsverband, Wirtschaftsprüfer oder eine andere Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Prüfer zu bestellen. Antragspflichtig war bisher lediglich der Vorstand der betreffenden Genossensch...mehr

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§ 33 Anhang / 8.1 Vorbemerkung

Rz. 401 Der Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wird durch die Gliederungsvorschriften bestimmt. Diese erlangen besondere Bedeutung, da an den Ausweis – abhängig von der Zuordnung der VG zum AV oder zum UV bzw. der Schulden zu den Rückstellungen oder zu den Verbindlichkeiten – unterschiedliche Bewertungsfolgen (bei VG z. B. gemildertes vs. stren...mehr

Kommentar aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Hillebrand/Keßler, GenG § 6... / 2.3.2 Weitergabe des Prüfungsberichts

Rz. 13 Der Prüfungsverband kann nach Abs. 3 einem Spitzenverband, dem er angehört, Abschriften des Prüfungsberichts weiterleiten. Der Begriff des Spitzenverbandes nach Abs. 3 Satz 2 erfasst dabei auch die bestehenden Bundesverbände. Für die wohnungsgenossenschaftlichen Prüfungsverbände ist der GdW (Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen) der Spitzenverban...mehr

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Hillebrand/Keßler, GenG § 6... / 1 Allgemeines

Rz. 1 Da der Prüfungsverband regelmäßig die Rechtsform des Vereins hat, gelten die Regelungen des BGB über die Vereinssatzung, insbesondere §§ 25, 57, 58 BGB. Dabei stimmen die Vorschriften der §§ 57 BGB und 63 c inhaltlich im Wesentlichen überein. Allerdings sind die Vorschriften der §§ 63 b ff. als lex specialis zu den Bestimmungen der §§ 55 ff. BGB zu sehen (Holthaus/Leh...mehr

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§ 33 Anhang / Literaturtipps

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Kommentar aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Hillebrand/Keßler, GenG § 1... / 5.1 Der Förderzweck

Rz. 59 Wohnungsgenossenschaften, häufig auch unter der Bezeichnung Bauverein, Wohnungsverein, Baugenossenschaft, oder Wohnungsbaugenossenschaft, sind Zusammenschlüsse (überwiegend) privater Haushalte zur gemeinschaftlichen Sicherstellung einer guten und sozial verantwortbaren Wohnungsversorgung (vgl. § 1 Abs. 1 MusterS sowie oben 4.2.4). Insofern bezwecken sie als ›Wirtscha...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Vorwort zur 2. Auflage der Praxis der Besteuerung von Wohnungs- und Immobilienunternehmen

Vorwort des Herausgebers Das Fachbuch "Praxis der Besteuerung von Wohnungs- und Immobilienunternehmen" wurde überarbeitet. In diesem Fachbuch werden die Grundzüge der für die Wohnungs- und Immobilienunternehmen wesentlichen Steuerarten Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Grunderwerbsteuer und Grundsteuer dargestellt. Auf die Besonderheiten der Branche wird dabei j...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer / 2 Steuerbefreiungen

Der Gesetzgeber hat durch § 4 UStG bestimmte steuerbare Tatbestände von der Umsatzsteuer befreit. Die folgenden Ausführungen beschränken sich auf die für Wohnungs- und Immobilienunternehmen wesentlichen Befreiungstatbestände des § 4 UStG. Diesen Befreiungstatbeständen gemein ist, dass sie bei Wohnungs- und Immobilienunternehmen zum Ausschluss des Vorsteuerabzuges führen. 2.1 U...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer / 5.1 Allgemeines

Ein Unternehmer kann die ihm in Rechnung gestellten Umsatzsteuerbeträge unter bestimmten Bedingungen als Vorsteuer abziehen und dadurch seine Kosten um die in den Vorstufen der Herstellung des Gegenstandes oder der Leistungserbringung berechnete Steuer auf den jeweils geschaffenen Mehrwert verringern. Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug gem. § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG s...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 1.1 Abweichungen zwischen handels- und steuerrechtlicher Gewinnermittlung

Für Wohnungs- und Immobilienunternehmen sind folgende Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz von besonderer Bedeutung: 1.1.1 Ansatz der Immobilienbestände mit dem Teilwert beim Übergang von der Wohnungsgemeinnützigkeit in die unbeschränkte bzw. partielle Steuerpflicht Beim Übergang von der Steuerfreiheit des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes in die unbeschränkte Steue...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer / 9.3 Übergangsregelungen

Um den Übergang zur Anwendung des ab der Erhöhung des Umsatzsteuersatzes geltenden neuen allgemeinen Umsatzsteuersatzes in der Praxis zu erleichtern, werden in den nachfolgenden Abschnitten besondere Übergangsregelungen erläutert. Die damit zugelassenen Erleichterungen und Verfahren können von allen Wohnungs- und Immobilienunternehmen angewandt werden. Einer Genehmigung durc...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer / 9.3.4 Besteuerung von Strom-, Gas- und Wärmelieferungen

Die Lieferungen von Strom, Gas und Wärme durch Versorgungsunternehmen an Tarifabnehmer werden nach Ablesezeiträumen (z. B. vierteljährlich) abgerechnet. Wohnungs- und Immobilienunternehmen sind dem Versorgungsunternehmen gleichgestellt. Sofern die Ablesezeiträume nicht am Stichtag, sondern zu einem späteren Zeitpunkt enden, sind grundsätzlich die Lieferungen des gesamten Abl...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 4.4 Zusammenfassung

Bei der Ermittlung latenter Steuern ist wie folgt vorzugehen: Für die Berechnung einer voraussichtlichen künftigen Steuerbelastung sind bestehende passive (zu versteuernde temporäre) Differenzen zunächst mit aktiven Differenzen aus Vermögensgegenständen, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten zu verrechnen. Ein dabei verbleibender Passivüberhang ist durch Vorteile aus verrec...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 1 Einkommensermittlung und Verlustverrechnung

Wohnungs- und Immobilienunternehmen in der Rechtsform der Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft sind zur Führung von Büchern nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches verpflichtet (§ 6 HGB, §§ 238 ff. HGB). Daher sind für die Zwecke der Besteuerung alle ihre Einkünfte als Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu behandeln (§ 8 Abs. 2 KStG) und unterliegen der Körperschaftsteuer...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer / 1 Grundlagen der Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer ist je nach Einordnung in die verschiedenen Arten der Steuersystematik eine Objektsteuer bzw. eine Verkehrssteuer. Bei einer Objektsteuer wird deren Höhe ausschließlich nach dem Steuergegenstand bestimmt, ohne Einbezug persönlicher Verhältnisse. Wird ein wirtschaftlicher Vorgang besteuert, handelt es sich um eine Verkehrssteuer. In diesem Fall wird der Umsat...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Körperschaftsteuer / 4.3.2 EK 02-Abgeltungssteuer (§ 38 KStG)

§ 38 Abs. 5 ff. KStG enthält die Vorschriften für die EK 02-Abgeltungssteuer, d. h. die grundsätzliche Verpflichtung zur ausschüttungsunabhängigen pauschalen Abgeltung der EK 02-Bestände, wenn nicht bei Vorliegen der Voraussetzungen das Antragswahlrecht auf die weitere Anwendung der bisherigen Rechtslage in Anspruch genommen wird (vgl. hierzu Kapitel 4.3.3). Für Unternehmen,...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer / 10 Geschäftsveräußerung im Ganzen (§ 1 Abs. 1a UStG)

Seit dem 1.1.1994 unterliegen die Umsätze im Rahmen einer Geschäftsveräußerung im Ganzen an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen nicht mehr der Umsatzsteuer (§ 1 Abs. 1a UStG). Als Geschäftsveräußerung im Ganzen gilt hierbei die entgeltliche oder unentgeltliche Übereignung eines ganzen Unternehmens oder eines in der Gliederung eines Unternehmens gesondert geführt...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Körperschaftsteuer / 4.1 Allgemeine Grundlagen von Gewinnausschüttungen

Gewinnausschüttungen sind in offene und verdeckte Gewinnausschüttungen zu unterscheiden. Offene Gewinnausschüttungen sind den gesellschaftsrechtlichen Vorschriften entsprechende Gewinnausschüttungen für ein abgelaufenes Wirtschaftsjahr. Verdeckte Gewinnausschüttungen stellen Vermögensminderungen oder verhinderte Vermögensmehrungen dar, die durch das Gesellschaftsverhältnis v...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 3.3 Modernisierung von Gebäuden – Abgrenzung von Herstellungskosten und Erhaltungsaufwand

Die Abgrenzung von Herstellungskosten und Erhaltungsaufwand im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen ist eine der wichtigsten und bedeutungsvollsten Fragen in der wohnungswirtschaftlichen Bilanzierung und kann erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben. Entsprechend sind diese Abgrenzungsfragen auch immer wieder Gegenstand der höchstrichterlichen Rechtsprechung. Der BFH hat...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Körperschaftsteuer / 5.4 Ausnahmeregelungen für Einzelunternehmen und Organschaften

Die Zinsschranke ist nicht anzuwenden, wenn das Wohnungs- bzw. Immobilienunternehmen nicht zu einem Konzern gehört (§ 4h Abs. 2 Satz 1 Buchstabe b EStG). Dies bedeutet, dass z. B. ein Unternehmen, das weder einen Anteilseigner hat, der als Betrieb gilt und zu mehr als 50 % (mittelbar oder unmittelbar) beteiligt ist, noch dessen Finanz- und Geschäftspolitik mit einem oder mehr...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Umsatzsteuer / 2.2 Vermietungs- und Verpachtungsumsätze (§ 4 Nr. 12 UStG)

Grundsätzliche Ausführungen Eine besondere Bedeutung hat für Immobilienunternehmen die Befreiungsvorschrift des § 4 Nr. 12 UStG. Dessen Regelungsinhalt sieht die Steuerfreiheit für die grundsätzlich steuerbaren Umsätze aus Vermietung und Verpachtung vor. Diese Begriffe sind nach dem bürgerlichen Recht auszulegen. Vermietung bedeutet die entgeltliche Gebrauchsüberlassung einer...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Gesetzliche Grundlagen / 1.3 Anerkannte Regeln der Technik

Rechtsgrundlage Der Bundesgerichtshof[1] hat zur Verkehrssicherungspflicht festgestellt: "Der Verkehrssicherungspflicht ist genügt, wenn die nach dem jeweiligen Stand der Erfahrung und Technik als geeignet und genügend erscheinenden Sicherungen getroffen sind".[2] Der Begriff der "anerkannten Regeln der Technik (aRdT)" bedarf der Auslegung durch die Gerichte, die sich letztlic...mehr