Fachbeiträge & Kommentare zu Immobilienmakler

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§ 6 Die Pfändung und Verwer... / VI. Die Sicherungsvollstreckung nach § 720a ZPO

Rz. 144 Hat der Gläubiger einen gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbaren Titel auf Zahlung einer Geldleistung erwirkt, ohne selbst in der Lage zu sein, die Sicherheitsleistung zu stellen und damit nach § 751 Abs. 2 ZPO die Voraussetzungen für den Beginn der Zwangsvollstreckung zu schaffen, muss und sollte er gleichwohl nicht auf Sicherungsmaßnahmen verzichten, um ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Jansen, SGB VI § 206 Nachza... / 2.2 Ausschlussgründe

Rz. 6 Anerkannte Vertriebene in diesem Sinn sind Personen, die den Vertriebenenausweis A oder B besitzen. Dem Flüchtlingsausweis C kommt keine Bedeutung zu. Auf Spätaussiedler (§ 4 BVFG) ist die Regelung des § 206 ebenfalls anwendbar. Die Vertreibung beschränkt sich nicht nur auf eine Vertreibung aus den Vertreibungsgebieten des BVFG; es kommen alle Gebiete in Betracht, aus ...mehr

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KfW-Förderprogramme für Sel... / 1.1.1 KfW-Wohneigentumsprogramm (124/134)

Rz. 252 Erwerb eines neuen Wohneigentums Privatpersonen, die selbst genutztes Wohneigentum erwerben oder bauen möchten, werden von der KfW mit einem zinsgünstigen Kredit aus dem "KfW-Wohneigentumsprogramm (124)" unterstützt, dies gilt darüber hinaus inzwischen auch für Wohneigentümergemeinschaften (WEG) und Baugemeinschaften in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR...mehr

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Fachliche und praktische Qualifikation des Verwalters

Begriff Eine Person ist nicht allein deshalb nicht als Verwalterkandidatin geeignet, weil sie keine branchenspezifische Ausbildung und keine selbstständigen Erfahrungen als WEG-Verwalterin gesammelt hat. Eine Verwalterbestellung kann also auch dann ordnungsmäßig sein, wenn der Verwalter weder über eine betriebswirtschaftliche noch über eine rechtliche Ausbildung verfügt (LG...mehr

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§ 3 Nebengüterrecht / II. Voraussetzungen

Rz. 797 Voraussetzungen eines Befreiungsanspruchs gem. §§ 670, 257 BGB sind, dass die Ehe gescheitert ist, die Kreditmittel im Innenverhältnis ausschließlich im Interesse einesEhegatten begründet wurden und Treu und Glauben der Geltendmachung des Befreiungsanspruchs nicht entgegenstehen. Rz. 798 Die Ehe ist gem. § 1565 Abs. 1 S. 2 BGB gescheitert, wenn die Lebensgemeinschaft ...mehr

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Verwalter: Wann ist er geeignet

Leitsatz Ein Kandidat für das Amt eines Verwalters ist nicht allein deshalb ungeeignet, weil er keine Ausbildung in der Immobilienverwaltung hat und noch nie selbstständige Erfahrungen als WEG-Verwalter gesammelt hat. Die Bestellung eines Kandidaten zum Verwalter kann auch dann ordnungsmäßiger Verwaltung entsprechen, wenn der Kandidat weder über eine betriebswirtschaftliche n...mehr

Beitrag aus Finance Office Professional
Vertretung / Selbständige Vertreter des Kaufmanns

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Lexikonbeitrag aus Steuer Office Basic
Hilfeleistung in Steuersachen / 3.2 Vermögensverwalter und Treuhänder

Die diesem Personenkreis nach § 4 Nr. 4 StBerG zustehende Beratungsbefugnis geht nicht soweit, dass sie einem als Hausverwalter tätigen Immobilienmakler die Erstellung der Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung sowie der Umsatzsteuererklärung für die Wohnungseigentümer erlaubt; allerdings soll der Hausverwalter dazu befugt sein, über Abschreibungsmöglichkei...mehr

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Verwalterbestellung: Alternative Angebote einholen

Leitsatz Die Bestellung einer Person zum Verwalter der Wohnungseigentumsanlage entspricht nicht ordnungsmäßiger Verwaltung, wenn die Wohnungseigentümer von anderen Personen keine alternativen Angebote eingeholt haben. Normenkette §§ 21 Abs. 4, 26 Abs. 1 Satz 1 WEG Das Problem In einer Wohnungseigentumsanlage gibt es keinen Verwalter und auch keinen Verwaltungsbeirat. Zu einer ...mehr

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§ 13 Testamentsvollstreckung / d) Muster: Klage des Testamentsvollstreckers gegen Erben auf Einwilligung zur Eingehung einer Verbindlichkeit (§ 2206 Abs. 2 BGB)

Rz. 120 Muster 341 An das Landgericht – Zivilkammer – _________________________ Klage des _________________________, in seiner Eigenschaft als Testamentsvollstrecker für den Nachlass nach _________________________ – Klägers – gegen _________________________ – Beklagten – auf Abgabe einer Willenserklärung. Vorläufiger Gegenstandswert: _________________________ In meiner Eigenschaft als ...mehr

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§ 24 Internationales Erbrecht / b) Muster: Antrag auf Erteilung eines Eigenrechtserbscheins (§ 2353 BGB) bei französischem Erblasser

Rz. 148 Sachverhalt: Französischer Erblasser mit letztem Wohnsitz in Traunstein stirbt unter Hinterlassung seiner Ehefrau und drei gemeinsamen Kindern. Er besaß bewegliches und unbewegliches Vermögen in Deutschland. Sowohl hinsichtlich der Immobilien als auch hinsichtlich der beweglichen Sachen wird er nach deutschem Recht beerbt. Eine letztwillige Verfügung lag nicht vor. R...mehr

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§ 24 Internationales Erbrecht / bb) Muster: Antrag auf Erteilung eines gemischten Erbscheins bei französischem Erblasser (teilweise Eigenrechtserbschein, teilweise gegenständlich beschränkter Erbschein)

Rz. 162 Muster 541 An das Amtsgericht Traunstein – Nachlassgericht – Herzog-Otto-Str. 1 83278 Traunstein Erbscheinsantrag Namens und im Auftrag meines Mandanten, _________________________, beantrage ich, folgenden Erbschein zu erteilen: Es wird bezeugt, dass der am 14.9.2013 in Metz verstorbene Immobilienmakler Jean Leblanc, geb. 12.2.1933 in Paris, zuletzt wohnhaft Rue St. Denis 2...mehr

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§ 24 Internationales Erbrecht / e) Muster: Antrag auf Erteilung eines gegenständlich beschränkten Erbscheins (österreichisches Erbrecht)

Rz. 155 Sachverhalt: Österreicher mit letztem Wohnsitz in Deutschland verstirbt unter Hinterlassung von beweglichem Nachlass in Deutschland. Der Antrag auf Erteilung eines Erbscheins wurde auf die im Inland befindlichen Gegenstände beschränkt, § 2369 Abs. 1 BGB. Rz. 156 Muster 540 An das Amtsgericht Traunstein – Nachlassgericht – Herzog-Otto-Str. 1 83278 Traunstein Erbscheinsant...mehr

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Gottwald/Mock, Zwangsvollst... / 10.2 Zu Nr. 5

Rz. 127 Ausgehend von den Konkretisierungen bei Nr. 5, sind folgende Einzelfälle zu erwähnen: Rz. 128 Anrufbeantworter – unpfändbar (streitig) Bei einem Immobilienmakler gehört ein Anrufbeantworter zur notwendigen Ausstattung (LG Düsseldorf, DGVZ 1986, 44; ähnlich auch LG Mannheim, BB 1974, 1458; bei allen selbständigen Berufen wird man diese Auffassung teilen können). Der Anr...mehr

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Mängel: Was ist ein "Mansardenzimmer"?

Begriff Der Fall betrifft zwar einen Kaufvertrag über Wohnungseigentum, hat aber mietrechtliche Bedeutung: Der Kläger erwarb unter Gewährleistungsausschluss vom Beklagten für 112.000 EUR Wohnungseigentum. In der Verkaufsofferte des Immobilienmaklers war beschrieben: "Separate Mansarde im Dachboden" und "Separates 9 qm Mansardenzimmer im Dachboden". Bloße Nutzung als Bodenrau...mehr

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FF 10/2013, Dinglicher Arre... / 1 Gründe:

I. Der Antragsteller begehrt wegen einer Zugewinnausgleichsforderung aus abgetretenem Recht die Anordnung eines dinglichen Arrestes in das gesamte Vermögen des Antragsgegners. Die Ehe des Antragsgegners mit seiner früheren Ehefrau ist durch Beschluss des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg vom 28.9.2011 – 131 F 5658/11 – seit dem 15.11.2011 rechtskräftig geschieden worden. Zu di...mehr

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Musikunterricht in der Wohnung

Begriff BGB §§ 535 Abs. 1; 563 Abs. 4; 573 Abs. 2 Nr. 1 Unter den nach der Verkehrsanschauung zu bestimmenden Begriff des "Wohnens" fallen nur solche beruflichen Tätigkeiten des Mieters, die in einer nicht nach außen in Erscheinung tretenden Weise ausgeübt werden. Geschäftliche Aktivitäten des Mieters, die der Mieter in ausschließlich zu Wohnzwecken vermieteten Räumen ausübt...mehr

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Die Praxis der Zwangsverwal... / I. Zuständigkeit

Rz. 40 Der Antrag richtet sich an das Vollstreckungsgericht, in dessen Bezirk das Grundstück belegen ist (§ 1 ZVG), bei "Zentralisierung" (§ 1 Abs. 2 ZVG) an das Zentralgericht. Sonderfälle: § 2 ZVG. Rz. 41 Der Antrag (§§ 15, 16, 146 Abs. 1 ZVG) ist schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle oder in elektronischer Form (§ 130a ZPO) einzureichen. Es besteht kein Anwalts...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Unternehmereigenschaft. Selbständiger Gerichtsvollzieher, weitere Tätigkeiten außerhalb des Gerichtsvollzugs

Sachverhalt Bei dem bulgarischen Verfahren ging es um die Unternehmereigenschaft eines privaten Gerichtsvollziehers, soweit er weitere Leistungen erbringt, die nicht in den Tätigkeitsbereich eines Gerichtsvollziehers fallen. Der Kläger hatte vom bulgarischen Justizminister die Befugnisse eines privaten Gerichtsvollziehers im Gebiet der Stadt Sofia erhalten und war wegen dies...mehr

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Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 4 Wirksame Vereinbarungen

Rz. 16 Vereinbarungen, die zum Vorteil des Wohnraummieters von den Vorschriften der §§ 557–560 abweichen, sind wirksam, wie z. B. eine Vereinbarung, dass die Miete einen bestimmten Betrag unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete nicht übersteigen darf. Ebenso kann – wie bereits ausgeführt (vgl. oben Rn. 11) – die Kappungsgrenze zugunsten des Mieters niedriger vereinbart we...mehr

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Nicht immer muss Vertragspartner ausdrücklich benannt sein - Neue Entscheidung zum Nachweismakeln

Leitsatz Die Namhaftmachung des Verkäufers / Vermieters ist entbehrlich, wenn bei der Mitteilung der Angaben über das Objekt keine weiteren Nachforschungen zur Feststellung des Verkäufers oder Vermieters erforderlich sind, etwa weil die Anschrift des Verkäufers mit der örtlichen Bezeichnung des Grundstücks übereinstimmt. Fakten: Der gewerbliche Mietinteressent wandte sich an ...mehr

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Behandlung von Provisionen für die eigene Zeichnung von Fondsanteilen durch einen gewerblichen Vermittler

Leitsatz 1. Vergütungen, die ein Vermittler von Beteiligungen an Personengesellschaften (Publikums-KG) von einem Dritten (Emissionshaus) für die Zeichnung eigener Beteiligungen an diesen Gesellschaften erhält ("Eigenprovisionen"), sind regelmäßig Betriebseinnahmen im Rahmen seiner gewerblichen Vermittlungstätigkeit. Sie sind nicht in der Gewinnermittlung der KG (als Sonderbe...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
FoVo 09/2011, Keine Vertretung des Gläubigers durch Immobilienmakler

Leitsatz Immobilienmakler sind nicht befugt, einen Gläubiger als Beteiligten im Sinne von § 9 ZVG in einem gerichtlichen Zwangsversteigerungsverfahren zu vertreten. Die Befugnis, Bieter zu vertreten, bleibt davon unberührt. BGH, 20.1.2011 – I ZR 122/09 1 Der Praxistipp Sicherheiten werden immer wichtiger Sicherheiten werden im modernen Forderungsmanagement immer wichtiger. Bei Kr...mehr

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FoVo 09/2011, Keine Vertret... / 1 Der Praxistipp

Sicherheiten werden immer wichtiger Sicherheiten werden im modernen Forderungsmanagement immer wichtiger. Bei Kreditinstituten sind sie schon lange Standard. Nun versuchen auch andere Gläubiger, zunehmend in allen Phasen des Forderungsmanagements Vereinbarungen mit dem Schuldner über Stundungen, Moratorien oder Teil- oder Ratenzahlungsvereinbarungen zu treffen und dabei mögli...mehr

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FoVo 09/2011, Keine Vertret... / Leitsatz

Immobilienmakler sind nicht befugt, einen Gläubiger als Beteiligten im Sinne von § 9 ZVG in einem gerichtlichen Zwangsversteigerungsverfahren zu vertreten. Die Befugnis, Bieter zu vertreten, bleibt davon unberührt. BGH, 20.1.2011 – I ZR 122/09mehr

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Keine Befugnis von Immobilienmaklern zur Vertretung von Gläubigern im Versteigerungsverfahren

Rechtsanwälte, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit für Gläubiger gerichtliche Zwangsversteigerungstermine wahrnehmen, klagten gegen eine Immobilienmaklerin, die ihren Kunden diese Dienstleistung ebenfalls anbietet, auf Unterlassung. Dabei hatten die klagenden Rechtsanwälte ausdrücklich klargestellt, dass es ihnen nicht darum geht, ob die Beklagte berechtigt ist, als Ve...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Vorsteuerabzug aus Vermittlung von Berufsfußballspieler

Leitsatz Ein Profisportverein kann aus Rechnungen von Spielervermittlern den Vorsteuerabzug vornehmen. Sachverhalt Ein im Vereinsregister eingetragener Fußballverein unterhielt eine Profimannschaft. Aus Rechnungen von Spielervermittlern, die in die Vertragsverhandlungen über neu abzuschließende Verträge oder Vertragsverlängerungen einbezogen waren, machte der Verein den Vorst...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
"Mietvertrag kostenfrei" - Ausfüllhilfe bei Formularmietvertrag keine unzulässige Rechtsberatung

Leitsatz Wirbt ein Immobilienmakler, der für seine Kundschaft ein Wohnungsmietobjekt sucht, in einer Anzeige mit der Formulierung "Mietvertrag kostenfrei", entnehmen die angesprochenen Verkehrskreise dieser Werbung lediglich, dass der Makler potenziellen Vermietern anbietet, ihnen ein Mietvertragsformular kostenlos zu überlassen und erforderlichenfalls beim Ausfüllen des For...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Google Street View: So hand... / 3.2 Bei Wohnungseigentümergemeinschaften

Nachdem diese Interessenlage auch bei Wohnungseigentümergemeinschaften besteht, dürfte hier nichts anderes gelten, d. h. dass jeder Wohnungseigentümer einzeln eine Unkenntlichmachung des Gebäudes verlangen kann. Ein Verwalter sollte ohne ausdrücklichen Auftrag der Wohnungseigentümergemeinschaft nach hier vertretener Auffassung nicht tätig werden. Google wirbt beispielsweise a...mehr

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Dienstleistungs-Information... / 5 Nur auf Anfrage zur Verfügung zu stellende Informationen

Auch hinsichtlich der lediglich auf Anfrage zur Verfügung zu stellenden Informationen nach § 3 Abs. 1 DL-InfoV hat der Dienstleistungserbringer das bereits geschilderte Wahlrecht nach § 2 Abs. 2 DL-InfoV. Jedenfalls müssen sie aber immer in allen ausführlichen Informationsunterlagen (also z. B. Geschäftsbroschüren, Katalogen) über die Dienstleistung enthalten sein (§ 3 Abs. ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Verluste aus 10-jähriger Renovierung des Mietobjekts sind nicht abziehbar

Leitsatz Wer sein leerstehendes Mietobjekt 10 Jahre lang in Eigenregie renoviert, kann seine Aufwendungen mangels Einkunftserzielungsabsicht nicht als Werbungskosten abziehen. Das Niedersächsische FG vermisst in diesem Fall die notwendige Zielstrebigkeit des Vermieters. Sachverhalt Ein Ehepaar erwarb ein baufälliges Gebäude und renovierte es über einen Zeitraum von 10 Jahren ...mehr

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Kündigung eines Mietverhältnisses wegen teilgewerblicher Nutzung

BGB §§ 535, 573 Abs. 2 Nr. 1 Geschäftliche Aktivitäten des Mieters in der Wohnung, die nach außen in Erscheinung treten, muss der Vermieter grundsätzlich nicht ohne entsprechende Vereinbarung dulden. Er kann jedoch nach Treu und Glauben verpflichtet sein, die Erlaubnis zur teilgewerblichen Nutzung zu erteilen, wenn es sich um eine Tätigkeit ohne Mitarbeiter und ohne ins Gewi...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
Gewerbliche Mitnutzung von Wohnräumen - Der Vermieter kann verpflichtet sein, Maklertätigkeit auch in Wohnräumen zu dulden

Leitsatz Geschäftliche Aktivitäten des Mieters in der Wohnung, die nach außen in Erscheinung treten, muss der Vermieter grundsätzlich nicht ohne entsprechende Vereinbarung dulden. Er kann jedoch nach Treu und Glauben verpflichtet sein, die Erlaubnis zur teilgewerblichen Nutzung zu erteilen, wenn es sich um eine Tätigkeit ohne Mitarbeiter und ohne ins Gewicht fallenden Kunden...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kündigung eines Mietverhältnisses wegen teilgewerblicher Nutzung

Leitsatz Geschäftliche Aktivitäten des Mieters in der Wohnung, die nach außen in Erscheinung treten, muss der Vermieter grundsätzlich nicht ohne entsprechende Vereinbarung dulden. Er kann jedoch nach Treu und Glauben verpflichtet sein, die Erlaubnis zur teilgewerblichen Nutzung zu erteilen, wenn es sich um eine Tätigkeit ohne Mitarbeiter und ohne ins Gewicht fallenden Kunden...mehr

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Gewerblicher Grundstückshandel bei Veräußerung vor Fertigstellung des Objekts

Leitsatz 1. Die entgeltliche Übertragung eines Objekts auf eine vom Steuerpflichtigen beherrschte GmbH vor Fertigstellung des Objekts ist als Anhaltspunkt für das Vorliegen einer unbedingten Veräußerungsabsicht heranzuziehen (Anschluss an Beschluss des Großen Senats des BFH vom 10.12.2001, GrS 1/98, BFH/NV 2002, 587, BFH/PR 2002, 171). 2. Bei Einbringung eines Grundstückshand...mehr

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Das häusliche Arbeitszimmer... / 7 Arbeitszimmer als Betriebsvermögen

Rz. 483 Bei einem Gewerbetreibenden oder Freiberufler kann ein häusliches Arbeitszimmer auch steuerliche Nachteile haben. Beträgt der anteilige Wert des Arbeitsraums mehr als 20 % der Eigentumswohnung bzw. des ganzen Grundstücks oder mehr als 20.500 EUR, so ist dieser Teil notwendiges Betriebsvermögen (§ 8 EStDV). Das bedeutet, dass bei einer Veräußerung des betreffenden Gru...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
Provisionsanspruch - Maklertätigkeit muss immer mitursächlich sein

Leitsatz Auch wenn die Parteien eines Maklervertrags eine Provisionsvereinbarung individualvertraglich für den Fall abgeschlossen haben, dass der Immobilienmakler eine Provision auch dann erhält, wenn der Eigentumserwerb im Rahmen der Zwangsversteigerung erfolgt, muss die Tätigkeit des Maklers (mit)ursächlich sein. Entscheidung Der Provisionsanspruch entsteht immer nur in dem...mehr

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Errichtung und Veräußerung eines Einkaufsmarkts als Teil einer gewerblichen Maklertätigkeit

Leitsatz Die Errichtung und Veräußerung eines Einkaufsmarkts kann einem Maklerbetrieb zugeordnet werden, wenn der Erwerb des Grundstücks und die Errichtung des Einkaufsmarkts nicht zuletzt mit Hilfe der Kenntnisse aus der Maklertätigkeit abgewickelt werden und wenn die Errichtung und Veräußerung von Objekten in den folgenden Jahren im Rahmen einer Bauträger-GmbH fortgesetzt ...mehr

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Zuordnung der Errichtung und Veräußerung eines Einkaufsmarkts zum Maklerbetrieb

Leitsatz Die Errichtung und Veräußerung eines Einkaufsmarktes kann einem Maklerbetrieb zugeordnet werden, wenn der Erwerb des Grundstücks und die Errichtung des Einkaufsmarktes nicht zuletzt mit Hilfe der Kenntnisse aus der Maklertätigkeit abgewickelt werden und wenn die Errichtung und Veräußerung von Immobilienobjekten in den folgenden Jahren im Rahmen einer Bauträger-GmbH ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Ordnungsgemäßes Fahrtenbuch: Excel-Datei ist nicht zulässig

Leitsatz Wird ein Fahrtenbuch als Excel-Dokument erstellt, darf es keine steuerliche Anerkennung finden. Die Aufzeichnungen sind nicht ordnungsgemäß, da die Daten jederzeit abänderbar sind und die Veränderungen nicht nachvollzogen werden können. Sachverhalt Den Anteil der privaten Pkw-Nutzung kann der Unternehmer durch ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch nachweisen. Im Urteilsfall...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
MAKLERPROVISION - 12 Prozent Courtage sind sittenwidrig

Leitsatz Vereinbaren die Parteien eines Maklervertrags eine Provision, die ein Mehrfaches über der marktüblichen Provision liegt, ist von einem auffälligen Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung auszugehen, die zur Nichtigkeit des Vertrags und zum Provisionsverlust führt. Fakten: Die Eigentümerin eines frei stehenden Hauses beauftragte einen Makler, die Gelegenhei...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Verwenden von Mieteinnahmen zu Optionsgeschäften löst den Zusammenhang zur Einkunftsart Vermietung und Verpachtung

Leitsatz Wer seine Mieteinnahmen dazu verwendet, um Optionsgeschäfte durchzuführen, kann daraus entstehende Verluste auch dann nicht als Werbungskosen bei seinen Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend machen, wenn er beabsichtigte, die angelegten Beträge wiederum für Zwecke der Vermietung zu verwenden Sachverhalt Ein Immobilienmakler vermietete über vierzig Objekte...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Verluste aus Optionsgeschäften nicht wegen Finanzierung aus Mieteinnahmen den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung zuzurechnen

Leitsatz 1. Wer seine Mieteinnahmen dazu verwendet, um Optionsgeschäfte durchzuführen, kann daraus entstehende Verluste auch dann nicht als Werbungskosten bei seinen Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend machen, wenn er beabsichtigte, die angelegten Beträge wiederum für Zwecke der Vermietung zu verwenden. 2. Die Verlustausgleichsbeschränkung des § 22 Nr. 3 Satz 3 ...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
Sorgfaltspflichten eines Maklers bei der Erstellung eines Exposees

Leitsatz Bei der Erstellung eines Exposees treffen einen Immobilienmakler bestimmte Sorgfaltspflichten gegenüber dem Käufer. In der Regel darf ein Makler jedoch auf die Angaben vertrauen, die ihm der Verkäufer zur Verfügung gestellt hat. Sachverhalt Der Kläger hatte von einem Dritten eine Wohnung erworben. Dieser Erwerb wurde von dem beklagten Makler vermittelt. Der Kläger ve...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
KAUSALITÄT - Nach über einem Jahr keine Vermutung mehr

Leitsatz Sind zwischen dem Nachweis und dem Abschluss des Hauptvertrags ein Jahr (oder mehr) vergangen, streitet nicht mehr ein sich von selbst ergebender Schluss auf den Ursachenzusammenhang für den Makler. Fakten: Der Makler wurde im vorliegenden Fall mit dem Nachweis von Gewerbemietflächen beauftragt, ein entsprechender Nachweismaklervertrag wurde von den Parteien geschlos...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
MAKLERTÄTIGKEIT - Keine Provision bei "indirektem" Nachweis

Leitsatz Weist ein Immobilienmakler seinen Kunden für den Erwerb eines bestimmten Objekts - nur - auf einen zweiten Makler hin, der anschließend dem Kunden - provisionspflichtig - die Gelegenheit zum Kauf der Immobilie nachweist, so hat der erste Makler nur einen so genannten indirekten Nachweis erbracht. Für den indirekten Nachweis erhält der erste Makler keine Provision. F...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kein Provisionsanspruch bei bloß "indirektem" Nachweis

Leitsatz Weist ein Immobilienmakler seinen Kunden für den Erwerb eines bestimmten Objekts lediglich auf einen zweiten Makler hin, der anschließend dem Kunden – provisionspflichtig – die Gelegenheit zum Erwerb der Immobilie nachweist, hat der erste Makler nur einen so genannten indirekten Nachweis erbracht; hierfür kann er keine Provision verlangen. Sachverhalt Der Kläger soll...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
AUFKLÄRUNGSPFLICHTEN - Eigenschaft als „Fertighaus” ist nicht unbedingt zu offenbaren

Leitsatz Den Immobilienmakler trifft nicht ohne Weiteres die Verpflichtung zur Aufklärung seines Auftraggebers dahingehend, dass es sich bei dem auf dem zu erwerbenden Grundstück errichteten Wohnhaus um ein Fertighaus handelt. Fakten: Die Maklerin hatte vorliegend ein Hausgrundstück erfolgreich vermittelt. Die Erwerberin begehrt jedoch gerichtlich die Rückzahlung der bereits ...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
PROVISIONSVERWIRKUNG - Eigenschaft als Vermittlungsmakler für beide Seiten muss offen gelegt werden

Leitsatz Erteilt ein Kaufinteressent dem Immobilienmakler den Auftrag, mit der Verkäuferseite Preisverhandlungen zu führen, hat der Makler in der Regel nicht die Stellung eines "neutralen Dritten" zwischen den Parteien des Kaufvertrags. Er hat vielmehr regelmäßig in seiner Rolle als Vermittlungsmakler des Käufers einseitig dessen Interessen an einem möglichst niedrigen Kaufp...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
ZWANGSVERSTEIGERUNG - Keine Erstattung der Maklergebühren

Leitsatz Beauftragt eine die Zwangsversteigerung eines Grundstücks betreibende Bank einen Immobilienmakler mit dem Ziel, Bietinteressenten für den Versteigerungstermin vermittelt zu bekommen, kann sie ihr hierdurch entstehende Kosten nicht dem Grundstückseigentümer in Rechnung stellen. Fakten: Nachdem im ersten Versteigerungstermin kein Gebot abgegeben wurde, beauftragte das ...mehr