Fachbeiträge & Kommentare zu Recruiting

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Digitalisierung: Arbeits- u... / 2.1 Rechtmäßigkeit und Verarbeitung nach Treu und Glauben, Transparenz

Gemäß Art. 5 Abs. 1a DSGVO muss jede Datenverarbeitung rechtmäßig, nach Treu und Glauben und in einer für die betroffenen Personen nachvollziehbaren Weise erfolgen. Rechtmäßig ist die Verarbeitung nur dann, wenn eine Einwilligung oder eine sonstige zulässige Rechtsgrundlage vorliegt.[1] Folgende Rechtsgrundlagen kommen bei der Einführung und Nutzung von digitalen Technologie...mehr

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Digitalisierung: Arbeits- u... / 2.1.2 Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1b DSGVO)

Die Verarbeitung ist außerdem zulässig, wenn sie zur Erfüllung eines Vertrags, etwa des Arbeitsvertrags, erforderlich ist. Das Kriterium der Erforderlichkeit ist dabei eng auszulegen.[1] Demnach sind digitale Maßnahmen nur dann zulässig, wenn sie zur Durchführung des Arbeitsverhältnisses unmittelbar notwendig sind, z. B. zur Erfassung der Arbeitszeiten.mehr

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Digitalisierung: Arbeits- u... / 2.1.4 Datenverarbeitung für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses (§ 26 BDSG)

Zudem kommt eine Verarbeitung der personenbezogenen Daten der Arbeitnehmer auf Grundlage des § 26 BDSG in Betracht. § 26 Abs. 1 Satz 1 BDSG [1] erlaubt die Verarbeitung personenbezogener Daten von Beschäftigten unter anderem dann, wenn dies zur Durchführung des Beschäftigungsverhältnisses erforderlich ist. § 26 Abs. 1 Satz 2 BDSG erlaubt die Verarbeitung personenbezogener Dat...mehr

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Digitalisierung: Arbeits- u... / 3.1 Informationspflichten

Gemäß Art. 12 ff. DSGVO muss der Verantwortliche geeignete Maßnahmen treffen, um der betroffenen Person alle Informationen gemäß Art. 13 DSGVO und 14 DSGVO und alle Mitteilungen gemäß Art. 15–22 DSGVO und Art. 34 DSGVO die sich auf die Verarbeitung beziehen, bereitzustellen. Diese Informationen müssen präzise, transparent, verständlich und leicht zugänglich und in klarer und...mehr

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Digitalisierung: Arbeits- u... / 7.2.2 Flexible Arbeitsformen

Das Arbeiten im Homeoffice ist seit der Corona-Pandemie in vielen Unternehmen ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Es stellt Arbeitgeber, Mitarbeiter und Arbeitsschutzbehörden vor neue Herausforderungen. Aus einer datenschutzrechtlichen Perspektive stellt sich die Frage, wie die Vorgaben des BDSG und der DSGVO außerhalb der klassischen Büroumgebung eingehalten werden k...mehr

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Recruiting

Zusammenfassung Begriff Recruiting umfasst alle Maßnahmen, die auf das Gewinnen der richtigen Talente für ein Unternehmen abzielen. Das beinhaltet nicht nur sämtliche verwaltenden und kommunikativen Aufgaben im Prozess von der Stellenausschreibung bis zur Einstellung. In einem zunehmend härter umkämpften Arbeitsmarkt wird es um wichtige Disziplinen wie Active Sourcing, sowie ...mehr

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Recruiting / 5 KPIs im Recruiting

Key Performance Indicators (KPIs) wie Time-to-Hire, Cost-per-Hire und die Qualität der Einstellung sind essenziell, um den Recruiting-Prozess zu bewerten und zu optimieren. Time-to-Hire Zeitspanne vom Start des Recruiting-Prozesses bis zur finalen Einstellung eines Kandidaten. Zeigt die Effizienz des Prozesses und die Geschwindigkeit, mit der offene Stellen besetzt werden. Cost...mehr

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Recruiting / 2.2 Internes vs. externes Recruiting

Internes Recruiting bezeichnet die Besetzung von Vakanzen durch bestehende Mitarbeiter, die innerhalb des Unternehmens in eine neue Rolle wechseln. Es bietet Entwicklungsperspektiven, stärkt die Mitarbeiterbindung und reduziert die Kosten für aufwändige Recruiting-Prozesse. Zudem verkürzt die Einstellung interner Kandidaten häufig die Onboarding-Phase, da bereits grundlegend...mehr

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Recruiting / 4.3 Reverse Recruiting

Reverse Recruiting beschreibt einen umgekehrten Bewerbungsprozess, bei dem Unternehmen gezielt auf Talente zugehen und sich bei ihnen "bewerben". Der Ansatz kehrt damit die frühere Logik der Personalgewinnung um. Er entstand als Reaktion auf Branchen mit starkem Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Reverse Recruiting soll Unternehmen und Talente gezielt zusammenführen. Unt...mehr

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Recruiting / 3 Prozessgestaltung im Recruiting

3.1 Kandidaten-orientierte Gestaltung von Bewerbungsprozessen Die Candidate Experience beschreibt die Erfahrungen, die Bewerber während des gesamten Recruiting-Prozesses in einer Organisation sammeln. Sie beginnt mit dem ersten Kontakt, beispielsweise auf einer Karrieremesse, durch ein Jobposting oder auf einem Stellenmarkt, und endet entweder mit einer Absage oder einer erfo...mehr

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Recruiting / 6 Recruiting Tools und Technologien

6.1 Bewerbermanagementsystem Ein Bewerbermanagementsystem, bzw. Applicant Tracking System (ATS) automatisiert administrative Aufgaben und steigert die Effizienz im Recruiting. Es ist unerlässlich für ein effizientes und datenschutzkonformes Management von Bewerbungen. Während einige Systeme ausschließlich Ausschreibungsfunktionen und die Bewerberadministration abdecken, bieten...mehr

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Recruiting / 3.4 Kanalauswahl im Recruiting

Die Auswahl der richtigen Mischung aus passenden Kanälen je Stelle ist entscheidend für die Optimierung der Reichweite und wirkt sich auch auf die Qualität der Bewerbungen aus. Dabei haben Unternehmen die Auswahl zwischen unzähligen Jobportalen, Social Media Netzwerken und offline Medien. Um Ressourcen effizient zu nutzen, ist es wichtig, die Zielgruppe genau zu kennen und di...mehr

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Recruiting / 6.2 KI im Recruiting

Künstliche Intelligenz (KI) kann im Recruiting-Prozess in vielen Bereichen unterstützend wirken, etwa bei der Vorauswahl von Kandidaten, der Analyse von Bewerbungsunterlagen oder der Automatisierung von Kommunikation. Sie bietet die Möglichkeit, Prozesse effizienter zu gestalten und die Entscheidungsfindung durch datenbasierte Ansätze zu unterstützen. Der Einsatz von KI in de...mehr

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Recruiting / 3.2 Bedarfsanalyse: Kompetenzbasierte Anforderungsprofile

Die Erstellung eines präzisen Anforderungsprofils bildet die Grundlage für ein zielgerichtetes Recruiting und ermöglicht einen vorurteilsfreien Abgleich der eingehenden Bewerbungen mit den gesuchten Fähigkeiten. Dabei sollten verschiedene Faktoren wie die erforderliche Ausbildung, Berufserfahrung, erworbene Kompetenzen und das Potenzial berücksichtigt werden.mehr

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Recruiting / 6.1 Bewerbermanagementsystem

Ein Bewerbermanagementsystem, bzw. Applicant Tracking System (ATS) automatisiert administrative Aufgaben und steigert die Effizienz im Recruiting. Es ist unerlässlich für ein effizientes und datenschutzkonformes Management von Bewerbungen. Während einige Systeme ausschließlich Ausschreibungsfunktionen und die Bewerberadministration abdecken, bieten andere Lösungen zusätzliche...mehr

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Recruiting / 1 Ziele

Das Recruiting zielt darauf ab, den Personalbedarf eines Unternehmens möglichst passgenau zu decken, indem geeignete Kandidaten gewonnen werden, die sowohl über die notwendigen fachlichen Fähigkeiten als auch über eine kulturelle Passung zum Unternehmen verfügen und so eine langfristige Passung zwischen Kandidat und Organisation sicherzustellen. Dabei stehen, neben der bestmö...mehr

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Recruiting / Zusammenfassung

Begriff Recruiting umfasst alle Maßnahmen, die auf das Gewinnen der richtigen Talente für ein Unternehmen abzielen. Das beinhaltet nicht nur sämtliche verwaltenden und kommunikativen Aufgaben im Prozess von der Stellenausschreibung bis zur Einstellung. In einem zunehmend härter umkämpften Arbeitsmarkt wird es um wichtige Disziplinen wie Active Sourcing, sowie um zahlreiche w...mehr

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Recruiting / 3.3 Stellenausschreibung

Eine klare und ansprechende Stellenausschreibung sollte die Anforderungen, Aufgaben und Besonderheiten der Position verständlich darstellen. Der Aufbau einer Stellenausschreibung umfasst in der Regel: Einordnung in das Unternehmen (Angaben zu Arbeitsort, Wochenstunden, Befristung), Aufgabenbeschreibung, Anforderungsprofil. Hinweis Benefits nutzen Unternehmen sollten Benefits klar ...mehr

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Recruiting / 3.5 Bewerberscreening

Ein strukturiertes Screening der Bewerbungsunterlagen hat das Ziel, aus dem gesamten Bewerberpool die besten Kandidaten für die nächste Phase des Bewerbungsprozesses auszuwählen. Das Screening kann sowohl von HR als auch von Führungskräften durchgeführt werden. Für die Qualität der Erstinterviews ist es entscheidend, dass beim Screening ein klarer Fokus auf die im Anforderung...mehr

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Recruiting / 3.1 Kandidaten-orientierte Gestaltung von Bewerbungsprozessen

Die Candidate Experience beschreibt die Erfahrungen, die Bewerber während des gesamten Recruiting-Prozesses in einer Organisation sammeln. Sie beginnt mit dem ersten Kontakt, beispielsweise auf einer Karrieremesse, durch ein Jobposting oder auf einem Stellenmarkt, und endet entweder mit einer Absage oder einer erfolgreichen Einstellung. Ein transparenter und benutzerfreundlic...mehr

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Recruiting / 2 Candidate Experience

2.1 Bedeutung von Employer Branding für den Rekrutierungsprozess Erfolgreiches Employer Branding erhöht die Sichtbarkeit des Unternehmens und macht es zugleich für qualifizierte Bewerber attraktiver. Langfristig führt ein starkes Employer Branding zu einer höheren Anzahl an Bewerbungseingängen. Eine authentische Kommunikation über alle Touchpoints hinweg ist dabei entscheiden...mehr

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Recruiting / 4 Quellen für Bewerber

4.1 Empfehlungen durch Mitarbeiter (Employee Referral Programme) Mitarbeiterempfehlungen stellen eine kosteneffiziente Methode dar, um qualifizierte Kandidaten zu gewinnen. Häufig werden Anreizsysteme wie Prämien für Mitarbeiter bei erfolgreicher Empfehlung eingesetzt. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass Mitarbeiter sowohl das Unternehmen als auch den empfohlenen Kan...mehr

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Recruiting / 3.6 Auswahlinstrumente

Die gezielte Selektion von Auswahlinstrumenten im Rahmen von Rekrutierungsprozessen zielt darauf ab, eine möglichst fundierte Einschätzung der fachlichen und persönlichen Eignung eines Kandidaten zu ermöglichen. Interviews, ob vor Ort oder virtuell, sind nach wie vor das am häufigsten genutzte Instrument im Rekrutierungsprozess. Bei guter Durchführung bieten die im Interview ...mehr

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Recruiting / 2.1 Bedeutung von Employer Branding für den Rekrutierungsprozess

Erfolgreiches Employer Branding erhöht die Sichtbarkeit des Unternehmens und macht es zugleich für qualifizierte Bewerber attraktiver. Langfristig führt ein starkes Employer Branding zu einer höheren Anzahl an Bewerbungseingängen. Eine authentische Kommunikation über alle Touchpoints hinweg ist dabei entscheidend.mehr

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Recruiting / 4.1 Empfehlungen durch Mitarbeiter (Employee Referral Programme)

Mitarbeiterempfehlungen stellen eine kosteneffiziente Methode dar, um qualifizierte Kandidaten zu gewinnen. Häufig werden Anreizsysteme wie Prämien für Mitarbeiter bei erfolgreicher Empfehlung eingesetzt. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass Mitarbeiter sowohl das Unternehmen als auch den empfohlenen Kandidaten kennen und die kulturelle Passung aus eigener Erfahrung ...mehr

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Recruiting / Personalmanagement

1 Ziele Das Recruiting zielt darauf ab, den Personalbedarf eines Unternehmens möglichst passgenau zu decken, indem geeignete Kandidaten gewonnen werden, die sowohl über die notwendigen fachlichen Fähigkeiten als auch über eine kulturelle Passung zum Unternehmen verfügen und so eine langfristige Passung zwischen Kandidat und Organisation sicherzustellen. Dabei stehen, neben der...mehr

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Recruiting / 4.2 Active Sourcing

Active Sourcing beinhaltet die proaktive Ansprache potenzieller Kandidaten, beispielsweise über beruflich genutzte soziale Netzwerke wie LinkedIn oder Xing. Anstatt auf passende Bewerbungen zu warten, können Kandidaten mit geeignetem Skillset gezielt auf offene Stellen aufmerksam gemacht werden. Active Sourcing kann entweder durch interne Recruiter oder durch spezialisierte,...mehr

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Recruiting / 4.4 Talent Pools und Talent Relation Management

Ein Talentpool bezeichnet eine Sammlung von Profilen potenzieller Kandidaten, die für zukünftige Stellenbesetzungen in Betracht gezogen werden können. Ein gut gepflegter Talent Pool trägt dazu bei, den Zeitaufwand, sowie die Kosten für eine Stellenbesetzung erheblich zu minimieren. Für Unternehmen lohnt sich daher der Aufbau entsprechender Datenbanken, wobei die Qualität der g...mehr

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KI: Künstliche Intelligenz ... / 2.1 Personalgewinnung/Recruiting

Die Potenziale von KI-Anwendungen bei der Personalgewinnung lassen sich am besten in chronologischer Reihenfolge – von der Stellenausschreibung bis zur Einstellung – darstellen: Mithilfe von sogenannten generativen "Natural Language Processing (NLP)"-Anwendungen wie etwa GPT oder Microsoft Copilot lassen sich Stellenausschreibungs(entwürfe) automatisch aus Dokumenten generier...mehr

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KI: Künstliche Intelligenz ... / 3.5 Diskriminierungsrisiken

Die wohl medial präsenteste Kritik an KI ist das Diskriminierungsrisiko. Neben ethischen Aspekten sind Unternehmen selbstverständlich auch beim KI-Einsatz an den allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz und die gesetzlichen Vorschriften aus § 7 AGG ( § 1 EntgTranspG) und § 164 Abs. 2 SGB IX gebunden. Arbeitgeber können sich nicht hinter ihrer Software verstecken ("computer says...mehr

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KI: Künstliche Intelligenz ... / 4 Ausblick: Europäische KI-Verordnung

Infographic Auf europäischer Ebene ist die KI-Verordnung [1], also ein für alle Mitgliedsstaaten geltendes Gesetz, in Kraft treten. Hiernach werden KI-Anwendungen in Risikoklassen eingeteilt, mit denen jeweils Pflichten für die Entwickler, aber auch für die Nutzer der Anwendungen einhergehen, also für die anwendenden Unternehmen. Bestimmte KI-Anwendungen und Praktiken werden g...mehr

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Reboarding und Offboarding:... / 3.1 Vorteile des Offboardings

Warum sich Offboarding immer lohnt Es gibt viele verschiedene Gründe, weshalb ein Arbeitsverhältnis endet. Meist richten die Unternehmen schnell den Blick nach vorn und sind mit der Stellennachbesetzung und dem Onboarding des Nachfolgers beschäftigt. Nur wenige Firmen nehmen sich Zeit für den Offboarding-Prozess, eventuell auch, weil es als unangenehme Aufgabe seitens HR oder...mehr

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Reboarding und Offboarding:... / 1.2 Einarbeitung bei internen Stellenwechseln

Personaler gehen bei internen Stellenwechseln meist davon aus, dass die Mitarbeiter das Unternehmen ja bereits kennen und ein strukturierter Onboarding-Prozess schlichtweg übertrieben oder überflüssig ist. Falsch gedacht! Bei größeren Unternehmen und Konzernen vergessen die Verantwortlichen oft, dass sich die Teams und Arbeitsweisen in den verschiedenen Bereichen stark unter...mehr

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Bewerbungsverfahren: Diskri... / 2.1 Anspruch

Bei einem Verstoß gegen ein Benachteiligungsverbot ist der Arbeitgeber gemäß § 15 Abs. 1 AGG verpflichtet, den hierdurch entstandenen Vermögensschaden zu ersetzen, wenn er die Pflichtverletzung zu vertreten hat. Dabei ist zu beachten, dass der Arbeitgeber für verfassungsmäßige Vertreter (z. B. Geschäftsführer einer GmbH, Vorstand einer AG) über § 31 BGB und gemäß § 278 BGB a...mehr

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Balanced Score Card: Einfüh... / 2 Balanced Score Card für das Personalmanagement

Wie auf Unternehmensebene ist der Ausgangspunkt die Personalstrategie. Nachfolgend sind wiederum vier Schritte zu durchlaufen: Strategischen Ziele innerhalb jeder Perspektive (ggf. nach deren Anpassung) festhalten Eine oder mehrere Kennzahlen für jedes der Ziele auswählen Ist-Ausprägungen ermitteln und Sollvorgaben festlegen Maßnahmen zur Erreichung der angestrebten Sollwerte en...mehr

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HR-Intelligence: HR Benchma... / 4.6 Der Umsetzungspfad – vom Datensilo zum lernenden System

Die Transformation zu einem lernenden HR-System lässt sich in 4 Phasen beschreiben. Jede Phase baut auf der vorherigen auf und dauert, je nach Reifegrad, zwischen 30 und 60 Tagen. Das Ziel ist, nach etwa einem halben Jahr eine funktionsfähige Lern- und Foresight-Architektur zu besitzen. Die erste Phase ist die Inventur. Organisationen prüfen, welche Daten vorhanden sind, wie ...mehr

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HR-Intelligence: HR Benchma... / 5.1 Transparenz als Voraussetzung für Vertrauen

Daten werden heute in nahezu allen HR-Prozessen generiert – vom Recruiting über das Lernen bis hin zur Vergütung. Ohne Transparenz, wie diese Daten entstehen und wofür sie verwendet werden, entsteht Misstrauen. Mitarbeitende müssen wissen, welche Informationen erhoben, wie sie verarbeitet und zu welchem Zweck sie genutzt werden. Offenheit über Methoden und Modelle schafft Ak...mehr

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Jahreswechsel 2025/2026: Ar... / 1.1.2 Arbeitsrechtliche Bezugspunkte der KI-VO

Arbeitgeber, die KI im Unternehmen einsetzen, gelten als Betreiber.[1] Nach Art. 3 Nr. 4 KI-VO ist "Betreiber" einer KI "eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder sonstige Stelle, die ein KI-System in eigener Verantwortung verwendet, es sei denn, das KI-System wird im Rahmen einer persönlichen und nicht beruflichen Tätigkeit verwendet". Damit ist der ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Facility Management: Treibe... / 2.4 Verbesserte Reputation und Marktpositionierung

Ein klares Nachhaltigkeitsbekenntnis, mit konkreten Zielen und Maßnahmen, ist heute mehr als nur ein netter Zusatz in der Unternehmenskommunikation. Es ist eines den wichtigsten Unterscheidungsmerkmalen im Wettbewerb. Die Marktdynamik hat sich spürbar verändert. Kunden, Geschäftspartner und auch potenzielle Mitarbeitende schauen genauer hin. Welche Werte vertritt ein Unterne...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Workforce Analytics 2.0 – V... / 5.2 Bias-Management – Fairness als Qualitätsdisziplin

Jeder Algorithmus spiegelt die Welt, aus der er lernt. Wenn historische Daten Ungleichheiten enthalten, reproduziert die Maschine sie schneller und systematischer. Im Personalbereich sind diese Effekte besonders sichtbar. Ein Recruiting-Modell kann bestimmte Sprachmuster bevorzugen, ein Performance-Algorithmus Teilzeitkräfte unterschätzen. Bias-Management ist deshalb kein tec...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Workforce Analytics 2.0 – V... / 3.3 Methoden der Praxis

In der Praxis haben sich drei Werkzeuge etabliert, die sich auch im HR-Kontext bewährt haben: LIME, SHAP und Counterfactual Explanations. LIME (Local Interpretable Model-Agnostic Explanations) approximiert das Verhalten eines komplexen Modells im Umfeld eines konkreten Datenpunkts. Ein Beispiel: Wenn ein Recruiting-Algorithmus einen Score berechnet, kann LIME zeigen, dass Pro...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Workforce Analytics 2.0 – V... / 4.3 Architektur eines Skill-Ökosystems

Ein belastbares Skill-Ökosystem besteht aus vier Ebenen, die ineinandergreifen: Datenebene – erfasst Informationen aus HR-, Lern- und Kollaborationssystemen. Ontologieebene – ordnet Begriffe semantisch und definiert Beziehungen zwischen Skills, Rollen und Personen. Inferenzebene – nutzt KI-Modelle, um Klassifikationen, Aktualisierungen und Prognosen zu erzeugen. Governanceebene ...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Workforce Analytics 2.0 – V... / 2.1 Der EU AI Act – Rechtlicher Kompass einer neuen Verantwortungskultur

Mit der Verordnung (EU) 2024/1689 – dem AI Act – führt Europa das erste umfassende Gesetz zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz ein. Sein Prinzip ist klar: Je höher das Risiko für Grundrechte oder Sicherheit, desto strenger die Pflichten. Für die Personalarbeit bedeutet das einen Wendepunkt. Nach Anhang III, Abschnitt 4 gilt jedes KI-System als Hochrisiko, das Einfluss...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Sustainable Human Resource ... / 2.1 Personalbeschaffung

Werte und Normen sind bereits in der Phase der "Rekrutierung" geeigneter Mitarbeiter zu berücksichtigen. So können Unternehmen bei der "Personalbeschaffung" im Rahmen von Stellenanzeigen die Chance zur Selbstdarstellung nutzen und auf ihre im Unternehmen geltenden Werte bzw. ihre ethischen Leitlinien hinweisen.[1] Wichtig Werteübereinstimmung zwischen (neuen) Mitarbeitenden u...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Sustainable Behavioral Bran... / 2.2.3 Instrumente

Fragestellung: Welche Maßnahmen des nachhaltigen Managements sind zu berücksichtigen? Unter Berücksichtigung der zentralen Zielsegmente lassen sich strategische Optionen eines internen und eines externen Sustainable Employer Branding ableiten. Als Grundgerüst zur Vermarktung der Sustainable Employer Value Proposition können die klassischen "4 P"des Marketing-Mix (Product, Pric...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Gold
Nachhaltigkeit: Risiken und... / 2 Rolle von HR und Betriebsrat bei der Berichterstattung

Nachhaltigkeit und HR ist ein Thema mit vielen Facetten. Es geht dabei nicht nur um die soziale Verantwortung von Unternehmen für die eigenen Mitarbeiter im Innenverhältnis.[1] Die HR-Optimierung hat auch Auswirkungen darauf, wie eine Unternehmensentwicklung von Geschäftspartnern und Investoren im Außenverhältnis wahrgenommen wird.[2] In Zeiten von Personalknappheit[3] und d...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
KI und HR: Künstliche Intel... / 2.1 Personalgewinnung/Recruiting

Die Potentiale von KI-Anwendungen bei der Personalgewinnung lassen sich am besten in chronologischer Reihenfolge – von der Stellenausschreibung bis zur Einstellung – darstellen: Mithilfe von sogenannten generativen "Natural Language Processing (NLP)"-Anwendungen wie etwa GPT oder Microsoft Copilot lassen sich Stellenausschreibungs(entwürfe) automatisch aus Dokumenten generier...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
KI und HR: Künstliche Intel... / 3.5 Diskriminierungsrisiken

Die wohl medial präsenteste Kritik an KI ist das Diskriminierungsrisiko. Neben ethischen Aspekten sind Arbeitgeber selbstverständlich auch beim KI-Einsatz an den allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz (Art. 3 GG) und die gesetzlichen Vorschriften aus § 7 AGG ( § 1 EntgTranspG) und § 164 Abs. 2 SGB IX gebunden. Arbeitgeber können sich nicht hinter ihrer Software verstecken ("c...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
KI und HR: Künstliche Intel... / 3.2.1 Personalrat

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Beitrag aus TVöD Office Professional
KI und HR: Künstliche Intel... / 4 Ausblick: Europäische KI-Verordnung

Infographic Auf europäischer Ebene tritt die KI-Verordnung [1], also ein für alle Mitgliedsstaaten geltendes Gesetz, schrittweise in Kraft. Hiernach werden KI-Anwendungen in Risikoklassen eingeteilt, mit denen jeweils Pflichten für die Entwickler, aber auch für die Nutzer der Anwendungen einhergehen, also für die anwendenden Arbeitgeber. Bestimmte KI-Anwendungen und Praktiken ...mehr