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FI-Schutzschalter

Dipl.-Ing. Dirk Rittershaus
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Zusammenfassung

 
Begriff

FI-Schutzschalter sind Fehlerstromschutzeinrichtungen, die den Fehlerstrom i. d. R. auf maximal 30 mA begrenzen. Fließt ein größerer Fehlerstrom, dann wird der Stromkreis durch den FI-Schutzschalter unterbrochen. So werden schädliche oder gar tödliche Körperdurchströmungen vermieden. FI-Schutzschalter müssen in regelmäßigen Abständen durch Fachkräfte auf Wirksamkeit und Funktion geprüft werden.

FI-Schutzschalter ist der gebräuchliche Begriff. Fachlich korrekt ist die Bezeichnung Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD). Dabei steht RCD für Residual Current protective Device.

 
Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Regelungen zur Elektrosicherheit sind im berufsgenossenschaftlichen Vorschriften- und Regelwerk zu finden in DGUV-V 3 "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel", DGUV-I 203-004 "Einsatz von elektrischen Betriebsmitteln bei erhöhter elektrischer Gefährdung" und DGUV-I 203-006 "Auswahl und Betrieb elektrischer Anlagen und Betriebsmittel auf Baustellen".

1 Gesundheitsschäden und Lebensgefahr durch Körperdurchströmung

Im Normalfall ist die Anzahl der zum elektrischen Betriebsmittel fließenden Elektronen so groß wie die Anzahl der zurückfließenden Elektronen. Durch einen Fehler in der Isolation des Gerätes oder der Zuleitung kann es nun zu einem Elektrounfall durch Körperdurchströmung kommen. Die Körperdurchströmung kann tödliche Auswirkungen haben, wenn die Stromstärke hoch ist und die Durchströmung lange andauert.

Damit es nicht zu schweren Körperschäden kommt, werden als zusätzliche Schutzmaßnahme bei indirektem Berühren Fehlerstromschutzeinrichtungen eingesetzt. Diese werden auch als RCD (residual current protective device) bezeichnet. Sie stellen fest, wie groß der Differenzstrom ist und unterbrechen die Stromzufuhr zum Gerät.

2 Höhe des Nennfehlerstroms und regelmäßige Prüfungen

Fehlerstromschutzeinrichtungen begrenzen den Fehlerstrom i. d. R. auf maximal 30 mA. Es gibt auch Fe...

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