Fachbeiträge & Kommentare zu Verlustverrechnung

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / Ausgewählte Literaturhinweise

Lappas, Verrechnung von Verlusten aus KapV und Verrechnung von sog Altverlusten, StbG 2009; Loos, Ist die Einschränkung der Verrechnungsfähigkeit von Verlusten aus der Veräußerung von Aktien im PV (§ 20 Abs 6 S 5 EStG) verfassungskonform? DStZ 2010, 78.mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 13.3.3 Rechtsfolgen

Tz. 300c Stand: EL 84 – ET: 08/2015 § 20 Abs 4a S 3 EStG ordnet als Rechtsfolge an, dass bei der Ermittlung des Einlösungsgewinns der Kap-Forderung der Veräußerungspreis iHd AK zugrunde gelegt wird. Zu diesem Zweck modifiziert § 20 Abs 4a S 3 EStG die Gewinnermittlungsformel des § 20 Abs 4 EStG, indem ein VG iHd AK der Forderung fingiert wird. Dadurch stehen sich AK und Veräu...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / [Ohne Titel]

Tz. 310 Stand: EL 84 – ET: 08/2015 Vor dem Hintergrund des gesonderten ESt-Satzes von höchstens 25% für nicht unter § 20 Abs 8 EStG fallende Eink aus KapV begrenzt § 20 Abs 6 EStG mit erstmaliger Wirkung für nach dem 31.12.2008 zufließende Kap-Erträge die Verrechenbarkeit von Verlusten aus KapV. Der S 1 des § 20 Abs 6 EStG enthält eine Sonderregelung für Altverluste aus privat...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / [Ohne Titel]

Tz. 270 Stand: EL 84 – ET: 08/2015 Nach dem durch das URefG 2008 eingefügten § 20 Abs 2 S 1 Nr 7 EStG gehört zu den Kap-Eink auch der Gewinn aus der Veräußerung von sonstigen Kap-Forderungen jeder Art iS des § 20 Abs 1 Nr 7 EStG. Unter diese Vorschrift fallen auch Ersatzrealisationsakte wie zB die Rückzahlung der Forderung zu einem über bzw unter den AK des Forderungsgläubige...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 1.1 Bedeutung der Vorschrift; Rechtsentwicklung

Tz. 1 Stand: EL 84 – ET: 08/2015 § 20 Abs 1 Nr 1, 2, 9 und 10 sowie Abs 2 S 1 Nr 1, Abs 2 S 1 Nr 2 Buchst a und Abs 5 (vorher: Abs 2a) des EStG regeln "die andere Seite" der Besteuerung des von einer Kö erwirtschafteten und an die AE ausgekehrten Gewinns. Dies gilt für das frühere Vollanrechnungsverfahren ebenso wie für das heutige Teil-Eink-Verfahren. Im zeitlichen Geltungsbe...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Bei der Prüfung der Pflichtveranlagungsgrenze erfolgt ein Verlustausgleich nach § 23 Abs. 3 EStG auf der Einkunftsebene

Leitsatz Bei der Prüfung der Voraussetzungen für eine Pflichtveranlagung gem. § 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG sind die positiven Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften auf Ebene der Einkünfte und nicht erst als Abzug vom Gesamtbetrag der Einkünfte um die zum 31.12. des Vorjahrs festgestellten negativen Einkünfte aus dieser Einkunftsart zu berücksichtigen. Sachverhalt Im Streitf...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Dokumentation der Einlage von gewillkürtem Betriebsvermögen in der Buchhaltung

Leitsatz Soll ein Wertpapierdepot als gewillkürtes Betriebsvermögen qualifiziert werden, ist der Widmungsakt zeitnah zu dokumentieren. Dies kann durch ein zeitnahes Festschreiben der Buchhaltung oder eine schriftliche Anzeige gegenüber dem Finanzamt erfolgen. Sachverhalt Klägerin ist eine Personengesellschaft, die einen gewerblichen Grundstückshandel betreibt. Beim fremdfinan...mehr

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Abgeltungsteuer: Neues BMF-Schreiben

Kommentar Seit dem Jahr 2009 gilt die Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge. Im Zusammenhang mit dieser Systemumstellung gab es eine Vielzahl von Fragen, welche die Finanzverwaltung mit Schreiben vom 20.12.2009 beantwortete. Hierbei ging es insbesondere um die Auslegung des damals neu definierten § 20 EStG (Einkünfte aus Kapitalvermögen) und auch um die Vorschriften der §§ 43 ff...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Zur Verlustverrechnung bei einer vermögensverwaltenden Kommanditgesellschaft nach § 15a EStG analog

Leitsatz Nach § 21 Abs. 1 Satz 2 EStG i.V.m. § 15a Abs. 2 EStG ist bei einer Kommanditgesellschaft, die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielt, der einem Kommanditisten zuzurechnende, nicht ausgeglichene oder abgezogene Verlustanteil mit Überschüssen, die dem Kommanditisten in späteren Wirtschaftsjahren aus seiner Beteiligung an der Kommanditgesellschaft zuzurechne...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Termingeschäfte: Verlustausgleichsbeschränkung aus § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG für CMS Spread Ladder Swap

Leitsatz 1. Ein strukturierter EUR-Zinsswap mit CMS-Spread-Koppelung (CMS Spread Ladder Swap) ist ein unter § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG fallendes Termingeschäft. 2. Hat eine gruppeninterne Vereinbarung zur Folge, dass die im Außenverhältnis aus einem Termingeschäft berechtigte bzw. verpflichtete Holding GmbH die Chancen und Risiken aus diesem Geschäft im Innenverhältnis insgesamt...mehr

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Frotscher/Drüen, KStG 2002,... / 3.2.1 Begriff des "neuen Betriebsvermögens"

Rz. 72 Im Zusammenhang mit der Anteilsübertragung muss der Kapitalgesellschaft überwiegend neues Betriebsvermögen zugeführt werden. Der Begriff der "Zuführung" ist im Gesetz nicht ausdrücklich enthalten, jedoch kann er als ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal angesehen werden. Das Betriebsvermögen muss überwiegend "neu", darf also vorher nicht vorhanden gewesen sein.[1] Ein be...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Verfassungsmäßigkeit der sog. Mindestbesteuerung bei Definitiveffekten

Leitsatz Es wird eine Entscheidung des BVerfG eingeholt, ob § 8 Abs. 1 KStG i.V.m. § 10d Abs. 2 Satz 1 EStG 2002 i.d.F. des Gesetzes zur Umsetzung der Protokollerklärung der Bundesregierung zur Vermittlungsempfehlung zum Steuervergünstigungsabbaugesetz vom 22.12.2003 (BGBl I 2003, 2840, BStBl I 2004, 14) und ob § 10a Satz 2 GewStG 2002 i.d.F. des Gesetzes zur Änderung des Ge...mehr

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Verlustverrechnung bei vermögensverwaltender GmbH & Co. KG

Kommentar Kommanditisten einer vermögensverwaltenden GmbH & Co. KG dürfen festgestellte Vermietungsverluste auch mit Einkünften aus privaten Veräußerungsgeschäften verrechnen – dies meint zumindest das FG Berlin-Brandenburg. Der BFH wird diese Entscheidung nun auf den Prüfstand stellen. Der einem Kommanditisten zuzurechnende Anteil am Verlust einer Kommanditgesellschaft (KG),...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 7 Ab dem Veranlagungszeitraum 2009: Anwendung des Teileinkünfteverfahrens bei Einkünften iSd § 20 EStG nur auf im Betriebsvermögen gehaltene Anteile (§ 3 Nr 40 S 2 EStG)

Tz. 94 Stand: EL 79 – ET: 12/2013 Nach § 3 Nr 40 S 2 EStG idF des URefG 2008 ist § 3 Nr 40 S 1 Buchst d bis h EStG nur iVm § 20 Abs 8 EStG anzuwenden. Bisher regelte § 3 Nr 40 S 2 EStG, dass die hälftige St-Freistellung nach § 3 Nr 40 S 1 Buchst d bis h EStG auch dann gilt, wenn es sich nicht um Eink aus KapV, sondern um Gewinn-Eink bzw um Eink aus V + V handelte (s Tz 93). N...mehr

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Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / VII. Besondere Verlustverrechnung

Rn. 11 Stand: EL 102 – ET: 11/2013 Durch Einführung der AbgSt werden Einkünfte aus privaten Wertpapierveräußerungen den KapErtr nach § 20 Abs 2 EStG zugeordnet. Um diese KapErtr mit Altverlusten aus privaten Veräußerungsgeschäften steuerlich verrechnen zu können, wurde eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2013 eingeführt. Die Altverluste dürfen gem § 23 Abs 3 S 9 u 10 EStG weite...mehr

Beitrag aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / E. Bilanzierung von latenten Steuern

Rn. 16 Stand: EL 17 – ET: 10/2013 Seit dem Inkrafttreten des BilMoG sind die Regeln für Bilanzierung und Bewertung im JA von Einzelkaufleuten, PersG und KapG einheitlich. Es bestehen lediglich rechtsformbedingte Abweichungen in der Bilanzgliederung ohne Auswirkung auf Ergebnis und EK. Eine Ausnahme bilden die nur der KapG (einschl. der KapG & Co. und der PersG des PublG) durc...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Einlagekonto bei Regiebetrieb

Leitsatz Bei einem als Regiebetrieb geführten Betrieb gewerblicher Art führt ein nach handelsrechtlichen Grundsätzen ermittelter Jahresverlust auch dann unmittelbar zu einem entsprechenden Zugang im Einlagekonto, wenn der Betrieb seinen Gewinn durch Vermögensvergleich ermittelt und soweit der Verlust auf sog. Buchverlusten (z.B. Abschreibungen) beruht (Bestätigung und Fortfü...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 1 Einkommensermittlung und Verlustverrechnung

Wohnungs- und Immobilienunternehmen in der Rechtsform der Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft sind zur Führung von Büchern nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches verpflichtet (§ 6 HGB, §§ 238 ff. HGB). Daher sind für die Zwecke der Besteuerung alle ihre Einkünfte als Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu behandeln (§ 8 Abs. 2 KStG) und unterliegen der Körperschaftsteuer...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 1.3 Überleitung des Ergebnisses der Steuerbilanz zum zu versteuernden Einkommen

Im Einzelnen wird die Überleitung vom steuerlichen Jahresergebnis zum zu versteuernden Einkommen in Körperschaftsteuer, Kapitel 2 dargestellt.mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 1.1.9 Latente Steuern

Die Abweichungen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Ansätzen können in der Handelsbilanz zu latenten Steuern führen (vgl. unten Kapitel 4). Passive Steuerlatenzen sind in der Handelsbilanz zu bilanzieren; für aktive Steuerlatenzen besteht dagegen ein Ansatzwahlrecht in der Handelsbilanz.mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 1.1 Abweichungen zwischen handels- und steuerrechtlicher Gewinnermittlung

Für Wohnungs- und Immobilienunternehmen sind folgende Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz von besonderer Bedeutung: 1.1.1 Ansatz der Immobilienbestände mit dem Teilwert beim Übergang von der Wohnungsgemeinnützigkeit in die unbeschränkte bzw. partielle Steuerpflicht Beim Übergang von der Steuerfreiheit des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes in die unbeschränkte Steue...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 4.2 Analyse der Abweichungen zwischen Steuer- und Handelsbilanz

In der Praxis treten bei Wohnungsunternehmen häufig Abweichungen von Vermögensgegenständen und Schulden zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz aufgrund unterschiedlicher Bewertungsansätze auf. Diese Abweichungen haben ihre Ursache z. B. bei ehemals gemeinnützigen Wohnungsunternehmen beim Übergang auf die Steuerpflicht im Rahmen der Neubewertung in der steuerlichen Eröffnung...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Körperschaftsteuer / 2.2.4 Verlustabzug (§10d EStG) und Mindestbesteuerung

Verlustabzug (§ 10d EStG) und Mindestbesteuerung Als letzter Schritt vor Feststellung des zu versteuernden Einkommens können Verluste aus vorangegangenen oder nachfolgenden Jahren abgezogen werden. Gemäß § 10d Abs. 1 Satz 1 EStG können negative Einkünfte, die bei der Ermittlung des Gesamtbetrags der Einkünfte nicht ausgeglichen werden, bis zu einem Betrag von 1.000.000 EUR (bi...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 1.1.1 Ansatz der Immobilienbestände mit dem Teilwert beim Übergang von der Wohnungsgemeinnützigkeit in die unbeschränkte bzw. partielle Steuerpflicht

Beim Übergang von der Steuerfreiheit des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes in die unbeschränkte Steuerpflicht hatten die ehemals gemeinnützigen Wohnungsunternehmen in der steuerlichen Anfangsbilanz ihre Immobilienbestände mit dem Teilwert (§ 13 Abs. 3 KStG) anzusetzen. Die in der steuerlichen Anfangsbilanz angesetzten Gebäudewerte waren deutlich höher als die handelsrechtlic...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 1.1.3 Zuschüsse für Anlagegüter

In der Steuerbilanz besteht das Wahlrecht, von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Anlagegütern Zuschüsse für die Anschaffung oder Herstellung abzusetzen (Richtlinie 6.5 Abs. 2 EStR 2012). Auch wenn dieses Wahlrecht in der Steuerbilanz ausgeübt wird, ist der Zuschuss in der Handelsbilanz dennoch ertragswirksam auszuweisen, weil hier ein solches Wahlrecht nicht best...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 1.1.5 Handelsrechtliche und steuerrechtliche Wahlrechte

Nach Auffassung der Finanzverwaltung[1] können Wahlrechte, die sowohl handels- als auch steuerrechtlich bestehen, wegen § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG in der Handels- und der Steuerbilanz unterschiedlich ausgeübt werden. Für folgende steuerliche Wahlrechte ist eine selbstständige Ausübung möglich (vgl. unten Kapitel 2.2): Wahl zwischen der degressiven[2] und der linearen Absetzung für...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 1.1.7 Bewertung von Sonstigen Rückstellungen

Handelsrechtlich sind bei der Rückstellungsbewertung künftige Preis- und Kostensteigerungen zu berücksichtigen (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB); Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind abzuzinsen. Der anzuwendende Abzinsungszinssatz ist von der Restlaufzeit der Rückstellung abhängig und wird von der Deutschen Bundesbank ermittelt und monatlich bekannt geg...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Körperschaftsteuer / 2.2.5 Beschränkung des Verlustabzugs nach § 8c KStG

Für Anteilsübertragungen nach dem 31.12.2007 findet die Verlustabzugsbeschränkung des § 8c KStG Anwendung. § 8c KStG tritt an die Stelle des § 8 Abs. 4 KStG, der für Anteilsübertragungen vor dem 01.01.2008 auch noch weiterhin, längstens bis zum 31.12.2013, anzuwenden ist. Nach § 8c Abs. 1 KStG führt bereits die Übertragung von mehr als 50 % der Beteiligungs-, Mitgliedschafts-...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 1.1.2 Übertragung stiller Reserven

Nach § 6b EStG kann der Gewinn aus der Veräußerung bestimmter Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens teilweise oder vollständig auf bestimmte Reinvestitionsgüter übertragen und damit zunächst eine Versteuerung des Veräußerungsgewinns vermieden werden. Die Bildung einer Rücklage nach § 6b Abs. 3 EStG ist möglich, wenn bis zum Ende des Wirtschaftsjahres der Veräußerung keine Rei...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 1.1.4 Steuerliches Wertansatzwahlrecht bei voraussichtlich dauernder Wertminderung

Handelsrechtlich sind auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB außerplanmäßige Abschreibungen zu verrechnen, wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorliegt. Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind nach § 253 Abs. 4 HGB mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der sich am Abschlussstichtag aus einem (niedrigeren) Börsen- oder Mark...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 1.1.8 Pensionsrückstellungen

Pensionsrückstellungen sind handelsrechtlich nach (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB) einzeln unter Zugrundelegung ihrer Restlaufzeit bzw. pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB), abzuzinsen. Auch hier sind die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätze anzuwenden. Die v...mehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 1.2 Überleitung des Ergebnisses der Handelsbilanz zum Steuerbilanzergebnis

Die Überleitung ergibt sich aus folgendem Schema (angegeben sind für die Wohnungswirtschaft wesentliche Abweichungen, die Aufzählung ist nicht vollständig): Jahresergebnis der Handelsbilanzmehr

Lexikonbeitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Allgemeine Grundlagen der s... / 1.1.6 Umfang der aktivierungspflichtigen Herstellungskosten

Gemäß Richtlinie 6.3 Abs. 1 EStR 2012 sind angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung in die steuerlichen Herstellungskosten einzubeziehen, selbst wenn handelsrechtlich von einem Ansatz dieser Kosten als Teil der Herstel...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Kein mehrfacher "Sockelbetrag" von 1 Mio. EUR gem. § 10d Abs. 2 EStG im mehrjährigen Besteuerungszeitraum nach § 11 Abs. 1 KStG

Leitsatz Auch im mehrjährigen Besteuerungszeitraum der Abwicklung einer Kapitalgesellschaft nach § 11 Abs. 1 KStG ist der sog. Sockelbetrag der Mindestbesteuerung von 1 Mio. EUR (§ 10d Abs. 2 Satz 1 EStG) nur einmal und nicht mehrfach für jedes Kalenderjahr des verlängerten Besteuerungszeitraums anzusetzen. Normenkette § 11 Abs. 1, 6 und 7 KStG, § 10d Abs. 2 Satz 1 EStG Sachv...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Steuerstundungsmodell: Vorgefertigtes Anlagekonzept führt zur beschränkten Verlustverrechnung

Leitsatz Das Hessische FG befasste sich mit Urteil v. 17.10.2012 mit einem komplexen Anlagemodell zum Erwerb von Schuldverschreibungen ("Asset Linked Note") und kam zu dem Ergebnis, dass eine modellhafte Gestaltung mit vorgefertigtem Konzept i. S. d. § 15b EStG vorliegt. Die entstandenen Verluste waren daher nur beschränkt verrechenbar. Sachverhalt Eine Kommanditistin beauftr...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Keine Unbilligkeit der Mindestbesteuerung, wenn Gewerbesteuermessbetrag auf vom Steuerpflichtigen veranlasstem Forderungsverzicht beruht

Leitsatz 1. Hält der Steuerpflichtige eine ihn nachteilig treffende Norm im Hinblick auf die Typisierungsbefugnis des Gesetzgebers für verfassungsgemäß, sieht er die Besteuerung aber in seinem Einzelfall als unbillig an, weil er von der Typisierung unverhältnismäßig betroffen wird, kann er ohne vorherige Anfechtung der Steuerfestsetzung eine Billigkeitsmaßnahme beantragen. 2....mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Gewerbesteuerliche Mindestbesteuerung verfassungsgemäß

Leitsatz Die Beschränkung der Verrechnung von vortragsfähigen Gewerbeverlusten durch Einführung einer jährlichen Höchstgrenze mit Wirkung ab 2004 ist mit dem GG vereinbar. Das gilt auch, soweit es wegen der Begrenzung zu einem endgültig nicht mehr verrechenbaren Verlust kommt. Normenkette § 10a Sätze 1 und 2, Art. 3 Abs. 1 GewStG, Art. 20 Abs. 3 GG Sachverhalt Eine gewerblich ...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Sog. Mindestbesteuerung nicht verfassungswidrig

Leitsatz Die sog. Mindestbesteuerung verstößt in ihrer Grundkonzeption einer zeitlichen Streckung des Verlustvortrags nicht gegen Verfassungsrecht. Normenkette § 10d Abs. 2 Satz 1 EStG 2002 n.F., § 10a Sätze 1 und 2 GewStG 2002 n.F. Sachverhalt Die Klägerin, eine GmbH mit mehreren Tausend Gesellschaftern, betreibt den Erwerb und die Verwaltung von Vermögensanlagen jeder Art. A...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 11.2.3.1 Ausweis der originären immateriellen Wirtschaftsgüter - 2. Stufe

Tz. 127 Stand: EL 54 – ET: 07/2005 Soweit der Übernahmeverlust den Tw der in der Übertragungs-Bil ausgewiesenen WG übersteigt, ist er gem § 4 Abs 6 S 2 UmwStG als AK der übernommenen immateriellen WG einschl eines Geschäfts- oder Firmenwerts zu aktivieren (in Abweichung von § 5 Abs 2 EStG; 2. Stufe der Verlustverrechnung). Str kann innerhalb der immateriellen WG die Reihenfol...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 11.2.3.3.1 Rechtslage nach § 4 Abs 6 S 2 UmwStG idF vor dem Gesetz zur Fortsetzung der Unternehmenssteuerreform

Tz. 129 Stand: EL 54 – ET: 07/2005 Ein nach der Aufstockung noch verbleibender Übernahmeverlust mindert den lfd Gewinn der Pers-Ges (3. Stufe der Verlustverrechnung) bei Umwandlungsvorgängen, deren Eintragung im H-Reg vor dem 05.08.1997 beantragt worden ist. Der sofortige Abzug des Übernahmeverlusts wird insbes bei der Verschmelzung einer Verlust-Kap-Ges ohne stille Reserven ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 11.2.2 Aufstockung der bilanzierten Wirtschaftsgüter bis zu den Teilwerten - 1. Stufe (§ 4 Abs 6 S 1 UmwStG aF)

Tz. 125 Stand: EL 54 – ET: 07/2005 Die Berücksichtigung des Übernahmeverlusts geschieht nach § 4 Abs 6 S 1 UmwStG aF in der Weise, dass die Wertansätze der bereits in der Übertragungs-Bil ausgewiesenen übergegangenen WG in der Bil der Pers-Ges (idR über stliche Ergänzungs-Bil für die Gesellschafter der Pers-Ges) bis zu den Tw der WG aufzustocken sind und der so entstehende Bu...mehr

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Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/... / 4.2.1 Kein Übergang eines verbleibenden Verlustvortrags iSd § 10d EStG

Tz. 11 Stand: EL 54 – ET: 07/2005 Von dem Grundsatz, dass die übernehmende Pers-Ges als Gesamtrechtsnachfolgerin in die Rechtsstellung der übertragenden Kö eintritt, enthält § 4 Abs 2 S 2 UmwStG eine Ausnahme. Danach geht ein verbleibender Verlustabzug iSd § 10d EStG (Verlustvortrag) nicht auf die Pers-Ges über. Bei dem Verlustvortrag handelt es sich um Verluste der übertragen...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Verfassungsmäßigkeit der zeitlichen Streckung des Verlustausgleichs

Leitsatz Das Gebot der Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit wird durch eine zeitliche Verschiebung des Verlustausgleichs zwar erheblich eingeschränkt, dadurch wird aber kein Verstoß gegen das Verfassungsrecht begründet. Tritt allerdings ein endgültiger Ausschluss des Verlustausgleiches aufgrund tatsächlicher oder rechtlicher Gründen ein, könnte etwas anderes gelten. Sachv...mehr

Urteilskommentierung aus Finance Office Professional
Reitanlage einer vermögenden Geschäftsfrau als Liebhabereibetrieb

Leitsatz Betreibt eine wohlhabende Geschäftsfrau eine verlustbringende Reitanlage und kommen ihr die erzielten Verluste steuerlich gelegen, handelt sie nach Auffassung des Sächsischen FG ohne Gewinnerzielungsabsicht. Sachverhalt Die erfolgreiche und wohlhabende Geschäftsführerin eines mittelständischen Unternehmens erwarb eine Reitanlage und investierte erhebliche Summen in d...mehr

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ZErb 12/2011, Einschränkungen der Verlustverrechnung

39. Berliner Steuergespräch[1], Tagungsbericht Einführung Die steuerwirksame Verrechnung von Verlusten mit positiven Einkünften ist Ausdruck des objektiven Nettoprinzips. Das deutsche Steuerrecht ist von zahlreichen Verlustverrechnungsbeschränkungen durchsetzt. Man findet einschlägige Normen nicht nur im Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuergesetz, sondern darüber hinau...mehr

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ZErb 12/2011, Einschränkung... / A. Referate

I. Haushaltsverträgliche Abschaffung der Mindestbesteuerung Nach Dr. Dorenkamp sollte die Abschaffung der Mindestbesteuerung ganz vorrangiges Ziel der Steuerpolitik im Rahmen einer Neuordnung der steuerlichen Verlustverrechnung in Deutschland sein. Die Mindestbesteuerung verpflichte einen Steuerpflichtigen zu Steuerzahlungen, auch wenn insgesamt ein Null- oder sogar negatives...mehr

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ZErb 12/2011, Einschränkung... / B. Podiumsdiskussion

I. Lebenseinkommensprinzip vs. Abschnittsprinzip Nach Prof. Dr. Desens sei das Vorliegen eines Verstoßes der im Steuerrecht existierenden interperiodischen Verlustabzugsbeschränkungen gegen das objektive Nettoprinzip davon abhängig, ob das Lebenseinkommens- oder das Abschnittprinzip der Besteuerung zugrunde gelegt werde. Während eine Besteuerung nach dem Lebenseinkommen eine ...mehr

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ZErb 12/2011, Einschränkung... / II. Neustrukturierung der Mindestbesteuerung

Nach Herrn Rennings sei ein zentraler Punkt der Diskussion um die Neustrukturierung der Verlustverrechnung die Mindestbesteuerung. Untersuchungen hätten ergeben, dass sie in konjunkturell guten Jahren zu einer Erhöhung des Steueraufkommens von ca. 3 Mrd. EUR bei vergleichsweise geringen Belastungswirkungen auf Seiten der Steuerpflichtigen führe. Statistische Zahlen belegten,...mehr

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ZErb 12/2011, Einschränkung... / Einführung

Die steuerwirksame Verrechnung von Verlusten mit positiven Einkünften ist Ausdruck des objektiven Nettoprinzips. Das deutsche Steuerrecht ist von zahlreichen Verlustverrechnungsbeschränkungen durchsetzt. Man findet einschlägige Normen nicht nur im Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuergesetz, sondern darüber hinaus auch im Außen-, Investment- und Umwandlungssteuergesetz...mehr

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ZErb 12/2011, Einschränkung... / I. Haushaltsverträgliche Abschaffung der Mindestbesteuerung

Nach Dr. Dorenkamp sollte die Abschaffung der Mindestbesteuerung ganz vorrangiges Ziel der Steuerpolitik im Rahmen einer Neuordnung der steuerlichen Verlustverrechnung in Deutschland sein. Die Mindestbesteuerung verpflichte einen Steuerpflichtigen zu Steuerzahlungen, auch wenn insgesamt ein Null- oder sogar negatives Ergebnis erzielt worden sei. Dies verstoße gegen das objek...mehr