Fachbeiträge & Kommentare zu Gutschrift

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 4 Gutschriften bei Steuerpflicht des Leistungsempfängers

Auch in den sog. 13b-Fällen (= Übergang der Umsatzsteuerpflicht auf den Leistungsempfänger gem. § 13b Abs. 1 UStG, Steuerschuldnerschaft) kann mit Gutschriften abgerechnet werden. Dabei ist zu beachten, dass die Gutschrift nur über den Nettobetrag ausgestellt werden darf. Sie muss zwingend den Hinweis "Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers" enthalten. Praxis-Beispiel G...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 3.2 Widerspruch des Gutschriftsempfängers wegen Steuerausweises

Die Gutschrift verliert ihre Wirkung als Rechnung, soweit der Empfänger dem in der Gutschrift enthaltenen Steuerausweis widerspricht. Das ist auch dann möglich, wenn die Gutschrift den zivilrechtlichen Vereinbarungen entspricht und die Umsatzsteuer zutreffend ausgewiesen ist. Damit ergibt sich u. U. ein niedrigerer bzw. gar kein Vorsteuerabzug. Der Widerspruch gegen den in ein...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 6.1 Kleinunternehmer ohne Berechtigung zum Umsatzsteuerausweis

Kleinunternehmer sind nicht zum gesonderten Umsatzsteuerausweis berechtigt und auch nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt. Führen diese eine Lieferung oder sonstige Leistung aus und rechnet der Leistungsempfänger mit einer Gutschrift und ausgewiesener USt ab, darf der Empfänger keine Vorsteuer ziehen. So buchen Sie richtig Leistungsempfänger erstellt Gutschrift für die Leistung...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 3.1 Leistender ist nicht zum gesonderten Steuerausweis berechtigt

Eine Gutschrift mit Vorsteuerausweis gilt nur dann als Rechnung, wenn der leistende Unternehmer (Gutschriftsempfänger) zum gesonderten Ausweis der Steuer berechtigt, d. h. Regelversteuerer ist. Nicht berechtigt sind: Kleinunternehmer, Privatleute und Unternehmer mit Differenzbesteuerung. Weist der Gutschriftsaussteller in diesem Fall dennoch Umsatzsteuer aus, kann er daraus kein...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 7.3.2 Falsche Anschrift

Der BFH hat hinsichtlich Adressierung seine Rechtsprechung 2018 wie folgt geändert: Eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Gutschrift setzt nicht voraus, dass die wirtschaftlichen Tätigkeiten des leistenden Unternehmers unter der Anschrift ausgeübt werden, die in der Gutschrift angegeben ist. Es reicht auch eine andere Art von Anschrift aus. Zulässig ist hier die Angabe eines ...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 7.2 Zu niedriger Steuersatz

Wird eine Steuer zu niedrig ausgewiesen, d. h., regelbesteuerte Umsätze werden dem ermäßigten Steuersatz unterworfen, so gilt Folgendes (Annahme: Der Leistende ist Regelversteuerer): Die Gutschrift gilt als Rechnung. Der Leistende schuldet 19 % Umsatzsteuer. Der Leistungsempfänger (Gutschriftsaussteller) darf nur die ausgewiesene Vorsteuer abziehen. So buchen Sie richtig Zu nied...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 7.1 Zu hoher Steuersatz

Wird eine Steuer zu hoch ausgewiesen, d. h., ermäßigt besteuerte Umsätze werden dem allgemeinen Steuersatz unterworfen, so gilt Folgendes (Voraussetzung ist, dass der Leistende nach den allgemeinen Vorschriften des Umsatzsteuergesetzes versteuert): Die Gutschrift gilt als Rechnung (es wurde eine steuerpflichtige Lieferung oder Leistung eines Regelversteuerers abgerechnet). Der...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / Zusammenfassung

Überblick Mit einer Gutschrift kann wie mit einer Rechnung im normalen Geschäftsverkehr abgerechnet werden. Dieser Beitrag informiert darüber, wann eine "echte" Gutschrift als Rechnungsersatz vorliegt, welche Voraussetzungen eine Gutschrift erfüllen muss, welche umsatzsteuerlichen Konsequenzen sich aus unrichtigen Gutschriften ergeben und wie die korrekte Buchung aussieht. G...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 7.3.3 Falsche Rechtsform

Rechnet ein Unternehmer über eine an ihn ausgeführte steuerpflichtige Lieferung oder sonstige Leistung mit einer Gutschrift ab und bezeichnet er darin den Gutschriftsempfänger als Einzelfirma, während dieser in Wirklichkeit sein Unternehmen in der Rechtsform einer GmbH betreibt, kann trotz dieser unrichtigen Bezeichnung der Vorsteuerabzug zu gewähren sein.mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 7.4 Falsches Entgelt berechnet

Auch wenn der Leistende ursprünglich mit einer Rechnung abgerechnet hat, kann es zu Unstimmigkeiten über den Rechnungsbetrag kommen. Wird das Entgelt letztendlich vermindert, können die Parteien vereinbaren, dass der ursprüngliche Rechnungsbetrag (z. B. 2.000 EUR zzgl. 380 EUR USt) mit einer "Gutschrift" (100 EUR zzgl. 19 EUR USt) berichtigt wird und nur noch 2.261 EUR bezah...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 5.1 Grundstücke, die nicht Wohnzwecken dienen

Bei Miet- und Pachtverträgen von Nicht-Wohngrundstücken kann durch Option auf die Umsatzsteuerfreiheit der Vermietung verzichtet werden. Dies muss im Mietvertrag vereinbart werden. Der Mietvertrag gilt – sofern er nach einem Formularvorschlag des Vermieters/Verpächters ausgestellt wird – als Rechnung. Wird der Mietvertrag nach einem Musterformular des Mieters/Pächters erstell...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 7 Mögliche Ausstellungsfehler

7.1 Zu hoher Steuersatz Wird eine Steuer zu hoch ausgewiesen, d. h., ermäßigt besteuerte Umsätze werden dem allgemeinen Steuersatz unterworfen, so gilt Folgendes (Voraussetzung ist, dass der Leistende nach den allgemeinen Vorschriften des Umsatzsteuergesetzes versteuert): Die Gutschrift gilt als Rechnung (es wurde eine steuerpflichtige Lieferung oder Leistung eines Regelverste...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 7.3 Falsche Empfängerbezeichnung

7.3.1 Falscher Empfänger In einem Urteilsfall leistete eine Bruchteilsgemeinschaft an einen Dritten. Darüber wurde ein entsprechender Vertrag geschlossen. Der Dritte rechnete unter Bezugnahme auf den vorliegenden Vertrag mit Gutschriften ab. Die Gutschrift richtete er jedoch nicht an die Bruchteilsgemeinschaft, sondern an den ausführenden Gesellschafter. In diesem Fall, hat d...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 6 Sonderfälle

6.1 Kleinunternehmer ohne Berechtigung zum Umsatzsteuerausweis Kleinunternehmer sind nicht zum gesonderten Umsatzsteuerausweis berechtigt und auch nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt. Führen diese eine Lieferung oder sonstige Leistung aus und rechnet der Leistungsempfänger mit einer Gutschrift und ausgewiesener USt ab, darf der Empfänger keine Vorsteuer ziehen. So buchen Sie ...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 5 Mietvertrag nach Musterformular des Mieters

5.1 Grundstücke, die nicht Wohnzwecken dienen Bei Miet- und Pachtverträgen von Nicht-Wohngrundstücken kann durch Option auf die Umsatzsteuerfreiheit der Vermietung verzichtet werden. Dies muss im Mietvertrag vereinbart werden. Der Mietvertrag gilt – sofern er nach einem Formularvorschlag des Vermieters/Verpächters ausgestellt wird – als Rechnung. Wird der Mietvertrag nach eine...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 5.2 Kleinunternehmer als Vermieter/Verpächter

Ist der Vermieter/Verpächter z. B. Kleinunternehmer, ist er nicht zum gesonderten Umsatzsteuerausweis berechtigt. Im Fall eines Rechnungs-Mietvertrags mit Umsatzsteuerausweis schuldet er dann die Umsatzsteuer nach § 14c Abs. 2 UStG. Ein Gutschrifts-Mietvertrag mit Umsatzsteuerausweis gilt insoweit als Rechnung i. S. d. UStG und löst ebenso Umsatzsteuer nach § 14c Abs. 2 UStG...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 6.3 Privatmann – kein Umsatzsteuerausweis

Ebenso wie Kleinunternehmer oder Differenzbesteuerer sind Privatleute nicht zum gesonderten Umsatzsteuerausweis berechtigt. Auch hier kann aus Gutschriften an Privatpersonen kein Vorsteuerabzug hergeleitet werden. Es kann jedoch Umsatzsteuer nach § 14c Abs. 2 UStG entstehen, wenn dennoch Umsatzsteuer ausgewiesen wird, die dann an das Finanzamt gezahlt werden muss.mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 6.2 Differenzbesteuerung – kein offener Umsatzsteuerausweis

Für Lieferungen von beweglichen Gegenständen können Wiederverkäufer die "Differenzbesteuerung" wählen: Die Umsatzsteuer wird dabei aus der Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis des jeweiligen Gegenstandes bemessen. Der Differenzbesteuerer ist insoweit nicht zum gesonderten Steuerausweis berechtigt. Der Vorsteuerabzug ist nicht möglich. Die Abrechnung muss hierbei zwi...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 7.4.1 Entgeltsminderung durch den Leistenden

Möglichkeit 1 Der Leistende erteilt über den Differenzbetrag (100 EUR zzgl. 19 EUR USt) eine "Gutschrift". Nach § 31 Abs. 1 UStDV kann eine Rechnung aus mehreren Dokumenten bestehen. Die "Gutschrift" ist Teil der ursprünglichen Rechnung und muss einen Verweis auf die entsprechende Rechnungsnummer beinhalten.Buchung: Wie Skonti, Boni. Möglichkeit 2 Selbstverständlich kann der Re...mehr

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Gutschrift als Rechnungsersatz / 7.4.3 Entgeltskürzung durch Leistungsempfänger

Kein Fall der "Gutschrift" ist die einseitige Kürzung des Entgelts durch den Leistungsempfänger. Hier wird nicht die Rechnung, sondern nur der Zahlungsbetrag und damit die Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer geändert. Folge: Verminderter Vorsteuerabzug beim Leistungsempfänger. Verminderte Umsatzsteuer aufgrund von Uneinbringlichkeit beim Leistenden. Obwohl die ursprüngl...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Gutschrift als Rechnungsersatz / 7.3.1 Falscher Empfänger

In einem Urteilsfall leistete eine Bruchteilsgemeinschaft an einen Dritten. Darüber wurde ein entsprechender Vertrag geschlossen. Der Dritte rechnete unter Bezugnahme auf den vorliegenden Vertrag mit Gutschriften ab. Die Gutschrift richtete er jedoch nicht an die Bruchteilsgemeinschaft, sondern an den ausführenden Gesellschafter. In diesem Fall, hat der BFH Bedenken angemeld...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Gutschrift als Rechnungsersatz / 7.4.2 Belegrückforderung

Eine Rückforderung bereits übersandter Rechnungs(teil)dokumente ist im UStG selbst nicht vorgeschrieben. Sie kann aber u. U. zur "Eindeutigkeit der Lage" beitragen. Zurückerhaltene Belege müssen Sie zu den Akten nehmen, um den Verlauf Ihrer Buchungen nachweisen zu können. Bei der Rückgabe der Belege ist jedoch zu beachten, dass sie ihre bisherigen "Falschbuchungen" nicht meh...mehr

Urteilskommentierung aus Haufe Finance Office Premium
Rechnung i.S.d. § 14c UStG: Verweis auf Jahreskonditionsvereinbarung; Ausweis eines negativen Steuerbetrags

Leitsatz 1. Bei der Prüfung, ob ein als "Belastung" bezeichnetes Dokument (nur) über Leistungen oder (auch) über Entgeltminderungen abrechnet, ist der Inhalt einer dem FA vorliegenden Konditionsvereinbarung jedenfalls dann ergänzend heranzuziehen, wenn in dem Dokument auf die Vereinbarung verwiesen wird. 2. Ein negativer Betrag, der in einer Rechnung unrichtig oder unberechti...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Rechnungsabgrenzung / 3.7 Umsatzsteuer auf erhaltene Anzahlungen

Auch ein für Umsatzsteuer auf Anzahlungen gebildeter Rechnungsabgrenzungsposten stellt keinen "klassischen" Rechnungsabgrenzungsposten dar; er soll ebenfalls die Gewinnwirkung der Umsatzsteuer neutralisieren. Dies gilt steuerrechtlich generell; handelsrechtlich besteht wiederum ein Aktivierungsverbot. Nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a UStG unterliegen Anzahlungen bereits bei...mehr

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Verdeckte Gewinnausschüttungen / 4.3 Zeitliche Differenzen zwischen Korrektur bei der Körperschaft und dem Gesellschafter

Die dargestellten Folgen einer verdeckten Gewinnausschüttung auf Ebene der Körperschaft und des Gesellschafters können, müssen jedoch nicht, zeitgleich greifen. Für den zeitlichen Ansatz der einzelnen Konsequenzen einer verdeckten Gewinnausschüttung gelten folgende Grundsätze: Einkommenskorrektur bei der Körperschaft Hier ist der Zeitpunkt entscheidend, in dem die verdeckte Ge...mehr

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Verdeckte Gewinnausschüttungen / 7.1 Das Anstellungsverhältnis mit dem Gesellschafter-Geschäftsführer

Formvorschriften für die Abfassung des Anstellungsvertrags Für den Anstellungsvertrag mit dem beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer besteht kein Formzwang. Auch ein mündlicher Vertrag ist demnach grundsätzlich wirksam. Unter dem Gesichtspunkt des Nachweises ist allerdings die Schriftform zu empfehlen. Angemessenheit der Geschäftsführerbezüge Für die Prüfung der Angemess...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Thesaurierungsbegünstigung / 3.3 Gewinn, Einlagen und Entnahmen bei Mitunternehmerschaften

Bei Personengesellschaften ist zur Ermittlung des steuerbegünstigten nicht entnommenen Gewinns auf das Gesamtergebnis jedes einzelnen Mitunternehmers aus Gesamthands-, Ergänzungs- und Sonderbilanz unter Berücksichtigung der individuellen Sondervergütungen sowie Einlagen und Entnahmen abzustellen. Im Hinblick auf die gesellschafterbezogene Abgrenzung von Einlagen und Entnahmen...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Digitalisierung im Rechnung... / Zusammenfassung

Überblick Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, die Rechnungen nicht mehr in Papierform sondern als digitale Datei zu verschicken. Noch mehr Vorteile kann sich die Buchhaltung sichern, wenn der Datenaustausch mit Kreditoren und Debitoren nicht mehr in Papierform oder in einer unveränderlichen PDF erfolgt. Es werden gleich digitale Datensätze übertragen, aus denen die Infor...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Digitalisierung im Rechnung... / 2 Der manuelle Prozess

Die Buchhaltung kann sowohl Sender als auch Empfänger von Dokumenten im EDI-Format sein. Einbezogen sind nicht nur Rechnungen (Eingang und Ausgang) sondern auch Gutschriften, Belastungsanzeigen oder Zahlungsavise. In diesem Beitrag erfolgt eine Beschränkung auf die Rechnungen. 2.1 Ablauf Rechnungsausgang Der übliche Ablauf in der Fakturierung enthält aufwändige manuelle Arbeit...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Digitalisierung im Rechnung... / 4.2 Vorteile von EDI

Wichtigste Voraussetzung für eine wirtschaftliche Nutzung von EDI ist ein ausreichendes Volumen an Eingangs-und Ausgangsrechnungen. Ist das gegeben, bietet EDI wesentliche Vorteile gegenüber der analogen Anwendung und selbst gegenüber der Digitalisierung der Ausgangsrechnungen durch PDF-Formate. Bei der eigenen Fakturierung entfällt der manuelle Aufwand für die Erstellung und...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Digitalisierung im Rechnung... / 1 Grundlagen

Wenn zwei Partner Daten austauschen wollen, müssen sich Sender und Empfänger über die verwendeten Strukturen und Definitionen einigen. Das macht Sinn, wenn zwei große Einheiten zusammen arbeiten. Wenn viele unterschiedliche Sender und Empfänger mit einem Unternehmen digitale Inhalte teilen wollen, kommt es zu vielen bilateralen Vereinbarungen. Das verursacht einen unerträgli...mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 4.3.2.2 Unternehmereigenschaft des Leistungsempfängers und Vertrauensschutz

Rz. 108 Aus Sicht des leistenden Unternehmers ist vor allem die Feststellung der Qualifikation seines Leistungsempfängers als Unternehmer oder als "Nichtunternehmer" zur zentralen umsatzsteuerrechtlichen Fragestellung bei grenzüberschreitenden sonstigen Leistungen geworden; dieser Status des Leistungsempfängers muss übrigens bei jeder (!) einzelnen ausgeführten Leistung fest...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Einnahmen / 5.3 Weitere Besonderheiten

Zuflussbesonderheiten ergeben sich bei laufendem Arbeitslohn, der in dem Kalenderjahr als bezogen gilt, in dem der Lohnzahlungszeitraum endet. Arbeitslohn fließt nicht bereits durch die Einräumung eines Anspruchs gegen den Arbeitgeber zu, sondern erst durch dessen Erfüllung. Praxis-Tipp Aufteilung von Vorauszahlungen Einnahmen für eine Nutzungsüberlassung von mehr als 5 Jahren...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Einnahmen / 5.1 Grundsatz

Einnahmen im Bereich der Überschuss­einkünfte und Betriebseinnahmen bei durch Einnahmen-Überschussrechnung ermittelten Gewinneinkünften sind in dem Veranlagungszeitraum zu versteuern, in dem sie dem Steuerpflichtigen zugeflossen sind. Einnahmen sind dann zugeflossen, wenn der Steuerpflichtige über sie wirtschaftlich verfügen kann. Dies ist z. B. der Fall bei Banküberweisung,...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Außenprüfung: Kfz-Gewerbe / 3.2.9 Neuwagengewährleistung

Maßgebend dafür, ob ein nicht steuerbarer Schadensersatz oder ein umsatzsteuerpflichtiger Leistungsaustausch vorliegt sind die vertraglichen Verhältnisse zwischen Hersteller, Händler und Käufer. Einzelheiten sind in zwei BMF-Schreiben geregelt. Gewährleistungsverpflichtung durch Hersteller Führt die Kfz-Werkstätte für den Hersteller Reparaturen im Rahmen der Neuwagengarantie a...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / D. Auszahlung von Wertguthaben durch die Deutsche Rentenversicherung Bund (§ 38 Abs 3 S 3 EStG)

Rn. 100 EL 136 – ET: 06/2019 Bei sog Arbeitszeitkonten führt der Aufbau des Arbeitszeitkontos durch Gutschrift von Arbeitszeiten unter bestimmten Voraussetzungen noch nicht zum Zufluss von Arbeitslohn (s BMF BStBl I 2009, 1286). Ein steuerlicher Zufluss liegt in diesen Fällen erst im Zeitpunkt der Auszahlung in der sog Freistellungsphase des ArbN o bei einer Auszahlung des Ze...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / B. Das steuerliche Kapitalkonto iSv § 15a Abs 1 S 1 EStG

Rn. 6a Stand: EL 136 – ET: 06/2019 Den Begriff des Kapitalkontos definiert das EStG nicht. Nach BFH ist gemeint das nach steuerlichen Grundsätzen ermittelte Kapitalkonto des Kommanditisten lt HB der KG, wie es in der StB der KG ausgewiesen wird zzgl – wenn auch im Gesetz nicht ausdrücklich erwähnt – ggf bestehender (auch negativer) Ergänzungsbilanzen des Kommanditisten (OFD Ff...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Außenprüfung: Heilberufe / 4.1.6 Sonstige Vergütungen

Erhält der Arzt weitere Vergütungen, z. B. in Form von Incentive-Reisen, Gutscheinen oder sonstigen Gutschriften, gehören diese zu den steuerpflichtigen Betriebseinnahmen. Prüfungsansatz Der Betriebsprüfer wird diese Sachverhalte nachfragen und ggf. Kontrollmaterial auswerten.mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / Schrifttum:

Schopp, Kapitalkonten u Gesellschafterdarlehen in den Abschlüssen von Personenhandelsgesellschaften, BB 1987, 581; Jestädt, Kapitalkonto iSd § 15a EStG ohne Einbeziehung positiven u negativen Sonder-BV, DStR 1992, 413; Kolbeck, Der Begriff des Kapitalkontos iSd § 15a EStG, DB 1992, 2056; Ley, Kapitalkonto iSd § 15a EStG KÖSDI 1992, 9152; Korn, "Kapitalkonto" u Anteil "am Verlust...mehr

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FoVo 06/2019, Fehlüberweisu... / 3 Der Praxistipp

Schuldner kann bei Fehlüberweisung keinen Schutz genießen Die Entscheidung lässt nach dem Sachverhalt nicht ganz erkennen, was der Schuldner unter einer fehlgeleiteten Zahlung von Krankengeld versteht. Letztlich kann er allerdings in beiden Fällen keinen Pfändungsschutz beanspruchen.mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / 1. Gewinnausschüttungen (Buchst. a)

a) Gewinnausschüttungen Rz. 31 Allgemeines. § 3 Nr. 41 Satz 1 Buchst. a EStG befreit Gewinnausschüttungen von der Besteuerung, sofern aufgrund einer Beteiligung an einer ausl. Zwischengesellschaft innerhalb der vorangegangenen sieben Jahre eine Hinzurechnungsbesteuerung nach den §§ 7–14 AStG durchgeführt worden ist. Ohne diese Regelung würden die Gewinnausschüttungen bei eink...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 2.6.1.2.2 Entstehung, Einbehaltung und Abführung der Abzugsteuer sowie Haftung (§ 50a Abs 5 EStG)

Tz. 136 Stand: EL 94 – ET: 10/2018 § 50a Abs 5 EStG regelt – ergänzt durch die §§ 73cff EStDV – die Durchführung des St-Abzugs für die Vergütungen nach Abs 4. Die Abzug-St entsteht mit dem Zufluss der Vergütungen (§ 50a Abs 5 S 1 EStG), also insbes mit der Zahlung, Verrechnung oder Gutschrift (§ 73c EStDV). Tz. 137 Stand: EL 94 – ET: 10/2018 § 50a Abs 5 S 2 und 3 EStG sowie § 7...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 5.4.4 Keine Gegenleistung oder nur in Gesellschaftsrechten (§ 3 Abs 2 S 1 Nr 3 UmwStG)

Tz. 120 Stand: EL 85 – ET: 12/2015 Die in § 3 UmwStG Abs 2 S 1 Nr 3 enthaltene Regelung ist durch das SEStEG eingefügt worden. Danach kommt es zwingend zur Gewinnrealisierung, soweit für den Vermögensübergang eine nicht in Gesellschaftsrechten bestehende Gegenleistung gewährt wird. Eine solche Regelung war vorher nur in § 11 Abs 1 S 1 Nr 2 UmwStG enthalten. Hierzu s § 11 UmwS...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 2.4.5.4 Tafelgeschäfte (§ 49 Abs 1 Nr 5 Buchst d EStG)

Tz. 80 Stand: EL 94 – ET: 10/2018 Kap-Erträge aus Tafelgeschäften unterliegen seit 1993 der beschr StPflicht (§ 52 Abs 28 EStG 1994). Es handelt sich um eine Folgewirkung des Zinsabschlags. Dessen Ziel ist, Zinserträge unbeschr Stpfl bereits bei Auszahlung mit einem St-Abzug zu belasten, der bei der Veranlagung anrechenbar ist. Damit soll das Erklärungsverhalten bei Eink aus ...mehr

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FoVo 06/2019, Schwärzung vo... / 3 Der Praxistipp

Pfändung von Konten Dritter Wenn der Schuldner seinen bargeldlosen Zahlungsverkehr über das Konto eines Dritten abwickelt, handelt es sich entweder um einen (unentgeltlichen) Auftrag nach §§ 662 ff. BGB oder einen (entgeltlichen) Geschäftsbesorgungsauftrag nach § 675 BGB. In beiden Fällen hat der Schuldner gegen den Kontoinhaber einen Anspruch auf Herausgabe der durch den Auf...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / dd) Quantitative Ermittlung

Rz. 812 Mehrjahresanalysen. Bei Anwendung der geschäftsvorfallbezogenen Nettomargenmethode finden sich in der Praxis meist Mehrjahresanalysen bei der Ableitung vergleichbarer Nettomargen. Allerdings werden solche Mehrjahresanalysen weder von den OECD-Leitlinien noch den VWG-Verfahren zwingend vorgeschrieben. Vielmehr wird mit den Formulierungen "ist es häufig nützlich" oder ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / 5. Zeitliche Aspekte der Vergleichbarkeitsprüfung

a) Price-setting- und Outcome-testing-Ansatz Rz. 272 Unterschiedliche Ansätze. Die OECD-Leitlinien unterscheiden Zeitfragen der Vergleichbarkeit im Hinblick auf den Ursprungs-, den Erhebungs- und den Erstellungszeitpunkt der Informationen über Vergleichbarkeitsfaktoren. Was den Ursprungszeitpunkt der Vergleichstransaktionen und der Informationen über deren Bedingungen anbelan...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 50... / 6.2 Verfahrensvorschriften zum Steuerabzug

Rz. 152 Nach § 50a Abs. 5 S. 1 EStG entsteht die Steuer mit Zufluss der Vergütung bei dem Gläubiger. Konkretisiert wird der Zeitpunkt des Zuflusses in § 73c EStDV. Maßgebender Zeitpunkt ist danach sowohl bei regelmäßiger Zahlung als auch bei Hinausschieben der Zahlung wegen vorübergehender Zahlungsschwierigkeiten des Schuldners als auch bei Zahlung von Vorschüssen der Zeitpu...mehr

Buchungssatz aus Haufe Finance Office Premium
PayPal / 5 Kontendaten bleiben geheim

Das PayPal-Konto ist ein virtuelles Konto, das durch die E-Mail-Adresse des PayPal-Mitglieds bestimmt wird. Es gibt also keine eigene Kontonummer. PayPal fungiert nur als Dienstleister für den Transfer. Das heißt, es wird lediglich die Zahlungsabwicklung übernommen und ist unabhängig von der Leistungserbringung durch den Verkäufer. Die Finanzdaten des PayPal-Mitglieds, wie z....mehr

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PayPal / 1 So kontieren Sie richtig!

So kontieren Sie richtig! Der Einsatz von PayPal ist zunächst kostenlos. Der Kunde zahlt keine...mehr