Fachbeiträge & Kommentare zu Gesundheit

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Künstliche Intelligenz und ... / 4.3.5 Datenschutz, Transparenz und faire Leistungsbewertung

Besonders kritisch sind Anwendungen im Bereich Monitoring und Leistungsbewertung (EPM). Es sollte klar kommuniziert werden, welche Daten erhoben werden und zu welchem Zweck. Intransparente oder rein quantitative Leistungsmetriken können Belastungen verstärken. Faire und nachvollziehbare Bewertungssysteme sind zentral für psychische Gesundheit und Motivation. mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / Zusammenfassung

Überblick Künstliche Intelligenz verändert Arbeitsplätze grundlegend, das ist bereits in vielen Unternehmen spürbar. Dabei verändern sich nicht nur einzelne Tätigkeiten, sondern ganze Rollen, Abläufe und Erwartungen an Beschäftigte. Das wirft Fragen zu Effizienz, Innovation oder den möglichen Verlust von Arbeitsplätzen auf. Gleichtzeitig wirkt sich dieser Wandel auf die psyc... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 2.2.2 Inhalt

Bei der Konzeption der Workshops sollte v. a. den beiden o. g. Zielen Sensibilisierung sowie Bedarfserhebung Rechnung getragen werden. Dies war sowohl bei der inhaltlichen als auch der methodischen Konzeption der Workshops handlungsleitend. Im Folgenden ein Überblick über den Ablauf der Workshops. Step by Step Ablauf des Workshops Phase A: Begrüßung der Führungskräfte durch ei... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 4.2 KI in der Gefährdungsbeurteilung (psychischer) Belastung berücksichtigen

Für die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz heißt das vor allem: Veränderungen durch KI sind nicht nur technisch, sondern auch aus Sicht der psychischen Gesundheit zu betrachten. Entscheidend ist, Belastungen früh zu erkennen und Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Beschäftigte nicht durch Zeitdruck, Kontrollverlust oder fehlende Erholungsmöglichkeiten zusätzlich ... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 2.6 Arbeitsumgebung: mehr Sicherheit durch bessere Fehlererkennung

Im Sinne einer präventiven Instandhaltung können Sensoren in Maschinen und dahinter liegende KI-Systeme, die kontinuierlich Veränderungen überwachen, die Arbeitsumgebung sicherer machen. KI-gestützte Warnsysteme können Unfälle und gesundheitliche Schäden frühzeitig verhindern. Das wirkt sich nicht nur körperlich, sondern auch psychisch aus, weil mehr Sicherheit und Vorherseh... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 1.2.1 Informelles Benchmark

Als ersten Schritt galt es herauszufinden, wie andere Unternehmen mit dem Thema Führungskräfte und Gesundheit umgehen. Dazu wurde eine Art informelles Benchmark durchgeführt. Die Ergebnisse sollten v. a. als Argumentationsbasis zur Überzeugung der Führungsebene dienen. Telefonate mit Experten für Betriebliches Gesundheitsmanagement aus verschiedenen Unternehmen ergaben ein r... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 3.2.1 Qualifizierung zur Wahrnehmung bewusster Führungsverantwortung

Es wurde beschlossen, diesen Bereich v. a. durch Schulungen für die Führungskräfte abzudecken. Dabei wurde folgendermaßen vorgegangen: Die Führungskräfte erhalten die Möglichkeit, an einem vierstündigen Impulsworkshop zum Thema "Gesundes Führen" teilzunehmen. Inhalte sind dabei v. a. die Vermittlung von Wissen über Zusammenhänge von Führung und Gesundheit der Mitarbeiter. Da... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / Zusammenfassung

Überblick Die Einbindung der Führungskräfte stellt ein wichtiges Kriterium für ein nachhaltiges Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) dar. Im Folgenden wird am Beispiel eines Führungskräfteprogramms in einem Großunternehmen dargestellt, wie ein solcher Prozess in der Praxis erfolgreich aussehen kann. Bei dem Unternehmen handelt es sich um ein Werk eines internationalen K... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 1 Rechtliche Grundlagen zum Thema

Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet im Sinne des EU AI Acts maschinenbasierte Systeme, die mit einem gewissen Grad an Autonomie Eingaben aus Daten verarbeiten und daraus Vorhersagen, Inhalte, Empfehlungen oder Entscheidungen erzeugen, welche physische oder virtuelle Umgebungen beeinflussen. Das reicht von Assistenzsystemen in der Produktion über automatisierte Überwachung... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 2.3 Arbeitszeit: mehr Spielraum für Erholung

KI-basierte Systeme können theoretisch auch Arbeitszeiten, Ruhephasen und Pausen besser berücksichtigen. Denkbar sind etwa Empfehlungen zu Erholung, Hinweise auf Überlastung oder eine bessere Verteilung von Arbeitslasten. Das kann helfen, Arbeit vorausschauender zu organisieren und Daueranspannung zu reduzieren. Allerdings gilt auch hier: Die Technik allein sorgt noch nicht f... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 2.2 Arbeitsorganisation: bessere Abläufe und sinnvollere Ressourcennutzung

KI-basierte Systeme können Abläufe strukturieren und optimieren, etwa in der Schichtplanung, Auftragsabwicklung oder Wartung. Das kann Arbeitsorganisation effizienter und übersichtlicher machen. Wenn Belastungsspitzen, Störungen oder Engpässe früher erkannt werden, lassen sich Abläufe gezielt verbessern – bevor Beschäftigte dauerhaft im Improvisationsmodus arbeiten. Ein gutes... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 2.4 Soziale Beziehungen: klarere Kommunikation und niedrigschwellige Unterstützung

KI kann die Kommunikation klarer und weniger missverständlich gestalten. Formulierungsvorschläge, Übersetzungen oder automatisch erstellte Protokolle tragen dazu bei, Missverständnisse zu vermeiden und Abstimmungen zu erleichtern. Gerade in internationalen Teams oder in Arbeitsfeldern mit hohem schriftlichem Kommunikationsaufkommen kann das Konfliktrisiken mindern. Darüber hi... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 2.1 Einbindung des oberen Managements

Die Einbindung des oberen Managements des Werks war von großer Bedeutung für das Gelingen des Führungskräfteprogramms: Seine Mitglieder sind an wichtigen Entscheidungsprozessen beteiligt – und damit auch an solchen, die das Gesundheitsmanagement betreffen. Es ist also nötig, sie in dieser Hinsicht zu sensibilisieren. Zudem kommunizieren sie Ziele und Werte des Unternehmens an ... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 1.2 Vorbereitungen

1.2.1 Informelles Benchmark Als ersten Schritt galt es herauszufinden, wie andere Unternehmen mit dem Thema Führungskräfte und Gesundheit umgehen. Dazu wurde eine Art informelles Benchmark durchgeführt. Die Ergebnisse sollten v. a. als Argumentationsbasis zur Überzeugung der Führungsebene dienen. Telefonate mit Experten für Betriebliches Gesundheitsmanagement aus verschiedene... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 1 Ziel und Vorgehensweise

1.1 Ziele des Führungskräfteprogramms "Gesundes Führen" Ziel 1: Sensibilisierung der Führungskräfte in Bezug auf "Gesundes Führen". Ziel 2: Bedarfserhebung zur weiteren Planung von unterstützenden Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. 1.2 Vorbereitungen 1.2.1 Informelles Benchmark Als ersten Schritt galt es herauszufinden, wie andere Unternehmen mit dem Thema Führun... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 2 Komponenten des Führungskräfteprogramms

2.1 Einbindung des oberen Managements Die Einbindung des oberen Managements des Werks war von großer Bedeutung für das Gelingen des Führungskräfteprogramms: Seine Mitglieder sind an wichtigen Entscheidungsprozessen beteiligt – und damit auch an solchen, die das Gesundheitsmanagement betreffen. Es ist also nötig, sie in dieser Hinsicht zu sensibilisieren. Zudem kommunizieren sie... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 3.4 Soziale Beziehungen inklusive Führung: Entpersonalisierung, fehlende Anerkennung, Isolation

3.4.1 Entpersonalisierte Führung Mit der zunehmenden Nutzung digitaler und KI-gestützter Systeme verändert sich auch die Art und Weise, wie Führung wahrgenommen und ausgeübt wird. In vielen Kontexten werden Aufgabenverteilung, Priorisierung oder Leistungsbewertung zumindest teilweise durch algorithmische Systeme gesteuert. Führung erfolgt dann nicht mehr ausschließlich durch ... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 2.2 Kick-off-Workshops für alle Vorgesetzten

2.2.1 Rahmenbedingungen Es fanden 4 Kick-off-Workshops statt. Insgesamt nahmen 71 Führungskräfte an den Workshops teil, pro Veranstaltung lag die Teilnehmerzahl zwischen 16 und 20 Teilnehmern. Zu Beginn bestand die Überlegung, die Workshops so homogen wie möglich bezüglich der Aufgabengebiete der Vorgesetzten zu gestalten. Aus Gründen der Terminabstimmung war dies jedoch nich... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 4 Rolle der Fachkraft für Arbeitssicherheit / BGM-Verantwortliche

4.1 Aktuelle Entwicklungen im Blick behalten Es gibt also sowohl Entlastungspotenziale als auch Belastungen, die mit KI und der allgemeinen digitalen Entwicklung zusammenhängen. Eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem Thema und das Aufrechterhalten eines aktuellen Wissenstandes sind eine zentrale Voraussetzung, um Entwicklungen früh einordnen und aktiv gestalten zu kö... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 3 Weitere Maßnahmenentwicklung

Nachdem in den unterschiedlichen Workshops, der individuellen Bedarfserhebung und den Einzelgesprächen mit den Mitgliedern des oberen Managements die wichtigsten Handlungsebenen identifiziert wurden, sollten nun geeignete zielgerichtete Maßnahmen entwickelt werden. Dazu traf sich das BGM-Team mit den externen Beratern zu einem vierstündigen Maßnahmenworkshop. 3.1 Maßnahmenwor... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 4.3.4 Umgang mit psychischen Belastungen und Unsicherheit

KI kann Unsicherheit auslösen, insbesondere im Hinblick auf Rollenveränderungen oder Arbeitsplatzsicherheit. Niedrigschwellige Unterstützungsangebote (z. B. EAP) sollten aktiv kommuniziert werden. Führungskräfte sollten für typische Belastungsreaktionen sensibilisiert werden. Offene Kommunikation über Veränderungen reduziert spekulative Ängste. mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 3.2 Maßnahmen

3.2.1 Qualifizierung zur Wahrnehmung bewusster Führungsverantwortung Es wurde beschlossen, diesen Bereich v. a. durch Schulungen für die Führungskräfte abzudecken. Dabei wurde folgendermaßen vorgegangen: Die Führungskräfte erhalten die Möglichkeit, an einem vierstündigen Impulsworkshop zum Thema "Gesundes Führen" teilzunehmen. Inhalte sind dabei v. a. die Vermittlung von Wiss... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 4.3.2 Gestaltung von Arbeit und Prozessen

Effizienzgewinne durch KI führen nicht automatisch zu Entlastung. Ohne bewusste Steuerung besteht die Gefahr von Arbeitsverdichtung. Zeitgewinne sollten aktiv als Ressource gesichert werden (z. B. für Qualität, Erholung oder komplexe Aufgaben). Klare Regeln zu Erreichbarkeit und Nutzung von KI-Tools helfen, Entgrenzung zu vermeiden. Transparenz über Funktionsweise und Grenzen v... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 1.1 Ziele des Führungskräfteprogramms "Gesundes Führen"

Ziel 1: Sensibilisierung der Führungskräfte in Bezug auf "Gesundes Führen". Ziel 2: Bedarfserhebung zur weiteren Planung von unterstützenden Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 1.3 Der Ablauf des Führungskräfteprogramms

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Künstliche Intelligenz und ... / 4.3 Weitere Ansatzpunkte für die Praxis

Neben der Integration in die Gefährdungsbeurteilung braucht es konkrete Gestaltungsmaßnahmen im Arbeitsalltag. Forschung und Praxis zeigen, dass insbesondere folgende Ansatzpunkte relevant sind: 4.3.1 Qualifizierung und Befähigung von Mitarbeitenden Der Umgang mit KI erfordert von Beschäftigten neue Kompetenzen. Dazu gehören nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch die F... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 4.3.3 Beteiligung und Kommunikation

Frühe Einbindung von Beschäftigten ist ein zentraler Erfolgsfaktor bei der Einführung neuer Technologien. Beteiligung erhöht Akzeptanz und verbessert die Passung von Lösungen. Pilotprojekte mit Feedbackschleifen ermöglichen iteratives Lernen. Führungskräfte spielen eine Schlüsselrolle bei Einordnung und Kommunikation. mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 4 Fazit

Mithilfe der Kick-off-Workshops wurde ein Input zur ersten Sensibilisierung der Führungskräfte gegeben. Gleichzeitig konnte in den Kleingruppen erarbeitet werden, welche Veränderungen im Unternehmen angegangen werden sollten und welche Maßnahmen zur Führungskräfteentwicklung nötig sind, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Mit dem Bedarfserhebungsbogen hatten die Teilneh... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 3 Risiken und Herausforderungen

Neben den Chancen sind mit der Einführung von KI-Systemen auch Risiken und Herausforderungen verbunden. Großangelegte Befragungsdaten der EU-OSHA OSH Pulse zeigen: Mit steigender Intensität algorithmischer Steuerung gehen mehr psychosoziale Risiken (+21 %) und mehr Gesundheitsbeschwerden (+16,5 %) einher[1]. Ein systematischer Blick auf diese Risiken lohnt sich daher – angel... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 1.2.2 Externe Unterstützung

Bei dem Projekt wurde mit externen Beratern für das Betriebliche Gesundheitsmanagement zusammengearbeitet. Für das Unternehmen war es wichtig, dass die Berater kein fertiges Konzept vorlegten, sondern dass eine Vorgehensweise speziell auf die Firma zugeschnitten erarbeitet würde. Deshalb wurde ein erster Ablaufplan bei einem Konzeptentwicklungsworkshop vom BGM-Team gemeinsam... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 2.4 Einbindung des Betriebsrats

Als Interessenvertreter der Arbeitnehmer spielt der Betriebsrat eine wichtige Rolle im Betrieblichen Gesundheitsmanagement. So müssen sämtliche Aktionen (Befragungen, Informationen an die Mitarbeiter etc.) mit den Mitgliedern des Betriebsrats abgesprochen werden. Dies ist bei unserem Beispielunternehmen dadurch gewährleistet, dass ein Mitglied des Betriebsrats auch im BGM-Te... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 3.4.2 Effort-Reward-Imbalance-Modell und Gratifikationskrisen

Ein zentraler Mechanismus zur Erklärung psychischer Belastung im Bezug auf Führung ist das Effort-Reward-Imbalance-Modell. Es beschreibt ein Ungleichgewicht zwischen hoher Verausgabung (Effort) und unzureichender Belohnung (Reward), das zu Stressreaktionen und langfristig zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann[1]. Im Kontext von KI und digitaler Arbeit kann dieses... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 4.3.1 Qualifizierung und Befähigung von Mitarbeitenden

Der Umgang mit KI erfordert von Beschäftigten neue Kompetenzen. Dazu gehören nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch die Fähigkeit, Ergebnisse kritisch zu prüfen, Unsicherheiten einzuordnen und eigene Verantwortung zu klären. Schulungen sollten daher sowohl Anwendung als auch Grenzen von KI-Systemen thematisieren. Klare Zuständigkeiten ("Human in the Loop") reduzieren V... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 3.2.2 Weitere Bereiche, in denen Veränderungsprozesse erarbeitet wurden

Neben den speziellen Maßnahmen für die Führungskräfte konnten durch das Programm weitere Bereiche im Unternehmen identifiziert werden, in denen Veränderungsprozesse von Vorteil sein würden. Details zu unserem Beispielunternehmen sind hier nicht von Bedeutung. Beispiele können sein: Unternehmenskultur, Einbindung der Mitarbeiter etc. Wichtig ist zu sehen, dass Veränderungen n... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 3.1 Arbeitsinhalt und Arbeitsaufgaben: De-Skilling, Verantwortungsdruck, Über- und Unterforderung

KI verändert den Arbeitsinhalt häufig dahingehend, dass Beschäftigte weniger selbst ausführen und stattdessen verstärkt prüfen, überwachen und korrigieren. Dadurch droht ein sog. De-Skilling: Kompetenzen werden seltener gebraucht und können langfristig abbauen. Gleichzeitig bleibt der Verantwortungsdruck hoch, weil die KI-Ergebnisse am Ende oft vom Menschen verantwortet werd... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 3.3 Arbeitszeit: Entgrenzung und permanenter Verfügbarkeitsdruck

KI-basierte Systeme können die Entgrenzung von Arbeit verschärfen. Chatbots, E-Mails, Reminder, Benachrichtigungssysteme und Assistenztools sind rund um die Uhr verfügbar. Daraus kann ein Gefühl entstehen, selbst ebenfalls ständig verfügbar sein zu müssen. Die Folge ist nicht nur mehr objektiver Zeitdruck, sondern auch ein subjektives Gefühl von Daueranspannung. Besonders bel... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 3.4.1 Entpersonalisierte Führung

Mit der zunehmenden Nutzung digitaler und KI-gestützter Systeme verändert sich auch die Art und Weise, wie Führung wahrgenommen und ausgeübt wird. In vielen Kontexten werden Aufgabenverteilung, Priorisierung oder Leistungsbewertung zumindest teilweise durch algorithmische Systeme gesteuert. Führung erfolgt dann nicht mehr ausschließlich durch direkte Interaktion mit Vorgeset... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 3.7 KI in der Gefährdungsbeurteilung

KI kann entlang aller Bereiche der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung sowohl entlastend als auch belastend wirken. Zu den wichtigsten Chancen zählen weniger Routinearbeit, geringere kognitive Last, mehr Präzision, bessere Fehlererkennung, effizientere Abläufe und ein leichterer Zugang zu psychosozialer Unterstützung. Zu den wichtigsten Risiken zählen Arbeitsintensi... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 2.2.1 Rahmenbedingungen

Es fanden 4 Kick-off-Workshops statt. Insgesamt nahmen 71 Führungskräfte an den Workshops teil, pro Veranstaltung lag die Teilnehmerzahl zwischen 16 und 20 Teilnehmern. Zu Beginn bestand die Überlegung, die Workshops so homogen wie möglich bezüglich der Aufgabengebiete der Vorgesetzten zu gestalten. Aus Gründen der Terminabstimmung war dies jedoch nicht möglich. Es hat sich ... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 2.5 Kommunikation für alle Mitarbeiter

Transparenz für die Mitarbeiter ist ein wichtiger Faktor im Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Die Mitarbeiter sollten deshalb regelmäßig darüber in Kenntnis gesetzt werden, welche Projekte und Maßnahmen im Unternehmen gerade durchgeführt werden. Als vertrauensbildende Maßnahme im Beispielunternehmen wurde schon zum Zeitpunkt der ersten Entwicklungen über das Führungskräft... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 3.5 Arbeitsmittel und Technik: Technostress, Informationsflut, mangelnde Usability

Technostress ist eines der naheliegendsten Risiken im Zusammenhang mit KI. Gemeint sind Belastungen durch ständige Softwareupdates, hohe Komplexität, unklare Bedienlogik und die dauernde Anpassung des Menschen an die Technik. Wo früher alle paar Jahre oder Monate ein neues Windows installiert wurde, gibt es heute fast tägliche, mitunter gravierende Updates. Wichtig Technostre... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 4.1 Aktuelle Entwicklungen im Blick behalten

Es gibt also sowohl Entlastungspotenziale als auch Belastungen, die mit KI und der allgemeinen digitalen Entwicklung zusammenhängen. Eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem Thema und das Aufrechterhalten eines aktuellen Wissenstandes sind eine zentrale Voraussetzung, um Entwicklungen früh einordnen und aktiv gestalten zu können. KI entwickelt sich dynamisch weiter – ... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 3.1 Maßnahmenworkshop mit dem BGM-Team

Im Maßnahmenworkshop wurden Handlungsmöglichkeiten auf Flip-Chart gesammelt. Die Handlungsfelder wurden zum einen nach Häufigkeit der Nennungen bei der individuellen Bedarfserhebung priorisiert. Des Weiteren waren folgende Kriterien bedeutsam: Kriterium 1: Attraktivität aus Sicht der Führungskräfte Zahl der erreichten Führungskräfte Zeitaufwand Spaß Akzeptanz persönlicher Nutzen Ef... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 5 Handlungsempfehlungen für Unternehmen

Für Unternehmen ergibt sich daraus eine klare Handlungsempfehlung: KI sollte nicht erst dann zum Thema werden, wenn ein System bereits ausgewählt, eingekauft oder eingeführt ist. Je früher Beschäftigte, Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, BGM-Verantwortliche sowie Betriebs- oder Personalräte eingebunden werden, desto größer ist die Chance, Belastungen früh zu e... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 2.1 Arbeitsaufgaben und Arbeitsinhalt: Entlastung durch Aufgabenvereinfachung, Produktivität und Präzision

Der Einsatz von KI-Systemen kann die Effektivität steigern und Zeit für unangenehme Routinearbeiten reduzieren. Im Einsatz sind z. B. textbasierte LLMs wie Haufe CoPilot, ChatGPT oder Claude. Sie erleichtern das Verfassen von Texten, etwa von Begehungsprotokollen, und sind teilweise bereits in HSE-Anwendungen integriert. Auch Protokolle von Online-Meetings lassen sich inzwis... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 3.2 Arbeitsorganisation: Beschleunigung, sinkende Ressourcen, Verlust von Autonomie

Im Bereich Arbeitsorganisation geht es vor allem um Beschleunigung, steigende Anforderungen und sinkende Ressourcen. Das passt gut zum Job-Demands-Resources-Modell, nach dem Stress insbesondere dann entsteht, wenn hohe Anforderungen nicht durch ausreichende Ressourcen ausgeglichen werden[1] . Ein zentraler Einflussfaktor auf die psychische Gesundheit ist das Ausmaß an Autonom... mehr

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Künstliche Intelligenz und ... / 3.6 Arbeitsumgebung, Kontrolle und Überwachung: Privacy-Stress und algorithmischer Leistungsdruck

Ein besonders sensibler Bereich sind neue Formen der Kontrolle und Überwachung. Immer mehr Arbeitgeber zeigen Interesse an Electronic Performance Monitoring und anderen Überwachungsformen, wie etwa GPS-Tracking von Fahrern, Überwachung von Mausbewegungen, Keylogger oder Screenshot-Tools am PC, Videoüberwachung von Arbeitsplätzen, Wearables zur Leistungsmessung oder Mikrofona... mehr

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Führungskräfte im Großunter... / 2.3 Individuelle Bedarfserhebung

Mit der individuellen Bedarfserhebung sollte ermittelt werden, welchen Unterstützungsbedarf jede einzelne Führungskraft hat, um "gesundes Führen" in ihre Arbeit zu integrieren. Dazu erhielten die Führungskräfte am Ende des von ihnen besuchten Kick-off-Workshops einen Fragebogen zur Erhebung ihres persönlichen Unterstützungsbedarfs. Da die Befragung anhand der Ergebnisse der e... mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
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Gesunde Führung / 2.2 Vorleben von Werten und Normen

Führungskräfte sind Vertreter der Unternehmenskultur. Sie transportieren diese an die Mitarbeiter. So geben Sie z. B. eine Orientierung am Unternehmensleitbild und an der Unternehmenspolitik. Ihre Grundhaltung trägt auch zur Entwicklung von Einstellungen zu Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter bei. Mitarbeiter orientieren sich am Verhalten von Führungskräften. Deshalb s... mehr

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BGM in Großunternehmen und ... / 4.6 Vernetzung der beteiligten Strukturen als Erfolgsfaktor

Die Verschmelzung des Arbeitsschutzes mit dem Gesundheitsmanagement ist für die Umsetzung des BGM in der Praxis von Konzernen oft sinnvoll und es lassen sich durch die Nutzung von Synergieeffekten Ressourcen wirtschaftlicher einsetzen. Da sowohl Gesundheitsförderung als auch Arbeitsschutz Managementsysteme sind und weitgehend gleiche Ziele verfolgen, bietet es sich an, beide ... mehr