Fachbeiträge & Kommentare zu Teilwertabschreibung

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Teilwertabschreibung auf börsennotierte Aktien im Anlagevermögen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung

Leitsatz Von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG 1997 i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002 ist bei börsennotierten Aktien grundsätzlich dann auszugehen, wenn der Börsenwert zum Bilanzstichtag unter denjenigen im Zeitpunkt des Aktienerwerbs gesunken ist und der Kursverlust die Bagatellgrenze von 5 % der Notierung bei Erwerb überschreit...mehr

Urteilskommentierung aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Dauernde Wertminderung bei Aktien

Leitsatz Eine Teilwertabschreibung erfordert eine voraussichtlich dauernde Wertminderung. Dies ist bei börsennotierten Aktien dann gegeben, wenn der Börsenwert am Bilanzstichtag mehr als 5 % unter dem Kurs beim Erwerb der Aktien liegt. Der weitere Kursverlauf nach dem Bilanzstichtag ist unerheblich. Sachverhalt Eine AG hat im Frühjahr 2001 Aktien von börsennotierten Gesellsch...mehr

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Wertminderung von Anteilen an einem Aktienfonds

Leitsatz Liegt eine voraussichtlich dauernde Minderung des Werts von Investmentanteilen vor, kann auch für diese eine Abschreibung auf den niedrigeren Teilwert erfolgen. Für die Entscheidung stellt der BFH in typisierender Weise auf die Grundsätze bei börsennotierten Aktien ab, sofern die Fondsanteile überwiegend börsengehandelte Aktien umfassen. Sachverhalt Zum Anlagevermöge...mehr

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Anrechnung fiktiver brasilianischer Quellensteuer: Ermittlung ausländischer Einkünfte bei Verlusten aus Währungstermingeschäften

Leitsatz 1. Für den Zinsbegriff des Art. 24 Abs. 3 Buchst. b DBA-Brasilien ist ausschließlich die abkommensrechtliche Zinsdefinition maßgeblich; ob es sich auch nach brasilianischem Steuerrecht um "Zinsen" handelt, ist unerheblich. 2. Anzurechnen ist nach Art. 24 Abs. 3 Buchst. b DBA-Brasilien die auf den Bruttobetrag der gezahlten Zinsen entfallende fiktive Quellensteuer. 3. ...mehr

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Bilanzberichtigung bei fehlerhafter Teilwertabschreibung

Leitsatz Ein Bilanzansatz ist nicht objektiv fehlerhaft, wenn er nicht gegen ein handels- oder steuerrechtliches Bilanzierungsgebot oder -verbot verstößt. Daher scheidet in diesem Fall eine Bilanzberichtigung nach § 4 Abs. 2 Satz 1 EStG aus. Die Teilwertabschreibung einer Forderung ist zutreffend, wenn der Schuldner bilanziell überschuldet ist und der Gläubiger selbst nicht ...mehr

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Keine Teilwertabschreibung auf festverzinsliche Wertpapiere

Leitsatz Bei festverzinslichen Wertpapieren, die eine Forderung in Höhe des Nominalwerts der Forderung verbriefen, ist eine Teilwertabschreibung unter ihren Nennwert allein wegen gesunkener Kurse regelmäßig nicht zulässig. Dies gilt auch, wenn die Wertpapiere zum Umlaufvermögen gehören. Sachverhalt Ein Kreditinstitut in der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft hielt ...mehr

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Voraussichtlich dauernde Wertminderung bei festverzinslichen Wertpapieren

Leitsatz Bei festverzinslichen Wertpapieren, die eine Forderung in Höhe des Nominalwerts der Forderung verbriefen, ist eine Teilwertabschreibung unter ihren Nennwert allein wegen gesunkener Kurse regelmäßig nicht zulässig. Dies gilt auch dann, wenn die Wertpapiere zum Umlaufvermögen gehören. Normenkette § 6 Abs. 1 Nr. 1, Nr. 2 S. 1 bis 3 EStG 2002 Sachverhalt Die Klägerin, ein...mehr

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Ansprüche und Verpflichtungen einer Personenhandelsgesellschaft aus einer von ihr abgeschlossenen Lebensversicherung auf das Leben eines Angehörigen eines Gesellschafters können Betriebsvermögen sein

Leitsatz 1. Schließt eine Personenhandelsgesellschaft eine Lebensversicherung auf das Leben eines Angehörigen eines Gesellschafters ab, so können Ansprüche und Verpflichtungen aus dem Vertrag dem Betriebsvermögen zuzuordnen sein, wenn der Zweck der Vertragsgestaltung darin besteht, Mittel für die Tilgung betrieblicher Kredite anzusparen und das für Lebensversicherungen chara...mehr

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Frotscher/Drüen, UmwStG 200... / 3.5 Rückgängigmachen einer Teilwertabschreibung (Beteiligungskorrekturbetrag)

Rz. 30 Eine besondere Behandlung erfährt der Beteiligungskorrekturbetrag. Dieser Gewinn ist zwar anders definiert als der Übernahmegewinn, kann aber teilweise oder ganz ­Bestandteil des Übernahmegewinns sein. Ist dies der Fall, geht die Steuerpflicht des Beteiligungskorrekturbetrags der Steuerfreiheit des Übernahmegewinns vor. Abs. 2 S. 2 definiert den Beteiligungskorrekturbe...mehr

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Frotscher/Drüen, UmwStG 200... / 3.4 Steuerfreier Übernahmegewinn/-verlust (Abs. 2 S. 1)

Rz. 21 Hält die übernehmende Körperschaft Anteile an der übertragenden Körperschaft, werden insoweit keine Anteile an der übernehmenden Körperschaft als Gegenleistung gewährt, da die übernehmende Körperschaft auch im Zuge der Verschmelzung keine eigenen Anteile erwerben darf (vgl. § 11 Rz. 15). Aus der Übernahme der Wirtschaftsgüter folgt somit insoweit ein Vermögenszugang o...mehr

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Frotscher/Drüen, UmwStG 200... / 4.2 Fortführung der Bewertung

Rz. 49 Nach § 12 Abs. 3 S. 1 tritt die übernehmende Körperschaft hinsichtlich der Bewertung der übernommenen Wirtschaftsgüter in die Rechtsstellung der übertragenden Körperschaft ein. Sie hat nach Abs. 3 S. 1 die Wertansätze der übertragenden Körperschaft zu übernehmen und sie ebenso fortzuentwickeln, wie es die übertragende ­Körperschaft hätte tun müssen. Das ist die Folge ...mehr

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Frotscher/Drüen, UmwStG 200... / 3.1.3 Zwischenwertansatz, freiwilliger Teilwertansatz (Abs. 1 S. 2)

Rz. 45 Im Rahmen des Wahlrechts nach Abs. 1 S. 1 kann die übertragende Körperschaft auch höhere Werte als die Buchwerte ansetzen (Abs. 1 S. 2). Untere Grenze sind die Buchwerte, weil nur „höhere” Werte angesetzt werden dürfen. Obere Grenze sind die Teilwerte der einzelnen Wirtschaftsgüter, sie dürfen zur Vermeidung einer Überbewertung nicht überschritten werden. Ist der Teil...mehr

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Frotscher/Drüen, UmwStG 200... / 3.1 Übersicht

Rz. 15 Der Übertragungsvorgang ist bei der übernehmenden Körperschaft nur ausnahmsweise ergebnisneutral. Durch die Verschmelzung bzw. Vermögensübertragung erwirbt die Körperschaft Wirtschaftsgüter, die sie mit den Werten aus der Verschmelzungsbilanz der übertragenden Körperschaft ansetzen muss (Wertverknüpfung, Rz. 4ff.). Diese Werte können die fortentwickelten Anschaffungs-...mehr

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Gewerbesteuerliche Kürzung bei Schwester-Kapitalgesellschaften

Leitsatz Die erweiterte Kürzung für Grundstücksunternehmen nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG gilt zwar auch für Kapitalgesellschaften. Diese Kürzung scheidet aber bei einer Grundstücksüberlassung zwischen Schwester-Kapitalgesellschaften innerhalb des Organkreises aus. Sachverhalt Zwei Kapitalgesellschaften (PHG und PHB) waren jeweils Organgesellschaft einer Konzernmuttergesellscha...mehr

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Abzug "finaler" Verluste einer ausländischen Tochterkapitalgesellschaft allenfalls im "Finalitätsjahr"

Leitsatz Unterstellt, ein Abzug von Verlusten einer in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union ansässigen Tochterkapitalgesellschaft bei ihrer inländischen Mutterkapitalgesellschaft wäre aus unionsrechtlichen Gründen geboten, käme ein solcher Verlustabzug nicht im Veranlagungszeitraum des Entstehens der Verluste, sondern nur in jenem Veranlagungszeitraum in Betrac...mehr

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Abzug finaler Verluste erfolgt im Finalitätsjahr

Leitsatz Sofern der Verlust einer Tochterkapitalgesellschaft in einem EU-Staat ausnahmsweise bei der inländischen Mutterkapitalgesellschaft abgezogen werden kann, ist dies nicht bereits im Jahr des Entstehens des Verlustes möglich. Der Verlustabzug kommt vielmehr erst in dem Jahr in Betracht, in dem er "final" geworden ist. Sachverhalt Eine deutsche Holdinggesellschaft hatte ...mehr

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Kein ordnungsgemäß durchgeführter Ergebnisabführungsvertrag bei "vergessener" Verrechnung mit vororganschaftlichen Verlusten

Leitsatz Ein Ergebnisabführungsvertrag ist nicht tatsächlich durchgeführt, wenn der Jahresüberschuss der Organgesellschaft nicht mit einem vororganschaftlichen Verlustvortrag verrechnet, sondern an den Organträger abgeführt wird. Normenkette § 14 Nr. 4 S. 2 KStG 1998, § 301 S. 1 AktG Sachverhalt Die klagende KG war Organträgerin zweier GmbHs. Im Verhältnis zur U-GmbH waren an d...mehr

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Beschränkung des Verlustabzugs für Körperschaften

Leitsatz Beim BFH ist ein Verfahren anhängig, in welchem es um die Frage geht, ob die Beschränkung des Verlustabzugs für eine Körperschaft rechtmäßig ist, den diese aus einer stillen Beteiligung erzielt. Der BFH hat jetzt das BMF zum Verfahrensbeitritt aufgefordert. Sachverhalt Eine GmbH hatte sich als stille Gesellschafterin mit einer Einlage am Unternehmen einer AG beteilig...mehr

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Beitrittsaufforderung an das BMF: Beschränkung des Verlustabzugs bei stiller Gesellschaft

Leitsatz Das BMF wird aufgefordert, dem Revisionsverfahren beizutreten und zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen: 1. Schließt § 15 Abs. 4 S. 6 und 7 i.V.m. § 20 Abs. 1 Nr. 4 S. 2 EStG 2002 i.d.F. des StVergAbG den Abzug eines Verlustes aus, der darauf beruht, dass eine Kapitalgesellschaft eine stille Beteiligung am Unternehmen einer anderen Kapitalgesellschaft in ihrer Bilan...mehr

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Keine Rücklage für Ersatzbeschaffung beim sog. Squeeze-out – Abzugsverbot gem. § 8b Abs. 3 S. 3 KStG auch für Veräußerungsverluste

Leitsatz 1. Für den Veräußerungsgewinn aus der Übertragung von Aktien nach §§ 327a ff. AktG (sog. Squeeze-out) kann keine Rücklage für Ersatzbeschaffung gebildet werden. 2. Es ist weder aus verfassungs- noch aus unionsrechtlicher Sicht zu beanstanden, dass § 8b Abs. 3 KStG 2002 a.F. auch den Abzug von Veräußerungsverlusten und Teilwertabschreibungen ausschließt. Normenkette R ...mehr

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Keine Rücklage für Ersatzbeschaffung beim Squeeze-out – Abzugsverbot gem. § 8 b Abs. 3 Satz 3 KStG auch für Veräußerungsverluste

Leitsatz Für den Veräußerungsgewinn aus der Übertragung von Aktien nach §§ 327 a ff. AktG (sog. Squeeze-out) kann keine Rücklage für Ersatzbeschaffung gebildet werden. Es ist weder aus verfassungs- noch aus unionsrechtlicher Sicht zu beanstanden, dass § 8 b Abs. 3 KStG 2002 a.F. auch den Abzug von Veräußerungsverlusten und Teilwertabschreibungen ausschließt. Sachverhalt Eine G...mehr

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Keine Rücklage für Ersatzbeschaffung

Leitsatz Auch wenn Aktien im Rahmen eines sog. Squeeze-out zwangsweise übertragen werden, kann für den daraus entstehenden Veräußerungsgewinn keine Rücklage für Ersatzbeschaffung gebildet werden. Sachverhalt Im Rahmen einer Umstrukturierung musste eine GmbH Anteile an einer AG zwangsweise veräußern – Squeeze-out nach § 327a–f AktG. Die dafür erhaltene Barabfindung lag über de...mehr

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Teilwert: Voraussichtlich dauernde Wertminderung bei Aktien im Anlagevermögen

Leitsatz Für die Bemessung einer dauerhaften Teilwertminderung ist eine typisierende Betrachtung zulässig. Die Grenzen, die das BMF für zulässig hält, sind jedoch nicht angemessen. Soll eine Teilwertminderung allein auf gesunkene Börsenkurse gestützt werden, muss dieser um mehr als 20 % oder an zwei aufeinander folgenden Bilanzstichtagen jeweils um mehr als 10 % unter die Er...mehr

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Auch bei Mehrheits-Auslandsbeteiligung kein Abzugsverbot für Teilwertabschreibung im VZ 2001

Leitsatz Es ist nicht klärungsbedürftig, dass sich der gemeinschaftsrechtlich bedingte Ausschluss der Anwendung des § 8b Abs. 3 KStG 1999 n.F. bei Auslandsbeteiligungen im VZ 2001 auch auf die Situation einer Beteiligung von über 10 % bezieht. Normenkette § 8b Abs. 3, § 34 Abs. 2a S. 1, § 34 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 KStG 1999 i.d.F. des UntStFG vom 20.12.2001, § 8b Abs. 2 S. 2 KStG ...mehr

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Kein Halbabzugsverbot für Abschreibungen auf Gesellschafterdarlehen

Leitsatz Abschreibungen auf Gesellschafterdarlehen unterliegen nicht dem Halbabzugsverbot nach § 3c Abs. 2 EStG, da diese Darlehen auf einem eigenständigen Schuldverhältnis beruhen. Sachverhalt Zwischen einer GmbH und einem Einzelunternehmen bestand eine Betriebsaufspaltung. Der alleinige GmbH-Gesellschafter, der zugleich das Einzelunternehmen betrieb, erfasste die Forderunge...mehr

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Wertaufholungsgebot verfassungsgemäß

Leitsatz Das durch das StEntlG 1999/2000/2002 vom 24.03.1999 (BGBl I 1999, 402) eingeführte Wertaufholungsgebot verstößt auch insoweit nicht gegen die Verfassung, als davon Teilwertabschreibungen erfasst werden, die mehr als zehn Jahre vor Inkrafttreten der Gesetzesänderung vorgenommen worden waren. Normenkette § 6 Abs. 1 Nr. 1 S. 4, Nr. 2 S. 2 und 3, § 52 Abs. 16 S. 2 und 3;...mehr

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Wertaufholungsgebot ist verfassungsgemäß

Leitsatz Das durch das StEntlG 1999/2000/2002 eingeführte Wertaufholungsgebot verstößt auch insoweit nicht gegen die Verfassung, als davon Teilwertabschreibungen erfasst werden, die mehr als 10 Jahre vor Inkrafttreten der Gesetzesänderung vorgenommen worden waren. Sachverhalt Ein Landwirt ermittelt den Gewinn durch Bestandsvergleich (§ 4 Abs. 1 EStG) für das landwirtschaftlic...mehr

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"Glaxo Wellcome": § 50c EStG a.F. verstößt beim Doppelumwandlungsmodell grundsätzlich nicht gegen das Gemeinschaftsrecht

Leitsatz 1. Kommt es im Rahmen einer konzerninternen Umstrukturierung zum Erwerb einer Beteiligung an einer inländischen GmbH I von der ausländischen Muttergesellschaft durch die inländische Tochterkapitalgesellschaft II (GmbH II), wird durch diesen Erwerb ein sog. Sperrbetrag nach § 50c Abs. 1 EStG 1990 ausgelöst. Wird die GmbH I alsdann auf die GmbH II verschmolzen (sog. Au...mehr

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Erfolgswirksam gebildete Rückstellung für Nachforderungszinsen auf KSt ist trotz Zins-Abzugsausschlusses erfolgswirksam aufzulösen

Leitsatz Wird eine vor Inkrafttreten des § 10 Nr. 2 Halbs. 2 KStG 1996 i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002 am 01.01.1999 steuerwirksam gebildete Rückstellung für Nachforderungszinsen auf KSt nach diesem Zeitpunkt aufgelöst, ist die daraus resultierende Gewinnerhöhung nicht steuerrechtlich zu neutralisieren. Normenkette § 5 Abs. 1 S. 1 EStG, § 249 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 S. 2 HGB, §...mehr

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Hinzurechnung einer verlustbedingten Teilwertabschreibung

Leitsatz Nimmt der Organträger auf Darlehensforderungen gegen die Organgesellschaft eine Teilwertabschreibung vor, kann dies bei der Ermittlung des Gewerbeertrags durch eine Hinzurechnung wieder zu korrigieren sein. Dies gilt jedenfalls insoweit als die Teilwertabschreibung durch erlittene Verluste der Organgesellschaft verursacht wurde. Sachverhalt Zwischen einer KG und eine...mehr

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Bei gewerbesteuerlicher Organschaft darf Teilwertabschreibung auf Darlehensforderung gegen Organgesellschaft den Gewerbeertrag nicht mindern

Leitsatz 1. Gewinnminderungen infolge einer Teilwertabschreibung (§ 6 Abs. 1 Nr. 2 S. 2 EStG) des Organträgers auf Darlehensforderungen gegen eine Organgesellschaft sind bei der Ermittlung des organschaftlichen Gewerbeertrags durch entsprechende Hinzurechnungen zu korrigieren (neutralisieren), soweit die Teilwertabschreibung zumindest auch durch erlittene Verluste der Organg...mehr

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Teilwertabschreibung des Besitzunternehmens auf Forderung gegenüber der Betriebs-GmbH

Leitsatz Der Teilwert einer Forderung des Besitzunternehmens gegen die Betriebsgesellschaft kann nur nach den Maßstäben abgeschrieben werden, die für die Teilwertberichtigung der Beteiligung am Betriebsunternehmen durch das Besitzunternehmen bestehen; es ist eine Gesamtbetrachtung der Ertragsaussichten von Besitz– und Betriebsunternehmen notwendig. Sachverhalt Ein Steuerpflic...mehr

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Betriebsaufspaltung: Teilwertabschreibung einer Forderung des Besitzunternehmens gegen die Betriebsgesellschaft

Leitsatz 1. Der Teilwert einer Forderung des Besitzunternehmens gegen die Betriebsgesellschaft kann nur nach den Maßstäben abgeschrieben werden, die für die Teilwertberichtigung der Beteiligung am Betriebsunternehmen durch das Besitzunternehmen bestehen; es ist eine Gesamtbetrachtung der Ertragsaussichten von Besitz- und Betriebsunternehmen notwendig. 2. Sind die Ertragsaussi...mehr

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Gemeinschaftsrechtliche Beurteilung des sog. Sperrbetrags gem. § 50c EStG a.F.

Leitsatz Art. 73b EGV (jetzt Art. 56 EG) ist dahin auszulegen, dass er einer Regelung eines Mitgliedstaats nicht entgegensteht, wonach die Wertminderung von Anteilen durch Gewinnausschüttungen von einem Einfluss auf die Bemessungsgrundlage der Steuer eines gebietsansässigen Steuerpflichtigen ausgeschlossen wird, wenn dieser Anteile an einer gebietsansässigen Kapitalgesellsch...mehr

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Wertaufholung nach ausschüttungsbedingter Teilwertabschreibung

Leitsatz Die einkommenswirksame Wertaufholung eines Beteiligungswerts gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 3 i.V.m. Abs. 1 Nr. 1 Satz 4 EStG 1997 (i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002) umfasst auch eine frühere ausschüttungsbedingte Teilwertabschreibung auf den Buchwert der Beteiligung, die nach § 50c Abs. 1 Satz 1 EStG 1990 nicht einkommenswirksam war. Sachverhalt Die X-GmbH hält sämtlic...mehr

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Wertaufholung nach nicht einkommenswirksamer ausschüttungsbedingter Teilwertabschreibung i.S.d. § 50c EStG 1990

Leitsatz Die einkommenswirksame Wertaufholung eines Beteiligungswerts gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2 S. 3 i.V.m. Abs. 1 Nr. 1 S. 4 EStG 1997 (i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002) umfasst auch eine frühere ausschüttungsbedingte Teilwertabschreibung auf den Buchwert der Beteiligung, die gem. § 50c Abs. 1 S. 1 EStG 1990 nicht einkommenswirksam war. Normenkette § 6 Abs. 1 Nr. 1 S. 4 und Nr....mehr

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Wertaufholungen sind vorrangig mit steuerlich unwirksamen Teilwertabschreibungen zu kompensieren

Leitsatz Sog. Wertaufholungen gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2 S. 3 EStG 2002, denen in früheren Jahren sowohl steuerwirksame als auch steuerunwirksame Abschreibungen von Anteilen auf den niedrigeren Teilwert vorangegangen sind, sind nach Maßgabe von § 8b Abs. 2 S. 2 KStG 2002 a.F./§ 8b Abs. 2 S. 4 KStG 2002 n.F. zunächst mit den nicht steuerwirksamen und erst danach – mit der Folge de...mehr

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Wertaufholung nach vorangegangenen Teilwertabschreibungen

Leitsatz Sog. Wertaufholungen gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 3 EStG 2002, denen in früheren Jahren sowohl steuerwirksame als auch steuerunwirksame Abschreibungen von Anteilen auf den niedrigeren Teilwert vorangegangen sind, sind nach Maßgabe von § 8b Abs. 2 Satz 2 KStG 2002 a.F./§ 8b Abs. 2 Satz 4 KStG 2002 n.F. zunächst mit den nicht steuerwirksamen und erst danach – mit der Fo...mehr

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Wertaufholung nach vorangegangenen Teilwertabschreibungen

Leitsatz Sog. Wertaufholungen gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 3 EStG 2002, denen in früheren Jahren sowohl steuerwirksame als auch steuerunwirksame Abschreibungen von Anteilen auf den niedrigeren Teilwert vorangegangen sind, sind nach Maßgabe von § 8b Abs. 2 Satz 2 KStG 2002 a.F./§ 8b Abs. 2 Satz 4 KStG 2002 n.F. zunächst mit den nicht steuerwirksamen und erst danach – mit der Fo...mehr

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BFH klärt das sog. Reihenfolgeproblem

Leitsatz Steigt der Wert eines Wirtschaftsguts nach vorhergehender Teilwertabschreibung wieder an, muss eine Zuschreibung erfolgen. Fraglich war bisher, wie zu verfahren ist, wenn auf Anteile an einer Kapitalgesellschaften mehrere Teilwertabschreibungen erfolgt waren – teils steuerwirksam, teils steuerunwirksam. Dazu hat der BFH nun entschieden, dass die Zuschreibung zuerst ...mehr

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Voraussetzungen für Teilwertabschreibung

Leitsatz Eine Teilwertabschreibung erfordert, dass mindestens während der halben Restnutzungsdauer des Wirtschaftsguts eine Wertminderung vorliegt. Bei Gebäuden ist für die verbleibende Nutzungsdauer auf die restliche Abschreibungsdauer abzustellen, selbst wenn ein vorheriger Verkauf geplant ist. Sachverhalt Zum Betriebsvermögen einer GmbH gehörte ein Gebäude, das degressiv a...mehr

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Teilwertabschreibung bei abnutzbaren Wirtschaftsgütern

Leitsatz 1. Nur ein Wertverlust, der mindestens während der halben Restnutzungsdauer des Wirtschaftsguts andauert, ermöglicht bei abnutzbaren Wirtschaftsgütern eine Teilwertabschreibung (Bestätigung des Senatsurteils vom 14.3.2006, I R 22/05, BStBl 2006 II S. 680). 2. Die verbleibende Nutzungsdauer ist bei Gebäuden nach § 7 Abs. 4 und 5 EStG 1997, bei anderen Wirtschaftsgüter...mehr

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Teilwertabschreibung bei abnutzbaren Wirtschaftsgütern

Leitsatz 1. Nur ein Wertverlust, der mindestens während der halben Restnutzungsdauer des Wirtschaftsguts andauert, ermöglicht bei abnutzbaren Wirtschaftsgütern eine Teilwertabschreibung (Bestätigung des Senatsurteils vom 14.03.2006, I R 22/05, BFH/NV 2006, 1738, BFH/PR 2006, 339). 2. Die verbleibende Nutzungsdauer ist bei Gebäuden nach § 7 Abs. 4 und 5 EStG 1997, bei anderen ...mehr

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Teilwertabschreibung bei abnutzbaren Wirtschaftsgütern

Leitsatz Nur ein Wertverlust, der mindestens während der halben Restnutzungsdauer des Wirtschaftsguts andauert, ermöglicht bei abnutzbaren Wirtschaftsgütern eine Teilwertabschreibung (Bestätigung des Senatsurteils vom 14.03.2006, I R 22/05, BStBl II 2006, 680). Die verbleibende Nutzungsdauer ist bei Gebäuden nach § 7 Abs. 4 und 5 EStG 1997, bei anderen Wirtschaftsgütern grund...mehr

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"Geschäftsbeziehung" i.S.d. § 1 AStG a.F

Leitsatz Gewährt der (beherrschende) Gesellschafter einer ausländischen (hier: britischen) Kapitalgesellschaft der Letzteren ein zinsloses und unbesichertes Darlehen, so kann dadurch die Rechtsfolge des § 1 AStG a.F. nur dann ausgelöst werden, wenn das Darlehen im Rahmen einer Geschäftsbeziehung zwischen beiden Unternehmen gegeben wird. Das ist nach der bis 2002 geltenden Re...mehr

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Devisenkursänderungen führen bei langfristigen Fremdwährungsdarlehen i.d.R. nicht zu voraussichtlich dauerhafter Teilwerterhöhung

Leitsatz 1. Ob bei Fremdwährungsverbindlichkeiten eine Veränderung des Währungskurses zum Bilanzstichtag eine voraussichtlich dauerhafte Teilwerterhöhung ist, hängt maßgeblich von der Laufzeit der Verbindlichkeit ab. 2. Bei Fremdwährungsverbindlichkeiten, die eine Restlaufzeit von ca. zehn Jahren haben, begründet ein Kursanstieg der Fremdwährung grundsätzlich keine voraussich...mehr

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Kein Abzugsverbot für Teilwertabschreibungen bei Auslandsbeteiligungen im Veranlagungszeitraum 2001

Leitsatz Das Abzugsverbot für Teilwertabschreibungen bei Auslandsbeteiligungen (§ 8b Abs. 3 KStG 1999 i.d.F. des UntStFG) ist im Veranlagungszeitraum 2001 nicht anwendbar (Anschluss an EuGH-Urteil vom 22.02.2009, C-377/07"STEKO Industriemontage GmbH", Slg. 2009, I‐299). Normenkette § 8b Abs. 3, § 34 Abs. 2a S. 1, Abs. 4 S. 1 Nr. 2 KStG 1999 i.d.F. des UntStFG, Art. 56 EG Hinw...mehr

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Bilanzberichtigung nach unrechtmäßiger Teilwertabschreibung

Leitsatz Eine zu Unrecht vorgenommene Teilwertabschreibung ist in der ersten noch offenen Bilanz zu korrigieren. Sachverhalt Die Antragstellerin hatte auf ein Grundstück, welches sie seit 1961 bilanzierte, eine Teilwertabschreibung vorgenommen. Dem lag ein Gutachten aus dem Jahr 1999 zugrunde, welches ausführte, dass aufgrund der Nutzung in der Vergangenheit zwar verschiedene...mehr

Kommentar aus Finance Office Professional
Teilwertabschreibung bei voraussichtlich dauernder Wertminderung

Überblick Das BMF greift eine Entscheidung des BFH zur dauernden Wertminderung bei börsennotierten Anteilen an einer Kapitalgesellschaft auf und präzisiert, wann eine Minderung "dauerhaft" ist. Kommentar Der BFH stellt in der Entscheidung v. 26.9.2007, I R 58/06, klar, dass bei börsennotierten Anteilen an einer Kapitalgesellschaft, die als Finanzanlage gehalten werden, von ei...mehr

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Steuerlich wirksame Teilwertabschreibung auf Darlehen

Leitsatz Wird eine Teilwertabschreibungen auf ein sog. eigenkapitalersetzendes Darlehen vorgenommen, kann dieser Aufwand auch steuerlich Gewinn mindernd berücksichtigt werden. Sachverhalt Zum Betriebsvermögen der I-GmbH gehörte die Tochtergesellschaft C-GmbH. Als die C-GmbH in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet, hat die I-GmbH sie mit mehreren Darlehen unterstützt. In 200...mehr