Fachbeiträge & Kommentare zu Brandschutz

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 4 Maßnahmen der Brandbekämpfung

Bei Lithium-Ionen-Bränden ist besonders das Herabkühlen der Zelle entscheidend, um einen Thermal Runaway zu stoppen und Folgereaktionen zu verhindern. 4.1 Anzeichen erkennen Ungewöhnliche Erwärmung, Verformung oder Verfärbung des Gehäuses, Geruchsentwicklung oder austretende Flüssigkeiten sind Anzeichen für beschädigte oder bereits kritische LIB. Zur automatischen Früherkennun... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 5.3 Geeignete Löschmittel

Wie im Abschnitt 4.2 erwähnt, gilt aktuell Wasser als das Löschmittel der Wahl, da es für einen ausreichenden Kühleffekt sorgt. Langfristig werden sich jedoch spezielle Löschmittel für LIB etablieren, die den Besonderheiten von Lithium-Ionen-Bränden gerechter werden. mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / Zusammenfassung

Überblick Lithium-Ionen-Akkus und Lithium-Ionen-Batterien (LIB) sind aus dem beruflichen wie privaten Alltag nicht mehr wegzudenken. Vom Smartphone über Elektrowerkzeuge bis zum Elektrofahrzeug finden verschiedene Varianten dieser grundsätzlich sicheren Geräte Verwendung. Von beschädigten, defekten oder unsachgemäß gehandhabten LIB kann jedoch eine erhebliche Brand- und Expl... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 2.1 Mechanische Beschädigung (Durchstich, Quetschung, Sturz)

Mechanische Einwirkungen wie Stöße oder Quetschungen, z. B. durch Herunterfallen oder Durchstich, können das Zellinnere beschädigen und durch die Zerstörung des Separators zwischen Anode und Kathode einen inneren Kurzschluss verursachen. Die Folgen treten oft zeitverzögert auf und reichen von starker Erwärmung und Aufblähung bis hin zum thermischen Durchgang. mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 3.1 Freisetzung toxischer und brennbarer Gase

Wird der Druck im Innern der Zelle zu stark, zerbirst diese oder gibt über ein Überdruckventil ihren Inhalt ab (Venting). Es entsteht meist ein weiß-grauer, entzündlicher Nebel aus Elektrolytbestandteilen. Unter anderem reagiert das im Elektrolyt enthaltene Lithiumhexafluorophosphat (LiPF6) mit der Luftfeuchte zu Fluorwasserstoff (Flusssäure) und phosphorhaltige Abbauprodukt... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 5.2 Brandschutztechnik

Grundsätzlich sind bauliche Anlagen, je nach Zuständigkeit, gemäß der jeweils gültigen Landes- bzw. Industriebaurichtlinie so zu errichten, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird. Die Ergänzung durch brandschutztechnische Anlagen ist je nach Nutzungsart und Umfang der verwendeten LIB zu bewerten. Bei größeren Lagermengen ist ... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 2 Ursachen von Bränden

Ein Brand entsteht, wenn brennbare Stoffe, Sauerstoff und eine wirksame Zündquelle aufeinandertreffen (Branddreieck). Bei einer Lithium-Ionen-Zelle sind diese 3 Bestandteile bereits im Innern der Zelle vorhanden. Das Anodenmaterial sowie der Elektrolyt sind brennbar, und der im Kathodenmaterial gebundene Sauerstoff kann bei einer Zersetzung freigesetzt werden. Die nachfolgen... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 3.2 Rückzündungsgefahr / Explosionsgefahr

Sammeln sich die austretenden Dämpfe, bzw. Gase in einem schlecht belüfteten oder geschlossenen Raum, kann sich eine explosionsfähige Atmosphäre bilden. Dadurch kann es, auch im Freien, zur Stichflammenbildung bis hin zur Durchzündung kommen. Auch deshalb kann ein bereits gelöschter LIB-Brand wieder aufflammen. Dies ist bei der Nachsorge (z. B. Brandwache) zu berücksichtigen. mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 4.1 Anzeichen erkennen

Ungewöhnliche Erwärmung, Verformung oder Verfärbung des Gehäuses, Geruchsentwicklung oder austretende Flüssigkeiten sind Anzeichen für beschädigte oder bereits kritische LIB. Zur automatischen Früherkennung in Betrieben eignen sich, je nach Gefährdungslage und den äußeren Bedingungen, optische Rauchmelder, Wärme- oder Multisensormelder. Diese können an die Brandmeldeanlage (... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 5.1 Brandschutzkonzept

Brandschutzmaßnahmen für den Umgang mit LIB sind unternehmensspezifisch festzulegen. Dies geschieht mittels Brandrisikoanalyse, die u. a. Batterietyp, -zustand, Verwendungszweck, Lagermenge und -ort, Ladezustand und weitere betriebliche Gegebenheiten berücksichtigt. Der empfohlene methodische Rahmen für die Gefährdungsbeurteilung ist das DGUV-konforme S-T-O-P-Prinzip. mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 5.5 Lagerung

LIB altern am wenigsten bei einem Ladezustand zwischen 40 % und 60 % in kühler, aber frostfreier Umgebung und trockener Lagerung. Nach TRGS 510 gelten LIB als mögliche Zündquelle, weshalb eine Lagerung mit anderen Gefahrstoffen und Brandlasten zu vermeiden ist. Innerhalb von Gebäuden wird ein Sicherheitsabstand von ca. 2,5 m zu anderen Gütern empfohlen. Alternativ kann auch e... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 1.2 Brandvorfälle

Über Brandereignisse im Zusammenhang mit LIB wurde in der Vergangenheit wiederholt berichtet. Das Spektrum reicht von qualmenden Akkus beim Transport bis hin zu brennenden E-Bikes oder Bränden z. B. in einem Stuttgarter E-Bus-Depot im Oktober 2021. Die DGUV weist darauf hin, dass Gerichte (u. a. das Kammergericht Berlin, Beschluss vom 11.1.2024, Az. 8 U 24/22) mehrfach in Urt... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 2.3 Thermische Einflüsse (Überhitzung, extreme Umgebungstemperaturen)

Ungewöhnlich hohe Temperaturen, etwa durch Sonneneinstrahlung, externe Wärmequellen oder Ladetätigkeiten ohne die nötige Belüftung, erhöhen den Druck und die Temperatur im Innern der Zelle. Ab etwa 80°C beginnt die innere Zersetzung einer Lithium-Ionen-Zelle, die bis zum Brand führen kann. Bei ungewöhnlich niedrigen Temperaturen hingegen wird der flüssige Elektrolyt im Inner... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 2.5 Ablauf einer Kettenreaktion beim Thermal Runaway

Kommt es zur inneren Zersetzung, kann eine sich selbst verstärkende, exotherme Kettenreaktion einsetzen – der sogenannte "Thermal Runaway" (thermisches Durchgehen). Dabei erzeugen die Reaktionen Wärme, die weitere Zersetzung beschleunigt. Temperatur und Druck steigen schlagartig, bis es zur Druckentlastung, zum Brand oder Explosion kommt. Die DGUV Information 205-041 beschrei... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 3.3 Schwierigkeiten beim Löschen

Durch die geschlossene Konstruktion der Zellen können herkömmliche Löschmittel den Zellbrand oft nicht erreichen. Für den Löschwirksamkeitsnachweis, der am Markt befindlichen Speziallöschmittel (z. B. Spezialfeuerlöscher, Blähglasgranulat), gibt es laut der DGUV keinen anerkannten Prüfgrundsatz. Die Wirksamkeit der verschiedenen Produkte wird in Fachkreisen unterschiedlich b... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 4.2 Verhalten bei beginnendem Akkubrand

Laut einer gemeinsamen Veröffentlichung von bvfa und DGUV ("Sicherheitshinweise zum Löschen von Lithium-Ionen-Batterien", Stand 06/2020) dürfen nur Löschmittel mit hohem Kühleffekt zum Einsatz kommen. In erster Linie wird hier Wasser eingesetzt, ggf. mit Löschmittelzusätzen. Das Ziel ist die langfristige Kühlung, um einen Thermal Runaway einzudämmen und bestenfalls eine Ther... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 5.4 Organisatorische Maßnahmen

Nachfolgend werden einige Grundregeln aufgelistet, um die Gefahr von Batterieschäden möglichst gering zu halten: Nur vom Hersteller freigegebene Ladegeräte verwenden (hier ist z. B. die Ladekennlinie auf die entsprechenden LIB abgestimmt). Laden nur in trockener, staubfreier Umgebung, auf einer nichtbrennbaren Unterlage und in sicherem Abstand zu weiteren Brandlasten. LIB nicht... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 6 Technologische Weiterentwicklung: Zellchemie und sinkende Brandgefährdung

Die im Artikel beschriebenen Gefahren beziehen sich im Wesentlichen auf die heute gebräuchlichen Zellchemien: Nickel-Mangan-Kobalt, bzw. Nickel-Kobalt-Aluminium-Kathoden (NMC/NCA). Die aktuell fortschreitende Entwicklung der Zellchemie hat allerdings unmittelbare Relevanz für die Bewertung des Brandrisikos. Hierzu einige Beispiele im Vergleich zu den o. a. Batterietypen: Lithi... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 5.6 Transport

Der Transport von LIB unterliegt dem Gefahrgutrecht entsprechend dem Verkehrsträger. Ein Versand sollte grundsätzlich nur erfolgen, wenn eine Prüfzusammenfassung nach UN 38.3 vorliegt. Fehlt diese, z. B. bei Prototypen, ist ein Versand nur nach Sondervorschriften möglich. Die relevanten UN-Nummern gliedern sich wie folgt: UN3480 "Lithium-Ionen-Batterien" UN3481 "LIBin/mit Ausrü... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 1.1 Vorkommen von Batterien und Akkus im beruflichen Umfeld

LIB werden laut DGUV-I 205-041 bereits seit über 30 Jahren eingesetzt und sind heutzutage in fast allen Lebensphasen – von Herstellung über Verwendung bis zum Recycling – im Betrieb zu finden. Typische Anwendungsbereiche sind u. a. Kommunikation (Notebooks, Smartphones, Powerbanks), Mobilität (elektrisch betriebene Flurförderfahrzeuge, E-Bikes, E-Autos), Energiewirtschaft (P... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 2.2 Elektrische Überlastung (Überladung, Kurzschluss, Tiefentladung)

Elektrische Überlastung liegt vor, wenn eine Zelle außerhalb ihrer zulässigen Spannungsgrenze betrieben wird. Chemisch steigen dabei unter anderem die Überpotentiale an der Anode, wodurch beim Laden vermehrt metallisches Lithium abgeschieden wird. Dieses abgeschiedene Lithium kann sich nach und nach zu Dendriten formen und zum internen Kurzschluss führen. Hinweis Was sind Den... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 4.3 Nach dem Ereignis

Laut TRGS 524 gilt ein Bereich, in dem ein LIB-Brand stattgefunden hat, als kontaminiert. Wegen der entstehenden krebserzeugenden Gefahrstoffe (u. a. Kobalt, Nickel) ist regelmäßig der höchste Gefahrenbereich (GB3) anzunehmen. Für die Bewertung und Gefährdungsbeurteilung der Brandschadensanierung sind fachkundige Personen heranzuziehen. Die DGUV empfiehlt hier die Beauftragun... mehr

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Brandschutz bei Lithium-Ion... / 5.7 Qualitätssicherung

Die Kapazität ist gem. Batteriegesetz (BattG) unauslöschlich auf dem Gehäuse anzugeben, ebenso das Symbol für die Rücknahme von Altbatterien. Nach §18 BattG sind Hersteller verpflichtet, Endnutzern in der Bedienungsanleitung über mögliche Gefahren beim Umgang mit lithiumhaltigen Batterien zu informieren. Für wechselbare LIB gilt zusätzlich die Verordnung (EU) Nr. 1103/2010 zu... mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
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E-Mobilität: Die private La... / 6 Brandschutz

Die sicherheitstechnischen Anforderungen von Elektrofahrzeugen sind seit 2015 EU-weit nach UNECE NR 100 geregelt. Nach Einschätzung des Deutschen Feuerwehrverbands (2018) gehen von zertifizierten Elektrofahrzeugen weitestgehend vergleichbare Gefahren aus, wie von Fahrzeugen mit anderen Antriebsarten. Zertifizierte Ladeeinrichtungen auf Einstellplätzen in Garagen zählen dabei... mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
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E-Mobilität: Die private La... / 2 Elektromobilität in Wohn- und Nichtwohngebäuden

Obwohl die Anzahl öffentlicher Ladepunkte stetig zunimmt, sind die Wege bis zur nächsten Ladesäule für viele Mieter und Eigentümer von Mehrfamilienhäusern oftmals noch zu weit oder die Zahl der Ladepunkte ist zu gering, um auf die Elektromobilität umzusteigen. Insbesondere für diese Zielgruppe war die Installation von eigener Ladetechnik, zum Beispiel in der Tiefgarage, bish... mehr

Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 3.2.2 Kündigungsgründe

Rz. 44 Die Kündigung kann sowohl darauf gestützt werden, dass der Mieter durch die Vernachlässigung der ihm obliegenden Sorgfalt die Mietsache erheblich gefährdet oder er die Mietsache unbefugt einem Dritten überlässt. Er haftet aber nicht für solche Risiken, die den Räumen bereits im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses anhaften und die er nicht erkannt hat (KG, Urteil v. 4.12... mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
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Photovoltaikanlagen / 5.2 Überwachung und (Brand-)Schutz

Die Überwachung oder besser das kontinuierliche Monitoring der Anlage gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Betreibers. Es gilt, neben dem regelmäßigen Auslesen der Ertragsdaten, die Netzeinspeisung, den Eigenverbrauch und gegebenenfalls die Aktivitäten des Stromspeichers zu erfassen. Auch die Angabe der CO2- und Stromkosteneinsparung durch den Anlagenbetrieb wird zum Monit... mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis Gold
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Schritt für Schritt zum ene... / 2.2.1 Wärmedämmverbundsystem (WDVS)

Ein Wärmedämmverbundsystem ist das einfachste und am weitesten verbreitete Dämmsystem für Außenwände. Es wird auf der Außenseite angebracht und besteht aus mehreren Schichten: Eine Wärmedämmschicht aus Dämmstoffen in unterschiedlichen Schichtdicken wird auf dem vorbehandelten Untergrund (Mauerwerk oder Beton) aufgeklebt oder mechanisch befestigt. Anschließend wird eine armie... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Hund am Arbeitsplatz / 4.4 Ausnahmsweise Zutrittsverbot

Kann Hundephobikern und -allergikern im Kollegium ausnahmsweise nicht durch räumliche oder zeitliche Trennung vom Assistenzhund geholfen werden, kommt im Einzelfall nach billigem Ermessen ein Verbot des Mitbringens des Assistenzhundes gegenüber dem jeweiligen Arbeitnehmer nach § 106 Satz 3 GewO, § 315 BGB in Betracht.[1] Gleiches gilt, sofern der Hund organisatorische Arbeit... mehr

Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 4.8.2.1 Konzession

Rz. 40 Ein Mietmangel liegt darin, dass aufgrund des Zustandes der Räume die erforderliche Konzession für ein dem Mietzweck entsprechenden Gewerbe nicht erlangt werden kann (BGH NJW-RR 1993, 519; KG, Urteil v. 16.3.2023, 8 U 76/21, a. a. O.; OLG Naumburg, Urteil v. 3.8. 1999, 11 U 25/99, NZM 2001, 100; OLG Düsseldorf NJW-RR 1988, 1424) oder auf dem vermieteten Grundstück nic... mehr

Kommentar aus Mindestanfordungen an das Risikomanagement Kommentar
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Hannemann/Biewer/Kocatepe/Z... / 4.3 Verzicht auf Beispiele

Rz. 216 Die BaFin hat – im Unterschied zum Rundschreiben 11/2001 – ebenfalls darauf verzichtet, Beispiele für "nicht wesentliche" Auslagerungen in den Regelungstext der MaRisk aufzunehmen. Als "nicht wesentlich" waren nach dem Rundschreiben 11/2001 u. a. die folgenden Sachverhalte einzuordnen: das Inkassowesen, die Geldautomatenversorgung, die Wartung technischer Geräte (auc... mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
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Synopse GEG – GModG / § 10 Grundsatz und Niedrigstenergiegebäude

(1) Wer ein Gebäude errichtet, hat dieses als Niedrigstenergiegebäude nach Maßgabe von Absatz 2 zu errichten. (2) Das Gebäude ist so zu errichten, dass der Gesamtenergiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung, bei Nichtwohngebäuden auch für eingebaute Beleuchtung, den jeweiligen Höchstwert nicht überschreitet, der sich nach § 15 oder § 18 ergibt, Energiever... mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
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Synopse GEG – GModG / § 34 Aufrechterhaltung der energetischen Qualität; entgegenstehende Rechtsvorschriften

(1) 1Außenbauteile eines bestehenden Gebäudes dürfen nicht in einer Weise verändert werden, dass die energetische Qualität des Gebäudes verschlechtert wird. 2Satz 1 ist nicht anzuwenden auf Änderungen von Außenbauteilen, wenn die Fläche der geänderten Bauteile nicht mehr als 10 Prozent der gesamten Fläche der jeweiligen Bauteilgruppe nach Anlage 7 betrifft. (2) Die Anforderun... mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
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Synopse GEG – GModG / § 57 Verbot von Veränderungen; entgegenstehende Rechtsvorschriften

(1) Eine Anlage und Einrichtung der Heizungs-, Kühl- oder Raumlufttechnik oder der Warmwasserversorgung darf, soweit sie zum Nachweis der Anforderungen energieeinsparrechtlicher Vorschriften des Bundes zu berücksichtigen war, nicht in einer Weise verändert werden, dass die energetische Qualität des Gebäudes verschlechtert wird. (2) Die Anforderungen an Anlagen und Einrichtung... mehr

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Synopse GEG – GModG / § 57 Verbot von Veränderungen; entgegenstehende Rechtsvorschriften

(1) Eine Anlage und Einrichtung der Heizungs-, Kühl- oder Raumlufttechnik oder der Warmwasserversorgung darf, soweit sie zum Nachweis der Anforderungen energieeinsparrechtlicher Vorschriften des Bundes zu berücksichtigen war, nicht in einer Weise verändert werden, dass die energetische Qualität des Gebäudes verschlechtert wird. (2) Die Anforderungen an Anlagen und Einrichtung... mehr

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Synopse GEG – GModG / § 34 Aufrechterhaltung der energetischen Qualität; entgegenstehende Rechtsvorschriften

(1) 1Außenbauteile eines bestehenden Gebäudes dürfen nicht in einer Weise verändert werden, dass die energetische Qualität des Gebäudes verschlechtert wird. 2Satz 1 ist nicht anzuwenden auf Änderungen von Außenbauteilen, wenn die Fläche der geänderten Bauteile nicht mehr als 10 Prozent der gesamten Fläche der jeweiligen Bauteilgruppe nach Anlage 7 betrifft. (2) Die Anforderun... mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
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Synopse GEG – GModG / § 10a Nullemissionsgebäude für neue Nichtwohngebäude im Eigentum der öffentlichen Hand und von einer Behörde genutzt

(1) Abweichend von § 10 ist ein neues Nichtwohngebäude, welches sich im Eigentum der öffentlichen Hand befindet und von einer Behörde genutzt wird, als Nullemissionsgebäude nach Maßgabe von Absatz 2 zu errichten. (2) Das Gebäude ist so zu errichten, dass der Gesamtenergiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung, bei Nichtwohngebäuden auch für eingebaute Bel... mehr

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Synopse GEG – GModG / § 10 Grundsatz und Niedrigstenergiegebäude

(1) Wer ein Gebäude errichtet, hat dieses als Niedrigstenergiegebäude nach Maßgabe von Absatz 2 zu errichten. (2) Das Gebäude ist so zu errichten, dass der Gesamtenergiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung, bei Nichtwohngebäuden auch für eingebaute Beleuchtung, den jeweiligen Höchstwert nicht überschreitet, der sich nach § 15 oder § 18 ergibt, Energiever... mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
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Synopse GEG – GModG / § 10 Grundsatz und Nullemissionsgebäude

(1) Wer ein Gebäude errichtet, hat dieses als Nullemissionsgebäude nach Maßgabe von Absatz 2 zu errichten. (2) Das Gebäude ist so zu errichten, dass der Gesamtenergiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung, bei Nichtwohngebäuden auch für eingebaute Beleuchtung, den jeweiligen Höchstwert nicht überschreitet, der sich nach den §§ 15 oder 18 ergibt, Energiever... mehr

Kommentar aus Haufe Finance Office Premium
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Frotscher/Geurts, EStG § 11... / 2.3 Gleichgestellte Maßnahmen nach Satz 2

Rz. 23 Satz 2 erweitert den Maßnahmekreis für Gebäude, die wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen oder städtebaulichen Bedeutung erhalten bleiben sollen. Erfasst werden Aufwendungen für Maßnahmen, die der Erhaltung, Erneuerung und funktionsgerechten Verwendung eines solchen Gebäudes dienen, auch wenn die einzelne Arbeit nicht bereits als Modernisierungs- oder Instandset... mehr

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Bestandsgebäude (GModG) / 2.1 Außenbauteile

§ 34 GModG – Aufrechterhaltung der energetischen Qualität; entgegenstehende Rechtsvorschriften (1) 1Außenbauteile eines bestehenden Gebäudes dürfen nicht in einer Weise verändert werden, dass die energetische Qualität des Gebäudes verschlechtert wird. 2Satz 1 ist nicht anzuwenden auf Änderungen von Außenbauteilen, wenn die Fläche der geänderten Bauteile nicht mehr als 10 Pr... mehr

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Bestandsgebäude (GModG) / 2.2 Anlagen der Heizungs-, Kühl- und Raumlufttechnik

§ 57 GModG – Verbot von Veränderungen; entgegenstehende Rechtsvorschriften (1) Eine Anlage und Einrichtung der Heizungs-, Kühl- oder Raumlufttechnik oder der Warmwasserversorgung darf, soweit sie zum Nachweis der Anforderungen energieeinsparrechtlicher Vorschriften des Bundes zu berücksichtigen war, nicht in einer Weise verändert werden, dass die energetische Qualität des G... mehr

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Bestandsgebäude (GModG) / 2.2.1 Grundsätze

Bestehende Anlagen der Heizungs-, Kühl- und Raumlufttechnik unterliegen gemäß § 57 GModG entgegen der amtlichen Überschrift einem Verschlechterungsverbot und keinem Veränderungsverbot.[1] Sie dürfen nicht in einer Weise verändert werden, dass die energetische Qualität des Gebäudes verschlechtert wird. Freilich dürfen sie jedoch in einer Weise verändert werden, die die energet... mehr

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Neubau (GModG) / 1 Grundsatz der Niedrigstenergiegebäude

Für neu zu errichtende Gebäude gilt nach § 10 GModG der Grundsatz der Niedrigstenergiegebäude. Nach § 3 Abs. 1 Nr. 25 GModG ist ein Niedrigstenergiegebäude ein Gebäude, das eine sehr gute Gesamtenergieeffizienz aufweist und dessen Energiebedarf sehr gering ist und, soweit möglich, zu einem ganz wesentlichen Teil durch Energie aus erneuerbaren Quellen gedeckt wird. Danach sind... mehr

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Mietrechtliche Besonderheit... / 1.3.3.2 Ankündigung Außendämmung

Musterschreiben: Ankündigung von Modernisierungsmaßnahmen durch den Vermieter (hier: Außendämmung) [1] Mietverhältnis Blumenstraße 1, 80000 München Modernisierungsankündigung gemäß § 555c BGB Sehr geehrte/r ________________________, im Anwesen Blumenstraße 1, 80000 München, sind folgende Modernisierungsmaßnahmen, durch di... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Suchtprävention / 3 Nikotin/Tabakrauchen

Rauchen unterscheidet sich von anderen Suchtgefahren dadurch, dass es gesellschaftlich weitgehend akzeptiert ist, sodass kaum soziale Nachteile für die Betroffenen entstehen, wenn auch die gravierenden gesundheitlichen Nachteile immer deutlicher öffentlich diskutiert werden. Auf betrieblicher Ebene beschränkte sich das Thema zunächst auf reine Sicherheitsfragen (Brandschutz) ... mehr

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Brandschutz- und Evakuierun... / Zusammenfassung

Überblick Wichtige Argumente für Notfallübungen sind: Brandschutz- und Evakuierungsübungen gehören zum Pflichtprogramm im Arbeitsschutz. Praktische Übungen aktivieren die Beschäftigten i. d. R. deutlich mehr als Vortragsveranstaltungen und wecken so Verantwortungsgefühl für betriebliche Sicherheitsbelange. Fehlende Brandschutz- und Evakuierungsübungen werden von Aufsichtsbehörd... mehr

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Brandschutz- und Evakuierungsübungen im Unternehmen

Zusammenfassung Überblick Wichtige Argumente für Notfallübungen sind: Brandschutz- und Evakuierungsübungen gehören zum Pflichtprogramm im Arbeitsschutz. Praktische Übungen aktivieren die Beschäftigten i. d. R. deutlich mehr als Vortragsveranstaltungen und wecken so Verantwortungsgefühl für betriebliche Sicherheitsbelange. Fehlende Brandschutz- und Evakuierungsübungen werden von ... mehr

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Brandschutz- und Evakuierun... / 1 Details

1.1 Definition Die Begriffe Brandschutz- bzw. Evakuierungsübung werden nebeneinander für gleich oder mind. ähnlich gelagerte, praktische Schulungen verwendet, deren Schwerpunkt (neben ggf. anderen Themen) das Verhalten im Brandfall ist. Eine wesentliche rechtliche Grundlage solcher Unterweisungen ist die jährlich erforderliche allgemeine Sicherheitsunterweisung, die auch die G... mehr

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Brandschutz- und Evakuierun... / 1.1 Definition

Die Begriffe Brandschutz- bzw. Evakuierungsübung werden nebeneinander für gleich oder mind. ähnlich gelagerte, praktische Schulungen verwendet, deren Schwerpunkt (neben ggf. anderen Themen) das Verhalten im Brandfall ist. Eine wesentliche rechtliche Grundlage solcher Unterweisungen ist die jährlich erforderliche allgemeine Sicherheitsunterweisung, die auch die Gefahrenabwehr ... mehr