Fachbeiträge & Kommentare zu Versorgungsausgleich

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Bewertung einer gezahlten Betriebsrente im Abänderungsverfahren

Leitsatz Die Parteien waren durch Urteil des FamG vom 14.3.1997 geschieden worden. Im Rahmen des Scheidungsverbundurteils war der Versorgungsausgleich zugunsten der Ehefrau durchgeführt worden. Von dem Versicherungskonto des Ehemannes wurden Rentenanwartschaften i.H.v. 325,34 DM auf ihr Versicherungskonto übertragen. Zu Lasten der Versorgungsanwartschaften des Ehemannes bei ...mehr

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Versorgungsausgleich: Regelung bei nicht sach- und interessengerechtem Ergebnis bei Quotierung

Leitsatz Die Ehe der Parteien wurde im Mai 2007 geschieden und zugleich der Versorgungsausgleich mittels Renten-Splittings zugunsten des Ehemannes durchgeführt, auf dessen Rentenkonto bei der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland angleichungsdynamische Rentenanwartschaften i.H.v. 37,07 EUR übertragen wurden. Im Übrigen wurden die Parteien wegen des vorzunehmenden Au...mehr

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Wirksamkeit eines notariell beurkundeten Ausschlusses des Versorgungsausgleichs

Leitsatz In einer notariellen Urkunde hatten die Parteien neben einem wechselseitigen Verzicht auf nachehelichen Unterhalt auch den Versorgungsausgleich ausgeschlossen mit der Begründung, dass die Versorgung beider Ehegatten sichergestellt sei und nur ein geringfügiger Ausgleich von Versorgungsanwartschaften in Betracht komme. In dem nachfolgenden Rechtsstreit ging es primär ...mehr

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Bei Anwendung des VAÜG ist eine Begründung von Rentenanwartschaften durch Beitragszahlung nur beim Ausgleich angleichungsdynamischer Anrechte des Verpflichteten möglich

Leitsatz Das erstinstanzliche Gericht hatte den Versorgungsausgleich zwischen den Parteien in der Weise geregelt, dass von dem Versicherungskonto des Antragstellers bei der DRV Bund Rentenanwartschaften auf das Versicherungskonto der Antragsgegnerin ebenfalls bei der DRV Bund übertragen wurden. Im Übrigen blieb der schuldrechtliche Versorgungsausgleich vorbehalten. Gegen den ...mehr

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Ausschluss des Versorgungsausgleichs bei sog. Phasenverschobener Ehe

Leitsatz Zentrales Problem des Falles war die Frage, ob der Versorgungsausgleich herabgesetzt oder ausgeschlossen werden kann, wenn ein Ehepartner aus Altersgründen keine ausgleichspflichtigen Anrechte während der Ehezeit mehr erworben hat. Ferner ging es um die Frage, ob eine lange Trennungszeit den Ausschluss oder eine Herabsetzung des Versorgungsausgleichs begründen kann....mehr

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Ausschluss des Versorgungsausgleichs bei Anwartschaften aus Kindererziehungszeiten

Leitsatz Die Parteien stritten um die Durchführung des Versorgungsausgleichs. Die im Juni 1996 geschlossene Ehe wurde durch Verbundurteil vom 14.7.2004 geschieden. Im Verbundverfahren wurde der öffentlich-rechtliche Versorgungsausgleich durchgeführt. Aus der Ehe war ein am 30.12.1997 geborener Sohn hervorgegangen, der von der Antragstellerin betreut wurde. Die in der Ehezeit...mehr

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Versorgungsausgleich: Abänderungsverfahren nach § 10a VAHRG; Ausgleich von beiderseits erworbenen und schon bezogenen betrieblichen Altersversorgungen

Leitsatz Im Rahmen eines Abänderungsverfahrens nach § 10a VAHRG stritten seit dem Jahre 1983 geschiedene Eheleute im Beschwerdeverfahren noch um den Ausgleich von beiderseits erworbenen und schon bezogen betrieblichen Altersversorgungen. Sachverhalt Die Parteien waren seit Januar 1983 rechtskräftig geschieden. Die Entscheidung über den Versorgungsausgleich war seinerzeit abge...mehr

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Versorgungsausgleich: Abänderung bei vorzeitigem Ruhestand

Leitsatz Im Ehescheidungsverfahren zwischen den Parteien war der öffentlich-rechtliche Versorgungsausgleich zu Lasten der Versorgungsanwartschaften des Ehemannes durchgeführt worden. Das Verbundurteil datierte vom 29.9.1995. Mehr als zehn Jahre später beantragte der Ehemann, der zum 1.4.1998 im Alter von 47 Jahren wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt worden war u...mehr

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Schuldrechtlicher Versorgungsausgleich: Berechnung einer Ausgleichsrente unter Berücksichtigung von Abschmelzungen in der Beamtenversorgung, der Kürzung von Sonderzuwendungen und der Zahlung nachehelichen Unterhalts

Leitsatz Die Parteien stritten um die Durchführung des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs seit August 2002. Ihre Ehe wurde durch Urteil vom 15.1.1997 geschieden. Der Antragsgegner war Stadtdirektor und bezog bereits zum Zeitpunkt der Scheidung ein Ruhegehalt. Im öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich konnte ein seinerzeit vom AG festgestellter Betrag i.H.v. 338,20 ...mehr

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Versorgungsausgleich im Beitrittsgebiet: Ermittlung des Höchstbetrages anhand des aktuellen Rentenwertes Ost bei der Begründung von Rentenanwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung

Leitsatz Bei der Durchführung des Versorgungsausgleichs ist der Höchstbetrag nach § 1587b Abs. 5 BGB zu beachten, durch den verhindert werden soll, dass durch den Versorgungsausgleich wesentlich höhere Anrechte erworben werden, als ein Versicherter sonst erlangen könnte. Bei der Berechnung des Höchstbetrages nach den gesetzlichen Vorschriften kam es immer wieder zu Schwierig...mehr

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Tod des Berechtigten im Versorgungsausgleichsverfahren

Leitsatz Kernproblem des Falles war die Frage, ob § 1587e Abs. 2 BGB auch dann zu beachten ist, wenn ein Versorgungsausgleichsverfahren gem. § 2 Abs. 1 S. 2 VAÜG ausgesetzt worden ist und der Ausgleichsberechtigte danach verstirbt. Sachverhalt Die am 30.8.1991 geschlossene Ehe der Parteien wurde durch Verbundurteil vom 12.10.2000 rechtskräftig geschieden, der Versorgungsausgl...mehr

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Befristung des Anspruchs auf Aufstockungsunterhalt nach § 1573 Abs. 5 BGB (a.F.)

Leitsatz Die Parteien stritten sich um den nachehelichen Unterhalt. Der Ehemann begehrte Zahlung eines Betrages i.H.v. 330,00 EUR ab Rechtskraft der Ehescheidung. Die Ehefrau erkannte einen Teilbetrag von 225,00 EUR monatlich an und vertrat die Auffassung, der Unterhaltsanspruch sei auf drei Jahre ab Rechtskraft der Ehescheidung zu befristen, da der Ehemann ehebedingte Nacht...mehr

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Verwirkung des Anspruchs auf Durchführung des Versorgungsausgleichs wegen grober Unterhaltspflichtverletzung

Leitsatz In dem Ehescheidungsverbundverfahren der Parteien war auch der Versorgungsausgleich durchgeführt worden. Die Antragstellerin war ausgleichspflichtig. Sie wehrte sich gegen die Durchführung des Versorgungsausgleichs und berief sich darauf, der Anspruch des Antragsgegners sei gem. § 1587c Nr. 3 BGB verwirkt, da er während der Ehe längere Zeit hindurch seine Pflicht, z...mehr

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Versorgungsausgleich: Ausgleich von Anwartschaften bei den öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt im Versorgungsausgleich

Leitsatz Im Rahmen des Ehescheidungsverfahrens war der Versorgungsausgleich zwischen den Parteien durchgeführt worden. Die Ehefrau war ausgleichspflichtig, von ihrem Versicherungskonto bei der DRV Mitteldeutschland wurden auf das Versicherungskonto des Ehemannes bei der DRV Sachsen-Anhalt Rentenanwartschaften von monatlich 46,42 EUR übertragen. Ferner wurden zu Lasten der Ve...mehr

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Ehevertragsfreiheit und Betreuungsunterhalt

Leitsatz Die Parteien hatten ca. einen Monat vor ihrer Eheschließung einen Ehevertrag geschlossen. Der - spätere - Ehemann verfügte zu diesem Zeitpunkt über erhebliche Vermögenswerte. Die - spätere - Ehefrau war Inhaberin eines Frisörsalons, der noch mit Verbindlichkeiten von ca. 40.000,00 EUR belastet war. Die Parteien schlossen den nachehelichen Unterhalt aus mit Ausnahme d...mehr

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Voraussetzungen für die Durchführung des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs

Leitsatz Geschiedene Eheleute stritten sich um die Durchführung des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs. Im Rahmen des Ehescheidungsverbundverfahrens war der Versorgungsausgleich nur in Bezug auf die gesetzlichen Rentenanwartschaften durchgeführt worden. Die Antragstellerin nahm den Antragsgegner auf Zahlung einer Ausgleichsrente im Rahmen des schuldrechtlichen Versorgung...mehr

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Bewertung von Anwartschaften bei dem Notarversorgungswerk Hamburg im Versorgungsausgleich

Leitsatz Die Parteien stritten um die Bewertung der von dem Ehemann erworbenen Anwartschaften bei dem Notarversorgungswerk Hamburg. Es ging primär um die Klärung der Frage, nach welchem Berechnungsschlüssel sich die Höhe der dem Antragsteller von Notarversorgungswerk zu gewährenden Altersversorgung bemisst. Sachverhalt Die Parteien hatten im Jahre 1968 geheiratet. Der Scheidu...mehr

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Ehescheidung: Zulässig der Abtrennung einer Folgesache wegen unzumutbarer Härte

Leitsatz Gegenstand des Verfahrens war die Frage, wann und unter welchen Voraussetzungen die Abtrennung einer Folgesache aus dem Ehescheidungsverbund zu erfolgen hat. Sachverhalt Zwischen den Parteien war das Ehescheidungsverfahren anhängig. Der Ehescheidungsantrag war dem Antragsgegner am 2.5.2003 zugestellt worden. Die Parteien lebten seit Juni 2002 getrennt und hielten ihr...mehr

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Versorgungsausgleich: Bewertung von Anwartschaften bei der Inanspruchnahme einer vorgezogenen gesetzlichen Altersrente

Leitsatz Das FamG hatte die Ehe der Parteien geschieden und den Versorgungsausgleich durchgeführt. Zum Ausgleich der Anwartschaften aus der gesetzlichen Rentenversicherung wurden von dem Versicherungskonto des Ehemannes bei der DRV auf das Versicherungskonto der Ehefrau bei der DRV in Entgeltpunkte umzurechnende Rentenanwartschaften von monatlich 364,15 EUR und zum Ausgleich...mehr

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Versorgungsausgleich: Dynamisierungszuwachs einer Anwartschaft bis zum Ausscheiden des Versorgungsberechtigten

Leitsatz Im Rahmen des Versorgungsausgleichs hatte das erstinstanzliche Gericht die für den Ehemann bei der Freien und Hansestadt Hamburg bestehenden Anwartschaften als volldynamisch bewertet und mit dem Nennbetrag in den Versorgungsausgleich eingestellt, ohne eine Umrechnung nach der BarwertVO vorzunehmen. Mit ihrer Beschwerde gegen die erstinstanzliche Entscheidung zum Vers...mehr

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Versorgungsausgleich: Umrechnung des Ehezeitanteils einer im Anwartschaftsstadium statischen Rente aus einer Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes nach der Barwertverordnung

Leitsatz Die am 10.11.1964 geschlossene Ehe der Parteien wurde auf den am 9.11.1999 zugestellten Scheidungsantrag durch Urteil des AG vom 12.5.2000 nach Abtrennung des Versorgungsausgleichsverfahrens rechtskräftig geschieden. Durch Beschluss des AG vom 21.9.2000 wurde der öffentlich-rechtliche Versorgungsausgleich in der Weise durchgeführt, dass zu Lasten der Versorgung des ...mehr

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Versorgungsausgleich: Ermittlung der schuldrechtlichen Ausgleichsrente nach vorherigem teilweisen öffentlich-rechtlichen Ausgleich des auszugleichenden Anrechts; Anwendung der Härteklausel bei schuldrechtlichem Ausgleich einer betrieblichen Altersversorgung

Leitsatz Die Parteien stritten um den schuldrechtlichen Versorgungsausgleich. Kernproblem des Rechtsstreits war die anzuwendende Methode einer Aktualisierung des im öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleichs ausgeglichenen Nominalbetrages einer volldynamischen Rente sowie die von dem Ehemann begehrte Herabsetzung des Ausgleichsbetrages aus Billigkeitsgründen. Sachverhalt Di...mehr

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Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsbeschwerdefrist

Leitsatz Die Parteien waren geschiedene Eheleute. Das FamG hatte mit Beschluss vom 4.5.2005 den abgetrennten und ausgesetzten Versorgungsausgleich zwischen ihnen geregelt. Zustellung dieses Beschlusses an den Verfahrensbevollmächtigten des Antragstellers erfolgte am 1.8.2006. Hiergegen hat der Antragsteller am 29.8.2006 Beschwerde eingelegt mit dem Ziel, unter Abänderung des...mehr

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Zukünftiger Einsatzzeitpunkt für nachehelichen Unterhalt

Leitsatz Die Parteien stritten sich um den nachehelichen Unterhalt. Die Klägerin war am 16.4.1946 geboren und in ihrem Beruf als Küchenhilfe vollschichtig tätig. Der am 29.4.1931 geborene Beklagte war seit 1990 Rentner und bezog eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung sowie eine Betriebsrente. Die Parteien hatten am 22.4.1991 geheiratet. Kinder waren aus der Ehe n...mehr

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Versorgungsausgleich: Voraussetzungen für die Durchführung des Versorgungsausgleichs vor der Angleichung der Anwartschaften im Beitrittsgebiet und den alten Bundesländern

Leitsatz Anlässlich des Ehescheidungsverfahrens war von dem AG auch der Versorgungsausgleich durchgeführt worden. Die Antragstellerin hatte während der Ehezeit vom 1.9.1986 bis zum 30.11.1998 angleichungsdynamische Anwartschaften der gesetzlichen Rentenversicherung i.H.v. 246,08 EUR und der Antragsgegner angleichungsdynamische Anwartschaften der gesetzlichen Rentenversicheru...mehr

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Versorgungsausgleich: Unanwendbarkeit der BarwertVO wegen unangemessener Unterbewertung der Versorgungsanrechte; Prüfungsumfang des Beschwerdegerichts bei Teilanfechtung der Versorgungsausgleichsentscheidung

Leitsatz Während der Ehezeit vom 1.8.1996 bis zum 31.5.2005 hatte die im Jahre 1961 geborene Ehefrau Rentenanwartschaften bei der Beteiligten zu 1) i.H.v. 11,52 EUR sowie Anwartschaften bei der Ärzteversorgung (Beteiligte zu 2) i.H.v. 622,22 EUR erworben. Der im Jahre 1951 geborene Ehemann hatte Anwartschaften bei der Zusatzversorgung (Beteiligte zu 3) i.H.v. 16,24 EUR und An...mehr

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Sachentscheidungsbefugnis des OLG bei Beschwerde über Aussetzung des Versorgungsausgleichs

Leitsatz Kernproblem des Falles war die Frage, ob der Familiensenat beim OLG nach Aussetzung des Versorgungsausgleichs und einer hiergegen gerichteten Beschwerde eigene Sachentscheidungsbefugnis hat oder das Verfahren an das FamG zurückverwiesen werden muss. Sachverhalt Im Rahmen des Scheidungsverfahrens war geklärt worden, dass beide Parteien während der Ehezeit sowohl angle...mehr

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In-Prinzip nach Entrichtung von Wiederauffüllungsbeträgen nach durchgeführtem Versorgungsausgleich

Leitsatz In den Versorgungsausgleich sind nach § 1587 Abs. 1 S. 1 BGB alle Anrechte einzubeziehen, die während der Ehezeit erworben wurden. Werden für eine Zeit vor der Ehe Beiträge während der Ehe entrichtet, so unterliegen die heraus erworbenen Anrechte nach dem sog. In-Prinzip dem Versorgungsausgleich. Sachverhalt Die Parteien stritten um die Höhe des Versorgungsausgleichs...mehr

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Versorgungsausgleich: Ermittlung des schuldrechtlichen Ausgleichs einer Betriebsrente

Leitsatz Die Parteien stritten um den schuldrechtlichen Versorgungsausgleich. Der ausgleichspflichtige Ehemann hatte während der Ehezeit geringere Anrechte als die Ehefrau in der gesetzlichen Rentenversicherung erworben und war nur im Hinblick auf die erworbenen Anrechte auf Betriebsrente ausgleichspflichtig. Es ging primär um die Frage, wie dieser Umstand im Rahmen des Vers...mehr

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Ausschluss des Versorgungsausgleichs wegen grober Unbilligkeit

Leitsatz Das erstinstanzliche Gericht hatte die Ehe der Parteien geschieden und den Versorgungsausgleich durchgeführt, obgleich die Ehefrau dessen Ausschluss wegen grober Unbilligkeit beantragt hatte. Gegen die Durchführung des Versorgungsausgleichs wandte sich die Antragsgegnerin mit der Beschwerde. Ihr Rechtsmittel hatte keinen Erfolg. Sachverhalt siehe Kurzzusammenfassung E...mehr

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Versorgungsausgleich: Grenzen der Zulässigkeit eines Abänderungsverfahrens nach § 10a VAHRG nach vorherigem Ausschluss des Versorgungsausgleichs aufgrund der Härteklausel

Leitsatz Die Parteien hatten im Jahre 1985 geheiratet. Die Ehefrau war von Beruf Ärztin und bezog seit dem 1.2.2005 vorgezogenes Altersruhegeld. Der Ehemann hatte bis September 1975 versicherungspflichtige Tätigkeiten ausgeübt, danach war er seit Oktober 1975 durchgängig selbständig als freier Handelsvertreter tätig. Der Scheidungsantrag wurde der Ehefrau am 11.7.2001 zugest...mehr

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Versorgungsausgleich: Keine Rückdynamisierung eines bereits durch erweitertes Splitting im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleichs ausgeglichenen Teils einer Betriebsrente

Leitsatz Die Parteien waren im Jahre 1997 geschieden worden und erhielten beide zwischenzeitlich Leistungen aus ihren Altersversorgungen. Auf Antrag der Ehefrau wurde die Durchführung des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs wegen einer Betriebsrente des Ehemannes durchgeführt. Anwartschaften hieraus waren im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleichs gemäß §...mehr

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Kostentscheidung des FamG nach § 93a ZPO bei Aussetzung des Versorgungsausgleichs

Leitsatz Anlässlich des Ehescheidungsverfahrens hatte das erstinstanzliche Gericht auch den Versorgungsausgleich zwischen den Parteien durchgeführt. Hierbei hatte es fälschlicherweise von dem Ehemann während der Ehezeit erworbene nichtangleichungsdynamische Rentenanwartschaften i.H.v. 456,19 EUR als angleichungsdynamisch behandelt. Bei korrekter Erfassung der beiderseitigen ...mehr

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Versorgungsausgleich: Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes; Einstellung in die Ausgleichsbilanz mit Nominalwert

Leitsatz Kernproblem des Falles war die Frage, wie die von dem Ehemann während der Ehezeit erworbenen Anrechte aus einer Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes in dem zwischen den Parteien durchzuführenden Versorgungsausgleich in die Ausgleichsbilanz einzustellen sind. Sachverhalt Die Parteien waren beide italienische Staatsangehörige und hatten am 22.6.1965 geheiratet. I...mehr

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Treuwidrigkeit der Berufung des Versorgungsträgers auf die Abschaffung des § 56 Abs. 1 S. 4 VBLS a.F.

Leitsatz Der Kläger begehrte von der beklagten Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) eine höhere Betriebsrente unter Berücksichtigung des Umstandes seiner Wiederverheiratung nach Eintritt des Versorgungsfalles. Die erste Ehe des im Jahre 1937 geborenen Klägers wurde am 16.12.1986 unter Durchführung des Versorgungsausgleichs geschieden. Seit 1.9.1997 erhielt der K...mehr

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Zugewinnausgleich: Berücksichtigung von Schulden, die zu einer Reduzierung des Unterhaltsanspruchs geführt haben; Kein Verbot der Doppelverwertung

Leitsatz Das FamG hatte durch Verbundurteil die Ehe der Parteien geschieden, den Versorgungsausgleich geregelt, den Antrag der Ehefrau auf Zahlung von nachehelichem Unterhalt zurückgewiesen und den Ehemann verurteilt, an sie Zugewinnausgleich zu zahlen. Bei der Unterhaltsberechnung wurde eheliche Verbindlichkeiten im Rahmen der Leistungsfähigkeit des Ehemannes berücksichtigt...mehr

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Versorgungsausgleich: Berücksichtigung einer Berufsunfähigkeitsrente

Leitsatz Gegenstand der Entscheidung war die Frage, ob eine zum Ehezeitende bereits gewährte private Berufsunfähigkeitsversicherung in Form einer beitragsfreien Zusatzversicherung zu einer kapitalbildenden Lebensversicherung in den Versorgungsausgleich einzubeziehen ist. Sachverhalt Im Rahmen des Ehescheidungsverfahrens war zwischen den Parteien auch der Versorgungsausgleich ...mehr

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Beginn der Berufungsbegründungsfrist bei Antrag auf Wiedereinsetzung

Leitsatz Das AG hatte mit Scheidungsverbundurteil, dass den Prozessbevollmächtigten des Antragsgegners am 8.1.2007 zugestellt worden war, die Ehe der Parteien geschieden, den Versorgungsausgleich durchgeführt und die elterliche Sorge für das gemeinsame Kind der Parteien der Antragstellerin übertragen. Gegen die Entscheidung zum Sorgerecht wandte sich der Antragsgegner mit se...mehr

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Versorgungsausgleich: Bemessung des Ausgleichsbetrages in Anbetracht einer Rentenkürzung wegen vorzeitiger Inanspruchnahme einer Altersrente während der Ehezeit

Leitsatz Kernproblem des Falles war die Frage, wie im Rahmen des Versorgungsausgleichs der Ausgleichsbetrag zu berechnen ist, wenn ein Ehegatte wegen der bereits während der Ehe erfolgten vorzeitigen Inanspruchnahme einer Altersrente in der gesetzlichen Rentenversicherung einen Abschlag bei der Höhe der Versorgung hat hinnehmen müssen. Sachverhalt Die Parteien hatten am 25.6....mehr

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Versorgungsausgleich: Anwendung der VBL-Methode bei Rentenfall vor dem 1.1.2002

Leitsatz Mit Wirkung vom 1.2.2002 ist die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes reformiert worden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte es sich um eine Gesamtversorgungszusage gehandelt, die im Prinzip den Unterschied zwischen der gesetzlichen Rente und einer beamtenmäßigen Versorgung auffüllen sollte. Da sowohl die Zusatzversorgung als auch die anzurechnende Rente ausgleichsp...mehr

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Wirksamkeit einer Scheidungsfolgenvereinbarung

Leitsatz Die im Jahre 1988 geschlossene Ehe der Parteien wurde durch Urteil des FamG vom 27.6.2001 geschieden. Anlässlich des Ehescheidungstermins schlossen die Parteien einen Vergleich, wonach die Ehefrau zur Abgeltung sämtlicher Ansprüche aus den anhängigen Folgesachen nachehelicher Unterhalt und Zugewinn sowie zur Abgeltung des geltend gemachten Getrenntlebensunterhalts e...mehr

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Versorgungsausgleich: Berechnung des Ehezeitanteils aus einer zum Zeitpunkt der Entscheidung bereits laufenden Rente; Behandlung des Ehezeitanteils einer Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes nach Satzungsneuregelung; Begrenzung des Versorgungsausgleichs aus Billigkeitsgründen

Leitsatz Die Parteien stritten um den Versorgungsausgleich. Der Ehemann bezog zum Zeitpunkt der erstinstanzlichen Entscheidung bereits eine Vollrente wegen Alters von der DRV Bund. Die von ihm während der Ehezeit erworbenen Anrechte bei der Zusatzversorgungskasse des Kommunalen Versorgungsverbandes Baden-Württemberg (ZVK-KVBW) wurden ungekürzt in den Versorgungsausgleich ein...mehr

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Keine Schlussentscheidung bei Aussetzung des Versorgungsausgleichs

Leitsatz Das erstinstanzliche Gericht hatte in einer Verbundentscheidung die Ehe der Parteien geschieden, den Versorgungsausgleich nach § 2 VAÜG abgetrennt und ausgesetzt. Über die bisherigen Kosten des Verfahrens wurde nach § 93a ZPO entschieden. Gegen die Aussetzung hat die Deutsche Rentenversicherung Beschwerde eingelegt und gerügt, dass nach korrekter Berechnung und Gegen...mehr

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Qualifizierung von Anwartschaften bei der Pensionskasse Deutscher Eisenbahnen und Straßenbahnen

Leitsatz Die Parteien hatten am 13.7.1985 geheiratet. Der Scheidungsantrag des Antragstellers ist der Antragsgegnerin am 25.4.2006 zugestellt worden. Das FamG hat die Ehe der Parteien geschieden und den Versorgungsausgleich dahingehend geregelt, dass es im Wege des Rentensplittings nach § 1587b Abs. 1 BGB von dem Versicherungskonto des Antragstellers bei der DRV Nord (Beteil...mehr

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Beschwerdeverfahren in Familiensachen: Frist für die Einlegung der Anschlussbeschwerde

Leitsatz Die Ehe der Parteien war bereits im Jahre 1990 geschieden worden. Die Ehefrau machte den schuldrechtlichen Versorgungsausgleich aus einer bereits im öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich teilweise ausgeglichenen betrieblichen Altersversorgung geltend. Das FamG hat den Ehemann durch Beschluss vom 6.12.2005 zur Zahlung einer Ausgleichsrente verpflichtet. Hiergeg...mehr

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Umfang der Rechtskraft des Scheidungsverbundurteils bei notariellem Ausschluss des Versorgungsausgleichs und Rückverweisung an das FamG zu dessen Durchführung

Leitsatz Kernproblem des vorliegenden Falls war die Frage, ob die bloße Feststellung des erstinstanzlichen Gerichts im Ehescheidungsurteil, dass ein Versorgungsausgleich nicht stattfindet, in Rechtskraft erwächst. Die Parteien hatten den Versorgungsausgleich durch notariellen Ehevertrag ausgeschlos Sachverhalt Die Parteien hatten kurz nach der Eheschließung im Jahre 1977 durc...mehr

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Umfang der Ermittlungspflicht im Versorgungsausgleichsverfahren

Leitsatz Im Ehescheidungsverbundverfahren war auch der Versorgungsausgleich durchgeführt worden. Gegen die Entscheidung zum Versorgungsausgleich wurde Beschwerde eingelegt, die zur Aufhebung der erstinstanzlichen Entscheidung und zur Zurückverweisung an das AG Gericht führte. Sachverhalt Siehe Kurzzusammenfassung Entscheidung Das OLG kam zu dem Ergebnis, die amtsgerichtliche E...mehr

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Ehevertragsfreiheit und Kindesbetreuungsunterhalt

Leitsatz Die Parteien waren geschiedene Eheleute. Die Klägerin begehrte von dem Beklagten im Wege der Stufenklage Auskunft über den Bestand seines Endvermögens sowie Zahlung eines Zugewinnausgleichs in nach Auskunftserteilung zu beziffernder Höhe. Die Parteien hatten auf Verlangen des Beklagten und seiner Eltern im März 1996 einen notariellen Ehevertrag geschlossen, in dem s...mehr

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Ausschluss des Versorgungsausgleichs nach § 1587c Nr. 1 BGB bei ehelichem Fehlverhalten ohne wirtschaftliche Relevanz

Leitsatz Im Rahmen des Ehescheidungsverbundverfahrens zwischen den Parteien war auch der Versorgungsausgleich zu Lasten der ausgleichspflichtigen Ehefrau durchgeführt worden. Ihrem Antrag auf Ausschluss des Versorgungsausgleichs gem. § 1587c Nr. 1 BGB hatte das erstinstanzliche Gericht nicht stattgegeben, obgleich die Ehefrau während der Ehezeit von dem Ehemann über viele Ja...mehr

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Schuldrechtlicher Versorgungsausgleich trotz geltend gemachter Härtegründe

Leitsatz Geschiedene Eheleute stritten sich über die Durchführung des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs, dessen Durchführung die Ehefrau begehrte. Der Ehemann vertrat die Auffassung, der schuldrechtliche Versorgungsausgleich sei gem. § 1587h BGB auszuschließen. Er berief sich hierbei auf die gute finanzielle Situation der Ehefrau, während er bei Durchführung des schuld...mehr