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Epoxidharze / 3 Gefahren

Dipl.-Biol. Bettina Huck
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Der AGW für Bisphenol A beträgt 5 mg/m³ bezogen auf die einatembare Fraktion. Sowohl Epoxidharz als auch Härter sowie weitere Zusatzstoffe, die zur Herstellung des Epoxidharz-Systems eingesetzt werden, können gesundheitsschädlich sein. Sie haben sensibilisierendes Potenzial, können reizend, ätzend oder allergieauslösend sein:

  • Epoxidharz reizt i. d. R. Augen und Haut,
  • der Härter ist häufig gesundheitsschädlich beim Einatmen, Verschlucken oder Berührung mit der Haut und verursacht Verätzungen.

Beide können sensibilisierend durch Hautkontakt sein.

Haut, Atemwege und Schleimhäute sind also mögliche Wirkorte:

  • Es werden v. a. Hauterkrankungen bei fehlenden Schutzmaßnahmen beobachtet, u. a. Hautausschlag, Ekzeme oder Hautschwellung.
  • Sind Atemwege betroffen, können asthmatische Reaktionen ausgelöst werden. Auch Atemnot und Atemwegserkrankungen sind mögliche Folgen.
  • Sind die Schleimhäute betroffen, können Augenrötung, Nasenbluten oder Fließschnupfen auftreten.

Die Reaktion erfolgt unmittelbar bei oder nach der Exposition.

 
Achtung

Sensibilisierung und Allergie

Epoxidharze sind einer der häufigsten Auslöser berufsbedingter allergischer Hauterkrankungen und zwar bereits nach einer sehr kurzen Sensibilisierungsphase von wenigen Tagen oder Wochen. Sensibilisierung ist eine allergische oder Überempfindlichkeits-Reaktion auf eine Substanz, die sich bei wiederholter Exposition entwickeln kann. Ist bereits eine Epoxidharzallergie entstanden, reagiert der Beschäftigte auch beim bestimmungsgemäßen Einsatz von PSA und sogar auch dann, wenn ein Kollege in der Nähe Epoxidharze verarbeitet oder ein Spritzer auf seine Arbeitskleidung gelangt. Der Betroffene muss dann in Bereichen beschäftigt werden, in denen keine Exposition mit Epoxidharzen erfolgt. Im schlimmsten Fall muss er einen neuen Arbeitspla...

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