Fachbeiträge & Kommentare zu Fremdfinanzierung

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Stenger/Loose, Bewertungsre... / d) Bewertung des Grundbesitzes

Rz. 45 [Autor/Stand] Zur Bedarfsbewertung des Grundbesitzes führt das BVerfG[2] unmissverständlich aus, dass das Ertragswertverfahren mit einem starren Einheitsvervielfältiger von 12,5 eine Bewertung mit dem gemeinen Wert regelmäßig verfehlt. Die gewählte Methode sei struktuell ungeeignet, um den gemeinen Wert in einer gleichheitsgerechten Annäherung abzubilden. Das BVerfG f...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / 1. Gewinnausschüttungen (Buchst. a)

a) Gewinnausschüttungen Rz. 31 [Autor/Stand] Allgemeines. § 3 Nr. 41 Satz 1 Buchst. a EStG befreit Gewinnausschüttungen von der Besteuerung, sofern aufgrund einer Beteiligung an einer ausl. Zwischengesellschaft innerhalb der vorangegangenen sieben Jahre eine Hinzurechnungsbesteuerung nach den §§ 7–14 AStG durchgeführt worden ist. Ohne diese Regelung würden die Gewinnausschütt...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Internationale Gewinnabgren... / 3.5.3.3.1 Allgemeines

Tz. 778 Stand: EL 80 – ET: 04/2014 Unter Mezzanine-Finanzierung versteht man eine Mischform von EK- und FK-Finanzierung, die idR bei unternehmerischen Sondersituationen wie Unternehmensakquisitionen ua eingesetzt wird. Als mezzanine Finanzierungsinstrumente werden neben den Genussrechten allgemein auch Nachrangdarlehen, partiarische Darlehen, Options- und Wandelanleihen und s...mehr

Beitrag aus Baetge, Rechnungslegung nach IFRS (Schäffer-Poeschel)
Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / 1. Anforderungen aus Sicht der Finanzanalyse

Tz. 74 Stand: EL 38 – ET: 6/2019 Der durch die IFRS vorgegebene rechtliche Konzernkreis kann vom ökonomisch relevanten Konzernkreis abweichen. Aus Sicht der Finanzanalyse sind Informationen zur Bestimmung der Bestandteile des ökonomischen Konzernkreises erforderlich, insbesondere auch hinsichtlich der Unternehmensfinanzierung sowie von Off-Balance-Transaktionen (joint-venture...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Stenger/Loose, Bewertungsre... / c) Rücklagen nach § 6b EStG

Rz. 229 § 6b-Rücklagen und Zuschüsse sollten rechtzeitig vor dem Bewertungsstichtag mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten verrechnet werden. Bei Übertragung einer § 6b-Rücklage sollte darauf geachtet werden, dass sie auf das Betriebsgebäude, bewertet nach § 147 Abs. 2 Satz 2 BewG, und nicht auf den Grund und Boden erfolgt. Denn der Grund und Boden ist nicht mit dem S...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/... / 2. Einkünfteermittlung nach deutschem Steuerrecht (Absatz 3 Satz 1)

a) Allgemeines Rz. 211 [Autor/Stand] Systematische Stellung der Vorschrift. Zum Verständnis des § 10 Abs. 3 sollte man zwischen der Ermittlung der Einkünfte des Hinzurechnungsempfängers (= Hinzurechnungsbetrag) und der Ermittlung der niedrig besteuerten Zwischeneinkünfte der Zwischengesellschaft unterscheiden.[2] Die Zwischeneinkünfte der Zwischengesellschaft gehen zwar letzt...mehr

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Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, Kommentar, AStG § 10 Hinzurechnungsbetrag

Verfasser der nachstehenden Erläuterungen: Rechtsanwalt und Steuerberater Prof. Dr. Dr. h.c. Franz Wassermeyer, Vors. Richter am BFH a.D., Honorarprofessor an der Universität Bonn Dipl.-Kfm., Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht Prof. Dr. Jens Schönfeld, Honorarprofessor an der Universität Osnabrück Literaturverzeichnis Adrian/Fey/Selzer, BEPS-Umsetzungsgesetz, StuB 2017, 94...mehr

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Erfolgreiche Steuerung eine... / 3.2.2 Prämissen definieren und Stoßrichtungen ableiten

Entsprechend wurden in Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung folgende 3 Prämissen der Investitionsstrategie definiert: Strategiekonformität, Rentabilität sowie finanzielle Tragbarkeit/Mittelallokation. Strategiekonformität bedeutet, dass sämtliche Aktivitäten den strategischen Stoßrichtungen dienen müssen, die darin bestehen, das existierende Kerngeschäft rentabler zu mach...mehr

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ZErb 12/2018, Eintragung ei... / Aus den Gründen

Die nach §§ 71 GBO zulässige Beschwerde der Beteiligten zu 1 bis 3 hat auch in der Sache Erfolg. Die von dem Grundbuchamt in der angegriffenen Entscheidung aufgezeigten Eintragungshindernisse liegen nicht vor. Zu Recht lässt die Rechtspflegerin zunächst die begehrte Eintragung der Grundschuld nicht am Nachweis der Vollmacht scheitern. Ist der Bevollmächtigte im Besitz der Voll...mehr

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Fremdkapitalbeschaffung dur... / 2.11 Wesentliche Beweggründe für eine Anleiheemission

Deckung eines hohen Finanzierungsbedarfs durch eine (großvolumige) Transaktion Langfristig fixierte Fremdfinanzierung ohne Sicherheitenhinterlegung (Schonung von bestehenden Bankkreditlinien und von Kreditsicherheiten), d. h. größere Finanzierungssicherheit Diversifikation der Fremdmittelaufnahme (größere Flexibilität durch die Verbreiterung der Investorenbasis) Vielfältige Str...mehr

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Investitionsentscheidung: S... / 1.4 Modifikationen der Kapitalwertmethode

Für die Berücksichtigung der Steuerwirkungen existieren unterschiedliche Modifikationen des Kapitalwertkriteriums: Steuerberücksichtigung in der Investitionsrechnung Basis für die Ermittlung der zu zahlenden Steuern bildet die Bemessungsgrundlage, die durch entsprechende Anpassungen aus den in einer Periode auftretenden Zahlungsüberschüssen resultiert. Der Erwerb eines Vermöge...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Venture Capital / 7 Motive für den Einsatz von Venture Capital

In Bezug auf die Motive von Venture Capital sind die Ziele der Kapitalgeber von denen der Kapitalnehmer zu unterscheiden. Die Venture-Capital-Geber verfolgen mit ihrem Kapitalengagement im Wesentlichen drei Ziele: Der Venture-Capital-Geber kann zunächst sein eigenes Wachstum forcieren, wenn es ihm gelingt, Produkte seines eigenen Sortiments an den Venture-Capital-Nehmer zu ve...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / Ausgewählte Literaturhinweise

Buyer, Mantelkauf: Das neue St-Sparmodell? DB 1987, 1959; wfr, Verlustabzug und Mantelkauf, DB 1987, 2387; Buyer, Nochmals: Mantelkauf – ein Argument für das verdeckte Nenn-Kap, DB 1988, 468; König, Verlustabzug nach Mantelkauf – Erwiderung auf wfr, DB 1988, 206; wfr, Zum Begriff der wes Beteiligung iSd § 17 Abs 1, 3 EStG, DB 1988, 84; Hoffmann, Die Sanierung einer Kap-Ges durch ...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 6.4.6.12.3.1 Rechtslage vor Inkrafttreten des MoMiG

Tz. 310 Stand: EL 80 – ET: 04/2014 Nach der ständigen Rspr des BFH kommen als nachträgliche AK iSd § 17 EStG nicht nur Aufwendungen in Betracht, die auf der Ebene der Kap-Ges als Nachschüsse oder verdeckte Einlagen zu werten sind, sondern auch Verluste aus Finanzierungsmaßnahmen des Gesellschafters, wenn diese durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst sind. Dabei sind Fina...mehr

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Eigenkapital: Ausgestaltung... / 2 Möglichkeiten der Eigenkapitalbeschaffung

Die Systematisierung nach dem Kriterium der Rechtsstellung der Kapitalgeber führt zu einer Unterteilung der Finanzierungsarten in Eigenfinanzierung und Fremdfinanzierung. Unter Eigenfinanzierung ist die Zuführung oder Erhöhung des Eigenkapitals eines Unternehmens zu verstehen. Die Eigenfinanzierung geht auf Einlagen der Unternehmenseigner oder Gewinne des Unternehmens zurück...mehr

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Eigenkapital: Ausgestaltung... / 3 Funktionen des Eigenkapitals

Das Eigenkapital nimmt im Unternehmen unterschiedliche Funktionen ein (vgl. Abb. 2). Abb. 3: Funktionen des Eigenkapitals Finanzierungsfunktion Grundlegend ist die Finanzierungsfunktion. Das finanzielle Engagement der Unternehmenseigner ist der Ausgangspunkt sämtlicher Aktivitäten des Unternehmens. Insbesondere in der Phase der Unternehmensgründung kommt dem Eigenkapital die Fu...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Stenger/Loose, Bewertungsre... / bb) Gesellschaften mit großem Anteilsbesitz

Rz. 697 [Autor/Stand] Die Anweisungen für Holdinggesellschaften gelten auch für andere Gesellschaften, deren Rohvermögen zu mehr als 75 % aus Aktien und anderen Anteilen besteht.[2] Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Anteilsbesitz von inländischen oder ausländischen Gesellschaften handelt und ob die Anteile unmittelbar oder mittelbar, z.B. über eine Personengesellschaft...mehr

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Stenger/Loose, Bewertungsre... / 3. Begriffsbestimmung

Rz. 44 [Autor/Stand] Der nachstehend auszugsweise abgedruckte Überblick enthält allgemeine Erläuterungen, Verweise und Anmerkungen zu einzelnen Branchen. Die in dem Überblick dargestellten Bewertungsgrundsätze gelten bei Bewertungen von Unternehmen für Zwecke der Erbschaftsteuer unabhängig von Größe und Rechtsform. Der Begriff des Unternehmens umfasst dabei Industrie-, Diens...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Abwahl der Abgeltungssteuer

Leitsatz Bei einer Beteiligung an einer GmbH von mindestens 1 %, aber weniger als 25 %, ist die geforderte berufliche Tätigkeit für die GmbH nicht anzunehmen, wenn der Gesellschafter der GmbH diese Tätigkeit als Partner einer Steuerberater-Partnerschaftsgesellschaft erbringt. Sachverhalt Ein Steuerberater hatte sich mit 6 % an der GmbH beteiligt, deren steuerliche Angelegenhe...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / Ausgewählte Literaturhinweise:

Dötsch/Pung, StSenkG: Die Änderungen bei der KSt und bei der AE-Besteuerung, DB 34/2000, Beil 10; Eisgruber, Unternehmens-StRef 2001: Das Halbeink-Verfahren auf der Ebene der Kö, DStR 2000, 1493; Frotscher, Die kstliche Übergangsregelung nach dem StSenkG, BB 2000, 2280; Klapdor/Hild, Die Übergangsregelungen im neuen KSt-Recht, DStZ 2000, 737; Neu/Neumann/Neumayer, St-Optimierung...mehr

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Strategische und operative ... / Zusammenfassung

Die in Deutschland vor allem für mittelständische und für familiengeführte Unternehmen klassische Finanzierung über den Bankkredit hat sich seit dem Jahrtausendwechsel deutlich verändert. Regulierungen auf der Bankenseite wie Basel II und III sowie die Finanzkrise haben den Zugang zu Bankkrediten nach Einschätzung der Unternehmen verschlechtert. Dadurch motivierte Alternativen...mehr

Kommentar aus Baetge, Rechnungslegung nach IFRS (Schäffer-Poeschel)
Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / e. Bestimmung des Abzinsungssatzes

Tz. 68 Stand: EL 30 – ET: 09/2016 Um den Nutzungswert eines Vermögenswerts zu bestimmen, sind die geschätzten künftigen Mittelzuflüsse und -abflüsse im zweiten Schritt mit einem angemessenen Abzinsungssatz zu diskontieren. Im Gegensatz zur unternehmensbezogenen Schätzung der künftigen Mittelzuflüsse und -abflüsse ist der Abzinsungssatz marktbezogen zu ermitteln. Begründet wir...mehr

Kommentar aus Baetge, Rechnungslegung nach IFRS (Schäffer-Poeschel)
Jörg Baetge/Peter Wollmert/... / a. Vorbemerkung

Tz. 88 Stand: EL 30 – ET: 09/2016 Der Buchwert einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit ist auf die gleiche Weise zu bestimmen wie deren erzielbarer Betrag (IAS 36.75), dh., dieselben Vermögenswerte und Schulden sind zu berücksichtigen. Durch dieses Vorgehen wird gewährleistet, dass der Wertminderungsaufwand einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit vollständig erfasst wird,...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Gesellschafter-Fremdfinanzierung nach § 8a KStG 2002 n.F.

Leitsatz Eine vGA i.S.d. § 8a Abs. 5 KStG 2002 n.F. (sog. Korb II‐Gesetz) ist nicht erst auf der Stufe der Mitunternehmerkapitalgesellschaft, sondern als Teil des gesondert und einheitlich festzustellenden Gewinns einer Personengesellschaft und damit auch bei der Ermittlung ihres Gewerbeertrags zu erfassen. Normenkette § 8a Abs. 5 KStG 2002 n.F., § 7 GewStG 2002 Sachverhalt Be...mehr

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ZErb 06/2016, Verjährung vo... / Aus den Gründen

Auch auf der Grundlage der im Revisionsurteil vom 14.10.2015 (fortan nur: RU) vorgenommenen Einordnung erreicht die Berufung hinsichtlich der allein noch beurteilungsbedürftigen (Wertersatz-)Ansprüche auf Zinsnutzungen seit dem 22.3.2003 nur den sich aus dem Teilanerkenntnis des Beklagten ergebenden Teilerfolg. Hinsichtlich des Umfangs der eingetretenen Verjährung gibt die im...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Zinsschranke; Gesellschafter-Fremdfinanzierung

Leitsatz Bei der Prüfung der 10 %-grenze, ob zur Anwendung der sog. Zinsschranke eine "schädliche" Gesellschafter-Fremdfinanzierung i.S.d. § 8a Abs. 3 Satz 1 KStG 2002 i.d.F. des UntStRefG 2008 vorliegt (Rückausnahme zum sog. Eigenkapital- und Konzernvergleich des § 4h Abs. 2 Satz 1 Buchst. c EStG 2002 i.d.F. des Bürgerentlastungsgesetzes Krankenversicherung), sind Vergütung...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Verfassungsmäßigkeit der sog. Zinsschranke

Leitsatz Es wird eine Entscheidung des BVerfG darüber eingeholt, ob § 4h EStG 2002 i.d.F. d. Bürgerentlastungsgesetzes Krankenversicherung i.V.m. § 8 Abs. 1 und § 8a KStG 2002 i.d.F. des UntStRefG 2008 gegen Art. 3 Abs. 1 GG verstößt. Normenkette § 4h EStG 2002, § 4h EStG 2009, § 8a KStG 2002 (i. d .F. des UntStRefG 2008), Art. 3 Abs. 1, Art. 100 Abs. 1 GG, § 80 BVerfGG Sachv...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 2.2.5 Gestaltungsmöglichkeiten bei § 3c Abs 1 EStG

Tz. 36 Stand: EL 84 – ET: 08/2015 Die unterschiedlich wirkenden Abzugsbeschränkungen regen zu St-Gestaltungen an. Dazu ausführlich s Schmitt (in E & Y, KStG, § 3c EStG, Rn 105ff). Es ist stlich von Vorteil, den Finanzierungsaufwand für den Erwerb einer Kap-Beteiligung möglichst nah "zur Quelle hin" zu verlagern ("debt push down transaction"). Wegen der Kriterien für die st-op...mehr

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Vermietung: Einkunftserzielung und problematische Verluste

Kommentar Eine steuerlich relevante – und damit auch zu berücksichtigende Betätigung oder Vermögensnutzung – setzt auch bei den Überschusseinkünften die Absicht voraus, auf Dauer gesehen nachhaltig Gewinne bzw. Überschüsse zu erzielen. Fehlt dem Steuerpflichtigen diese Einkunftserzielungsabsicht, so sind aufgrund der Vermietungstätigkeit keinerlei Einkünfte anzusetzen (sog. ...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Baumert/Beth/Thönissen, Ins... / 8. Aufsatzliteratur

Rn 114 Bitter, Die Nutzungsüberlassung in der Insolvenz nach dem MoMiG (§ 135 Abs 3 InsO), ZIP 2010, 1; Büchler, Befriedigung von Immobiliargläubigern, ZInsO 2011, 718; Förster, Zwangsverwaltung und Insolvenzverwaltung, ZInsO 2005, 746; Ganter/Bitter, Rechtsfolgen berechtigter und unberechtigter Verwertung von Gegenständen mit Absonderungsrechten durch den Insolvenzverwalter...mehr

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Baumert/Beth/Thönissen, Ins... / 1.2 Normzweck der Regeln zum Kapitalersatzrecht

Rn 2 Der Finanzierungsfreiheit des Gesellschafters, über die Art und Weise der Finanzausstattung der Gesellschaft zu befinden, sind durch die Regeln zum Kapitalersatzrecht Grenzen gezogen. Welcher Normzweck sich hinter diesen Regeln verbirgt, ist in Literatur und Rechtsprechung umstritten. Ganz überwiegend wird dieser aber im Schutz der Gläubiger gesehen.[2] Das Kapitalersat...mehr

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Baumert/Beth/Thönissen, Ins... / 3.2.1 Grundsatz

Rn 23 Grundsätzlich treten die von einer Fremdfinanzierung ausgehenden Nachteile für die Gläubigergesamtheit (siehe oben Rn. 3) unabhängig davon ein, ob das Darlehen der Gesellschaft – im konkreten Fall – von einem Gesellschafter oder aber von einem gesellschaftsfremden Dritten gewährt wurde. Das Gesellschafterdarlehen ist daher per se nicht "gefährlicher" als irgendein Drit...mehr

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Baumert/Beth/Thönissen, Ins... / 4.4.1 Eigenkapitalersetzende Nutzungsüberlassung vor Inkrafttreten des MoMiG

Rn 41 Der BGH[68] hat in einer Reihe von Entscheidungen den Tatbestand und die Rechtsfolgen der sog. eigenkapitalersetzenden Nutzungsüberlassung ausgestaltet.[69] Die Praxis konnte sich auf diese Rahmenbedingungen der Fremdfinanzierung der Gesellschaft durch ihre Gesellschafter einrichten. Auf Tatbestandsseite stand die Beantwortung der Frage, ob die Gebrauchsüberlassung der...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Frotscher/Drüen, KStG 2002,... / 3.2.1 Begriff des "neuen Betriebsvermögens"

Rz. 72 Im Zusammenhang mit der Anteilsübertragung muss der Kapitalgesellschaft überwiegend neues Betriebsvermögen zugeführt werden. Der Begriff der "Zuführung" ist im Gesetz nicht ausdrücklich enthalten, jedoch kann er als ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal angesehen werden. Das Betriebsvermögen muss überwiegend "neu", darf also vorher nicht vorhanden gewesen sein.[1] Ein be...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG 2002,... / 3.4 Sonstige Fälle bei Kapitalgesellschaften

Rz. 172 Abs. 4 S. 2 definiert den Verlust der wirtschaftlichen Identität nicht abschließend, sondern beschreibt, wie das Wort "insbesondere" zeigt, nur die wichtigsten Fälle. Es sind auch andere Fallgruppen möglich; diese müssen aber den in Abs. 4 S. 2 beschriebenen Gestaltungen wertungsmäßig in wirtschaftlicher Hinsicht vergleichbar sein.[1] Das bedeutet, dass eine Fallgest...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
§ 8a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. Satz 2 KStG 1999 a.F. verstößt gegen Art. 24 Abs. 4 DBA-USA 1989

Leitsatz 1. Gewährt eine nicht zur Anrechnung von KSt berechtigte (ausländische) Kapitalgesellschaft ihrer unbeschränkt steuerpflichtigen (inländischen) Schwester-Kapitalgesellschaft ein Darlehen, werden die dafür gezahlten Zinsen nur dann nach § 8a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. Satz 2 KStG 1999 a.F. in vGA umqualifiziert, wenn auch die (gemeinsame) Muttergesellschaft nicht zur...mehr

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zerb 1/2014, Mobile Unterne... / I. Planungssicherheit und die Finanzverwaltung als Standortfaktoren

Frau Nottelmann wies darauf hin, dass für eine mittelfristige Standortplanung die Planungssicherheit entscheidend sei. Im Unternehmensteuerrecht und dabei insbesondere bezüglich der Besteuerung von Kapitalgesellschaften habe es in Deutschland seit 1999 eine Vielzahl von gesetzlichen Änderungen gegeben. Dennoch hätten Unternehmen grundsätzlich eine mittel- bis langfristige Pl...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Ernstliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des § 4h EStG 2002 n.F.

Leitsatz 1. Es ist ernstlich zweifelhaft, ob die Einschränkung des Betriebsausgabenabzugs für Zinsaufwendungen gem. § 4h EStG (sog. Zinsschranke) mit Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar ist. 2. Eine AdV ist nicht deswegen zu versagen, weil zu erwarten ist, dass das BVerfG lediglich die Unvereinbarkeit eines Gesetzes mit dem GG aussprechen und dem Gesetzgeber eine Nachbesserungspflicht...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Abzug von Zinsaufwendungen aus der Refinanzierung von Kapitallebensversicherungen

Leitsatz 1. Zinsaufwendungen aus der Fremdfinanzierung von Beiträgen zu einer Lebensversicherung, die nicht zu steuerpflichtigen Erträgen i.S.d. § 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG führt, können gem. § 3c EStG nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen abgezogen werden (Fortführung der Senatsrechtsprechung). 2. Dies gilt auch, wenn die Lebensversicherung dazu dient, e...mehr

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ZErb 09/2013, Der Fall Gera... / 3. Fremdfinanzierung des Vermögens?

Allein die Fremdfinanzierung von vermögensteuerpflichtigem Vermögen trägt nicht dazu bei, die Steuerbemessungsgrundlage zu minimieren. Schließlich bleibt dann die ebenfalls der Besteuerung unterliegende Liquidität Vermögensbestandteil. Ist das Vermögen des Steuerpflichtigen nicht auf Inlandsvermögen beschränkt, kann es sich anbieten, inländisches vermögensteuerpflichtiges Ve...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 6.5.8 Fremdfinanzierung bei Anteilen an der übertragenden Kapitalgesellschaft

Ausgewählte Literaturhinweise: Orth, Anwendung des § 8a KStG in Umwandlungsfällen, DB 1995, 1985; Prinz, Problem der Gesellschafter-Fremdfinanzierung (§ 8a KStG) bei Umwandlungsvorgängen, FR 1995, 772; Eversberg/Prinz, Gesellschafter-Fremdfinanzierung (§ 8a KStG) bei Umstrukturierungsvorgängen, in Herzig (Hrsg), Neues UmwSt-Recht - Praxisfälle und Gestaltungen im Querschnitt, V...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / Ausgewählte Literaturhinweise:

Orth, Anwendung des § 8a KStG in Umwandlungsfällen, DB 1995, 1985; Prinz, Problem der Gesellschafter-Fremdfinanzierung (§ 8a KStG) bei Umwandlungsvorgängen, FR 1995, 772; Eversberg/Prinz, Gesellschafter-Fremdfinanzierung (§ 8a KStG) bei Umstrukturierungsvorgängen, in Herzig (Hrsg), Neues UmwSt-Recht - Praxisfälle und Gestaltungen im Querschnitt, Vlg O. Schmidt (1996), 107 und ...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / [Ohne Titel]

Tz. 33 Stand: EL 54 – ET: 07/2005 Nach Orth (DB 1995, 1985) und Prinz (FR 1995, 772) bedürfen die im Schr des BMF v 15.12.1994 (BStBl I 1995, 25) enthaltenen Verw-Anw zur Auslegung des § 8a KStG ergänzender Überlegungen für Umwandlungsvorgänge. Die Schwierigkeiten in der Rechtsanwendung ergeben sich daraus, dass § 2 UmwStG für Umwandlungsfälle eine stliche Rückwirkung vorsieh...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Kein Investitionsabzugsbetrag bei nicht bindender Bestellung einer Photovoltaikanlage

Leitsatz "Bestellt" eine neu gegründete KG eine Photovoltaikanlage auf fremdem, noch zu findendem Gelände unter den Voraussetzungen eines wirtschaftlichen Betriebs und der noch zu beschaffenden Fremdfinanzierung, ist damit die Investitionsabsicht nicht glaubhaft gemacht, wenn weder die KG noch der einzige Kommanditist über die nötigen Mittel verfügen. Sachverhalt Ende 2010 wu...mehr

Urteilskommentierung aus WohnungsWirtschafts Office Professional
BFH gewährt Aussetzung der Vollziehung

Leitsatz Mit der sog. Zinsschranke soll eine "übermäßige" Fremdfinanzierung zu Lasten des deutschen Steueraufkommens vermieden werden. Die Zinsaufwendungen sind danach nur eingeschränkt als Betriebsausgaben abzugsfähig. Der BFH hat dazu verfassungsrechtliche Bedenken und gewährte die beantragte Aussetzung der Vollziehung. Sachverhalt Eine AG ist im Immobilienbereich tätig und...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Ernstliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des § 8a Abs. 2 Alt. 3 KStG 2002 n.F.

Leitsatz Es ist ernstlich zweifelhaft, ob § 8a Abs. 2 Alt. 3 KStG 2002 n.F. jedenfalls insoweit verfassungsrechtlichen Anforderungen standhält, als dadurch nicht nur sog. Back-to-back-Finanzierungen, sondern auch übliche Fremdfinanzierungen von Kapitalgesellschaften bei Banken erfasst und damit die entsprechenden Zinsaufwendungen der Betriebsausgabenabzugsbeschränkung der so...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
FF 10/2011, Gütertrennung i... / I. Ausgangspunkt

Der BGH hat in seiner umfangreichen Rechtsprechung zur Inhaltskontrolle von Eheverträgen[1] wiederholt ausgesprochen, dass ein an sich vom Verdikt der Sittenwidrigkeit oder einer nachträglichen richterlichen Korrektur bedrohter Ehevertrag dann doch noch hinzunehmen sein soll, wenn ein Zugewinnausgleich den Unternehmerehegatten zur Zerschlagung seines Unternehmens zwingen wür...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Frotscher/Drüen, UmwStG 200... / 4.3 Auswirkungen auf die Gesellschafter-Fremdfinanzierung

Rz. 50a Nach § 8a Abs. 2 KStG richtet sich die Höhe des safe havens nach dem anteiligen Eigenkapital in der Handelsbilanz zum Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres. Erfolgt eine Verschmelzung steuerlich rückwirkend auf diesen Stichtag, stellt sich die Frage, ob das Eigenkapital der übertragenden Körperschaft bereits für die Berechnung des safe havens der übernehmende...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZErb 01/2008, Berliner Steuergespräch Abgeltungsteuer

Das 24. Berliner Steuergespräch befasste sich unter der Moderation von Herrn Michael Wendt [2] mit der weitreichenden Änderung der Besteuerung von Kapitalerträgen durch das Unternehmensteuerreformgesetz 2008, das die Abgeltungsteuer enthält. Neben den Referenten Herrn Prof. Dr. Rolf Eckhoff [3] und Herrn Friedrich Brusch [4] wirkten Frau Dr. Martina Baumgärtel [5], Herr Dr. Andre...mehr

Urteilskommentierung aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Währungskursschwankungen sind unbeachtlich

Leitsatz Kapitalanlagen werden in einer globaler gewordenen Anlagewelt vermehrt in Fremdwährungen vorgenommen. Damit kommt es jedoch auch zu Gewinnen oder Verlusten aus Wechselkursänderungen. Der BFH hat entschieden, dass Währungskursschwankungen bei der Aufnahme und Tilgung von Fremdwährungsdarlehen bei den Einkünften aus Kapitalvermögen bzw. Einkünften aus privaten Veräuße...mehr