Fachbeiträge & Kommentare zu Personaldienstleister

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliche Pandemieplanung / 4.3 Vorgehensweise nach einer Pandemie

Die Maßnahmen zur Beendigung des Ausnahmezustands stellen die letzte Phase der Pandemieplanung dar. Die vom Unternehmer oder dessen Beauftragten verkündete Rückkehr zur Normalität kann in einem oder in mehreren Schritten erfolgen. Dazu werden die Führungskräfte der einzelnen Funktionsbereiche, die Arbeitnehmervertretung und anschließend auch alle Beschäftigten über das Ende ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Corona-Pandemie: Handlungsm... / 2.2.2 Alternative: Nebenjob

Es ist nicht erforderlich, einen Aufhebungsvertrag zu schließen, wenn der Arbeitnehmer vorübergehend seine Arbeitskraft in einer systemrelevanten Branche (insbesondere Landwirtschaft, Lebensmittelbranche, Gesundheitsbereich) anbieten möchte. Dazu kann der Arbeitsvertrag ruhend gestellt werden, sodass auch die Lohnzahlung entfällt (unbezahlter Urlaub). Wird der Arbeitnehmer lä...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Organisation von HR / 6.5 Kompetenzverteilung zwischen Personalabteilung und Fachvorgesetzten

Die Geschäftsleitung sollte sich überlegen, welche Aufgaben die Personalabteilung bearbeiten soll und inwieweit die Vorgesetzten bei der Erfüllung der Personalarbeit miteinbezogen werden. Insbesondere Aufgaben, für deren erfolgreiche Umsetzung die Akzeptanz im gesamten Unternehmen erforderlich ist, sollten auf alle Beteiligten verteilt werden. Dazu gehören Themen wie Unterneh...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Outplacement als Instrument... / 3.1 Unternehmensbezogene Beratung vor den Kündigungsgesprächen

Um Missverständnissen vorzubeugen, ist klar zu unterstreichen, dass Outplacement-Beratung nicht an der Entscheidung mitwirkt, ob Mitarbeitern gekündigt werden muss und/oder welchen Mitarbeitern zu kündigen ist. Jegliche Einbeziehung der Outplacement-Berater in diese Entscheidungen würde Neutralität und den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zu den Betroffenen unmöglich mac...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Outplacement als Instrument... / 1.2 Die Entwicklung zum Outplacement

Die Idee des Outplacement ist in den USA entstanden. Sie fußt auf den Erfahrungen mit Regierungsprogrammen zur Wiedereingliederung von Militärangehörigen in zivile berufliche Tätigkeiten nach dem Zweiten Weltkrieg. Ende der 60er Jahre wurden die ersten Projekte zur Betreuung und Beratung von ausscheidenden Mitarbeitern in der Luftfahrtindustrie und bei Standard Oil unter dem...mehr

Beitrag aus TVöD Office Professional
Gewerkschaften / 2 Charakteristik

Es ist anerkannt, dass die in Art. 9 Abs. 3 GG genannten Voraussetzungen "Vereinigungen zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen" zur Begriffsbestimmung einer Gewerkschaft zu weit gefasst sind. Nach ständiger Rechtsprechung müssen Vereinigungen noch weitere Voraussetzungen erfüllen, damit von Gewerkschaften gesprochen werden kann[1]: Vereinigungen von...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Bissels/Frik/Prieschl/Ramba... / 4.4.1 Bedeutung und Entwicklung der Vorschrift

Rz. 78 Nach § 8 Abs. 2 Satz 1 kann ein Tarifvertrag vom Gleichstellungsgrundsatz abweichen, soweit er nicht die in einer Rechtsverordnung nach § 3a Abs. 2 AÜG festgelegten Mindeststundenentgelte unterschreitet. Die Regelung, die in ähnlicher Art bereits in der Vorgängerregelung des § 10 Abs. 4 Satz 1 AÜG a. F. enthalten war, ist von großer praktischer Bedeutung. Die ganz über...mehr

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Arbeitnehmerüberlassung: Re... / 1.2.4 Branchenzuschläge

Mit den zum 1.12.2012 erstmals eingeführten Branchenzuschlägen, die Zeitarbeitnehmer als Zuschlag auf ihren Tariflohn erhalten, wenn sie für einen gewissen Mindestzeitraum beim gleichen Kundenunternehmen im Einsatz sind, wurde den nachdrücklichen Forderungen der Gewerkschaften und der Politik nach einer weiteren Verbesserung der materiellen Arbeitsbedingungen der Zeitarbeitn...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Arbeitnehmerüberlassung / 11 Branchenzuschlagstarifverträge

Seit Ende 2012 wurden in einigen Branchen Branchenzuschlagstarifverträge zwischen der Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ), bestehend aus dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e. V. (BAP) und dem iGZ-Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ) auf der einen Seite und der jeweiligen Fachgewerkschaft handelnd für die DGB-Tarifgemeinscha...mehr

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Abkürzungsverzeichnis

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§ 5 Das AÜG in der reformie... / a) Mehrfachsanktionierung

Rz. 420 Bei Verstößen gegen den Grundsatz des Equal Treatment sieht das AÜG als Sanktionen ein Bußgeld in Höhe von bis zu 500.000 EUR (§§ 16 Abs. 1 Nr. 7a, Abs. 2 AÜG) sowie die Versagung bzw. den Widerruf der Erlaubnis (§ 3 Abs. 1 Nr. 3 AÜG) vor. Kritisiert wird hier u.a., dass die tarifvertragliche Abweichungsmöglichkeit von Equal-Treatment durch das neue AÜG eingeschränkt ...mehr

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§ 5 Das AÜG in der reformie... / b) Verstoß gegen die Koalitionsfreiheit bei Streikbrecherverbot

Rz. 424 Nach § 11 Abs. 5 AÜG ist der Einsatz von Leiharbeitnehmern in einem vom Arbeitskampf betroffenen Entleiherbetrieb grundsätzlich unzulässig. Dies betrifft auch nicht vom Streik betroffene Betriebsabteilungen des Entleihers. Allerdings hat sich das noch in den beiden Gesetzesentwürfen des BMAS[931] enthaltene Totalverbot nicht durchgesetzt. Leiharbeitnehmer können näml...mehr

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§ 5 Das AÜG in der reformie... / 3. Vergleichbare tarifliche Regelungen

Rz. 275 In den Manteltarifverträgen der Leiharbeitsbranche finden sich bereits verbreitet Klauseln, wonach Leiharbeitnehmer im Umfang eines Streikaufrufs nicht in Betrieben oder Betriebsteilen eingesetzt werden dürfen, die ordnungsgemäß bestreikt werden.[590] Die Zeitarbeitstarifverträge BAP und iGZ enthalten seit dem 1.11.2013 ein solches Einsatzverbot. Durch die Verwendung...mehr

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§ 5 Das AÜG in der reformie... / 1. Einleitung

Rz. 419 Das seit dem 1.4.2017 geltende AÜG enthält gegenüber dem AÜG a.F. erheblich verschärfte Sanktionen im Falle von Verstößen. Hiergegen sind vielfach verfassungsrechtliche Bedenken geäußert worden.[919] Kritisiert werden insbesondere die z.T. unklaren Definitionen der gesetzlichen Regelungen – z.B. zu Equal Treatment[920] – sowie die häufige "Mehrfachsanktionierung"[921...mehr

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§ 1 Entwicklung des Rechts ... / III. Folgen der Deregulierung und AÜG-Reform 2011

Rz. 7 Die Hartz-Reformen stimulierten ein erhebliches Wachstum der Zeitarbeitsbranche. Während 2003 noch rund 282.000 Leiharbeitnehmer in Deutschland eingesetzt wurden, waren es 2010 bereits doppelt so viele. Der zur Kompensation der neu geschaffenen Freiräume eingeführte Gleichstellungsgrundsatz erreichte das angestrebte Ziel eines angemessenen Schutzes der Zeitarbeitnehmer...mehr

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§ 5 Das AÜG in der reformie... / III. Der weite Equal Pay Begriff/gesetzliche Vermutung/Berechnungsprobleme

Rz. 170 Auch wenn durch die Anwendung entsprechender Leiharbeitstarifverträge der Equal Treatment Grundsatz abbedungen wird, so sieht das Gesetz in § 8 Abs. 4 AÜG vor, dass hinsichtlich des Arbeitsentgeltes nur für die ersten neun Einsatzmonate vom Gleichstellungsgrundsatz abgewichen werden kann. Nach neun Monaten im selben Einsatz hat der Leiharbeitnehmer somit Anspruch auf...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 1 Entwicklung des Rechts ... / III. Der zweite Referentenentwurf vom 17.2.2016

Rz. 18 Nach der heftigen Kritik am ersten Entwurf und den klaren Worten der Kanzlerin legte das BMAS drei Monate später am 17.2.2016 den nachgebesserten Gesetzentwurf zur Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen vor.[46] Wesentliche Änderungen zum ersten Entwurf betrafen zum einen den Verzicht auf den Kriterienkatalog und auf die Vermutungswirkung. Im Bereich der Reform ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 6 Fortführungsgesellschaf... / 1. Rechtliche Grundlagen

Rz. 26 Transfer-, Beschäftigungs- bzw. Qualifizierungsgesellschaften haben zwischenzeitlich erhebliche wirtschaftliche Bedeutung als Gestaltungselement bei Unternehmenskrisen, -insolvenzen und -umstrukturierungen erlangt. Statt (unmittelbarer) Arbeitslosigkeit wird den Arbeitnehmern eine am Arbeitsmarkt orientierte Beschäftigung angeboten. Derartige Beschäftigungsgesellschaf...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Umweltmanagement / 1 Umweltmanagement – warum?

Angesichts der Umweltproblematik und der Relevanz dieses Themas in der Öffentlichkeit ist ein vorsorgliches und offensives Umweltengagement für alle Unternehmen heute sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll. Neben der Sinnhaftigkeit eines unternehmensspezifisch gestalteten Umweltmanagements bestehen auch Notwendigkeiten für einen Umweltschutz mit System – aber keine V...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Zeitarbeit / 2.2 Motive für den Verleiher

Der Personaldienstleister erwirtschaftet seinen Gewinn, indem er seine Arbeitnehmer verleiht. Je nach Kundenwunsch sucht er den passenden Mitarbeiter aus seinem Pool aus. Der Personaldienstleister und der Kundenbetrieb legen die Bedingungen der Überlassung vertraglich fest. Die Unterlagen dafür bereitet das Dienstleistungsunternehmen vor.mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Zeitarbeit / 3.2 Verbände

Ein Großteil der Personaldienstleister hat sich zu Verbänden mit unterschiedlichen Bedingungen und eigenen Tarifverträgen zusammengeschlossen (vgl. Tab. 1):mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Zeitarbeit / 2.3 Motive für den Arbeitnehmer

In manchen Branchen werden Arbeitsplätze fast nur noch über Personaldienstleister vermittelt. Sie bieten ein Arbeitsverhältnis – auch unbefristet – mit entsprechenden Arbeitsverträgen, den üblichen Sozialleistungen und gesetzlichem Kündigungsschutz. In höher qualifizierten Berufen wird die Leiharbeit zum Teil genutzt, um v. a. in jungen Jahren Berufserfahrungen in mehreren U...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Zeitarbeit / 4.3 Übernahme in den Kundenbetrieb

Eine Übernahme ist möglich, wenn das Leiharbeitsverhältnis abgelaufen ist oder nachdem der Arbeitsvertrag mit dem Zeitarbeitsunternehmen gekündigt wurde. Der Verleiher kassiert in diesem Fall eine Vermittlungsgebühr vom ehemaligen Entleiher, dem neuen Arbeitgeber. Diese liegt i. d. R. bei 20 bis 30 % des künftigen Bruttojahresgehaltes. Wie häufig die Übernahme erfolgt, darüb...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Zeitarbeit / 5.9 Dokumentation

Eine Dokumentation der Unterweisungen ist oft schwierig, wenn die Einsatzorte häufig wechseln. Besonders interne Gefährdungen gehen dabei gerne unter. Für den Personaldienstleister empfiehlt sich deshalb ein internes Dokumentationssystem. Damit kann einerseits festgehalten werden, was einem Mitarbeiter wann und wo erklärt wurde. Andererseits können hier auch Hinweise zu "geh...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Zeitarbeit / 5.8 Vertragliche Vereinbarungen

Damit sich beide Parteien ihrer Verantwortungsbereiche beim Arbeitsschutz bewusst sind und entsprechend handeln können, sollten im Arbeitnehmerüberlassungsvertrag u. a. folgende Fragen geklärt und vereinbart sein: Ist eine Persönliche Schutzausrüstung (PSA) erforderlich? Wer stellt die PSA zur Verfügung? Sind arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen vorgeschrieben? Wer veranla...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Zeitarbeit / 5.4 Zuständigkeit und Verantwortlichkeit

Durch das Dreiecksverhältnis bei der Arbeitnehmerüberlassung sind sowohl Verleiher als auch Entleiher für den Arbeitsschutz des Arbeitnehmers verantwortlich. Praxis-Tipp Arbeitsschutzregeln der Zeitarbeit Die VBG bietet in ihrer Broschüre "Die 5 Arbeitsschutzregeln der Zeitarbeit" praxisnahe Informationen. Der Verleiher hat die Pflicht, grundsätzlich für die Sicherheit und den ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Zeitarbeit / Zusammenfassung

Begriff Zeit- oder Leiharbeit, Arbeitnehmerüberlassung oder Personalleasing – all diese Begriffe meinen dasselbe: Ein Arbeitnehmer wird von seinem Arbeitgeber einem anderen Betrieb vorübergehend überlassen. Dabei ist der Arbeitgeber (Verleiher) ein Personaldienstleister. Bei ihm ist der (Leih-)Arbeitnehmer fest und meist unbefristet angestellt. Eingesetzt wird er in einem Ku...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Sicherheits Certifikat Personaldienstleister (SCP)

Begriff Entleiht ein Unternehmen Mitarbeiter eines anderen Unternehmens (eines Personaldienstleisters), muss es sich über die Sicherheitskompetenzen des Personaldienstleisters und der entliehenen Beschäftigten informieren. Praktiziert der Personaldienstleister nachweislich ein Arbeitsschutz-Managementsystem, z. B. gemäß SCP, belegt das Zertifikat die Sicherheitskompetenzen ...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Sicherheits-Certifikat-Cont... / Zusammenfassung

Begriff SCC ist ein speziell für Kontraktoren (Partnerfirmen, die auf dem Gelände des Kunden ihre Leistungen erbringen) entwickeltes, zertifizierbares AMS-Konzept. Es beschreibt ein SGU-Managementsystem (SGU steht für Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz). SCC ist keine Norm, sondern ein branchenspezifischer Standard, der zur Gestaltung und zum Aufbau eines unternehmens...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Sicherheits-Certifikat-Cont... / 4 Das SCC-System

Das SCC-System beschreibt ein allgemeines Verfahren zur Zertifizierung eines betrieblichen Managementsystems für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz (SGU). Im Vergleich zu anderen AMS-Konzepten ist das SCC-System kein Leitfaden für den Aufbau, die Einführung und die Anwendung ein AMS im eigentlichen Sinne, sondern eher ein Fragenkatalog im Rahmen eines Auditierungssystem...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 16 Vertragstypen / 6. Arbeitsentgelt/equal pay

Rz. 1650 Mit dem Gesetz zur Änderung des AÜG und anderer Gesetze vom 21.2.2017 wurde der bisher auf verschiedene Normen im AÜG aufgeteilte Grundsatz des Schlechterstellungsverbotes (equal pay oder equal treatment), systematisch in § 8 AÜG zusammengefasst (BGBl I, 258). § 8 Abs. 1 AÜG regelt den Grundsatz der Gleichstellung von Leiharbeitnehmern mit vergleichbaren Stammarbeitn...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Arbeitsschutzmanagement / 1 Arbeitsschutzmanagement – eine Pflicht?

Von einem Unternehmen wird derzeit weder vom Gesetzgeber, noch von seinem Unfallversicherungsträger die Anwendung eines Arbeitsschutzmanagements explizit gefordert. Betrachtet man allerdings die Forderungen des Arbeitsschutzgesetzes an einen Arbeitgeber (Unternehmer), so wird deutlich, dass die Kernpunkte eines Arbeitsschutzmanagements direkt und die ihm zugrundeliegende Str...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Arbeitsschutz-Managementsys... / 1 Arbeitsschutzmanagement – eine Pflicht?

Von einem Unternehmen wird derzeit weder vom Gesetzgeber noch von seinem Unfallversicherungsträger die Anwendung eines Arbeitsschutzmanagements explizit gefordert. Betrachtet man allerdings die Forderungen des Arbeitsschutzgesetzes an einen Arbeitgeber, so wird deutlich, dass die Kernpunkte eines Arbeitsschutzmanagements direkt und die ihm zugrundeliegende Strategie indirekt...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 1b Individualarbeitsrecht... / 2. Erläuterungen

Rz. 573 Bei der Arbeitnehmerüberlassung verpflichtet sich der Verleiher, dem Entleiher Leiharbeitnehmer zu überlassen, damit der Entleiher diese nach seinen konkreten Weisungen in seinem Unternehmen einsetzen kann. § 12 AÜG enthält für die Rechtsbeziehung zwischen Verleiher und Entleiher gesetzliche Sonderregelungen, die bei der Vertragsgestaltung zu beachten sind. Das Vertr...mehr

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§ 1b Individualarbeitsrecht... / 1. Vertrag zur Arbeitnehmerüberlassung

Rz. 572 Muster 22: Muster 1b.22: Vertrag zur Arbeitnehmerüberlassung Muster 1b.22: Vertrag zur Arbeitnehmerüberlassung § 1 Gegenstand des Vertrages (1) Dieser Vertrag dient der Regelung der Geschäftsbedingungen und zur Auftragsabwicklung zwischen dem Entleiher und dem Verleiher auf dem Gebiet der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung auf Grundlage des Arbeitnehmerüberlassungs...mehr

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§ 1b Individualarbeitsrecht... / a) Vorbemerkungen

Rz. 613 Die Rechtsbeziehung zwischen dem Verleiher und dem Leiharbeitnehmer richtet sich grds. nach den allgemeinen arbeitsrechtlichen Regelungen, soweit keine gesetzlichen Sonderregelungen gelten. Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) sieht derartige Sonderregelungen insbesondere in § 11 AÜG vor, so dass der Vertragsgestaltung gewisse Grenzen gesetzt sind.[1190] Das Vert...mehr

Lexikonbeitrag aus TVöD Office Professional
Anspruch auf gleiches Arbeitsentgelt bei Arbeitnehmerüberlassung – Verjährung

BAG, Urteil v. 20.11.2013, 5 AZR 776/12 Sachverhalt Der Kläger war vom 1.3. bis zum 6.9.2006 bei der Beklagten, die gewerblich Arbeitnehmerüberlassung betreibt, als Leiharbeitnehmer beschäftigt. Der Bruttostundenlohn betrug 7,41 EUR. Zudem war einzelvertraglich die Anwendung des Entgelttarifvertrags zwischen der Christlichen Gewerkschaft Zeitarbeit und PSA (CGZP) und dem Arbe...mehr

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ZAP 3/2015, Rechtsprechungs... / a) Ausschlussfrist – Intransparenz durch widersprüchlichen Vertragsinhalt

Der 5. Senat, hatte die Vertragsgestaltung eines Zeitarbeitsunternehmens zu beurteilen. Die arbeitsvertraglich geregelte Verfallklausel hatte folgenden Wortlaut: Zitat 1. Alle beiderseitigen Ansprüche aus oder in Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis oder seiner Beendigung verfallen, wenn sie nicht innerhalb von drei Monaten nach Fälligkeit gegenüber der jeweils anderen Vertr...mehr