Fachbeiträge & Kommentare zu Freiberufler

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Freier Beruf / 1 Einkünfte aus freiberuf­licher Tätigkeit

Welche Personen Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit erzielen, bestimmt § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG. Zu den Tätigkeiten, die das Gesetz den freien Berufen zuordnet, gehören die selbstständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die selbstständige Berufstätigkeit der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwält...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Freier Beruf / 5 Istversteuerung

Das Finanzamt kann auf Antrag gestatten, dass ein Unternehmer, der Umsätze aus einer Tätigkeit als Angehöriger eines freien Berufs i. S. d. Einkommensteuergesetzes ausführt, die Steuer nicht nach den vereinbarten Entgelten, sondern nach den vereinnahmten Entgelten berechnet. Diese Regelung für Freiberufler ist im Gegensatz zu anderen Unternehmern durch keine Umsatzgrenze ein...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Freier Beruf / 3.3 Naturwissenschaftlich-technische Berufe

Im Bereich der technischen Berufe sind es vor allem die Ingenieure, deren freiberufliche Tätigkeit von der Rechtsprechung immer wieder von anderen – nicht freiberuflichen – Berufsbildern abgegrenzt werden muss. Die Berufsbezeichnung "Ingenieur" darf nach den Ingenieurgesetzen der Länder grundsätzlich nur führen, wer dazu aufgrund der vorgeschriebenen und erfolgreich abgeschlo...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Freier Beruf / 1 Anwendungsbereich/Allgemeines

Im Gegensatz zur Einkommensteuer unterliegen bei der Umsatzsteuer die freien Berufe keinem besonderen einheitlichen Regelungsbereich. Beide Steuerarten sind daher grundsätzlich separat zu beurteilen. Nur ausnahmsweise, wie bei der Istversteuerung, wird explizit auf die freien Berufe aus dem Einkommensteuerrecht verwiesen. Ansonsten muss die/der Angehörige eines freien Berufe...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Freier Beruf / Zusammenfassung

Begriff Das Einkommensteuergesetz unterscheidet bei den sog. Gewinneinkünften zwischen mehreren Einkunftsarten. Im Einzelnen handelt es sich um die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit, die Einkünfte aus Gewerbebetrieb ­sowie die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft. Einkünfte aus selbstständiger Arbeit erzielen vor allem Freiberufler. Die Abgrenzung zwischen freiberuflich...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Freier Beruf / 6 Vorsteuerabzug nach Durchschnittssätzen

Für bestimmte Unternehmergruppen, darunter auch Angehörige von freien Berufen, besteht die Möglichkeit die Vorsteuer pauschal zu ermitteln und nicht einzeln nachweisen zu müssen. Unternehmer, bei denen die Voraussetzungen für eine Besteuerung nach Durchschnittssätzen gegeben sind, können beim Finanzamt bis zur Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung formlos beantragen, nach de...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Freier Beruf / 3 Steuerbefreiungen

Grundsätzlich unterliegen die Umsätze der freien Berufe den allgemeinen Regeln der Umsatzbesteuerung. In einzelnen Bereichen sind aber explizite Steuerbefreiungen ohne Vorsteuerabzug verankert worden; insbesondere: Heilbehandlungen im Bereich der Humanmedizin, die im Rahmen der Ausübung der Tätigkeit als Arzt, Zahnarzt, Heilpraktiker, Physiotherapeut, Hebamme oder einer ähnli...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Freier Beruf / 7 Kleinunternehmer

Für Freiberufler mit geringen Umsätzen, Neueinsteiger oder bei freiberuflicher Nebentätigkeit besteht die Möglichkeit, wie grundsätzlich für alle umsatzsteuerlichen Unternehmer eine Vereinfachungsregelung in Anspruch zu nehmen. Die Umsatzsteuer wird danach nicht erhoben, wenn der Umsatz zuzüglich der darauf entfallenden Steuer im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 EUR nicht ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Freier Beruf / 3.5 Den Katalogberufen ähnliche Berufe

Ein Beruf ist einem Katalogberuf ähnlich – und fällt damit unter die freien Berufe –, wenn er einem Katalogberuf in wesentlichen Punkten vergleichbar ist. Dazu gehört vor allem die Vergleichbarkeit der Ausbildung und der beruflichen Tätigkeit. Wird für den Katalogberuf eine bestimmte wissenschaftliche Ausbildung gefordert, muss die Ausbildung für den ähnlichen Beruf nicht unb...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Freier Beruf / 2.5 Erzieherische Tätigkeit

Die erzieherische Tätigkeit bezweckt die "körperliche, geistige und charakterliche Formung junger Menschen". So stellt z. B. die stundenweise Betreuung von Kleinkindern in einer Spielgruppe durch eine Diakonin eine erzieherische und damit freiberufliche Tätigkeit dar. Auch die Erziehungshilfe durch zeitweise Aufnahme der betreuten Kinder in den eigenen Haushalt kann freiberuf...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Freier Beruf / 3.1 Heilberufe

Ein Arzt erzielt freiberufliche Einkünfte durch die selbstständige Ausübung der Heilkunde. Die Tätigkeit eines Psychotherapeuten ist eine dem Arztberuf ähnliche Tätigkeit, falls sie nicht ohnehin der Berufstätigkeit des Arztes zuzurechnen ist. Betreibt ein Arzt eine Klinik, so liegen nach Ansicht des BFH unterschiedliche Tätigkeiten vor, die nach Möglichkeit zu trennen sind: ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Reisekosten (ab 2014) / 1 Berufliche/betriebliche Veranlassung von Reisen

Die Aufwendungen für Reisen sind Werbungskosten/Betriebsausgaben, wenn die Reise geschäftlich (betrieblich, beruflich) veranlasst ist. Liegt der Reise offensichtlich ein unmittelbarer einkünftebezogener Anlass zugrunde, sind die Reisekosten insgesamt der betrieblichen/beruflichen Sphäre zuzuordnen und steuerlich abziehbar. Beispiele für betriebliche Reiseanlässe eines Unterne...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Freier Beruf / 4 Steuersatzermäßigung

Eine allgemeine Steuersatzermäßigung für Umsätze der freien Berufe gibt es nicht. Nur in Einzelfällen kommt der ermäßigte Steuersatz von 7 % für Umsätze mit freiberuflichen Bezug zur Anwendung: Leistungen der Zahnärzte i. S. v. Lieferung oder Wiederherstellung von Zahnprothesen und kieferorthopädischen Apparaten, Leistungen von Tierärzten, die unmittelbar der Vatertierhaltung,...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Reisekosten (ab 2014) / 2.2 Betriebsstätte beim Unternehmer

Für den Gewerbetreibenden, Freiberufler sowie Land- und Forstwirt enthält das Gesetz eine eigene Definition des Ausgangspunkts für die Annahme einer Auswärtstätigkeit. Reisekosten kann ein Unternehmer als Betriebsausgaben abziehen, wenn er von seiner Wohnung und dem Mittelpunkt seiner dauerhaft angelegten betrieblichen Tätigkeit entfernt betrieblich tätig wird. Dieser reisek...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Arbeitsgemeinschaft / EINKOMMENSTEUER

Einkommensteuerrechtlich ergeben sich für Arbeitsgemeinschaften sachlich und persönlich keine Besonderheiten. Einkommensteuerpflichtig sind jeweils nur die einzelnen Beteiligten mit den erzielten Gewinnanteilen (§ 1 EStG). Sie erzielen i. d. R. gewerbliche Einkünfte i. S. v. § 15 EStG. Das gilt auch für einen Freiberufler, der sich mit einem Gewerbetreibenden zusammenschließ...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Freier Beruf / 2.3 Schriftstellerische Tätigkeit

Eine schriftstellerische Tätigkeit liegt nach der Rechtsprechung des BFH vor, wenn eigene Gedanken mit Mitteln der Sprache schriftlich für die Öffentlichkeit niedergelegt werden. Das Geschriebene muss keinen wissenschaftlichen oder künstlerischen Inhalt ­haben. Auch Werbetexter, Ghostwriter sowie die Verfasser von Com­puter-Trainings-Programmen , Bedienungsanleitungen und Tri...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Freier Beruf / 4 Mithilfe von Arbeits­kräften

Die persönliche Berufsausübung ist ein wesentliches Merkmal der frei­beruflichen Tätigkeit. Beschäftigt ein Steuerpflichtiger fachlich vorgebildete Mitarbeiter, kann dies die ­Freiberuflichkeit infrage stellen. Die Mithilfe fachlich vorgebildeter Arbeitskräfte ist allerdings unschädlich, wenn der Steuerpflichtige aufgrund eigener Fachkenntnisse leitend und eigenverantwortlic...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Brexit in 100 Steuerfällen ... / 2.3 Umsatzsteuer

Fall 50: Verbringung von Waren Fall 51: Besteuerung freiberuflicher Tätigkeit (B2C) Fall 52: Vermietung von beweglichen Gegenständen Fall 53: Messeleistungen Fall 54: Ort der Lieferung bei Verkauf B2C Fall 55: Verkauf von Waren an B2B Fall 56: Reihengeschäft nach UK Fall 57: Reihengeschäft als mittlerer Unternehmer Fall 58: Reihengeschäft über UK Fall 59: Besteuerung von Händlern Fall...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Steuerges... / Steuererklärung, elektronisch

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Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Steuerges... / Steuerberater

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Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Steuerges... / Geldwäsche

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Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Finanzrec... / Einkommensteuer

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Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Berufsständische Versorgung / 1 Sonderausgabenabzug für Beiträge

Eine berufsständische Versorgungseinrichtung ist eine öffentlich-rechtliche Versicherungs- oder Versorgungseinrichtung für Beschäftigte und selbstständig tätige Angehörige der kammerfähigen freien Berufe, die den gesetzlichen Rentenversicherungen vergleichbare Leistungen erbringen und deren Mitglieder auf Antrag von der Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung b...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Finanzrec... / Gewerbesteuer

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Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 2.4.15.2 Steuerbefreiungen

Rz. 338 Nach Art. 371 MwStSystRL können die Mitgliedstaaten die in Anhang X Teil B der Richtlinie aufgeführten Umsätze weiterhin befreien. Die Liste dieser Umsätze ist bereits durch die 18. EG-Richtlinie (Rz. 391) verkürzt worden. Ein Mitgliedstaat, der von einer Steuerbefreiung nach Anhang X Teil B MwStSystRL keinen Gebrauch macht oder sie nur eingeschränkt anwendet, kann d...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 2.4.4 Steuerpflichtiger (Unternehmer)

Rz. 77 Art. 9 Abs. 1 MwStSystRL enthält die grundsätzliche Begriffsbestimmung des Steuerpflichtigen (Unternehmer). Von zentraler Bedeutung ist hierbei der Begriff der wirtschaftlichen Tätigkeiten. Dies sind alle Tätigkeiten eines Erzeugers, Händlers oder Dienstleistenden einschließlich der Tätigkeiten der Urproduzenten, der Landwirte sowie der freien Berufe und der diesen gl...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Frotscher/Drüen, GewStG § 1... / 1.2.2 Grundrechtliche Vorgaben

Rz. 8 Für die GewSt können sich insbesondere aus dem allgemeinen Gleichheitssatz gem. Art. 3 GG Vorgaben für die Ausgestaltung ergeben. Diskutiert wird ein Verstoß gegen Art. 3 GG unter dem Gesichtspunkt, dass die GewSt nur auf Gewerbebetriebe, aber nicht auf freie Berufe oder Land- und Forstwirte anzuwenden ist. Damit unterliegt eine gewerbliche Tätigkeit einer höheren steu...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Optionsmöglichkeiten im Ums... / 2.3 Wechsel zur Istversteuerung

Die Umsatzsteuer ist i. d. R. nach vereinbarten Entgelten (Sollprinzip, Sollversteuerung) zu berechnen. Sie entsteht daher grundsätzlich mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem die Leistungen ausgeführt worden sind. In der Praxis ist dies nicht selten mit einem großen finanziellen Nachteil verbunden, weil die Umsatzsteuer oftmals vorfinanziert werden muss. Auch bei bes...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Optionsmöglichkeiten im Ums... / 2.5 Durchschnittssatzbesteuerung

§ 23 UStG sieht eine Ermächtigung vor, für bestimmte Unternehmer die Möglichkeit zu schaffen, ihre Vorsteuern pauschal mit einem bestimmten Prozentsatz der Ausgangsumsätze zu ermitteln. Von dieser Ermächtigung wurde in den §§ 69, 70 UStDV Gebrauch gemacht. Diejenigen Unternehmer, die danach zum Vorsteuerabzug anhand von Durchschnittssätzen berechtigt sind, werden in der Anla...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Einkommensanrechnung bei Re... / 2.3 Dauerhaftes Erwerbsersatzeinkommen

Bei dauerhaftem Erwerbsersatzeinkommen wird stets das laufende Einkommen berücksichtigt. Gezahlte oder noch zu erwartende Sonderzahlungen werden zu einem Zwölftel berücksichtigt. Zum dauerhaften Erwerbseinkommen gehören:mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Schriftform – gesetzliche V... / 1.7.1 Vertragsschluss durch Vertreter

Hier ist die Schriftform gewahrt, wenn der Vertreter mit seinem Namen unterschreibt. Aus der Vertragsurkunde muss sich grundsätzlich ergeben, dass der Unterzeichnende als Vertreter der Vertragspartei tätig wird. Wichtig Zusatz zur Unterschrift entfällt Ein Zusatz zur Unterschrift ist entbehrlich, wenn der Unterzeichnende nicht die Absicht hat, selbst Partei des Mietvertrags zu...mehr

Kommentar aus TVöD Office Professional
Sauer, SGB II § 11 Zu berüc... / 2.2 Darlehen/Schenkungen

Rz. 42 Abs. 1 Satz 3 bestimmt, dass auch Zuflüsse aus Darlehen zur Bestreitung des Lebensunterhalts Einnahmen sind, wenn es sich um darlehensweise gewährte Sozialleistungen handelt. Ausgleichsregelungen enthält § 11a. Andere Einnahmen als Darlehen sind nicht als Einkommen zu berücksichtigen. Der Gesetzgeber will Manipulationen der Leistungen zum Lebensunterhalt begegnen, die...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
KfW-Förderung für den Mitte... / 3.1 ERP-Gründerkredit – StartGeld

Der ERP-Gründerkredit – StartGeld ermöglicht Gründern und Betriebsübernehmern sowie Freiberuflern und kleinen Unternehmen, die noch keine 5 Jahre am Markt sind, eine "kleinteilige" und zins­günstige Finanzierung von Vorhaben mit einem Fremdfinanzierungsvolumen von bis zu 100.000 EUR, davon für Betriebsmittel max. 30.000 EUR. Gefördert werden alle Formen der Existenzgründung ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
KfW-Förderung für den Mitte... / 3.2 ERP-Gründerkredit – Universell

Ziel des ERP-Gründerkredits – Universell ist die Förderung von Existenzgründern, Freiberuflern sowie kleinen und mittleren Unternehmen, die noch keine 5 Jahre am Markt bestehen, durch zinsgünstige Darlehen für gewerbliche Investitionen im In- und Ausland sowie Betriebsmittelaufwand. Ein Fremdfinanzierungsvolumen ist hier bis max. 25 Mio. EUR pro Vorhaben möglich.mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
KfW-Förderung für den Mitte... / 2.1 KfW-Unternehmerkredit zur Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln

Das "klassische" Finanzierungsinstrument der KfW für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Freiberufler, die seit mindestens 5 Jahren am Markt aktiv sind, ist der "KfW-Unternehmerkredit ". Für den KfW-Unternehmerkredit – Fremdkapital sind antragsberechtigt: KMU, die weniger als 250 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR oder eine Jahresbilanzsumme v...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
KfW-Förderung für den Mitte... / 2.2 ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit sowie das Programm ERP-Mezzanine für Innovation

Das ERP-Innovationsprogramm wurde zum 1.7.2017 eingestellt. An seine Stelle treten der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit sowie das Programm für ERP-Mezzanine für Innovation. Zur Antragstellung berechtigt sind Unternehmen und Freiberufler, die seit mindestens 2 Jahren am Markt sind. Der ERP-Digitalisierungs- und Investitionskredit beträgt maximal 25 Mio. EUR für Inve...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Rechnungsabgrenzung / 1 Handels- und steuerrechtliche Grundlagen

Sowohl in der Handels- als auch in der Steuerbilanz sind als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz Ausgaben vor dem Abschlussstichtag anzusetzen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; auf der Passivseite der Bilanz Einnahmen vor dem Abschlussstichtag anzusetzen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darste...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum ESt... / 2.34 § 15 EStG (Einkünfte aus Gewerbebetrieb)

• 2011 Geschäftsführer einer GmbH als Gewerbetreibender / § 15 Abs. 1 EStG Der BFH hat mit Urteil vom 20.10.2010, VIII R 34/08 entschieden, dass GmbH-Geschäftsführer ohne Arbeitsvertrag regelmäßig dann Selbständige sind, wenn sie zugleich Gesellschafter der Gesellschaft sind und mindestens 50 % des Stammkapitals halten. Folge dieser Entscheidung ist, dass die Geschäftsführer ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum ESt... / 2.39 § 18 EStG (Selbständige Arbeit)

• 2011 Berufsbetreuer Berufsbetreuer nach §§ 1896 ff. BGB beziehen Einkünfte nach § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG (BFH, Urteil v. 15.6.2010, VIII R 14/09 und VIII R 10/09). Nicht geäußert in diesem Zusammenhang hatte sich der BFH zur Vervielfältigungstheorie, die er im Rahmen einer Entscheidung zum Insolvenzverwalter aufgegeben hatte (BFH, Urteil v. 15.12.2010, VIII R 50/09). (so Lohse...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum ESt... / 2.37 § 16 EStG (Veräußerung des Betriebs)

• 2010 Vereinbarkeit der Entstrickungsregelung mit dem GG / § 16 Abs. 3a EStG Die Neuregelung findet nicht nur im Jahr 2010 Anwendung, sondern auch in vorhergehenden Veranlagungszeiträumen. Eine verfassungsrechtlich unzulässige Rückwirkung liegt insoweit nicht vor. Vielmehr wird durch die rückwirkende Regelung lediglich eine gefestigte, langjährige Rechtsprechung und Verwaltu...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum ESt... / 1.1 Ausgewertete Beiträge 2018

Scholz/Köhler, Konzernrückhalt und Nachrangigkeit in der konzerninternen Finanzierung, DStR 2018, 15; Otto, Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung bei einem weiterlaufenden Dienstverhältnis, DStR 2018, 55; Dorn, Abgrenzung von anschaffungsnahen Herstellungskosten und Erhaltungsaufwand - ein Spannungsfeld - BFH entscheidet zugunsten der Vermieter, NWB 2018, 18; Heine,...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Scheidungs- und Trennungsfo... / 1 Folgen einer Scheidung für den Unternehmer

Gibt es keinen die Trennungs-/Scheidungsfolgen regelnden Ehevertrag (§ 1408 BGB) oder eine Scheidungsfolgenvereinbarung, kann eine Trennung und die anschließende Scheidung schnell existenzbedrohend für den Freiberufler/Unternehmer sein. Alles, was die Eheleute bisher gemeinsam angeschafft und zusammen finanziert haben, muss grundsätzlich aufgeteilt werden. Zudem ergeben sich...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum Erb... / 2.12 § 13b ErbStG (Begünstigtes Vermögen)

• 2010 Vermeidung von Poolvereinbarungen / § 13b Abs. 1 Nr. 3 ErbStG Das Erfordernis einer Poolvereinbarung lässt sich – vor dem Hintergrund der bestehenden Unsicherheiten – vermeiden durch die Einbringung der Anteile an der Kapitalgesellschaft in das Gesamthandsvermögen einer gewerblich geprägten GmbH & Co KG. Die GmbH-Beteiligung im Gesamthandsvermögen muss dann aber über 2...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zur Sta... / 7.3 § 3 UmwStG (Wertansätze in der steuerlichen Schlussbilanz der übertragenden Körperschaft)

• 2012 Einfrierungsmodell bei Pensionszusagen Bei der Umwandlung von Kapital- in Personengesellschaften können sich im Hinblick auf Pensionszusagen bei Anwendung des im Umwandlungssteuererlass 2011 niedergelegten Einfrierungsmodells (BMF v. 11.11.2011, IV C 2 – S 1978 – b/08/10001, Rz. 20.28 ff.) im Endergebnis erhebliche steuerliche Mehrbelastungen ergeben. Vor diesem Hinter...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zur Sta... / 7.13 § 24 UmwStG (Einbringung von Betriebsvermögen in eine Personengesellschaft)

• 2011 Sozietätswechsel Der Wechsel eines Sozius von der bisherigen Sozietät in eine neue Sozietät unter Mitnahme des Mandantenstamms ist unter Aufdeckung der stillen Reserven jederzeit möglich. Folge ist eine Versteuerung nach § 16 EStG mit anschließender Einlage des Mandantenstamms in die neue Sozietät. Der Entnahmegewinn kann im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung abwei...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Literaturauswertung zum ESt... / 2.7 § 4 EStG (Gewinnbegriff im Allgemeinen)

• 2010 Entstrickungsbesteuerung / § 4 Abs. 1 EStG Durch das JStG 2010 erfolgte eine Klarstellung der Regelung in § 4 Abs. 1 Satz 3 EStG durch § 4 Abs. 1 Satz 4 EStG dahingehend, dass auch die Verlagerung von Einzelwirtschaftsgütern ins DBA-Freistellungs-Ausland als Entstrickungstatbestand mit der Folge der Aufdeckung der stillen Reserven anzusehen ist. Die Neuregelung findet ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Erbschaftsteuererklärung ab... / 2.12.5 Inländisches Betriebsvermögen (Zeilen 39 und 40)

In den Zeilen 39 und 40 ist einzutragen, ob inländisches oder in EU-/ EWR-Staaten belegenes Betriebsvermögen zugewendet wurde. Neben der Anzahl der beigefügten Anlagen Betriebsvermögen ist auch der selbst errechnete Gesamtwert einzutragen (welcher sich aus allen Anlagen ermittelt). Gleichzeitig ist die Anlage "Angaben zu Bedarfswerten" auszufüllen und beizufügen. Wichtig a) Beg...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Digitalisierung im Rechnung... / 3 E-Bilanz

Die vorerst letzte größere Gesetzesänderung mit Auswirkungen auf die Digitalisierung der Buchhaltung findet sich im Einkommensteuergesetz. Seit einigen Jahren regelt der § 5 b EStG die Abgabe der Jahresabschlussunterlagen neu. Alle bilanzierenden Unternehmen müssen seitdem die E-Bilanz abgegeben. Darin sind die Bilanz, die GuV, die Anlagenkonten und andere Konten digital dar...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Unternehmereigenschaft im E... / 1 Grundsätze

Bei den steuerpflichtigen Einkünften von Selbstständigen unterscheidet das Einkommensteuerrecht zwischen 3 Einkunftsarten, die unter dem Oberbegriff Gewinneinkünfte zusammengefasst werden. Im Einzelnen handelt es sich um die Einkünfte aus Gewerbebetrieb, aus selbstständiger Arbeit sowie aus Land- und Forstwirtschaft. Einkünfte aus selbstständiger Arbeit erzielen vor allem Fr...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Schwarz/Widmann/Radeisen, U... / 4.5.3.9 Verzicht auf die Ausübung einer gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit (§ 3a Abs. 4 S. 2 Nr. 9 UStG)

Rz. 435 § 3a Abs. 4 S. 2 Nr. 9 hat neben der Nr. 8 des § 3a Abs. 4 S. 2 UStG eine weitere Verzichtshandlung zum Inhalt. Hier wird auf die Ausübung einer gewerblichen oder sonstigen beruflichen Tätigkeit verzichtet; die sonstige Leistung besteht mithin in einem Unterlassen. Dabei kann unter der gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit i. S. d. Nr. 9 nur eine selbstständige gew...mehr