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Sucht: Substanzen und Verhaltensweisen mit Auswirkung au ... / 1.4 Medikamente

Christine Kreider
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Medikamente stellen unter den psychoaktiven Substanzen eine besondere Kategorie mit spezifischen Herausforderungen dar. Der Konsum von Medikamenten wird selten bemerkt, da oft typische Konsumanzeichen wie z. B. der Geruch fehlen. Weiterhin wird die Einnahme oft medizinisch durch die Verschreibung durch ärztliches Personal legitimiert, wenngleich Medikamente nicht immer indikationsgerecht eingenommen werden (z. B. Schlafmittel täglich statt situativ). Das sorgt auch für eine Unterschätzung der Gefahren und Risiken am Arbeitsplatz bei den Konsumierenden[1]. Das ist besonders bei sicherheitsrelevanten Berufen von großer Bedeutung, da das Unfallrisiko aufgrund von eingeschränkter Reaktionszeit, Konzentration oder motorischer Fähigkeiten erheblich ist. Letztlich werden Medikamente – sofern sie im Arbeitskontext stattfinden – entsprechend den jeweiligen Anforderungen des Arbeitsplatzes (teils missbräuchlich) eingenommen: So können Schlafmittel im Schichtdienst eine größere Rolle spielen, um (vermeintliche) Erholung trotz stetig wechselnder Ruhezeiten zu finden. Manche Beschäftigte greifen hingegen zu Stimulanzien, wenn der Arbeitsplatz eine besonders hohe und ggf. übersteigerte Konzentrationsleistung erfordert (Stichwort: Neuro-Enhancement[2]).

[1] Drakopoulos, S. A., & Theodossiou, I. (2012). Workers’ Risk Underestimation and Occupational Health and Safety Regulation. European Journal of Law and Economics, 41(3), 417–437.
[2] Neuro-Enhancement bezeichnet den gezielten Einsatz von Substanzen, technischen Verfahren oder Methoden zur Steigerung kognitiver und emotionaler Fähigkeiten bei gesunden Menschen. Ziel ist es, Funktionen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Stimmung oder Konzentration über das übliche Maß hinaus zu optimieren, ohne dass eine medizinische Notwendigkeit besteht.

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