Sie verwenden eine veraltete Browser-Version. Dies kann unter Umständen zu Einschränkungen in der Funktion sowie Darstellung führen. Daher empfehlen wir Ihnen, einen aktuellen Browser wie z.B. Microsoft Edge zu verwenden.
Personal
Steuern
Finance
Immobilien
Controlling
Themen
Öffentlicher Dienst
Recht
Arbeitsschutz
Sozialwesen
Sustainability
Haufe.de
Shop
Service & Support
Newsletter
Kontakt & Feedback
Login

Personal Steuern Finance Immobilien Controlling Öffentlicher Dienst Recht Arbeitsschutz Sozialwesen
Immobilien
Controlling
Öffentlicher Dienst
Recht
Arbeitsschutz
Sozialwesen
Sustainability
Themen

Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen / 3.3.2 Direktzurren

Dipl.-Ing. Martin Köhler
Anmelden und Beitrag in meinem Produkt lesen

Das Direktzurren ist weniger aufwändig als das Niederzurren – dafür wesentlich wirkungsvoller. Das Zurrmittel muss eine direkte Verbindung zwischen Ladegut und Fahrzeugaufbau herstellen. Das bedeutet, dass sowohl am Fahrzeug Zurrpunkte als auch am Ladegut entsprechende Befestigungsmöglichkeiten für die Zurrmittel vorhanden sein müssen. Beim Diagonal- und Schrägzurren wird aus dem rein kraftschlüssigen Wirkprinzip des Niederzurrens eine Kombination aus kraftschlüssiger und formschlüssiger Ladungssicherung.

Im Gegensatz zum Niederzurren ist zu beachten, dass hier nicht die erforderlichen Mindestvorspannkräfte Z, sondern die Haltekräfte des Zurrmittels bestimmt werden müssen. Zum Aktivieren dieser Haltekräfte würde es theoretisch genügen, wenn Sie die Zurrmittel lediglich "handfest" anspannen. Berücksichtigen Sie jedoch, dass es im Fahrbetrieb auf unebener Fahrbahn im elastischen Bereich des Fahrzeugaufbaus zu Verwindungen und Durchbiegungen kommen kann. Daraus ergeben sich Längenveränderungen in den gespannten Zurrmitteln. Um diesen Schwankungen vorzubeugen, müssen Zurrmittel einerseits so weit vorgespannt werden, dass sich in ihnen keine Lockerungen bilden können. Andererseits dürfen sie nicht, wie auch beim Niederzurren, mit mehr als 50 % ihrer zulässigen Zugkraft vorgespannt werden, um Überlastungen zu vermeiden. Im Allgemeinen ist jedoch beim Direktzurren der erforderliche Kraftaufwand zum Aufbau der Haltekräfte weitaus geringer, als zum Erreichen der gewünschten Vorspannkräfte beim Niederzurren.

 
Achtung

Zurrpunkte

Alle gewerblich genutzten Pritschenfahrzeuge müssen mit Zurrpunkten ausgerüstet sein. Anzahl, Anordnung und Dimensionierung der Zurrpunkte richten sich nach DIN 75 410 Teil 1 und DIN EN 12 640.

Dieser Inhalt ist unter anderem im Arbeitsschutz Office Professional enthalten. Sie wollen mehr?

Jetzt kostenlos 4 Wochen testen

Anmelden und Beitrag in meinem Produkt lesen


Meistgelesene Beiträge
  • Abwasserverordnung / B Allgemeine Anforderungen
    1
  • TRBS 3146/TRGS 746: Ortsfeste Druckanlagen für Gase / Anhang 1 Geometrische Darstellung der Bereiche mit möglicher Gefährdung durch akut toxische Gase der Kat. 1 bis 3
    1
  • Arbeit 4.0 – Betriebsärzte begleiten den Wandel der Arbe ... / 3.7 Betriebliche Gesundheitsförderung
    0
  • Bürgerliches Gesetzbuch / §§ 311 - 311c Untertitel 1 Begründung
    0
  • DGUV Information 212-013: Hitzeschutzkleidung (bisher BGI/GUV-I 5167)
    0
  • DGUV Regel 109-003: Tätigkeiten mit Kühlschmierstoffen ( ... / 1. Gesetze, Verordnungen
    0
  • DGUV Vorschrift 53: Krane (bisher GUV-V D 6) / Anhang Bezugsquellenverzeichnis
    0
  • Handbuch zum Thema Ganzkörper-Vibration / KAPITEL 4 GESUNDHEITSÜBERWACHUNG
    0
  • Richtlinie (EU) 2023/1791 des Europäischen Parlaments un ... / ANHANG XIII ENERGIEEFFIZIENZKRITERIEN FÜR DIE REGULIERUNG VON ENERGIENETZEN UND FÜR STROMNETZTARIFE
    0
  • Thüringer Wassergesetz / §§ 20 - 24 Dritter Abschnitt Bewirtschaftung von Gewässern
    0
  • Triebfahrzeugführer (Professiogramm) / 1 Geltungsbereich
    0
  • Wassergesetz Hamburg / §§ 5 - 8 Abschnitt II: Sonstige Rechte und Pflichten
    0
Weitere Inhalte finden Sie u.a. in folgendem Produkt Arbeitsschutz Office Professional
Top-Themen
Downloads
Haufe Shop Arbeitsschutz
Produktempfehlung


Zum Thema Arbeitsschutz
Risiken vermeiden: Unterweisungen im Arbeitsschutz
Unterweisungen im Arbeitsschutz
Bild: Haufe Shop

Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, ihre Mitarbeitenden regelmäßig zum Arbeitsschutz zu unterweisen. Das Buch vermittelt das nötige Know-how, erklärt die erfolgreiche Durchführung, stellt Methoden und Medien vor und erläutert praxisrelevante Details.


Haufe Fachmagazine
Themensuche
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Zum Arbeitsschutz Archiv
Haufe Group
Haufe People Operations Haufe Fachwissen Haufe Onlinetraining Haufe HR-Software Haufe Digitale Personalakte rudolf.ai - Haufe meets AI
Weiterführende Links
RSS Newsletter FAQ Mediadaten Presse Editorial Code of Conduct Redaktionsrichtlinie zum KI-Einsatz Netiquette Sitemap Buchautor:in werden bei Haufe
Kontakt
Kontakt & Feedback AGB Cookie-Einstellungen Compliance Datenschutz Impressum
Haufe Themenshops
Personal Software Steuern Software Rechnungswesen Produkte Anwaltssoftware Immobilien Lösungen Controlling Software Öffentlicher Dienst Produkte Unternehmensführung-Lösungen Haufe Shop Buchwelt Alle Produkte & Lösungen

    Weitere Produkte zum Thema:

    × Profitieren Sie von personalisierten Inhalten, Angeboten und Services!

    Unser Ziel ist es, Ihnen eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Website anzubieten. Um Ihnen relevante und nützliche Inhalte, Angebote und Services präsentieren zu können, benötigen wir Ihre Einwilligung zur Nutzung Ihrer Daten. Wir nutzen den Service eines Drittanbieters, um Ihre Aktivitäten auf unserer Website zu analysieren.

    Mit Ihrer Einwilligung profitieren Sie von einem personalisierten Website-Erlebnis und Zugang zu spannenden Inhalten, die Sie informieren, inspirieren und bei Ihrer täglichen Arbeit unterstützen.

    Wir respektieren Ihre Privatsphäre und schützen Ihre Daten. Sie können sich jederzeit darüber informieren, welche Daten wir erheben und wie wir sie verwenden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen. Passen Sie Ihre Präferenzen dafür in den Cookie-Einstellungen an.

    Mehr Informationen Nein, Danke Akzeptieren