Fachbeiträge & Kommentare zu Elektronische Rechnung

Beitrag aus Finance Office Professional
Auslandsreisekosten / 4 Vorsteuerabzug

Bei Auswärtstätigkeiten im Ausland sind Vorsteuern auch dann nicht abziehbar, wenn sie unter den Reisekostenbegriff fallen. Bei grenzüberschreitenden Reisen kann der Arbeitgeber aus den seinen Arbeitnehmern ersetzten Reisekosten oder der Unternehmer aus den Betriebsausgaben für seine eigenen Geschäftsreisen Vorsteuern für den auf das Inland entfallenden Teil der Reise in An...mehr

Beitrag aus Steuer Office Gold
Allgemeine digitale Aufbewa... / 2.2.37 Gilt dies auch für elektronische Rechnungen?

Für elektronische Rechnungen gilt eine spezielle Regelung, wonach eine Aufbewahrung im übrigen Gemeinschaftsgebiet voraussetzt, dass eine vollständige Fernabfrage (Online-Zugriff) der betreffenden Daten und deren Herunterladen und Verwendung gewährleistet ist. Dabei hat der Unternehmer dem Finanzamt den jeweiligen Aufbewahrungsort mitzuteilen. Ein Antrag und dessen Bewilligu...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Portugal / 8 Elektronische Rechnungsstellung

Die portugiesischen Gesetze verlangen nicht, dass die fortgeschrittenen elektronischen Signaturen auf den elektronischen Rechnungen auf qualifizierten Zertifikaten beruhen müssen. Die technischen Bedingungen zur Ausgabe, Aufbewahrung und Archivierung der elektronischen Rechnungen sind im Decreto-Lei Nr. 196/2007 vom 15.5.2007 aufgeführt. Ab 1.1.2019 müssen Rechnungen bei Lei...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Zypern / 8 Elektronische Rechnungsstellung

Elektronische Rechnungen sind zulässig. Für Rechnungen mit einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur ist nicht vorgeschrieben, dass die Signatur auf einem qualifizierten Zertifikat beruhen oder von einer sicheren Signaturerstellungseinheit erstellt sein muss. Bei Rechnungen, die im Wege des elektronischen Datenaustauschs versandt werden, ist kein zusätzliches zusammenfa...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Luxemburg / 5.1 Vorschriften zur Rechnungserteilung

Abgesehen von den Fällen, in denen obligatorisch eine Rechnung zu erteilen ist (Leistungen von Unternehmern an andere Unternehmer und juristische Personen, Versandhandel, Lieferungen neuer Fahrzeuge und Anzahlungen) muss jeder Unternehmer mit Ausnahme der Unternehmer, die nur unecht steuerfreie (nicht zum Vorsteuerabzug berechtigende) Umsätze tätigen, Kleinunternehmer, pauschal...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Malta / 8 Elektronische Rechnungsstellung

Rechnungen, die die o.g. Angaben enthalten, werden als Rechnungen für Steuerzwecke behandelt und können bei Einverständnis des Kunden auf elektronischem Wege übermittelt werden, sofern Echtheit und Richtigkeit gemäß den maltesischen Rechtsvorschriften über elektronische Signaturen und etwaige Vorgaben der Steuerverwaltung gewährleistet sind und die Steuerverwaltung zustimmt....mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Österreich / 8 Elektronische Rechnungsstellung

Die Rechnung muss mit einer Signatur versehen ist, die den Erfordernissen des § 2 Z 3 lit a bis d Signaturgesetz entspricht und auf einem Zertifikat eines Zertifizierungsdiensteanbieters im Sinne des Signaturgesetzes beruht. Unternehmer, die Lieferungen und sonstige Leistungen an Einrichtungen des Bundes erbringen, dürfen ab 1.1.2014 nur noch strukturierte elektronische Rech...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Finnland / 5.1 Vorschriften zur Rechnungserteilung

Allgemeine Informationen zur Rechnungserteilung finden sich in den guidelines des National Tax Board Nr. 1731/40/2003. Sie können von der website www.vero.fi abgerufen werden. Unternehmer müssen immer Rechnungen ausstellen, wenn sie Leistungen an einen anderen Unternehmer oder eine nicht steuerpflichtige juristische Person erbringen. Das gilt auch für steuerfreie Leistungen ...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Tschechien / 8 Elektronische Rechnungsstellung

Elektronische Rechnungen sind zulässig, sofern der Kunde einverstanden ist und die Rechnung gemäß den Vorschriften für elektronische Signaturen geprüft wird oder Echtheit und Richtigkeit der Rechnung gemäß Artikel 2 der Empfehlung 94/820/EG der Kommission durch elektronischen Datenaustausch (EDI) gewährleistet sind. Rechnungen gemäß den Vorschriften für elektronische Signaturen...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Slowenien / 8 Elektronische Rechnungsstellung

Steuerpflichtige, die elektronische Rechnungen versenden und ausstellen, müssen die Steuerbehörde im Voraus darüber informieren. Es sind Unterlagen vorzulegen, die eine vollständige Beschreibung des elektronischen Buchführungssystems enthalten. Insbesondere müssen beschrieben sein: elektronische Lösungen (Design, Struktur und Verfahrensschritte); Untersysteme und Dateien (Inha...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Luxemburg / 8 Elektronische Rechnungsstellung

Rechnungen können in Papierform oder, sofern der Empfänger damit einverstanden ist, auf elektronischem Wege übermittelt werden. Elektronisch übermittelte Rechnungen werden unter der Voraussetzung als Rechnungen akzeptiert, dass die Echtheit ihrer Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts gewährleistet werden, entweder durch eine fortgeschrittene elektronische Signatur oder d...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Slowenien / 5.2 Aufbewahrung von Rechnungen

Rechnungen in Papierform sind in Slowenien aufzubewahren. Für elektronische Rechnungen gelten besondere Bestimmungen: Sie dürfen von Steuerpflichtigen auch außerhalb Sloweniens aufbewahrt werden (dann ist der Aufbewahrungsort mitzuteilen). Bewahrt ein in Slowenien ansässiger Steuerpflichtiger Rechnungen, die elektronisch von ihm oder an ihn ausgestellt wurden, in einem ander...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Portugal / 5.1 Vorschriften zur Rechnungserteilung

Die Vorschriften über die Rechnungstellung befinden sich im Mehrwertsteuergesetz und den Änderungen in dieser Sache, die sich aus dem Decreto-Lei Nr. 256/2003 vom 21.10.2003 ergeben. Im Decreto-Lei Nr. 196/2007 vom 15.5.2007 sind die technischen Bedingungen für die Erstellung, Aufbewahrung und Archivierung der elektronischen Rechnungen geregelt. In der Durchführungsverordnun...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Estland / 9 Elektronische Rechnungsstellung

Elektronische Rechnungen sind zulässig, sofern der Leistungsempfänger damit einverstanden ist. Die Verwendung einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur oder des EDI-Verfahrens ist nicht erforderlich. Ab dem 1.7.2025 gilt eine atypische Pflicht zur elektronischen Rechnungsstellung, bei der Unternehmen, die im nationalen Unternehmensregister als Empfänger elektronischer R...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in Dänemark / 5.2 Aufbewahrung von Rechnungen

Buchführungsunterlagen einschließlich Rechnungen müssen grundsätzlich am Firmensitz in Dänemark aufbewahrt werden. Eine Aufbewahrung an anderen Orten in Dänemark ist gestattet, sofern die Unterlagen für Zwecke der Steuerprüfung kurzfristig vorgelegt werden können. Zu MwSt-Zwecken erstellte Rechnungen können unter folgenden Bedingungen auch in einem anderen Land aufbewahrt wer...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer in den Niederl... / 4.2 Aufbewahrung von Rechnungen

Der Unternehmer muss seine Rechnungen in seiner Verwaltung aufbewahren. Bei elektronischen Rechnungen muss ein Zugriffsrecht gewährleistet werden. Die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts müssen für die gesamte Dauer der Aufbewahrung gewährleistet sein. Der Steuerpflichtige muss Zugriff auf die Rechnungen gewähren, wenn dies für die Steuerfestsetzung in B...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Umsatzsteuer-Voranmeldung 2026 / 2.3.1 Abziehbare Vorsteuerbeträge

Die Zeilen 38–42 erfassen die abziehbaren Vorsteuern, ausgenommen Vorsteuerbeträge, die nach § 24 UStG im Rahmen der Durchschnittssatzbesteuerung für land- und forstwirtschaftliche Betriebe[1] pauschaliert sind. Abziehbar in der Umsatzsteuer-Voranmeldung sind nur die nach dem deutschen UStG geschuldeten Steuerbeträge. In Deutschland ansässige Unternehmer, die mit ausländischen...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Bewirtungskosten / 5.10 Anwendungsregelung

Das BMF-Schreiben v. 30.6.2021 ist grundsätzlich in allen offenen Fällen anzuwenden. Es enthält jedoch eine Übergangsregelung.[1] Für bis zum 31.12.2022 ausgestellte Belege über Bewirtungsaufwendungen ist der Betriebsausgabenabzug unabhängig von den nach der KassenSichV geforderten Angaben zulässig. Soweit die neueren Verwaltungsanweisungen gegenüber dem BMF-Schreiben aus 19...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Bewirtungskosten / Zusammenfassung

Begriff Betrieblich veranlasste Bewirtungsaufwendungen sind Betriebsausgaben (§ 4 Abs. 4 EStG) und handelsrechtlich zu 100 % abziehbar. Steuerrechtlich dürfen hingegen Bewirtungskosten aus geschäftlichem Anlass nur zu 70 % der nach allgemeiner Verkehrsauffassung als angemessen anzusehenden Kosten den Gewinn mindern, wenn die im Gesetz genannten Nachweispflichten erfüllt sind...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Bewirtungskosten / 5.8 Elektronische, digitale oder digitalisierte Bewirtungsrechnungen und -belege

Ein digitaler oder digitalisierter Eigenbeleg wird vom Finanzamt grundsätzlich anerkannt. Die erforderliche Autorisierung ist durch den Steuerpflichtigen durch eine elektronische Unterschrift oder eine elektronische Genehmigung der entsprechenden Angaben zu gewährleisten. Die Möglichkeit, die Angaben im Nachhinein undokumentiert ändern zu können, muss ausgeschlossen sein.[1]...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Bewirtungskosten / 5.7 Erstellung der Bewirtungsrechnung durch den Bewirtungsbetrieb

Verwendet der Bewirtungsbetrieb ein elektronisches Aufzeichnungssystem mit Kassenfunktion i. S. d. § 146a Abs. 1 AO i. V. m. §1 KassenSichV, werden für den Betriebsausgabenabzug von Aufwendungen für eine Bewirtung von Personen aus geschäftlichem Anlass nur maschinell erstellte, elektronisch aufgezeichnete und mit Hilfe einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Der Umsatzsteuer-Anwendungs... / 4. Vorsteuerabzug – § 15 UStG

Ausstellung von Rechnungen, Angabe von Rechnungspflichtangaben in anderen Amtssprachen der EU: Für bestimmte Rechnungsangaben können nach § 14 und § 14a UStG anstelle der deutschen Begriffe auch Formulierungen verwendet werden, die in anderen Amtssprachen für die Rechnungsangaben nach Art. 226 MwStSystRL der jeweiligen Sprachfassung verwendet werden. Das BMF gibt hierzu eine...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Der Umsatzsteuer-Anwendungs... / 5. Sonstige

Vorsteuer-Vergütungsverfahren für nicht im Gemeinschaftsgebiet ansässige Unternehmer: Im Vorsteuer-Vergütungsverfahren für nicht im Gemeinschaftsgebiet ansässige Unternehmer sind die Vorsteuerbeträge durch Vorlage von Rechnungen und Einfuhrbelegen im Original nachzuweisen (§ 61a Abs. 2 Satz 3 UStDV). Nicht im Gemeinschaftsgebiet ansässige Unternehmer müssen zudem durch behör...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 3 Die E-Rechnung

Die E-Rechnung gibt es in zwei Formen: als reine E-Rechnung und als hybride Rechnung. 3.1 Reine E-Rechnung Eine E-Rechnung ist eine Rechnung, die in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, übermittelt und empfangen wird und eine automatisierte elektronische Verarbeitung ermöglicht. Das strukturierte elektronische Format muss die Anforderungen der Norm EN 16931 erf...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 4.3 Empfangen von E-Rechnungen

Vereine müssen E-Rechnungen empfangen können (z. B. von einem Händler, der Waren an den Verein verkauft hat). Die Pflicht zum Empfang von E-Rechnungen gilt auch, wenn der Verein selbst nicht zum Ausstellen von E-Rechnungen verpflichtet ist (z. B. wenn der Verein Kleinunternehmer ist). Der Empfang von E-Rechnungen kann auf verschiedenen Übermittlungswegen geschehen. Dafür genü...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 4.1 Ausstellen von E-Rechnungen

Eine Pflicht zum Ausstellen von E-Rechnungen besteht, wenn der Verein eine Leistung an einen anderen Unternehmer in Deutschland für dessen Unternehmen ausführt (z. B. Rechnung für eine Werbeleistung für einen örtlichen Einzelhändler). Hierzu gibt es jedoch einige Ausnahmen. So besteht keine Pflicht zur E-Rechnung bei bestimmten steuerfreien Leistungen. Solche steuerfreien Lei...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 4.4 Verarbeiten von E-Rechnungen

Wenn der Verein eine E-Rechnung erhält, muss er in der Lage sein, diese zu verarbeiten. Die Pflicht zum Verarbeiten von E-Rechnungen gilt auch, wenn der Verein selbst nicht zum Ausstellen von E-Rechnungen verpflichtet ist (z. B. wenn der Verein Kleinunternehmer ist). Das Verarbeiten einer E-Rechnung erfordert eine besondere Software (siehe oben). Auch wenn eine automatisierte...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 4 Pflichten im Zusammenhang mit E-Rechnungen

Der Verein hat im Zusammenhang mit E-Rechnungen verschiedene Pflichten zu erfüllen. Teilweise gelten diese Pflichten bereits jetzt, teilweise gibt es noch Übergangsfristen. Pflichten bestehen im Hinblick auf das Ausstellen, Übermitteln, Empfangen, Verarbeiten und Aufbewahren von E-Rechnungen. 4.1 Ausstellen von E-Rechnungen Eine Pflicht zum Ausstellen von E-Rechnungen besteht, wenn d...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 3.2 Hybride E-Rechnung

Um die Lesbarkeit zu vereinfachen, ist es auch möglich, die Rechnung als hybride Rechnung auszustellen. Eine hybride Rechnung ist eine E-Rechnung, die aus einer Datei mit zwei Datenteilen besteht: einem maschinenlesbaren strukturierten Datenteil (z. B. einem strukturierten XML-Datensatz nach der Norm EN 16931) und einem menschenlesbaren Datenteil (z. B. einem PDF-Dokument). ...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 3.1 Reine E-Rechnung

Eine E-Rechnung ist eine Rechnung, die in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, übermittelt und empfangen wird und eine automatisierte elektronische Verarbeitung ermöglicht. Das strukturierte elektronische Format muss die Anforderungen der Norm EN 16931 erfüllen. Die E-Rechnung kann dann z. B. eine Textdatei mit einem XML-Datensatz nach dieser Norm sein. Eine ...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 4.5 Aufbewahren von E-Rechnungen

Der Verein muss alle selbst ausgestellten und von anderen empfangenen E-Rechnungen ordnungsgemäß aufbewahren. Die Pflicht zum Aufbewahren von E-Rechnungen gilt dabei auch, wenn der Verein selbst nicht zum Ausstellen von E-Rechnungen verpflichtet ist (z. B. wenn der Verein Kleinunternehmer ist). Für die Aufbewahrung von E-Rechnungen gelten die allgemeinen Grundsätze und Friste...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 3.3 Software für E-Rechnungen

Für das Ausstellen, Lesbarmachen und elektronische Verarbeiten von E-Rechnungen muss eine besondere Software verwendet werden. Mit allgemeiner Büro-Software (z. B. MS Word, Excel, Adobe Acrobat) ist dies nicht möglich. Erforderlich ist vielmehr eine Software, die die oben beschriebenen technischen Anforderungen erfüllt. Bei Nutzung solcher Software ist es dann auch nicht erf...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 2.2 Begriffe für Rechnungen seit 1.1.2025

Seit dem 1.1.2025 wird zwischen elektronischen Rechnungen und sonstigen Rechnungen unterschieden. Rechnungen sind seitdem grundsätzlich als elektronische Rechnungen auszustellen. Dazu gilt nun ein neuer Begriff der elektronischen Rechnung. Eine elektronische Rechnung (E-Rechnung) ist nunmehr eine Rechnung, die in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, übermi...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / Zusammenfassung

Wenn Vereine unternehmerisch tätig sind und Leistungen an andere Unternehmer erbringen, können sie verpflichtet sein, hierüber eine Rechnung auszustellen. Die Rechnung hat bestimmte Anforderungen zu erfüllen. Seit dem 1.1.2025 gilt dabei auch für Vereine grundsätzlich die Pflicht zur elektronischen Rechnung (E-Rechnung). Diese umfasst die Pflicht zum Ausstellen, zum Übermitt...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine

Zusammenfassung Wenn Vereine unternehmerisch tätig sind und Leistungen an andere Unternehmer erbringen, können sie verpflichtet sein, hierüber eine Rechnung auszustellen. Die Rechnung hat bestimmte Anforderungen zu erfüllen. Seit dem 1.1.2025 gilt dabei auch für Vereine grundsätzlich die Pflicht zur elektronischen Rechnung (E-Rechnung). Diese umfasst die Pflicht zum Ausstelle...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 4.2 Übermitteln von E-Rechnungen

Eine vom Verein erstellte E-Rechnung muss an den Empfänger übermittelt werden. Dies kann auf verschiedenen Übermittlungswegen geschehen. Möglich ist insbesondere die Übermittlung der Datei per E-Mail, wobei eine gesicherte Übermittlung mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu empfehlen ist. Ebenfalls möglich ist z. B. auch die Übergabe eines Datenträgers oder die Bereitstellung z...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 5 Überblick zu Übergangsfristen

Die Übergangsfristen zu den Pflichten im Hinblick auf E-Rechnungen stellen sich zusammengefasst wie folgt dar:mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 2 Begriffe für Rechnungen

Mit der Einführung der E-Rechnung zum 1.1.2025 haben sich die Begriffe für Rechnungen erheblich geändert. 2.1 Begriffe für Rechnungen bis 31.12.2024 Bis zum 31.12.2024 wurde zwischen Papierrechnungen und elektronischen Rechnungen unterschieden. Rechnungen waren grundsätzlich auf Papier auszustellen und zu empfangen. Mit Zustimmung des Empfängers war es auch zulässig, Rechnunge...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 1 Grundlagen zu Rechnungen

Zunächst sollen die grundsätzlichen Regelungen zu Rechnungen und zur Rechnungspflicht beschrieben werden. Diese Grundsätze gelten auch bisher schon. Sie gelten für alle Rechnungen und damit auch für E-Rechnungen. Hinweis Rechtsgrundlagen zu Rechnungen und E-Rechnungen: Die Regelungen zu Rechnungen, auch zu E-Rechnungen, sind in §§ 14 bis 14b des Umsatzsteuergesetzes (UStG) ent...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 2.1 Begriffe für Rechnungen bis 31.12.2024

Bis zum 31.12.2024 wurde zwischen Papierrechnungen und elektronischen Rechnungen unterschieden. Rechnungen waren grundsätzlich auf Papier auszustellen und zu empfangen. Mit Zustimmung des Empfängers war es auch zulässig, Rechnungen elektronisch zu übermitteln. Eine elektronische Rechnung war dabei eine Rechnung, die in einem elektronischen Format ausgestellt und empfangen wu...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 1.1 Rechnungen

Eine Rechnung ist jedes Dokument, mit dem über eine Lieferung oder sonstige Leistung abgerechnet wird. Dabei ist gleichgültig, wie dieses Dokument im Geschäftsverkehr bezeichnet wird (z. B. als Rechnung, Beleg oder Quittung). Dabei müssen die Echtheit der Herkunft der Rechnung, die Unversehrtheit ihres Inhalts und ihre Lesbarkeit gewährleistet sein. Dies bedeutet insbesonder...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 1.4 Aufbewahrungspflicht

Der Verein muss Doppel der von ihm ausgestellten Rechnungen 8 Jahre lang aufbewahren. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die Rechnung ausgestellt wurde. So muss der Verein z. B. ein Doppel einer von ihm 2025 ausgestellten Rechnung bis Ende 2033 aufbewahren. Die Frist von 8 Jahren gilt seit dem 1.1.2025 für alle Rechnungen, deren Aufbewahrungsfrist am...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 1.2 Rechnungspflicht

Eine Pflicht zum Ausstellen von Rechnungen durch Vereine besteht unter drei Voraussetzungen: Der Verein ist Unternehmer und der Verein erbringt eine Leistung an bestimmte Leistungsempfänger und die Leistung ist nicht steuerfrei. Eine Pflicht zum Ausstellen von Rechnungen besteht zunächst nur für Unternehmer. Unternehmer ist, wer selbständig eine nachhaltige Tätigkeit zur Erzielu...mehr

Beitrag aus der verein wissen
E-Rechnung für Vereine / 1.3 Rechnungsinhalt

Rechnungen müssen bestimmte Pflichtangaben enthalten. Die Pflichtangaben müssen in jeder Rechnung enthalten sein, auch wenn eine Rechnung ausgestellt wird, ohne dass eine Verpflichtung hierzu besteht. Im Normalfall muss eine Rechnung folgende Pflichtangaben enthalten: den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des Vereins den vollständigen Namen und die vollständige...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Blockchain-Technologie und ... / 7.3.3 Digitalisierung der Rechnungen und Transaktionsketten

Die Digitalisierung von Transaktionsinformationen auf der Blockchain ist Kernelement einer jeden Digitalisierungsinitiative mithilfe der Blockchain-Technologie im Steuerrecht. Dies gilt auch für die Mehrwertsteuer. Der Eingriff in das bestehende Mehrwertsteuersystem durch die bloße Digitalisierung von Rechnungsinformationen und der dadurch automatisierten Überprüfung z. B. v...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Lohnstundensatzkalkulation ... / Unproduktive Zeiten reduzieren

Eine großen Hebel zur Beeinflussung (Reduzierung) des Stundensatzes haben Sie, wenn es Ihnen gelingt, die unproduktiven Zeiten zu reduzieren. Das kann mit "analogen" Mitteln gelingen, z. B. in dem man Fahrtstrecken besser plant, den Materialfluss in der Produktion optimiert oder versucht, Monteuren möglichst alle Teile mitzugeben, die benötigt werden können, um einen Auftrag...mehr

Lexikonbeitrag aus Personal Office Premium
Auslagenersatz / 1.4 Auslagenersatz mit Vorsteuerabzug

Eine auf den Arbeitgeber ausgestellte Rechnung ist für die Lohnsteuerfreiheit nicht zwingend erforderlich. Allerdings benötigt der Arbeitgeber für den Vorsteuerabzug aus Rechnungen mit einem Gesamtwert von mehr als 250 EUR eine ordnungsgemäße Rechnung mit Namen und Anschrift des Leistungsempfängers. Das kann seit dem 1.1.2025 auch eine elektronische Rechnung in einem strukturi...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 3 Buchführung/Rechnungswesen / f) Was ist bei der Umstellung auf E-Rechnungen in der Kanzlei zu berücksichtigen?

Rz. 74 Zum einen muss der Rechnungseingangsprozess angepasst werden. In der Regel betreffen gerade die Eingangsrechnungen den B2B-Prozess. Hier ist es sinnvoll, E-Rechnungen an eine zentrale E-Mail-Adresse, z.B. Rechnungseingang@...de, zustellen zu lassen. Diese müsste dann den jeweiligen Lieferanten mitgeteilt werden. Auch ist dadurch gewährleistet, dass nur noch auf einer ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 3 Buchführung/Rechnungswesen / b) Was versteht man unter einer E-Rechnung und einer sonstigen Rechnung?

Rz. 70 Grundlage ist die EU-Richtlinie 2014/55/EU (EN 16931). Der Begriff der Rechnung ist ab 1.1.2025 neu definiert. Es gibt dann eine Unterscheidung zwischen elektronischen Rechnungen und sonstigen Rechnungen, § 14 UStG n.F. Eine elektronische Rechnung ist eine Rechnung, die in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, übermittelt und empfangen wird und eine e...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 3 Buchführung/Rechnungswesen / a) Ziel der E-Rechnung seitens des Gesetzgebers?

Rz. 69 Es ist daran gedacht, in Zukunft die Meldung von Umsätzen durch ein bundeseinheitliches elektronisches System durchzuführen. Die E-Rechnung dient nun als Vorbereitung dazu. Ein weiterer Punkt ist, dass die Digitalisierung vorangebracht werden soll. Des Weiteren sollen unternehmensinterne Rechnungsprozesse vereinfacht werden.mehr