Fachbeiträge & Kommentare zu Prävention

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 1.1.1 Arbeitsschutzgesetz

Rz. 5 Regelungen zur Gefährdungsbeurteilung finden sich nicht allein im Mutterschutz, auch wenn der Gesetzgeber in der Neufassung des Mutterschutzgesetzes zum 1.1.2018 den Schwerpunkt der Novellierung auf dieses Thema legt und das Instrument für den Mutterschutz stärkt. Im Bereich des Mutterschutzrechts soll der Gedanken der Prävention und Teilhabe gestärkt werden, so die Ge...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 3.2 Präventive Gefährdungsbeurteilung und Dokumentationspflicht

Rz. 59 Soweit die Tätigkeiten an einem bestimmten Arbeitsplatz keine besonderen mutterschutzbezogenen Gefährdungen aufweisen, ist nach § 14 Abs. 1 Satz 2 MuSchG für die Dokumentation die entsprechende Feststellung unter Bezugnahme auf die bereits vorliegende arbeitsschutzrechtliche Dokumentation ausreichend. Damit ist die grundsätzliche mutterschutzrechtliche Verantwortbarkei...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 2.2.1 Einhaltung von Grenzwerten – Sicherheitsdatenblätter

Rz. 40 Die Verwendung von Gefahrstoffen begründet zunächst einmal eine Gefährdung. Die Vermutung des Ausschlusses einer Gefährdung gilt, wenn – neben der stofflichen Beschreibung – arbeitsplatzbezogene Vorgaben [1] eingehalten werden. Diese finden sich in den Gefahrstoffverordnungen und gelten für alle Tätigkeiten, bei denen Berührung mit den Stoffen erfolgen könnte. Definitio...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 2.8 Operative Umsetzung bei unzulässigen Tätigkeiten nach § 12

Rz. 59 Werden durch den Arbeitgeber unverantwortbare Gefährdungen nach § 12 festgestellt und ergibt die Gefährdungsbeurteilung nach § 10 MuSchG, dass die Sicherheit oder Gesundheit der Frau gefährdet ist und dass diese Gefährdungslage Auswirkungen auf das Stillen haben können, dann muss der Arbeitgeber zunächst versuchen, durch eine Änderung der Arbeitsbedingungen eine Gefäh...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 2.2 Ausschluss der unverantwortbaren Gefährdung (§ 11 Abs. 1 Sätze 3 und 4)

Rz. 33 Die Sätze 1 und 2 des 1. Absatzes beschreiben den Katalog konkreter Gefährdungsszenarien beim Umgang mit den dort aufgeführten Stoffen. Satz 3 schließt hingegen beim Vorliegen der dort genannten Voraussetzungen eine unverantwortbare Gefährdung aus. Die Regelung nach Satz 3 übernimmt damit die Logik der Regelung des § 9 Abs. 2 Satz 3 MuSchG: Danach ist eine unverantwor...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 3.1 Präventive Gefährdungsbeurteilung

Rz. 54 Die generelle Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach § 10 Abs. 1 muss grundsätzlich auch dann erfolgen, wenn der Arbeitgeber zum Zeitpunkt der Prüfung keine weiblichen Beschäftigten hat. Dieses Vorgehen ist aus Gründen des Diskriminierungsschutzes erforderlich, weil Arbeitsplätze geschlechtsunabhängig zu vergeben sind und deshalb jeder Arbeitsplatz auch für eine Frau...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 8 Abwägungsschritte nach § 13 – operative Umsetzung

Rz. 92 Die §§ 9–13 MuSchG haben einen engen Wirkungszusammenhang: Ergibt die Gefährdungsbeurteilung nach § 10 MuSchG, dass die Sicherheit oder Gesundheit der Frau gefährdet ist und dass diese Gefährdungslage Auswirkungen auf Schwangerschaft oder Stillzeit haben können, dann muss der Arbeitgeber zunächst versuchen, durch eine Änderung der Arbeitsbedingungen eine Gefährdung au...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 4 Unverantwortbare Gefährdung durch physikalische Einwirkungen (§ 11 Abs. 3)

Rz. 59 Neben den allgemeinen und den biologischen Gefahrstoffen, hat der Gesetzgeber auch eine Beschreibung gefährlicher physikalischer Einwirkungen ins Gesetz aufgenommen. Die unzulässigen Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen wegen der Gefährdung schwangerer Frauen durch physikalische Schadfaktoren entsprechen im Wesentlichen denen im bis zum 31.12.2017 geltenden § 4 Abs. 1 M...mehr

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Arbeitszeit: Sonn- und Feie... / 2.2 Aufsichtsbehördliche Bewilligung der Sonn- und Feiertagsbeschäftigung

Über die gesetzlich geregelten Erlaubnistatbestände hinaus kann die Aufsichtsbehörde die Sonn- und Feiertagsbeschäftigung auf Antrag des Arbeitgebers im Einzelfall oder dauerhaft bewilligen. Die Behörde kann bzw. muss[1] die Beschäftigung in folgenden Fällen bewilligen: Im Handelsgewerbe an bis zu 10 Sonn- und Feiertagen im Jahr, an denen besondere Verhältnisse einen erweiter...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 3.1.1 Katalog der biologischen Gefahrstoffe nach § 11 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 und 2

Rz. 55 Eine unverantwortbare Gefährdung i. S. v. Abs. 2 Satz 1 liegt insbesondere vor, wenn die schwangere Frau Tätigkeiten ausübt oder Arbeitsbedingungen ausgesetzt ist, bei denen sie mit folgenden Biostoffen in Kontakt kommt oder kommen kann: mit Biostoffen, die in die Risikogruppe 4 i. S. v. § 3 Abs. 1 der Biostoffverordnung einzustufen sind oder mit dem Rötelnvirus oder mi...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 1.2.2 Mutterschafts-Richtlinie als Vorgabe und Maßstab ärztlicher Versorgung

Rz. 31 Die Mutterschafts-Richtlinie[1] dient der Sicherung einer nach den Regeln der ärztlichen Kunst und unter Berücksichtigung des allgemein anerkannten Standes der medizinischen Erkenntnisse ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen ärztlichen Betreuung der Versicherten während der Schwangerschaft und nach der Entbindung.[2] Durch die ärztliche Betreuung während der Sch...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 1.2 Rolle und Aufgabe der Arbeitsmedizin

Rz. 27 Arbeitsmedizinische Vorsorge ist ein in der Arbeitsschutzrahmenrichtlinie der Europäischen Union festgeschriebenes Recht der Beschäftigten. In Deutschland hat sie eine lange Tradition und findet Ausprägung im "Facharzt für Arbeitsmedizin".[1] 1.2.1 Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) Rz. 28 Die arbeitsmedizinische Vorsorge ist in der Verordnung zur a...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 1.1.2.5 Röntgen- und Strahlenschutzverordnung (StrlSchV)

Rz. 21 Zweck dieser Verordnung[1] ist es, zum Schutz des Menschen und der Umwelt vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung Grundsätze und Anforderungen für Vorsorge- und Schutzmaßnahmen zu regeln, die bei der Nutzung und Einwirkung radioaktiver Stoffe und ionisierender Strahlung zivilisatorischen und natürlichen Ursprungs Anwendung finden.mehr

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Arbeitszeit: Sonn- und Feie... / 2.3 Ausnahmen in Notfällen und außergewöhnlichen Fällen

Das Arbeitszeitgesetz lässt über die gesetzlich normierten oder behördlich bewilligten Ausnahmen vom grundsätzlichen Sonn- und Feiertagsbeschäftigungsverbot die Beschäftigung von Arbeitnehmern an diesen Tagen zu, wenn dies aufgrund von Notfällen oder außergewöhnlichen Fällen[1] geboten ist. Notfälle sind ungewöhnliche und nicht vorhersehbare Ereignisse, die unabhängig vom Wi...mehr

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Arbeitszeit: Sonn- und Feie... / 2.1 Generell erlaubte Sonn- und Feiertagsbeschäftigung

Im Bereich der generell erlaubten Sonn- und Feiertagsbeschäftigung können folgende "Grundtypen" der Erlaubnistatbestände unterschieden werden. a) Beschäftigung mit "sonn- und feiertagstypischen" Tätigkeiten, die Bestandteil des öffentlichen und kulturellen Lebens gerade (auch) an Sonn- und Feiertagen sind Zu diesen Bereichen gehört die Beschäftigung von Arbeitnehmern: in Gastst...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 1 Normenzweck und Systematik

Rz. 1 Der Aufbau des Gesetzes unterteilt in den "arbeitszeitlichen Gesundheitsschutz" (Unterabschnitt 1) sowie den "ärztlichen Gesundheitsschutz" (Unterabschnitt 3). Wichtigster und umfangreichster Regelungsteil ist jedoch der "betriebliche Gesundheitsschutz", der im 2. Unterabschnitt in den §§ 9 ff. geregelt ist und dem Arbeitgeber umfassende Pflichten auferlegt. § 9 Abs. 1...mehr

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Burnout-Prävention – die ps... / 2 Prävention – die wichtigsten Formen und ihre Rolle beim Burnout-Syndrom

Der Begriff Prävention wird zwischenzeitlich wie Ergonomie für vieles verwendet, aber ist auch Prävention drin, wenn Prävention draufsteht? Wie bei der Burnout-Prävention wird meist ein Fachwort an den Anfang gestellt (z. B. Stressprävention), das das Fachthema oder den Problembereich beschreibt, dem vorgebeugt werden soll (z. B. Rücken). Es umfasst damit auch den Handlungsbe...mehr

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Burnout-Prävention – die ps... / 3 Burnout-Prävention ist psychische Gesundheit fördern

Für eine nachhaltige Burnout-Prävention müssen folgende Fragen gestellt werden: Was macht krank? Pathogenese – welches sind die Belastungsfaktoren? Was macht gesund? Salutogenese – was erhält die Mitarbeiter gesund? Das bedeutet: Beanspruchungen reduzieren und förderliche Bedingungen schaffen. Abb. 3 fasst die Probleme und die Handlungsoptionen kompakt zusammen. Abb. 3: Belastung...mehr

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Burnout-Prävention – die ps... / 4.4 Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Burnout-Prävention

Der Mensch ist der wichtigste Produktivitäts-, Wirtschafts- und Erfolgsfaktor. Er ist bei seiner Arbeit motivierter, leistungsfähiger und gesünder, wenn er ernst genommen und wertgeschätzt wird. Das Motto "Wertschöpfung durch Wertschätzung" bringt diesen Zusammenhang am besten und am kürzesten auf den Punkt und wird als Wirkungsprinzip nicht infrage gestellt. Ein gutes Betri...mehr

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Burnout-Prävention – die ps... / 2.4 Die Stellschrauben der Verhältnis-, Verhaltens- und Systemprävention

2.4.1 Verhältnisprävention – notwendige aber nicht hinreichende Bedingung Verhältnisprävention bezieht sich auf die Verhältnisse, mit und in denen der Mensch arbeitet. Das sind die Arbeitsplatzgestaltung, die Arbeitsstätte, die Arbeitsmittel und die sonstige Arbeitsumwelt. Ziel sind gesunde Arbeitsbedingungen. Eine systemergonomisch verbesserte Arbeitsplatzgestaltung/-umgebun...mehr

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Burnout-Prävention – die ps... / 2.1 Vorbeugen ist besser als heilen – Primärprävention

Primärprävention beseitigt oder verringert Risiken/Gefahren am Arbeitsplatz, bevor die Gefährdungen bzw. Belastungen wirksam werden. Sie soll eine Erkrankung des Mitarbeiters verhindern (Pathogenese) und sorgt für sichere und gesundheitsgerechte Verhältnisse am Arbeitsplatz. Sie stärkt aber auch die Ressourcen im Blick auf das, was uns gesund erhält. Das gilt für die Verhält...mehr

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Burnout-Prävention – die psychische Gesundheit fördern

Zusammenfassung Überblick Dieser Artikel versucht, die Mode den vorhandenen Notwendigkeiten und Prozessen unterzuordnen und eine systematische, primär präventive Vorbeugung zu beschreiben. Er will einen Beitrag zur Systematisierung der Burnout-Prävention bzw. der psychischen Gesundheit auf allen Handlungsebenen und Maßnahmenstrategien leisten. Die Maßnahmen sollen gezielt an ...mehr

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Burnout-Prävention – die ps... / Zusammenfassung

Überblick Dieser Artikel versucht, die Mode den vorhandenen Notwendigkeiten und Prozessen unterzuordnen und eine systematische, primär präventive Vorbeugung zu beschreiben. Er will einen Beitrag zur Systematisierung der Burnout-Prävention bzw. der psychischen Gesundheit auf allen Handlungsebenen und Maßnahmenstrategien leisten. Die Maßnahmen sollen gezielt an vorhandenen bet...mehr

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Burnout-Prävention – die ps... / 2.2.1 Betriebsklima

Das Betriebsklima ist ein wichtiger Indikator und bestens geeignet als Frühwarnsystem. Oft sind es die Zwischentöne, die die Musik machen: die Kommentare hinter vorgehaltener Hand und die Stimmen der kritischen Mitarbeiter. Es gilt diese zu hören, einfach in ihrer Existenz zu akzeptieren und neutral auf ihren wahren Gehalt hin zu betrachten. Im Rahmen der Projekte zur mitarb...mehr

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Burnout-Prävention – die ps... / 2.2 Die ersten Warnschüsse ernst nehmen – Sekundärprävention

Sekundärprävention versucht bestehende Gefährdungen/Belastungen durch ausgleichende/unterstützende Maßnahmen für den Mitarbeiter zu verringern und damit einer bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigung entgegenzuwirken – entweder durch eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit oder durch Schaffung eines Ausgleiches zur Minderung der Belastung für den Mitarbeiter. Praxis-Be...mehr

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Burnout-Prävention – die ps... / 2.3 Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist – Tertiärprävention

Ist eine Erkrankung bereits eingetreten, dann wird geklärt, ob der Mitarbeiter durch Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation seine Arbeitskraft erhalten und ein möglicher Rückfall durch bestimmte Maßnahmen verhindert werden kann. Die Maßnahmen haben das Ziel, die Verschlimmerung eines Gesundheitsproblems zu vermeiden und gleichzeitig die Fortführung beruflicher Tätigkeit zu...mehr

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Burnout-Prävention – die ps... / 4.2 Der Arbeitnehmer

Neben dem Arbeitgeber sind auch die Arbeitnehmer zur Mitarbeit aufgefordert. Der Arbeitnehmer kann sich nicht zurücklehnen, denn er ist gemäß § 15 ArbSchG zur Mitwirkung und Unterstützung verpflichtet. Das gilt auch für den Bereich der psychischen Gesundheit.mehr

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Burnout-Prävention – die ps... / 2.4.3 Systemprävention – das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Systemprävention zielt auf das Gesamtsystem Betrieb/Unternehmen ab. Sie umfasst das Miteinander in der Zusammenarbeit, in der Hierarchie und im Gesamtunternehmen. Es geht um Themen, wie Team- und Unternehmensentwicklung (Leitbild, Betriebsvereinbarungen, Ziele), Kommunikation, Führungsstil und Kooperation, Arbeitsklima, soziale Beziehungen fördern (Beruf und Familie). Im Bereich...mehr

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Burnout-Prävention – die ps... / 1 Burnout – Krankheit oder Syndrom?

Es bedarf einer differenzierten Betrachtung des Burnout-Syndroms und einer Klärung der Begrifflichkeiten. Wir wollen uns dem zusammengesetzten Begriff Burnout-Prävention einmal von seinen Einzeldefinitionen nähern, um zu klären, womit wir es im Detail zu tun haben. Zum Schluss werden die Bezüge zum Thema "Psychische Gesundheit" verdeutlicht. Burnout ist in den Medien zum Daue...mehr

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Burnout-Prävention – die ps... / 2.3.2 Hilfestellungen bei der Rückkehr in den Betrieb

Dem Verhalten von Führungskräften kommt natürlich eine Schlüsselfunktion zu, damit der Wiedereinstieg nach einer Burnout-Erkrankung gut gelingt. Ein Neuzuschnitt bzw. eine Veränderung der Arbeitsaufgaben und eine genaue Definition, was genau die Aufgaben sind, erweisen sich dabei oft als hilfreich. Regelmäßige Gespräche zwischen Vorgesetzten und Betroffenen mit dem Betriebsra...mehr

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Burnout-Prävention – die ps... / 2.4.1 Verhältnisprävention – notwendige aber nicht hinreichende Bedingung

Verhältnisprävention bezieht sich auf die Verhältnisse, mit und in denen der Mensch arbeitet. Das sind die Arbeitsplatzgestaltung, die Arbeitsstätte, die Arbeitsmittel und die sonstige Arbeitsumwelt. Ziel sind gesunde Arbeitsbedingungen. Eine systemergonomisch verbesserte Arbeitsplatzgestaltung/-umgebung oder Arbeitsorganisation sind wesentliche Bestandteile. Die Verhältnisp...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Burnout-Prävention – die ps... / 2.3.1 Was kommt nach dem Burnout? – Zurückkehren in den Betrieb

Gibt es im Betrieb bereits eine Person, die wegen Burnout ausgefallen ist, dann haben Sie eine Vorstellung davon, was das bedeuten kann. Nach einem Burnout ist nichts mehr wie es war, wenn die Person wirklich ausgebrannt ist. I. d. R. fällt der Mitarbeiter auch länger als 6 Wochen aus, sodass die Firma hier gemäß der gesetzlichen Vorgaben (Betriebliches Eingliederungsmanagem...mehr

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Burnout-Prävention – die ps... / 2.2.2 Employee Assistance Program (EAP)

Für KMU und Mittelständler sind eigene personelle Ressourcen oft zu kostspielig. Hier kann es eine interessante und kostengünstige Maßnahme für Unternehmen sein, ein EAP für die Mitarbeiter anzubieten. Damit ist eine externe Beratungsmöglichkeit gemeint, die die Mitarbeiter sowohl bei beruflichen, als auch bei privaten Problemen in Anspruch nehmen können. Die Finanzierung üb...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Burnout-Prävention – die ps... / 2.4.2 Verhaltensprävention – erst richtiges Nutzen bringt Nutzen

Verhaltensprävention zielt auf die Beschäftigten und deren eigene Fähig- und Fertigkeiten i. S. der Selbstkompetenz (Empowerment). Sie umfasst alle Maßnahmen und Aktivitäten im Zusammenhang mit der Arbeit, der Gesundheitskompetenz des Einzelnen im Allgemeinen und dem Feld Beruf und Familie, mit denen die Stärkung der Gesundheitsressourcen und -potenziale der Menschen erreich...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Burnout-Prävention – die ps... / 5 Fazit: Tun statt lassen – fangen Sie an

Die Kernfrage ist, warum wir die Probleme nicht anpacken – sind wir zu satt oder wird es uns wehtun, weil wir uns jeweils selbst auf den Prüfstand dabei stellen müssen? Bedarf es neuer Konzepte zur Burnout-Prävention? Nein, aber wir müssen den Blickwinkel ändern, denn "Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind" (Albert Einstein...mehr

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Ergonomie und Rückengesundheit / 4 Maßnahmen der Prävention

Wurden im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nun erhöhte oder zu hohe Belastungen ermittelt, sollten geeignete Maßnahmen zur Prävention ergriffen werden. Dessen ungeachtet kann bereits bei der Planung neuer Arbeitsplätze oder auch bei wesentlichen Änderungen an bestehenden Arbeitsplätzen eine vorausschauende Beurteilung der ergonomischen Verhältnisse erfolgen, sodass ggf. not...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Burnout-Prävention – die ps... / 4.6 Das gesunde Unternehmen der Zukunft

Das resiliente, gesunde Unternehmen bzw. das Unternehmen der Zukunft muss in vielen Bereichen ansetzen – nicht Schritt für Schritt, sondern gleichzeitig mit allen beteiligten Akteuren. Es gilt eine Miteinander-Kultur zu entwickeln und es sind ein mehrdimensionales und ganzheitliches Denken und Handeln mit Kopf, Herz und Verstand gefragt.mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Burnout-Prävention – die ps... / 4.3 Die Akteure bei der psychischen Gefährdungsbeurteilung

Die internen und externen Akteure (Abb. 6) müssen prozessorientiert zielgerichtet eingebunden werden, um aus den Schnittstellen passende Nahtstellen zu machen, damit ein Miteinander statt einem neben-, nach- oder gegeneinander entsteht. Abb. 6: Interne und externe Akteure am Beispiel der psychosozialen Gesundheit im Betrieb und der psychischen Gefährdungsbeurteilung[1]mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Burnout-Prävention – die ps... / 4 Wo anfangen? Die psychische Gefährdungsbeurteilung gezielt nutzen

Es gilt, jeden dort abzuholen, wo er steht. Das zentrale Instrument dafür ist die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung, insbesondere wenn hier auf die psychischen Belastungen eingegangen wird. Sie ist die Basis für eine systematische und nachhaltige Burnout-Präventionsstrategie wie auch eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Es gilt, die Chance statt die Pf...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Burnout-Prävention – die ps... / 4.5 Es rechnet sich – die betriebswirtschaftliche Begründung

Für alle, die es sich nur über Zahlen erschließen können bzw. wo Zahlen das Maß der Dinge sind sei Albert Einstein zitiert "Nicht alles, was zählt, ist zählbar und nicht alles, was zählbar ist, zählt." Doch diese Zahlen aus einer Studie des HWWI (Hamburger-Welt-Wirtschafts-Institut) zu den Hauptursachen und Folgekosten von Stress und Burnout sprechen eine deutliche Sprache: 1...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office
Burnout-Prävention – die ps... / 4.1 Der Arbeitgeber

Der Arbeitgeber hat als arbeitsvertragliche Nebenpflicht die sog. Fürsorgepflicht.[1] Diese verpflichtet ihn, auf die berechtigten Interessen und das Wohl des Arbeitnehmers Rücksicht zu nehmen. Dazu gehört auch, den Arbeitnehmer davor zu schützen, dass er am Arbeitsplatz Gesundheitsgefahren ausgesetzt ist.[2] Der Arbeitgeber hat die Arbeitsumgebung so zu gestalten und die Ar...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
BGM im Rahmen des Personalm... / 3.1.2 Azubiprogramme

Änderungen im Gesundheitsverhalten stellen eine große Herausforderung dar; umso sinnvoller ist es, frühestmöglich das richtige Verhalten zu erlernen. Daher sollten auch Gesundheitsthemen in den Seminaren und Workshops mit den Auszubildenden berücksichtigt werden. Mögliche Themen für gesundheitsbezogene Azubiprogramme sind: Workshops zur Information und Sensibilisierung in den...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Pflegezeit, Betreuungszeit,... / 2 Gesetzliche Regelungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, Überblick

Einführung des Pflegezeitgesetzes zum 1.7.2008 Zum 1.1.1995 wurde die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) eingeführt. Sie hat nach Auffassung des Bundesgesundheitsministeriums bei Versicherten wie Pflegebedürftigen ein hohes Maß an Akzeptanz erreicht. Ihre Leistungen tragen dazu bei, dass viele Pflegebedürftige entsprechend ihrem persönlichen Wunsch zu Hause versorgt werd...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Förderung der individuellen... / 3 Für welche Personengruppen sollte Resilienzförderung angeboten werden?

Von Angeboten zur Steigerung der persönlichen Widerstandsfähigkeit können alle Menschen profitieren. Deshalb können z. B. Seminare zu diesem Thema in das allgemeine Fortbildungsprogramm des Unternehmens aufgenommen werden und damit der gesamten Belegschaft offen stehen. Eine gezielte Förderung der Resilienz ist besonders angezeigt bei Risikogruppen, die z. B. durch ihren Beru...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 2 Rückengesundheit

Das Krankheitsgeschehen in Deutschland wird i. W. von 6 großen Krankheitsgruppen bestimmt: Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE), Atemwegserkrankungen, Verletzungen, psychische und Verhaltensstörungen, Herz- und Kreislauferkrankungen, Erkrankungen der Verdauungsorgane. Die meisten Arbeitsunfähigkeitstage werden dabei durch MSE verursacht, da diese immer wieder mit langen Ausfallzeiten ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 3.1 Stufe 1 – Orientierende Gefährdungsbeurteilung

Die erste Stufe bilden sog. Grob-Screening-Verfahren, mit deren Hilfe eine orientierende Erfassung und Bewertung körperlicher Belastungsfaktoren möglich ist. Das in Deutschland am häufigsten verwendete Verfahren der ersten Ebene ist die im Zusammenhang mit der arbeitsmedizinischen Vorsorge nach dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 46 empfohlene Checkliste DGUV-I 250-45...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Betriebliche Gesundheitspol... / 2 Organisationsdiagnostik

Tatsächlich sind die im Stressgeschehen wirksamen Einflüsse hochkomplex und rekursiv. Sie werden neben den Bedingungen bei der Arbeit auch durch das Privatleben und persönliche Merkmale (z. B. Genetik, Sozialisation) mitbestimmt. Für eine genaue Lokalisierung der Ursachen, der Verbreitung und der Folgen von Stress erforderlich ist eine Organisationsdiagnose psychischen und p...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 2.2 Belastungs- und Beanspruchungskonzept

"Das richtige Maß an Belastung hält den Rücken gesund." So lautet die Kernbotschaft der Präventionskampagne zur Reduzierung von MSE der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Auf diese Weise kann sowohl beruflichen Überlastungen als auch Unterforderungen, z. B. durch Bewegungsmangel, begegnet werden.[1] Hinter dieser Kernbotschaft steht ein aus der Arbeitswissensch...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Betriebliche Gesundheitspol... / 1.4 Organisation

Die Erforschung arbeitsbedingter Risiken hat in den zurückliegenden Jahrzehnten erhebliche Fortschritte gemacht. Das gilt für die verhaltensbedingten Risiken, z. B. Bewegungsmangel, Fehlernährung und überflüssigen Alkohol- und Tabakkonsum. Das gilt aber auch für organisationsbedingte Risiken, die teilweise oder gänzlich außerhalb der Kontrolle der Erwerbstätigen liegen, dene...mehr

Beitrag aus Personal Office Premium
Betriebliche Gesundheitspol... / 3.2 Anwesend, aber nicht leistungsfähig (Präsentismus)

Fehlzeiten- und Unfallstatistiken sind für das Gesundheitsreporting und für die Organisationsdiagnostik von begrenztem Wert. Sie unterschlagen systematisch nicht nur die Nutzen stiftenden Vorteile psychischer wie physischer Fitness. Unterschätzt werden zudem Kosten der Unternehmen, die sich nicht in den Kosten bezahlter aber nichtgeleisteter Arbeit ("Absentismus") erschöpfen...mehr