Fachbeiträge & Kommentare zu Betriebliches Gesundheitsmanagement

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Sommer, SGB V § 20b Betrieb... / 3 Literatur

Rz. 10 Breucker, Neue Qualität der Arbeit – neue Qualität der Prävention?, GSP 2018, 13. Düwell, Schritte auf dem Weg zu einem betrieblichen Gesundheitsmanagement, jurisPR-ArbR 45/2015 Anm. 1. Gehrs/Brügge, Gesundheitsförderung für Arbeitnehmer – Wie Arbeitgeber die Gesundheit aus lohnsteuerrechtlicher Sicht fördern können, StuB 2018, 663. Pionteck/Gash, Unfallversicherungsschu...mehr

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Sommer, SGB V § 20b Betrieb... / 2.1 Leistungen zur Gesundheitsförderung (Abs. 1)

Rz. 3 Mit der Neuregelung der betrieblichen Gesundheitsförderung in § 20a in der bis zum 24.7.2015 geltenden Fassung (vgl. Rz. 1) machte es der Gesetzgeber zur Aufgabe der Krankenkassen, unter Einbeziehung aller Beteiligten Prozesse zur gesundheitsgerechten Gestaltung der betrieblichen Umwelt zu initiieren und die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, um die persönliche Ges...mehr

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Hock, Stehle, Wäldele (u.a.... / 2.3 Bayern

Art. 73 BayPVG – Dienstvereinbarungen In Bayern enthält Art. 73 BayPVG eine Vorschrift über Dienstvereinbarungen. Zunächst besteht auch in Bayern nur eine beschränkte Regelungsautonomie. Art. 73 Abs. 1 Satz 1 BayPVG lässt Dienstvereinbarungen nur in den Fällen der Art. 75 Abs. 4, Art. 75a Abs. 1 und Art. 76 Abs. 1 Satz 1 Ziff. 2, 7, 8 und 10 und Abs. 2 Nr. 1-3 BayPVG zu. Dies ...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßnahmen im BGM

Zusammenfassung Überblick Fehlzeitenmanagement ist eine zentrale Maßnahme im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), um krankheitsbedingte Arbeitsausfälle zu reduzieren und die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter langfristig zu sichern. Fehlzeiten stellen Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen: Produktivitätsverluste, hohe Kosten und organisatorische Engpässe sind die u...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 1 Fehlzeitenmanagement

Das erfolgreiche Management von Fehlzeiten sollte, wie auch das Betriebliche Gesundheitsmanagement oder weitere im Unternehmen vorherrschende Management- bzw. Steuerungssysteme dem klassischen PDCA-Zyklus unterliegen. Dazu zählen die Analyse der Fehlzeiten, die Interpretation der Erkenntnisse aus der Analyse und die Ableitung bzw. Umsetzung von Maßnahmen und deren Evaluation...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 2.4 Evaluation

Maßnahmen müssen kontinuierlich überprüft und angepasst werden. Hierfür eignen sich Kennzahlen (KPIs) wie Fehlzeitenquote, Dauer und Häufigkeit von Fehlzeiten, Teilnehmerquote bei BGM-Maßnahmen und Mitarbeiterzufriedenheit. Regelmäßige Evaluation und Feedbackrunden helfen, die Wirksamkeit von Maßnahmen zu verbessern. Ein datenbasiertes Fehlzeitenmonitoring erlaubt es, langfr...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 4 Erfolgsfaktoren

Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle im Fehlzeitenmanagement, da ihr Führungsstil nachweislich gesundheitsrelevante Faktoren wie Arbeitszufriedenheit, Stressbelastung und Fehlzeiten beeinflusst.[1] Dazu gehören die Vorbildfunktion, indem sie eigene Gesundheit und Balance vorleben, die Gesprächsbereitschaft durch regelmäßige Mitarbeitergespräche zu Arbeitsbelastung ...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 5 Fazit

Ein effektives Fehlzeitenmanagement i. R. d. BGM basiert auf einer dynamischen Verknüpfung von Prävention, Intervention und kontinuierlicher Verbesserung. Die Integration von präventiven Gesundheitsmaßnahmen, digitaler Unterstützung und gesundheitsorientierter Führung reduziert nicht nur nachweislich Fehlzeiten, sondern steigert auch die langfristige Leistungsfähigkeit, Arbe...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / Zusammenfassung

Überblick Fehlzeitenmanagement ist eine zentrale Maßnahme im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), um krankheitsbedingte Arbeitsausfälle zu reduzieren und die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter langfristig zu sichern. Fehlzeiten stellen Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen: Produktivitätsverluste, hohe Kosten und organisatorische Engpässe sind die unmittelbaren Fo...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 1.1 Definition

Um ein Verständnis für das Management von Fehlzeiten im Rahmen eines BGM entwickeln zu können, muss zunächst geklärt werden, was unter dem Begriff "Fehlzeiten" verstanden wird. Nicht selten wird in der Praxis unter Fehlzeiten die klassische krankheitsbedingte Abwesenheit vom Arbeitsplatz verstanden. Nach Nieder[1] definiert sich der Begriff wie folgt: "Fehlzeiten sind alle a...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 2.1.3 Casemanagement

Neben der klassischen quantitativen Fehlzeitenanalyse kann auch ein Casemanagement durchgeführt werden. Hierbei werden die Fehlzeiten auffälliger Mitarbeiter identifiziert, um diesen durch spezifische Lösungen bzw. Maßnahmen helfen zu können. Ein Casemanagement ist vergleichbar mit dem BEM, jedoch könnte dieses auch schon durchgeführt werden, bevor die Dauer von 6 Wochen Arb...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 2.3 Maßnahmen

Die vorangegangenen Analyseinstrumente können vom Unternehmen jederzeit eingesetzt werden und dienen vorrangig der Ursachenanalyse und dem Controlling. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM), das Mitarbeitergespräch und die präventiven Maßnahmen sind aktive Maßnahmen, die sowohl zur Vermeidung von Krankenständen als auch zur Reduzierung bestehender Fehlzeiten einges...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 2 Phasen des Fehlzeitenmanagements

Der Prozess des Fehlzeitenmanagements folgt dabei einem systematischen Ablauf, der verschiedene Phasen umfasst: Analyse, Interpretation der Erkenntnisse aus der Analyse, Ableitung bzw. Umsetzung von Maßnahmen, Evaluation. Jede Phase spielt eine entscheidende Rolle, um die Ursachen von Fehlzeiten zu identifizieren, geeignete Maßnahmen abzuleiten und deren Wirksamkeit zu evaluieren...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 2.1 Analyse

Die Analyse der Fehlzeiten ist absolut unverzichtbar, um die Ausgangssituation im Unternehmen verstehen zu können. Diese umfasst die quantitative Analyse, also Dauer, Häufigkeit und Kosten der Fehlzeiten, sowie die qualitative Analyse, bei der Ursachen und Trends wie Arbeitsunfälle, psychische Belastungen oder Fehlhaltungen identifiziert werden. Tools und Methoden wie Fehlze...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 2.1.1 Fehlzeitenstatistik

Die Grundlage des Fehlzeitenmanagements ist die kontinuierliche Erfassung der Fehlzeiten und Zuordnung in die Kategorien Erkrankungen, Unfälle und Sonderfälle (z. B. Sonderurlaub). Die Erfassung von Fehlzeiten in der EDV ermöglicht neben aktuellen Betrachtungen (Fehlzeiten aktueller Monat/aktuelles Jahr) auch Vorjahresvergleiche, Abteilungsvergleiche und Differenzierungen nac...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 2.2 Interpretation

Die Erkenntnisse aus den einzelnen Analyse-Tools sind die Basis für die Ableitung von Maßnahmen zur Reduzierung der Fehlzeiten. Die verschiedenen Tools können als einzelne Puzzlestücke betrachtet werden, die isoliert zwar mit einer Idee verknüpft werden können, aber nur zusammengesetzt ein Gesamtbild ergeben. Bei dieser Betrachtung kann auch der Bradford Faktor zum Einsatz k...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 1.2 Absentismus

Zu den bereits genannten Formen von Fehlzeiten, stellt der sog. Absentismus eine weitere bedeutende Form dar.[1] Absentismus beschreibt bewusste oder unbewusste Abwesenheiten vom Arbeitsplatz, die nicht zwingend medizinisch begründet sind. Die Gründe von Absentismus sind dabei nicht nur im privaten Bereich zu finden, beispielsweise wenn ein Arbeitnehmer von seinem Partner ve...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 2.1.2 Gesundheitsberichterstattung der Krankenkassen

Die in einem Unternehmen vertretenen Krankenkassen können für das Unternehmen eine Auswertung der Fehlzeiten nach Diagnosen, Art, Dauer und Häufigkeit erstellen. Diese Auswertung verlangt aber eine ausreichende Anzahl der Versicherten der betreffenden Kasse im Unternehmen, in der Regel 50 Versicherte. Eine solche Betrachtung unterstützt die betriebsinterne Fehlzeitenstatisti...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 2.1.4 Instrumente

Gefährdungsbeurteilungen (GBU) sind ein wesentliches Instrument im Arbeitsschutz, welches darauf abzielt, potenzielle Gefahren am Arbeitsplatz zu identifizieren und Maßnahmen zu deren Minimierung zu entwickeln. Sie umfassen die systematische Erfassung und Bewertung von Risiken, die mit den Arbeitsbedingungen verbunden sind, wie physische Belastungen, psychische Belastungen, ...mehr

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Fehlzeitenmanagement: Maßna... / 3 Best-Practice

Unternehmen, wie z. B. die BMW Group, setzen gezielte Rückkehrgespräche ein, um nach längeren Fehlzeiten individuelle Ursachen zu ermitteln und Unterstützung anzubieten. Kombiniert mit einem internen Gesundheitsservice, der Mitarbeitern schnellen Zugang zu Physiotherapie und psychologischer Beratung bietet, konnte die Fehlzeitenquote in den betroffenen Abteilungen um 18 % ge...mehr

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Gesundheitsrisiko / 1 Gesundheitsrisiko im BGM

Das BGM verfolgt einen evidenzbasierten, systemischen Ansatz zur gesundheitsförderlichen Gestaltung von Arbeitsbedingungen. Gesundheitsrisiken werden in 3 Hauptkategorien unterteilt[1]: physische Risiken, psychosoziale Risiken chemische/biologische Risiken. 1.1 Physische Gesundheitsrisiken Zu den physischen Gesundheitsrisiken gehören Gefährdungen, die durch physische Arbeitsbedin...mehr

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Gesundheitsrisiko / 2.3 Psychosoziale Gesundheitsrisiken in der ISO 45003

Die ISO 45003 betont, dass neben betrieblichen Schutzmaßnahmen auch individuelle Bewältigungsstrategien für psychosoziale Risiken gefördert werden sollten (ISO 45003, 2021).[1] Relevanz der Verknüpfung von BGM und ISO 45001 Die Verbindung von BGM und ISO 45001 ermöglicht Unternehmen, Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz zu vereinen. Diese Kombination bietet: Präventiven Mehr...mehr

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Gesundheitsrisiko / 1.2 Psychosoziale Gesundheitsrisiken

Psychosoziale Gesundheitsrisiken umfassen Gefährdungen, welche die psychische Gesundheit beeinträchtigen können, z. B.: Stress durch hohe Arbeitsbelastung, Zeitdruck, mangelnde Unterstützung oder unklare Anforderungen, Konflikte im Team oder zwischen Führungskräften und Mitarbeitern, mangelnde Work-Life-Balance oder fehlende Autonomie[1], Mobbing, Diskriminierung, emotionale Bela...mehr

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Gesundheitsrisiko / 1.3 Chemische/biologische Risiken

Diese Kategorie umfasst Gefährdungen durch den Umgang mit chemischen Stoffen oder biologischen Agenzien, die gesundheitsschädlich sein können, wie z. B. Chemikalien, Dämpfe, Viren oder Bakterien.mehr

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Gesundheitsrisiko / 1.1 Physische Gesundheitsrisiken

Zu den physischen Gesundheitsrisiken gehören Gefährdungen, die durch physische Arbeitsbedingungen entstehen, z. B.: unzureichende Ergonomie am Arbeitsplatz, Lärmbelastung, Vibrationen oder schlechte Luftqualität, Belastungen durch Schichtarbeit oder repetitive Bewegungen, extreme Temperaturen, Chemikalien und gefährliche Substanzen, Zwangshaltungen und ungünstige ergonomische Bedi...mehr

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Gesundheitsrisiko / Zusammenfassung

Begriff Ein Gesundheitsrisiko bezeichnet im Kontext des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) und der ISO 45001 alle Gefährdungen und Risiken, die die physische oder psychische Gesundheit von Beschäftigten beeinträchtigen können. Diese können sich aus Arbeitsbedingungen, organisationalen Strukturen, Verhaltensweisen oder der Umgebung ergeben. Ziel ist die systematische ...mehr

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Rahmenbedingungen für ein BGM / 2 Professionalisierung von BGM

Die vorangegangenen Ausführungen zu den Rahmenbedingungen für ein BGM zeigen auf, dass das Thema "Gesundheit im Betrieb" bereits eine lange und jüngst weitreichende Entwicklung hinter sich hat. Aus dem heutigen Verständnis heraus bildet das BGM ein verbindendes "Dach" über den 3 wesentlichen "Säulen", die sich im Unternehmen mit dem Thema Gesundheit befassen (Abb. 4): Betrieb...mehr

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Rahmenbedingungen für ein BGM / Zusammenfassung

Überblick Die historische Entwicklung der heutigen Rahmenbedingungen für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in Deutschland begann 1986 mit der Verabschiedung der Ottawa Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Es folgten weitere nationale und internationale Gesetze und Vereinbarungen bis zur Verabschiedung des Präventionsgesetzes 2015. Während ein Teil der Gru...mehr

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Rahmenbedingungen für ein BGM

Zusammenfassung Überblick Die historische Entwicklung der heutigen Rahmenbedingungen für das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in Deutschland begann 1986 mit der Verabschiedung der Ottawa Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Es folgten weitere nationale und internationale Gesetze und Vereinbarungen bis zur Verabschiedung des Präventionsgesetzes 2015. Während e...mehr

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Rahmenbedingungen für ein BGM / 3 Aktueller Stand und kurzer Ausblick

Mit der DIN ISO 45001 SGA und der Abschaffung der BS OHSAS 4001 und der DIN SPEC 91020 wurden die Standards rund um den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie dem betrieblichen Gesundheitsmanagement letztlich 2020 zusammengeführt. Der Leitfaden Prävention wird jedes Jahr aktualisiert (letzte Fassung Dezember 2024) und bietet zur Durchführung betrieblicher Gesundheitsfördermaßn...mehr

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Rahmenbedingungen für ein BGM / 1 Gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen

Abb. 1: Chronologische Entwicklung der Rahmenbedingungen für ein BGM aus heutiger Sicht 1.1 Ottawa-Charta für Gesundheitsförderung der WHO Die erste internationale Konferenz zur Gesundheitsförderung wurde 1986 in Ottawa von der WHO abgehalten. Dort wurde eine Charta verabschiedet, die neben der Definition zur Gesundheitsförderung auch einen Auftrag zum Handeln mit dem Ziel "Ge...mehr

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Rahmenbedingungen für ein BGM / 1.4 Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Nachdem die WHO in ihrer Verfassung Gesundheit sehr allgemein definiert, in der Ottawa-Charta bereits den Begriff Gesundheitsförderung nennt und auf die Arbeitswelt und Arbeitsbedingungen eingeht, werden diese Inhalte in der Luxemburger Deklaration der EU weiter präzisiert. Die Luxemburger Deklaration der EU für betriebliche Gesundheitsförderung ist eine Erklärung der Mitgli...mehr

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Rahmenbedingungen für ein BGM / 1.8 DIN ISO 45001 SGA

Seit März 2018 ersetzt die DIN ISO 45001 SGA die OHSAS 18001. Neben dem starken Fokus auf Arbeitsschutzmanagementsysteme wird in der DIN ISO 45001 SGA nun auch der Gesundheitsschutz im Unternehmen näher definiert. Jede Organisation, unabhängig von Größe, Typ und Art, kann sich an den Leitlinien der Norm orientieren, um einen gesunden Arbeitsplatz bereitzustellen, welcher auf...mehr

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Rahmenbedingungen für ein BGM / 1.6 SGB IX: Betriebliches Eingliederungsmanagement

Das SGB IX regelt die Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen. Der Titel dieses Gesetzes lässt auf den ersten Blick keinen Zusammenhang zum Arbeitsschutz, zur BGF oder zum BGM vermuten. Erst § 167 mit dem Titel "Prävention" zeigt die Verbindung auf: In Abs. 2 wird geregelt, wie ein Arbeitnehmer, der durch Unfall, Verletzung oder sonstige Erkrankung mehr als 6 Wochen...mehr

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Rahmenbedingungen für ein BGM / 1.7 Präventionsgesetz

Die Historie des Präventionsgesetzes (PrävG) reicht bis in das Jahr 2004 zurück, bevor das Gesetz im Juli 2015 veröffentlicht wurde. Das PrävG wird in der öffentlichen Darstellung mit zahlreichen Zielen und Leistungen präsentiert, wobei das Gesetz selbst keine eigenen Leistungen beinhaltet. Es ist ein Artikelgesetz, das regelt, welche Änderungen u. a. im Sozialgesetzbuch V v...mehr

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Rahmenbedingungen für ein BGM / 1.2 SGB V: Gesetzliche Krankenversicherung

Es folgte 1988 mit der Neufassung des § 20 SGB V die gesetzliche Verankerung der Prävention und der betrieblichen Gesundheitsförderung. Die gesetzliche Krankenkasse ist eine Solidargemeinschaft mit der Aufgabe, die Gesundheit ihrer Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder ihren Gesundheitszustand zu verbessern. Sie fordert aber auch die Versicherten auf, durch eine ...mehr

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Rahmenbedingungen für ein BGM / 1.1 Ottawa-Charta für Gesundheitsförderung der WHO

Die erste internationale Konferenz zur Gesundheitsförderung wurde 1986 in Ottawa von der WHO abgehalten. Dort wurde eine Charta verabschiedet, die neben der Definition zur Gesundheitsförderung auch einen Auftrag zum Handeln mit dem Ziel "Gesundheit für alle bis zum Jahr 2000 und darüber hinaus" beinhaltet.[1] In ihrer Charta definiert die WHO Gesundheitsförderung wie folgt: Zi...mehr

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Rahmenbedingungen für ein BGM / 1.5 Leitfaden Prävention der Gesetzlichen Krankenkassen

Da die Ausführungen zur Unterstützung im SGB V recht knapp gehalten sind, haben die Krankenkassen einen Leitfaden zur Umsetzung des Gesetzes erstellt, der die Inhalte einer ganzheitlichen Sichtweise der BGF vorstellt und die notwendigen Kriterien einer qualitätsorientierten Durchführung benennt. Mit diesem Leitfaden legt der GKV-Spitzenverband Handlungsfelder und Kriterien f...mehr

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Rahmenbedingungen für ein BGM / 1.3 Arbeits- und Gesundheitsschutz

Wie in den vorangegangenen Kapiteln zu erkennen war, unterliegt die nationale Gesetzgebung zum Gesundheits- und Arbeitsschutz internationalen Abkommen und Richtlinien. Das Arbeitsschutzsystem in Deutschland ist gleichfalls hierarchisch gegliedert. An der Spitze stehen Gesetze, die durch das europäische Arbeitsschutzrecht beeinflusst werden. Gesetze können nur allgemeine, bra...mehr

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Psychische Belastung am Arb... / 2 Förderung der persönlichen Resilienz

Nicht nur dramatische Katastrophen und persönliche Tragödien verlangen dem Menschen viel Widerstandskraft ab. Auch der ganz gewöhnliche Alltagsstress muss immer wieder bewältigt werden: dauernde Umstrukturierungen in der Firma, Kurzarbeit, die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes oder finanzielle Sorgen. Dass diese Dauerbelastungen besorgniserregende gesundheitliche Kons...mehr

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Datenschutz im BGM / 2.2 Datenschutzrechtliche Anforderungen an ein BGM

Im vorangegangenen Kapitel wurde bereits dargestellt, dass die Erhebung und Erfassung gesundheitsbezogener Mitarbeiterdaten zu den Grundlagen eines BGM gehören. Nur mithilfe dieser Informationen kann ein Unternehmen seiner Pflicht zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz gerecht werden. Bei der Erfassung, Verarbeitung und Spei...mehr

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Datenschutz im BGM

Zusammenfassung Überblick Der Umgang mit gesundheitsbezogenen Mitarbeiterdaten gehört zu den Grundlagen jedes betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Nur mithilfe dieser Informationen kann ein Unternehmen seiner Pflicht zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz gerecht werden. Dabei sind es jedoch gerade die Beschäftigten, die häufig Angst...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Datenschutz im BGM / Zusammenfassung

Überblick Der Umgang mit gesundheitsbezogenen Mitarbeiterdaten gehört zu den Grundlagen jedes betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Nur mithilfe dieser Informationen kann ein Unternehmen seiner Pflicht zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz gerecht werden. Dabei sind es jedoch gerade die Beschäftigten, die häufig Angst haben, sensibl...mehr

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Datenschutz im BGM / 2.1 Übersicht Gesundheitsdaten

Der korrekte Umgang mit Angaben über die Gesundheit und Krankheit von Beschäftigten ist eines der kritischsten Datenschutzthemen in Unternehmen. Die Verarbeitung solcher gesundheitsbezogener Mitarbeiterdaten gehört allerdings zu den Grundlagen im BGM. Die Angaben sollen dazu dienen, gesunde Arbeitsbedingungen zu gestalten sowie ein zielgerichtetes BGM durchführen zu können. ...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Datenschutz im BGM / 2 Umgang mit Gesundheitsdaten im Betrieb

2.1 Übersicht Gesundheitsdaten Der korrekte Umgang mit Angaben über die Gesundheit und Krankheit von Beschäftigten ist eines der kritischsten Datenschutzthemen in Unternehmen. Die Verarbeitung solcher gesundheitsbezogener Mitarbeiterdaten gehört allerdings zu den Grundlagen im BGM. Die Angaben sollen dazu dienen, gesunde Arbeitsbedingungen zu gestalten sowie ein zielgerichtet...mehr

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Datenschutz im BGM / 1 Datenschutz in Deutschland

1.1 Relevanz Datenschutz in Deutschland Das Thema Datenschutz ist heutzutage, in einer Welt der digitalen Vernetzung und vielfältiger Informationskanäle, brisanter denn je. Auch in Deutschland prägen Datenschutzskandale in den letzten Jahren immer häufiger die Nachrichten. Fast wöchentlich tauchen neue Schlagzeilen über vermeintliche Datenmissbräuche auf – nicht zuletzt stand...mehr

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Datenschutz im BGM / 3 Ausblick

Die fortschreitende Digitalisierung in unserem Privatleben, z. B. Fitness-Tracker (früher als Schrittzähler bekannt) und Health-Monitore, die über das Smartphone unseren Zustand messen und Gesundheitstipps geben, macht auch vor der Arbeitswelt nicht halt. Immer stärker werden die digitalen Begleiter wie Smartphones und Tablets auch für eine effizientere Arbeit verwendet: Dat...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Datenschutz im BGM / 1.1 Relevanz Datenschutz in Deutschland

Das Thema Datenschutz ist heutzutage, in einer Welt der digitalen Vernetzung und vielfältiger Informationskanäle, brisanter denn je. Auch in Deutschland prägen Datenschutzskandale in den letzten Jahren immer häufiger die Nachrichten. Fast wöchentlich tauchen neue Schlagzeilen über vermeintliche Datenmissbräuche auf – nicht zuletzt standen bereits renommierte Unternehmen wie ...mehr

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Datenschutz im BGM / 1.3 Datenschutz im Betrieb

Es ist einleuchtend, dass ein Beschäftigungsverhältnis ohne die Angabe personenbezogener Daten der Mitarbeiter nicht möglich ist. Ohne eine Reihe personenbezogener Angaben wie Name, Anschrift, Bankverbindung etc., kann bereits eine Lohnabrechnung oder eine Meldung an die Sozialversicherungen nicht erfolgen. Der Arbeitgeber ist schlichtweg gezwungen, personenbezogene Daten vo...mehr

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Datenschutz im BGM / 1.4 Die Rolle des Datenschutzbeauftragten

Grundsätzlich haben Unternehmen, sofern sie personenbezogene Daten verarbeiten, einen Datenschutzbeauftragten zu ernennen, der die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen im Unternehmen überwacht. Der sog. Beauftragte für den Datenschutz ist einer der wichtigsten Akteure beim Thema Datenschutz im Betrieb. Häufig ist den Unternehmen allerdings gar nicht bewusst, was es damit a...mehr