Fachbeiträge & Kommentare zu Rechtsprechung

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 6.1 OLG Karlsruhe, Beschl. v. 18.12.2025 – 19 W 80/25 (Wx)

Die in Art. 229 § 67 Abs. 1 S. 1 EGBGB enthaltene Übergangsvorschrift erlaubt nach dem eindeutigen Wortlaut der Vorschrift, der Gesetzgebungsgeschichte und dem Zweck des Übergangsrechts nach einem Widerruf keine freie Neubestimmung des Ehenamens. (red. LS)mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 7.1 BGH, Beschl. v. 11.2.2026 – XII ZB 328/25

Die in einer Familienstreitsache von einem Rechtsanwalt nach ergangenem Versäumnisbeschluss innerhalb der Einspruchsfrist eingelegte Beschwerde kann nicht in einen Einspruch umgedeutet werden.mehr

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ZErb 04/2026, Die stiftungs... / a) Rechtsprechung zum klassischen Behindertentestament: Ein tauglicher Maßstab?

Das klassische Behindertentestament ist nach gefestigter Rechtsprechung des BGH nicht als sittenwidrig anzusehen, sondern vielmehr Ausdruck der sittlich anzuerkennenden Sorge für das Wohl des Kindes über den Tod der Eltern hinaus.[23] Als grundlegendes Argument führt der BGH daneben an, dass nach dem Grundsatz der Privatautonomie (Art. 2 Abs. 1 GG) zumindest solche Rechtsges...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 2.1 OLG Koblenz, Beschl. v. 10.2.2025 – 7 UF 567/24

Eine zwischen Eheleuten getroffene Vereinbarung, wonach einer der Ehegatten ohne Gegenleistung regelmäßige Einzahlungen auf das Vermögen des gemeinsamen Kindes erbringt, kann nach Scheitern der Ehe und der damit verbundenen Trennung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse im Zweifel von dem verpflichteten Ehegatten einseitig gekündigt werden.mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 4.3 OLG Hamm, Beschl. v. 6.6.2025 – 2 UF 7/24

1. Im Verfahren auf Anpassung des Versorgungsausgleichs wegen Unterhalts ist bei der Berechnung des fiktiven gesetzlichen Unterhaltsanspruchs nach § 33 Abs. 1 VersAusglG die Bruttorente des Unterhaltspflichtigen aus Anrechten i.S.v. § 32 VersAusglG ohne Kürzung aufgrund des Versorgungsausgleichs maßgebend. 2. Bei der Ermittlung des auszusetzenden Kürzungsbetrages ist die Leis...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 7.2 BGH, Beschl. v. 4.2.2026 – XII ZB 487/25

Die mit dem alleinigen Ziel der Wiederherstellung des Scheidungsverbunds eingelegte Beschwerde verliert ihr Rechtschutzbedürfnis und damit ihre Zulässigkeit dadurch, dass das Familiengericht über die abgetrennte Folgesache Ehegattenunterhalt entschieden und das Oberlandesgericht den Scheidungsverbund durch Verbindung beider bei ihm anhängiger Beschwerdeverfahren wiederherges...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 7.4 OLG Frankfurt/M., Beschl. v. 20.5.2025 – 6 UF 69/25

1. Wird der Versorgungsausgleich im Scheidungsverbund gemäß Art. 17 Abs. 4 S. 2 EGBGB nur auf Antrag durchgeführt, kann dieser Antrag im Rahmen einer Beschwerde des antragstellenden Ehegatten nur mit Zustimmung der anderen Beteiligten zurückgenommen werden. 2. Die Ehescheidung kann im Hinblick auf § 59 FamFG nur dann mit der Beschwerde angefochten werden, wenn sie zum Ziel ha...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 7.6 OLG Karlsruhe, Beschl. v. 26.2.2026 – 20 WF 38/26

1. Die Ablehnung eines Terminsverlegungsgesuchs in einem familiengerichtlichen Verfahren, das auf eine beim Landtag anhängige Petition zu demselben Begehren gestützt wird, vermag die Besorgnis der Befangenheit des Richters nicht zu begründen. 2. Eine Entscheidung des Landtags über eine anhängige Petition, die denselben Gegenstand hat wie ein noch schwebendes Gerichtsverfahren...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 9.1 KG Berlin, Beschl. v. 12.9.2025 – 19 WF 71/25

Das zur Abgeltung von rückständigen Unterhaltsansprüchen erlangte Vermögen ist regelmäßig nur dann und nur in dem Umfang für die Erstattung der Verfahrenskosten einzusetzen ist, als dieses Vermögen – eine rechtzeitige Zahlung unterstellt – für die Bestreitung der Verfahrenskosten heranzuziehen gewesen wäre; anderenfalls wäre der Unterhaltsberechtigte gegenüber demjenigen Ant...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 8.1 OLG Düsseldorf, Beschl. v. 23.6.2025 – 10 WF 4/25

Wird in einem Gewaltschutzverfahren eine einstweilige Anordnung erlassen, in der dem Antragsgegner die Kosten auferlegt werden, bleibt es bei seiner Kostenhaftung als Entscheidungsschuldner, wenn die Verfahrensbeteiligten sodann im Hauptsacheverfahren einen Vergleich schließen und eine Kostenaufhebung gegeneinander vereinbaren (Abgrenzung zu: OLG Celle, Beschl. v. 18.12.2023...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 10.1 OLG Oldenburg, Beschl. v. 22.5.2025 – 3 U 4/25

1. Zur Angemessenheit der Kosten für die Bestattung des 16-jährigen gemeinsamen Sohnes der Parteien in einem Friedwald. 2. Die Angemessenheit der Kosten leitet sich nach der Lebensstellung des Erblassers ab. Bei einem minderjährigen Erblasser leitet sich die Lebensstellung nach der Lebensstellung seiner Eltern ab. Autor: Gabriele Ey, Vorsitzende Richterin am OLG a.D., Bonn FF 4...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 4.2 OLG Koblenz, Beschl. v. 30.12.2024 – 13 UF 587/23

1. Das Bekanntwerden von Härtefallgründen nach § 27 VersAusglG eröffnet nicht den Anwendungsbereich von § 225 FamFG. 2. Wird ein Hauptantrag vom Rechtsmittelgericht abgewiesen, ist die prozessuale Bedingung für einen erstinstanzlichen Hilfsantrag eingetreten. Dies gilt unabhängig davon, ob sich der Antragsteller zweitinstanzlich auf den Hilfsantrag beruft. Betrifft dieser ein...mehr

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Reuber, Die Besteuerung der... / VIII. Rechtsprechung zur Haftung

Tz. 41 Stand: EL 148 – ET: 04/2026 Steuerehrlichkeit als Voraussetzung zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit BFH vom 27.09.2001, BStBl II 2002, 169; Haftung für Umsatzsteuerbeträge bei nicht rechtzeitiger Abgabe der Steuererklärung (Umsatzsteuer-Voranmeldungen, Umsatzsteuerjahreserklärungen) BFH vom 05.03.1991, BStBl II 1991, 678; Pflichtverletzung als Haftungsvoraussetzung OFD Han...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 5.2 OLG Frankfurt/M., Beschl. v. 3.2.2026 – 6 UF 277/25

1. Rechtsgrundlage für ein Kontaktverbot außerhalb des familiengerichtlich geregelten Kindesumgangs mit einem Elternteil ist § 1684 Abs. 3 S. 1 BGB und nicht § 1684 Abs. 4 S. 2 BGB. 2. Es genügt daher, dass das Verbot, Kontakt zu dem Kind außerhalb der gerichtlich geregelten Umgangszeiten aufzunehmen, dem Kindeswohl dienlich ist.mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 5.4 OLG Karlsruhe, Beschl. v. 3.3.2026 – 20 WF 153/25

1. Zu den Voraussetzungen für die Anordnung einer Zuwendungspflegschaft gemäß § 1811 Abs. 1 BGB (hier: letztwillige Verfügung des Kindesvaters, mit der er ausschließen wollte, dass die Mütter seiner Abkömmlinge Zugriff auf das Vermögen des Kindes erhalten). 2. Zur – hier berechtigten – Ablehnung der Entlassung des Jugendamts aus dem ihm gemäß §§ 1813 Abs. 1 BGB, §§ 1778 ff. B...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 7.3 BGH, Beschl. v. 18.12.2025 – V ZB 42/25

Hat der Prozessbevollmächtigte am Tag des Fristablaufs den Kalender eingesehen, aber die richtig eingetragene Frist nicht wahrgenommen, entweder weil er den falschen Tag geöffnet hat oder weil er in dem Moment der Einsichtnahme "geistig abwesend" war, so handelt er schuldhaft. Auch ein sog. "Augenblicksversagen", also die nur kurze oder leicht fährlässige Außerachtlassung de...mehr

Beitrag aus Reuber, Die Besteuerung der Vereine
Reuber, Die Besteuerung der... / 2. Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen zur Aussteller- und Veranlasserhaftung

Tz. 28 Stand: EL 148 – ET: 04/2026 Mit FG Baden-Württemberg vom 14.07.1998, DStR 1999, XII hat der Senat entschieden, dass die Verwendung von Zuwendungen zur Bezahlung von Sportlern und Trainern über die Grenze von 358 EUR im Durchschnitt pro Monat sowie die Zahlung von Ablöseentschädigungen, die mehr als 2 556 EUR betragen, eine gemeinnützigkeitsschädliche Mittelverwendung v...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 7.5 OLG Karlsruhe, Beschl. v. 5.8.2025 – 20 UF 73/25

Keine Aussetzung der Vollziehung gemäß § 64 Abs. 3 FamFG, wenn die Beschwerde des Vaters gegen die Übertragung der alleinigen Entscheidungsbefugnis für eine Urlaubsreise mit den vier gemeinsamen Kindern auf die Mutter keine Aussicht auf Erfolg hat, weil die amtsgerichtliche Entscheidung wegen erst nachträglicher Bestellung der Verfahrensbeiständin entgegen § 57 S. 2 Nr. 1 Fa...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 1.1 OLG Braunschweig, Beschl. v. 27.11.2025 – 1 UF 46/25

1. Die Regelung in § 1606 Abs. 3 S. 2 BGB ist dahingehend zu verstehen, dass sie den Elternteil, bei dem das Schwergewicht der Versorgung und Erziehung des Kindes liegt, auch bei einer erheblichen Mitbetreuung des anderen Elternteils von der Barunterhaltspflicht entlastet (Anschluss an OLG Düsseldorf, Beschl. v. 27.8.2025 – 5 UF 86/24, in diesem Heft, S. 164 ff.) 2. Der Barun...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 4.1 OLG Schleswig, Beschl. v. 28.10.2025 – 15 UF 176/25

1. Besteht eine betriebliche Altersversorgung aus mehreren Bestandteilen und ist einer der Bestandteile bereits unverfallbar, aber im Sinne von § 18 VersAusglG geringwertig, während der andere Bestandteil noch verfallbar ist, ist das gesamte Anrecht als verfallbar zu behandeln und Ausgleichsansprüchen nach der Scheidung vorzubehalten. 2. Nicht ausgleichsreife Anrechte (oder B...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 3.1 OLG Hamm, Beschl. v. 15.1.2026 – 12 UF 165/24

1. Unzulässigkeit einer Beschwerde, die mangels eines bestimmten Sachantrags nicht innerhalb der verlängerten Beschwerdebegründungsfrist ordnungsgemäß begründet worden ist. 2. Es besteht eine tatsächliche Vermutung für einen vollständigen Verbrauch zu Konsumzwecken, wenn das unter Außerachtlassung des Erwerbsanreizes bereinigte Familieneinkommen einen Betrag von 11.200 EUR mo...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 5.1 OLG Frankfurt/M., Beschl. v. 5.1.2026 – 2 UF 13/25

1. Der Streit über die Frage, ob Kinder getrennt lebender Eltern im Residenzmodell oder im Wechselmodell betreut werden, ist im Rahmen eines antragsgebundenen sorgerechtlichen Verfahrens nach § 1671 BGB zu entscheiden. 2. Die Anordnung einer paritätischen Betreuung in einem solchen Sorgerechtsverfahren kann unter Beachtung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes bei Beibehaltung ...mehr

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FF 04/2026, Rechtsprechung ... / 5.3 OLG Rostock, Beschl. v. 21.10.2025 – 10 UF 84/25

1. Hinsichtlich der Beschwerdeberechtigung einer Kindesmutter gegen ein einstweiliges Näherungsverbot gemäß § 1666 Abs. 3 Nr. 3 und 4 BGB, das gegenüber ihrem Ehemann ausgesprochen worden ist, bestehen Bedenken aufgrund des Erfordernisses einer unmittelbaren Rechtsbeeinträchtigung. 2. Jedenfalls ist die Beschwerde aber nicht statthaft, weil die betreffenden Maßnahmen keine En...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Landesgrundsteuergesetz Sch... / 4. (Erste) Rechtsprechung zur Hebesatzdifferenzierung

Rz. 52 [Autor/Stand] Am 4.12.2025 hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen die bundesweit ersten Entscheidungen im Hinblick auf die Hebesatzdifferenzierung gefällt. Es ging um vier Klagen gegen Grundsteuerbescheide der Städte Essen[2], Bochum[3], Dortmund[4] und Gelsenkirchen.[5] In allen vier Fällen waren die Kläger Eigentümer von unbebauten oder bebauten Nichtwohngrundstüc...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / d) BFH-Rechtsprechung zum Schätzungserfordernis

Rn. 47 Stand: EL 188 – ET: 04/2026 In der älteren Finanz-Rspr wurde vielfach das der FinVerw überlegene Schätzungspotenzial des Kaufmanns, der ja seinen Betrieb besser kennt als der Außenprüfer, betont. Allerdings endet diese Rspr bzgl der BFH-Urt bei BFH BStBl III 1959, 95. Man muss so den Eindruck gewinnen, dass der "Schätzungsvorsprung" des Kaufmanns nicht mehr Allgemeingu...mehr

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FF 04/2026, Auswirkungen de... / 1. Unterschiedliche Verfahrensgegenstände

Der BGH setzt in dieser Entscheidung seine bisherige Rechtsprechung fort, nach der es sich beim Sorge- und Umgangsrecht um strikt zu trennende, unterschiedliche Verfahrensgegenstände handelt.[4] Diese Thematik beschäftige den BGH in den letzten Jahren immer wieder im Zusammenhang mit dem paritätischen Wechselmodell. Dort war die Abgrenzungsfrage entscheidend, da lange streit...mehr

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FF 04/2026, Auswirkungen de... / IV. Einordnung und Bewertung der Entscheidung

Der BGH entwickelt seine Rechtsprechung, die er mit seiner Entscheidung zum paritätischen Wechselmodell im Kindschaftsrecht im Jahr 2017 begonnen hat, konsequent fort. Seit dem Jahr 2020, in welchem der BGH erstmals davon abrückte, dass eine Entscheidung über das Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht notwendig eine Entscheidung für ein Residenzmodell beinhalte, hatten sich verme...mehr

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FF 04/2026, Aktuelle Rechts... / A. Einführung

Mit diesem Beitrag gibt die Autorin einen Überblick über einige im Jahr 2025 ergangene bzw. veröffentlichte Entscheidungen im Kindschaftsrecht mit Hinweisen für die Praxis. Der Aufsatz schließt sich an die Übersicht in FF 2025, 135 ff. an.mehr

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FF 04/2026, Auswirkungen de... / I. Einleitung

Am 17.12.2025 hat der BGH in einer aufsehenerregenden Entscheidung das traditionelle Verständnis zwischen Umgangs- und Sorgerechtsverfahren im Falle der Streitigkeiten von Eltern um die Betreuungsanteile für ihr Kind neu geordnet. Der folgende Beitrag soll den wesentlichen Inhalt der Entscheidung darstellen und die praktischen Auswirkungen beleuchten, wobei die Konsequenzen ...mehr

Beitrag aus Reuber, Die Besteuerung der Vereine
Reuber, Die Besteuerung der... / 3. Die Rechtsprechung zur Problematik

Tz. 11 Stand: EL 148 – ET: 04/2026 In einem Urteil aus dem Jahr 2017 hatte der Bundesfinanzhof (BFH) darüber zu entscheiden, ob der ermäßigte Umsatzsteuersatz bei einer gemeinnützigen Wissenschaftseinrichtung Anwendung findet, bei der die Auftragsforschung gem. § 68 Nr. 9 AO (Anhang 1b) einen Zweckbetrieb darstellt. Der BFH bejahte die Anwendbarkeit des ermäßigten Steuersatze...mehr

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FF 04/2026, Auswirkungen de... / III. Wesentliche Aspekte der Entscheidung

Die Entscheidung betrifft erneut das Verhältnis zwischen Umgangsrecht und Sorgerecht, in concreto des Teilbereichs des Sorgerechts in Form des Aufenthaltsbestimmungsrechts, mit welchem der BGH sich in den letzten Jahren mehrfach beschäftigt hat. 1. Unterschiedliche Verfahrensgegenstände Der BGH setzt in dieser Entscheidung seine bisherige Rechtsprechung fort, nach der es sich ...mehr

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FF 04/2026, Aktuelle Rechts... / E. § 1684 BGB

Das Jahr 2025 war geprägt durch zahlreiche praxisrelevante Entscheidungen des BVerfG zum Umgangsrecht. Die erste stammt aus dem Januar 2025[34] und führt auf verfassungsrechtlicher Ebene die Rechtsprechung des BGH aus dem Jahr 2024[35] fort. Hintergrund der Verfassungsbeschwerde war ein erstinstanzlich angeordneter Umgangsausschluss mit Kontakt- und Näherungsverbot. Auf die B...mehr

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FF 04/2026, Auswirkungen de... / VI. Fazit und Ausblick

Die Entwicklung der Rechtsprechung des BGH wurde durch das paritätische Wechselmodell maßgeblich angeregt. Das gilt sowohl für das Unterhaltsrecht als auch für das Kindschaftsrecht. Letztlich sind es aber die geänderten gesellschaftlichen Verhältnisse, die hinter dieser Entwicklung stehen. Der BGH zeigt sich als eine verlässliche Institution, um diesen Veränderungen im Rahme...mehr

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FF 04/2026, Auswirkungen de... / 2. Die Reichweite einer Umgangsregelung

Die eigentliche Weiterentwicklung seiner Rechtsprechung vollzieht der BGH an anderer Stelle. a) Das Umgangsrecht war historisch betrachtet zunächst ein Rechtsinstitut, das nur neben der elterlichen Sorge bestand. Es war das Recht des geschiedenen bzw. (erst sehr viel später auch) des nicht sorgeberechtigen Elternteils und wurde begrifflich zunächst als "Verkehrsrecht" im BGB ...mehr

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FF 04/2026, Auswirkungen de... / 2. Abänderungsanträge

Die Abänderung eines gerichtlichen Titels zum Umgangsrecht richtet sich nach § 1696 Abs. 1 Satz 1 BGB. Es bedarf also neuer Sachverhaltsumstände nach Erlass der Entscheidung (Schutz der formellen Rechtskraft), die so gewichtig sind, dass sie sog. triftige nachhaltig das Kindeswohl berührende Gründe darstellen, denn die Abänderung dient nicht der Fehlerkorrektur der Ausgangse...mehr

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FF 04/2026, Aktuelle Rechts... / F. § 1686 BGB

Entscheidungen nach § 1686 BGB kommen in den letzten Jahren vermehrt vor. Mit Beschl. v. 30.4.2025 hat der 6. Familiensenat des OLG Frankfurt[54] die sofortige Beschwerde des Vaters gegen die Zurückweisung seines Verfahrenskostenhilfeantrages für ein Auskunftsverfahren nach § 1686 BGB zurückgewiesen. Die betroffene 16-jährige Jugendliche hatte noch nie Kontakt zum Vater und ...mehr

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FF 04/2026, Auswirkungen de... / II. Gegenstand der Entscheidung und Sachverhalt

Die Entscheidung des BGH vom 17.12.2025 – XII ZB 279/25 [1] stellt im Kindschaftsrecht eine wesentliche Zäsur dar, die bezüglich ihrer praktischen Konsequenzen mit der "Entdeckung" des Restbarunterhalts im Zusatzbedarf beim Kindesunterhalt und beim Ehegattenunterhalt vergleichbar ist und vermutlich ähnlich kontrovers diskutiert werden wird.[2] Sie ist insbesondere aus anwaltl...mehr

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FF 04/2026, Auswirkungen de... / V. Praktische Konsequenzen aus anwaltlicher Sicht

Die Entscheidung des BGH hat erhebliche Konsequenzen für die anwaltliche Tätigkeit. Es sind allerdings durchaus noch Fragen offen und es gilt auch zu bedenken, dass die nun anstehende verstärkte Verlagerung von Streitigkeiten ins Umgangsverfahren zur Folge haben wird, dass verstärkt ein reines Amtsverfahren[34] betrieben wird, indem keine Bindung an die "Anträge" (es sind bl...mehr

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FF 04/2026, Aktuelle Rechts... / B. Art. 8 EMRK

Ein auch für die deutsche Praxis sehr relevantes Urteil des EGMR vom 10.6.2025 beschäftigt sich mit der Frage, ob und wenn ja, welche besonderen Voraussetzungen an einen Sorgerechtsentzug geknüpft sind für den Fall, dass der sorgeberechtigte Elternteil an einer Behinderung leidet und damit selber eine vulnerable Person darstellt.[1] Der Vater in dem zugrunde liegenden Fall l...mehr

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FF 04/2026, Auswirkungen de... / 1. Erstanträge

a) In Zukunft sollte nunmehr ein reiner Streit um die Betreuungsanteile zwischen rechtlichen Eltern allein über ein Umgangsverfahren ausgetragen werden, wenn keine Ausnahmekonstellation einschlägig ist. Das gilt auch beim Wechsel des Umgangsberechtigen bzw. bei angestrebtem Wechsel der "Hauptbetreuung". So ist die Rechtslage jedenfalls bei gemeinsamem Aufenthaltsbestimmungsr...mehr

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FF 04/2026, Aktuelle Rechts... / C. §§ 1666, 1666a BGB

Das sog. "parental alienation syndrome" bzw. die "Eltern-Kind-Entfremdung" als mögliche Begründung eines Sorgerechtsentzugs blieb auch im Jahr 2025 ein Thema, nachdem im sich Jahr 2024 bereits der siebte Senat des OLG Frankfurt[2] und das OLG Köln[3] damit auseinandergesetzt hatten.[4] Bei diesem "Syndrom" geht es um die rechtlichen Folgen einer möglichen Beeinflussung des K...mehr

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FF 04/2026, Aktuelle Rechts... / D. § 1671 BGB

Das "parental alienation syndrome" spielte nicht nur bei Entscheidungen nach §§ 1666, 1666a BGB eine Rolle, sondern auch bei einer Nichtannahme des BVerfG vom 27.8.2025 betreffend eine einstweilige Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts zur Bewirkung eines Obhutswechsels des Kindes.[18] Hintergrund der Verfassungsbeschwerde der Mutter war die einstweilige Übertragung d...mehr

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FF 04/2026, Aktuelle Rechts... / G. § 1696 BGB

Zum Abschluss sollen noch drei Entscheidungen zu § 1696 BGB genannt werden. Das OLG Schleswig machte darauf aufmerksam, dass die Einleitung eines Verfahrens zur Abänderung einer gerichtlichen Entscheidung über den Umgang – auch in Form eines gerichtlich gebilligten Vergleichs – grundsätzlich von Amts wegen erfolge und etwaige "Anträge" daher in rechtlicher Sicht lediglich An...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Stenger/Loose, Bewertungsre... / e) Feste Verbindung mit dem Grund und Boden (Tz. 2.5 AbgrenzE)

Rz. 189 [Autor/Stand] „Ein Bauwerk ist fest mit dem Grund und Boden verbunden, wenn es auf einzelne oder durchgehende Fundamente gegründet ist. Ein Fundament setzt eine feste Verankerung durch eine gewisse Verbindung mit dem Grund und Boden voraus, die nicht durch bloßen Abtransport beseitigt werden kann (BFH vom 23. September 1988, BStBl II 1989 S. 113 und vom 25. April 199...mehr

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FF 04/2026, Bemessung des K... / 1 Aus den Gründen

Gründe: I. [1] Die Antragsteller A., geb. am 0.0.2011, und B., geb. am 0.0.2013, nehmen den Antragsgegner, ihren Vater, auf Kindesunterhalt in Anspruch. Der Antragsgegner war mit der Mutter der Antragsteller verheiratet. Die Ehe ist seit dem 0.0.2024 rechtskräftig geschieden. Die Trennung erfolgte im April 2021, seinerzeit zog der Antragsgegner aus dem im hälftigen Mieteigen...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Stenger/Loose, Bewertungsre... / 1. Maßgeblichkeit des Gebäudebegriffs

Rz. 92 [Autor/Stand] Eine Legaldefinition der Begriffe "Gebäude" und "Betriebsvorrichtung" sowie eine Normierung der davon abhängigen Regeln über die Abgrenzung des Grundvermögens von den Betriebsvorrichtungen enthält das Bewertungsgesetz nicht. Rechtsprechung und Verwaltung gehen bei dieser Abgrenzung aus systematischen Gründen vom Gebäudebegriff aus, weil Gebäude grundsätz...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Stenger/Loose, Bewertungsre... / G. ABC der Abgrenzung zwischen Betriebsvorrichtungen, Gebäuden, Gebäudeteilen und Außenanlagen

Rz. 351 [Autor/Stand] Die folgende Zusammenstellung von Abgrenzungsbeispielen kommentiert in erster Linie die Anlage 1 des AbgrenzE[2] zur Abgrenzung der Gebäude, Gebäudeteile und Außenanlagen von den Betriebsvorrichtungen. Abfertigungsvorfelder der Flughäfen sind ebenso wie deren Bodenbefestigungen Betriebsvorrichtungen. Der Flugbetrieb wird hier unmittelbar durch die betrie...mehr

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zfs 04/2026, Haushaltsführu... / 2 Anmerkung:

Die Ausführungen des 25. Zivilsenats des Kammergerichts zur Höhe des Unterhaltsschadens sind vor allem in zweierlei Hinsicht bedeutsam: Zum einen wählt das Gericht zur Schätzung des Haushaltsführungsschaden nicht den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD; so aber OLG Düsseldorf, Urt. v. 27.4.2021 – I-1 U 38/20, zfs 2021, 654 mit Anm. Scholten), sondern den zwischen d...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Stenger/Loose, Bewertungsre... / g) Sonstige Anlagen in gewerblich genutzten Gebäuden (Tz. 3.7 AbgrenzE)

Rz. 294 [Autor/Stand] „Nicht zum Gebäude rechnen Kühleinrichtungen, Absaugevorrichtungen, Bewetterungsanlagen, Entstaubungsanlagen und dergleichen. Stahltüren, Stahlkammern und Stahlfächer von Tresoranlagen sind ebenso wie die dazugehörigen Alarmanlagen Betriebsvorrichtungen. Sprinkleranlagen sind regelmäßig Gebäudebestandteile, da sie der Gebäudenutzung dienen. Ihre Einordnun...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Stenger/Loose, Bewertungsre... / d) Aufenthalt von Menschen (Tz. 2.4 AbgrenzE)

Rz. 149 [Autor/Stand] „Das Bauwerk muss durch normale Eingänge, z. B. Türen, betreten werden können. Behelfsmäßige Eintrittsmöglichkeiten wie Luken, Leitern und schmale Stege genügen nicht. Darüber hinaus muss das Bauwerk so beschaffen sein, dass man sich in ihm nicht nur vorübergehend aufhalten kann. Transformatorenhäuschen, kleine Rohrnetzstationen, Pumpenhäuschen oder ähn...mehr