Fachbeiträge & Kommentare zu Gewerblicher Grundstückshandel

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Körperschaftsteuererklärung... / 3.5 Zeilen 29–32

In diesen Zeilen ist anzugeben, wie das Kassenvermögen im Einzelnen angelegt und sichergestellt ist. Nach § 5 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. c KStG muss die ausschließliche und unmittelbare Verwendung des Kassenvermögens für die begünstigten Zwecke dauernd gesichert sein. Das Vermögen darf nur im Rahmen einer Vermögensverwaltung angelegt werden. Eine darüber hinausgehende Tätigkeit, i...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 6.4 Zeile 22

In dieser Zeile sind Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung i. S. d. § 21 EStG sowie Gewinne aus der Veräußerung von unbeweglichem Vermögen, von Sachinbegriffen und von Rechten einzutragen. Diese Einkünfte sind in den Betriebsstätteneinkünften der Zeilen 18–20 noch nicht erfasst worden und daher in Zeile 22 bei der Einkommensermittlung hinzuzurechnen. Diese Einkünfte bzw. V...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 15... / 2.8.3.1 Gewerblicher Grundstückshandel

Rz. 140 Die Abgrenzung zwischen gewerblichem Grundstückshandel und dem Verkauf von Grundbesitz im Rahmen der privaten Vermögensverwaltung nimmt in Rspr. und Lit. einen breiten Raum ein. Darin spiegelt sich nicht nur die Schwierigkeit einer eindeutigen Grenzziehung, sondern auch deren Gewichtigkeit, weil damit die ESt-Pflicht der erzielten Veräußerungsgewinne – ggf. auch dere...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 15... / 2.3 Nachhaltigkeit

Rz. 46 Das Merkmal "nachhaltig" grenzt einerseits den Bereich der steuerpflichtigen Einkünfte i. S. d. dem EStG zugrunde liegenden Markteinkommenstheorie (§ 2 EStG Rz. 37ff.) von lediglich gelegentlichen und deshalb steuerlich nicht zu erfassenden Vermögensmehrungen ab. Die Abgrenzung hat insofern Berührungspunkte mit dem Merkmal "Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Ve...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 15... / 2.8.3 Vermögensumschichtung und Vermögensverwertung

Rz. 138 Umschichtung und Verwertung der Vermögenssubstanz sind zwar einerseits die kennzeichnenden Merkmale eines Gewerbebetriebs, kommen aber andererseits auch im Bereich der privaten Vermögensverwaltung vor. Findet die Substanzverwertung (Verkauf) neben einer vermögensverwaltenden Nutzung (z. B. Vermietung und Verpachtung) statt, so vollzieht sich die Verwertung noch im Ra...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 15... / 2.8.1 Allgemeines

Rz. 97 Zu den im Gesetz genannten positiven und negativen Merkmalen einer gewerblichen Tätigkeit tritt nach st. Rspr. als ungeschriebenes negatives Tatbestandsmerkmal hinzu, dass die Betätigung sich nicht als ein Akt der privaten Vermögensverwaltung darstellt, sondern den Rahmen einer Vermögensverwaltung überschreitet. Diese zusätzliche Abgrenzung ist erforderlich, weil auch...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 15... / 2.6 Abgrenzung zur Land- und Forstwirtschaft

Rz. 89 Land- und Forstwirtschaft ist Urproduktion i. S. d. Erzeugung pflanzlicher und tierischer Produkte mithilfe der Naturkräfte. Der Bereich der Land- und Forstwirtschaft wird erweitert um die in § 13 Abs. 1 Nr. 2–4 EStG aufgezählten Tätigkeiten Teichwirtschaft, Binnenfischerei, Imkerei etc. (§ 13 EStG Rz. 7, 42). Die land- und forstwirtschaftliche Tätigkeit erfüllt i. d. ...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 15... / 2.5 Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr

Rz. 81 Die Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr liegt vor, wenn eine Tätigkeit am Markt gegen Entgelt und für Dritte äußerlich erkennbar angeboten wird. Dieses Merkmal dient im Rahmen der allgemeinen Abgrenzung zwischen Gewerbebetrieb einerseits und der nicht steuerbaren Sphäre andererseits dazu, aus dem Gewerbebetrieb solche Tätigkeiten auszusondern, die zwar...mehr

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zerb 5/2015, Die latente St... / ee) Jüngere Entwicklungen im Einkommensteuerrecht (Verlängerte Spekulationsfristen)

Im Zuge der Frage nach der Berücksichtigung der latenten Steuern bei Nachlassgegenständen des Privatvermögens im Pflichtteilrecht wurde darauf hingewiesen, der Erbe habe es durch richtiges "Timing" des Verkaufs selber in der Hand, die Steuerpflicht insgesamt zu vermeiden, während der fiktive Steueranteil vom Pflichtteilberechtigten indirekt und unwiderruflich zu tragen sei. A...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / c) Umqualifizierung der Vermögensverwaltung

Rn 368 Stand: EL 81 – ET: 11/2008 Unter bestimmten Voraussetzungen werden nach der Rspr des BFH (s § 15 Rn 130 ff) Einkünfte aus VuV in gewerbliche Einkünfte umqualifiziert. So liegt ein gewerblicher Grundstückshandel vor, wenn ein StPfl mehr als drei Objekte veräußert. Tätigt die Erbengemeinschaft als solche mehrere Grundstücksgeschäfte und überschreitet sie die 3-Objekt-Gren...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / b) Veräußerung von WG als Gewerbebetrieb

Rn 35 Stand: EL 65 – ET: 02/2005 Liegt die gewerbliche Tätigkeit des StPfl gerade in der Veräußerung bestimmter WG – zB im gewerblichen Grundstückshandel –, so ist eine Betriebsveräußerung oder -aufgabe grundsätzlich nicht ausgeschlossen, weil das UV das wesentliche BV ausmacht (BFH BFH/NV 1993, 225; Reiß in K/S/M, § 16 EStG Rz E 66, 127; vgl BFH BStBl II 1994, 105; s Rn 126 ...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 3. Wesentliche Betriebsgrundlage

Rn 66 Stand: EL 95 – ET: 05/2012 Eine nach §§ 16 Abs 4 EStG (s Rn 237 ff) und § 34 EStG begünstigte Betriebsaufgabe liegt nur vor, wenn alle wesentlichen Betriebsgrundlagen veräußert und/oder ins PV (BFH BStBl II 2005, 637) überführt bzw anderen betriebsfremden Zwecken zugeführt werden (zB BFH BStBl II 1968, 276; 1981, 566; 1994, 105; 1994, 838). Der Begriff der wesentlichen ...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 5. Einheitlicher Vorgang innerhalb kurzer Zeit

Rn 71 Stand: EL 95 – ET: 05/2012 Bei der Betriebsveräußerung müssen die wesentlichen Betriebsgrundlagen in einem einheitlichen Vorgang, dh idR aufgrund eines Kausalgeschäfts (s Rn 32) übertragen werden. Bei der Betriebsaufgabe, jedenfalls bei der Veräußerung an mehrere Erwerber, fehlt das einheitliche Kausalgeschäft (vgl Reiss in K/S/M, § 16 EStG Rz F 9). Die Einzelveräußerung...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / a) Wirtschaftliche Identität u Einzelfälle

Rn 78 Stand: EL 95 – ET: 05/2012 Bei der Betriebsaufgabe muss der Betrieb als selbstständiger Organismus des Wirtschaftslebens zu bestehen aufhören (s Rn 65, auch zum Fall der Beendigung durch "Einstrickung" und Realteilung). Nach der Rspr des BFH BStBl II 1976, 670; 1976, 672; 1982, 348; 1982, 707; 1985, 131; BFH/NV 2007, 1042; 2003, 1575) liegt keine Betriebsveräußerung ode...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / e) Fortführung in anderer Form (Strukturwandel)

Rn 84 Stand: EL 95 – ET: 05/2012 Bei Strukturwandel eines Gewerbebetriebs in eine andere Einkunftsart mit BV liegt keine Betriebsaufgabe vor:mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / b) Abgrenzungsfälle

Rn 127 Stand: EL 71 – ET: 08/2006 Hauptproblemfall ist die Veräußerung der Warenvorräte im Zusammenhang mit der Betriebsaufgabe. Nach BFH BStBl II 1989, 368; 1989, 602; 1989, 874; BFH/NV 1993, 225; 1988, 28; 1981, 7981 ist die Veräußerung von UV nicht schlechthin von der Einbeziehung in den Aufgabegewinn ausgeschlossen; die Einbeziehung ist davon abhängig, ob die Veräußerung ...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 3. Übertragung in einem einheitlichen Vorgang auf einen Erwerber (s Rn 25)

Rn 32 Stand: EL 65 – ET: 02/2005 Die wesentlichen Betriebsgrundlagen müssen in einem einheitlichen Vorgang veräußert werden. Eine Übertragung in einem einheitlichen Vorgang kann auch bei mehreren Übertragungsakten vorliegen. Beruhen die mehreren Übertragungsakte auf einem Kausalgeschäft, zB einem Kaufvertrag, so stellt die Erfüllung des Kausalgeschäfts durch die Übertragung d...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 3. Gewerbesteuer

Rn 7 Stand: EL 75 – ET: 08/2007 Unter § 16 EStG fallende Gewinne und Verluste aus der Veräußerung oder Aufgabe eines Betriebs, eines Teilbetriebs, eines Mitunternehmeranteils oder eines Teils eines Mitunternehmeranteils erhöhen bzw mindern bei Einzelgewerbetreibenden oder PersGes (einschließlich GmbH & Co KG; eine gewerblich geprägte GmbH & Co KG erzielt jedoch bei einer Betr...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 2. Einkünfte bis zum Erbfall

Rn 333 Stand: EL 81 – ET: 11/2008 Da die EStPfl des Erblassers mit seinem Tod endet, sind ihm nur die während der Dauer seiner StPfl, also bis zu seinem Tod, bezogenen Einkünfte zuzurechnen (Ludwig, Erbengemeinschaft in der ESt, 59). Daher ist der bis zum Todestag entstandene Gewinn dem Erblasser zuzurechnen (BFH BStBl II 1970, 747; 1973, 544; Preisser, DStZ 1990, 330, 336). ...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / bb) Neuere Rechtsprechung

Rn 81a Stand: EL 95 – ET: 05/2012 Nach BFH BStBl II 1996, 276; 1997, 561; 1998, 388; 2002, 722; 2002, 519; BFH/NV 2001, 1383; BMF BStBl I 2002, 1028; s Rn 69a, 79; ähnlich BFH BStBl II 1977, 660; FG Mchn EFG 1987, 350 rkr, stellt die Betriebsunterbrechung (= Betriebsunterbrechung ieS, s Rn 69a) einen Unterfall der Betriebsverpachtung als Betriebsunterbrechung iwS dar. Gestatt...mehr

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Gürsching/Stenger, Bewertun... / 5. Sonstige Betriebe

Rz. 216 Die Parzellierung und Veräußerung land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke ist unabhängig von der Größe des Areals, der Anzahl der Parzellen und der Höhe des bei der Veräußerung erzielten Gewinns grundsätzlich als Hilfsgeschäft eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes und nicht als gewerblicher Grundstückshandel anzusehen. Von einem gewerblichen Grundstück...mehr

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Betriebsveräußerung/Betrieb... / 12.4.2 Laufender Gewinn

Rz. 166 Bestehen noch Verbindlichkeiten aus der Zeit vor der Betriebsaufgabe, kann der Unternehmer sie durch Verwertung verbliebenen Aktivvermögens und damit auch noch bestehender betrieblicher Forderungen tilgen. Reicht das Aktivvermögen nicht zur Tilgung aus, bleiben die Restverbindlichkeiten im Betriebsvermögen. Entnimmt der Unternehmer aber das Aktivvermögen und damit au...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Betriebsveräußerung/Betrieb... / 11.3 Abgrenzung von laufenden Gewinnen

Rz. 131 Der Veräußerungsgewinn bzw. Aufgabegewinn ist von den laufenden Gewinnen abzugrenzen. Denn Veräußerungs- und Aufgabegewinn sind steuerbegünstigt und unterliegen nicht der Gewerbesteuer. Bei ihnen werden die mit der Veräußerung oder Aufgabe zusammenhängenden Veräußerungs- oder Aufgabekosten berücksichtigt. Die laufenden Gewinne, die im zeitlichen Zusammenhang mit der B...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Grundstück im Privatvermögen / 7 Grundstücks­veräußerung

Da nur die Erträge aus der Nutzungsüberlassung der Einkommensteuer unterliegen, ist der Erlös aus der Veräußerung eines Wohngebäudes oder einer Eigentumswohnung im Rahmen der Einkunftsart Vermietung und Verpachtung nicht einkommensteuerpflichtig. Beim Vorliegen eines privaten Veräußerungsgeschäfts nach § 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG gehört der Veräußerungserlös zu den sonstigen Eink...mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 4.3 Zeile 21

Diese Zeile nimmt die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Grundstücken auf. Begünstigt ist der Verkauf von Grundstücken, soweit die Verwaltung dieser Grundstücke nach Zeile 20 begünstigt war. Der Verkauf ist nicht begünstigt, soweit es sich um nicht begünstigte Grundstücke handelt oder ein gewerblicher Grundstückshandel vorliegt.mehr

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Körperschaftsteuererklärung... / 3.5 Zeilen 29–32

In diesen Zeilen ist anzugeben, wie das Kassenvermögen im Einzelnen angelegt und sichergestellt ist. Nach § 5 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. c KStG muss die ausschließliche und unmittelbare Verwendung des Kassenvermögens für die begünstigten Zwecke dauernd gesichert sein. Das Vermögen darf nur im Rahmen einer Vermögensverwaltung angelegt werden. Eine darüber hinausgehende Tätigkeit, i...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Körperschaftsteuererklärung... / 4.10 Zeile 74

In dieser Zeile ist zu bestätigen, dass die Beschaffung und Veräußerung von Grundstücken ausschließlich der Unternehmensansiedlung dient. Diese Tätigkeit ist steuerunschädlich, obwohl sie als gewerblicher Grundstückshandel zu qualifizieren ist. Die Grundstücksbeschaffung zu anderen Zwecken, z. B. für Wohnzwecke oder den Bau von Freizeiteinrichtungen, ist steuerschädlich. Die...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Körperschaftsteuererklärung... / 6.4 Zeile 22

In dieser Zeile sind Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung i. S. d. § 21 EStG sowie Gewinne aus der Veräußerung von unbeweglichem Vermögen, von Sachinbegriffen und von Rechten einzutragen. Diese Einkünfte sind in den Betriebsstätteneinkünften der Zeilen 18–20 noch nicht erfasst worden und daher in Zeile 22 bei der Einkommensermittlung hinzuzurechnen. Diese Einkünfte bzw. V...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Vermietung und Verpachtung / 1.11 Veräußerungs­geschäfte

Da nur die Erträge aus der Nutzungsüberlassung der Einkommensteuer unterliegen, ist der Erlös aus der Veräußerung eines Wohngebäudes oder einer Eigentumswohnung im Rahmen der Einkunftsart Vermietung und Verpachtung nicht einkommensteuerpflichtig. Beim Vorliegen eines privaten Veräußerungsgeschäfts nach§ 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG gehört der Veräußerungserlös zu den sonstigen Einkün...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Vermietung und Verpachtung / 3 Gewerbesteuer

Wird die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken innerhalb eines gewerblichen Betriebs ausgeübt, unterliegen die daraus erzielten Einkünfte der Gewerbesteuer; sie sind bei der Ermittlung des Gewerbeertrags des betreffenden Betriebs zu erfassen. Allein die Nutzung von Wirtschaftsgütern einer natürlichen Person durch Vermietung und Verpachtung stellt i. d. R. eine bloße Ver...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Zu privaten Wohnzwecken genutztes Grundstück als notwendiges Privatvermögen

Leitsatz Die Veräußerung von mehr als 3 Immobilienobjekten innerhalb eines engen zeitlichen Zusammenhangs indiziert nur dann einen gewerblichen Grundstückshandel, wenn der Wohnraum nicht zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird. Sachverhalt Der Kläger betreibt ein Bauträgergewerbe und erwarb im Jahr 2003 ein mit einem Gebäude bebautes Grundstück. In der Folge setzte er dieses in S...mehr

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§ 23 Stiftungsrecht / c) Steuerfreie Vermögensverwaltung (§ 14 Satz 3 AO)

Rz. 170 Steuerfrei sind sämtliche Einnahmen aus dem Bereich der Vermögensverwaltung. Vermögensverwaltung i.S.d. Abgabenordnung liegt i.d.R. vor, wenn Vermögen genutzt wird, z.B. durch verzinsliche Anlage von Kapitalvermögen oder Vermietung und Verpachtung von unbeweglichem Vermögen, vgl. § 14 Satz 3 AO. Relevant wird eine Definition insbesondere hinsichtlich der Abgrenzung z...mehr

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Frotscher/Geurts, EStG § 16... / 3.1.2 Abgrenzung zu Strukturwandel, Betriebsunterbrechung, -verpachtung und -verlegung

Rz. 39 Eine Beendigung des unternehmerischen Engagements des Stpfl. kann sich auf verschiedene Art und Weise und zu unterschiedlichen Zwecken vollziehen. Zur Bestimmung des Anwendungsbereichs des § 16 EStG ist deshalb eine Abgrenzung zum (identitätswahrenden) Strukturwandel, zur Betriebsunterbrechung und zur Betriebsverlegung unter Berücksichtigung des Gesetzeszwecks erforde...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 16... / 6.2.2 Insbesondere: wesentliche Betriebsgrundlagen

Rz. 103 Der Gewerbebetrieb wird als wirtschaftliche und organisatorische Einheit veräußert, wenn sämtliche wesentlichen Betriebsgrundlagen in einem einheitlichen Vorgang auf den Erwerber übertragen werden. Entsprechend müssen bei der Aufgabe des ganzen Gewerbebetriebs die wesentlichen Betriebsgrundlagen in einem Zug veräußert, entnommen oder anderweitig verwendet werden (Rz....mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / E. Verhältnis zur gesonderten u einheitlichen Feststellung

Rn 73 Stand: EL 101 – ET: 09/2013 Sind an Einkünften oder anderen Besteuerungsgrundlagen beide Ehegatten beteiligt, so sind diese grundsätzlich nach §§ 179 Abs 1, 180 Abs 1 Nr 2 Buchst a u Nr 3 AO gesondert und einheitlich festzustellen, BFH BStBl II 1971, 730; 1977, 201. Die Zusammenveranlagung der Ehegatten allein begründet keinen Fall von geringer Bedeutung iSd § 180 Abs 3...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 5. Verrechnung von Altverlusten

Rn 1520 Stand: EL 91 – ET: 05/2011 Die Verrechnung der Altverluste ("Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften nach Maßgabe des § 23 Abs 3 S 9 u 10 EStG") ist in § 20 Abs 6 S 1 EStG geregelt. Danach können Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften iSd § 23 EStG in der bis zum 31.12.2008 anzuwendenden Fassung Altverluste) übergangsweise für 5 Jahre verrechnet werdenmehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Keine Tarifbegünstigung des Aufgabegewinns, soweit er auf Verkauf eines vermieteten Flugzeugs als Bestandteil laufender Geschäftstätigkeit entfällt

Leitsatz Besteht die Geschäftstätigkeit eines Unternehmens darin, ein Wirtschaftsgut (hier: Flugzeug) zu kaufen, dieses für eine beschränkte und hinter der Nutzungsdauer zurückbleibende Zeit zu vermieten und anschließend wieder zu verkaufen, und kann der aufgrund des Geschäftskonzepts insgesamt erwartete Gewinn nicht allein aus dem Entgelt für die Nutzungsüberlassung, sonder...mehr

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Gewerblicher Grundstückshandel bei Veräußerungen zur Vermeidung einer Zwangsversteigerung

3-Objekt-Grenze als Indiz für gewerblichen Grundstückshandel Für die Frage, ob die Veräußerung von bebauten und/oder unbebauten Grundstücken private Vermögensverwaltung und damit "nur" unter den Voraussetzungen eines privaten Veräußerungsgeschäfts der Besteuerung unterliegt oder ob mit der Veräußerung bereits ein gewerblicher Grundstückshandel unter anderem mit der Folge der ...mehr

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Abweichende Steuerfestsetzung aus Billigkeitsgründen

Leitsatz Der Antrag auf Erlass einer abweichenden Steuerfestsetzung aus Billigkeitsgründen nach § 163 AO unterliegt keinen zeitlichen Beschränkungen. Ebenso scheidet regelmäßig eine Verwirkung aufgrund reinen Zeitablaufs aus. Sachverhalt Die Klägerin errichtete in den Jahren 1994 und 1995 ein Mehrfamilienhaus mit 7 Wohneinheiten, von denen sie 3 im Jahr 1995 veräußerte. Das F...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Frotscher/Geurts, EStG § 17... / 1.1 Systematische Stellung und Zweck der Vorschrift

Rz. 1 Das Einkommensteuerrecht wird von dem Grundsatz des Dualismus der Einkunftsarten beherrscht, wonach im Betriebsvermögen realisierte Vermögensmehrungen steuerlich erfasst werden, im Privatvermögen realisierte Vermögensmehrungen dagegen grundsätzlich nicht. Dieser Grundsatz ist im Laufe der Zeit aber immer weiter eingeschränkt worden. Ursprünglich bildete § 17 EStG, nebe...mehr

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ZErb 3/2013, Der Güterstand... / 3. Sonstige ertragsteuerliche Auswirkungen

Werden zur Erfüllung der Ausgleichsforderung Vermögensgegenstände (Grundstücke, Beteiligungen, Betriebsvermögen, Wertpapiere) übertragen, ist dies zwar ebenfalls Schenkungsteuerfrei möglich. Es können sich allerdings ertragsteuerliche Auswirkungen ergeben, z. B. steuerpflichtige Veräußerungsgewinne gem. den §§ 16, 17, 20 Abs. 2, 23 EStG. Praxis-Beispiel Die Eheleute EM und EF...mehr

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V Laufender Geschäftsbetrie... / 3.1.3.1 Grundsätzliches

Rz. 540 Die einheitliche Feststellung des Gewinns der GmbH & Co. KG ist für die Gewerbeertragsteuer ebenfalls maßgebend. Der Gewinn ist jedoch um die Hinzurechnungen (§ 8 GewStG) zu erhöhen und um die Kürzungen (§ 9 GewStG) zu verringern. Gemäß vorstehendem Geprägegrundsatz ist auch eine grundstücksverwaltende GmbH & Co. KG per se ein Gewerbebetrieb. Die gewerbesteuerliche Me...mehr

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IX Beendigung der GmbH & Co... / 1.1 Veräußerungs(Aufgabe-)gewinn, Veräußerungs(Aufgabe-)verlust

Rz. 715 Mit dem Auflösungsbeschluss der Gesellschafter beginnt die Beendigung der Gesellschaft. Es folgt die Abwicklungsphase, an deren Ende die Aufgabe der wesentlichen Grundlagen der GmbH & Co. KG steht. Die Aufgabe der wesentlichen Grundlagen kann entweder durch Veräußerung der Wirtschaftsgüter an Dritte oder durch Übernahme der Wirtschaftsgüter in das Privatvermögen der G...mehr

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Gewerblicher Grundstückshandel aus einer atypisch stillen Gesellschaft

Leitsatz Einem atypisch stillen Gesellschafter werden bei einem gewerblichen Grundstückshandel die Grundstücksgeschäfte der atypisch stillen Gesellschaft als Zählobjekte zugerechnet. Sachverhalt Die K war als atypisch stille Gesellschafterin an der Z-GmbH beteiligt und deren Geschäftsführerin. Die Z-GmbH veräußerte in 1992 6 und in 1993 2 Grundstücke. Das Finanzamt hat diese ...mehr

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Gewerblicher Grundstückshandel bei Veräußerungen zur Vermeidung einer Zwangsversteigerung

Leitsatz 1. Die persönlichen oder finanziellen Beweggründe für die Veräußerung von Immobilien sind für die Zuordnung zum gewerblichen Grundstückshandel oder zur Vermögensverwaltung unerheblich. Dies gilt auch für wirtschaftliche Zwänge wie z.B. die Ankündigung von Zwangsmaßnahmen durch einen Grundpfandgläubiger. 2. Die Drei-Objekt-Grenze hat die Bedeutung eines Anscheinsbewei...mehr

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Gewerblicher Grundstückshandel allein durch Zurechnung der Verkäufe von Personengesellschaften oder Gemeinschaften

Leitsatz Auch wenn ein Steuerpflichtiger in eigener Person kein einziges Objekt veräußert, kann er allein durch die Zurechnung der Grundstücksverkäufe von Personengesellschaften oder Gemeinschaften einen gewerblichen Grundstückshandel betreiben. Normenkette § 15 Abs. 2 EStG Sachverhalt Die Klägerin und X waren zu je 50 % Gesellschafter einer OHG, die einen gewerblichen Grundst...mehr

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Umqualifizierung eines als Veräußerungsgewinn festgestellten Gewinns in laufenden Gewinn bei gewerblichem Grundstückshandel

Leitsatz 1. Die Feststellungswirkung gem. § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO bezieht sich nur auf die gemeinschaftlich verwirklichten Tatbestandsmerkmale, nicht aber auf solche, die außerhalb der Beteiligung im Bereich der persönlichen Einkunftserzielung liegen. 2. Das Wohnsitz-FA darf den Gewinn aus der Veräußerung eines Anteils an einer grundbesitzenden Personengesellschaft au...mehr

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ZErb 4/2012, Überlegungen z... / a) Nicht gewerbliche Personengesellschaft

Prinzipiell stellt weder die Veräußerung der eingebrachten Vermögensgegenstände noch die Veräußerung der Gesellschaftsanteile einen steuerpflichtigen Tatbestand dar. Insofern verhält es sich anders als bei einer gewerblich geprägten oder gewerblich infizierten Personengesellschaft iSd § 15 Abs. 3 EStG. Auch bei einer nicht gewerblichen Personengesellschaft kann sich ein steu...mehr

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ZErb 3/2012, Überlegungen z... / (a) Offene Sachgründung

Die Einbringung der Vermögensgegenstände in die GmbH gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten beinhaltet ein entgeltliches Rechtsgeschäft. Insofern kann die Einbringung nach den §§ 17, 20, 23 EStG, im Hinblick auf umwandlungsbetroffene Kapitalgesellschaftsanteile iSd § 20 UmwStG oder nach den Grundsätzen zum gewerblichen Grundstückshandel zur steuerpflichtigen Auflösung stil...mehr

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ZErb 3/2012, Überlegungen z... / (a) Offene Sachgründung

Die Einbringung von Vermögensgegenständen gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten in eine nicht gewerbliche, rein vermögensverwaltende Gesellschaft wird prinzipiell nicht als relevanter Veräußerungstatbestand angesehen, soweit der bisherige Eigentümer nach der Übertragung am Vermögen der Gesellschaft beteiligt bleibt; zwar ist ein tauschähnlicher Vorgang gegeben, dieser wir...mehr