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Explosionstechnische Entkopplung

Dr. Josef Sauer
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Zusammenfassung

 
Begriff

Unter dem Begriff Explosionstechnische Entkopplung versteht man ein Prinzip des konstruktiven (tertiären) Explosionsschutzes. Hierbei werden die Auswirkungen einer Explosion in Form von Explosionsdruck bzw. Flammen an der Ausbreitung gehindert und ein Durchschlag in andere Anlagenteile verhindert.

 
Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Gemäß § 6 Abs. 4 GefStoffV muss der Arbeitgeber das Ausmaß der zu erwartenden Auswirkungen von Explosionen ermitteln. Dies beinhaltet, die Möglichkeit einer Explosionsübertragung auf andere Anlagenteile zu prüfen. Die Anforderungen werden in der TRGS 724 konkretisiert. Für den Bereich Staubexplosionsschutz finden sich detaillierte Beispiele in der VDI 2263.

1 Aktive und passive Systeme

Bei der explosionstechnischen Entkopplung wird zwischen aktiven und passiven Systemen unterschieden: Passive Systeme verhindern durch die Art ihrer baulichen Konstruktion einen Flammen- oder Druckdurchschlag, während aktive Systeme Detektions- und Steuerungseinrichtungen beinhalten. Durch Detektoren, die auf Druck oder Flammen ansprechen, wird eine Explosion erkannt und Schutzmaßnahmen wie z. B. Schieber werden ausgelöst.

2 Explosionstechnische Entkopplung bei Gasen, Dämpfen und Nebeln

In Anlagenteilen, in denen explosionsfähige Atmosphäre in Form von Gasen, Dämpfen und Nebeln auftreten kann, sind zur Entkopplung Flammendurchschlagsicherungen und strömungsüberwachte rückzündsichere Einrichtungen geeignet.

2.1 Flammendurchschlagsicherungen

Flammendurchschlagsicherungen sind meist passive Einrichtungen, die den Durchschlag von Flammen unter verschiedensten Bedingungen verhindern, ein Durchströmen von Medien aber gleichzeitig gewährleisten.

Die DIN EN ISO 16852 unterscheidet bei den Flammendurchschlagsicherungen zwischen

  • Deflagrationsendsicherungen,
  • Deflagrationsrohrsicherungen,
  • Deflagrationsvolumensicherungen,
  • Detonationsrohrsicherungen,
  • Detonationsendsicherungen.

Der Unterschied z...

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