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Liquidität: Verbesserung des Working Capital - So erhöhe ... / 2 Folgen eines negativen Working Capital

Jörgen Erichsen
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Ein negatives bzw. sich negativ entwickelndes Working Capital deutet auf eine Nichteinhaltung der goldenen Finanzierungsregel hin. Diese besagt, dass die Kapitalüberlassungs- und -Bindungsdauer übereinstimmen müssen. Die Kapitalüberlassungsdauer darf nach dieser Regel nicht kürzer sein als die Kapitalbindungsdauer. Das bedeutet, dass das kurzfristig gebundene Vermögen auch durch kurzfristiges Kapital finanziert werden muss. Ein negatives Working Capital zeigt also, dass ein Teil des langfristigen Vermögens kurzfristig finanziert ist (s. Abb. 1). Ausnahmen gelten ggf. bei den bereits genannten Geschäftsmodellen.

Eine dauerhaft hohe Kapitalbindung aufgrund eines hohen Standes an Forderungen, Vorräten und kurzfristigen Verbindlichkeiten kann überdies negative Auswirkungen auf die Bonität bzw. das Rating haben. Auch das mit einer zunehmenden Kapitalbindung einher gehende Ausfallrisiko wirkt sich negativ auf die Bonität aus.

Ein negatives oder nur knapp positives Working Capital ist auch deshalb kritisch zu sehen, weil es unmittelbar auf fehlende Liquidität und somit mögliche strukturelle Schwierigkeiten des Betriebes hinweist. Plötzlich auftretende Schwankungen im Einkauf, etwa bedingt durch unerwartete Preiserhöhungen oder Wechselkursveränderungen, Absatzschwierigkeiten oder Zahlungsausfälle können zu lebensbedrohlichen Schwierigkeiten führen, da kurzfristig keine Mittel zur Verfügung stehen, um derartige Engpässe zu überbrücken. Ausreichende Liquidität kann nicht nur in einer schwachen konjunkturellen Lage zu einem Faktor werden, der über das Überleben am Markt entscheidet.

Aus Sicht des Ziels der Liquiditätsfreisetzung hingegen ist ein negatives Working Capital nicht schädlich, sondern hilft dem Unternehmen sogar, die Liquidität zu verbessern. Hier muss jedes Unternehmen ei...

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