Entscheidungsstichwort (Thema)
Prüfungs- u. Versetzungsrecht
Nachgehend
Tenor
Die Klage wird abgewiesen.
Die Kosten des Verfahrens hat der Kläger zu tragen.
Das Urteil ist hinsichtlich der Kosten vorläufig vollstreckbar. Der Kläger darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe der festzusetzenden Kosten abwenden, falls nicht das beklagte Land vor der Vollstreckung Sicherheit in derselben Höhe leistet.
Tatbestand
Der Kläger, der die zweite juristische Staatsprüfung bestanden hat, wendet sich gegen die Bewertung seines Aktenvortrages und seiner mündlichen Leistungen im Prüfungsgespräch sowie dagegen, dass seine Prüfungsnote nicht gem. § 47 Abs. 3 JAG angehoben wurde.
Der am 17.10.1974 geborene Kläger studierte von 1995 bis 2000 an der C-Universität in B-Stadt Rechtswissenschaften. Die erste juristische Staatsprüfung bestand er am 07.02.2000 mit „befriedigend” (8,71 Punkte). Am 30.01.2001 legte er die erste juristische Staatsprüfung erneut ab (§ 21 a Abs. 5 Satz 1 JAG) und verbesserte seine Note auf „voll befriedigend” (9,88 Punkte).
Nachdem der Kläger am 13.04.2000 zum Rechtsreferendar ernannt worden war, begann er am 02.05.2000 seinen juristischen Vorbereitungsdienst im Bezirk des Landgerichts D.
Seine Leistungen im Vorbereitungsdienst wurden wie folgt bewertet:
|
Ausbildungsstelle |
Arbeitsgemeinschaft |
Zivilsachen |
Gut |
13 |
Voll befriedigend |
11 |
Strafsachen |
Sehr gut |
16 |
Gut |
13 |
Rechtsanwalt |
Gut |
15 |
Gut |
13 |
Verwaltung |
Voll befriedigend |
10 |
Voll befriedigend |
12 |
Pflichtwahlstelle |
Gut |
15 |
Gut |
13 |
Im Klausurtermin Dezember 2001 schrieb der Kläger die Aufsichtsarbeiten, in welchen er folgende Bewertungen erhielt:
|
Z I |
Z II |
Z III |
S I |
S II |
AW |
Ö I |
Ö II |
1. Prüfer |
12 |
4 |
9 |
9 |
6 |
9 |
6 |
11 |
2. Prüfer |
12 |
4 |
9 |
9 |
6 |
9 |
7 |
8 |
Die am 06.06.2002 a...